Jürgen Seibold Der arme Konrad

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Inhaltsangabe zu „Der arme Konrad“ von Jürgen Seibold

Liebe und Hass, Verlogenheit und Kämpfe vor der Kulisse einer Rebellion aus blanker Not: Jürgen Seibold lässt die Zeit des »Armen Konrad« wieder lebendig werden.
Der eine wächst als Sohn eines Tagelöhners auf, der Vater des anderen ist Bürgermeister von Beutelsbach. Hannes und Jost könnten unterschiedlicher nicht sein, dennoch sind sie unzertrennlich. Als sich beide in die hübsche Katharina verlieben, wird ihre Freundschaft erstmals ernsthaft auf die Probe gestellt. Das Mädchen entscheidet sich gegen jede Vernunft für Hannes und in Jost reift ein teuflischer Plan heran. Und während sich die Bauern in Württemberg im Jahr 1514 gegen ihren Herzog erheben, stehen sich in den Wirren des »Armen Konrad« die beiden jungen Männer plötzlich unter dramatischen Umständen gegenüber.
Ein packender Roman basierend auf den Geschehnissen, die sich 2014 zum 500. Mal jähren.

Zwei Freunde, die zu Feinden werden, Liebe, Hass, Verzweiflung - eine gelungene Mischung an Zutaten für einen spannenden historisch Roman.

— Cappuccino-Mama

Regional, authentisch, hervorragend reserchiert... so macht Geschichte Spaß

— Sabrinaslesetraeume

Historisch, spannend, regional: schön, dass es solche Bücher gibt.

— nicolecarina

Ein sehr guter recherchierter und unterhaltsamer Roman! Danke für das Leseexemplar!

— tiggger

Jürgen Seibolds erster historischer Roman ''Der arme Konrad'' ist eine spannende und tragische Geschichte, in der nichts menschliches ausgelassen wurde, wie Liebe, Eifersucht, Hass und Gewalt.

— Saginet

Geheimtipp!!!

— Spleno

Unwahrscheinlich intensiv. Ich wurde wie in einem Strudel in die damalige Zeit hineingezogen.

— Gelinde

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    Der arme Konrad

    unclethom

    Der Klappentext: Am 2. Mai 1514 stieß Peter Gaiß aus Beutelsbach im Remstal die folgenschweren Ereignisse an, die als Bauernauftstand des »Armen Konrad« in die Geschichte eingegangen sind. Jürgen Seibold lässt in seinem Roman die Zeit wieder lebendig werden. Seine Aufsässigkeit gegen die Obrigkeit sollte Gaiß schließlich mit dem Leben bezahlen, doch bleib er eine Symbolfigur gegen Willkür und Ausbeutung und nicht zuletzt legte der Aufstand die Saat für die Bauernkriege, die zehn Jahre später weite Teile des deutschen Südwestens verheeren sollten. Quelle: http://www.silberburg.de/index.php?Buchvorstellung-Der-Arme-Konrad Der Autor: Jürgen Seibold, 1960 in Stuttgart geboren, war Redakteur der Esslinger Zeitung, arbeitete als freier Journalist für Tageszeitungen, Zeitschriften und Radiostationen und veröffentlichte 1989 seine erste Musikerbiografie. Es folgten weitere Sachbücher für verschiedene Verlage (Heyne, Moewig, Knaur) mit einer verkauften Gesamtauflage von rund 1,2 Millionen Exemplaren. 2007 erschien bei Silberburg sein erster Regionalkrimi, 2010 die erste Komödie. Außerdem schreibt er Thriller und Jugendbücher. Jürgen Seibold lebt mit Frau und Kindern im Rems-Murr-Kreis und macht Musik – wenn er mal Zeit dafür findet. Quelle: http://www.silberburg.de/index.php?Autor-S009-Seibold-J%C3%BCrgen Die Rezension: Der Autor war mir bisher nur von seinen Kriminalromanen geläufig. Hier ist nun sein erster historischer Roman und sein Debüt in diesem Genre ist ihm ebenso gut gelungen wie seine Krimis. Sehr bildhaft beschreibt er Figuren und Schauplätze so dass zumindest bei mir das Kopfkino sofort einsetzte. Es war als hätte ich einen farbenfrohen Film über diese Zeit gesehen. Besonders gut ist es ihm gelungen die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen. Die Sorgen und Nöte, die Ängste der Menschen, die Macht der Kirche und des Adels, all dies frisst sich so in die Gedanken beim lesen ein, so dass man diese Ängste regelrecht am eigenen Leib erfährt. Der Roman ist gut recherchiert, ebenso wie es geglückt ist sehr glaubhafte Figuren zu erschaffen, bei denen man sich nicht wirklich sicher sein konnte wer „echt“ und wer fiktiv war. Nur mit Hilfe des Personenregister am Ende des Buches konnte man sich da sicher sein. Von der ersten Bis zur letzten Seite wurde ich aufs beste unterhalten und kann guten Gewissens 5 von 5 Sternen vergeben, sowie eine Leseempfehlung.

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    • 4

    claudi-1963

    12. November 2015 um 16:42
  • Der Aufstand der Bauern

    Der arme Konrad

    Iudas

    27. September 2014 um 22:53

    Es ist in der Wende des 15. und 16. Jahrhunderts, als sich im Herzogtum Württemberg allerorts Bauernaufstände unter dem Banner des Armen Konrads zusammenrotten, um gegen die rabiate und ausbeuterische Politik Herzog Ulrichs zu protestieren und ihn zur Zurücknahme seiner Gesetze zu bewegen. Inmitten dieser Wirren geraten auch zwei einst befreundete Männer in dem kleinen remstaler Dörfchen Beutelsbach in Streit um ein Mädchen. Der Schultessohn Jost Huetlin und der Sohn des Tagelöhners Gaispeter – der auch Anführer des Armen Konrads ist – Hannes Gais werben beide um die schöne Katharina, die aber nur Augen für Hannes hat, der aber deutlich mitteloser als sein begüterter Konkurrent ist. Als Hannes auch noch ein erfolgreicher Zimmermann wird und von allen geachtet und geschätzt ist, wächst der Neid des ehrgeizigen Josts ins Unermeßliche an. Pünktlich zum 500. Jahrestag des Bauernaufstandes unter dem Banner des Armes Konrads im Jahre 1514 erscheint im Silberburg-Verlag der historische Roman »Der Arme Konrad« von Jürgen Seibold und 500 Seiten stark ist der Roman auch noch. Es steckt eine enorme Recherchearbeit in diesem Buch und das merkt man der Geschichte an. Fundiert und mit reichlich Informationsmaterial gespickt, entfaltet sich das Leben der Gemeinde in Beutelsbach dem Leser Seite um Seite; war es doch Seibolds Anliegen, dem Leser gerade das Leben der einfachen Leute in der frühen Neuzeit – einer Zeit der Umbrüche, in der sich Entdeckungen, Revolten, Kriege und Erfindungen die Klinke in die Hand gaben – nahezubringen. Und so findet man nicht wirklich einen Protagonisten, um den sich die gesamte Handlung dreht, sondern es wird eher ein detailliertes Abbild aller Bewohner der Ortschaft (und auch der umliegenden württembergischen Flecken) gegeben. Man sieht, auf welche Weise ihre Leben miteinander verknüpft sind und wie sich ihr Schicksal entwickelte. Wenngleich es keine wirkliche Hauptperson gibt, liegt der Fokus doch zumeist auf der Schilderung des Lebens von Hannes Gais und seiner Liebesbeziehung zu der jungen Katharina. Da vermißte man doch streckenweise eine adäquate Lebensschilderung seines hitzköpfigen Kontrahenten Jost, der im Vergleich dazu, besonders in Anbetracht des angekündigten Konfliktes, geradezu knapp abgehandelt wurde. Hier sehe ich auch einen der signifikantesten Schwachpunkte dieses eigentlich so guten Historienromans: er nimmt sich zuviel vor, will zuviel unter einen Hut bekommen, ansprechen und zeigen und verzettelt sich zunehmend. Vielen Punkten wird besonders zum Ende immer weniger erzählerischer Platz eingeräumt, sie werden schnell und emotionslos durchgehechelt, als müßte man jetzt alle Fäden noch schnell zu einem Knäuel zusammenknoten. Daß unter dieser thematischen Überlastung die gesamte Erzählung leidet, ist abzusehen. Dehnte sie sich zu Beginn stellenweise doch schon fast übertrieben in die Länge, weil man nahezu jeden wichtigen Beutelsbacher Bürger bis ins Detail vorgestellt bekam, verschoben sich mit Fortschreiten der Erzählung immer mehr die Ziele, die der Roman sich eigentlich stellte. Wo blieben die Schilderungen um den Armen Konrad?, mag man sich als Leser mehr als einmal fragen. Erst nach knapp 2/3 des Romans setzt die Handlung um den berühmten Bauernaufstand wirklich ein und wird im Vergleich zu dem vorangegangenen Teil sachlich und schulbuchmäßig abgehandelt. Auch der Konflikt zwischen Hannes und Jost, auf den erst hingearbeitet wurde, findet ein rasches und in meinen Augen auch arg konstruiertes Ende. Das alles ist wirklich schade, denn es verleidete mir streckenweise doch arg den literarischen Genuß, man stolpert immer wieder über dramaturgisch schwache Stellen und Spannungslöcher. Es war verwirrend, nicht genau zu wissen, worauf man bei dem Roman hinaus wollte, was man wirklich darstellen wollte. Es sollte eine Lebensschilderung und ein Abbild eines Landlebens werden, in die sich ein geschichtliches Ereignis einfügt und an dem die Menschen maßgeblichen Einfluß haben, gemäß ihres Charakters und ihres Schicksals, aber leider werden diese Verbindungen nicht bis zum Ende gezogen, einige Fragen bleiben ungelöst und viel zu viele Personen werden, nachdem man sie so liebevoll und in Kleinstarbeit charakterisierte und ihnen Leben einhauchte, einfach fallengelassen. Gerade in den beseelten Figuren liegt nämlich die Stärke des Romans. Sie sind allesamt sehr plastisch gezeichnet und geben gerade durch ihre Individualität dem Roman eine ganz besondere Zeichnung. Beutelsbach und seine Einwohner scheinen wie aus dem Leben gegriffen, eine kleine, authentische Lebensgemeinschaft zu sein, in der man gerade in dieser Zeit und unter den Umständen versucht, zusammenzuhalten und die Fähigkeiten der einzelnen Bewohner zum Wohl der Gemeinschaft zu nutzen. Hier gelingt Seibold ein wunderbares, farbefrohes und lebensnahes Abbild und gerade in diesen Schilderungen kommen auch die detaillierten Charaktere zur Geltung und machen das Lesen zu einem Erlebnis. Auch sprachlich überzeugt die Geschichte fast durchweg, liest sich flüssig und leicht, sodaß er gut und gern für einfache, entspannende Leseabende gedacht ist. Seibolds Bemühungen um eine lesefreundliche Mischung aus historisch anmutender Sprachform und moderner Erzählweise sind durchweg gelungen und sind dem Lesefluß wirklich zuträglich. Weder wirkt es zu gestelzt, noch zu flapsig. So sehr aber dieses Buch in der Schilderung der Menschen der Zeit und deren Schicksal brilliert, so sehr hängt es leider bei dem historischen Teil, dem er sich neben dem einfachen Volke auch widmen wollte. Recherchiert ist es reichlich, im Anhang finden sich eine Zeittafel und ein hilfreiches und aufschlußreiches Personenregister, aber doch wirkt die historische Schilderung um die Geschehnisse des Armen Konrads stellenweise wie ein Fremdkörper, der da jetzt einfach in der Beutelsbacher Geschichte noch stattfinden muß.   Ich danke an dieser Stelle dem Silberburg-Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars und Jürgen Seibold für die freundliche Signierung des Buches.

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  • Leserunde zu "Der arme Konrad" von Jürgen Seibold

    Der arme Konrad

    JürgenSeibold

    Pünktlich zum 500. Jahrestag des württembergischen Bauernaufstands ist in diesen Wochen mein erster historischer Roman DER ARME KONRAD (Silberburg-Verlag) erschienen. Alle, die mit Büchern gerne Zeitreisen unternehmen, lade ich hiermit herzlich zu meiner nächsten Leserunde ein: lest und diskutiert mit mir mein Buch DER ARME KONRAD. Vor dem Hintergrund von Not und Elend, Hunger und Hass, Liebe und Leid erzähle ich die Lebensgeschichten zweier Jugendfreunde, die sich schließlich 1514 auf dramatische Weise kreuzen. Hier findet ihr mehr Infos zum Buch: http://www.juergen.seibold.de/index.php4?display=buchdetail&id=20 Bewerbt euch bitte bis zum 19. Mai für die Leserunde, ab dem 20. Mai wird dann - falls nötig - verlost. Alle Teilnehmer bekommen dann auch gleich Bescheid, und sobald ich die Postanschrift habe, geht das signierte Gratisexemplar raus. Eine Bitte hätte ich noch: Damit auch ich mir von euch ein Bild machen kann, wäre es schön, wenn ihr mir schreibt, was euch an den Jahren um 1500 so fasziniert oder welche Beziehung ihr zu Württemberg oder zum Raum Stuttgart habt, in dem der Roman angesiedelt ist. Ich freu mich schon auf spannende Einsendungen und lebhafte Diskussionen - und falls mehr als 15 Bewerbungen eingehen, wünsche ich viel Glück im Lostopf! Herzliche Grüße Jürgen Seibold

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  • Leserunde zu "Die Ratsherrentochter" von Petra Waldherr

    Die Ratsherrentochter

    PetraWaldherr

    Liebe LovelyBooks - LeserInnen, mit dieser Leserunde möchte ich meinen historischen Roman `Die Ratsherrentochter - Die Freibitte des Wymphener Henkers` vorstellen und euch ganz herzlich zum Mitlesen einladen. Sehr gern nehme ich euch mit ins Jahr 1523 und dort werden wir dann Anna und allen anderen Charakteren einen Besuch abstatten. Für diese Reise in die Vergangenheit stellt der Gmeiner-Verlag 25 Bücher zur Verfügung. Bewerbt euch bis einschließlich 15. August 2014 um ein Leseexemplar und schreibt bitte auch kurz, warum ihr teilnehmen möchtet! Danach werde ich die Gewinner ziehen und veröffentlichen. Der Buchversand erfolgt über den Gmeiner-Verlag. Alle anderen, die das Buch bereits kennen und/oder ein Exemplar ihr Eigen nennen, dürfen sich natürlich ebenfalls beteiligen, mitlesen und Beiträge erstellen. Mit der Teilnahme erklärt ihr euch bereit, eine Rezension auf LovelyBooks und Amazon einzustellen.   ... und darum geht es:   LEBENDIGE  GESCHICHTE Bad Wimpfen -damals Wymphen-, im 16. Jahrhundert. Die junge Bürgerstochter Anna muss nach der erneuten Heirat der Mutter ihr Heimatdorf verlassen und in der ihr unbekannten Stadt Wymphen ein neues Leben beginnen. Wie neu und wie anders sich dieses jedoch noch gestalten wird, ist bei der Ankunft in Wymphen von niemandem absehbar. Die Gerüchte nämlich, dass der angesehene Bürger offensichtlich ein Auge auf seine hübsche Stieftochter geworfen hat, nutzt ein ehrgeiziges und aufstrebendes Mitglied des Jungen Rates, um eine hinterhältige Intrige zu spinnen. Wenig später wird Annas Stiefvater ermordet und die unschuldige Anna deswegen angeklagt. Nun bleibt ihr nur noch eine Möglichkeit. Getrieben von dem Willen, zu leben, nimmt sie die Freibitte ihres Henkers an und geht die Ehe mit ihm ein, Fortan fristet sie ihr Leben am Rande der Gesellschaft und kann sich nur schwer in ihr neues Leben fügen. Doch selbst wenn es Anna gelingen sollte, den wahren Mörder zu entlarven ... werden die Wymphener Bürger sie, das Weib eines Henkers, wieder in ihre Kreise aufnehmen?   Mehr über mich: https://www.facebook.com/pages/Petra-Waldherr/1407665139501427?ref=hl   http://www.amazon.de/Petra-Waldherr/e/B00IGZ19J2/ref=ntt_athr_dp_pel_1   http://www.gmeiner-verlag.de/autoren/autor/502-petra-waldherr.html   Blick ins Buch: http://www.amazon.de/Die-Ratsherrentochter-Petra-Waldherr/dp/3839215021   Ich freue mich schon auf eure Bewerbungen!   Herzliche Grüße Petra Waldherr

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    • 881

    Cappuccino-Mama

    11. September 2014 um 14:12
    Beitrag einblenden
    PetraWaldherr schreibt Mir ist nur bekannt, dass die Ämter der Stadt Ende des Jahres (also Oktober/November) neu besetzt wurden - St. Martin kommt da schon hin. Im Fall Brel muss die Stelle vorzeitig wieder besetzt ...

    So, eigentlich hast Du recht, aber ich erinnere mich an die Textstelle. DER ARME KONRAD, spielt im Jahr 1514, in der Nähe von Waiblingen. Statt wie üblich zu Martini, beginnt der Lehrling einen ...

  • Der Arme Konrad - Interessant und lesenswert

    Der arme Konrad

    tiggger

    20. August 2014 um 12:36

    Leider musste die Rezension ein bisschen auf sich warten. Aber nun kommt sie hier für euch :) Der Arme Konrad von Jürgen Seibold erzählt die Geschichte eines Dorfes, die mit ihren Unruhen bis hin zum Armen Konrad führt (wer den Begriff nicht kennt: Eine Bewegung von meist unterdrückten Bauern, die sich gegen das System der hohen Herren um 1500 aufgelehnt haben). Zu Beginn wird man in die Geschichte der einzelnen Bewohner hinein geführt. Dies passiert durch den Autor sehr harmonisch. Ich konnte mich sehr gut in die Szenerie hinein versetzten (durch die liebevollen Details wurde einem die Stimmung dazu sehr leicht gemacht, wie z.B. die Beschreibung eines Hochzeitsfestes). Ich habe die Personen zu lieben gelernt, als auch zu missachten (es gibt ja immer gute und böse Schäfchen ;-) ) Die Personen sind wirklich hervorragend gezeichnet. Ich kann dem eigentlich nichts weiter hinzufügen, denn ich war total zufrieden ;-) Während der Geschichte konnte man Vermutungen aufstellen, was es mit den Geschehnissen oder einzelnen Personen auf sich hat und wurde sogar mehrmals positiv überrascht, dass nicht das eingetreten ist, was man zuerst gedacht hatte. Daumen hoch! Im Laufe des Buches erfährt man anhand der Lebensgeschichte von Hannes, wie sich der Aufstand entwickelt hat. Die Beziehungen zwischen den Dorfbewohnern, Liebe und Hass, Hunger und Not, Zusammenhalt. Erlasse der Obrigkeit, Unterdrückung der Bauern und Armen. Zwar erst ziemlich spät im Buch, hat mich aber nicht gestört, geht der Aufstand dann erst so richtig los, aber dann wirklich interessant erklärt und beschrieben. Es ging eben nicht nur um den Aufstand an sich, sondern auch um die Entwicklung zuvor. Ich habe danach ein wenig gegoogelt und einige Personen aus dem Buch wieder gefunden. Es scheint wirklich sehr gut recherchiert zu sein. Als sehr positiv habe ich die Auflistung der Personen hinten im Buch empfunden, in der man immer mal wieder nachschauen konnte, in welchen Beziehungen die Leute zueinander standen. Als Ergänzung wurde in der Leserunde schon eine Landkarte erwähnt, was positiv vom Autor aufgenommen wurde. Einige meinten, die Schrift wäre zu klein, aber ich fand das völlig i.O. Für Historienfans auf jeden Fall zu empfehlen. Ich hoffe das dieses Buch noch von vielen Lesern entdeckt wird :-) Vielen Dank auch nochmal an Jürgen Seibold für das Leseexemplar!! Ich werde dieses tolle Buch auf jeden Fall noch einmal lesen und hoffe sehr, dass bald noch ein weitere von ihm erscheint!  

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  • Liebe und Hass zu Zeiten des Bauernaufstands in Württemberg

    Der arme Konrad

    Cappuccino-Mama

    06. August 2014 um 15:36

    Im Jahr 2014 jährt sich der Aufstand der württembergischen Bauern gegen den Herzog zum 500. Mal. Diesem Ereignis hat Autor Jürgen Seibold nun seinen ersten historischen Roman gewidmet. Der Autor lebt mit seiner Familie im Rems-Murr-Kreis, also genau in der Gegend, in der sich der Aufstand des ARMEN KONRAD einst zutrug. Das Cover: Das Buchcover ist komplett matt gehalten, der Hintergrund in einem dezenten Beige. Zu sehen ist auf dem Cover eine Ansammlung verschiedener Personen. Passend zum Buchtitel heißt das Motiv „Aus der Zeit der Bauernkriege“ - schön, dass im Buch die Quellenangabe zum Titelbild vermerkt ist. Das Bild setzt sich auf dem Buchrücken fort. Gezeigt werden meist nur Männer, vermutlich (meist) Bauern, denn sie sind mit Gabeln und Dreschflegeln bewaffnet. Eine junge Frau ist auch dabei, ebenso ein Mann, der in ein Blasinstrument bläst, aber auch ein Mann mit einer Hellebarde, insofern handelt es sich vermutlich um einen Landsknecht. Es ist ein eher schlichtes, jedoch sehr passendes Buchcover, schade jedoch, dass nicht die gesamte Ansammlung der Personen auf dem Umschlag zu sehen ist – ich hätte mich gefreut, wäre das komplette Bild sich bis auf die Buchrückseite fortgesetzt – hier wäre noch die Bundschuh-Fahne zu sehen gewesen. Da jedoch dieses Bündnis in diesem Roman nicht die tragende Rolle spielte, wurde das Gemälde auf dem Cover nur teilweise gezeigt. Die Handlung: Hannes, Sohn eines armen Tagelöhners und Jost, Sohn des Bürgermeisters wachsen zusammen im Ort Beutelsbach, im Remstal gelegen, auf. Beide pflegen eine innige Freundschaft, sind unzertrennlich. Doch dann verlieben sich beide in die hübsche Katharina, die sich gegen jede Vernunft in Hannes verliebt. Doch Jost gönnt dem Liebespaar sein Glück nicht, und so setzt er alles daran, Katharina für sich zu gewinnen. Dann, im Jahr 1514 begehren die Bauern in Württemberg gegen die Obrigkeit auf. Sie gründen das Bündnis des „Armen Konrad“ und versuchen dadurch ihre Lage zu verbessern. Und plötzlich stehen sich die einstigen Freunde Hannes und Jost gegenüber... Meine Meinung: Die Charaktere des Romans haben es mir angetan – selbst (oder gerade) diejenigen mit Ecken und Kanten – Leute ohne Makel sind sowieso langweilig. Glücklicherweise überwogen auch bei diesem Buch nicht die Kampfhandlungen oder die geschichtlichen Hintergründe, vielmehr standen die Schicksale der verschiedenen Dorfbewohner im Vordergrund, sowie die Lebensumstände zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Alles war in eine spannende Handlung mit den Zutaten Liebe, Intrige, Not und Gemeinschaft, Hass und Widerstand, verpackt. Im Folgenden möchte ich kurz einige der Charaktere vorstellen: Da ist Heinrich Huetlin, der Schultes (heute würde man eher Bürgermeister sagen) und zugleich Wirt des Gasthofs „Ritter“. Seine Frau Agnes schenkte ihn nur einen Sohn: Jost. Huetlin liebt seine Frau und achtet sie, das war mir im Umgang mit seiner Frau klar. Und dennoch betrügt Huetlin sie mit der jungen, etwas einfältigen Magd Linda. Doch seine Frau würde Huetlin nie im Stich lassen, auch wenn sie noch so anfällig für Krankheiten ist. Was mir besonders gefiel war, dass Huetlin für „seine“ Leute regelrecht „brennt“ - was wünscht man sich mehr, als so einen Bürgermeister!? Er sorgt sich um deren Wohlergehen, versorgt die Armen auch mal mit Essen und Wein. Er setzt sich für sein Dorf ein, versucht alles zum Besseren zu wenden – wenn nötig auch mal auf ungewöhnliche Art und Weise, was damals nicht ganz ungefährlich war. Sowieso lässt Huetlin es nicht zu, dass man Schwache einfach fallenlässt. Muthans, der nach dem Tod seiner Frau den Boden unter den Füßen verlor, ebensowenig wie Hannes, dessen Eltern niemals ein Lehrgeld für die Ausbildung ihres Sohnes aufbringen könnten. Wären da nur nicht seine ganzen Weibergeschichten , denn auch wenn Huetlin versucht, diese vor seiner Frau zu verbergen, so weiß Agnes genau, dass sie für ihren Mann nicht die Einzige ist und leidet unter der Situation. Peter Gais ist Tagelöhner – bettelarm, aber fürsorglicher Ehemann und Vater. Hannes und seine Geschwister müssen zwar oft Hunger leiden, doch der Umgang innerhalb der Familie ist recht liebevoll. Und trotz einiger Schicksalsschläge hält man zusammen. Dass ihr Mann und Huetlin sich so gut verstehen, scheint Anna Gais, Peters Frau, zu stören. Huetlin gegenüber verhält sie sich sehr abweisend. Trotz bitterster Armut ist Peter Gais ein überaus geachteter Mann, denn er ist ein fleißiger und zuverlässiger Handwerker, der seine Arbeit stets hervorragend erledigt. Jost spielt als einziger Sohn des angesehenen Schultes gerne mal den Herrn von Welt, nimmt sich seine Freiheiten und hat leider auch eine recht überhebliche Art an sich. Zu gerne protzt er mit den Dingen, die sich trotz seines jugendlichen Alters bereits in seinem Besitz befinden. Mir gefielen Josts Wesenszüge gar nicht, war er doch der krasse Gegensatz zum warmherzigen Hannes. Ganz offensichtlich gab es auch schon früher verwöhnte Einzelkinder. Hannes ist ein liebenswerter, höflicher junger Mann, der allen respektvoll begegnet. Seine Eltern achtet er sehr, trotz der im Elternhaus herrschenden Armut, und das Wohl seiner Familie liegt ihm am Herzen. Katharina, seine Freundin, ist seine große Liebe, mit der er den Rest seines Lebens verbringen möchte. Und sein Lehrherr hält große Dinge auf den ehrgeizigen und lernbegierigen Lehrling. Ich mochte den fleißigen und ehrgeizigen jungen Mann sehr und wünschte ihm nur das Beste, denn genau das hatte er in meinen Augen redlich verdient. Auch wenn Hannes und Jost in Kindertagen enge Freunde waren – fast schon wie Brüder miteinander aufwuchsen und einfach unzertrennlich waren, so entwickelten sie sich doch sehr gegensätzlich – fast erinnert das spätere Verhältnis an Kain und Abel – der eine „Bruder“ ist neidisch auf den anderen. Und gutes Benehmen ist, das stellt man auch hier wieder fest, keine Sache des Geldes! Katharina ist ein hübsches Mädchen, Tochter eines wohlhabenden Wengerters. Sie wächst zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Elisabeth in einem liebevollen Umfeld ihrer Familie auf. Katharina ist mitunter etwas keck, legt aber Wert darauf, ein (halbwegs)gesittetes Leben zu führen, und ihren Eltern keine Schande, sondern vielmehr Freude zu bereiten. Leider ist Hannes als Sohn eines Tagelöhners nicht so ganz standesgemäß, dafür aber fleißig. Auffallend fand ich, wie liebevoll und herzlich der Umgang auch in dieser Familie untereinander war. Lockere Mutter-Tochter-Gespräche waren zur damaligen Zeit leider keine Selbstverständlichkeit, ebensowenig wie eine Liebesheirat. Dora ist eine heilkundige Kräuterfrau, die in einer Hütte abseits des Dorfes lebt. Man achtet Dora einerseits, haben so einige Dorfbewohner ihr doch ihr Leben zu verdanken, andererseits wahrt man doch eine gewisse Distanz, waren „weise Frauen“ damals doch schnell als Hexen verschrien, und so mancher Medikus sah es nicht gerne, wenn die Leute Rat bei einer Kräuterfrau suchten. Dora wirkt stets etwas geheimnisvoll, hat Visionen und es scheint, als wüsste sie einige Dinge, die bislang im Verborgenen blieben. Bernhard Schefflen ist der Pfarrer der Stiftskirche. Mir war der Mann überhaupt nicht sympathisch. Gerne spielte er den Moralapostel, frönte auf der anderen Seite aber gerne der Völlerei und war das größte Tratschmaul weit und breit. Wo immer es etwas zu essen oder trinken gab, war Schefflen zur Stelle. Huetlin mochte den Pfarrer ebenfalls nicht, ließ ihn aber gewähren, sicherte ihn doch seine Großzügigkeit dem Pfarrer gegenüber ein gutes Einkommen, denn so empfahl Schefflen das Gasthaus gerne weiter, wenn Taufen, Hochzeiten oder ein Leichenschmaus anstanden. Sehr amüsiert habe ich mich, als Schefflen eines Tages überlistet wurde und so seinem mitunter recht unchristlichen Treiben Einhalt geboten wurde. Ein zentrales Thema des Buches ist die Hungersnot, hervorgerufen durch schlechte Ernten und lange, harte Winter. Besonders für Alte, Arme, Kinder und Neugeborene konnte dies einem Todesurteil gleichkommen. Sehr gut vermittelte Autor Jürgen Seibold diese ausweglose Lage, und die verzweifelten Versuche der Bevölkerung, auch eigentlich nicht mehr zum Verzehr geeignete Sachen zu essen, um zu überleben. Erschütternd, mitzuerleben, wie die Bewohner von Beutelsbach und Umgebung um ihr Überleben kämpfen, während der Adel ohne Sorgen leben kann, und sich nicht ums gemeine Volk kümmert. Weiterhin wurde auch der damalige Stellenwert der Kirche, die Willkür der Vögte, sowie die Macht des Adels gut dargestellt, ebenso wie die Stellung der Frauen, die sich als Mägde verdingen mussten und dabei durchaus auch schon mal die Waffen der Frauen einsetzten, um sich das harte Leben zu versüßen – ein warmer Platz im Bett stimmte den Herrn durchaus milde. Deutlich wurde auch, was für eine Chance der Bau einer Kirche für das dörfliche Leben bedeutete, denn für Handwerker brachte so ein Prachtbau Geld in die Kasse, ebenso aber auch für die ortsansässigen Gasthöfe, denn schließlich benötigte man Unterkunft und Verpflegung. Während mir der Widerstand des Bundschuhs ein Begriff war, kannte ich den ARMEN KONRAD, bis zum Zeitpunkt als ich dieses Buch las, noch nicht. Aber wie in historischen Romanen so üblich, lernte man als Leser auch hier wieder einiges dazu – auf unterhaltsame Art und Weise. Glücklicherweise erweckte der Roman nicht den Anschein, man habe ein Geschichtsbuch vor sich, denn würde ich so etwas erwarten, würde ich vermutlich zu keinem Roman greifen, sondern vielmehr zu einem Sachbuch. Sehr übersichtlich fand ich den Aufbau des Buches. Die einzelnen Kapitel tragen als Überschrift die jeweilige Jahreszahl der Handlung, nach dem Prolog, der im Jahr 1554 spielt, beginnt die eigentliche Handlung im Jahr 1491, dem Jahr, in dem Hannes und Jost das Licht der Welt erblickten. Auffallend an diesem Roman ist die recht kleine Schriftgröße. Mich persönlich hat dies nicht gestört – man bekommt sozusagen viel Text für sein Geld. Für ältere Leser (oder sehbehinderten Personen) hingegen sollte sich der Verlag vielleicht überlegen, das Buch auch noch als Großdruck-Ausgabe zu verlegen. Den Einstieg ins Buch finde ich sehr gelungen. Der Prolog besteht sozusagen aus dem Schluss – die Erzählerin, welche erstmal anonym bleibt, berichtet das, was geschah. Diesen Erzählstil kenne ich bereits aus anderen historischen Romanen und mag diesen Aufbau des Buches. Da wird die Neugier bereits von der ersten Seite an geweckt. Im Buchanhang befindet sich eine Übersicht über die verschiedenen Personen. Sehr übersichtlich wirkt die Vielzahl der Protagonisten dadurch, dass das Personenverzeichnis unterteilt ist, z.B. in die Handlungsorte. Mir gefällt es immer sehr gut, wenn in einem Roman auch Protagonisten mitwirken, die historisch belegt sind. In diesem Buch sind eine Vielzahl dieser Personen vertreten. Wie in solchen Personenverzeichnissen meist üblich, wurden sie auch hier durch ein Sternchen gekennzeichnet. Lobend erwähnen möchte ich, dass hier sogar das Geburtsjahr der Protagonisten mit angegeben wurde, denn dadurch kann man sich ein noch besseres Bild von der jeweiligen Person machen. Die Zeittafel, die ich in dieser Form bislang noch in keinem historischen Roman gesehen hatte, gefiel mir sehr gut. So konnte man zusätzliche Infos darüber nachlesen, was in den jeweiligen Jahren geschah. Besonders ausführlich ist hier der (zeitliche) Ablauf des Aufstands durch den „Armen Konrad“ chronologisch dokumentiert. Eines habe ich jedoch vermisst: Ein schönes Extra wäre eine Karte mit den verschiedenen Schauplätzen gewesen, um Entfernungen zwischen einzelnen Ortschaften einzuschätzen, oder die Lage der einzelnen Orte zu sehen. Lokalkolorit ist, so wie es sich gehört, reichlich vorhanden – so finden verschiedene Kirchen Erwähnung, z.B. auch die Kirche in Schorndorf mit ihrer besonderen Deckengestaltung, ebenso aber auch andere Sehenswürdigkeiten wie der Kappelberg mit seiner Ruine, aber auch die Kirchweih in Untertürkheim wird erwähnt. Erzählt wird die Handlung aus verschiedensten Perspektiven, bzw. Blickwinkeln. Dadurch erhält man Einblick in das Leben der verschiedenen Protagonisten, blickt dabei in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Jürgen Seibold, mir bislang als Autor von Kriminalromanen und einem Thriller bekannt, ist es hervorragend gelungen, sich durch den Wechsel des Genres auch bei den historischen Romanen zu etablieren. Und erst einmal Blut geleckt, wird hoffentlich noch so manch weiterer historischer Roman folgen. Fazit: Ein hervorragend recherchierter Roman rund um den Bauernaufstand des 16. Jahrhunderts (an dem sich übrigens nicht nur Bauern beteiligten), eingebettet in eine unterhaltsame und spannende Handlung mit interessanten Protagonisten. So manches Ereignis hat mich emotional tief berührt, so auch der Zusammenhalt in den allerschwersten Zeiten und die bewegenden Schicksale. Als Ausgleich gab es aber auch einige humorvoll geschilderte Situationen. Von mir erhält dieser historische Roman eine absolute Leseempfehlung und damit 5 Sterne.

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  • Regional, authentisch, hervorragend reserchiert... so macht Geschichte Spaß

    Der arme Konrad

    Sabrinaslesetraeume

    Hannes wächst in Beutelsbach, Württemberg, als Sohn eines Tageslohners auf. Es ist die Zeit um 1500 und ie Gesetze von Herzog Ullrich schnüren den einfachen Leuten die Luft ab. Immer mehr Leute verhungern und selbst die reicheren Bauern haben nicht mehr genug um ihre Familien gut durchzubringen. Es brodelt und es ist nur eine Frage der Zeit, wann es den Leuten reicht und sie sich erheben. Kann Hannes sein Schicksal selbst bestimmen? Wird er sich ebenfalls erheben oder findet er einen anderen Weg für sich und seine Familie zu sorgen? Wird er in den Wirren des Bürgeraufstands untergehen oder ist ihm doch ein anderes Schicksal bestimmt? Das Buch hat mich absolut überzeugt. Fangen wir mal beim Cover an. Es ist eher schlicht gehalten und zeigt ein paar Aufständische die mit ihren Mistgabeln und Dreschflegeln aber auch viel Musik marschieren. Was will man mehr? Es trifft das Thema des Buches sehr gut und man bekommt innendrin genau das, was man sich beim Anblick des Covers erwartet. Der Protagonist. Gut das ist so eine Sache. Es gibt mit Hannes zwar so etwas wie einen Protagonisten an dessen Leben sich die Geschichte etwas entlang hangelt und der auch sehr symphatisch ist, aber letztlich geht es um die Geschichte der Beutelsbacher an sich und die Schicksale jedes einzelnen Dorfbewohners stehen im Vordergrund, so dass ich eigentlich fast sagen würde, dass ganze Dorf ist hier Protagonist.  Ansonsten konnte man das Buch sehr gut und füssig lesen. Es hat viel Spaß gemacht es zu lesen und man hat sich richtig festgelesen. Dadurch, dass es in Deutschland angesiedelt ist, lernt man ein stückweit etwas über deutsche Geschichte, das man sonst nicht unbedingt zu hören bekommt, wenn man nicht gerade im direkten Umkreis wohnt. Dadurch, dass der Autor eine klasse Reserche hingelegt hat und jedes noch so kleine Detail abgestimmt hat auf die Zeit, ist das Buch einfach wahnsinnig authentisch geworden und man kann sich so richtig gut in der Zeit zurück versetzen. Mein Fazit: Man kann mit einer Menge Spaß und persönlichen Schicksalen eine Menge lernen. Das Buch ist ebenso berührend wie lehrreich und bekommt vom mir eine ganz klare Leseempfehlung und außerdem 5 von 5 Punkten obendrauf.

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    • 2
  • Aufstand der Unzufriedenen

    Der arme Konrad

    frenx1

    22. July 2014 um 21:09

    Süddeutschland um das Jahr 1514: Missernten führen zu Hungersnöten, während der württembergische Herzog aus den Vollen schöpft und allerlei Wege findet, um seinen Untertanen noch mehr Geld aus den Taschen zu holen. Was folgt, ist der Aufstand der armen Leute, des “deutschen Michels”, genannt “der arme Konrad”. Davon, wie dieser Aufstand entstand und wie es dem Herzog gelang, ihn wieder abzuwenden, berichtet Jürgen Seibold in seinem historischen Roman “Der Arme Konrad”. Im Mittelpunkt des Romans steht der Ort Beutelsbach. Die unterschiedlichen Bewohner beherrschen die Handlung: da gibt es den angesehenen Tagelöhner, den Schultheiß, der sich väterlich um seine Leute kümmert, die alte Heilerin und natürlich gibt es auch eine echte Liebesgeschichte. Allerdings, so viel sei verraten, ohne happy end. Diese Liebesgeschichte und die Freundschaft, die daran zerbricht, ist neben dem Aufstand das zweite beherrschende Thema des Romans. Und da muss ich gestehen: für mich hat es zu lange gedauert, bis endlich der Aufstand losbricht. Wer allerdings an historischen Romanen gerade die Geschichten drumherum mag, für den ist alles geboten: eine unglückliche Liebe, ein eifersüchtiger Kontrahent, eine zerbrochene Freundschaft, eine unklare Vaterschaft, lüsterne Mägde, viel Zank mit der Obrigkeit, flammende Reden und nicht zuletzt ein Weinbrunnen. Die Figuren des Romans sind lebendig dargestellt, ihre Ängste und Nöte plastisch beschrieben. Gerade deshalb verliert das Buch (obwohl es ein historischer Roman ist *g*) so gut wie nie an Spannung. Wie akribisch Jürgen Seibold die historischen Quellen studierte, um eine angemessene Mischung aus Fiktion und Historie herzustellen, zeigt sich an vielen historischen Bezugnahmen. Im Anhang lässt unter anderem in einer Zeittafel nachlesen, wie die historischen Fakten tatsächlich aussahen.

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  • Das Remstal wehrt sich

    Der arme Konrad

    ejtnaj

    13. July 2014 um 18:09

    Beutelsbach im Remstal, hier leben Hannes der Sohn eines Tagelöhners und Jost der Sohn des Schultes. Beide könnten von ihrer Herkunft her nicht unterschiedlicher sein, aber beide sind von klein auf die dicksten Freunde und sind auch unzertrennlich. Doch dann tritt Katharina die Tochter eines Wengerts in beider leben und sie entscheidet sich für Hannes, seit diesem Tag ist zwischen den Jungen alles anders, denn auch Host hat mehr als nur ein Auge auf das Mädchen geworfen. Dann Jahre später während der Wirren des „Bauernaufstandes“ der als „Armer Konrad“ in die Geschichtsbücher eingegangen sind, stehen sich die beiden Männer gegenüber und es kommt wie es eben kommen muss. Dies ist der erste Roman den ich von dem Autoren Jürgen Seibold gelesen habe. Zwar hat er schon viele Kriminalromane veröffentlicht, aber mich hat hier doch mehr der geschichtliche Hintergrund interessiert. Es ist mir schon klar, dass diese Geschichte fiktiv ist, doch die Bauernaufstände gab es damals wirklich und dies war auch hier sehr gut erzählt, viel besser als ich es schon in anderen Büchern gelesen habe. Der Erzählstil hat mich auch angesprochen und die Handlung an sich war auch spannend erzählt so dass man das Buch recht zügig gelesen hat. Da die Handlung auf gut zwei Jahrzehnte aufgebaut ist, gab es auch nicht nur einen Spannungsbogen sondern viele kleinere die aber die Geschichte spannender gemacht haben. Auch gab es nicht nur einen Erzählstrang, was mich hier aber nicht gestört hat, da man dadurch ein viel runderes Bild von der Handlung hatte, als wenn es nur ein Erzählstrang gewesen wäre. Die Mischung zwischen alten Namensgebungen und dem in dem heutigen deutsch angepassten Namen war überhaupt nicht störend, denn wenn dies im Nachwort nicht aufgeführt gewesen wäre, hätte ich dies gar nicht bemerkt. Gut gefallen hat mir auch, dass es ein Personenregister gab, denn im Laufe des Buches wurde es doch immer wieder mal wichtig die eine oder andere Person nachzuschlagen. Alles im Roman vorkommenden Handlungsorte waren so anschaulich erzählt, dass man sich diese ohne Probleme vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte, erst recht wen man die Gegend in der die Handlung spielt sehr gut kennt Schade ist nur, das Leonbergs Altstadt leider keinen Platz in der Handlung gefunden hat. Ebenso detailliert waren auch alle Figuren die im Laufe des Romans vorgekommen sind beschrieben, man konnte sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen. Hier gehörten Katharina und Hannes meine Sympathien, und gerade Katherina tat mir das eine oder andere Mal schon sehr leid und dann auch noch das was sie erleiden musste hat mich noch mehr für sie eingenommen. Mir hat das Buch mit seiner Handlung wirklich sehr gut gefallen und auch wenn die Geschichte an sich abgeschlossen ist, hoffe ich doch dass es eine Fortsetzung über die Geschichte Württembergs von dem Autoren geben wird.

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  • Wer kennt Konrad?

    Der arme Konrad

    fredhel

    10. July 2014 um 21:12

    Die Krimis vom Autor Jürgen Seibold sind mir schon sehr ans Herz gewachsen. Phantasievoll und gemütlich werden die interessantesten Mordtaten begangen und entlarvt. Und nun gibt es von ihm einen historischen Roman aus der Zeit der Bauernaufstände. Eigentlich war ich mehr als skeptisch, denn die wenigsten Autoren können unterschiedliche Genre gleichermaßen gut bedienen. Um es vorweg zu nehmen: Jürgen Seibold kann! In meinen Augen ist schon dieses ansprechende Cover ein Sinnbild für die Qualität des Romans: dezente, authentisch gezeichnete Figuren auf ihrem Weg in den Kampf. Ein paar Charaktere lernen wir im Verlauf der Geschichte gut kennen. Alle gruppieren sich um Hannes, den Sohn des bitterarmen Tagelöhners Peter Gais. Wir lernen seine große Liebe Katharina kennen, seinen reichen, leider missgünstigen Freund Jost und noch viele andere aus seinem engeren Umkreis. Die damaligen Lebensumstände werden eindringlich geschildert, und man kann sich die eisige Kälte des Winters und die schlaflosen Nächte mit schmerzendem Hungermagen und fiebrigen Kindern nur allzu gut vorstellen. Fast verspüren wir selbst die Ohnmacht gegenüber dem Adel und dem Klerus, die sich hochmütig über allem erhaben zeigen, die sich nehmen, was ihnen gefällt und sich keinem zu verantworten haben. Wir erleben mit, wie sich die Unzufriedenheit des Volkes immer lauter Bahn bricht und in den Bauernaufstand von Beutelsbach im Jahr 1514 mündet. Aber immer sind wir an der Seite von Hannes Gais. Geschichte wird lebendig, weil wir sie anhand von Menschen erfahren, mit denen wir leiden und lachen können. Trotzdem, aber vielleicht gerade deswegen lernen wir mehr als in einer Geschichtsstunde. Ich gebe es offen zu, lange habe ich auf die Geburt eines Kindchens mit Namen Konrad gewartet, bis mir klar wurde, dass der Arme Konrad ein Synonym für den Bauernaufstand ist. Man lernt nie aus, und was mir an diesem Buch so außerordentlich gut gefällt, ist die Nähe an den gut recherchierten Fakten, die jedoch wegen der Lebendigkeit der Akteure nie trocken und langweilig wirkt.

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  • Die Bauernaufstände im Remstal

    Der arme Konrad

    allegra

    23. June 2014 um 08:26

    Der historische Roman „Der arme Konrad“ erzählt an exemplarisch gewählten Figuren aus dem Remstaler Ort Beutelsbach die Entwicklungen nach, die 1514 zum Bauern Aufstand „Der arme Konrad“ geführt hat. Dazu hat der Autor Jürgen Seibold interessant gewählte fiktive Figuren glaubhaft verwoben mit einer Vielzahl an historisch verbürgten Personen. In einem ausführlichen Personenverzeichnis hinten im Buch kann man sich davon ein Bild machen. Die Hauptfigur, Hannes Gais ist der Sohn des berühmten „Gaispeter“, der als Tagelöhner in Beutelsbach recht großes Ansehen genoss. Hannes und Jost, der Sohn des Gastwirts und Bürgermeisters Huetlin wachsen als Freunde auf. Doch als sie älter werden, verlieben sie sich beide in Katharina Schreiner, die Tochter eines wohlhabenden Wengerters. Katharina entscheidet sich für den mittellosen Hannes, aber Jost kann das nicht akzeptieren und intrigiert gegen Hannes, der das Glück hat, in Winterbach eine Zimmermannslehre absolvieren zu können. Seine Ausbildung führt ihn zurück nach Beutelsbach, da sein Lehrmeister einen lukrativen Auftrag beim Bau einer neuen Kirche an Land ziehen kann. Derweil gehen viele Jahre von großem Hunger übers Land. Die Bevölkerung muss hohe Abgaben zahlen, herzogliche Jagdgesellschaften verwüsten ihre Felder, so dass die Unzufriedenheit zunehmend steigt. Anhand verschiedener Einzelschicksale wird das dem Leser sehr anschaulich vor Augen geführt, so dass man gut nachvollziehen kann, wie sich die Bevölkerung zu Aufständen organisiert hat. Interessant für mich war, dass die sogenannten „Bauernaufstände“ gar nicht auf die Bauern begrenzt war. Es waren Aufstände mitten aus dem Volk, an denen sich Handwerker und Landbesitzer ebenso beteiligt haben wie Tagelöhner.  Dass der Aufstand „Der arme Konrad“ im Remstal blutig niedergeschlagen wurde, wissen wir aus der Geschichte. Dennoch bleibt die Spannung dieses Romans bis zum Ende erhalten und man fiebert mit der Familie des Gaispeters mit.  Von mir erhält dieser Roman, der ein wichtiges Kapitel lokaler Geschichte erzählt, eine Leseempfehlung mit 4,5 Sternen.

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  • Geschichte spannend verpackt

    Der arme Konrad

    buecherwurm1310

    19. June 2014 um 14:43

    Hannes wächst als Sohn eines Tagelöhners auf, Jost ist der Sohn des Schultes von Beutelsbach. Sie sind Freunde solange sie denken können, aber mit dem Interesse der beiden an dem hübschen Mädel Katharina beginnen die Probleme. Katharina entscheidet sich für Hannes, und Jost wird von Eifersucht zerfressen. Er versucht alles, dieser Verbindung auseinander zu bringen. Das ist das Ende der Freundschaft. Als Katharina tot aus der Rems gezogen wird, verlässt der Zimmermannsgeselle Hannes Beutelsbach. Aber auch Jost verlässt den Ort und begibt sich an den Hof von Herzog Ulrich von Württemberg. Als es zu den Bauernaufständen kommt, weil die Not so groß ist, treffen die ehemaligen Freunde wieder aufeinander – nun als Gegner. Ausgerechnet am Kappelberg, wo sie früher zusammen spielten, treffen sie aufeinander. Diese Geschichte ist der Auftakt zum Bericht über die damalige politische Situation. Die einfachen Leute waren aufgrund von Missernten sehr großer Not ausgesetzt. Die Herrschenden agierten sehr willkürlich und nur im eigenen Interesse, sie erhoben die Abgaben, um ihren Lebenswandel und den Krieg finanzieren zu können. In diesem trostlosten Umfeld haben sich die Bauern erhoben. Die Kirche hatte Einfluss auf diese Entwicklung. Die Charaktere in diesem Roman sind teils erfunden, teils verbürgt. Ein Register sorgt hier für Klärung der Fakten. Die Personen sind sehr gut beschrieben, so dass man sehr gut mit ihnen fühlt. Das Buch ist gut zu lesen und hat mich durch die Erzählweise gefangen genommen. Geschichte wird einem auf sehr unterhaltsame Weise nahe gebracht. Man erfährt sehr viel über das Leben der Menschen in jener Zeit. Das Cover ist sehr schön und passend für dieses Buch. Diese Buch ist empfehlenswert für alle, die sich für Geschichte interessieren.

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  • Spannender ''Mittelalter-Krimi'' vor historischem Hintergrund

    Der arme Konrad

    Saginet

    18. June 2014 um 21:35

    Jürgen Seibolds erster historischer Roman ''Der arme Konrad'' ist eine spannende und tragische Geschichte, in der nichts menschliches ausgelassen wurde, wie Liebe, Eifersucht, Hass und Gewalt. Sie ist angelegt in die Zeit des späten Mittelalters, in der die Menschen allmählich anfingen sich gegen die Unterdrückung der Kirchen und der Monarchie zu wehren. Die Menschen des 16. Jahrhunderts waren geprägt von Hunger, Seuchen, Unwissenheit und Aberglauben und dem allgegenwärtigen Tod. Die 479 Seiten lesen sich leicht und flüssig, der Leser fühlt sich als Teil des Geschehens und leidet mit. Seibold beschreibt das damalige Leben der "gewöhnlichen Leute" so drastisch, jedoch ohne Schwulst und Kitsch, dass es einem zeitweise eiskalt den Rücken herunterläuft. Auch die Landschaft des Remstals, die Wanderwege und Burgruinen, die zum Teil erst in den 1960er Jahren freigelegt wurden, sind Bestandteil der Geschichte. Da es nur wenig belegte Überlieferungen zu den ''einfachen Leuten'' im Remstal des 16. Jahrhunderts gibt, erfand Jürgen Seibold die meisten Figuren in diesem Roman, dennoch gelang es ihm eine stimmige Geschichte zu schreiben. Der Anhang des Buches enthält eine Aufzählung aller historisch belegten Personen und der fiktiven Biografien. Zusätzlich ist eine Zeittafel mit den historischen Ereignissen um die Aufstände von 1487 bis 1514 angehängt. Die Tabellen sind sehr hilfreich um den geschichtlichen Überblick nicht zu verlieren.

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  • Spannender ''Mittelalter-Krimi'' vor historischem Hintergrund

    Der arme Konrad

    Saginet

    18. June 2014 um 21:33

    Jürgen Seibolds erster historischer Roman ''Der arme Konrad'' ist eine spannende und tragische Geschichte, in der nichts menschliches ausgelassen wurde, wie Liebe, Eifersucht, Hass und Gewalt. Sie ist angelegt in die Zeit des späten Mittelalters, in der die Menschen allmählich anfingen sich gegen die Unterdrückung der Kirchen und der Monarchie zu wehren. Die Menschen des 16. Jahrhunderts waren geprägt von Hunger, Seuchen, Unwissenheit und Aberglauben und dem allgegenwärtigen Tod. Die 479 Seiten lesen sich leicht und flüssig, der Leser fühlt sich als Teil des Geschehens und leidet mit. Seibold beschreibt das damalige Leben der "gewöhnlichen Leute" so drastisch, jedoch ohne Schwulst und Kitsch, dass es einem zeitweise eiskalt den Rücken herunterläuft. Auch die Landschaft des Remstals, die Wanderwege und Burgruinen, die zum Teil erst in den 1960er Jahren freigelegt wurden, sind Bestandteil der Geschichte. Da es nur wenig belegte Überlieferungen zu den ''einfachen Leuten'' im Remstal des 16. Jahrhunderts gibt, erfand Jürgen Seibold die meisten Figuren in diesem Roman, dennoch gelang es ihm eine stimmige Geschichte zu schreiben. Der Anhang des Buches enthält eine Aufzählung aller historisch belegten Personen und der fiktiven Biografien. Zusätzlich ist eine Zeittafel mit den historischen Ereignissen um die Aufstände von 1487 bis 1514 angehängt. Die Tabellen sind sehr hilfreich um den geschichtlichen Überblick nicht zu verlieren.

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  • Ein richtig gutes Buch für lange Sommerabende

    Der arme Konrad

    Spleno

    17. June 2014 um 11:26

    Inhalt: Wir wandern in der Zeit zurück um das Jahr 15./16. Jahrhundert. Jost und Hannes, eine große Freundschaft, bis zu dem Tag an dem sich Katharina für Hannes entscheidet. Jost ist sauer und will von seinen Freund nichts mehr wissen. Aber Katharina wird vom Unglück heimgesucht. Hannes der das nicht mehr verkraftet geht auf Gesellenwanderschaft. Eines schrecklichen Tages beginnen die Unruhe, Aufstände im Land. Jost und Hannes treffen sich wieder... Meinung: Ein so gutes historisches Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Die Geschichte ist großartig aufgebaut. Ich fühlte mich als ob ich selbst in die Zeit zurück gereist bin und Hannes und Co. direkt über die Schulter schauen konnte. Der Autor hat ein Händchen für eine hervorragende Wortwahl. Gute Recherche über Zeit, Land und Leut. Er hat die Welt von damals in die heutige Zeit transportiert. Der rote Faden ist von Anfang bis Ende. Spannung, mitfiebern. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Die Charaktere sind farbenfroh gezeichnet - mit Herz und Seele. Ich habe mich wunderbar in diesem Buch aufgehoben gefühlt. Fazit: Wer ein wirklich gutes historisches Buch sucht, bis bei "Der arme Konrad" sehr gut aufgehoben.

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