Jürgen Reitemeier

 3.9 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Schützenfest, Explosiv und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jürgen Reitemeier

Jürgen Reitemeier wurde 1957 im westfälischen Warburg geboren. Nach einer Ausbildung zum Elektromaschinenbauer studierte er Elektrotechnik, Wirtschaft und Sozialpädagogik in Bielefeld und Paderborn. Jürgen Reitemeier arbeitet als Coach im Bereich der Fortbildung und Beratung in seinem Unternehmen modul b in Detmold. Zusammen mit Wolfram Tewes verfasst er Regionalkrimis rund um ein Detmolder Ermittlerteam. Nach „Schützenfest“ und „Totensonntag“ ist „Schweinebande“ der dritte Teil der Krimireihe, die in Paderborn und im westfälischen Umland spielt.

Neue Bücher

Totgesagte leben lange

 (1)
Neu erschienen am 05.11.2018 als Taschenbuch bei Pendragon.

Alle Bücher von Jürgen Reitemeier

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Letzte Runde

Letzte Runde

 (5)
Erschienen am 30.09.2010
Schützenfest

Schützenfest

 (7)
Erschienen am 12.03.2012
Explosiv

Explosiv

 (5)
Erschienen am 28.09.2011
Jugendsünden

Jugendsünden

 (4)
Erschienen am 01.11.2007
Strandgut

Strandgut

 (4)
Erschienen am 01.12.2006
Totensonntag

Totensonntag

 (3)
Erschienen am 17.09.2013
Varusfluch

Varusfluch

 (3)
Erschienen am 19.11.2008
Bauernopfer

Bauernopfer

 (3)
Erschienen am 02.11.2009

Neue Rezensionen zu Jürgen Reitemeier

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Rezension zu "Totgesagte leben lange" von Jürgen Reitemeier

Altes Eisen rostet nicht
Matzbachvor einem Monat

Ich vermag nicht zu sagen, ob die beiden Autoren Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes den Roman "Kommando Abstellgleis" von Spphie Henaff gelesen haben, aber ihrem Helden Jupp Schulte droht ein ähnliches Schicksal wie der Capitaine Capestan. Formal in eine Sondereinheit versetzt, findet er sich mit vier weiteren Kollegen aus dem gesamten Gebiet des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen in einer still gelegten Kneipe wieder, die das Land für die Polizei angemietet hat. Jedes dieser fünf Mitglieder der neu geschaffenen Abteilung hat sich mit Vorgesetzen angelegt und wird so kaltgestellt, in der Hoffnung, dass sich die Querköpfe gegenseitig zerfleischen und in den Vorruhestand gehen. Doch getreu dem Motto "Wer nicht kämpft, hat schon verloren" rauft sich das Quintett zusammen und wird so etwas wie eine cold case Einheit. Konkret: 2008 starb ein erfolgreicher Immobilienmakler während einer BDSM-Sitzung in einem Bordell. Ein Arzt entschied auf natürlichen Tod und der Fall wurde schnell ad Acta gelegt, zumal die Polizei anderweitig beschäftigt war. Nun erinnert sich die neue Einheit an das Ereignis und nimmt die Ermittlungen auf. Kaum sind die ersten Zeugen befragt worden, werden sie auch schon gewaltsam beseitigt, was den Todesfall von damals um so mehr als Mord erscheinen lässt. Anfangs ohne Technik und ohne Unterstützung der regulären Polizei gelingt es Schultes neuem Team, die Hintergründe von damals aufzudecken und den Täter und seine Hintermänner zu überführen. Dass es Schulte dabei gelingt, seinem Intimfeind, seinem ehemaligen Vorgesetzen, der für seine jetzige Versetzung zuständig ist, in die Suppe zu spucken, dürfte ihm dabei eine besondere Genugtuung verschafft haben.

Wer die Reihe bisher mochte, wird auch dieses Mal wieder gut bedient. Kleiner Wermutstropfen: trotz Verlagswechsel sind leider immer noch hin und wieder so ein paar Rechtschreibfehler zu bemängeln, aber das tut dem Lesegenuss wenig Abbruch.

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Rezension zu "Dreck am Stecken" von Jürgen Reitemeier

Rachefeldzug gegen Jupp Schulte
Matzbachvor einem Jahr

Anfang des Jahres gelingt es der Detmolder Polizei, einen Anschlag auf Hannelore Kraft anlässlich des 70. Jahrestags des lippischen Beitritts zum Land Nordrhein-Westfalen zu vereiteln. Doch der Täter wird schon am nächsten Morgen vom LKA abgeholt.

Monate später und nach sich abzeichnendem Regierungswechsel, wird eben dieser Täter ermordet aufgefunden. Schulte riecht Lunte und ermittelt in dem Fall, doch bereits einen Tag später wird ihm der Fall entzogen und einer Beamtin des BKA übertragen. Doch das ist nicht sein einziges Problem, denn eine Kampagne im Internet rückt ihn in die Nähe der Reichsbürger, denen auch der Ermordete zugehörig war. Da spielt es kaum noch eine Rolle, dass der sechzigste Geburtstag Schultes vor der Tür steht.

Doch Schulte wäre nicht Schulte, wenn er sich durch all dies Unbill abhalten lassen würde, weiter zu ermitteln. Es dauert relativ lang, bis er in einem Dickicht aus Vertuschung, Seilschaften und politischer Traumtänzerei auf eine Spur stößt, die zu einem vergangenem Fall führt.

Der neuste Roman um den Detmolder Kriminalrat Jupp Schule - oder, wie man in Westfalen sagt, Schulten Jupp - überzeugt wie viele seine Vorgänger. Er selbst ist spürbar älter geworden, aber keineswegs gelassener. Sein sympathisches Team lässt ihn auch nach seiner Kaltstellung nicht im Stich, rückt sogar noch enger zusammen, sodass letztendlich der Täter von allen gemeinsam gestellt werden kann.

Und wieder mal setzt das Autorenpaar Reitemeier/Tewes dem leider aussterbenden westfälischen Platt in Gestalt des Bauern Fritzemeier ein Denkmal.

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Rezension zu "Schnapsidee" von Jürgen Reitemeier

Berliner Mauscheleien mit Auswirkungen nach Ostwestfalen
Matzbachvor 2 Jahren

Einem ostwestfälischen Bundestagsabgeordnetem wird nach einem Treffen mit Lobbyisten ein USB-Stick zukommen gelassen, auf dem deren illegale Privatisierungspläne hinsichtlich der Bundeswehr deutlich werden. Kurze Zeit später wird in seinem Wahlkreis auf seinen Wagen geschossen, nur zufällig entkommt er diesem Anschlag, dem allerdings sein Nachbar zum Opfer fällt. Als Kommissar Jupp Schulte den Abgeordneten im Krankenhaus aufsucht, stellt sich heraus, dass die beiden Schulkameraden aus alten Warburger Tagen sind. So fasst der Abgeordnete schnell Vertrauen zu Schulte und beauftragt ihn im Namen der Kanzlerin, den Berliner Mauscheleien nachzugehen. Der so gar nicht autoritätsgläubige kommt diesem Auftrag gern nach und ermittelt quasi Undercover in Berlin. Dabei gerät er auf die Spur einer unglaublichen Verschwörung, die bis in Regierungskreise hineinreicht.

Auch der mittlerweile 15. Krimi des Autorenduos Reitemeier/Tewes überzeugt durch Lokalkolorit (als Ostwestfale sei mir die Schwärmerei dafür entschuldigt) und skurrile Gestalten. So trifft diesmal das ostwestfälische Urgestein auf einen Transsexuellen und fällt fast vom Glauben ab. Privat läuft es für Schule allerdings nicht so gut, denn die Trennung von seiner Kollegin Maren Köster wird vollzogen.

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