Jürgen Reitemeier

 3,8 Sterne bei 82 Bewertungen
Autor von Mies gezockt, Schützenfest und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jürgen Reitemeier

Jürgen Reitemeier wurde 1957 im westfälischen Warburg geboren. Nach einer Ausbildung zum Elektromaschinenbauer studierte er Elektrotechnik, Wirtschaft und Sozialpädagogik in Bielefeld und Paderborn. Jürgen Reitemeier arbeitet als Coach im Bereich der Fortbildung und Beratung in seinem Unternehmen modul b in Detmold. Zusammen mit Wolfram Tewes verfasst er Regionalkrimis rund um ein Detmolder Ermittlerteam. Nach „Schützenfest“ und „Totensonntag“ ist „Schweinebande“ der dritte Teil der Krimireihe, die in Paderborn und im westfälischen Umland spielt.

Alle Bücher von Jürgen Reitemeier

Cover des Buches Mies gezockt (ISBN: 9783865326874)

Mies gezockt

 (15)
Erschienen am 11.11.2020
Cover des Buches Letzte Runde (ISBN: 9783936867350)

Letzte Runde

 (6)
Erschienen am 30.09.2010
Cover des Buches Schützenfest (ISBN: 9783492274203)

Schützenfest

 (7)
Erschienen am 12.03.2012
Cover des Buches Explosiv (ISBN: 9783936867398)

Explosiv

 (5)
Erschienen am 28.09.2011
Cover des Buches Strandgut (ISBN: 9783936867183)

Strandgut

 (5)
Erschienen am 01.12.2006
Cover des Buches Jugendsünden (ISBN: 9783936867220)

Jugendsünden

 (4)
Erschienen am 01.11.2007
Cover des Buches Fürstliches Alibi (ISBN: 9783980610193)

Fürstliches Alibi

 (4)
Erschienen am 01.03.2001
Cover des Buches Totensonntag (ISBN: 9783492303408)

Totensonntag

 (3)
Erschienen am 17.09.2013

Neue Rezensionen zu Jürgen Reitemeier

Cover des Buches Weiberfastnacht (ISBN: 9783865327673)Motzbecks avatar

Rezension zu "Weiberfastnacht" von Jürgen Reitemeier

Auch im Ruhestand geht es mit Jupp Schulte weiter
Motzbeckvor 9 Monaten

Februar 2021. Die zweite Coronawelle hat Lippe-Detmold fest im Griff. Da wird ein Staatsanwlt ermordet aufgefunden und ein Drohbrief kündigt weitere Aktionen gegen die Detmolder Staatsanwaltschaft an. Tatsächlich verschwindet kurze Zeit später die junge Anwältin Zoé Stahl. So kommt dann der eigentlich längst pensionierte Ex-Kommissar Jupp Schulte ins Spiel zurück. Die Mutter der Staatsanwältin, mit der er vor langen Jahren einmal liiert war, bittet ihn um Hilfe bei der Suche nach ihrer Tochter, ein Bitte, die um so verständlicher ist, als dass Corona die Hälfte der Detmolder Dienststelle lahmgelegt hat. Deren neue Leiterin Maren Köster hat nicht nur alle Hände voll zu tun, sie muss sich auch noch mit den ständigen Einmischungen des zuständigen Staatsanwaltes auseinandersetzen, die des öfteren die Ermittlungen lahm legen. Immerhin gelingt es ihr, auch die in der Karriere-Sackgasse abgestellten unliebsamen Polizisten, zu denen ja auch Schulte bis zu seinem Rücktritt gehört hatte, in die Untersuchungen einzubinden. So arbeiten letztendlich drei Parteien mal mit-, mal gegeneinander an der Aufklärung der Fälle, die ihren Ursprung in einer ganz anderen als der erwarteten Richtung haben.

Gott sei Dank hat das Autorengespann Reiemeier/Tewes noch nicht mit Jupp Schulte abgeschlossen. Auch wenn er aufgrund seines Alters fast gezähmt daher kommt, so  kann er dennoch einen entscheidenden Beitrag zur Aufklärung leisten.

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Cover des Buches Weiberfastnacht (ISBN: 9783865327673)UllasLeseeckes avatar

Rezension zu "Weiberfastnacht" von Jürgen Reitemeier

ein toller Lippe-Krimi
UllasLeseeckevor 10 Monaten

Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan der Regionalkrimis aus Lippe, zumal ich zu dieser Gegend einen besonderen Bezug habe. Seit Jahren lese ich die Krimis, die von den beiden Autoren geschrieben wurden und mir wurde bisher noch nie langweilig.
Jupp Schulte ist nun endlich im Ruhestand, aber gut hat er sich noch nicht reingefunden. Als er dann irgendwie in einen Fall hineingezogen wird, mischt er so richtig mit und fühlt sich wesentlich besser.
Gleichzeitig begegne ich auch wieder alten Bekannten, von denen ich Anton Fritzemeier besonders in mein Leserherz geschlossen habe. Seine Einstellungen und Aussprache amüsieren mich immer wieder, sie gefallen mir ausgesprochen "chut".
Wohnhaft im Rheinland sind mir die Rituale an Weiberfastnacht gut bekannt und ich kann mir vorstellen, dass einige Männer, die mit der Tradition nicht aufgewachsen sind, große Probleme damit haben. Ganz besonders sind das dann wohl auch Männer, wie sie in diesem Krimi vorkommen. Die beiden Autoren haben diesen Tag genutzt und einen spannenden Krimi daraus gemacht. Denn das ist eigentlich "nur" der Auslöser, im Grunde geht es um sehr viel weitreichenderes. Ich werde nicht näher darauf eingehen, denn das sollte jeder selbst lesen.
Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die derzeitige allgemeine Situation eingebunden wurde. Wir können es nicht wegreden oder übersehen, aber die Arbeit der Ermittler hat schon darunter gelitten und für Ausfälle gesorgt. Maren Köster, die ehemalige Kollegin von Jupp Schulte wird aufgefordert, so schnell wie möglich Ermittlungserfolge aufzuweisen, aber wie soll sie das machen, wenn so viele Kollegen durch Quarantäne oder sogar Erkrankung ausfallen. Es gab noch weitere Begebenheiten, die eingebunden waren und dem Buch noch mehr Würze verlieh, ausführlich will ich nicht alles erwähnen, nur kurz Stichworte geben, Langeweile im Ruhestand oder ist ein Hofladen wirklich ein Hofladen. Neugierig geworden, dann bitte auch diese Folge lesen.
Das Buchcover gefällt mir, es scheint so einfach zu sein, sagt aber vieles aus.


Fazit:
Fans der Lippe-Krimis werden begeistert sein. Denn dies ist eine weitere gelungene unterhaltsame und vor allem spannende Folge der Serie. Jedes Buch ist zwar für sich abgeschlossen, aber es macht Spaß mehr aus der Serie zu lesen. Lippisches Flair wird reichlich geboten. Ich erwähnte es ja schon, wie Fritzemeier sagen würde: alles chut 😉 Natürlich kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, ich bin mir allerdings sicher, dass die eine oder der andere neugierig auf vorherige Bücher wird. Empfehlen kann ich sie alle.

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Cover des Buches Mies gezockt (ISBN: 9783865326874)echs avatar

Rezension zu "Mies gezockt" von Jürgen Reitemeier

Spannender Kriminalroman mit skurrilen Typen und viel Humor
echvor 2 Jahren

Mit diesem Buch legen die Autoren Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes den inzwischen bereits 19. Fall ihres Ermittlers Jupp Schulte aus dem Lipperland vor, der eine gelungene Mischung aus Krimispannung und Humor bietet. 

Man braucht hier grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden, um das Buch lesen und die Geschichte nachvollziehen zu können, auch wenn man dann vielleicht nicht jede Anspielung auf vergangene Ereignisse versteht. Die für das Verständnis grundlegenden Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden dagegen gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. 

Jupp Schulte versieht seinen Dienst zusammen mit einer weiblichen und drei männlichen Kollegen, die sich im Polizeiapparat ähnlich unbeliebt gemacht haben wie er, in einer ehemaligen Kneipe und abgelegen vom sonstigen Geschehen im Lipperland. Scherzhaft nennen sie ihren Standort daher auch „Lippisch-Sibirien“. Doch ausgerechnet vor dieser Dienststelle wird auf einen Mann geschossen, mit dem Jupp schon des Öfteren zu tun hatte. Daher werden Jupp und seine Kollegen auf Wunsch der neuen Staatsanwältin in die Ermittlungen eingebunden, die auf die Spur eines Wettbetrugs im deutschen Profifußball führen.

Mit einem eher lockeren Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treiben die Autoren ihre gut aufgebaute Geschichte voran und liefern dabei eine ausgewogene Mischung aus Spannungsmomenten und absurden Situationen, die zuweilen auch ziemlich auf die Spitze getrieben werden. Beim Fußballspiel, das den ganzen Fall erst auslöst, werden echte Fußballfans angesichts der eher unrealistischen Beschreibungen aber wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, in Sachen Humor wissen diese Passagen aber durchaus zu überzeugen. Unter den insgesamt gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten befinden sich auch jede Menge skurriler Gestalten, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Da die Geschichte zeitlich im Frühjahr 2020 angesiedelt ist, bauen die Autoren auch den Beginn der Corona-Pandemie in die Handlung ein und bieten dabei einige treffende Beobachtungen aus dieser Zeit, die im Rückblick eher amüsant rüberkommen.  

Wer auf spannende und zugleich humorvolle Kriminalromane steht, wird hier insgesamt gut bedient und unterhalten.

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Gespräche aus der Community

Kleine Gauner, dubiose Fußballwetten und eine erzwungene Zusammenarbeit. Nachdem vor der Dienststelle von Jupp Schulte Schüsse gefallen sind, verstrickt er sich in einen nervenaufreibenden Fall, der auch ihn selbst in Gefahr bringt.

Hallo liebe Lovelybooks-Leser*innen,

wir haben wieder eine neue Leserunde für euch, und zwar geht es diesmal um den Lipper Ermittler Jupp Schulte. Die mittlerweile aus 19 Bänden bestehende Reihe beweist, dass auch auf dem Land gehörig was los sein kann! Wichtig: Das hier ist zwar der 19. Band der Reihe und man lernt die Charaktere in den vorherigen natürlich schon kennen, aber man kann die Bücher auf jeden Fall auch einzeln lesen.
Wenn ihr gern tiefer in die Reihe eintauchen und mehr wissen wollt, kein Problem, denn: Der Autor Wolfram Tewes wird voraussichtlich bei der Leserunde mit dabei sein - ihr könnt ihn also alles fragen.

Hier findet ihr mehr Infos zu der ganzen Reihe: http://www.pendragon.de/autor/reitemeiertewes-duo/


Und darum gehts in "Mies gezockt":

Direkt vor der Dienststelle von Jupp ­Schulte ­fallen Schüsse. Er kennt den Mann, der ­gerade zu Boden ging: Günther Sauer, ein kleiner ­Gauner, mit dem er schon oft zu tun hatte.
Eigentlich ist das ein Fall für die Kreispolizeibehörde in Detmold, doch Schulte pfeift da­rauf und will auf eigene Faust ermitteln. ­Dummerweise zwingt eine neue Dienstanweisung Schultes Team dazu, mit der Kreispolizeibehörde zusammenzuarbeiten. Ausgerechnet unter der ­Leitung seiner Ex-Freundin und Oberkommissarin Maren Köster.
Nach und nach enthüllen sie einen groß angelegten Wettbetrug im Profifußball, bei dem es um sehr viel Geld geht. Und plötzlich tauchen auch noch finstere Ganoven auf dem Hof von Bauer Fritzmeier auf – dem Zuhause von ­Schulte und seiner Familie …


Über die Autoren:

Der erste gemeinsame Krimi des erfolgreichen Autoren-Duos erschien im Jahre 2000. Es folgten bislang 16 weitere Bücher in dieser Reihe, die alle in ihrer lippischen Wahlheimat spielen …

Jürgen Reitemeier, geboren 1957 in Hohenwepel-Warburg/Westfalen. Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Elektromaschinenbauer studierte er Elektrotechnik, Wirtschaft und Sozialpädagogik an den Hochschulen Paderborn und Bielefeld. Seit vielen Jahren verheiratet, lebt und arbeitet er seit mehr als zwanzig Jahren in Detmold. 

Wolfram Tewes, geboren 1956 in Peckelsheim/Westfalen. Der Vater von zwei erwachsenen Töchtern lebt mit seiner Ehefrau in Paderborn. Er arbeitet seit vielen Jahren für eine regionale Tageszeitung.

106 BeiträgeVerlosung beendet
PendragonVerlags avatar
Letzter Beitrag von  PendragonVerlagvor 2 Jahren

Danke für deine Rezension!

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