Jürgen Seibold Kinder

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Inhaltsangabe zu „Kinder“ von Jürgen Seibold

Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr beginnt, richtet sich die Familie wieder im Alltag ein. Doch nach einigen Wochen beginnen sich die Kinder zu verändern. Sarah wird zunehmend abweisend, und auch Michael und Lukas entwickeln merkwürdige Verhaltens-weisen. Der Familienfriede wird immer mehr von dem aggressiven Auftreten der Kinder erschüttert. Haben die Veränderungen etwas mit den beiden neuen Lehrern, Rosemarie und Franz Moeller, und deren ziemlich unkonventionellen pädagogischen Methoden zu tun? Als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht.  

Sehr erschreckend! Kriecht unter die Haut!

— Stups
Stups

Ein fiktiver Thriller, in dem erschreckend viel Realität steckt.

— Dataha
Dataha

Eine positive Überraschung!

— Kaisu
Kaisu

Eine Familie, die in eine Spirale von Demütigungen und Verleumdungen gerät.

— Taluzi
Taluzi

Psychologisch spannender Thriller, der in einem Gymnasium spielt ...

— passionelibro
passionelibro

Fesselnder Thriller über Lehrer, Schüler, Mobbing und wehrlose Eltern.

— esposa1969
esposa1969

Tolles Buch, sehr erschreckendes Szenario

— leseratte69
leseratte69

Fazit: Auch wenn es einige Ungereimtheiten gibt & die Spannung sehr lange auf sich warten lässt, versteht es die Story dennoch zu fesseln.

— Bellexr
Bellexr

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  • "Kinder"

    Kinder
    Kaisu

    Kaisu

    25. January 2015 um 15:03

    Handlungsort: Stuttgart & Eifel Serie: Einzelband Inhalt:   Tatort Schule – dieser Psychothriller lehrt nicht nur Eltern das Fürchten. Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr beginnt, richtet sich die Familie wieder im Alltag ein. Doch nach einigen Wochen beginnen sich die Kinder zu verändern. Sarah wird zunehmend abweisend, und auch Michael und Lukas entwickeln merkwürdige Verhaltensweisen. Der Familienfriede wird immer mehr von dem aggressiven Auftreten der Kinder erschüttert. Haben die Veränderungen etwas mit den beiden neuen Lehrern, Rosemarie und Franz Moeller, und deren ziemlich unkonventionellen pädagogischen Methoden zu tun? Als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht.  [Piper]    Meine Meinung: Erinnern wir uns doch mal an unsere Schulzeit zurück. Bei mir ist das jetzt schon bald 10 Jahre her. Vielleicht sogar noch weiter zurück, nämlich zu der Zeit, wo wir Teenager wurden, unsere Hormone verrückt spielten und wir uns von nichts und niemanden was sagen lassen wollten. Haben wir da mit den Gefühlen anderer gespielt? Haben wir versucht den Klassenkamerad oder den Lehrer zu unseren Gunsten zu "manipulieren"? Klar. Wir haben unsere Grenzen ausgereizt. Mal hat es geklappt. Ein anderes Mal fielen wir damit voll auf die Nase.  Doch gingen wir auch so weit, dass wir Menschen aufeinander gehetzt haben? Dass wir den Tod einer Person in Kauf genommen haben, um an unser Ziel zu gelangen? Nein. Die beiden Lehrer Rosemarie und Franz Moeller dagegen nehmen dieses Übel in Kauf. Provozieren es regelrecht. Denn ihrer Meinung nach geht es "ohne ein Mindesmaß an Disziplin und Engagement auch von Seiten der Schüler nicht" [S.116] So werden kleine Machtkämpfe ausgeübt, dessen sich besonders die jungen Schüler überhaupt nicht bewusst sind und somit laufen sie direkt in das ausgebreitete Spinnennetz hinein. Denkt man zunächst an alte Nazi-Anhänger, muss man diesen Gedanken bald wieder beseite räumen. Zwar gehören die Moellers auch einer Glaubensgemeinschaft an, doch diese hat andere Hintergedanken. Ob die Methoden jedoch anders sind, als zu Hitlers Zeiten, darf jeder selbst herausfinden.  Positiv: + Psychothriller, Kinder, Schule, Lehrer, allein diese Kombi macht schon verdammt neugierig. + Der Aufbau. So besteht das Buch aus gerade einmal zehn Kapiteln. Die erste Hälfte aus vier und die restlichen sechs verstecken sich im zweiten Part. + Die Kapitel sind in mehrere Abschnitte unterteilt. So wechseln sich die Perspektiven stetig ab. Was für unzählige kleine Cliffhanger sorgt. + Die Perspektivwechsel sorgen auch für ein rasantes Lesetempo, was sich fast automatisch auf diesem Weg einstellt. + Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen und passt sich stets perfekt den Charaktereigenschaften der Figuren an. + Die Figurenkonstellationen wirken anfangs sehr verzwickt, doch schnell blickt man durch und "leidet" besonders mit Familie Pietsch mit. + Trotz der vielen Kinder, war ich nicht genervt von ihnen und das heißt was! + Man fühlt sich manchmal in seine eigne Kindheit versetzt und fragt sich "Was hätte ich getan?" + Das Wühlen in der Vergangenheit und somit die Rückblenden, machen einen sehr neugierig und man will wissen, was damals passiert ist. Negativ: - Anfangs wird man mit den unzähligen Kindernamen bombardiert, dass man verzweifelt sich alles aufschreiben will. Da weiß man schließlich noch nicht, dass sich die wichtigsten Namen bald herauskristallisieren werden. - Der Hintergrund hinter allem. Es werden zig Andeutungen gemacht und man lernt sie später auch näher kennen. Dennoch bleiben Fragen offen. - Zeitweise wirken Ereignisse und Verhaltensmuster zu dramatisch. +/- Das Finale war mir fast zu melodramatisch, passte aber zum Buch. +/- Mir würde es gut gefallen, wenn es zu dem Buch noch einen Nachfolger geben würde. Warum? Die Vergangenheit wirft viele Fragen auf. Vieles wird erklärt, vieles bleibt offen, vor allem um den Detektiv und dennoch will ich die ganze Geschichte wissen! Fazit:  Mich hat dieses Buch durch eine Empfehlung einer Kollegin erreicht und ich bin ehrlich gesagt, sehr positiv überrascht gewesen. Vor allem hätte ich nicht mit diesem Weg gerechnet. Es ist wirklich so, dass man sich ab und an wirklich fragt, wie es in der eignen Kindheit abgelaufen ist und ob es derartige Lehrer wirklich gibt. Man hofft es nicht. Denn das Buch zeigt glaubhaft, was sich daraus eintwickeln kann. Zwar ahnt man nach ein paar Seiten was wahrscheinlich alles mit Familie Pietsch passieren wird, die hier im Mittelpunkt steht. Dennoch ist der Weg dorthin sehr gut formuliert. Der Autor hat noch weitere Bücher geschrieben. Allerdings bewegen die sich in einem Bereich, der mich nicht interessiert: Allgäu-Krimis.  8 von 10 Punkten

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  • 5 Sterne plus

    Kinder
    dieFlo

    dieFlo

    Jürgen Seibold nimmt seinen Leser mit, auf eine spannende Reise in eine Schule, ein Gymnasium irgendwo in Deutschland. Dort gehen auch die 3 Kinder der Familie Pietsch hin, eine bis dahin glückliche Familie, die auch keine großen Probleme mit den Kids hat. Doch mit Beginn des neuen Schuljahres kommen die Möllers, Herr und Frau und beide sehen nicht nur irgendwie eigen aus, auch ihre Lehrmethoden erinnern ein wenig an die Welle. Zucht und Ordnung, eiserne Disziplin - dass alles wäre ja noch okay, aber es gibt da Methoden .... da sträuben dich dem Leser die Nackenhaare. Kinder werden auf einmal gemobbt, Kinder verändern ihre Wesenszüge - und als ein Junge probiert sich umzubringen, sollte man doch aufwachen. Aber: Die Noten stimmen bei den Kindern von Kindern der Elternsprecher, die etwas erreichen könnten - und man schweigt. Als ein weiterer Junge direkt vor der Schule überfahren wird, schweigen wieder alle. Keiner hilft der Mutter, denn Kevin war eh dick und schwach. die Mutter alleinerziehend - war sicher überfordert. Nur Familie Pietsch merkt die Veränderungen und als sie rebellieren, werden ihre Kinder die Leidtragenden. Was steckt dahinter? Wo liegt das Ziel der Möllers? Bei Recherchen an der alten Schule der Möllers finden die Eltern heraus, dass es auch dort ungewöhnlich viele Todesfälle und Selbstmorde gab - gemeinsam wollen sie die anderen Eltern aufrütteln, aber wollen die ihre Warnungen hören? Ein packender Thriller! bis zum Ende - für mich 5 Sterne plus!

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    • 5
  • Morton Rhues „Die Welle“ für Arme

    Kinder
    Krimifee86

    Krimifee86

    26. May 2014 um 13:33

    Inhalt: Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr beginnt, richtet sich die Familie wieder im Alltag ein. Doch nach einigen Wochen beginnen sich die Kinder zu verändern. Sarah wird zunehmend abweisend, und auch Michael und Lukas entwickeln merkwürdige Verhaltensweisen. Der Familienfriede wird immer mehr von dem aggressiven Auftreten der Kinder erschüttert. Haben die Veränderungen etwas mit den beiden neuen Lehrern, Rosemarie und Franz Moeller, und deren ziemlich unkonventionellen pädagogischen Methoden zu tun? Als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht. Cover: Das Cover finde ich super gut gelungen. Es wirkt mysteriös und düster und das trotz einer mit gelb und grün eher hellen und freundlichen Farbgebung. Das finde ich absolut genial. Es zeigt den Weg durch einen dunklen Wald und verloren im Vordergrund die Schuhe eines Kindes. Sehr ansprechend! Schreibstil: An dem Schreibstil habe ich im Grunde nichts auszusetzen. Es war spannend geschrieben und es wurde immer genug gesagt, ohne zu viel zu sagen. Auch in die Personen konnte ich mich gut hineinversetzen, vor allem in Rainer und Sarah und Lukas. Schwierig fand ich Michael, mit ihm hatte ich Schwierigkeiten, auch wenn er ebenfalls ziemlich gut dargestellt war. Vielleicht lag es aber auch einfach an seinem Charakter an sich, der mir nicht so gefallen hat. Die Story: Die Story hat mich am Anfang sehr fasziniert. Aber je mehr ich gelesen habe, umso mehr fühlte ich mich zurück in meine Schulzeit versetzt. „Die Welle“ von Morton Rhue. Auch da ging es im Wesentlichen um die Beeinflussung der Schüler durch die Lehrer, wenn auch mit einer anderen Zielsetzung. Leider wurde hier die Zielsetzung nie deutlich – jedenfalls mir nicht und das hat mir sehr missfallen. Mir ist nicht klar geworden, warum die Moellers all das getan haben und tun. Fazit: Ich fand das Buch am Anfang echt spannend, aber je mehr ich gelesen habe umso mehr fand ich das Ganze abstrus. Das Ende fand ich dann völlig bescheuert, zumal ja vieles gar nicht geklärt wurde, wie beispielsweise die Vorwürfe gegen Rainer. Natürlich, der Leser wusste, wie es wirklich war, aber richtig geklärt worden ist es nicht. Und auch die Frage, was das Ganze eigentlich soll, konnte auch nicht aufgeklärt werden. Mein Fazit: „Kinder“ ist „Die Welle“ für Arme und das Ende des Buches war wie in dem schlechtesten aller Horrorfilme.

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  • Leserunde zu "Kinder" von Jürgen Seibold

    Kinder
    JürgenSeibold

    JürgenSeibold

    Liebe Eltern von Schulkindern, ... und an die will ich mich diesmal ausschließlich wenden ... meine vierte Leserunde auf lovelybooks.de wird den Psychothriller KINDER zum Thema haben. In meinem ersten Roman für Piper, der schon 2012 erschien und trotzdem mit jedem Zeugnis wieder aktuell wird, geht es um schulischen Leistungsdruck und übersteigerten Elternehrgeiz. Es geht um Eliten und Zielstrebigkeit, um gute Absichten und böse Folgen. Bewerbt euch bitte bis zum 9. April für die Leserunde, ab dem 10. April wird dann - falls nötig - verlost und alle Teilnehmer bekommen in den Tagen danach Bescheid. Euer Gratisexemplar schicke ich signiert raus - das sollte noch rechtzeitig vor Ostern bei euch eintreffen. Wichtig ist diesmal: schreibt mir bitte unbedingt, welche Schulart und welche Klasse eure Kinder besuchen. Meinen Thriller KINDER habe ich aus der Erfahrung eines Vaters von Schulkindern geschrieben, habe reale und mögliche Elemente zugespitzt und übersteigert und bereite damit (natürlich nur im Buch) einer Familie mit drei Kindern einen Albtraum, der bisher vor allem die Eltern unter meinen Lesern gepackt hat. Ich bin gespannt auf eure Einsendungen und drücke euch die Daumen, bis bald, viele Grüße Jürgen Seibold

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    • 553
    JürgenSeibold

    JürgenSeibold

    12. May 2014 um 10:18
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  • Hauptsache gute Noten

    Kinder
    Taluzi

    Taluzi

    11. May 2014 um 08:50

    Familie Pietsch hat 3 schulpflichtige Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren. Alle drei Kinder gehen auf ein Gymnasium. Nach den Ferien kommt das Lehrerpaar Moeller an die Schule. Die beiden fallen durch ihre altmodische Kleidung und Haltung auf. Schnell wird klar, dass ihre Unterrichtsmethoden anders sind als die herkömmlichen. Nur was machen sie anders? Den Kollegen fällt auf, dass Klassen, die von Moellers unterrichtet werden, plötzlich leiser und disziplinierter sind. Eltern sind stolz, weil die Kinder mehr im Haushalt helfen und fleißiger lernen. Dennoch ahnt Familie Pietsch, dass die Methoden der Lehrer Moeller doch nicht so positive Auswirkungen haben. Nachdem dann ein Schüler tödlich verunglückt, beginnt ein Albtraum für Familie Pietsch. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so fesselnd war die Geschichte geschrieben. Besonders weil es gleich mit einem Mord losgeht und dann im Haupterzählstrang erst mal sachte startet. Nach und nach wird die Spannung gesteigert, indem man immer mehr über die Machenschaften des Lehrerehepaares liest. Mich erschütterte die Tatsache, wie manipulativ das Lehrerpaar vorging und wie die Schüler und Eltern sich darauf einließen: Hauptsache gute Noten. Emotional mitgenommen hat mich, die Situation der Familie Pietsch, denen niemand glauben will und die immer mehr in eine Spirale von Demütigungen und Verleumdungen geraten. Die Geschichte hat noch einen Nebenstrang, der nach und nach Einblicke in die eine Organisation gibt für die das Lehrerpaar arbeitet. Leider fehlte mir am Ende einige Informationen über diese Organisation und ihre Hintergründe. Ein toller Thriller über Schule, Lehrer und Familienleben.

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  • Ein Psychothriller, der die Bezeichnung verdient

    Kinder
    passionelibro

    passionelibro

    06. May 2014 um 18:13

    Wie gut kennen wir Eltern eigentlich die Lehrer, die unsere Kinder Tag für Tag unterrichten? Die sehr viel Zeit mit ihnen verbringen, ihnen beim Lernen und beim Erwachsen werden helfen – welchen Einfluss nehmen sie auf unsere Kinder und auf unsere Erziehung, die wir für unsere Kinder sehen? Das sind die Fragen, die man sich nach dem Lesen dieses Psychothrillers stellt. Eltern, schaut den Lehrern und der Schule auf die Finger, ansonsten ... Jürgen Seibold versteht es, den Leser verzweifeln, graue Haare bekommen und ohnmächtig zuschauen zu lassen, wie die Geschichte immer vertrackter und verrückter wird. Subtil, beweislos und böse – so handeln die Gegner in diesem Buch und der Gute hat sehr zu kämpfen und auch Opfer sehr zu leiden. Das Buch ist spannend, regt zum Nachdenken an und lässt dem Leser kaum einen Augenblick zur Ruhe kommen. Kleine Machtspielchen, kleine psychologische Maßnahmen und schon rollt die Masse in eine Richtung, die man sich niemals wünschen sollte ... Absolute Leseempfehlung!

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  • Diese Lehrer machen Angst!

    Kinder
    Irmi_Bennet

    Irmi_Bennet

    05. May 2014 um 15:33

    „Es wimmelte überall von Schülern, die schwatzend, lachend oder auch einfach nur müde herumstanden, die sich an Mauern lehnten, sich gegenseitig übermütig schubsten oder verstohlen zu anderen Gruppen hinübersahen. Etwas abseits standen zwei auffällige Gestalten : ein Mann und eine Frau, beide groß, hager und trotz des angenehmen Spätsommermorgens in altmodisch wirkende, graue und fast bodenlange Mäntel gehüllt.“ Zwei eigenartige neue Lehrer auf einem Gymnasium einer deutschen Kleinstadt und plötzlich ist alles anders! Das beschauliche Leben und Glück der Bilderbuchfamilie Pietsch wird plötzlich von allen Seiten bedroht, als ihre Kinder sich nach Ferienende und Schulbeginn immer mehr verändern. Liegt es an den beiden neuen Lehrern, die eine mysteriöse Aura umgibt? Den ultraspannenden Psychothriller „Kinder“ von Jürgen Seibold konnte ich nicht mehr aus der Hand legen. Gleich zu Beginn der Geschichte geschieht ein Mord – zwar fernab des eigentlichen Handlungsorts der Story, aber dennoch weiß der Leser sofort: hier wird noch Einiges passieren, das mulmige Gefühl trügt nicht! Die Schule als Tatort und Situationen in denen Eltern machtlos mitansehen müssen, wie ihre Kinder manipuliert und misshandelt werden (von wem verrate ich hier an dieser Stelle noch nicht ) sind ungewöhnlich für einen Kriminalroman. Wer Fitzek mag, der wird auch diesen intelligenten und flüssig geschriebenen Thriller lieben. Der Showdown kam etwas zu schnell, denn das hier war wieder einmal eines der Bücher, bei denen ich am Ende etwas traurig war, dass es „schon vorbei“ ist. Und das ist vielleicht auch der einzige Wermutstropfen, denn man hätte gerne noch mehr erfahren über die Hintergründe ….. aber ich möchte niemandem die Spannung nehmen!

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  • Rezension zu "Kinder"

    Kinder
    Zsadista

    Zsadista

    04. May 2014 um 15:04

    Die Sommerferien sind um und die drei Kinder der Familie Pietsch zieht es wieder in die Schule. Mit dem neuen Schuljahr gibt es auch zwei neue Lehrer. Das Ehepaar Moeller hält Einzug in das Leben der Schüler. Mit neuen Lernmethoden ecken die beiden Lehrer anfangs bei Schülern, Eltern und auch den Kollegen an. Doch ziemlich schnell legt sich die Aufregung und fast alle sind mit den Neuerungen zufrieden, lernen die Kinder doch jetzt freiwillig und erzielen auch bessere Noten. Doch hinter der blumigen Fassade der Moellers brodelt es gewaltig und nur noch Annette und Rainer Pietsch sowie Christine Werkmann stehen gegen die Moellers. Nachdem dann Kevin, Christines Sohn tödlich verunglückt steigern sich die Ereignisse bis zum Nervenzerreißen. Das perfide Spiel der Moellers ist kaum zu stoppen.  Auf den ersten vier Seiten des Buches geschieht ein Mord. Danach vergisst man erst einmal, dass man einen Psychothriller liest. Gemütliches Familienleben, Schule und ein paar kleine Unstimmigkeiten. Die neuen Lehrer erscheinen zunächst gar nicht mal so übel. Die Lernmethoden springen an, die Schüler werden besser. Man liest sich gut und schnell ein. Doch spätestens ab der Mitte wird man wieder daran erinnert, dass man keinen Jugendroman liest. Die Spannung und die Intrigen steigen, falsche Anschuldigungen, Selbstmordversuch, tödlicher Unfall und noch weit mehr. Bei den letzten Seiten kann man kaum noch das Buch aus der Hand legen.  Das Buch hat zwar das ein oder andere, was ich ankreiden muss, so wie z. B. das Ende in der Schulaula. Das war für mich nicht klar, woher diese Seile kamen. Oder ein bisschen mehr Hintergrund von dieser Organisation hätte ich mir gewünscht. Aber von mir trotzdem volle Punktzahl, weil mir der Rest eben so hammermäßig gefallen hat. 

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  • Kinder..

    Kinder
    Line1984

    Line1984

    03. May 2014 um 20:31

    Klappentext: Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr beginnt, richtet sich die Familie wieder im Alltag ein. Doch nach einigen Wochen beginnen sich die Kinder zu verändern. Sarah wird zunehmend abweisend, und auch Michael und Lukas entwickeln merkwürdige Verhaltens-weisen. Der Familienfriede wird immer mehr von dem aggressiven Auftreten der Kinder erschüttert. Haben die Veränderungen etwas mit den beiden neuen Lehrern, Rosemarie und Franz Moeller, und deren ziemlich unkonventionellen pädagogischen Methoden zu tun? Als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht. Zusammenfassung: Familie Pietsch lebt harmonisch mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Nach den Sommerferien versuchen sie wieder in den Alltag zu finden, gleichzeitig kommen zwei neue Lehrer, das Lehrerehepaar Moeller an die Schule der Kinder und eins ist sofort klar, irgendwas stimmt mit den beiden nicht. Dann bekommen auch noch zwei der Pietsches Kinder das die Moellers als Klassenlehrer. Die Moellers verfolgen ihre eigene Lehrmethode und üben Druck auf die Kinder aus um sie zu best Leistungen anzutreiben, einige Kinder die nicht mithalten können spüren man eigenen Leib was die Moellers davon halten. Doch die Moellers gehen noch weiter, Kinder die ihnen nicht gefallen stellen sie vor der ganzen Klasse bloß, demütigen sie und demonstrieren so ihre Macht. In den Klassen schüren sie die Missgunst was regelrechte Mobbing Attacken unter den Schülern hervorruft. Die Pietsches und einige andere Eltern merken schnell das die Lehrmethoden des Lehrerehepaars Moeller alles andere als harmlos sind, doch dabei stoßen sie auf taube Ohren, den einige Eltern und die anderen Lehrer sind zunächst begeistert von den Moellers. Plötzlich sind die Kinder fleißig, hören zu und folgen den Unterricht. Doch nach und nach wird der Ton unter den Kindern rauer, aggressiver und gewalttätiger... Meine Meinung: Da ich selber zwei Kinder habe eins davon im Schulalter hat mich dieser Thriller wirklich gepackt, das liegt denke ich daran das ich selbst Mutter bin. Denn dadurch kann man sich sehr gut in die Familie Pietsche hineinversetzen. Sie waren mir sofort sympatisch und sind mir immer mehr ans Herz gewachsen. Die sich zu spitzende Situation in der Schule, die Demütigungen der Moellers und der mysteriöse Tod eines Mitschülers sind mir wirklich nahe gegangen. Durch den flüssigen Schreibstil und die andauernde Spannung fiel es mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Von Seite zu Seite fieberte ich mehr mit und war in den Bann dieses Thrillers gezogen. Ein Thriller der einem auch nach den aus lesen nicht mehr los lässt. Das Cover: Das Cover wirkt dunkel und geheimnisvoll, genau passend zur Geschichte des Buches. Es fällt einen ins Auge und macht einen neugierig auf die Geschichte die dieses Buch verbirgt. Fazit: Was soll ich noch groß sagen? Dieses Buch ist packend, spannend von der ersten bis zur letzten Seite und lässt einen nicht mehr los. Eine absolute Leseempfehlung für alle Eltern die gerne Thriller lesen. Daher vergebe ich für diesen Thriller 5 von 5 Sternen!

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  • Ein provokanter Thriller zum Thema Mobbing und Leistungsdruck in der Schule

    Kinder
    mrs-lucky

    mrs-lucky

    03. May 2014 um 17:22

    Ich lese viel, aber selten hat mich ein Buch derart emotional bewegt und belastet wie dieser Thriller. Das mag am Thema liegen, das mich als Mutter von drei schulpflichtigen Kindern direkt anspricht, aber sicher auch am Erzählstil des Buches, das schonungs- und wertungslos die Ereignisse schildert und die Emotionen der Betroffenen wieder gibt.  Im Mittelpunkt der Geschichte steht Familie Pietsch, deren drei Kinder Sarah, 14 Jahre, Michael 12 Jahre und Lukas, 11 Jahre, alle dieselbe Schule besuchen. Die Familie sticht nicht durch Besonderheiten hervor, die Eltern haben ein recht gutes Verhältnis zu ihren Kindern. Als nach den Sommerferien mit Franz und Rosemarie Moeller ein neues Lehrerehepaar an die Schule kommt, beginnt sich nicht nur im Unterricht, sondern im Laufe der Zeit auch bei Familie Pietsch zuhause die Stimmung zu ändern. Die Moellers bringen neue Unterrichtsmethoden an die Schule, die zunächst einigen Widerstand unter Schülern und Eltern auf den Plan rufen, als dann im Unterricht deutlich mehr Disziplin herrscht und die Noten vieler Kinder besser werden, ebbt der Widerstand ab. Es gibt aber andere Veränderungen, die unter anderem die Eltern der Pietsch-Kinder misstrauisch werden lässt. Mobbing unter den Schülern nimmt zu, ein guter und beliebter Schüler unternimmt einen Selbstmordversuch, besonnene Schüler werden zunehmend aggressiv, und viele dieser Veränderungen scheinen auf das Konto der Moellers zu gehen. Das Buch zeigt auf subtile Art und Weise, wie geschickte Meinungsmache Schüler und Eltern manipuliert, und wo übersteigerter Ehrgeiz und Leistungsdruck hinführen können. An einigen Stellen wirkt der Thriller etwas konstruiert, das ist in diesem Fall aber als Stilmittel akzeptabel, da der Autor die Geschichte bewusst überspitzt darstellt. Nicht alle Entwicklungen und Reaktionen der Protagonisten sind für mich nachvollziehbar, dennoch verliert die Geschichte nie wirklich an Glaubwürdigkeit. Wie eingangs schon erwähnt, hat mich das Buch nachhaltig beeindruckt und mich zum Nachdenken gebracht. Unter anderem hat er mich darin bestärkt, wie wichtig eine funktionierende Kommunikation innerhalb der Familie ist, und wie wichtig es ist, meine Kinder ernst zu nehmen. Einen Punkt Abzug bekommt das Buch, da die Hintergründe zu der Geschichte zu sehr im Dunkeln bleiben ebenso wie die Methoden und Konzepte, die hinter dem Handeln der Moellers stehen.

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  • eine Schule in Angst

    Kinder
    irismaria

    irismaria

    03. May 2014 um 15:39

    „Kinder“ ist ein Psychothriller von Jürgen Seidel, in dem es um eine Schule geht, an der sich durch zwei dubiose neue Lehrer das Klima und das Leben von Schülern und ihren Familien, aber auch der Lehrer verändert. Im Mittelpunkt steht die Familie Pietsch aus der Nähe von Stuttgart: Annette und Rainer sind beide berufstätig, die drei Kinder (Lukas, Michael und Sarah) besuchen ein Gymnasium. Dort bekommen sie nach den Ferien das Lehrerehepaar Franz und Rosemarie Moeller. Bei ihnen geht es streng zu und manchmal werden Schüler bloßgestellt, andererseits verbessern sich auch die Noten und das Verhalten der Kinder. Eltern und Lehrerschaft sind gespalten. Mobbing und Psychoterror breiten sich an der Schule aus und und bald kommt es zu ersten Opfern… Ich habe „Kinder“ in einer vom Autor begleiteten Leserunde gelesen und fand die Dynamik, mit der sich die Schule verändert, erschreckend. Die verschiedenen Lehrer- Eltern- und Schülertypen sind gut beschrieben und die Handlungsweisen plausibel. In einer Parallelhandlung wird von der Gruppe berichtet, der die neuen Lehrer angehören, und was ihre Vorgeschichte ist. Hier hat mir am Schluss noch mehr Info über die Hintergründe gefehlt. Ich empfehle „Kinder“ als spannende Geschichte, die mich an „Die Welle“ erinnert hat.

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  • Tatort Schule

    Kinder
    esposa1969

    esposa1969

    30. April 2014 um 00:31

    Hallo liebe Leser, abermals durfte ich an einer Leserunde zu einem packenden Psychothriller teilnehmen: == Kinder == Autor: Jürgen Seibold == Buchrückentext: == Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr beginnt, richtet sich die Familie wieder im Alltag ein. Doch nach einigen Wochen beginnen sich die Kinder zu verändern. Sarah wird zunehmend abweisend, und auch Michael und Lukas entwickeln merkwürdige Verhaltens-weisen. Der Familienfriede wird immer mehr von dem aggressiven Auftreten der Kinder erschüttert. Haben die Veränderungen etwas mit den beiden neuen Lehrern, Rosemarie und Franz Moeller, und deren ziemlich unkonventionellen pädagogischen Methoden zu tun? Als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht.   == Leseeindrücke: == In diesem sehr spannenden Thriller bescheint der Autor, welche Auswirkungen es auf Schüler, Eltern und der gesamten Schulbelegschaft haben kann, wenn gestörte Lehrer (hier sogar ein Lehrer-Ehepaar) glauben, dass sie die Allmacht in Person sind. Nur die Starken können so etwas durchstehen, unbeschadet aber nicht. Ich bin einigermaßen beruhigt, dass dieser Thriller einfach nur eine freierfundene Handlung ist. Die Vorstellung so etwas könnte meinem Sohn widerfahren ist unerträglich. Insgesamt könnte rein theoretisch so etwas ähnliches wie im Thriller beschrieben in Schulen stattfinden, aber wohl nur vom Ansatz her und nicht bis zum Schluss durchgezogen werden, da wohl vorher Eltern, Rektor, Polizei eingreifen würden. In die Handlung bin ich von Anfang an gut reingekommen, die Protagonisten - bis auf die vielen Schüler-(namen) - waren übersichtlich und namentlich gut merkbar. Die insgesamt 10 Kapitel verteilt auf 408 Seiten waren mir etwas zu lang. Das Ende fand ich nun nicht gerade komplett auflösend, aber zumindest unerwartet. Das erste Drittel des Buches beginnt schon sehr packend, gegen Mitte hin baut sich der Spannungsbogen immens auf, welcher gegen Ende hin dann wieder leicht abflacht. Insgesamt habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und vergebe gerne 4 von 5 Sternen! Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

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  • Ein wirklich erschreckendes Szenario, tolles Buch

    Kinder
    leseratte69

    leseratte69

    26. April 2014 um 01:25

    Klappentext Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Sie sind glücklich verheiratet und mit ihrem Alltag mehr als zufrieden. Doch als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr anfängt, beginnen die Kinder sich zu verändern. Der Familienfrieden wird bald vom immer aggressiveren Auftreten der Kinder erschüttert, und als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht ... Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr beginnt, richtet sich die Familie wieder im Alltag ein. Doch nach einigen Wochen beginnen sich die Kinder zu verändern. Sarah wird zunehmend abweisend, und auch Michael und Lukas entwickeln merkwürdige Verhaltensweisen. Der Familienfriede wird immer mehr von dem aggressiven Auftreten der Kinder erschüttert. Haben die Veränderungen etwas mit den beiden neuen Lehrern, Rosemarie und Franz Moeller, und deren ziemlich unkonventionellen pädagogischen Methoden zu tun? Als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht. Meine Meinung Die Story Dieses Buch von Jürgen Seidel hat ein sehr erschreckendes Szenario beschrieben, welches einem als Mutter, die Haare zu Berge stehen lässt. Wie leicht doch unsere Kinder und deren Eltern zu manipulieren währen, ist in diesem, zwar fiktiven, aber dennoch glaubwürdigen und sehr realistischem Roman, wirklich gut wiedergegeben. Die Familie Pitsch, die im Buch im Mittelpunkt steht, wird durch die Machenschaften der neuen Lehrer an der Schule, fast zerstört.Die Eltern bemerken, wie ihre Kinder sich immer mehr zum negativen entwickeln, seit die neuen Lehrer, Rosemarie und Franz Moeller an der Schule unterrichten. Als es zu einem Selbstmordversuch eines Schüler und zum Tode eines anderen kommt, wissen die Pitsches durch eigene Ermittlungen, wer dahinter steckt. Doch leider glaubt ihnen keiner, denn die Moellers haben die anderen soweit schon manipuliert, dass sie es selber nicht bemerken. Doch die Pitsches geben nicht auf und finden bald heraus, das die Moellers schon an anderen Schulen ihr Unwesen getrieben haben und dort auch Schüler auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen sind. Ich fand dieses Buch wirklich sehr spannend und emotionsgeladen. Ich hätte mir gerne nur ein etwas längeres Ende gewünscht und, dass man mehr über die Organisation Erfährt, die die Fäden im Hintergrund des Geschehens zieht. Aber lest doch einfach selber, es lohnt sich Der Schreibstil Dieses Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Sehr gut haben mir die verschiedenen Perspektiven, aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten gefallen. Am Ende jedes Kapitels wird dem Leser ein Einblick in die Organisation gewährt, die hinter all diesem steckt. Diese hätte meiner Meinung nach noch intensiver sein könne. Doch im ganzen ist da Buch sehr gut geschrieben. Die Charakter Ich konnte mich sehr gut in die in die Lage der Familie Pitsch hinein versetzen. Sie sind mir schnell an Herz gewachsen und ich habe mit ihnen gelitten. Ich fand alle Charaktere sehr gut und realistisch dargestellt, so das ich mich sehr gut auf die Story und die Personen einlassen konnte. Mein Fazit Dieses Buch hat mir wirklich viele spannende Lesestunden beschert. Die Handlung geht einem unter die Haut und lässt einen nachdenklich zurück. Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Von daher gibt es von mir volle vier von fünf Sternen

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  • Völlig fiktive Geschichte!

    Kinder
    Igela

    Igela

    Familie Pietsch ist eine Familie wie aus dem Bilderbuch. ihre 3 Kinder Sarah, Michael und Lukas besuchen die örtliche Schule. Nach den Sommerferien bekommen Lukas und Michael neue Lehrer, das Ehepaar Moeller. Mit eiserner Disziplin wollen diese beiden in den Schulklassen durchgreifen und die Schüler zu Höchstleistungen anstacheln. Doch was am Anfang für die Eltern gut tönt, entpuppt sich mehr und mehr zu einer Wesensveränderung der den Moellers anvertrauten Schüler. Als Kevin, der Freund von Lukas vor der Schule überfahren wird, fangen Pietsches an ,sich zu wehren gegen die undurchsichtigen Erziehungsmethoden von den Lehrern. Dadurch wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Der Schreibstil von Jürgen Seibold ist flüssig und in klaren Worten geschrieben. Die Geschichte ist in zwei Erzählsträngen gehalten,wobei die Erzählung der Familie Pietsch deutlich den grösseren Anteil hat. Der Strang mit der Geschichte der Vergangenheit war für mich eher wirr und undurchschaubar und diese habe ich im grossen und ganzen "überlesen". Zum Schluss des Buches springt die Geschichte in einigen Kapiteln wie ein Pingpongball hin und her, was ich als ermüdend empfand. Der Anfang des Buches hat mich sofort gepackt, die Situationen in der Familie und in der Schule sind auch sehr real beschrieben. Doch je länger das Buch dauert, je mehr Situationen tauchen auf, indem ich mich als Leser doch zu sehr in einer völlig fiktiven Geschichte wiederfand, um mit den Eltern mit zu fühlen. Der Schluss des Buches war für mich dann enttäuschend, bleiben doch noch viele Fragen, die mich über das ganze Buch sehr beschäftigt haben, offen.

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    • 2
    buchjunkie

    buchjunkie

    25. April 2014 um 21:31
  • Schule und Leistungsdruck

    Kinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    23. April 2014 um 09:37

    Wir finden uns in einer ganz normalen Familie, Pietsches haben drei Kinder, alle gehen auf ein Gymnasium, der Vater ist fest im Job eingespannt und die Mutter hat sich selbständig gemacht und der Job läuft ebenfalls gut an. Die Familie redet miteinander und eine gemeinsame Mahlzeit am Tag ist ein Austauschpunkt den alle genießen.  Dann beginnt das neue Schuljahr, die Eltern sind erst einmal froh, dass der Alltag wieder einen festen Rahmen hat und die Kinder haben an der Schule zwei neue Lehrer, mit denen alle drei nicht wirklich warm werden. Zuerst bemerken die Eltern zwar Veränderungen an ihren Kindern und bei einem Elternabend sind sie nicht die Einzigen denen dies auffällt, als dann jedoch gute Noten ins Haus flattern, die Kinder im Haushalt helfen und von sich aus lernen, kommt das Gefühl auf, die neuen Lehrer machen doch etwas gut, es ist nicht mehr so angespannt zu Hause. Doch das Durchatmen hält nicht lange an, ein Schüler will sich im Fluss das Leben nehmen und es dauert nicht lange, da wird ein weiterer Schüler überfahren und auch im Hause Pietsch verändert sich die Stimmung, man redet nicht mehr miteinander und der Verdacht liegt nahe, dass es etwas mit den Lehrern zu tun haben könnte, doch als Herr Pietsch seine Bedenken bei einem weiteren Elternabend nochmal anspricht steht er plötzlich ganz alleine da und ehe er sich versieht, bekommen sie deutliche Warnungen ins Haus......... Die Geschichte ist durchweg spannend geschrieben und man hat das Bedürfnis mehr erfahren zu wollen, immer wieder geschehen neue Dinge und immer wieder stellt man sich die Frage, warum tut da keiner was.  Es gibt noch einen weiteren Geschichtsverlaufes eines Mannes im Rollstuhl die immer wieder eingespielt wird und deutlich macht, was an dieser Schule passiert, hat Methode, doch welche wird nicht ganz klar. Die Spannung wächst bis zum Ende und der Autor schafft es einen sehr mit zu ziehen doch der Show Down lässt dann für mich viel zu viele Fragen offen. Man hat das ganze Buch durch immer die Frage, welches Ziel verfolgt dieses Lehrerpaar und es ist schade, dass die auch bleibt, wenn das Buch geschlossen wird.  

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