Jürgen Müller Drei-Speichen-Regel

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Inhaltsangabe zu „Drei-Speichen-Regel“ von Jürgen Müller

So profitieren Sie von der wohl ältesten Investmentstrategie der Welt

Dieses Buch räumt mit den falschen Mythen von Markowitz und moderner Portfoliotheorie auf. Es zeigt Ihnen, wie Sie aus den drei Anlageklassen Forstimmobilien, Edel- und Technologiemetalle und Index-Wertpapiere ein krisensicheres, diversifiziertes Portfolio ohne größeren Aufwand kostengünstig aufbauen und pflegen können. Hören Sie endlich damit auf, wie Odysseus ständig auf die Sirenen zu hören, die nur Ihr Bestes wollen, nämlich Ihr Geld! Beginnen Sie sich selbst um Ihre Geldanlagen zu kümmern. Nach dem Studium dieses Buches haben Sie einen seit Jahrhunderten bewährten Fahrplan an der Hand, wie Sie Ihr eigenes Vermögen, sei es noch so groß oder noch so klein, sinnvoll und krisensicher anlegen und aufbauen können.

Nicht erst seit dem Hollywood-Blockbuster »Wolf of Wallstreet« wissen wir, dass Banken und Broker zunächst an sich selbst denken, und – wenn überhaupt – erst in zweiter Linie an Sie. Private Spekulanten machen zudem immer wieder die gleichen Fehler. Sie handeln viel zu viel und unterschätzen die dabei entstehenden Kosten. Sie diversifizieren viel zu wenig und tragen dadurch sehr hohe Risiken. Sie hören immer wieder auf die Propheten der Branche, die es statistisch nachweisbar auch nicht besser wissen können. Durch die menschliche Angst und Gier werden Anleger immer wieder zu unüberlegten Entscheidungen getrieben, die letztlich nur der Finanzbranche höhere Umsätze bescheren.

Dem gegenüber gibt es die alte Drei-Speichen-Regel, die von Rabbi Isaak bar Aha im vierten Jahrhundert nach Christus im Babylonischen Talmud formuliert wurde: Man soll sein Vermögen stets in drei Teile teilen: ein Drittel Land, ein Drittel Handelswaren und ein Drittel bar zur Hand. Neue Studien zeigen, dass eine solche einfache Vermögensaufteilung – auf heutige Anlageklassen übertragen – nachweislich keine schlechteren Ergebnisse liefert als ein nach der Markowitz-Theorie aufgebautes »modernes Wertpapier-Portfolio«. Sie entziehen Ihr Vermögen durch Direktinvestments in Sachwerte größtenteils den manipulierten Märkten. Und Sie setzen auf die langfristig globalen Trends, die ebenfalls in diesem Buch beschrieben werden. Viele Adelsfamilien haben ihr Vermögen durch diese Methode über Generationen hinweg bewahrt und ausgebaut.

Dr. Jürgen Müller erläutert Ihnen, wie Sie die Drei-Speichen-Regel anwenden. Er sagt Ihnen insbesondere, welche Anlagen innerhalb der drei Speichen am besten sind und präsentiert Ihnen ein zuverlässiges Investment, mit dem Sie langfristig automatisch besser abschneiden als 90 Prozent aller Börsianer.

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  • Ein altes Konzept modern aufgelegt

    Drei-Speichen-Regel

    R_Manthey

    03. August 2015 um 11:56

    In Zeiten permanenter Krisen und eines fast schon apokalyptisch anmutenden Geldmengenwachstums suchen immer mehr Menschen nach einem Rettungsanker für ihr Vermögen. Nicht nur der Autor dieses Buches, sondern auch einige Verwalter großer Stiftungsvermögen haben in diesem Zusammenhang ein altes Konzept neu belebt. Sie schlagen vor, vorhandenes Kapital in verschiedenen wenig korrelierten Wirtschaftssegmenten anzulegen. Bei solchen Anlagen spielen langfristige Entwicklungstrends in der menschlichen Gesellschaft eine entscheidende Rolle. Der Autor folgt bei seinen Vorschlägen einer Dreiteilung und orientiert sich dabei auf Holz (anstelle von beispielsweise Immobilien) auf Edel- und seltene Metalle und auf ETFs von MSCI-Aktien-Indizes. Auf Holz kommt er, weil sehr wahrscheinlich dessen Wert infolge der wachsenden Weltbevölkerung steigen wird. Metalle sind ein immer knapper werdendes Gut, wobei jede Investition in Gold, Silber oder andere Edelmetalle eine gewisse Sicherheit bei einem kollabierendem Finanzsystem verspricht. An Aktien kommt man nicht vorbei, weil sie heute einen Teil der historischen Dreiteilung entsprechen, der der Autor folgt. Einen gewissen Widerwillen gegen diese Anlage versteckt er dabei allerdings kaum. Insbesondere schlägt er auch vor, notfalls gegen die Dreiteilung der Anlage zu verstoßen und bei einem gewissen Verhältnis des Dow Jones zum Goldpreis die Aktienanlage zugunsten des Goldes zu verringern. Besonders intensiv hat sich Jürgen Müller mit Investitionen in Holz beschäftigt. Wahrscheinlich findet man kaum irgendwo anders mehr Informationen dazu. Er offeriert mehrere Möglichkeiten für ein solches Investment. Darunter ist auch ein Programm für kleine Summen (unter 1000 Euro) , das dennoch 9 % Jahresrendite erbringen soll. Bei den Metallen geht es immer um den physischen Kauf. Während solche Anlagen in Gold und Silber noch relativ einfach abzuwickeln sind, erscheinen mir Investments in Industriemetallen dann doch für den Kleinanleger etwas zu exotisch zu sein, zumal man dabei eine Menge Erfahrungen braucht. Immerhin erzählt der offensichtlich erfahrene Autor, wie er mit einer solchen Anlage Verluste einfuhr. Zu den Aktienanlagen muss man nicht viel sagen: Man soll ETFs von Aktienindizes kaufen, also Papiere, die den entsprechenden Index nachbilden. Neben dem Kapitel über Holz haben mir Müllers Ausführungen über die Markowitz-Theorie der Portfolio-Optimierung besonders gefallen. Mit seltener Klarheit wird diese merkwürdige Theorie hier zerfetzt. Müller benötigt diese Klarstellungen, weil er nachweisen wollte, dass eine feste 1/N (hier N=3) Aufteilung eines Kapitals in wenig korrelierte Segmente der Markowitz-Optimierung weit überlegen ist. Immerhin bekam Markowitz für seine Theorie einen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, den er sich bei Niederschreiben seiner Doktorarbeit wahrscheinlich kaum zu erträumen gewagt hätte. Während man bei der 1/N-Aufteilung nichts mehr zu optimieren hat, muss man bei einer Portfolio-Optimierung nach Markowitz ständig sein Depot überprüfen und umschichten. Das treibt die Transaktions-Kosten in die Höhe, führt aber letztlich zu nichts, weil, wie man bei Müller sehr schön nachlesen kann, dabei Schätzungen über zukünftige Entwicklungen einfließen, die so angelegt sind, dass es geradezu zu erheblichen Fehlern kommen muss. Der ganze Markowitz-Hype der vergangenen Jahre, den man bei einigen Kenntnissen der Mathematischen Statistik und der Finanzmärkte leicht durchschauen konnte, diente lediglich der Verwirrung des Publikums, damit dieses möglichst hohe Depotkosten abführt, ohne dafür eine tatsächliche Leistung zu erhalten. Wer sich für eine renditestarke längerfristige Anlage interessiert, die zudem eine gewisse Sicherheit verspricht, kann sicher mit Müllers Vorschlägen etwas anfangen. In diesem Sinne handelt es sich bei diesem Buch um eine sehr gute Entscheidungshilfe, selbst wenn man einige seiner Aussagen auch etwas anders sehen kann.

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