Jürgen Seibold Bloß keine Maultaschen

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Inhaltsangabe zu „Bloß keine Maultaschen“ von Jürgen Seibold

Von seiner Wengerter-Familie in Uhlbach hat er sich abgenabelt, seinen schwäbischen Dialekt hat er sich abtrainiert - und sogar seinen Namen hat er geändert. Doch als der sehr erfolgreiche, weil rücksichtslose Womanizer und Immobilienhändler Ronald D. Wimmer einer schwäbelnden Märchenerzählerin das Leben schwer macht, trifft ihn ein kurioser Fluch - und plötzlich muss er sich ohne Auto, ohne Barschaft und ohne feste Bleibe in Stuttgart durchschlagen.

Ein spektakulärer Autounfall am Neckartor, nächtliche Fahrten mit der U15, neue Freunde, die schon immer fast ohne Geld auskommen mussten, und eine heiße Liebe bringen sein bisheriges Leben und sein sorgfältig gepflegtes Image als eiskalter Egoist ordentlich durcheinander.

Jürgen Seibold, eigentlich bekannt als Krimiautor, erzählt in 'Bloß keine Maultaschen' ganz ohne Mord, dafür mit viel Witz und reichlich Lokalkolorit eine liebenswerte Geschichte aus Stuttgart.

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    • 1262
  • Zuviel Sozialromantik

    Bloß keine Maultaschen

    sKnaerzle

    15. October 2015 um 22:44

    Zum Teil ist die Handlung arg banal: Ein Imobilienhai ohne soziale Bindungen (keine Freunde, keine Frau)  verliert all sein Geld und seine Wohnung, gewinnt dafür Freunde und alles wird gut. Dabei läuft alles darauf hinaus, dass die Reichen kalt und egoistisch sind, die Armen aber großzügig, hilfsbereit und oft fröhlich. Nur einmal zeigt der Autor, dass es schrecklich ist, als ausgegrenzter Paria in einer reichen Stadt zu leben. Was gut klappt, ist aber das Schwaben-Märchen. Der Held des Romans wird nämlich mit Hilfe einer Laugenstange verhext und wieder erlöst. Und weil ja auch seine realistische Handlung nicht sehr realistisch ist, past das alles wunderbar zusammen und rettet den Roman.Spaß macht es sicher auch, wenn man die berühmten Schwaben in dem Roman wiedererkennt, aber da kam ich leider nicht weit. Ich erkannte nur Gundula Speth und den Christoph. Der Spott über die blöden Titel von Regionalkrimis, sprach mir dann wieder aus dem Herzen.Das Happy-End hat sich allerdings sehr lange hingezogen, das wurde vor lauter Glück dann fast unerträglich.

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  • Rezension zu "Bloß keine Maultaschen" von Jürgen Seibold

    Bloß keine Maultaschen

    abuelita

    11. March 2013 um 18:54

    Das einzige, was mir hier wirklich gut gefallen hat: die genaue Beschreibung von Stuttgart und den diversen Schauplätzen dort. Alles andere – oh je oh weh. Das fand ich nicht besonders lustig, im Gegenteil, ich hab öfters den Kopf geschüttelt… Die Moral der Geschichte ist klar: … aus einem egoistischen aufgeblasenen bösen über Leichen gehenden Erfolgstyp soll ein besserer oder gar guter Mensch werden… bzw. wird es auch…… Aber all das was nach dem Unfall passierte, ist für einen normalen Menschen nicht nachvollziehbar und auch unglaubwürdig. Wer würde denn SO handeln…..und aus was für einem Grund auch (das hat mit dem Zauber ja nichts zu tun.). Ich hab den Nachfolgeband bereits hier liegen und werde mal gleich weiterlesen, mal sehen, ob der dann besser ist……

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  • Rezension zu "Bloß keine Maultaschen" von Jürgen Seibold

    Bloß keine Maultaschen

    lesemaz

    06. September 2010 um 22:21

    "Au weia" ... kann ich zu diesem Buch nur sagen. Welcher Gaul ist denn da mit dem Autor durchgegangen? Ich hatte das Buch als Urlaubslektüre mitgenommen und es dann auch nur mangels Lesealternative zu Ende gelesen, ansonsten wäre es wohl nach den ersten 80 Seiten schon in der Ecke gelandet. Die "Story" (wenn man von einer solchen sprechen möchte) ist derart an den Haaren herbeigezogen, dass es schon wieder lustig ist. In knappen Worten: Fieser Immobilienhai wird von einer Mieterin mit Zauberkräften mit einem schwäbischen Fluch belegt und fliegt kurz darauf mit seinem getunten Daimler in ein Schaufenster. Statt sich um den Schaden zu kümmern, nimmt er einen Geschäftstermin wahr und kommt abends nicht mehr in seine Wohnung, weil Schlüssel, Papiere, Handy (also seine gesamte "Identität") im Auto lagen und er an diese nicht mehr rankommt. In dieser NOTSITUATION landet er auf der Straße und wird zum Penner(!!!!!!!!) und isst schon am nächsten Morgen weggeworfene Salami-Stullen. Nachdem er vier Wochen auf der Straße gelebt hat, sich wahrhaft verliebt hat, wird er zu einem besseren Menschen und ... (das seichte Ende will ich nicht verraten). Auf diesem wackligen und hanebüchenen Fundament baut der Autor seinen Roman auf! Man darf ja nicht immer nach Logik fragen. Aber schon mal etwas von einem "Schlüsseldienst" gehört? Wie wäre es damit, zur Polizei zu gehen (warum er das nicht macht, wird nicht klar dargestellt!!!)? Auch wenn man ein "fieser" Geschäftsmann ist, wird man nach 40 Jahren in seiner Heimatstadt irgendwo einen Menschen haben, der einem was zu essen gibt. Nein, das Opfer landet auf der Straße und muss sich als Penner von Geschäftsleuten verprügeln lassen, im Cafe Büchse um Essen schnorren und Weggeworfenes essen. Immerhin gelingt es dem Autor ein paar liebenswerte Charaktere (Peer, Didi, Tina) zu zeichnen, aber das ist angesichts des nicht vorhandenen Fundamentes dann eigentlich vergebene Liebesmühe. Der Klimax des Buches (Stichwort Uhlbach) und die kurze Rückkehr in sein altes Leben sind dann auch nur noch recht holprig und schnell hingeschrieben ... man hat das Gefühl, als hätte das Buch unter Zeitdruck schnell fertig werden müssen. Leider nur ein Stern für diese Stuttgart-Geschichte.

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