Jürgen Neffe Mehr als wir sind

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Inhaltsangabe zu „Mehr als wir sind“ von Jürgen Neffe

Der große Roman unserer Zeit vom Bestsellerautor und hoch gelobten Biografen Jürgen Neffe: In einer Zeit, in der es kaum noch handschrift liche Zeugnisse gibt, stößt ein Biograf auf die Lebensgeschichte von Janush Coppki. Der weltfremde Chemielaborant ist Anfang des 21. Jahrhunderts auf der Suche nach der »Weltformel des Lebens«. Dabei entdeckt er ein Elixier, durch das Menschen nicht mehr schlafen müssen. Das Mittel steigert Kreativität, Ausdauer, Zuversicht und Libido. Doch wer es einmal nimmt, ist schnell davon abhängig. Zwischen dürfen und müssen liegt nur ein kleiner Schritt. Coppki gelingt es, mit seinem Wundermittel die Liebe der Fotografin Vera zu gewinnen. Über Veras Tochter Jenny und ihren Kreis der »Freunde der Nacht«, die von einer besseren Welt träumen, sowie mit Hilfe ihres Vaters, des Journalisten Leon Hard, verbreitet sich die Wachdroge bald über die ganze Welt, die zusehends aus den Fugen gerät.

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    Mehr als wir sind
    Babscha

    Babscha

    16. July 2015 um 22:52

    Janush Coppki heißt der Protagonist des Buches, ein verschrobener und genialer Chemiker unserer Zeit, der sich darüber Gedanken macht, was die Welt im Innersten zusammen hält. Und wie sinnlos doch Schlaf ist, nämlich unnützer Zeitverlust. Also entwickelt er ein Wundermittel, dass so gut wirkt wie geplant. Man bleibt dauerhaft wach.... Tja, und an dieser Stelle hab ich entschieden, dass Buch dauerhaft zuzuklappen. Weil ich eben nicht mehr wach bleiben konnte. Und auch wegen des Zeitverlustes. Den ich leider während des Lesens zunehmend empfunden habe, bis ich mich am Schluss nur noch durch die Seiten gequält hatte und die Reißleine ziehen musste. Schade, das kommt nur alle Jubeljahre mal vor bei mir. Kann man nichts machen. Die Sprache des Buches ist ausgefeilt, wenn auch eher trocken, und lebt von dem Wissen des Autors um die Materie von Chemie und Philosophie. Auch die Idee, das Leben dieses Weltveränderers aus der Perspektive einer Gruppe "analytischer Biografen" Ende des 21. Jahrhunderts "nachspielen" zu lassen, ist gelungen. Und trotzdem: Es ziiiiieht sich alles ungemein und driftet immer wieder in theoretische Gefilde ab, die  sich mir einfach nicht mehr erschließen. Die Handlung kriecht im Schneckentempo vorwärts. Schade drum. Aber besser ein Ende mit Schrecken als umgekehrt. So hätte es bestimmt auch Coppki selbst gesehen. Bestimmt. Trotz allem fairerweise 3 Sterne für ein insgesamt außergewöhnliches Buch. Nur der Schreibstil, eben nichts für mich.

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