Jürgen Mittelstraß Die Zukunft der Geisteswissenschaften in einer multipolaren Welt

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Inhaltsangabe zu „Die Zukunft der Geisteswissenschaften in einer multipolaren Welt“ von Jürgen Mittelstraß

In den letzten Jahren war häufig die Klage zu hören, dass die Geisteswissenschaften marginalisiert würden. In der Tat, die Wahrnehmung von Wissenschaft im Allgemeinen und der ›Humanities‹ im Besonderen erfolgt zunehmend in ökonomischer Perspektive und versetzt diese in Rechtfertigungszwänge. Dabei stellt sich die Frage, welche Rolle die Geisteswissenschaften in der von kulturellem und sozialem Wandel geprägten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts spielen und welche Bedeutung sie in der modernen Wissensgesellschaft haben. Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Medien diskutieren über die Funktionen und Potenziale der Geisteswissenschaften in einer multipolaren Welt.

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  • Rezension zu "Die Zukunft der Geisteswissenschaften in einer multipolaren Welt" von Jürgen Mittelstraß

    Die Zukunft der Geisteswissenschaften in einer multipolaren Welt
    Sophia!

    Sophia!

    23. December 2012 um 22:43

    „Die Geisteswissenschaften sind ein Dauerthema des wissenschaftlichen und des politischen Verstandes.“ _ In einer durch Naturwissenschaft und Technik geprägten Welt stellt sich die Frage nach der Relevanz der Geisteswissenschaften fast automatisch. Einerseits werden sie zunehmend durch Disziplinen ersetzt, die in unserer modernen Gesellschaft eine bedeutendere Rolle spielen. Ökonomie, Machtstreben und technischer Fortschritt scheinen längst zum Mittelpunkt auch der wissenschaftlichen Bemühungen geworden zu sein. Dennoch kann nicht völlig auf geisteswissenschaftliche Erkenntnisse verzichtet werden, z.B. dann, wenn es um die Frage nach Sinn und Orientierung geht. _ Das Konstanzer Wissenschaftsforum vom Dezember 2011, eine Veranstaltung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit der VolkswagenStiftung, widmete sich u.a. diesem merkwürdigen Dualismus. Der fünfte Band der Reihe Konstanzer Wissenschaftsforum enthält eine Sammlung thematisch passender Aufsätze aus der Feder internationaler Wissenschaftler, die die Bedeutsamkeit der Geisteswissenschaften näher beleuchten und auf deren Funktionen und Potenziale aufmerksam machen. Darüber hinaus werden aber auch Gefahren diskutiert, die sich etwa durch eine pessimistische Sicht auf die Zukunft ergeben, einer Zukunft, in der die Geisteswissenschaften in eine Nischenexistenz gedrängt werden. Ebenso geht es um gängige Vorurteile, beispielsweise die Auffassung, Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften seinen zwei Wissenskulturen, die nicht zueinander passen. Jürgen Osterhammels Text widmet sich den globalen Asymmetrien in den Geisteswissenschaften am Beispiel geschichtlicher Entwicklungen. Regina Ammicht Quinns Text „Vom Sinn des Überflüssigen: Ethik und die Krise der Geisteswissenschaften“ erinnert an positive Aspekte eines „kultursymbolischen Rasters des Wirklichkeitsverstehens“ und die Notwendigkeit der Ethik. Die übrigen Autoren setzen je eigene Schwerpunkte. _ Auf hohem wissenschaftlichem Niveau wird über die Zukunft der Geisteswissenschaften in einer multipolaren Welt referiert. Die Texte zeichnen sich durch einen hohen Grad an Aktualität und breit gefächertem Wissen aus. Sie sind hochinteressant und eröffnen neue Sichtweisen. Im Band sind zudem zwei englischsprachige Aufsätze enthalten. _ Fazit: Das Wesen der Geisteswissenschaften vor dem Hintergrund einer modernen Gesellschaft neu beleuchtet. Sensibilisiert für Chancen und Nutzen einer interdisziplinär ausgerichteten Forschung.

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