Jürgen Kriz Grundkonzepte der Psychotherapie

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Inhaltsangabe zu „Grundkonzepte der Psychotherapie“ von Jürgen Kriz

Der ideale Einstieg in die Psychotherapie: Das Lehrbuch hat sich seit dem ersten Erscheinen als Grundlagenwerk zur Psychotherapie etabliert. Es bietet einen kursorischen Überblick über die unterschiedlichen therapeutischen Ansätze. Jürgen Kriz skizziert dabei die großen Linien, wie sich z.B. tiefenpsychologische von verhaltenstherapeutischen Ansätzen und diese wiederum von humanistischen Verfahren unterscheiden. In der neuen Auflage sind auch die neueren psychotherapeutischen Verfahren wie Emotionsfokussierte Therapie, Schematherapie oder Mentalisierungsbasierte Therapie enthalten. Online werden Fallbeispiele, die das therapeutische Vorgehen verdeutlichen, angeboten.

Aus dem Inhalt: Entstehung der Psychotherapie • Psychoanalyse • Individualpsychologie • Analytische Psychologie • Bioenergetische Körperpsychotherapien • Transaktionsanalyse • Neuere Entwicklungen der psychodynamischen Psychotherapie • Lerntheoretische Verhaltenstherapie • Kognitive Verhaltenstherapie • Rational-emotive Therapie • Neuere Entwicklungen der Verhaltenstherapie • Personzentrierte Psychotherapie • Gestalttherapie • Logotherapie und Existenzanalyse • Psychodrama • Neuere Entwicklungen der humanistischen Psychotherapie • Systemische Therapie mit Familien • Systemische Therapie gestörter Kommunikation und Paarbeziehung • Neuere Entwicklungen der systemischen Psychotherapie • Epilog: Ein integratives Modell der Psychotherapie
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    Grundkonzepte der Psychotherapie

    michael_lehmann-pape

    23. September 2014 um 13:21

    Breiter und verständlicher Überblick Gegen eine „Verblassung der Konturen“ wendet sich Jürgen Kriz von Beginn an explizit und bietet mit dieser Zielsetzung in seiner Darstellung der Grundkonzepte eine deutliche Abgrenzung auch der einzelnen psychotherapeutischen Zugänge aus psychodynamischen, verhaltenstherapeutischen, humanistischen und systemischen Ansätzen. Die „fundamentalen Sichtweisen und konzeptionellen Arbeitsgrundlagen psychotherapeutischen Handelns überschauen zu können“, das ist sein Anliegen und hierzu liefert er nun bereits in 7. Auflage eine sehr übersichtlich strukturierte Handhabung, die seine Ziele bestens erfüllt. Neu und überarbeitet findet sich dabei ein Ausblick auf eine integrative Sicht auf Psychotherapie und, vor allem, werden zu den Grundkonzepten je „neuere Entwicklungen“ in den einzelnen Ausrichtungen und Konzepten aufgenommen und benannt. Hierbei bietet Kriz auch einen (wichtigen) dezidierten Blick auf die spezielle Entwicklung in Deutschland seit 1999 mit dem Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes mitsamt seiner damit einhergehenden massiven Eingrenzung „anerkannter“ Verfahren. Um auf die neueren Entwicklungen in ausreichender Form eingehen zu können, hat Kriz das gesamte Buch erkennbar gestrafft, ohne dabei jedoch die wichtigen und wesentlichen Inhalte „an den Rand zu drängen“. So findet der Leser in den vier großen Hauptteilen (Psychodynamische Psychotherapie, Verhaltenstherapie, humanistische Psychotherapie, Systemische Therapie) weiterhin eine klare und in der Form übersichtliche Darstellung der aus diesen Grundkonzepten entstandenen Differenzierungen, die mit den einleitenden Betrachtungen zur „Entstehung der Psychotherapie“ eine fundierte und klare Grundlage im Buch finden. Von der Psychoanalyse über die Individualtherapie und Transaktionsanalyse, von der Verhaltenstherapie in „Reinkultur“ über die KVT zur Rational-Emotiven Therapie, von der Personenzentrierten Psychotherapie über die Gestalttherapie zum Psychodrama hin und mit dem Blick auf das systemische Grundkonzept und seine Verzweigungen (bis hin zur „narrativen Therapie“), zeigt Kriz sachkundig die Anfänge, die Differenzierungen und den gegenwärtigen Stand der Diskussion und Praxis der einzelnen Therapieformen auf. Sein ausblickender Vorschlag zu einer „Personenzentrierten Systemtheorie“ als mögliches „ganzheitliches Konzept von Psychotherapie“ (unter Einbeziehung und Verweis gerade der neueren Entwicklungen in allen Grundrichtungen der Psychotherapie) fasst vielfach die Ergebnisse der Hauptteile zusammen und bietet einen diskussionswürdigen Vorschlag für ein integratives Konzept (auch im Blick auf die Gesetzeslage gerade in Deutschland). Konvergenzen der Grundrichtungen, die aus Jahrzehnten der praktischen Erfahrung sich nun heraus kristallisieren und die Kriz präzise benennt. Alles in allem ein fundiertes, breit zu empfehlendes Grundlagenwerk, das einen differenzierten und sachgerechten Überblick über die Konzepte der Psychotherapie bietet, der in dieser konzentrierten und einfach zugänglichen Form kaum an anderem Orte zu finden ist. Mit einem Ausblick der „Konvergenz“, in dem viele der Ergebnisse der letzten Jahrzehnte überzeugend zusammenfließen.

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