Jürgen Seibold Brutal vergeigt

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Inhaltsangabe zu „Brutal vergeigt“ von Jürgen Seibold

Weil kurzfristig eine Band ausfällt, packt Bestatter Froelich sein Keyboard in den Leichenwagen und fährt nach Ludwigsburg ins Blühende Barock, um die Lücke im Programm des dortigen Straßenmusikfestivals zu füllen. Zusammen mit seiner Freundin Inge am Bass und Kripomann Alex Maigerle an der Gitarre genießt es Froelich sehr, endlich wieder vor Publikum zu spielen. Doch dann erfährt er, warum die ursprünglich gebuchte Gruppe ausgefallen ist: Deren Gitarrist und Sänger Mick Jäger starb durch einen Stromschlag, den ihm sein Mikrofon verpasste, und an diesem Mikrofon hatte sich zuvor offenbar jemand zu schaffen gemacht.Ein Fall für die Kripo Ludwigsburg – und für den neugierigen und immer hungrigen Bestatter Gottfried Froelich, der als Musikerkollege des Toten einen ganz anderen Zugang zu Mick Jägers Umfeld hat als die offiziellen Ermittler. Bald kennt Froelich einige Männer und Frauen, die nicht übertrieben gut auf Jäger zu sprechen waren. Doch reichen diese Unstimmigkeiten als Motiv für einen Mord aus?

Ein rundum gelungener Krimi mit außergewöhnlichen Protagonisten, einem gut ausgearbeiteten Plott und teils unterhaltsamen und lustigen Dialo

— Binchen84
Binchen84

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    Brutal vergeigt
    Binchen84

    Binchen84

    01. March 2016 um 11:17

    Inhalt:  Weil kurzfristig eine Band ausfällt, packt Bestatter Gottfried Froelich sein Keyboard in den Leichenwagen und fährt nach LUDWIGSBURG ins Blühende Barock, um die Lücke im Programm des dortigen Straßenmusikfestivals zu füllen. Zusammen mit seiner Freundin Inge am Bass und Kripomann Alex Maigerle an der Gitarre genießt Froelich seinen Auftritt sehr. Doch dann erfährt er, warum die ursprünglich gebuchte Gruppe ausgefallen ist: Deren Gitarrist und Sänger Mick Jäger starb durch einen Stromschlag, den ihm sein Mikrofon verpasst hat.Ein Fall für die Kripo Ludwigsburg – und für den neugierigen und immer hungrigen Bestatter Froelich. Bald kennt er aus dem Umfeld des Toten einige Männer und Frauen, die nicht gut auf Jäger zu sprechen waren. Doch wer davon hatte ein Motiv, das stark genug war für einen Mord?(Quelle: Silberburg Verlag)  Über den Autor: Jürgen Seibold, 1960 in Stuttgart geboren, war Redakteur der Esslinger Zeitung, arbeitete als freier Journalist für Tageszeitungen, Zeitschriften und Radiostationen und veröffentlichte 1989 seine erste Musikerbiografie. Es folgten weitere Sachbücher für verschiedene Verlage (Heyne, Moewig, Knaur) mit einer verkauften Gesamtauflage von rund 1,2 Millionen Exemplaren. 2007 erschien bei Silberburg sein erster Regionalkrimi, 2010 die erste Komödie. Außerdem schreibt er Thriller und Jugendbücher. Jürgen Seibold lebt mit Frau und Kindern im Rems-Murr-Kreis und macht Musik – wenn er mal Zeit dafür findet.(Quelle: Silberburg Verlag)  Meine Meinung: Wieder einmal konnte mich der Autor Jürgen Seibold und sein Protagonist Gottfried Froelich überzeugen. Es müssen die anderen Bücher nicht unbedingt gelesen werden um sich ein gutes Bild der Protagonisten zu machen.  Ebenso wie die anderen Krimis die ich bisher von Jürgen Seibold gelesen habe, ist auch dieser spannend und humorvoll zugleich. Der Schreibstil ist gewohnt locker und lässt sich schnell und flüssig lesen.  Diesmal geht es musikalisch zu neben den Ermittlungen von Gottfried Froelich. Das Ludwigsburger Straßenmusikerfestival wird mit in die Handlung gebunden und bringt dem Leser so dieses Ereignis näher. Das Festival kannte ich noch nicht und es hat mich auf jeden Fall aufmerksam gemacht. Die Handlung ist spannend aufgebaut und bis zum Ende kann man den Täter nicht wirklich ausfindig machen. Den den ich verdächtigt habe, war es dann aber doch nicht.  Auch fließt hier die schwäbische Mundart mit ein. Dies soll aber nun nicht abschrecken dieses Buch zu kaufen, das Schwäbische ist verständlich geschrieben. Witzige und teils ironische Dialoge lockern die Handlung auf.  Der Autor führt den Leser durch Ludwigsburg und seine Umgebung und die Orte sind so gut beschrieben, dass man sich direkt vor Ort versetzt fühlt.  Gottfried Froelich, der eigentlich Bestatter ist aber auch gerne mal Detektiv spielt, kommt authentisch und natürlich rüber. Seine lockere Art macht ihn sympathisch und er ist gut aufgebaut und man kann sich schnell ein eigenes Bild von ihm machen.  Auch die anderen Charaktere wurden gut ausgearbeitet und runden die Handlung gebührend ab. Fazit: Ein rundum gelungener Krimi mit außergewöhnlichen Protagonisten, einem gut ausgearbeiteten Plott und teils unterhaltsamen und lustigen Dialogen die das Ganze immer wieder auflockern.

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