Endlich ist er tot

von Jürgen Seibold 
3,5 Sterne bei4 Bewertungen
Endlich ist er tot
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Ein Krimi der nicht durch Spannung, sondern seine dialektischen Einlagen auffällt.

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Inhaltsangabe zu "Endlich ist er tot"

Bauer Greininger, Mitte 50, ledig und allseits unbeliebt, liegt tot vor seiner Scheune. Ermordet. Im ganzen Wieslauftal findet sich niemand, der um ihn trauern würde, und bald hat die Polizei mehr Tatverdächtige, als ihr lieb ist. Kommissar Schneider, aus Karlsruhe zugezogen, hatte sich seinen Start in der Kripo-Außenstelle Schorndorf jedenfalls leichter vorgestellt. Aber nicht nur die Polizei sucht nach dem Mörder: In Greiningers Heimatdorf rumort es, ein Boulevard-Journalist wirbelt Staub auf - und im Hintergrund versucht der frühere Schultes den Schaden für die Dorfgemeinschaft zu begrenzen, denn der Mordfall fördert alte und düstere Geheimnisse zutage.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783842516946
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:200 Seiten
Verlag:Silberburg-Verlag
Erscheinungsdatum:30.12.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Krimi der nicht durch Spannung, sondern seine dialektischen Einlagen auffällt.
    Mein Leseeindruck

    Hier bedient sich der Autor des sehr ländlichen schwäbischen Dialektes, der dem Ganzen eine gewisse Ruhe, aber auch nachbarschaftliche Spannung verleiht. Ich möchte damit sagen, dass durch die dialektischen Einwürfe, die nachbarschaftlichen Verbindungen vertieft und ausgetüfftelt dargestellt werden.

    Auch mit den beiden Protagonisten Schneider und Ernst hat der Autor viel Geschick bewiesen. Schneider, der vom Badischen ins Schwäbische versetzt wurde, wird in seinem ersten Fall zu einem "stinkenden" Bauernhof gerufen, bei dem ein Toter gefunden wurde. Es handelt sich um den Bauern, der irgendwie mit jedem im Dorf Streit hatte und sehr unbeliebt war. Die Ermittlungen gestalten sich sehr verzwickt und Schneider ist froh, in Ernst einen guten Kollegen zu finden.

    Die Ermittlungen bringen allerlei unglaubliches an den Tag.

    So spannend dieser Fall auch ist, so langatmiger waren auch einige Kapitel. Lag es dran, dass der Autor all sein Wissen über Land, Leute und Berufe etc. unterbringen wollte? Ich denke, dass der Autor sehr genau und gewissenhaft recherchiert hat, aber einfach viel zu viel Informationen einfließen lassen wollte. Informationen, die jedoch den Spannungsbogen stets unterbrechen lassen. Schnell nahm der Krimi dann zwar wieder Fahrt auf, jedoch nur, um gleich wieder abzubrechen.

    Fazit:

    Da mich der Autor sehr neugierig auf die Protagonisten gemacht hat, möchte ich unbedingt auch die Fortsetzungsbände lesen. Wenngleich nicht wegen der Spannung, dann doch wegen des regionalen Dorflebens und der dialektischen Rede.

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    S
    shoppingqueenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Endlich ist er tot" von Jürgen Seibold

    Guter Heimat-Krimi, vor allem für alle die aus der Gegend kommen, in dem das Buch spielt. Bauer Greininger ist erschlagen worden, und nahezu jeder im Dorf hätte einen guten grund gehabt diese Tat zu vollbringen. Doch wer war es wirklich? Schön beschrieben ist die Gegend um den erfundenen Ort Kallental, der im Wieslauftal gleich neben Rudersberg liegt (Nahe Stuttgart), jeder der die Gegend kennt freut sich über die ganzen Mini-Ortschaften die es so in ein Buch geschafft haben. Und am Ende ist es doch ein ganz anderer Mörder gewesen, wie man das ganze Buch über vermutet hat!!! Empfehlenswert

    Kommentare: 1
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    claudi-1963s avatar
    claudi-1963vor 3 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

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