Jürgen Langowski

 4,1 Sterne bei 6.089 Bewertungen

Neue Bücher

Cover des Buches Revenant X (ISBN: 9783453323889)

Revenant X

(1)
Neu erschienen am 10.12.2025 als Taschenbuch bei Heyne.
Cover des Buches Der Astronaut – Project Hail Mary (ISBN: 9783453324329)

Der Astronaut – Project Hail Mary

(216)
Erscheint am 18.02.2026 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Jürgen Langowski

Cover des Buches Der Rithmatist (ISBN: 9783453269866)

Der Rithmatist

(146)
Erschienen am 13.07.2015

Neue Rezensionen zu Jürgen Langowski

Cover des Buches Ich bin kein Serienkiller (ISBN: 9783492267717)
Blackfairy71s avatar

Rezension zu "Ich bin kein Serienkiller" von Dan Wells

Blackfairy71
Warum lag das so lange auf meinem SUB?

Clayton, eine Kleinstadt im Mittleren Westen der USA: Der fünfzehnjährige John will eigentlich ein ganz normaler Teenager sein, die Schule besuchen und Mädchen kennenlernen. Doch er weiß, dass in ihm ein düsteres Geheimnis schlummert. Er ist nicht nur das Interesse an Serienkillern, das sein ganzes Leben bestimmt, nicht nur seine Faszination vom Tod. Er ist die Furcht, dass eines Tages selbst zum Killer wird. Denn John trägt ein Monster in sich. Und als unerklärliche Morde in der Stadt geschehen, muss er sich nicht nur einem dämonischen Gegner stellen, sondern auch sich selbst...


John Wayne Cleaver ist fünfzehn Jahre alt und weiß, dass im seinen Inneren etwas Böses schlummert, das er im Zaum halten muss. Dafür hat er sich selbst etliche Regeln auferlegt, an die er sich eisern hält. Zum Beispiel weigert er sich, Interesse an anderen Menschen zu zeigen, Gefühle sind tabu und er versucht krampfhaft "normal" zu sein. Allerdings ist er überzeugt, dass schon sein Name ihn zu einem Außenseiter macht. Seine Mutter sagt zwar, den hat er dem berühmten Schauspieler zu verdanken, aber schließlich war John Wayne Gacy einer der berühmtesten Serienkiller aller Zeiten. 

Nur wenn John im Beerdigungsinstitut seiner Mutter und seiner Tante hilft, fühlt er sich halbwegs normal und auf sicherem Terrain. Als nach zwei Morden Johns Interesse an den Leichen für seine Mutter allerdings viel zu groß und "unnatürlich" wird, verbietet sie ihm die weitere Mitarbeit bei den Vorbereitungen für die Beerdigungen. 

Da er nun viel Zeit hat, macht sich John selbst auf die Suche nach dem Killer. Aber kann er ihn aufspüren und zur Strecke bringen,  ohne sein eigenes Monster freizulassen?


Der Thriller von Dan Wells ist bereits von 2009 und er lag einige Jahre auf meinem SUB. Irgendwie dachte ich, nachdem ich bereits alle geplanten Bücher für die Zeit bis Halloween gelesen hatte, das dies doch jetzt vielleicht genau passend sei. Und schon nach ein paar Kapiteln habe ich mich gefragt, wieso ich das Buch so viele Jahre unbeachtet gelassen habe. 


Die Idee finde ich wirklich originell und richtig gut umgesetzt. Es scheint auch, dass der Autor zum Thema Soziopathen und Serienmörder intensiv recherchiert hat.  Aus der Ich-Perspektive von John erfährt man als Leser immer hautnah, was gerade passiert. Man ist Teil seiner Gedanken- und Gefühlswelt und das ist manchmal schon erschreckend. Er ist überzeugt davon, sein Schicksal sei es, ein Serienmörder zu werden und dass in seinem Inneren eine Bestie schlummert, die er niemals entfesseln darf. Er ist besessen von berühmten Serienkillern, weiß alles über Ted Bundy, John Wayne Gacy oder den Son of Sam. Eisern versucht er, seine Regeln einzuhalten und geht sogar zu einem Therapeuten. 


"Ich bin kein Serienkiller" ist nichts für Zartbesaitete, denn nach einigen Kapiteln ist klar, es ist ein Mix aus Thriller, Horror und Fantasy. Damit habe ich so nicht gerechnet und war positiv überrascht. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen, Sprache und auch Gedanken sind einem Jungen von fünfzehn Jahren angemessen. Die innere Zerrissenheit stellt der Autor sehr überzeugend dar und ich kam nicht umhin, das eine oder andere Mal Mitleid mit John zu haben. Die Teenagerzeit und Pubertät ist so schon schwer genug, ohne dass man davon überzeugt ist, man sei ein potentieller Serienkiller. 

Überhaupt sind die Charaktere gut gelungen und vielschichtig, wie z. B. Johns Mutter, sein Therapeut oder auch die Crowleys, die Nachbarn. 

Es gibt einige blutige Szenen und Schockmomente, aber auch schwarzen Humor und emotionale Momente. Diese zeigen besonders, wie schwer es Johns Mutter fällt, sich einzugestehen, dass mit ihrem Sohn vielleicht etwas nicht stimmt. 


Das Buch ist wirklich ein echter Pageturner, den ich aufgrund der durchgehenden Spannung nur schwer zur Seite legen konnte. Interessant fand ich übrigens auch, dass jedes Kapitel mit einer leeren Seite beginnt, auf der die Zahl wie auf einer Mauer eingeritzt zu sehen ist. Vielleicht die Mauer, die John errichtet hat, um sein Monster dahinter im Zaum zu halten.


Mittlerweile gibt es einige Fortsetzungen, die ich sicherlich auch noch lesen werde. Teil 2 ist "Mr. Monster". 

Cover des Buches Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Sturmnacht (ISBN: 9783734163357)
P
Ein spannender Auftakt.

Harry Blackstone Copperfield Dresden ist Magier und Detektiv für ungewöhnliche Sachlage . Der einzige Magier in Chicago der im Telefonbuch steht. Die Menschen haben sich noch nicht an die Magie gewöhnt und akzeptieren sie zumeist auch nicht. Lieutenant Karrin Murphy weiß jedoch, dass manche Kriminalfälle nicht allein durch die Wissenschaft zu erklären sind und ruft deswegen den Detektiv öfters zu Rat. Dieses Mal handelt es sich jedoch um einen Fall, der Dresden selber zum Verdächtigen macht. Doch in seinem Fall steht nicht nur seine Freiheit sondern auch sein Leben auf dem Spiel.


Dresden ist kein Held. Er ist sich kein Antagonist. Er ist eigen und mürrisch und steht dazu. Jedoch besitzt er Moral und weiß wo er steht. Er ist kein angenehmer Zeitgenossen, aber trotzdem möchte man ihn gerne als Freund haben - denn er ist loyal und treu - jedoch auch ziemlich altmodisch.


Murphy ist eine willensstarke und sture Frau, die alles wissen und verstehen möchte. Sie akzeptiert es nicht, wenn Dresden ihr etwas zu ihrer eigenen Gesundheit verschweigt und geht dafür auch jeden Weg. Sie ist sympathisch, kann aber auch sehr nervig sein.


Der Schreibstil hat mich in seinen Bann gezogen. Er ist sehr wortmalerisch und verführt mit Vorsicht.


Eine Sache stört mich nur etwas: die Zeitformen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Dresden erzählt. Er erzählt über seine Vergangenheit. Ich finde diese Art ziemlich verwirrend, da mir der Grund nicht einleuchtet. Für die Schlusssätze finde finde ich sehr passend. Aber im Fluss der Geschichte stört es mich eher und ich stolpere über die Wechsel.


Außerdem fand ich es eher komisch, dass Dresden den Hauptteil des Buches nur müde ist und unter Schlafentzug leidet. Gefühlt jede Seite kratzt er seine 'verbleibende Energie' zusammen. Vielleicht wäre es sinnvoll etwas Pause von der Action zu machen und einfach etwas zu schlafen.


Insgesamt handelt es sich um einen magischen Kriminalroman mit spannenden Charakteren, der Lust auf mehr weckt.

Cover des Buches Leviathan fällt (ISBN: 9783453322752)
InBetweens avatar

Rezension zu "Leviathan fällt" von James Corey

InBetween
Welch ein Finale

Was war das für eine Reise?! Wahnsinn. Immer wenn man nach Abschluss eines Bandes dachte, krasser geht es jetzt wirklich nicht mehr, musste man einfach in den nächsten Band reinlesen, um festzustellen: doch, es geht noch krasser.
Ich habe bisher selten Reihen diesen Ausmaßes gelesen und noch seltener dabei das Gefühl gehabt, mich über die gesamte Strecke (insgesamt ca. 6000 Seiten) in einem Bann befunden zu haben. Die komplette Story, die Ereignisse und Figuren waren in meinen Augen sehr stringent, durchdacht und schlüssig.
Es ist mit Sicherheit schwierig ein passendes Ende für solch ein Werk zu finden. Jedoch ist es imho absolut gelungen. Ein Ende mit Trommelwirbel mit einer passenden Auflösung und einem passenden Helden.

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