Jürgen Reitemeier

 3,8 Sterne bei 79 Bewertungen
Autor von Mies gezockt, Schützenfest und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jürgen Reitemeier

Jürgen Reitemeier wurde 1957 im westfälischen Warburg geboren. Nach einer Ausbildung zum Elektromaschinenbauer studierte er Elektrotechnik, Wirtschaft und Sozialpädagogik in Bielefeld und Paderborn. Jürgen Reitemeier arbeitet als Coach im Bereich der Fortbildung und Beratung in seinem Unternehmen modul b in Detmold. Zusammen mit Wolfram Tewes verfasst er Regionalkrimis rund um ein Detmolder Ermittlerteam. Nach „Schützenfest“ und „Totensonntag“ ist „Schweinebande“ der dritte Teil der Krimireihe, die in Paderborn und im westfälischen Umland spielt.

Alle Bücher von Jürgen Reitemeier

Cover des Buches Mies gezockt (ISBN: 9783865326874)

Mies gezockt

 (14)
Erschienen am 11.11.2020
Cover des Buches Letzte Runde (ISBN: 9783936867350)

Letzte Runde

 (6)
Erschienen am 30.09.2010
Cover des Buches Schützenfest (ISBN: 9783492274203)

Schützenfest

 (7)
Erschienen am 12.03.2012
Cover des Buches Explosiv (ISBN: 9783936867398)

Explosiv

 (5)
Erschienen am 28.09.2011
Cover des Buches Strandgut (ISBN: 9783936867183)

Strandgut

 (5)
Erschienen am 01.12.2006
Cover des Buches Jugendsünden (ISBN: 9783936867220)

Jugendsünden

 (4)
Erschienen am 01.11.2007
Cover des Buches Fürstliches Alibi (ISBN: 9783980610193)

Fürstliches Alibi

 (4)
Erschienen am 01.03.2001
Cover des Buches Totensonntag (ISBN: 9783492303408)

Totensonntag

 (3)
Erschienen am 17.09.2013

Neue Rezensionen zu Jürgen Reitemeier

Cover des Buches Mies gezockt (ISBN: 9783865326874)echs avatar

Rezension zu "Mies gezockt" von Jürgen Reitemeier

Spannender Kriminalroman mit skurrilen Typen und viel Humor
echvor 4 Monaten

Mit diesem Buch legen die Autoren Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes den inzwischen bereits 19. Fall ihres Ermittlers Jupp Schulte aus dem Lipperland vor, der eine gelungene Mischung aus Krimispannung und Humor bietet. 

Man braucht hier grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden, um das Buch lesen und die Geschichte nachvollziehen zu können, auch wenn man dann vielleicht nicht jede Anspielung auf vergangene Ereignisse versteht. Die für das Verständnis grundlegenden Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden dagegen gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. 

Jupp Schulte versieht seinen Dienst zusammen mit einer weiblichen und drei männlichen Kollegen, die sich im Polizeiapparat ähnlich unbeliebt gemacht haben wie er, in einer ehemaligen Kneipe und abgelegen vom sonstigen Geschehen im Lipperland. Scherzhaft nennen sie ihren Standort daher auch „Lippisch-Sibirien“. Doch ausgerechnet vor dieser Dienststelle wird auf einen Mann geschossen, mit dem Jupp schon des Öfteren zu tun hatte. Daher werden Jupp und seine Kollegen auf Wunsch der neuen Staatsanwältin in die Ermittlungen eingebunden, die auf die Spur eines Wettbetrugs im deutschen Profifußball führen.

Mit einem eher lockeren Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treiben die Autoren ihre gut aufgebaute Geschichte voran und liefern dabei eine ausgewogene Mischung aus Spannungsmomenten und absurden Situationen, die zuweilen auch ziemlich auf die Spitze getrieben werden. Beim Fußballspiel, das den ganzen Fall erst auslöst, werden echte Fußballfans angesichts der eher unrealistischen Beschreibungen aber wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, in Sachen Humor wissen diese Passagen aber durchaus zu überzeugen. Unter den insgesamt gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten befinden sich auch jede Menge skurriler Gestalten, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Da die Geschichte zeitlich im Frühjahr 2020 angesiedelt ist, bauen die Autoren auch den Beginn der Corona-Pandemie in die Handlung ein und bieten dabei einige treffende Beobachtungen aus dieser Zeit, die im Rückblick eher amüsant rüberkommen.  

Wer auf spannende und zugleich humorvolle Kriminalromane steht, wird hier insgesamt gut bedient und unterhalten.

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Cover des Buches Mies gezockt (ISBN: 9783865326874)Maddinliests avatar

Rezension zu "Mies gezockt" von Jürgen Reitemeier

Verzockt
Maddinliestvor 5 Monaten

Plötzlich und unerwartet wird Kommissar Jupp Schulte Augenzeuge eines kaltblütigen Anschlags. Ein Mann wird unmittelbar vor seinen Augen niedergeschossen und zu allem Überfluss ist er kein Unbekannter. Das Opfer hat Jupp Schulte schon mehrfach gute Tipps zukommen lassen, da er gute Kontakte ins zwielichtige Milieu hat. Obwohl der Fall der Kreispolizeibehörde in Detmold zugeordnet wird, macht sich Jupp Schulte auf eigene Fast an die Ermittlungen und stößt dabei schon bald auf die Spur von Wettbetrug. Wen hat das Opfer beim Wetten die Suppe versalzen? 

"Mies gezockt" ist bereits der neunzehnte Band aus der Reihe um den kurz vor der Pensionierung stehenden Ermittler Jupp Schulte. Ich bin erst mit dem aktuellen Fall in die Serie gestartet und hatte nach anfänglichen Problemen mit der Vielzahl der Protagonisten aber keine Verständnis-probleme. Das Autoren-Duo Jürgen Reitemeier und Wolfram Tewes erzählen die Geschichte in einem lebendigen und sehr lockeren Schreibstil, der für eine entspannte Atmosphäre sorgt. Der Spannungsbogen wird mit dem Attentat auf den Kleinkriminellen Sauer gut aufgebaut und über die Ermittlungen auf einem guten Niveau gehalten, um dann in einem fulminanten Finale nachvollziehbar aufgelöst zu werden. Ein besonderes Momentum erhält der Kriminalroman durch den Einzug des Corona-Virus. Den Autoren gelingt es die Geschehnisse um den Beginn der Pandemie in die Geschehnisse einzubinden, ohne dass es den Verlauf zu sehr prägt oder gar stört. 

Insgesamt ist "Mies gezockt" ein gelungener Kriminalroman, in dem die beiden Autoren mit ihrer lockeren Schreibweise für ein kurzweiliges Lesevergnügen sorgen. Den besonderen Charme erhält die Reihe durch die gelungenen Protagonisten, die sympathisch und interessant gezeichnet sind. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

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Cover des Buches Mies gezockt (ISBN: 9783865326874)Lesewunders avatar

Rezension zu "Mies gezockt" von Jürgen Reitemeier

Wetten gefährdet die Gesundheit
Lesewundervor 5 Monaten

Langeweile und Frust herrschen in der Polizeidienststelle Obernkrug, intern als Lippisch-Sibirien bezeichnet, weil unbequeme Kollegen dorthin abgeschoben wurden. Da bringt ein Beinahe-Mord direkt vor der Tür der Dienststelle und die neue Staatsanwältin Zoe Stahl frischen Wind in die Truppe. Die Verbannten sollen sich um Wettbetrug im Profisport kümmern. Brisanz erhält der Ermittlungsauftrag, als sich herausstellt, dass das Opfer ebenfalls in illegale Wetten verstrickt ist. Das führt zu Konflikten mit der örtlichen Polizeidienststelle, die bisher im Fall des Mordversuchs ermittelt hat. Auch der neue Virus Corona hält Einzug in das Berufsleben. Homeoffice ist angesagt, wovon besonders Schulte, ein Kriminalbeamter vom alten Schlag, überhaupt nicht begeistert ist. 

Gleich zu beginn des Krimis werden die Beamten von Lippisch-Sibirien vorgestellt und mein erster Gedanke war, was für ein schrecklicher Haufen. Ob das ein guter Krimi wird ? Zuerst war die Handlung noch etwas konfus, weil verschiedene Personen die Bühne betraten und ich nicht gleich einordnen konnte, wie das zusammenpasst. Aber ein paar Seiten weiter wurde der Zusammenhang klar und die Spannung stieg. Gut gefallen hat mir, dass aus den Verbannten eine richtig gutes Ermittlungsteam wurde, bei dem jeder seine besonderen Fähigkeiten einbrachte. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Schulte. Durch ihn konnte ich sogar zum ersten Mal Corona einige komische Seiten abgewinnen. Auch das ein ganz dicker Pluspunkt des Krimis, der Humor. Es gibt immer wieder Szenen, bei denen ich schmunzeln musste, obwohl der Spannungsbogen hoch war. Die Figuren sind jede für sich sehr gut charakterisiert. Jede hat ihre Stärken und Schwächen. Neben Schulte fand ich die Staatsanwältin gut getroffen, die trotz ihrer Jugend, die alten Herren gut im Griff hatte. Ein wenig ins Schwärmen geraten bin ich bei Bodo Bruschetta, ein eher zwielichtiger Zeitgenosse, dessen Sohn mit Schultes Enkel befreundet ist, aber ein hohes Sympathiepotenzial besitzt. zum Ende steigt die Spannung nochmals steil an, um sich mit einer gehörigen Portion Humor zu lösen.

Ich bin vom Krimi restlos überzeugt. Lebensnah gezeichnete Figuren, eine spannende Handlung, die mit erstaunlich wenig Blut auskommt und eine ordentliche Dosis Humor machen den Krimi lesenswert und garantieren jede Menge gute Unterhaltung.  

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Gespräche aus der Community

Kleine Gauner, dubiose Fußballwetten und eine erzwungene Zusammenarbeit. Nachdem vor der Dienststelle von Jupp Schulte Schüsse gefallen sind, verstrickt er sich in einen nervenaufreibenden Fall, der auch ihn selbst in Gefahr bringt.

Hallo liebe Lovelybooks-Leser*innen,

wir haben wieder eine neue Leserunde für euch, und zwar geht es diesmal um den Lipper Ermittler Jupp Schulte. Die mittlerweile aus 19 Bänden bestehende Reihe beweist, dass auch auf dem Land gehörig was los sein kann! Wichtig: Das hier ist zwar der 19. Band der Reihe und man lernt die Charaktere in den vorherigen natürlich schon kennen, aber man kann die Bücher auf jeden Fall auch einzeln lesen.
Wenn ihr gern tiefer in die Reihe eintauchen und mehr wissen wollt, kein Problem, denn: Der Autor Wolfram Tewes wird voraussichtlich bei der Leserunde mit dabei sein - ihr könnt ihn also alles fragen.

Hier findet ihr mehr Infos zu der ganzen Reihe: http://www.pendragon.de/autor/reitemeiertewes-duo/


Und darum gehts in "Mies gezockt":

Direkt vor der Dienststelle von Jupp ­Schulte ­fallen Schüsse. Er kennt den Mann, der ­gerade zu Boden ging: Günther Sauer, ein kleiner ­Gauner, mit dem er schon oft zu tun hatte.
Eigentlich ist das ein Fall für die Kreispolizeibehörde in Detmold, doch Schulte pfeift da­rauf und will auf eigene Faust ermitteln. ­Dummerweise zwingt eine neue Dienstanweisung Schultes Team dazu, mit der Kreispolizeibehörde zusammenzuarbeiten. Ausgerechnet unter der ­Leitung seiner Ex-Freundin und Oberkommissarin Maren Köster.
Nach und nach enthüllen sie einen groß angelegten Wettbetrug im Profifußball, bei dem es um sehr viel Geld geht. Und plötzlich tauchen auch noch finstere Ganoven auf dem Hof von Bauer Fritzmeier auf – dem Zuhause von ­Schulte und seiner Familie …


Über die Autoren:

Der erste gemeinsame Krimi des erfolgreichen Autoren-Duos erschien im Jahre 2000. Es folgten bislang 16 weitere Bücher in dieser Reihe, die alle in ihrer lippischen Wahlheimat spielen …

Jürgen Reitemeier, geboren 1957 in Hohenwepel-Warburg/Westfalen. Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Elektromaschinenbauer studierte er Elektrotechnik, Wirtschaft und Sozialpädagogik an den Hochschulen Paderborn und Bielefeld. Seit vielen Jahren verheiratet, lebt und arbeitet er seit mehr als zwanzig Jahren in Detmold. 

Wolfram Tewes, geboren 1956 in Peckelsheim/Westfalen. Der Vater von zwei erwachsenen Töchtern lebt mit seiner Ehefrau in Paderborn. Er arbeitet seit vielen Jahren für eine regionale Tageszeitung.

106 BeiträgeVerlosung beendet
PendragonVerlags avatar
Letzter Beitrag von  PendragonVerlagvor 4 Monaten

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von 13 Lesern aktuell gelesen

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