Jürgen Rath

 4,3 Sterne bei 143 Bewertungen
Autor von Nordhörn, Im Schatten des Krans und weiteren Büchern.
Autorenbild von Jürgen Rath (©Fotostudio Liebenow, Hamburg)

Lebenslauf von Jürgen Rath

Ich habe so einiges gemacht in meinem Leben, bin aber immer meinem Motto treu geblieben: Alle zehn Jahre den Beruf wechseln! Ich bin gelernter Seemann mit Kapitänspatent, habe als IT-Spezialist gearbeitet (obwohl das früher anders hieß), war Ausbilder für kaufmännische Berufe und schließlich Leiter der Personalwirtschaft in einem internationalen Unternehmen. Ich bin Betriebswirt, Soziologe und habe in den historischen Wissenschaften promoviert. Eigentlich müsste ich hundert Jahre alt sein, da ich aber vieles parallel gemacht habe, hält sich das mit dem Alter gerade noch in Grenzen.
Vom literarischen Genre her habe ich mich nicht festgelegt. Ich schreibe überwiegend (historische) Krimis, die gerne an der Nordsee oder in Hamburg angesiedelt sind. Wenn ich dazu ausnahmsweise keine Lust habe, verfasse ich Fachbücher über die Seefahrt. Inzwischen habe ich ein besonderes Kurzgeschichtenformat entwickelt: Basierend auf realen Schiffsuntergängen versuche ich, dem Leser die Schrecklichkeiten der Seefahrt belletristisch näher zu bringen.

Alle Bücher von Jürgen Rath

Cover des Buches Nordhörn (ISBN: 9783866809642)

Nordhörn

 (57)
Erschienen am 27.04.2012
Cover des Buches Im Schatten des Krans (ISBN: 9783954002207)

Im Schatten des Krans

 (27)
Erschienen am 18.02.2015
Cover des Buches Die Namenlosen von Amrum (ISBN: 9783954004553)

Die Namenlosen von Amrum

 (24)
Erschienen am 27.03.2020
Cover des Buches Das Wrack am Falkensteiner Ufer (ISBN: 9783945961124)

Das Wrack am Falkensteiner Ufer

 (12)
Erschienen am 31.08.2019
Cover des Buches Sturm über Hamburg (ISBN: 9783945961162)

Sturm über Hamburg

 (9)
Erschienen am 19.08.2020
Cover des Buches "...doch stehlen können sie meisterlich" (ISBN: 9783782209540)

"...doch stehlen können sie meisterlich"

 (3)
Erschienen am 01.02.2007

Interview mit Jürgen Rath

7 Fragen an Jürgen Rath

1) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was begeistert dich daran besonders?

Ich bin über mein Geschichts-Studium dazu gekommen, längere Texte und sogar ganze Bücher zu schreiben. Das war allerdings Wissenschaft, dabei darf man keine Phantasie entwickeln, das wäre ganz schlecht fürs Geschäft. Und genau das hat mir gefehlt: Ich will phantasieren dürfen, ich bin randvoll mit Geschichten. Die kann ich jetzt endlich in meinen Kurzgeschichten und Romanen ausleben.

2) Von welchem Autor würdest Du Dir mal ein Vorwort für eines Deiner Bücher wünschen und warum?

Ein Vorwort von Charles Chadwick (‚Ein unauffälliger Mann’) wäre das Größte überhaupt! Der hat nämlich meinen Schreibstil stark beeinflusst.

3) Wo holst Du Dir die Ideen und Inspiration fürs Schreiben?

Ich bin ja nicht gerade frisch aus dem Ei gekrochen, ich habe schon einiges erlebt in den letzten Jahrzehnten. Wenn ich eine Idee brauche, lehne ich mich zurück und denke darüber nach, was ich alles gesehen und welche Menschen ich getroffen habe – und schon prasseln 1000 Ideen auf mich ein. Das sind allerdings nur Ideen, die fertige Story sieht dann immer anders aus.

4) Wie und wann schreibst Du normalerweise, kannst Du dabei diszipliniert vorgehen oder wartest, bis Dich in einer schlaflosen Nacht die Muse küsst?

Ich schreibe fast immer vormittags und abends ab acht Uhr, wenn normale Menschen vor dem Fernseher sitzen. Wenn ich genügend Seiten zusammen habe, gehe ich ins Café, stöpsele mich in den iPod und lese Korrektur. Das funktioniert nur im Café, nie zu Hause. Seltsam, nicht? Ich glaube, dass ich recht diszipliniert bin. Ich sitze allerdings nie stundenlang vor einem leeren Blatt. Wenn mir mal nichts einfällt, zum Beispiel bei einem Roman, dann schreibe ich einfach an einer Kurzgeschichte weiter oder an einem Essay oder einer Erzählung. Schlaflose Nächte habe ich keine. Aber es passiert mir manchmal, dass ich morgens aufwache und plötzlich ganz genau weiß, wie die Geschichte weitergeht und wer der Mörder ist. Das sind die Sternstunden meiner Arbeit.

5) Welche Bücher/Autoren liest Du selbst gern und wo findest bzw. suchst Du Empfehlungen für den privaten Buchstapel?

Ich lese so ziemlich alles, was mir zwischen die Finger kommt, allerdings selten Thriller und Fantasy, dafür häufiger historische Romane oder historische Krimis – ich bin eben immer noch ein stückweit Historiker. Am liebsten besuche ich meine alte Freundin Margret, die war früher Buchhändlerin, und wenn ich dann wieder nach Hause komme, habe ich immer einen ganzen Stapel Bücher unterm Arm.

6) Welche Wünsche hast Du im Bezug auf Deine Bücher und Deine Arbeit für die kommenden Jahre?

Huiii, da soll ich jetzt mein Innerstes nach außen krempeln? Peinlich, peinlich! Ich wünsche mir nämlich, dass das alles mal veröffentlicht wird (na ja, nicht alles), was ich bisher geschrieben habe und was sich in einer großen Holzkiste neben meinem Schreibtisch ablagert. Damit könnte ich einen mittelgroßen Verlag schon mehrere Jahre lang beschäftigen.

7) Wie fühlt man sich, wenn man erfährt, dass das erste eigene Buch veröffentlicht wird?

Man fühlt sich unglaublich! Man fühlt sich unbeschreiblich! Wie in einer Rakete, die gerade abhebt! Ich war im letzten Sommer mit meiner Familie mit den Kanu in Schweden unterwegs, und plötzlich hatten wir WLAN-Empfang, und da war dieses Mail vom Verlag, ich glaube, ich wäre mitsamt dem Netbook aus dem Kanadier gekippt, wenn meine Frau nicht rechtzeitig gegengesteuert hätte. Die Schweden am Ufer waren ganz erschrocken, die dachten, da greift ein ganzer Indianerstamm an.

Neue Rezensionen zu Jürgen Rath

Cover des Buches Im Schatten des Krans (ISBN: 9783954002207)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Im Schatten des Krans" von Jürgen Rath

Hamburg 1845 - Am Beginn zum Aufbruch in die Moderne
Bellis-Perennisvor 7 Monaten

Hamburg 1845 - die Erinnerung an den schrecklichen Großen Brand von 1842 ist noch in guter Erinnerung. Große Teile der Altstadt, mehrere Speicher sowie der alte Kran am Hafen sind zerstört worden. Nun soll ein neuer Kran errichtet werden. Während Kaufleute und Reeder, wegen der zu erwartenden Vertiefung des Hafens für eine moderne, eiserne Konstruktion sind, beharrt Werftbesitzer Elbrand für eine Wiedererrichtung der Hebemaschine aus Holz. Wenige Tage später wird Elbrand, der beste Kontakt zur Stadtregierung hat, ermordet aufgefunden. 


Recht schnell werden alle Engländer in Hamburg, darunter auch Roger Stove, ein Mitarbeiter des Handelshaus Schröder & Westphalen, verdächtigt. Als Roger verhaftet wird, muss Moritz Forck, Lehrling im Kontor des Handelshauses, Teile von dessen Arbeit übernehmen. Dafür darf das staubige Kontor für Botengänge verlassen. Nebenbei lässt ihm die Verhaftung von Roger keine Ruhe. Welches Motiv hätte Stove?  


Moritz, von seinen Eltern zu einem rechtschaffenen jungen Mann erzogen, beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei geraten er selbst und seine Familie in höchste Gefahr. Obwohl er das Gefühl hat, verfolgt zu werden, gibt er nicht auf. Immerhin möchte er Cäcilie Schröder, der Tochter des Handelshauses beweisen, dass er ein ganzer Kerl ist.  


Meine Meinung: 


In diesem historischen Roman kann ich meine Leidenschaften als Hamburg-Fan und für historische Kriminalroman sehr gut ausleben.  


Autor Jürgen Rath schildert das alter Hamburg in schillernden Farben. Dazwischen mischt sich auch eine Portion Sozialstudie. So haben wir es auf der einen Seite mit den reichen Reedern und Handelshäusern zu tun, und auf der anderen mit den vielen Schauermännern und Tagelöhnern, die von der Hand in den Mund leben müssen zu tun.  


Die Familie Forck ist auf dem besten Weg zu Aufsteigern zu werden. Vater Johann, selbst Schauermann, will gemeinsam mit seiner Frau, dass Moritz, der ein intelligenter Bursche ist, etwas lernt, und nicht wie sein Bruder Jan ebenfalls als Schauermann sein Geld verdienen muss. Obwohl Vater Forck von seinen Kumpeln scheel angesehen wird, besteht er darauf, dass Moritz die Stelle eines kaufmännischen Lehrlings im Kontor von Schröder & Westphalen antritt. Es fällt ihm manchmal nicht leicht, den Federkiel über das Papier tanzen zu lassen. Ich habe den leisen Verdacht, dass er eigentlich ein Linkshänder ist und sich daher mit dem rechtshändigen Schreiben schwertut. Moritz ist flink im Kopfrechnen und lernt leicht. So darf er auch die englische Sprache bei Kapitän Westphalen, den alle, wegen seiner ruppigen Art nur heimlich Klabautermann nennen, lernen. Westphalen hat sein eigenes Schicksalspäckchen zu tragen, sind doch vor Jahren seine Frau und sein Sohn bei einem Schiffsunglück gestorben. 


Obwohl die Schauerleute eine eingeschworene Gesellschaft bilden und so gar nicht erbaut sind, dass Moritz seinen Vater bittet, für ihn Erkundigungen einzuziehen, geben sie - manchmal widerwillig - den einen oder anderen Hinweis. 


Neben der Beschreibung vom Leben der Forcks und der reichen Schröders, erfahren wir, wie die ärmliche Bevölkerung in Hamburg lebt. Da ist zum einen Vater Jacobsen, der mit seiner kleinen Tochter Alvine in einem trostlosen Kellerloch haust oder das Nachbarsmädel Jette, das ihrer Mutter bei der Hausarbeit und der Erziehung der acht Kinder helfen muss.  


Mit Moritz dürfen wir in die verrufenen Gänge-Viertel eindringen, immer mit ein wenig Angst und Schauder im Nacken, treibt sich doch dort allerlei lichtscheues Gesindel herum. 


Gute gefällt mir die Sozialkritik bzw. die Darstellung der der Gesellschaft: Denn während die intelligente Cäcilie Schröder, die manchmal auch berechnend und skrupellos agiert, dazu erzogen wird einen reichen Mann zu heiraten und nicht ohne Anstandsdame aus dem Haus darf, wird wohlwollend darüber hinweg gesehen, dass der Sohn des Hauses Alexander, sich mit dem Hausmädchen Lisa in der Besenkammer vergnügt. Für ihn gilt, dass sich „junge Männer die Hörner abstoßen müssen“, während Lisa die Kündigung angedroht wird. Die Bigotterie ist aus heutiger Sicht manchmal schlecht auszuhalten.


 Als eifrige Hamburgbesucherin habe ich mich schon mehrmals mit der Geschichte der Hansestadt auseinandergesetzt und habe mich gefreut, wieder historischen Boden zu betreten.   


Fazit:


Der Mix aus historischem Roman und Krimi ist gut gelungen. Manchmal gerät der Krimi ins Hintertreffen, doch das soll nicht weiters stören. Gerne gebe ich diesem spannenden hist. Roman 5 Sterne.

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Cover des Buches Sturm über Hamburg (ISBN: 9783945961162)Booky-72s avatar

Rezension zu "Sturm über Hamburg" von Jürgen Rath

Kriminell in der Hansestadt
Booky-72vor 7 Monaten

März 1848 in Hamburg, ein Mord geschieht. Ein Kurier wird tot im Alsterfleet gefunden. Sergeant Titus Heißig wird hier ermitteln. Er bekommt gute Unterstützung von Moritz Forck, einem Kaufmannsgehilfen aus der Stadt. Dieser hat seit längerem eine feste Freundin und möchte demnächst mit seiner Jette zusammenziehen. Für diese Zeit ein ungewöhnlicher Wunsch, für Unverheiratete war das damals nicht so üblich.

Spannender Fall aus dem früheren Hamburg, mit vielen Indizien und raffiniertem Verlauf. Schön ist hier, wenn man den vorherigen Band kennt. Die Charaktere sind aber schnell kennenzulernen. Die Zeit damals wird gut dargestellt, ebenso die Probleme der Stadt und ihrer Einwohner. Ein sehr schöner Schreibstil und hervorzuheben ist nochmals die gute Beschreibung der Begebenheiten in der Stadt, vor allem mit der Karte vom damaligen Hamburg.

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Cover des Buches Sturm über Hamburg (ISBN: 9783945961162)P

Rezension zu "Sturm über Hamburg" von Jürgen Rath

Sturm über Hamburg
Pixibuchvor 7 Monaten

In Hamburg herrscht Kriegsstimmung. Die Leute gehen auf die Barrikaden, sie wollen mehr verdienen, es soll ihnen besser gehen. 1848. Ein Bote wird tot im Fleet geborgen, er sollte bei Nacht heimlich Pläne ins Bauamt bringen. Denn die Stadt soll vor Hochwasser geschützt werden, dann aber könnten die großen Schiffe den Hafen nicht mehr anlaufen, was einigen Leuten überhaupt nicht paßt. Moritz ist Commis in einem großen Kontor, als erster seiner Familie arbeitet er nicht im Hafen; was die Eltern mit Stolz erfüllt. Seine Verlobte Jette möchte kein Hausmädchen mehr sein, sondern beginnt eine Lehre als Schneiderin, was damals überhaupt fast nicht machbar war. Nach einem Bummel geraten die Beiden in einen Kampf, wobei es auch Tote gibt. Moritz hat dabei etwas beobachtet und ist daher seines Lebens nicht mehr sicher. Er wird verfolgt und beobachtet, doch dann faßt er einen für sein Leben einschneidenden Entschluß. Ein historischer Krimi, der den Leser in eine völlig andere Welt entführt mit strengen Regeln und harten Sitten. Wir sehen, wie das einfache Volk damals lebte und die Herrschaften das Sagen hatten und sich alles leisten konnten. Jette war für ihre Zeit mehr als emanzipiert. Auch Moritz ist ein taffer Typ, gerät jedoch wirklich unschuldig in die Mühlen der Polizei. Der Autor beschreibt die Geschichte derart spannend, man weiß fast bis zum Schluß nicht, wer den Boten getötet hat und was es mit den Toten bei dem städtischen Aufstand auf sich hat. Die Sprache ist gut verständlich und läßt sich leicht und gut lesen. Insbesondere hilfreich war für  mich das Personenverzeichnis und sehr interessant fand ich die Karte von Hamburg um das Jahr 1848. Der Umschlag ist ein richtiger Eyecatcher, dunkel und düster mit Arbeiter am Hafen.

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Gespräche aus der Community

Hamburg im März 1848. Moritz Forck, Commis im Handelshaus Schröder, kennt nur ein Ziel: Er will sein Geld zusammenhalten, damit er Jette Jacobsen heiraten kann. Doch dann bricht die Revolution über Hamburg herein und macht Moritz' Lebensplanung zunichte. Er gerät ins Blickfeld des Polizey-Sergeanten Titus Heißig, der einen Mord aufzuklären hat. 

Hallo Literaturfreunde,

nachdem ich im letzten Jahr mit Geschichten über Schiffsunfälle auf der Elbe bei Lovelybooks in die Leserunde gegangen bin, stelle ich jetzt wieder einmal einen historischen Roman vor. 

Die Geschichte spielt in Hamburg im Jahre 1848. Die Protagonisten sind alte Bekannte für diejenigen, die sich an meinen Roman „Im Schatten des Krans“ erinnern können. Damals, im Jahre 1845, war Moritz Forck Lehrling, seine Freundin Jette Jacobsen suchte eine Stelle als Dienstmädchen und Cäcilie Schröder ist eine verwöhnte Kaufmannstochter.

Inzwischen, drei Jahre später, hat Moritz ausgelernt. Er ist ein angesehener Commis, Jette arbeitet beim französischen Konsul Roeder und Cäcilie ist verlobt. Die Welt scheint geordnet, doch dann ereignen sich mehrere Morde in der sonst friedlichen Hansestadt. Der ebenso  hartnäckige wie erfolgreiche Polizey-Sergeant Titus Heißig macht sich auf, den/die Mörder zu stellen. Zu allem Unglück bricht genau zu dieser Zeit die Revolution über die Stadt herein. Moritz wird mit seiner Lebensplanung aus der Bahn geworfen, den beiden jungen Frauen eröffnen sich jedoch bisher ungeahnte Möglichkeiten.

Der Verlag hat 10 Exemplare des Romans zur Verfügung gestellt. Also bewerbt Euch jetzt!

Liebe Grüße
Jürgen

91 BeiträgeVerlosung beendet

Die Elbe ist eine der am meisten befahrenen Wasserstraßen der Welt. Da bleibt es nicht aus, dass es zu Unfällen wie im Straßenverkehr kommt. Allerdings mit dem Unterschied, dass einem auf der Elbe das Wasser ziemlich schnell bis zum Halse steht. Der Autor hat die Akten des Seeamtes Hamburg durchforstet und spektakuläre Fälle mit seemännischem Sachverstand in eine literarische Form überführt.

Hallo Literaturfreunde,

ich lade Euch zu einer Leserunde ein. Diesmal zu 11 Kurzgeschichten über Schiffsunfälle auf der Elbe. Dieser Fluss ist nicht nur einer der am häufigsten befahrenen Wasserstraßen der Welt, er ist auch geradezu ein Schiffsfriedhof. Denn in der Elbmündung lauern Sandbänke, allen voran der Große Vogelsand, bei Brunsbüttel queren aus dem Nord-Ostseekanal kommende Schiffe das Hauptfahrwasser, und bei Blankenese ist die Fahrrinne so eng, dass selbst erfahrenen Lotsen der Schweiß auf der Stirn steht.

Die meisten Wracks sind inzwischen weggeräumt, weil sie die Schifffahrt behinderten oder weil der Mahlsand sie verschlungen hat. Doch die Katastrophen, die zum Untergang geführt hatten, sind in den Unfallberichten der Seeämter bestens dokumentiert.

Ich habe mir Schiffsunfälle vorgenommen, die sich zwischen dem Feuerschiff ELBE 1 und dem Hamburger Hafen ereignet haben und sie mit der Geschichte eines der Betroffenen verwoben. Meine Helden sind Kapitäne, Decksoffiziere, Matrosen, Maschinisten, ein Passagier, ein Bergungsspezialist und ein Bewohner des Altenheims Wittenberge. Die Personen und ihre Handlungen sind fiktiv, die Unfälle jedoch real. Und die besten Geschichten schreibt ohnehin das Leben selbst …

Ich freue mich auf die Leserunde. Die Gewinner erhalten je ein signiertes Taschenbuch.


111 BeiträgeVerlosung beendet

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