Gnadenhof

von Jürgen Seibold 
4,2 Sterne bei33 Bewertungen
Gnadenhof
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Neue Kurzmeinungen

eulenmamas avatar

Amüsant und kurzweilig Fühlte mich sehr gut unterhalten

Verena-Julias avatar

Zweiter Fall für den niedersächsischen Kommissar im Allgäu. Mit viel Lokalkolorit und spannend bis zum Schluss.

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Inhaltsangabe zu "Gnadenhof"

Das Museumsdorf in der Nähe von Memmingen bereitet sich auf einen anstrengenden Sonntag vor. Zahlreiche Vorführungen sollen vor allem Familien anlocken. Am Vorabend macht Museumspädagoge Ulrich Stadler bei seinem letzten Rundgang eine schauerliche Entdeckung: Im alten Uttenhof sitzen drei sehr lebensecht wirkende Figuren um den Esstisch. Erst fällt ihm nur auf, dass die Gestalten für das Ambiente zu modern gekleidet sind – dann sieht er das Blut am Boden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492300759
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:20.01.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 6 Monaten
    ein bisschen zäh....

    Mittlerweile hat sich Hauptkommissar Eike Hansen aus Niedersachsen sehr gut im Allgäu eingelebt – nicht ganz unschuldig daran ist Rechtsmedizinerin Resi Meyer. Natürlich sind auch Hanna Fischer und Willy Haffmeyer wieder mit von der Partie. Und nicht nur der Kommissar, sondern auch der Leser, erfährt nun, welches skurille Hobby Haffmeyer hat….


    Die beiden sind zu Besuch bei Freunden, als sie zu einem Verbrechen gerufen werden. Was für ein grausiges Szenario ! Museumspädagoge Ulrich Stadler, der vor dem großen Familientag im Bauernhofmuseum Illerbeuren abends einen Kontrollgang macht, sieht drei Gestalten, die um den Esstisch im Uttenhof herumsitzen. Erst ärgert er sich – warum hat ihm niemand etwas von der neuen Attraktion erzählt? Dann aber bemerkt er das Blut auf dem Boden und die moderne Kleidung der drei…

    Mir war ziemlich schnell klar, warum diese Familie sterben musste und auch das Motiv war mehr als offensichtlich. Nur, wer hat das alles durchgeführt und vor allem wie? Diese Frage/n ziehen sich durch das ganze Buch, bis sie letztendlich – mit einigen Überraschungen noch dazu – folgerichtig aufgeklärt und beantwortet werden. 

    Allerdings dauert es lange bis dahin und es zieht sich doch recht zäh. Dass auch Kommissare Menschen sind, wird hier mit einem typischen Klischee auch bedient: lass eine attraktive Frau mit dem Po wackeln und einem den Ausschnitt unter die Nase halten…so gerät selbst Hansen in Versuchung. 

    Für mich bestand der Reiz im Schauplatz – ich konnte jeden Schritt der Truppe im Museum fast mitgehen, da ich den Ort natürlich gut kenne. Aber wie gesagt, ein bisschen mehr gestrafft hätte der ganzen Sache gut getan.

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    numinalas avatar
    numinalavor 4 Jahren
    Ein Krimi, wie er mir gefällt!,

    Da ich schon ziemlich oft meinen Urlaub im Allgäu verbracht habe, ist der Griff zu einem Krimi aus dieser Region fast vorprogrammiert :0)

    Kommisar Eike Hansen - ein gebürtiger Niedersachse - der seit nunmehr einem Jahr bei der Kripo in Kempten arbeitet, ermittelt hier in seinem zweiten außergewöhnlichen Mordfall. An seiner Seite zwei Kollegen aus dem Allgäu (Frau Fischer und Herr Haffmeyer), von denen zumindest einer ein etwas ... bizzares Hobby pflegt.

    Bei den Ermordeten handelt es sich um eine Familie aus einem der umliegenden 'einsameren' Dörfchen, in dem sich Hansen einquatiert, um die Ermittlungen vor Ort durchzuführen.

    Mehr möchte ich nicht verraten :0) Die Charaktere sind gut beschrieben - genau wie die Handlungsstränge und das Mit- bzw. Gegeneinander der einzelnen Personen - sehr gut zu lesen. Im Ganzen war ich ziemlich neugierig, wie es weitergeht und wie sich der Fall entwickelt - ist immer ein gutes Zeichen, wenn ich auch tagsüber zu einem Buch greife und nicht nur vor dem Schlafen gehen !

    Viele Grüße von der Numinala
    PS - Der erste Fall von Hansen und Co ('Rosskur') liegt auch schon hier ! Meine Empfehlung habt Ihr. ;0)

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    Schalkefans avatar
    Schalkefanvor 5 Jahren
    Spannender Alpen-Krimi - sehr zu empfehlen

    Gnadenhof v. Jürgen Seibold

     

    Mit dem Buch Gnadenhof ist dem Autor Jürgen Seibold ein genialer Regionalkrimi gelungen, der mich als Leser sehr überzeugen konnte.

    In einem Freilichtmuseum werden drei Tote gefunden. Eine Familie, die um einen Tisch herum regelrecht zur Schau gestellt wurde, und denen alle die Kehle durchgeschnitten wurde.

    Das stellt den leitenden Ermittler Hauptkommisar Hansen vor einige Ermittlungsprobleme, denn in dem abgelegenen Tal ticken die Uhren noch etwas anders als anderstwo und auch die Einwohner sind nicht nur etwas zurückhaltend, sondern etwas undurchsichtig und eigen.

    Der Ermittler Hansen ist ein sympatischer Protagonist mit einer typischen männlich-menschlichen Schwäche für das weibliche Geschlecht. Das hält ihn jedoch nicht vor intensiven Ermittlungen vor Ort ab.

    Die Handlung an sich selbst ist sehr spannend und nicht immer vorhersehbar, so wie es bei einem guten Krimi auch sein soll.

    Mit hat das Buch rundum gefallen und hat mir Lust auf weitere Bücher des Autors gemacht. Für diesen Krimi vergebe ich 5 Sterne.

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    kriminudels avatar
    kriminudelvor 5 Jahren
    "Gnadenhof" von Jüren Seibold, ein Allgäu-Krimi

    Das Buch:

    Das Museumsdorf in der Nähe von Memmingen bereitet sich auf einen anstrengenden Sonntag vor. Zahlreiche Vorführungen sollen vor allem Familien anlocken. Am Vorabend macht Museumspädagoge Ulrich Stadler bei seinem letzten Rundgang eine schauerliche Entdeckung: Im alten Uttenhof sitzen drei sehr lebensecht wirkende Figuren um den Esstisch. Erst fällt ihm nur auf, dass die Gestalten für das Ambiente zu modern gekleidet sind – dann sieht er das Blut am Boden.


    Der Autor:

    Jürgen Seibold, geboren 1960 in Stuttgart, arbeitete als Redakteur und freier Journalist für Tageszeitungen, Zeitschriften und Radiostationen und veröffentlichte 1989 seine erste Musikerbiografie. Es folgten weitere Sachbücher mit einer Gesamtauflage von rund 1,2 Millionen Exemplaren. Außerdem schreibt er Jugendbücher, Thriller und seine erfolgreiche Allgäu-Krimi-Reihe um den Hauptkommissar Eike Hansen. Mit seiner Familie lebt Jürgen Seibold im Rems-Murr-Kreis.


    Meine Meinung:

    „Gnadenhof“ ist ein sehr unterhaltsamer Regionalkrimi und spielt im schönen Allgäu.

    Man trifft auf jede Menge interessanter Charaktere wie z.B. den Hauptkommisar Eike Hansen, den es aus Niedersachsen nach Kempten verschlagen hat, Kollege Haffmeyer fängt Fliegen und man fragt sich was er wohl damit vorhat, eine unglücklich verheiratete Wirtin und viele andere.

    Nicht zu vergessen, und für mich eine tolle Figur, der recht eigenwillige Kater Ignaz, ein toller Typ von dem ich gerne mehr lesen möchte. Jürgen Seibold ist mit „Gnadenhof“ ein unterhaltsamer und spannender Krimi gelungen, der auch sehr gut beschreibt wie Menschen versuchen in einer fast verlassenen Gegend erfolgreich weiterzuleben. Für mich war es der erste Krimi des Autors und sicher nicht der letzte, daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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    AddictedToBookss avatar
    AddictedToBooksvor 5 Jahren
    Ein spannender Allgäu-Krimi

    Klappentext:
    Das Museumsdorf in der Nähe von Memmingen bereitet sich auf einen anstrengenden Sonntag vor. Zahlreiche Vorführungen sollen vor allem Familien anlocken. Am Vorabend macht Museumspädagoge Ulrich Stadler bei seinem letzten Rundgang eine schauerliche Entdeckung: Im alten Uttenhof sitzen drei sehr lebensecht wirkende Figuren um den Esstisch. Erst fällt ihm nur auf, dass die Gestalten für das Ambiente zu modern gekleidet sind - dann sieht er das Blut am Boden.

    "Gnadenhof" von Jürgen Seibold war einer der besten Krimis, die ich in meinem Leben je gelesen habe. Die Geschichte fand ich sehr spannend und bis zum Ende hatte ich überhaupt keine Ahnung, wer denn wirklich hinter dem Mord steht. Umso größer war die Überraschung zum Schluss.
    Auch die Charaktere fand ich sehr sympathisch. Sie sind wirklich außergewöhnlich - mit solchen Protagonisten verbringt man gerne seine Zeit. Besonders gut gefallen haben mir auch die humorvollen Stellen im Text, die das Buch wirklich zu etwas Besonderes gemacht haben. Es war nicht nur ein Krimi, nein, es war eine Geschichte, die einen so schnell nicht mehr loslässt, und die richtig Spaß beim Lesen macht. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es fast in einem Zug durchgelesen.
    Ich denke dazu hat auch der Schreibstil beigetragen. Denn es war richtig schön, das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, jedoch auch sehr spannend und zum Geschehen passend.

    Alles in allem kann ich sagen, dass mir "Gnadenhof" wirklich sehr, sehr gut gefallen hat. Obwohl ich Cover in meinen Rezensionen sonst eigentlich nie erwähne, möchte ich dieses Cover trotzdem noch erwähnen, denn es gefällt mir wirklich sehr, sehr gut - und obwohl ich mir zu Beginn nicht sicher war, warum dort ein Kater zu sehen ist, war nach dem Lesen alles klar. :)

    Fazit: Ein von Anfang bis Ende wirklich gelungenes Buch. Sehr empfehlenswert! "Gnadenhof" erhält von mir 5 von 5 Sternen.

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    mareike91s avatar
    mareike91vor 5 Jahren
    Hansens 2. Fall

    Inhalt:
    Am Vorabend des Familiensonntags im Museumsdorf in der Nähe von Memmingen: Drei sehr lebensecht wirkende Figuren sitzen um den Esstisch herum im alten Uttenhof. Museumspädagoge Ulrich Stadler ist verwundert über die neuen, viel zu modern gekleideten Figuren. Bei genauerem Hinsehen entdeckt er das Blut auf den Boden – und alarmiert die Kripo Kempten. Eike Hansen übernimmt den Fall und die Spuren führen ihn in einen kleinen Weiler, wo er auf eine Mauer des Schweigens trifft....

    Meine Meinung:
    Mit einem gelungenen Cover kommt der zweite Fall für Eike Hansen daher. Der Schreibstil gefällt mir gut, das Buch lässt sich flüssig lesen und die Seiten vergehen wie im Flug.

    Kommissar Eike Hansen hat sich inzwischen im Allgäu eingelebt. Er und seine zwei Kollegen Hanna Fischer und Willy Haffmeyer, die schon in „Rosskur“ gemeinsam ermittelt haben, sind inzwischen ein eingespieltes Team. Hanna und Willy sind zwei, auf ihre jeweilige Art skurrile, liebenswerte Charaktere, die man einfach mögen muss! Auch Hansen ist eigentlich ein ganz sympathischer Zeitgenosse, wobei er im Laufe des Buches das ein oder andere Mal in Bedrängnis gerät…

    Sei es die Dorfbewohner, Museumsangestellte oder die Ermittler: Der Autor beschreibt die Charaktere sehr authentisch und detailverliebt. Abgerundet wird das Ganze mit einer Prise Humor und Dialekt, sodass man beim Lesen ein klares Bild von den Figuren vor Augen hat.

    Auch die lokalen Begebenheiten kommen nicht zu kurz. Detaillierte Landschaftsbeschreibungen lockern die Geschichte auf und sorgen für etwas Abwechslung und Urlaubsfeeling zwischendurch.

    Schon früh ist klar, dass Täter und Motiv in dem kleinen Weiler zu finden sind, in dem auch die drei Opfer wohnten. Die Ortsansässigen sind jedoch alles andere als gesprächsbereit und es scheint, als würden sie der Polizei etwas verschweigen wollen. Lange Zeit tappt das Ermittlertrio vollkommen im Dunklen. Es bleibt bis zum Ende hin spannend und selbst die Auflösung hält noch ein paar Überraschungen für den Leser bereit. Auch wenn ich das ein oder andere Detail etwas unrealistisch fand, dennoch ein überzeugendes Ende.

    Fazit:
    Ein gelungener Regionalkrimi mit sympathischen Ermittlern, viel Charme und Witz. Spannend bis zum Schluss. Dennoch hat mir Hansens erster Fall etwas besser gefallen, was wahrscheinlich auch mit am Thema lag.

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 5 Jahren
    Rezension zu "Gnadenhof" von Jürgen Seibold

    Hauptkommissar Eike Hansen, ursprünglich aus Niedersachsen, hat sich nun 1 Jahr bei der Kripo Kempten im Allgäu behauptet. Auch Privat hat er nun sein Glück gefunden. Doch diese Idylle wird jäh gestört: Im Museumsdorf Illerbeuren bei Memmingen werden im alten Uttenhof die Leichen einer Familie gefunden. Vater, Mutter und Sohn sitzen mit durchgeschnittenen Kehlen am Tisch. Hansen und sein bewährtes Team aus Willy Haffmeyer und Hanna Fischer beginnen zu ermitteln. Hansen beschließt, sich im Dorfhotel einzuquartieren, um näheren Kontakt zu den Dorfbewohnern zu bekommen. Dabei entdeckt er einige Geheimnisse, Unstimmigkeiten und Mauscheleien...

    Auch Hansen´s zweiter Fall ist wieder gelungen! Das Buch hat alles, was ein guter Regionalkrimi haben muß. Die Spannung ist vom ersten bis zum letzten Satz gleichbleibend hoch, um nicht zu sagen sehr hoch! Auch ist hier wieder viel Humor im Spiel. Die kleinen Alltagssituationen, in denen Hansen dann doch mal fast in Peinlichkeiten hineingezogen wird, sind einfach genial. Ich hatte so manche Lachträne im Auge. Es ist aber auch zu komisch, wie der bisher so biedere Hansen fast von seinem Kollegen bei unüberlegten Handlungen überrascht wird... Der Text ist sehr schön zu lesen. Man kann gar nicht aufhören mit Lesen und hat das Buch, wie es bei guten Büchern leider so ist, gefühlsmäßig viel zu schnell aus. Was noch erwähnt werden sollte: Dieser zweite Band funktioniert auch, wenn man den Vorgänger "Rosskur" nicht kennt (was allerdings ein Fehler wäre, und dieser Zustand unbedingt geändert werden sollte).

    Für mich ist "Gnadenhof" schon jetzt eines der besten Bücher des Jahres und ich hoffe auf weitere Abenteuer mit Hansen, Fischer, Haffmeyer und vor allem Ignaz!

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    natalieas avatar
    natalieavor 5 Jahren
    Gnadenhof

    "Gnadenhof" ist ein Allgäuer-Regionalkrimi und die Fortsetzung von "Rosskur". Dieser Krimi kann aber auch getrost ohne den ersten Teil gelesen werden. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: In der Nähe von Memmingen bereitet sich das Museumsdorf auf zahlreiche Veranstaltungen vor, die am gut besuchten Sonntag stattfinden sollen. Beim letzten Check entdeckt der Museumspädagoge Ulrich Stadler Schauerliches. An einem Esstisch im alten Uttenhof sitzen drei Personen, die täuschend echt wirken. Problem an der ganzen Sache ist das viele Blut am Boden... Der Schreibstil des Autors ist mehr als flüssig und der Krimi liest sich dadurch schnell und locker. Alle Protagonisten sind dem Leser sehr sympathisch und durch die teilweise auch speziellen und kuriosen Charaktere bleiben diese im Gedächtnis. Vor allem aber der Kater Ignaz hat es mir angetan. Der Krimi enthält zwar Dialekt, aber wenn es nach mir ginge, könnte man aber auch mehr Dialekt einbauen. (Probleme hätten dann aber wohl die "Preißen" (Nicht-Bayer) unter uns...) Auch die landestypischen Gepflogenheiten des Allgäus werden vom Autor sehr gut integriert und dargestellt. Zwar glänzt der Krimi nicht mit durchgehender Spannung, aber dies macht er durch die verschiedenen und detaillierten Charaktere sowie dem eingebauten Humor wieder wett. Diesen Regionalkrimi finde ich absolut empfehlenswert!

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    Lese_gernes avatar
    Lese_gernevor 5 Jahren
    Gnadenhof - Prost! Mahlzeit! Alle miteinand!

    "Gnadenhof" ist nach "Rosskur" der zweite Fall für Eike Hansen aus Niedersachsen.

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    Eike Hansen hatte es im Allgäu nicht leicht. Die Allgäuer sind auch ein Häufchen unter sich, die sich nicht gerne durch so einen „Zuzognen“  herumkommandieren lassen. Aber diese Zeiten sind vorbei und Hansen hat sich gut eingelebt. Auch schon wartet ein nächster Fall auf ihn. Im alten Uttenhof des Bauernhofmuseums Illerbeuren in der Nähe von Memmingen sitzen drei  sehr lebensecht wirkende Personen am Esstisch. Eine ganze Familie sitzt da um den Tisch rum. Der Museumsmitarbeiter  Herr Stadler ärgert sich schon darüber, dass ihn niemand über diese neue Attraktion informiert hat. Doch dann fällt ihm auf, dass diese Personen auffallend zu modern gekleidet sind und erst das ganze Blut auf dem Boden, das ist schon schauerhaft. Hansen und sein Allgäuer Kollegen gehen diesem Fall nach…

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    Dieser Allgäu-Krimi ist mein erstes Buch von Jürgen Seibold. Aber so wie ich es sehe nicht mein letztes und ich hoffe, dass es von Eike noch mindestens einen dritten Fall gibt. Auch ohne die Vorkenntnisse von „Rosskur“ kann man gut in das Buch „Gnadenhof“ einsteigen. Ich kannte „Rosskur“ vorher auch nicht und hatte keine Probleme damit.  Mit Witz, Humor und a bißerl Dialekt löst man zusammen mit Eike den nicht gerade Appetit anregenden (Prost! Mahlzeit! Den am Esstisch sitzenden Personen im Uttenhof) Mordfall. ;-)

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    Jürgen Seibold ist 1960 geboren und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart. Er ist gelernter Journalist.

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    Stephanuss avatar
    Stephanusvor 5 Jahren
    Spannender Allgäu-Krimi

    In seinem zweiten Fall darf der aus Niedersachsen stammende Kommissar Eike Hansen und sein Team dieses Mal rund um das Bauernhofmuseum in Illerbeuern sowie einem Weiler bei Scheidegg ermitteln.

    Nach dem fund von drei Leichen im Bauernhofmuseum ist zunächst völlig unklar wie diese dorthin gekommen sind und wer sie getötet hat. Erst Spuren führen dann in einen Weiler nahe Scheidegg und Hansen beginnt direkt im Weiler zu ermitteln. Hierbei stößt er auf allerlei Einheimische, die irgendwie etwas mit der Sache zu tun haben und langsam kommen die Zusammenhänge ans Licht, so dass der Fall gelöst wird.

    Der Autor beschreibt seine Figuren sehr detailliert und macht sie richtig lebendig. Immer wieder werden kleinere Kurisitäten bei den Figuren eingebaut, was sehr lustig ist und den Krimi-Fall auflockert. Die Handlung wirkt nicht konstruiert und der Zusammenhang mit dem Allgäu und den landestypischen Besonderheiten ist gut beschrieben.

    Kleiner Wermutstropfen war für mich, dass die Lösung des Falls mir nicht hundertprozentig gefallen hat und etwas schnell und kurz geraten ist.

    Insgesamt aber ein schöner, spannender Allgäu-Krimi mit viel Humor und daher auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    JürgenSeibolds avatar
    Liebe Krimifreunde,

    nach meinen tollen Erfahrungen mit ROSSKUR und SCHLAMPIG DOSIERT möchte ich gerne eine Leserunde zu meinem neuen Allgäukrimi GNADENHOF ausloben. Das ist die Fortsetzung von ROSSKUR, der Krimi erscheint jetzt, am 20. Januar, bei Piper, und der Verlag stellt für die Leserunde netterweise 15 Exemplare zur Verfügung.

    Bewerbt euch bitte bis zum 27. Januar für die Leserunde, ab dem 28. Januar wird dann - falls nötig - verlost und alle Teilnehmer bekommen in den Tagen danach Bescheid. Euer Gratisexemplar schicke ich signiert raus. Das dauert vielleicht ein paar Tage länger, aber dafür habt ihr etwas Persönlicheres.

    In GNADENHOF geht es um drei Leichen, die im Bauernhofmuseum Illerbeuren gefunden werden - und von denen eine Spur zu einem einsam gelegenen Weiler in den Bergen bei Scheidegg nahe der österreichischen Grenze führt. Kommissar Eike Hansen, vor einem Jahr aus Niedersachsen nach Kempten versetzt, bekommt es dabei nicht nur mit einem bizarren Mordfall zu tun - sondern auch mit einer kontaktfreudigen Wirtsfrau, ruppigen Verdächtigen und einer Katze, die deutlich schöner ist als sein räudiger Kater Ignaz.

    Damit nun nicht nur Leser zum Zug kommen können, die ROSSKUR schon kennen, möchte ich euch keine Wissensfrage zu meinem Kommissar Hansen stellen. Stattdessen würde ich gerne von euch wissen, zu welcher Region oder welchem Ort im Allgäu ihr eine ganz besondere Beziehung habt - und warum.

    Ich bin gespannt auf eure Einsendungen und drücke euch die Daumen,
    bis bald,
    viele Grüße

    Jürgen Seibold
    Zur Leserunde
    Pantau33s avatar
    Vor längerer Zeit durfte ich aus beruflichen Gründen Land und Leute in Oberstdorf kennenlernen! Es war eine tolle Zeit. Auch erlebte ich in Isny eine sehr gute Erholung, dort ist jede Jahreszeit etwas ganz Besonderes. Jedenfalls bin ich auf das Buch GNADENHOF schon sehr gespannt und freue mich darauf.
    Zur Leserunde

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    Pressestimmen

    Ein Niedersachse im Allgäu – der zweite Fall für Eike Hansen

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