Jürgen Müller

 3.8 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Die besten Filme der 90er, Filme der 90er und weiteren Büchern.

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Jürgen MüllerFilme der 50er
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Filme der 50er
Filme der 50er
 (2)
Erschienen am 01.08.2006
Jürgen MüllerFilme der 90er
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Filme der 90er
Jürgen MüllerDie besten Filme der 80er
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Die besten Filme der 80er
Die besten Filme der 80er
 (2)
Erschienen am 18.09.2006
Jürgen MüllerDrei-Speichen-Regel
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Drei-Speichen-Regel
Drei-Speichen-Regel
 (1)
Erschienen am 30.07.2014
Jürgen MüllerFilme der 40er
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Filme der 40er
Filme der 40er
 (1)
Erschienen am 17.10.2005
Jürgen MüllerSo schreiben Sie mühelos ein tolles dickes Buch: Creative Writing - Kreatives Schreiben
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So schreiben Sie mühelos ein tolles dickes Buch: Creative Writing - Kreatives Schreiben
Jürgen MüllerFilme der 30er
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Filme der 30er
Filme der 30er
 (1)
Erschienen am 01.09.2006
Jürgen MüllerFilme der 2000er
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Filme der 2000er
Filme der 2000er
 (1)
Erschienen am 06.07.2012

Neue Rezensionen zu Jürgen Müller

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MikkaGs avatar

Rezension zu "So schreiben Sie mühelos ein tolles dickes Buch" von Jürgen Müller

Schreiben ohne Mühe - ist das sinnvoll?
MikkaGvor 2 Jahren


Vorweg muss ich leider direkt sagen, dass mich dieser Schreibratgeber nicht überzeugt hat. Vielleicht habe ich zuviel erwartet von einem Büchlein, das gerade einmal 43 Seiten umfasst, aber auch das eigentliche System, das hier vorgestellt wird, erscheint mir nicht sinnvoll.

Um den Ratgeber einmal Schritt für Schritt durchzugehen:

Nach einem motivierenden Vorwort beginnt Jürgen Müller damit, ein wahres Schreckenszenarium heraufzubeschwören, in dem der angehende Nachwuchsautor Stunden, Wochen, Monate mit mühsamer Recherche verbringen muss, bevor er endlich anfangen darf zu schreiben. Das zieht sich hin bis zu 7% des Buches, verschlingt also durchaus schon eines großen Teil des Ratgebers, bis die Erlösung kommt: Nein, das ist alles gar nicht notwendig!

Nun beginnt der Autor damit, sein System vorzustellen: wenn man jeden Tag zwei Stunden zum schreiben erübrigen kann, soll man sie aufteilen auf eine halbe Stunde Recherche, eine halbe Stunde Schreiben und eine Stunde Überarbeitung. Ja, genau - jede Seite wird direkt überarbeitet, bevor man am nächsten Tag die nächste Seite schreibt! Und der Autor ist überzeugt davon, dass so Stück für Stück ein Buch entsteht, das am Schluss keine weitere Überarbeitung brauchen wird. 

Das erscheint mir, wie gesagt, überhaupt nicht zweckmäßig. Denn vieles lässt sich in meinen Augen nur im Kontext sinnvoll überarbeiten - was ist mit der Entwicklung des Spannungsbogens, dem Wachstum der Charaktere an ihren Erlebnissen und Ähnlichem? Es gibt so viele Elemente einer Geschichte, die man nicht an einer einzelnen Seite festmachen kann. Vielleicht stellt sich ja später heraus, dass die ganze Szene überflüssig ist oder nicht wirklich in den Fluss der Geschichte passt, was dann?

Der Autor ist jedoch sehr überzeugt von seinem System. So schreibt er zum Beispiel, dass man damit in einem Monat etwa 30 fertige Seiten mit insgesamt 6.000 Wörtern produzieren kann, räumt direkt ein, dass Stephen King im gleichen Zeitraum das Zehnfache schafft und verkündet dann stolz:

Zitat:
"Aber er hat im Gegensatz zu Ihnen noch nicht eine einzige Seite fertig! Sie sind ihm weit voraus. Bei ihm handelt es sich lediglich um eine Erstschrift, die er noch einmal vollständig überarbeiten, verbessern und kürzen muss, in der er ganze Kapitel neu schreiben und andere löschen wird."
Und das mache keinen Spaß, sondern sei Frust pur und überflüssig. "Schließlich sind Sie Schriftsteller und kein Deutschlehrer, der gern Aufsätze korrigiert." 

Danach folgen ein paar Kapitel mit Tipps:

"Ideen am laufendem Band", in dem der Autor durchaus ein paar brauchbare Tipps gibt, die besonders für Neulinge bestimmt eine Hilfe sein können.

"Aller Anfang ist leicht", in dem es darum geht, wie man den Leser direkt am Anfang seines Buches packt. Auch hier sind brauchbare Tipps enthalten, sie werden aber eher oberflächlich behandelt und berücksichtigen nicht, dass nicht alles für alle Arten von Geschichten gleichermaßen gelten kann. Hier wird tatsächlich auf den Spannungsbogen eingegangen, aber wie gesagt: meiner Meinung nach lässt sich so etwas nur im Ganzen bearbeiten, nicht anhand einer aus dem Zusammenhang gerissenen Seite.

Die restlichen 40% des Buches enthalten als Bonus eine "Gratis-Abhandlung", die eigentlich das Kernstück des Buches sein sollte: "Eine einzige Überarbeitung macht's auch", worin zehn Punkte aufgelistet werden, die man bei der Überarbeitung jeder Seite berücksichtigen soll. 

Zugegeben, auch hier sind tatsächlich einige brauchbare, grundlegende Tipps enthalten, aber vieles geht nicht über Allgemeinplätze hinaus oder berücksichtigt nicht, dass unterschiedliche Texte unterschiedliche Stilmittel benötigen. 

Ich hatte beim Lesen immer wieder den Eindruck, dass es bei dieser Methode vor allem darum geht, um jeden Preis Mühe und Arbeit zu vermeiden. Zwar spricht der Autor ein paarmal davon, dass es um Qualität gehe und nicht um Quantität, aber Aussagen wie diese führen das ad absurdum:

Zitat:
"Sie brauchen sich gar nicht die Mühe machen, etwas an Qualität den obigen Romananfängen Gleichwertiges zu erschaffen und dabei zu verzweifeln."

Wenn ich mir die Kritiken auf Amazon so anschaue, scheint das Buch tatsächlich zum Schreiben motivieren zu können. Aber es hat schon seinen Sinn, warum Autoren wie Stephen King Zeit und Mühe in ihre Manuskripte investieren, und ich finde es daher fatal, Nachwuchsautoren zu suggerieren, man könne eine Abkürzung nehmen und damit mühelos etwas Gleichwertiges produzieren. 

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Drei-Speichen-Regel" von Jürgen Müller

Ein altes Konzept modern aufgelegt
R_Mantheyvor 3 Jahren

In Zeiten permanenter Krisen und eines fast schon apokalyptisch anmutenden Geldmengenwachstums suchen immer mehr Menschen nach einem Rettungsanker für ihr Vermögen. Nicht nur der Autor dieses Buches, sondern auch einige Verwalter großer Stiftungsvermögen haben in diesem Zusammenhang ein altes Konzept neu belebt. Sie schlagen vor, vorhandenes Kapital in verschiedenen wenig korrelierten Wirtschaftssegmenten anzulegen. Bei solchen Anlagen spielen langfristige Entwicklungstrends in der menschlichen Gesellschaft eine entscheidende Rolle.

Der Autor folgt bei seinen Vorschlägen einer Dreiteilung und orientiert sich dabei auf Holz (anstelle von beispielsweise Immobilien) auf Edel- und seltene Metalle und auf ETFs von MSCI-Aktien-Indizes. Auf Holz kommt er, weil sehr wahrscheinlich dessen Wert infolge der wachsenden Weltbevölkerung steigen wird. Metalle sind ein immer knapper werdendes Gut, wobei jede Investition in Gold, Silber oder andere Edelmetalle eine gewisse Sicherheit bei einem kollabierendem Finanzsystem verspricht. An Aktien kommt man nicht vorbei, weil sie heute einen Teil der historischen Dreiteilung entsprechen, der der Autor folgt. Einen gewissen Widerwillen gegen diese Anlage versteckt er dabei allerdings kaum. Insbesondere schlägt er auch vor, notfalls gegen die Dreiteilung der Anlage zu verstoßen und bei einem gewissen Verhältnis des Dow Jones zum Goldpreis die Aktienanlage zugunsten des Goldes zu verringern.

Besonders intensiv hat sich Jürgen Müller mit Investitionen in Holz beschäftigt. Wahrscheinlich findet man kaum irgendwo anders mehr Informationen dazu. Er offeriert mehrere Möglichkeiten für ein solches Investment. Darunter ist auch ein Programm für kleine Summen (unter 1000 Euro) , das dennoch 9 % Jahresrendite erbringen soll.

Bei den Metallen geht es immer um den physischen Kauf. Während solche Anlagen in Gold und Silber noch relativ einfach abzuwickeln sind, erscheinen mir Investments in Industriemetallen dann doch für den Kleinanleger etwas zu exotisch zu sein, zumal man dabei eine Menge Erfahrungen braucht. Immerhin erzählt der offensichtlich erfahrene Autor, wie er mit einer solchen Anlage Verluste einfuhr. Zu den Aktienanlagen muss man nicht viel sagen: Man soll ETFs von Aktienindizes kaufen, also Papiere, die den entsprechenden Index nachbilden.

Neben dem Kapitel über Holz haben mir Müllers Ausführungen über die Markowitz-Theorie der Portfolio-Optimierung besonders gefallen. Mit seltener Klarheit wird diese merkwürdige Theorie hier zerfetzt. Müller benötigt diese Klarstellungen, weil er nachweisen wollte, dass eine feste 1/N (hier N=3) Aufteilung eines Kapitals in wenig korrelierte Segmente der Markowitz-Optimierung weit überlegen ist. Immerhin bekam Markowitz für seine Theorie einen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, den er sich bei Niederschreiben seiner Doktorarbeit wahrscheinlich kaum zu erträumen gewagt hätte.

Während man bei der 1/N-Aufteilung nichts mehr zu optimieren hat, muss man bei einer Portfolio-Optimierung nach Markowitz ständig sein Depot überprüfen und umschichten. Das treibt die Transaktions-Kosten in die Höhe, führt aber letztlich zu nichts, weil, wie man bei Müller sehr schön nachlesen kann, dabei Schätzungen über zukünftige Entwicklungen einfließen, die so angelegt sind, dass es geradezu zu erheblichen Fehlern kommen muss. Der ganze Markowitz-Hype der vergangenen Jahre, den man bei einigen Kenntnissen der Mathematischen Statistik und der Finanzmärkte leicht durchschauen konnte, diente lediglich der Verwirrung des Publikums, damit dieses möglichst hohe Depotkosten abführt, ohne dafür eine tatsächliche Leistung zu erhalten.

Wer sich für eine renditestarke längerfristige Anlage interessiert, die zudem eine gewisse Sicherheit verspricht, kann sicher mit Müllers Vorschlägen etwas anfangen. In diesem Sinne handelt es sich bei diesem Buch um eine sehr gute Entscheidungshilfe, selbst wenn man einige seiner Aussagen auch etwas anders sehen kann.

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Rezension zu "Filme der 60er" von Jürgen Müller

Rezension zu "Filme der 60er" von Jürgen Müller
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Die 60er, das Jahrzehnt der sexuellen Befreiung, Emanzipation und der Friedensbewegung. Diese Themen finden sich natürlich auch in den Filmen wieder. Doch seit dem Fernsehen, gehen die Besucherzahlen in den Kinos stark zurück. Die Traumfabrik Hollywood ist nicht mehr die unangefochtene Nummer 1. Vielmehr locken Italienische Filme von Visconti, Fellini und Antonioni die Besucher ins Kino, genauso wie die französischen von Eric Rohmer, Jacques Rivette, Jean-Luc Godard und Francois Truffaut.

Dieses Buch vom Taschen Verlag gibt einen sehr guten Überblick über alle wichtigen Filme der Swining Sixties. Ein kurzes Vorwort gibt Einblicke in die Zeit und erklärt, warum sich bestimmte Themen in vielen Filmen wiederfinden und warum es Hollywood in diesem Jahrzehnt so schwer hatte. Dann folgen in chronologischer Reihenfolge 113 Filme sämtlicher Genres von 1961-1970. Darunter West Side Story, Frühstück bei Tiffany, Lolita, Die Vögel, Goldfinger, My Fair Lady, Mary Poppins, Doktor Schiwago, Elf Uhr nachts, Blow Up, Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, Ein Mann und eine Frau, Bonnie und Clyde, Casino Royale, Planet der Affen, Die Reifeprüfung, Tanz der Vampire, 2001: Odyssee im Weltraum, Spiel mir das Lied vom Tod, Barbarella, Rosemaries Baby, Easy Rider, Das Dschungelbuch, und viele viele mehr.

Man erhält zunächst einen Überblick über die Mitwirkenden vom jeweiligen Film (Regisseur, Schnitt, Musik, Schauspieler mit dazugehöriger Rolle im Film usw.), dann folgt ein bekanntes Zitat aus dem Film und anschließend folgen der Inhalt und Hintergrundinformationen. Außerdem gibt es natürlich viele Bilder mit Beschreibungen zu der jeweiligen Filmszene. Am Ende jedes Kapitels sind in einem kleinen Kasten noch Informationen über den Regisseur oder den bzw. die Hauptdarsteller/in zusammengefasst. Der Leser bekommt also detailierte und interessante Informationen zu den Filmen. Am Ende des Buches gibt es noch eine Auflistung aller Oscargewinner von 1961-1970 und einen Filmindex von A-Z, sodass man jeden Film schnell findet.

Was mich etwas gestört hat, ist das Seitenlayout. So finden sich meist auf einem Drittel der Seite Filmdetails, auf dem zweiten Drittel Zitate oder Kritiken und auf dem letzten Drittel Text. Leider ist dieser dadurch unterbrochen und es verwirrt etwas, dass man jedes Mal blättern muss um im Text weiterzulesen und die Augen dabei auf Zitate oder ähnliches gelenkt werden. Auch finden sich Bildbeschreibungen häufig nicht under dem Foto, sondern erst eine Seite weiter. Ansonsten ist es aber ein wirkliches tolles Buch, das nicht nur mit bekannten Filmfotos, sondern vor allem mit vielen Hintergrundinformationen überzeugt und sicher nicht nur für Cineasten interessant ist!

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