Jürgen Neffe Darwin

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Inhaltsangabe zu „Darwin“ von Jürgen Neffe

'Ein wirklich sensationell lesenswertes Buch über Charles Darwin.' Denis Scheck in 'Druckfrisch' Nach seiner international gefeierten Einstein-Biografie ist Jürgen Neffe erneut ein literarischer Coup gelungen: Zum 200. Geburtstag reiste er auf den Spuren von Charles Darwin um die Welt. Er folgte Darwins Weltumrundung auf der 'Beagle', der berühmtesten Route der Wissenschaftsgeschichte. Etappe für Etappe zeichnet Jürgen Neffe auch die geistige Reise Darwins zur Evolutionstheorie nach und beleuchtet die wissenschaftlichen, weltanschaulichen und religiösen Auseinandersetzungen unserer Tage. • Jürgen Neffe nimmt den Leser mit auf die berühmteste Reise der Wissenschaftsgeschichte. • Mit 32 Seiten Farbbildteil.

Auch wenn das Ende ein wenig abfällt hat man doch das Gefühl Darwins zu folgen. Ein gelungenes Crossover von Biografie und Reisebericht.

— ioreth
ioreth

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Paula

Keine leichte Lektüre

19angelika63

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Schwierig zu lesen wegen der Fülle an biologischen Fakten und dem Mix von Neffes und Darwins Texten

    Darwin
    Federfee

    Federfee

    04. August 2017 um 09:22

    Im Prolog deutet sich schon alles an, was auf den nächsten 500 Seiten so überreich dargeboten wird: wie es zu der Reise kam, philosophische Gedanken über das Reisen an sich, Kritik am Massentourismus und am zerstörerischen Konsumverhalten des Menschen, das Leben Darwins, seine Theorie und die Bedeutung für die Menschheit.Jürgen Neffe, promovierter Biologe, preisgekrönter Wissenschaftsjournalist und Erfolgsautor (Biografie 'Einstein', die ich auch da stehen habe), fasst den Entschluss, auf den Spuren Darwins und des Forschungsschiffes 'Beagle' auf genau dessen Route zu fahren. Die beiden schlechten Karten hinten geben lediglich einen groben Überblick. Wer Neffes detailllierten geografischen Angaben folgen will, muss Atlanten oder besser noch das Internet zu Rate ziehen. Allerdings sieht man auf der Karte, wo die beiden Routen voneinander abweichen.Die Hauptkapitelüberschriften entsprechen dem geografischen Bereich, die Untertitel (sublines) geben Auskunft über den Inhalt. In jedem Kapitel ist eine Fülle von Material enthalten: Neffes Beschreibung der Route und der Örtlichkeiten, dazwischen die von Darwin in kursiv, oft mitten im Satz – was ich verwirrend und ein bisschen störend fand. Als eingeschobener Abschnitt wäre es mir lieber gewesen.In diese beiden, sich teilweise deckenden Reiseberichte häppchenweise eingefügt sind die Biografie Darwins und breit gefächerte Informationen zu den Bereichen der Biologie, die hier relevant sind. Für mich als Laie war das teilweise unverständlich und hätte weiterer Recherchen bedurft. Naturwissenschaftler werden da sicher keine Schwierigkeiten haben.Was mir sehr gut gefallen hat, sind die kritischen Anmerkungen und Gedanken Neffes, die auf Missstände hinweisen, z.B. die Kreuzfahrttouristen, die inzwischen auch die Galápagosinseln und das Gleichgewicht der Arten bedrohen, weil sie möglicherweise eine Lebensform einer Insel auf eine andere übertragen.All' das bietet so viel Stoff zum Verarbeiten und Nachdenken, dass man lange braucht, um das Buch zu lesen bzw. durchzuarbeiten. Es ist keine Lektüre für zwischendurch und erfordert die ganze Aufmerksamkeit.Abgerundet wird das Ganze durch zwei Fototeile mit alten Fotografien aus den Zeiten Darwins und neueren von Neffes Reise.

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  • Leserunde zu "Abgrund" von Bernhard Kegel

    Abgrund
    Mare_Verlag

    Mare_Verlag

    Liebe Lovelybooks-Leserinnen und Leser, auf geht's in eine neue Leserunde! Am 28. Februar 2017 erscheint im mareverlag Bernhard Kegels neuer Roman Abgrund, der dritte Fall für den Wissenschaftler Hermann Pauli. Ihr habt die Möglichkeit, an unserer Leserunde teilzunehmen und Euch um eines von 15 Vorableseexemplaren zu bewerben. Zum Buch:  So hatte sich Anne Detlefsen den ersten gemeinsamen Urlaub nicht vorgestellt: Statt mit ihr die Sonne und die traumhafte Natur der Galápagosinseln zu genießen, hat Hermann Pauli sich auf die Suche nach einem seltsamen Hai begeben, der selbst den Experten der örtlichen Charles-Darwin-Forschungsstation Rätsel aufgibt. Bei seinen Tauchgängen stößt Hermann auf weitere Ungereimtheiten. Ist es möglich, dass sich die Lebensgemeinschaften im Meer rasant verändern? Und auch Anne bekommt plötzlich zu tun. Als vor der Insel Nacht für Nacht Schiffe in Flammen aufgehen, juckt es die Leiterin der Kieler Mordkommission in den Fingern, der Sache auf den Grund zu gehen. Ihre Recherchen führen sie mitten in das komplizierte soziale Gefüge der Inselwelt, in dem die traditionelle Fischerei und der strenge Naturschutz nur schwer mit dem andauernden Tourismusboom zu vereinen sind. Und es ist Eile geboten, denn der Brandstifter scheint eine Mission zu verfolgen … Vor der zauberhaften Kulisse des legendenumrankten Galápagos-Archipels gewährt Bernhard Kegel Einblicke in Faszination und Abgründe der biologischen Forschung.  Hier geht's zur Leseprobe. Möchtest Du zu den 15 Vorablesern gehören?* Dann bewirb Dich und beantworte bis zum 16. Februar die folgende Frage: In seinen spannenden Wissenschaftsromanen erzählt der Biologe Bernhard Kegel vom Eigensinn der Natur und der Faszination der biologischen Forschung. Auf zwei unterschiedlichen Ebenen wird in Abgrund ermittelt: Während Anne Detlefsen mit einem neuen Kriminalfall beschäftigt ist, geben dem Wissenschaftler Hermann Pauli die Entdeckung neuer Tierarten Rätsel auf. Welche Erwartungen habt ihr an einen Wissenschaftsroman? Habt ihr bisher ähnliche Titel gelesen? Wir warten gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen! Euer mareverlag *Bedingung ist, dass Ihr euch zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.

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    • 380
  • Rezension zu "Darwin"

    Darwin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. August 2010 um 07:35

    Charles Darwin hat mit der „HMS Beagle“ 1831 – 1836 die Welt bereist und bestaunt. Aus seinen Beobachtungen entwickelte er die Evolutionstheorie. Jürgen Neffe ist ihm nachgefahren, hat die selben Orte besucht, deren (zumeist menschgemachte) Veränderungen gesehen, mit Experten und Laien über Biologie, Ökologie, Darwin usw. gesprochen. „Darwin – Abenteuer des Lebens“ ist eine Mischung aus Reisebericht, Biographie und (vor allem) Populärwissenschaft. Der promovierte Biologe, Journalist, Einsteinbiograf und nun auch Weltreisende Jürgen Neffe spannt einen Bogen von Darwins biologischer Evolution über die Bedeutung der kulturellen Evolution auf die Entwicklung des Menschen hin zu den neuesten (und für mich teilweise überraschenden) Erkenntnissen der Genforschung. Er beschreibt eindrucksvoll die negativen globalen Auswirkungen des Menschen (Klima, Verschmutzung, touristische Kommerzialisierung usw.) und auch dessen Bemühungen beim Erhalt bedrohter Arten. Dabei wirkt das Buch ein bisschen bunt zusammengemixt, insbesondere die Reiseberichte und die biografischen Anteile sind manchmal etwas fremd, fast deplaziert. Rund ist der Schreibstil bei den biologisch-ökologischen Zusammenhängen. Und da kann man doch einiges lernen!

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  • Rezension zu "Darwin"

    Darwin
    Marco

    Marco

    25. May 2009 um 21:26

    Für das Frühjahr - wenn die Reiselust wieder stärker wird - möchte ich ein Sachbuch empfehlen, das die Genres Reise und Abenteuer ebenso wie Biologie und Biographie bedient. Der promovierte Biologe und ehemalige Geo- und Spiegelredakteur Neffe hatte schon mit der Einsteinbiographie („Book of the year“ - Washington Post 2007) einen Erfolg gelandet. Vor zweihundert Jahren wurde Charles Darwin geboren. Bereits mit 22 Jahren trat er die berühmte Reise auf der Beagle an. Auf dieser Forschungsfahrt rund um den Globus gelangte Darwin zu einer wissenschaftlichen Erkenntnis, die das christliche Weltbild ins wanken brachte. Der Forscher entwickelte die Evolutionstheorie. Es war und ist ein Angriff auf die verbreitete Ansicht, der Mensch sei die Krone der Schöpfung, alle Lebewesen wären, so wie sie existieren, von Gott geschaffen worden und hätten sich nicht durch Anpassung und Abgrenzungen im Laufe der Erdgeschichte entwickelt. Damals schlug Darwins Theorie ein wie eine Bombe. Dann wurde sie durch immer mehr Beweise und Erkenntnisse zur herrschenden Lehrmeinung. Doch auch heute wird sie von konservativen Christen angezweifelt oder gar verteufelt. Eine Debatte, die mit logischen und wissenschaftlichen Argumenten nicht zu gewinnen ist. Jürgen Neffe hat sich über 170 Jahre nach der Beagle auf den Weg gemacht, die Reise von Darwin nachzuvollziehen und den Spuren des großen Wissenschaftlers zu folgen. Ein begeisterter Leser hat dies in einem Bücherforum gut zusammengefasst: "Jürgen Neffe's Buch ist ein Glücksfall im Darwinjahr. Kein Aufmotzen des Darwinismus zu einer neuen Ersatzreligion und kein Personenkult, sondern die persönliche Auseinandersetzung eines Biologen und Abenteurers mit einem großen Forscher des 19. Jahrhunderts. Neffe lässt einen sinnlich teilhaben an der Beagle-Fahrt, an den exotischen Schauplätzen und auch am tragischen Zug von Darwin's Leben. Die Genauigkeit von dessen Beobachtungskunst und sein langes sorgfältiges Abwägen vor der Veröffentlichung von "Origin of the species" kommen gut herüber und machen Darwin sympathisch. Aber neben der Wissenschaft geht es auch um den europäischen Chauvinismus und die Unsensibilität gegenüber den fremden Kulturen. Neffe warnt zum Schluss auch vor Gefahren der Gentechnik und macht klar, das jetzt - nach Ablauf der biologischen Evolution - die kulturellen, d. h. auch ethischen Entwicklungen die wichtigsten werden, wenn Mensch und Erde nicht zerstört werden sollen." Vor allem aber ist Neffes Sachbuch eines, welches neben den vielen Informationen, vor allem ein kurzweiliges Lesevergnügen bietet. Es macht Lust auf mehr. Ich bin neugierig geworden, möchte mehr wissen über Darwin, über das 19. Jahrhundert, über die Entwicklung der Wissenschaft. Es wäre sicher auch ein gutes Buch für den Schulunterricht. Ein Buch gleich für verschiedene Fächer, eines was Lust macht auf Diskussionen, auf Wissen. Was gibt es Besseres?

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