Jürgen Kummer

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Interview mit Jürgen Kummer

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich habe mein Leben lang versucht zu schreiben, bin aber über ein paar magere Plots nicht hinausgekommen. Vor fünf Jahren hat mich dann die Muse geküsst und ich begann mit dem vorliegenden Roman. Da der in gar keine Schublade so richtig passt und von einigen Verlagen die üblichen freundlichen Absagen kamen, habe ich, mit meinem Background als Buchhändler, einfach einen eigenen Verlag gegründet. Nicht nur, um mein Buch zu veröffentlichen, sondern auch um etwas aufzubauen, das mir Spaß macht.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ein paar Bücher von Jonathan Carroll fand ich ganz außergewöhnlich, Philip K.Dick ist absolut großartig, aber ich tummle mich in allen Gattungen, von Donald Duck über Tom Wolfe hin zu Goethe, dessen „Faust“ mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Als ich das Grundkonzept für die Welt hatte, in der meine Geschichte spielen sollte, ging alles wie von selbst. Manchmal war ich nur der Beobachter, der einfach aufschrieb, was sich vor dem geistigen Auge abspielte. Das ist ein großartiges Gefühl. Ich bin überhaupt kein Stratege, der sich einen Plot zurechtlegt und den generalstabsmäßig aufbaut, das kommt alles aus dem Bauch. Dabei muss im Text aber auch viel verschoben, umgebaut und wieder rausgeworfen werden. Das Zeitalter der Schreibmaschine war nicht meins

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Im Moment freue ich mich über jeden Einzelnen, denn das Buch ist gerade mal 10 Tage auf dem Markt. Ich hoffe über Lovelybooks, facebook, meine Verlags-Website, und wenn jemanden mich schwäbischen Nuschler haben will, auch über Lesungen Kontakt zu meinen Lesern zu bekommen.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese jeden Abend ein paar Seiten, nutze Sonn- und Feiertage oder den Urlaub zum lesen und habe keine besonderen Vorlieben. Manchmal stürze ich mich auf den einen oder anderen Science Fiction, dann wieder auf ganz etwas anderes. Ich mag die Amerikaner, Wolfe, Boyle, Capote, im Moment lese ich Irvings Twisted River. Was ich gar nicht nachvollziehen kann ist der derzeitige Vampir-Hype, aber jeder wie er’ s mag.