Jürgen Lodemann Siegfried und Krimhild Die Nibelungen

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Inhaltsangabe zu „Siegfried und Krimhild Die Nibelungen“ von Jürgen Lodemann

»Ein wundervolles Buch, eine originelle Neugestaltung der Nibelungen-Historie.« Martin Hielscher im Dt. Allgem. SonntagsblattEs ist ein vertrauter Stoff, aber die Historie von den Nibelungen, mehr als 1500 Jahre alt, wird in diesem Buch so sprachgewaltig zum Leben erweckt, daß uns eine Zeit und eine Literatur zurückgegeben werden, die uns abhanden gekommen waren. Es beginnt wie immer mit der Ankunft Siegfrieds auf der Rheinburg Worms und endet mit Krimhilds Rache an Etzels Hof, doch dann erzählt der Autor die Nibelungensaga ganz anders, in dem er sich als Übersetzer einer bislang verschollenen Chronik aus dem späten 5. Jahrhundert ausweist. Dieser Kunstgriff gibt ihm Gelegenheit den vermeintlich historischen Text mit vielen gelehrten Anmerkungen zu versehen, um die Geschichte dem heutigen Leser transparent zu machen. Vorbild ist Umberto Ecos ›Der Name der Rose‹ und die Anmerkungen sind nicht in einen Anhang verpackt, sondern rot in den schwarzen Fließtext eingewoben. »Wer also wissen möchte, wer Hagen, Gunther und Siegfried wirklich waren – bevor sie ein katholischer Mönch im 13. Jahrhundert in Verse presste, im 19. Jahrhundert Hebbel, Wagner sich ihrer bemächtigten und anschließend die Nazis sie ideologisierten – dem sei Lodemanns Neudichtung der Nibelungen nachhaltig empfohlen.« (Jochen Kienbaum)»Vielleicht einer der wichtigsten Romane, die je geschrieben wurden, wenn es darum geht, die historische Traumatisierung der Deutschen zu verstehen.« Lutz Bunk auf ›Deutschlandradio Berlin‹

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  • Rezension zu "Siegfried und Krimhild" von Jürgen Lodemann

    Siegfried und Krimhild Die Nibelungen

    Buchhandlung_am_Schaefersee

    02. September 2011 um 21:37

    Gut gemeint, eine tolle Idee, aber leider furchtbar redundant. Erzählt wird die bekannte Geschichte der Nibelungen inklusive ihrer (fiktiven) Überlieferungsgeschichte. Lodemann lässt den jüngsten Bruder von König Gunther, den Dichter und Sänger Giselher, die Chronik der wahren Geschehnisse rund um den Mord an Siegfried und den darauf folgenden Untergang der Nibelungen aufschreiben. Dadurch fließen immer wieder interessante Aspekt zur Geschichtsverfälschung durch die Mächtigen ein. Diverse Fußnoten, die vom heutigen Verfasser (Lodemann) eingefügt werden, kommentieren das Geschehen, die Verfälschung und die Bedeutung aus heutiger Perspektive. Die Idee ist toll und grundsätzlich wird die Geschichte auch sehr schön erzählt und ist voller lohnenswerter Ausführlichkeiten zur Zeit des Mittelalters, der Völkerwanderung und der Ausbreitung des Christentums. Die Figuren sind generell leicht überzeichnet, aber erfüllen eine große Bandbreite von liebenwert über skurill bis intrigant. Auch das Wissen, bzw. die historische Recherche, die sich in diesem doch recht dicken Wälzer offenbart, ist lobenswert. Es wurde versucht ein möglichst umfassendes Panorama jener Zeit, bzw. dessen, was wir davon wissen, als Roman aufzubereiten. Das ist zu großen Teilen auch gut gelungen. Das Problem des Romans sind die ständigen Wiederholungen und Auswälzungen von Dingen und Ideen, die der Leser bereits bei der ersten Erwähnung verstanden hat. So wird das Thema "böses" Christentum gegen "gute" naturnahe alte Religion unendlich oft ausdiskutiert und breitgetreten. Auch liest man Anfangs die diversen Übersetzungen der alten Ortsnamen in die heutigen Ortsnamen mit Interesse, doch dieser Reiz erschöpft sich dann doch recht schnell. Hinzu kommt natürlich, dass man auch mit ein wenig Vorbildung die grobe Handlung und das Ende der Geschichte ja bereits kennt, die Spannung bleibt also auch in dieser Hinsicht auf der Strecke. Ich vermute, dass der Reiz für Leser, die die Geschichte der Nibelungen nicht oder kaum kennen, sehr viel größer ist. Das könnte einige Längen wieder wettmachen. Im Großen und Ganzen ist dieser Mittelalterroman ein tolles Projekt, das leider die Lesefreude der meisten Leser überschätzen wird.

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  • Rezension zu "Siegfried und Krimhild" von Jürgen Lodemann

    Siegfried und Krimhild Die Nibelungen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2009 um 18:24

    Geballtes Wissen rund ums 5.Jhd, um Mythologie, um die größte aller Sagen Europas - die Nibelungen.
    Das Buch ist teils in Deutsch, teils in der Volkssprache (Diutisk), teils in Latein gehalten. Sehr anspruchsvoll und voller Informationen. Es fällt dem Wissenshungrigen schwer, diesen Schinken aus der Hand zu legen. Die knapp 900 Seiten sind einfach zu interessant und mitreißend.

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