Jürgen Schulze

 4,5 Sterne bei 306 Bewertungen
Autor von Das verschwundene Haus, Der Tod im Kasino und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jürgen Schulze

Jürgen Schulze (geb. 1962) Diplom-Ingenieur der Architektur und freischaffender Künstler aus Ingolstadt. Die Poesie des Augenblicks ist sicherlich ein Merkmal seiner Arbeiten. Seien es bespielbare Klangskulpturen oder reliefartige Gemälde, immer findet das Spontane, Unmittelbare seinen Weg in seine Arbeit. Schulze spart dabei nicht – nicht mit Material, auch nicht mit Emotion.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jürgen Schulze

Neue Rezensionen zu Jürgen Schulze

Die Liga der Rotschöpfe, Ein Skandal in Böhmen, Das gesprenkelte Band...

Diese und viele weitere Kurzgeschichten über Sherlock Holmes und Dr. John Watson sind in diesem Buch vertreten. 

Ich persönlich liebe Sherlock Holmes und bin jedes Mal aufs Neue von seiner Kombinationsgabe beeindruckt. Und trotzdem ist er ein einfühlsamer Mann, der sich immer gut um seine Kunden kümmert, was besonders deutlich bei dem Fall "Die fünf Orangenkerne" wird. 

Ich bin nicht der Meinung, dass er eine Frau braucht, was Watson immer mal wieder andeutet. Ich denke, dass er einfach nicht so fühlt wie andere Menschen und deshalb keine Frau braucht, um glücklich zu sein. Etwas schade fand ich, dass Irene Adler nur sehr kurz vorkam. Immerhin ist sie die einzige Frau, die Sherlock Holmes überlistet hat und ich hätte mir mehr über sie gewünscht, aber in anderen Büchern wird man fündig! 

Auch die Fälle waren gut ausgewählt, denn es ging nicht immer nur um Mord und Totschlag. Nein, auch andere Fälle wurden behandelt oder wie Holmes sagen würde: "Die banalsten Fällen können die spannendsten sein!" 

Kommentare: 5
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Cover des Buches Frankenstein (ISBN: 9783962817657)B

Rezension zu "Frankenstein" von Mary Wollstonecraft Shelley

Frankensteins Monster
Blintschikvor 2 Jahren

Wenn ich von Frankenstein gehört habe, hatte ich immer das Bild von dem irren Wissenschaftler und dem wütenden Mob, der mit Fackeln ein Monster jagt im Kopf. Deshalb habe ich mich gewundert, dass die echte Geschichte ganz anders ist und ich war sehr postitv überrascht, denn das Buch ist sehr tiefgründig. 

Den Schreibstil fand ich etwas anstrengend, weil er sehr schwulstig ist und jeden Satz, wie ich finde, unnötig ausschmückt und in die Länge zieht. Dennoch ist das Buch leicht zu verstehen und die Handlung ist ebenfalls so spannend, dass ich garnicht mehr aufhören wollte zu lesen. 

Der Fall des Monsters ist ein interessantes Thema und ich habe mich oft gefragt, wer der "Böse" und wer der "Gute" in der Geschichte ist. Das bringt einen zum Nachdenken und hat etwas sehr philosophisches. Dabei ist besonders das Ende sogar richtig berührend und mich konnte die Geschichte auf jeden Fall überzeugen.


Letztendlich ist das Buch sogar besser als ich es erwartet hatte. Ich bin froh die originale Geschichte zu kennen, weil ich immer ein ganz anderes Bild von Frankenstein und seinem Monster hatte. Daher finde ich, dass es ein Buch ist, dass man unbedingt gelesen haben sollte, wenn man Klassiker mag. Sehr zu empfehlen!

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Cover des Buches Drei Mann in einem Boot: Illustrierte Ausgabe: Roman einer Themsefahrt (ISBN: 9783943466638)P

Rezension zu "Drei Mann in einem Boot: Illustrierte Ausgabe: Roman einer Themsefahrt" von Jerome K. Jerome

Eine Bootsfahrt, die ist lustig - oder?
pardenvor 7 Jahren

EINE BOOTSFAHRT, DIE IST LUSTIG - ODER?

'Drei Männer im Boot (ganz zu schweigen vom Hund)' , erstmals erschienen 1889, ist eine humorvolle Erzählung von Jerome K. Jerome über einen Bootsausflug auf der Themse zwischen Kingston und Oxford. Das Buch war ursprünglich als ernsthafter Reiseführer, mit Erzählungen über die Geschichte von Plätzen entlang der Strecke, geplant, doch die humoristischen Schilderungen gewannen letztlich die Oberhand.

Naja, dass dieses Buch ursprünglich als Reiseführer geplant war, hat mich dann doch etwas überrascht. Zwar werden im Verlauf der Erzählung durchaus einzelne Orte entlang der Themse erwähnt, doch wird ihnen da m.E. keine große Bedeutung zugemessen. Dafür ist die Geschichte der drei Männer, die da beschlossen haben, sich einige Tage bei einer Bootsfahrt zu entspannen, trotz des Alters des Buches durchaus amüsant.


"Ich mag Arbeit sehr: sie fasziniert mich. Ich kann stundenlang dabeisitzen und zuschauen."


'Wir werden diese Geschichte bis zum bitteren Ende durchstehen, komme, was wolle.' So beginnt die pannenreiche Bootsfahrt von drei hypochondrischen Freunden samt ihrem neurotischen Foxterrier die Themse hinauf. Die drei Männer basieren, wie der Klappentext verrät, auf Jerome selbst und zwei seiner Freunde (George und Harris). Der Hund Montmorency dagegen ist eine reine Erfindung, hat jedoch - wie Jerome anmerkte - 'viel mit mir gemeinsam'.

Die Geschichte selbst ist vollkommen unspektakulär: drei eher langweilige und oftmals gelangweilte, recht gutsiutierte Junggesellen fahren für einige Tage mit einem gemieteten Ruderboot auf der Themse. Das Besondere der Erzählung liegt im Detail. Mit feiner Beobachtung und Selbstironie beschreibt einer der Ausflügler sein Leben und Denken und das seiner Kameraden.
Dabei hält sich jeder für intelligenter und lebenstüchtiger als die anderen beiden, wird jedoch stets wieder rasch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Sei es der (vergebliche) Kampf mit einer Konservendose, der ruhmlose Rückzug beim Angriff der Schwäne oder auch nur der nicht vorhandene Orientierungssinn - so wirklich ist man nicht gerüstet für ein Leben in der Natur. Eigentlich hat jeder der drei rasch die Nase voll von dem (oft verregneten) Bootsausflug - doch wie soll man dies kundtun, ohne sein Gesicht zu verlieren?

Einige Szenen sind etwas langatmig beschrieben und wirken aus heutiger Sicht eher banal (Motorboote auf der Themse!), dennoch überwiegt eine flüssige, kurzweilige Erzählweise. Dabei ist der Humor nicht plump oder aufdringlich, sondern schwingt in feinen Nuancen oftmals zwischen den Zeilen mit und scheut auch vor Selbstironie nicht zurück.

Die Illustrationen von A. Frederics untermalen das Geschehen hier zusätzlich noch auf humorvolle Weise. Diese Ergänzung hat mir gut gefallen

Ein Klassiker, der seinerzeit  als Grundlage für den gleichnamigen deutschen Spielfilm von 1961 mit Hans-Joachim Kulenkampff, Heinz Erhardt und Walter Giller diente:





Auf die Idee zu seinem Buch kam Jerome, nachdem seine Flitterwochen 1888 auf der Themse stattfanden.  Sobald das Paar von seiner Hochzeitsreise zurückgekehrt war, machte sich Jerome daran, Drei Mann in einem Boot zu schreiben.
In dieser Novelle ersetzte er seine Frau durch seine langjährigen Freunde George Wingrave (George) und Carl Hentschel (Harris). Dies erlaubte es ihm, die humorvollen Situationen ganz unsentimental zu schildern. Den Lauf der Themse nutzte er als Handlungsstrang, an dem er die einzelnen Episoden und Anekdoten aufreihte. Das Buch wurde 1889 veröffentlicht und war ein augenblicklicher Erfolg. Es war so populär, dass sich die Zahl der registrierten Themse-Boote im Jahr nach der Veröffentlichung verdoppelte und die Themse eine Touristenattraktion wurde. Allein in den ersten zwanzig Jahren wurde es über eine Million Mal weltweit verkauft und wird bis heute gedruckt.

Ein unterhaltsames Buch auch über die Jahrhunderte hinweg... Wirklich nett für zwischendurch.


© Parden

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