Jürgen Schmidt Lesereise in den Tod

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Inhaltsangabe zu „Lesereise in den Tod“ von Jürgen Schmidt

Der jungen Autorin Mona ist jedes Mittel recht, ihre Karriere zu forcieren. Selbstbewusst gibt sie vor, eine Urenkelin des britischen Schriftstellers Walter de la Mare zu sein. Auf eigene Faust veröffentlicht sie den Roman „Passwort Hurensohn“ und organisiert dazu eine vierwöchige Lesereise durch Deutschland. Mona de la Mare hat im Netz zahlreiche Freunde und Fans, die sie täglich über ihre Verkaufszahlen, die Tour und private Neuigkeiten informiert. Nach erfolgreichem Start der Lesetournee stellt Mona am Aschermittwoch ihr Buch in Bad Münstereifel vor. Am folgenden Tag soll die ehrgeizige Autorin in Nettersheim lesen. Sie ahnt nicht, dass es dazu nicht mehr kommen wird …

Ehrgeizige Schriftstellerin...

— dreamlady66
dreamlady66

Interessante Geschichte um einen sympathischen Detektiv und eine erfolgshungrige ermordete Autorin.

— Thorsten_Falke
Thorsten_Falke

Hintergründig, atmosphärisch dicht, verhaltenes Tempo

— JuergenEdelmayer
JuergenEdelmayer

Spannender Krimi, der fesselt. Hat mir gut gefallen!

— Astrid4321
Astrid4321

Netter Kurzkrimi, leider mit etwas zu wenig Rafinesse

— Smberge
Smberge

Spannend, überraschend und mit Dialogen, die es in sich haben.

— ira_ebner
ira_ebner

Flott geschriebene Geschichte um eine Autorin

— Milagro
Milagro

Unbekannte Autorin beendet ihre Lesereise mit dem Tod. Spannender Fall mit detailreichen Beschreibungen von Menschen und Umgebung.

— Isador
Isador

Ein toller Krimi im alten Stil

— Ivonne_Gerhard
Ivonne_Gerhard

Spritzig, humorvoll und eine Ermittlung aus einem etwas anderen Blickwinkel.

— Lilofee
Lilofee

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    Lesereise in den Tod
    dreamlady66

    dreamlady66

    28. June 2017 um 23:22

    Lesereise in den Tod von Jürgen SchmidtEin Krimi mit 213 Seiten und 44 Kapiteln aus dem Verlag Edition OberkasselZum Inhalt:Die Autorin Mona de la Mare ist bemüht, sich schnellstens einen Namen zu machen. Dazu verwendet sie die Aussage, dass sie die Urenkelin des britischen Schriftstellers Walter de la Ware sei. Im Internet und diversen Communities ist sie schon bekannt.Aber sie ist sehr ehrgeizig und möchte schneller berühmt werden, deshalb organisiert sie Leserreisen.Mit einem neuen Roman "Passwort Hurensohn" in Bad Münstereifel endet am Aschermittwoch ihr Leben. Was ist passiert?Daraufhin beauftragt ihr Vater den Privatdetektiv Andreas Mücke, der soll herausfinden, was wirklich geschehen war, da ihr Bruder von der Polizei verdächtigt wird...Mücke ist ein bodenständiger Mann, wenn auch sein Privatleben einige Kratzer hat. Er beginnt seine Ermittlungsarbeit und ist ein sympathischer Ermittler. Er lässt den Leser an seiner Arbeit teilnehmen und auch miträtseln, wer der Mörder sein könnte...?Fazit:Der Krimi hat mir gut gefallen. Die Einteilung in kurze Kapitel, ein guter, gar flüssiger Schreibstil haben mich begeistert, so dass ich eine Leseempfehlung hier definitiv aussprechen kann.Ich bedanke mich persönlich beim Autor für mein signiertes Leseexemplar!

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  • LovelyBooks Literarische Weltreise 2017

    Reise um die Welt
    Ginevra

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine literarische Weltreise im Jahr 2017? Dann lasst uns gemeinsam durch 21 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der LIterarischen Weltreise 2016:  https://www.lovelybooks.de/autor/Lily-King/Euphoria-1117239512-w/leserunde/1210564360/ Dann wünsche ich uns allen... Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise! TeilnehmerInnen: ambermoonArgentumverde Arietta Aleida ban-aislingeach Bellis-Perennis Beust black_horse britta70 buchjunkie Buchraettin Buecherwurm Caroas carathisCaro_LesemausChattysBuecherBlog Code-between-lines Cornelia_RuoffCorsicana CosmoKramer danielamariaursula Elke elmidi faanie fasersprosse Fjordi Florenca Fornika Gela_HK Gelinde Ginevra Gruenente gst Gwendolina haberland86 Hamburgerin hannelore259 Harlequin histeriker Hortensia13 Igela Igelchen Isador Jari jeanne1302 lehmasLeonoraVonToffieFee leselea lesebiene27 lieberlesen21 Jisbon JuliB kingofmusic kleinechaotin krimielse LibriHolly Luiline marpije miss_mesmerized monerlnaninka Nelebooks  niknak Nisnis paevalill Pagina86 papaverorosso parden peedee Petris PMelittaM postbote saku Schlehenfee schokoloko29 seschat Sikal StefanieFreigericht sursulapitschi TanyBee TraubenbaerulrikerabeValabe vanessabln vielleser18 wandablue waschbaerin Wedma Wermoewe Wichellawidder1987 WollyYolande

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  • Lesereise in den Tod

    Lesereise in den Tod
    Pixibuch

    Pixibuch

    19. April 2017 um 20:50

    Das Buch macht schon allein durch sein ansprechendes und heimeliges Cover auf sich aufmerksam. Es ist der erste Kriminalroman des Autors Jürgen Schmidt und er ist ihm auf Anhieb total gut gelungen. Hauptfiguren in dem Roman sind die ermordete Schriftstellerin Mona de la Mare und der Privatermittler Andreas Mücke. Mona gibt sich als Urenkelin des Schriftstellers Walter de la Mare aus, was er in gewissen Kreisen etwas Ansehen verschafft. Da die Verkaufszahlen ihrer Bücher nicht so sind, wie von ihr gewünscht, kauft sie ihre eigenen Exemplare auf und pusht somit die Bestellerlisten damit nach oben. Mitte in ihrer Lesereise zu ihrem Buch Passwort Hurensohn wird sie ermordet im Fluß aufgefunden. Ihr Vater beauftragt den Privatermittler Mücke, den Mörder zu finden. Mücke ist in diesem Beruf noch ein Neuling, da er bisher in der Druckerei seines Ex-Schwiegervaters gearbeitet hat und sich nun eine neue Herausforderung gesucht hat. Mücke ist ein mitten im Leben stehender Mann, zweimal geschieden, zwei Kinder von zwei verschiedenen Frauen. Er beginnt seine Ermittlungen, wobei der Bruder der Ermordeten sofort in den Focus der Verdächtigen fällt. Aber Mara hat ein ausschweifendes Leben geführt, mehrere Liebhaber gehabt und dann wird auch noch einiges Unklare aus ihrem früheren Arbeitsverhältnis ans Licht gezerrt. Alles in allem in sehr interessanter Krimi, sehr gut und vor allem wirklichkeitsnah geschrieben. Die Personen sind keine besonderen Menschen, sondern haben Sorgen und Macken wie Du und ich. Der Leser fühlt sich auf keiner der 215 Seiten gelangweilt, der Autor führt mit Witz und Esprit durch das Buch. Eine Fortsetzung dieses Romans wäre durchaus wünschenswert. Unbedingt weiterzuempfehlen.

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  • Vielversprechender erster Auftritt für Mücke

    Lesereise in den Tod
    Antek

    Antek

    08. April 2017 um 14:50

    Der eitlen, von sich eingenommen, jungen Autorin Mona ist jedes Mittel recht, um sich und ihre Bücher bekannt zu machen. Eine beachtliche Blogger- und Fancommunity pflegt sie eifrig, aber den Durchbruch erhofft sie sich von ihrer Lesereise. Selbst finanziert und organisiert, meist auch auf ein Honorar verzichtend, will sie sich mit ihrem aktuellen Buch „Passwort Hurensohn“ durch Lesungen  einen Namen machen. Allerdings wird dieser Plan jäh beendet, denn ihr Auftritt in einer kleinen Bücherei in Bad Münstereifel am Aschermittwoch wird ihr letzter. Nach einem anschließenden Restaurantbesuch muss sie ihrem Mörder begegnet sein, denn am nächsten Morgen wird sie erstochen aus der Erft geborgen. Die Polizei fischt im Trüben, Haupttatverdächtiger ist allerdings Monas Bruder Frank. Der besorgte Vater Herbert Töpfer engagiert Privatdetektiv Andreas Mücke. Dieser soll den wahren Täter ausfindig machen und damit nicht nur den Mord aufklären, sondern vor allem auch Sohn Frank von dem Verdacht befreien. Mücke, für den dies der erste große Fall werden könnte, legt sich mächtig ins Zeug. Der Krimi geht sofort spannend los und der Autor präsentiert jede Menge potentielle Verdächtige, sodass man als Leser viel rätseln und vermuten kann. War es der Bruder, der von ihr erpresst wurde, war es einer der enttäuschten Liebhaber, die sie alle nach einigen Nümmerchen abserviert hat, war es die eifersüchtige Ehefrau von Literaturforscher Jens Kulik, der Mona sehr unterstützt hat oder ganz ein anderer? Anfangs haben mich die zahlreichen Namen und verschiedenen Fährten fast ein bisschen überfordert und ich hatte ein wenig damit zu kämpfen den Überblick nicht zu verlieren. Dies mag aber auch meinem extrem schlechten Namensgedächtnis geschuldet sein. Allerdings hat sich das auch schnell gelegt und die Zusammenhänge wurden deutlicher. Gut gefallen hat mir, dass man auch die Täterperspektive geboten bekommt, was die Spannung zusätzlich anheizt. Der Krimi wurde gegen Ende hin auf jeder Seite noch spannender und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil liest sich zudem locker, leicht und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Kleine Einblicke in Mückes Privatleben, die der Spannung aber keinen Abbruch tun, lassen darauf hoffen, dass eine Reihe mit dem sympathischen Ermittler angelegt ist, was mich sehr freuen würde. Die Ermittlungen leitet hier im Großen und Ganzen Andreas Mücke, die Kripo kommt nur selten ins Spiel. Trotzdem gestalten sich die Ermittlungen glücklicherweise wirklich sehr realistisch. Steckt er seine Nase zu tief in die Geschichte, wird die sympathische, humorvolle Kommissarin Thea Oleknavicius aufmerksam und auch Mücke weiß selbst, wo seine Grenzen sind und Beweismittel lieber an die offiziellen Stelle übergeben werden sollen. Der alles andere als überkandidelte, liebenswerte und natürliche Andreas Mücke war mir von Anfang an sympathisch. Privat läuft es nicht ganz so rund, die zweite Ehe geschieden, den Job beim Schwiegervater ebenfalls lieber aufgegeben, versucht er sich als Privatdetektiv. Dies ist sein erster großer Fall und er macht seine Sache wirklich ausgezeichnet. Richtig gut gefällt mir, dass seine beiden Ex-Frauen immer noch auf seine Hilfe zählen können und er sich auch super gut, geradezu vorbildlich, um seine Kinder Anna und Julian kümmert. Er hat nicht nur ein offenes Ohr für seine Tochter, sondern er denkt sogar beim Einkauf an Stickerpäckchen für seinen Sohn. Ich würde ihm wünschen, dass die Liebelei mit Jess zu einer dauerhaft festen und glücklichen Beziehung wird. Nicht ganz so begeistern konnte ich mich dafür, dass er schon ganz gern einmal einen über den Durst trinkt, aber er hat die Lage noch im Griff. Mücke spielt die zentrale Rolle, aber auch die Nebendarsteller sind gut gezeichnet, bei Frank Töpfer angefangen, der heftig in Verruf gerät und somit seinen Job als Lehrer wohl an den Nagel hängen muss, was mir sehr leid für ihn tut, hin bis zu Alan, einem Verflossenen von Mona, mit dem sich Mücke ganz ausgezeichnet versteht. Sehr gut hat mir auch der Einblick in die Welt eines Autors, der sich als Selbstpublisher versucht, gefallen. Auch wenn Mona vielleicht nicht stellvertretend für alle steht, fand ich äußerst interessant, wie hier über Internetcommunitys Werbung gemacht wird. Kritische Worte gebloggt, positive forciert, Verkaufszahlen selbst in die Höhe getrieben, hier hat Mona ganz tief in die Trickkiste gegriffen. Mona hat einiges auf sich genommen und das alles nicht wegen Geld, denn davon hatte sie genug, sondern als Bestätigung für sich und ihre Schreibe. Ein wirklich vielversprechendes Krimidebüt von Jürgen Schmidt, das meiner Meinung nach auch auf jeden Fall noch fünf Sterne verdient. Ich würde mich sehr über weitere Fälle für Mücke freuen und werde den Autor sicher auf dem Radar behalten.

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    • 2
  • Tod einer Autorin

    Lesereise in den Tod
    Thorsten_Falke

    Thorsten_Falke

    14. March 2017 um 19:02

    Gleich zu Beginn spricht mir der Autor aus der Seele, als er seine Protagonistin Mona, eine erfolgshungrige Autorin, über Lesehonorare sinnieren lässt: „… diese Einnahmen waren etwas Besonderes. Das hing mit der Autorenehre zusammen – wer je etwas Künstlerisches auf die Beine gestellt hatte, verstand das.“ Mona will mehr davon – viel mehr. Und das wird ihr zum Verhängnis. Sie selbst steht allerdings nicht im Mittelpunkt der Geschichte, sondern der sympathische Detektiv Andreas Mücke, der von der Familie der Ermordeten angeheuert wird, um die Unschuld ihres Bruders zu beweisen.Die zum Teil sehr langen Absätze in den ersten Kapiteln sind etwas ermüdend, doch dann schwingt sich die Geschichte auf zu einem abwechslungsreichen, flüssig erzählten Krimi, an dessen Ende man dem mal forsch, mal bedächtig ermittelnden Andreas noch viele weitere Fälle wünscht.

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    • 2
  • Krimi mit Einblick in Selbstvermarktungspraktiken

    Lesereise in den Tod
    JuergenEdelmayer

    JuergenEdelmayer

    14. March 2017 um 08:26

    von Edition Oberkassel erhielt ich dankenswerterweise das Leseexemplar „Lesereise in den Tod" von Jürgen Schmidt. Nachfolgend meine Rezension.   Zum Inhalt Nach zwei gescheiterten Ehen steht Andreas Mücke nicht nur privat, sondern auch beruflich vor einem Neuanfang. Er versucht sich als Privatdetektiv und bekommt es prompt mit einem Mordfall zu tun. Der wurde zum Nachteil einer Autorin verübt, die Mückes Recherchen zufolge in Sachen Selbstvermarktung gehörigen Erfindungsreichtum an den Tag gelegt hatte. So gab sie sich als Nachfahrin eines in Literaturkreisen anerkannten Schriftstellers aus und legte sich mit dem Namen Mona de la Mare ein klangvolles Pseudonym zu. Andreas Mücke macht sich daran, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Seine Ermittlungen führen ihn unter anderem zu Monas Ex-Liebhabern, ihrem früheren Arbeitgeber, von dem sie sich im Streit getrennt hatte und zu ihrem Bruder, der ebenfalls ein Mordmotiv gehabt hätte. Dem Detektiv wird schnell klar, dass vieles im Leben der Schriftstellerin so falsch war, wie ihre Behauptung, von Walter de la Mare abzustammen.   Meine Meinung Jürgen Schmidt gibt einige interessante Einblicke in die Self-Publisher Szene, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Stattdessen belässt er es bei einigen wenigen, aber dafür umso wirkungsvollere Anspielungen, etwa, wenn er eine Buchhändlerin sagen lässt, dass sie „solche Verlage“ wie jenen der Autorin de la Mare nicht führen würde. Sehr schön beschreibt er auch die Marketingaktivitäten der Schriftstellerin, die sich in den sozialen Netzwerken eine Fan-Gemeinde aufgebaut hat und diese ständig mit Stoff in Form von persönlichen und meist belanglosen Postings bei Laune hält. Genau wie im richtigen Leben. Lesevergnügen für Freunde atmosphärischer Schilderungen Es sind diese Beschreibungen, die „Lesereise in den Tod“ zu einem Lesevergnügen machen und weniger die Aufklärung des Kriminalfalls an sich, die auf eine zwar gemächliche, aber dennoch unterhaltsame Weise vonstatten geht. Action-Fans würde ich „Lesereise in den Tod“ daher nicht unbedingt empfehlen, Wohl aber all jenen, die an atmosphärischen Schilderungen und hintergründigen Beschreibungen subjektiver Beobachtungen ihre Freude haben. Autor Jürgen Schmidt versorgt die Leser*innen seines Buches mit einer Fülle von Details über das Privatleben des Privatermittlers Andreas Mücke. Dadurch wird die Figur einerseits sehr greifbar, andererseits hätte es diese Informationsflut nicht in diesem Umfang gebraucht. Zumindest dann nicht, wenn es bei diesem Krimi-Debüt von Jürgen Schmidt bleiben sollte. So bleibt zu hoffen, dass Andreas Mücke noch in weiteren Fällen ermitteln darf, wo hier nebenbei in die Handlung eingeführte Figuren - wie etwa seine Kinder und früheren Ehepartnerinnen - tragendere Rollen spielen können.   Diese Rezension habe ich auch auf meinem Blog unter http://autoreninfo.over-blog.de/2017/03/buchbesprechung-lesereise-in-den-tod-von-jurgen-schmidt.html veröffentlicht.

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  • Letzte Lesereise

    Lesereise in den Tod
    Booky-72

    Booky-72

    10. March 2017 um 10:03

    Mona de la Mare möchte eine bekannte Autorin werden, noch läuft es erst an... Sie gibt sich als die Urenkelin eines bekannten Schriftstellers aus und bedient sich seines Nachnamens. Das hilft immerhin. Nun ist sie auf Lesereise mit ihrem neuen Roman „Passwort Hurensohn“. Doch diese wir jäh unterbrochen. Durch ihren Tod. Ihr Vater beauftragt mit der Ermittlung zum Fall den Detektiv Andreas Mücke, denn verdächtigt wird ihr Bruder. Aber zu Recht? Oder ist ihre berufliche Vergangenheit der Schlüssel zur Aufklärung? Der Detektiv an sich macht eine sehr gute Figur, interessant ist auch sein eigenes kompliziertes Privatleben. Einteilung in kurze Kapitel, guter Schreibstil und flott zu lesen. Dafür auch eine hohe Wertung. Schön wenn die Geschichte um Andy und seine beginnende Beziehung weitergeht.

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  • Lesereise in den Tod

    Lesereise in den Tod
    Blaustern

    Blaustern

    08. March 2017 um 12:03

    Mona de la Mare tut alles, um sich als Schriftstellerin einen Namen zu machen, und sei es, indem sie sich als Urenkelin des britischen Schriftstellers Walter de le Mare ausgibt. In Communitys im Internet ist sie schon angesagt. Doch sie will sich darüber hinaus bekanntmachen, und so begibt sie sich auf Lesereise mit ihrem neuesten Roman „Passwort Hurensohn“. Diese endet am Aschermittwoch in der Bücherei in Bad Münstereifel. Auch ihr Leben. Ihr Vater beauftragt daraufhin den Privatdetektiv Andreas Mücke, um herauszufinden, was geschah und Monas Bruder aus den Fängen der Polizei herauszuholen, da er bei denen der Hauptverdächtige ist.Schnell ist man im Geschehen drin, die Geschichte packt einen. Alles ist so detailreich und konkret beschrieben, dass man ein genaues Bild vor Augen hat. Auch das Lokalkolorit kommt hier gut zur Sprache. Andreas Mücke ist ein äußerst sympathischer Privatermittler, hat er doch auch mit seinem verworrenen Privatleben als geschiedener Familienvater zweier Kinder und einer Freundin, die nicht so recht will wie er, noch nebenbei gut zu tun. Zusammen mit ihm kann man miträtseln, wer der Mörder sein mag, und sogar sind einige Abschnitte dem Psycho gewidmet, seine kaputte Seele spricht zu uns. An Wendungen wird auch nicht gespart, und immer wieder blitzt der Humor hindurch. Durch die knappen Kapitel und den leichten Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten.

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  • Ein Krimi der Spaß macht

    Lesereise in den Tod
    Astrid4321

    Astrid4321

    08. March 2017 um 11:54

    Mir hat der Krimi richtig Spaß gemacht. Andy Mücke kommt sympathisch ‘rüber – und ich schließe mich einigen Vorrednern an, die erfahren möchten wie es mit Andy und Jessica weitergeht. Ich habe da so meine eigene Theorie und bin gespannt. Im nächsten Jahr soll ein weiteres Buch mit A. Mücke kommen. Mir haben die Dialoge gut gefallen, sie waren kein bißchen künstlich, wie man das sonst schon mal lesen muß. Sehr interessant waren noch die genauen Einblicke in die Szene der Selfpublisher bei Facebook usw., die Autoren sind schon ein seltsames Völkchen, einige wie Mona jedenfalls! Das gilt auch für die Kritiker. Diese Frau Kulik hatte klare Standpunkte, mir gefiel was sie über das Schreiben sagte. Monas Namen fand ich gut gewählt, und beeindruckend daß es diesen Walter de laMare wirklich gegeben hat. (habe es gestern gegoogelt.) Die kurzen Kapitel verleiten zum weiterlesen, man sagt sich oft: noch eins, noch eins. Ein unterhaltsames Buch, ich werde es bestimmt weiter empfehlen.

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  • Das Ende einer Lesereise

    Lesereise in den Tod
    Smberge

    Smberge

    07. March 2017 um 09:19

    Inhalt: Mona de la Mare ist eine engagierte, junge Autorin, die mit jedem Mittel versucht, ihre Bücher zum Erfolg zu bringen. Aus eigenen Mitteln veröffentlich sie ihr aktuelles Buch „Passwort Hurensohn“ und begibt sich auf eine Lesereise durch Deutschland. Auch im Internet ist sie auf verschiedenen Foren und Facebook aktiv und postet dort alle Neuigkeiten über ihre Lesereise und die Erfolge ihres Buches. Leider wird Bad Münstereifel die letzte Station ihrer Reise sein……Meine Meinung: Diese Buch ist ein netter Kurzkrimi, den man schnell gelesen hat. Leider fehlte mir etwas die Rafinesse der Handlung, was sicherlich bei grade mal 200 Seiten auch nicht so ganz einfach ist. Andreas Mücke, ein Privatermittler der von Monas Familie engagiert wird, ist ein sehr sympathischer Mensch, den wir auch mit seinem Privatleben und den gescheiterten Ehen gut kennenlernen. Er hat einen gewissen Witz seiner Art und ich mußte über einige Szenen doch schmunzeln. Bei mir kam schon zu Beginn der Geschichte die Frage auf, wie realistisch es ist, dass ein Privatermittler eine Mordermittlung führt, die klassische Polizeiarbeit mit Spurensicherung etc. fehlt in diesem Buch total. Anscheinend ist es wohl auch bei der Polizei üblich auf Hilfe von Extern zurückzugreifen, aber dass ein Vater einen Privatdetektiv engagiert und dieser die kompletten Ermittlung führt…..????Andreas führt also seine Ermittlungen durch reine Befragung und kommt dem Täter so auf die Spur. Das Buch ist angenehm geschrieben, auch wenn die Personen teilweise etwas überraschend in der Handlung auftauchen und man sie erst mal wieder einsortieren mußten. Ich musst aber für mich feststellen, dass die Handlung einige Seiten mehr hätte gebrauchen können, um die Handlung etwas runder zu machen. Insgesamt ein netter Kurzkrimi, der mich leider nicht so ganz mitreissen konnte.

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    • 2
  • Die Abgründe des mehr Scheins als Seins

    Lesereise in den Tod
    ira_ebner

    ira_ebner

    24. February 2017 um 18:24

    Auf Jürgen Schmidts neuen Roman, übrigens seinen ersten Krimi, habe ich mich seit längerem gefreut. Im Januar erschien "Lesereise in den Tod" in der Edition Oberkassel und gibt der Realität entnommene Einblicke in die Selfpublisherszene und ihre Akteure. Mona de la Mare, eitel, mit den überschwänglichen Lobhudeleien ihrer Blogger- und Fancommunity auf Facebook kokettierend, begibt sich mit ihrem Roman "Passwort Hurensohn" auf Lesereise. An einem Aschermittwoch stellt sie in einer Bücherei in Bad Münstereifel besagten Roman vor, danach isst sie zu Abend und begegnet ein wenig später ihrem Mörder. Zwei Wochen, nachdem Mona de la Mare erstochen aus der Erft geborgen wird, wendet sich ihr Vater, der Arzt Herbert Töpfer an den Privatdetektiv Andreas Mücke. Mit Andreas Mücke lernen wir einen angenehmen Vertreter seines Berufs kennen, keinen Soziopathen wie in den meisten Krimis, sondern einen zweimal geschiedenen Vater zweier Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsstadien mit einem etwas chaotischen Privatleben. Mit Jessica, genannt Jess, würde er gerne eine engere Beziehung führen, doch sie bleibt auf Distanz und eröffnet ihm, während er den ersten gemeinsamen Urlaub mit ihr plant, dass sie mit einer Freundin zum Wandern nach Marokko reist. Trotz des schwierigen Beziehungslebens verfolgt Mücke hartnäckig den Fall, nimmt die Spuren hoher Geldbeträge auf, die an Mona gezahlt wurden, und sucht auch in ihrem unveröffentlichten Manuskript "Der Fratzenseher" nach Anhaltspunkten. Auch den Weg zu ihrem Ex, dem verpeilten, wie heruntergekommenen Musiker A.C. Stone in Krefeld, sowie zu einem der zahlreichen Liebhaber Monas nimmt Mücke auf sich. Zu den Personen, die Mücke im Verdacht hat, zählt ihr früherer Mentor, Jens Kulik. Schließlich hätte er Mona, die sich als Urenkelin des britischen Schriftstellers Walter de la Mare ausgab, gerne als ernsthafte Autorin aufgebaut, denn phantasievoll sei sie ja gewesen ... Überraschend, aber sehr überzeugend baute Jürgen Schmidt einzelne Kapitel aus der Sichtweise eines Psychopathen auf Kreuzfahrt durch Skandinavien ein. Stimmen führen ihn, Stimmen befehlen ihm, er sieht Fratzen und kann nicht anders. Diese Kapitel fand ich sehr eindrucksvoll geschrieben. Findet sich ein Hinweis auf den Täter in Monas Manuskript? Wollte er gar die Veröffentlichung verhindern? Wir dürfen mitraten. Ein weiterer Pluspunkt dieses Krimis ist der tiefe Einblick in die Selfpublisher-Szene. Anspruchslose Romane werden zu Lieblingen des Facebook-Klientels, außerhalb der Communities sind die Namen ihrer Autorinnen und Autoren aber unbekannt. Es geht um Klicks, Likes, Rankings und die Liebe der Fans als Bestätigung des Egos, nicht um Qualität und Authentizität als Person. Zum Schreibstil: Er ist sehr flüssig und knapp, dadurch liest sich das Buch auch sehr schnell. Trotzdem nimmt der Leser viele wichtige Hinweise aus Dialogen und den Eindrücken Mückes auf. Ich mag die teilweise ruppige, derbe Sprache des Detektivs. Ich mag diesen Mücke und seine Familie und hoffe, bald wieder von ihnen zu lesen.

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    • 2
  • Lesereise

    Lesereise in den Tod
    Milagro

    Milagro

    24. February 2017 um 12:08

    Wenn es um die Wahl der Lektüre geht, kann ich oft gar nicht sagen, was letztlich den Ausschlag gibt. Hier waren es Cover und Titel, denn Krimis gehören nicht oft zu meinen Favoriten. Die Geschichte um eine junge Autorin, die mit ihrem aktuellen Buch auf eine Lesereise geht, ist flott geschrieben. Informationen aus dem Betrieb, Hintergrundwissen sozusagen, machen die Geschichte ebenso spannend, wie die Akteure. Schön beschriebene Nebenfiguren, auf die ich gerne wieder treffen würde, ein Buchhändler zum Beispiel, tragische und lebensnah beschriebene Personen, gefärbt mit kleinen, netten Einzelheiten, Lokalkolorit. Der Ermittler, die Nebenfiguren und die Landschaft haben Potential. 

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  • Leserunde zu "Lesereise in den Tod" von Jürgen Schmidt

    Lesereise in den Tod
    juergen_schmidt

    juergen_schmidt

    Liebe Leserinnen und Leser, der Verlag edition oberkassel verlost zehn Taschenbücher meines ersten Krimis "Lesereise in den Tod". Vielleicht hast du Lust dabei zu sein ... Und darum geht es in dem Buch: Der jungen Autorin Mona ist jedes Mittel recht, ihre Karriere zu forcieren. Selbstbewusst gibt sie vor, eine Urenkelin des britischen Schriftstellers Walter de la Mare zu sein. Auf eigene Faust veröffentlicht sie den Roman „Passwort Hurensohn“ und organisiert dazu eine vierwöchige Lesereise durch Deutschland. Mona de la Mare hat im Netz zahlreiche Freunde und Fans, die sie täglich über ihre Verkaufszahlen, die Tour und private Neuigkeiten informiert. Nach erfolgreichem Start der Lesetournee stellt Mona am Aschermittwoch ihr Buch in Bad Münstereifel vor. Am folgenden Tag soll die ehrgeizige Autorin in Nettersheim lesen. Sie ahnt nicht, dass es dazu nicht mehr kommen wird … Was musst du tun? Bewerbe dich mit einer Antwort auf die Frage: Was fällt dir ein, wenn du das Wort "Lesereise" hörst? Jeder, der Spaß am Lesen und Zeit für eine aktive Beteiligung hat (gemeinsames Diskutieren) und der abschließend eine Rezension schreiben möchte und diese veröffentlicht, kann sich bewerben. Ende der Bewerbungsfrist:  7. Februar um 23:59. Am nächsten Tag werden die Gewinner gezogen und benachrichtet. Und wenn dann alle ihre Bücher vom Verlag bekommen haben, dann geht es los. Übrigens: Auch die, die nicht gewinnen, können natürlich gerne mit eigenem Buch an der Leserunde teilnehmen.

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    • 419
  • Vorzeitiges Ende einer Lesereise

    Lesereise in den Tod
    Isador

    Isador

    22. February 2017 um 21:50

    Die Autorin Mona de la Mare arbeitet daran, berühmt zu werden und nutzt dazu alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel. Auch eine Lesereise gehört dazu. Doch die endet abrupt und unerwartet in Bad Münstereifel. Detektiv Andreas Mücke wird damit beauftragt, den Mord aufzuklären. Mücke ist noch nicht lange in diesem Beruf tätig und arbeitet daher umso engagierter, um den Fall aufklären zu können. Neben der Ermittlungsarbeit lässt der Autor den Leser auch an Mückes Privatleben teilhaben und schafft es, durch sehr detailreiche Beschreibungen seine Leser ganz in die Umgebungen eintauchen zu lassen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ich hatte sehr schöne Lesestunden. Die Details habe ich sehr genossen und fand den Fall trotzdem vom Anfang bis zum Schluss spannend und die Lösung nicht vorhersehbar. Ich empfehle diesen Lokalkrimi gerne weiter und freue mich schon auf weitere Fälle, mit denen Andreas Mücke beauftragt wird!

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    • 2
  • Ein toller Krimi im alten Stil ;-)

    Lesereise in den Tod
    Ivonne_Gerhard

    Ivonne_Gerhard

    22. February 2017 um 01:49

    Mir hat das Buch wirklich sehr, sehr gut gefallen,.. Es war genau mein Stil ;-) Der Fokus lag auf dem Ermittler (a la Miss Marple), und nicht unbedingt auf dem Mord,.. Die Spurensuche und die Lösung des Falls lag im Vordergrund und man bekam tiefe Einblicke in das Privatleben des Detektiven Andy Mücke ;-) aber auch von den anderen charakteren gab es ausführliche Informationen,.. Das man sich jeden einzelnen bildlich vorstellen konnte,... Man wird langsam und Stück für Stück in die Geschichte geführt ;-) Andy ( Andreas) Mücke ist nach 2 gescheiterten Ehen und nicht ganz perfektem Leben, eben ein Kerl mit Ecken und Kanten, Problemen und Chaos , einfach der normale Typ von neben an und entwickelt sich durch Bildungsgänge zum Detektiven ,.... Diesen Beruf übt er auch mit Erfolg und Tatendrang aus,.. Und ist der Polizei eine großartige Unterstützung ;-) Andy hilft im Fall der ermordeten Aufstiegsautorin Mona de la Mare ihren Mörder zu finden und den Geheimnissen auf den Grund zugehen,.. Hierbei dürfen wir Ihn gedanklich begleiten und lernen neben her auch noch die schönen Ortschaften und Eindrücke rund um Bad Münstereifel kennen,... Wird er Erfolg haben ? Kann er alle Puzzleteile zusammen setzen? Der Schreibstil des Buches hat mir gefallen, es besitzt viele kleine Kapitel, die Geschichte war stimmig und schlüssig,... Zwischendurch gab es viele Anspielungen auf wahre Begebenheiten (Facebook, Musikrichtungen , Sea life - Königswinter , usw ) die , die Geschichte interessanter und lockerer machen ,... Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne Krimis im alten Stil ( wie Miss Marple, Hercule Poirot und Charlie Chan oder Sherlock Holmes ) mögen und auch mal langsam und häppchenweise den Ermittlungen folgen wollen ;-)

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