Jürgen Schmidt Die Nebelfrau - Als der Komet über Düsseldorf stand

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Inhaltsangabe zu „Die Nebelfrau - Als der Komet über Düsseldorf stand“ von Jürgen Schmidt

1997 wird der Sommer heiß, sehr heiß. Für Frank hängt schon vorher der Himmel voller Geigen und dazwischen leuchtet Hale-Bopp, der Jahrtausend-Komet. Barbara, die neue Nachbarin am Fenster des Hauses gegenüber hat magische Kräfte. Der 23-Jährige fühlt sich von ihr angezogen und überlegt fieberhaft, wie er seinen blonden Traum erobern könnte. Während sich vor seinem inneren Auge schöne und skurrile Szenen abwechseln, wird er langsam auch im richtigen Leben aktiv. Leider zunächst ziemlich stümperhaft. Frank ist ein moderner "Hans-guck-in-die-Luft", aber dabei in der Lage, einem die Welt zu erklären. Babsi ist dagegen eine Welt für sich. Wird es Frank gelingen, ihr trotzdem näher zu kommen? Das eBuch ist eine erstmals für den Kindle komplett überarbeitete und um zahlreiche Szenen ergänzte Neuauflage des erfolgreichen Taschenbuchs von 1998. Aktueller, witziger und frecher denn je! (Die alte Fassung wurde von 2012-2014 von einem Verlag auch unter dem Titel „Der lange Weg nach Amouliani“ angeboten.) Leseproben: „Die dachten wohl, sie würden die große Versöhnung miterleben. Karin selbst machte deutlich, dass daraus nichts werden würde. Ihre Wortwahl war dabei ziemlich beleidigend, vielleicht wollte sie mich auch nur herausfordern. Das ließ ich dann eine Woche später bei einer Brünetten aus Oberkassel zu, die mich mit zu sich nach Hause nahm, nachdem wir uns in der Zille einen Flammkuchen geteilt hatten und es uns danach wegen der Theatertruppe vom Nebentisch zu laut geworden war. Seit diesem Abend halte ich Achselbehaarung für erotisch. Die Brünette hatte es selbst nicht so mit den Namen.“ „Gestern hatte Barbara Besuch, obligatorischen Familienbesuch. Zumindest waren drei ältere Herrschaften da, die allesamt neugierig aus dem Fenster starrten. Dies geschah in einer Manier, die an hoffnungslos fortgeschrittene Stupidität erinnerte, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Barbara sich solche Geschöpfe freiwillig ins Haus holt. Aus Gründen unbequemer familiärer Pflicht wurde überdies Kaffee und Kuchen aufgetischt. Doch kaum waren die letzten Bissen in die gefräßigen Schlünde gestopft, standen die drei abermals am Fenster. Ich kam zu dem Ergebnis, dass man sich in dieser Familie nicht viel zu sagen hat. Arme Barbara, ich konnte sie so gut verstehen. Bestimmt schämte sie sich mir gegenüber, das braucht sie aber wirklich nicht. Der Vater warf ja wenigstens noch ein gelegentliches Auge auf seine hübsche Tochter; das biedere Frauenduo schaute hingegen immer ungenierter zu mir herüber, spätestens hier wäre es nötig gewesen, den berühmten Prager Fenstersturz zu erfinden. Die beiden hatten keinerlei Hemmung, sich die Hälse bis auf meinen Schreibtisch zu verdrehen. Ich fand das empörend, zumal ich an ihren skeptischen Blicken sah, dass von denen kein gutes Wort über mich zu erhoffen war. Den Deal hätte ich ja akzeptiert, aber so grenzte das mächtig an Hausfriedensbruch! Später ließen sie mich dann in Ruhe und gingen vor die Tür. Er vorneweg, die Frauen, einschließlich Barbara, folgten mit zwanzig Metern Abstand. Endlich durfte ich auch einmal ans Fenster.“

Einfach schräg und humorvoll!!

— Heysemaus

Originell, lustig, süß und sexy - hat Spaß gemacht.

— Astrid4321

Dem Schweif des Kometen nachjagen

— ira_ebner

Einfach nur geil

— Tintentaucher
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  • Leserunde zu "Die Nebelfrau - Als der Komet über Düsseldorf stand" von Jürgen Schmidt

    Die Nebelfrau - Als der Komet über Düsseldorf stand

    juergen_schmidt

    Immer wieder Barbara ...   Liebe Freunde, manche Dinge verfolgen einen scheinbar ewig: So ergeht es mir mit der „Barbara“-Geschichte, die ich vor 30 Jahren als junger Spund geschrieben habe. Nach einigen Veröffentlichungen in kleineren Zeitschriften (TINTENTAUCHER aus Hamburg traute sich zuerst!), wurde sie 1988 bei EinfallsReich (Braunschweig) erstmals in Buchform verlegt. 1998 machte ich dann aus der Short Story einen Roman. Aus „Barbara“ wurde fortan die „Nebelfrau“. Im März 2002 kam es zu einer einstündigen Lesung beim Sender tv.nrw, die nachts gesendet und rund zehn Mal wiederholt wurde. Viele Bekannte dachten damals, ich sei gut im Geschäft. Tatsächlich gab es aber nur 100 oder 150 Mark bar auf die Hand. Vorher musste ich einen Wisch unterschreiben, dass damit alle Ansprüche meinerseits erfüllt worden waren. Lächerlich eigentlich, aber ich sah darin auch die Chance das Buch bekannter zu machen und den Verkauf anzukurbeln. Im Handel schon lange vergriffen, wollte ich „Die Nebelfrau“ zuletzt wenigstens als eBook anbieten können. Seit Februar 2016 ist das bei Amazon der Fall. Natürlich hatte ich an der 18 Jahre alten Fassung einiges auszusetzen gehabt. Vieles wurde entfernt, etliche Szenen sind neu hinzugekommen und auch sprachlich galt es einiges zu verbessern! Die Sache mit dem Kometen Hale-Bopp habe ich drin gelassen, weshalb die Handlung des Romans weiterhin im Jahr 1997 spielen muss. Angesichts meines Alters sowie der nach wie vor verwendeten Ich-Form finde ich das bei dieser jungen Liebesgeschichte auch besser. Ich würde mich über euer Interesse sehr freuen. Ich verlose 15 eBook-Gutscheine (Amazon). Die Datei wurde bei Amazon so eingestellt, dass sie auch auf anderen Readern gelesen werden kann. Man muss also keinen Kindle haben. Auf Wunsch verschicke ich die Story auch als pdf-Datei. Jeder Teilnehmer erhält, sofern er mir seine Adresse mitteilt, eines der letzten Taschenbücher von 1998. Unter allen Interessenten verlose ich zudem den letzten Manuskript-Ausdruck mit den allerletzten Anmerkungen und Korrekturen. Wer mehr über meine Bücher und die Nebelfrau erfahren möchte, kann sich auf meiner Homepage informieren: http://amouliani.jimdo.com/die-nebelfrau/

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  • Großstadtpoesie

    Die Nebelfrau - Als der Komet über Düsseldorf stand

    ira_ebner

    13. February 2016 um 16:42


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