Jürgen Seibold Endlich frei

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Inhaltsangabe zu „Endlich frei“ von Jürgen Seibold

In Gaildorf wird der wohlhabende Witwer Fritz Harlander ermordet in seiner Villa aufgefunden. Sein alter Intimfeind Herbert Lurcher, auf den der erste Verdacht fällt, hat ein wasserdichtes Alibi: Zur Tatzeit war er im eingestürzten Wetzsteinstollen in Spiegelberg eingeschlossen; erst Stunden nach Harlanders Tod wird er aus seiner misslichen Lage befreit. Doch es gibt auch andere Verdächtige. So wurde Harlanders bulgarische Putzfrau dabei beobachtet, wie sie nach dem Tod ihres Arbeitgebers auffällig eilig dessen Villa verließ – und statt die Polizei zu rufen, machte sie sich aus dem Staub. Zur Tatzeit war außerdem ein Handwerker auf dem Gelände, und ob Harlanders rüde abservierte Geliebte ihren Exfreund wirklich schon tot vorgefunden oder ob sie sich an ihm gerächt hat, muss sich noch erweisen. Dabei haben die Kommissare Schneider und Ernst noch ganz andere Schwierigkeiten. Polizeireform, Beziehungsprobleme, neue Kollegen – und seit einem Dezembertag am Ebnisee macht Schneider jeder laute Knall zu schaffen.

Solide Krimiunterhaltung mit großem Ermittleraufgebot

— nicolecarina
nicolecarina

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    Endlich frei
    nicolecarina

    nicolecarina

    23. September 2014 um 14:23

    Im Wetzsteinstollen in Spiegelberg gibts eine Explosion: mit großem Knall stürzt der Eingang des Stollens ich sich zusammen. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und die Polizeit sind vor Ort, um die Sache zu klären. Im Gebüsch hockt ein windiger Reporter und beobachtet, wie die Hilfskräfte mit einer Spezialkamera einen Verschütteten entdecken, der allerdings recht lebendig wirkt und dank Wasser und Vesper in seinem Rucksack ohne Magenknurren bis zur Bergung durchhalten wird. “Endlich frei” lautet der Titel von Jürgen Seibolds neuestem Baden-Württemberg Krimi und das wird sich auch Herbert Lurcher gedacht haben, als er den Stollen einige Stunden später unversehrt verlassen konnte. Herbert Lurcher war der Mann, der den Stollen für Besucher öffnen wollte, zudem Nachbar und Intimfeind von Fritz Haberland, der an diesem Tag nicht ganz so glimpflich davon kam: er wurde tot in seinem Sessel gefunden. Erdrosselt. Schnell laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Die Kommissare Schneider und Ernst fahren mit dem gelben Porsche quer über die Ostalb von einem Verdächtigen zum nächsten und werden von einer gefühlten Armada weiterer Ermittler unterstützt. Da sind zum Beispiel Polizeihauptmeister Rainald Hoger und Polizeihauptkommissar Horst Liebeneiner, die mit der Explosion im Wetzsteinstollen beschäftigt sind. Es gibt den “Neuen” im Revier, Frank Herrmann und sein Kollege von der Pressestelle, Markus Berner, Frieder Rau ist Leiter der Spurensicherung, Kriminaloberkommissar Alexander Maigerle mit Kollegin Susanne Forberger. Da sind “Terry”, Therese Roth, Polizeihauptmeisterin im Posten Gaildorf und last but not least die äußerst attraktive und rothaarige Gerichtsmedizinerin Dr. Zora Wilde, die mal mit Kommissar Ernst verbandelt war. Zwar schafft es Jürgen Seibold, jedem einzelnen Ermittler genug Personality mit zu geben, da sich die Schar der Verdächtigen allerdings in äußerst überschaubarer Anzahl an vergleichsweise wenigen Schauplätzen bewegt, droht der nicht all zu komplexe Fall hier und da von der leicht unübersichtlichen Menge an Staatsdienern zertrampelt zu werden wie ein belebter Tatort. An die differenzierte Spannung des Regionalkrimis “Lindner und die Tageslosung” reicht der Plot zwar nicht heran, trotzdem ist der neueste Fall von Seibolds “Endlich”-Reihe solide Krimi-Unterhaltung mit erfreulich raffinierter Auflösung. Vor allem Krimifans, die es mögen, wenn der Fokus hauptsächlich auf der Ermittlerarbeit liegt, werden ihre Freude an “Endlich frei” haben.

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