Jürgen Lang

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Lebenslauf von Jürgen Lang

Der Bankkaufmann und diplomierte Betriebswirt Jürgen Lang, Jahrgang 1963, ist seit Jahren in der freien Wirtschaft aktiv. Sein Metier sind Finanzen, Globalisierung sowie Unternehmen. Bisher war er im Aktiv- und Passivgeschäft von Banken, wie auch im Vertrieb von Versicherungen tätig. Hinzu kamen Leitungs- und Führungsaufgaben. Weitere Qualifikationen sind Rechnungsführer (Bundeswehr), Wertpapierberater, Versicherungsfachmann, Eventmanager sowie Train the Trainer. Derzeit publiziert der Business Analyst überwiegend Belletristik und Sachbücher. Schwerpunkte sind Finanzen sowie Wirtschaft. Eine Herausgeberschaft, Hörbücher des Weiteren Übersetzungen runden das Ganze sinnvoll ab. Für sein Engagement wurde der gebürtige Karlsruher mehrfach ausgezeichnet. Darüber hinaus unterstützt Jürgen Lang soziale Projekte. Er lebt und arbeitet als freier Autor, Herausgeber und Übersetzer in Freiburg im Breisgau. juergenlang63@gmx.de

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jürgen Lang

Neue Rezensionen zu Jürgen Lang

Als Muttersprachler brauche ich doch kein Deutschbuch, oder? Immerhin kenne ich die Sprache quasi von Geburt an und bin mit ihr großgeworden. Aber dennoch stolpere ich, wie jeder andere deutsche Muttersprachler auch, immer wieder über Wort- und Satzkonstrukte, von denen ich nicht so recht weiß, ob diese nun Gültigkeit haben oder nicht.

Deutsche Sprache schwere Sprache?

Das Deutsche gilt gemeinhin als schwierig zu lernende Sprache und auch so mancher Schüler quält sich durch den Deutschunterricht. Dieses Buch versucht zu zeigen, dass es auch andere Arten gibt, sich der Sprache zu nähern. Ob es gelingt?

Das Deutsche mag schon deshalb als schwierig gelten, weil es mal verbindliche Regelwerke gab, dann wieder nicht. Weil es Reformen gab, die nicht jeder mitgemacht hat und bis heute Zeitungen und Verlage nicht unbedingt einheitlich schreiben und zuweilen nicht dem amtlichen Regelwerk folgen. Es hat manchmal den Eindruck, als könne jeder so schreiben (und reden) wie er wolle.

Diesem Kreuz und Quer versucht der Autor mit einer Systematik Herr zu werden, in dem er sich nach und nach der Sprache nähert, wodurch das Buch gefühlt zweigeteilt ist. Zuerst kommt die Theorie, dann die Praxis. Konkret heißt das, dass zuerst ein Blick auf die Grammatik und dessen Besonderheiten geworfen und anschließend an konkreten Beispielen verdeutlich wird, wo die Tücken in der Formulierung stecken. Vor allem in diesem Teil wohnt ein gewisser Unterhaltungswert bei, denn es wird die ein oder andere Absurdität offenbart, die der Leser vielleicht schon kennt, ihm aber in dieser Form so nicht bewusst war.

Fazit

Dem Deutschen wohnt so manche Besonderheit bei, die es so in anderen Sprachen nicht gibt (soweit ich das als sprachlicher Laie zu beurteilen vermag). Dieses Buch lädt ein, sich auf die Suche nach diesen Besonderheiten zu machen und ihnen den Schrecken zu nehmen. Dem Schüler, der an das Lehrbuch, und den Offiziellen, die an das amtliche Regelwerk gebunden sind, wird das vielleicht wenig helfen. Dem an der deutschen Sprache Interessierten vermag dieses Buch aber sehr wohl zu einem anderen Blick auf das Deutsche verhelfen. Ob er damit tatsächlich die „vergessene Leichtigkeit der deutschen Sprache“ wiederentdeckt, muss schlussendlich jeder Leser für sich selbst entscheiden.

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