Jürgen Seibold Pferdefuß

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Inhaltsangabe zu „Pferdefuß“ von Jürgen Seibold

Außerhalb der Ferienzeit ist es ruhig auf dem Campingplatz am Oberrieder Weiher. Deshalb ist der Betreiber heilfroh, dass wenigstens dieser seltsame Schriftsteller eine der Trekkinghütten bezogen hat. An einem Roman soll er schreiben, aber man sieht ihn immer nur um das alte Kieswerk herumstreifen – bis er eines Nachts verschwindet. Als kurz darauf eine verkohlte Leiche in einem ausgebrannten Pferdestall gefunden wird, hat Kommissar Hansen einen schrecklichen Verdacht, und schon bald stößt er auf ein tödliches Geheimnis, das sich um das stillgelegte Kieswerk rankt.

Die Reihe um Kommissar Hansen ist super toll!!!

— Stups
Stups

ein weiterer ganz toller Krimi von Jürgen Seibold den ich nur empfehlen kann

— Binchen84
Binchen84

Am Anfang gibt es eine Perspektive aus der Sicht des Täters. Dieser Perspektivenwechsel hätte aus meiner Sicht ruhig noch öfter sein können.

— Taluzi
Taluzi

Wie gewohnt spannend und unterhaltsam. Meiner Meinung nach einer der besten Teile der Reihe um den sympathischen Kommissar Eike Hansen

— mareike91
mareike91

Unterhaltsamer und spannender Regionalkrimi, der auch einen Nicht-Krimi-Fan fesselt.

— Waschbaerin
Waschbaerin

Eine gelungene Fortsetzung der ersten drei Bände und trotzdem spannend bis zur letzten Seite!

— Kiiim22
Kiiim22

ein absolutes lesevergnügen spannender allgäu krimi mit einer guten prise humor

— eulenmama
eulenmama

Ein rundum gelungener Kriminalroman mit Spannung, Humor und fein gezeichneten Charakteren.

— Bibliomarie
Bibliomarie

Unterhaltsamer Krimi, sympathisch Charaktere - ein schöner Roman für Fans von Provinzkrimis.

— leserattebremen
leserattebremen

Wieder ein genialer Hansen-Krimi - Topempfehlung!

— Wildpony
Wildpony

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    25. June 2016 um 13:30
  • Pferdefuß

    Pferdefuß
    Themistokeles

    Themistokeles

    14. June 2016 um 08:52

    Ich lese gern Krimis, sowohl Regionalkrimis, als auch andere. Ebenso finde ich die Abwechslung schön zwischen einem mal eher etwas ruhigeren und einem mal etwas turbulenteren Krimi. Das manche eher brutaler sind, andere realisitischer und mancher mit sehr viel Humor ausgestattet. Bei Pferdefuß ist es so, dass ich bei diesem Roman eindeutig finde, dass er eher in die Mischung aus realitätsnah und humoristisch geht, das ganze gapaart mit ein bisschen Lokalkolorit und einem sehr sympathischen Ermittler. Für mich hat dieser Krimi so ein paar Besonderheiten, denn er spielt zwar weit weg von meiner Heimat, jedoch kommt der Kommissar aus meiner Nähe und ich musste doch einige Male schmunzeln, wenn nun Orte genannt wurden, die eigentlich nicht wirklich bekannt sind, ich aber kenne, da dieses Dörfchen nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt liegt. Solcherlei Kleinigkeiten machen ein Buch gleich noch ein bisschen besser, als es eh schon ist. Dazu kam, dass ich die Charaktere sehr mocht. Sowohl Hansen, der mir allein schon durch seine Abneigung gegen den typischen Leibniz-Keks sypmatisch geworden ist, mag ich diesen nämlich auch nicht wirklich gern. Zudem ist er einfach auch ein Charakter, der so einige Facetten hat, die ich sehr interessant finde und die Beziehung zu seinem Kater ist auch einfach nur genial. Zumal der Kater Ignaz ja wirklich ein ganz besonderes Individuum ist. Das Gute dabei, man braucht die Vorgänger nicht kennen, um sehr schnell mit Hansen und den anderen Charakteren warm zu werden, die sicher schon in den anderen Teilen ihren Part hatten. Mein Liebling in diesem Buch ist aber eindeutig der alte Frieder, den ich mit seiner liebenswürdigen und kauzigen Art einfach so gern mochte. In einer Szene, als er ziemlich missverstanden wird, tat er mir so Leid, dass ich sogar am liebsten ins Buch gekrabbelt wäre, um ihn zu trösten. Diese tollen Charaktere und Kleinigekeiten, die für mich so besonders waren, sind hier gepaart mit dem auf jeden Fall spannenden Kriminalfall, der durchaus ziemlich verworren wirkt zunächst, aber irgendwann kam mir schon der Verdacht, wer hier genau wohl der wahre Täter sein könnte. Ich freue mich ja immer wieder, wenn ich irgendwie am Ende sogar richtig gelegen habe. Auch wenn die Aufklärung hier vllt etwas spannender hätte gestaltet werden können. Alles in allem ein super Regionalkrimi, in dem sich der Kriminalfall sehr gut in den Kontext der Charaktere, des leicht humoristischen und allem anderen einbettet. Mir hat er doch ziemlich gut gefallen!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. June 2016 um 19:37
  • Kurzrezension zu Pferdefuß

    Pferdefuß
    ChrischiD

    ChrischiD

    31. May 2016 um 12:19

    Als der einzige Gast des Platzes, neben den Dauercampern, bei Nacht und Nebel samt seiner Sachen verschwindet, und die Hütte lupenrein zurücklässt, glaubt noch keiner so recht an ein Verbrechen. Doch kurze Zeit später brennt eine Scheune ab, in der zudem eine Leiche gefunden wird. Ab da ergeben sich diverse Verbindungen, die Kommissar Hansen, der mit dem Fall betraut wird, kurzzeitig zu seiner alten Arbeitsstätte führen...Trotz der vermeintlichen Ruhe, die der Autor im vierten Band für Kommissar Hansen an den Tag legt, darf man sich nicht täuschen lassen. Unter der Oberfläche brodelt es bereits gewaltig und es wird ein spannendes Konstrukt gesponnen, das mit allerlei Verwirrungen und Wendungen aufwartet, ohne dass sich der Leser dabei jedoch verloren oder überfordert vorkommt. Der rote Faden hält alle Ereignisse beisammenund führt gekonnt durchs Geschehen. Die Auflösung ist nicht minder überraschend und lässt den Leser erst auf den letzten Metern das gesamte Ausmaß der Ereignisse erahnen.Ich habe diesen Titel exklusiv für die Leser-Welt gelesen und rezensiert, daher nur eine Kurzrezension an dieser Stelle.Die ausführliche und vollständige Besprechung gibt es hier:Rezension "Pferdefuß"

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  • Pferdefuß

    Pferdefuß
    twentytwo

    twentytwo

    15. May 2016 um 11:15

    Wäre Frieder nicht zufälligerweise mitten in der Nacht unterwegs gewesen, hätte man das plötzliche Verschwinden des Campinggastes mit Sicherheit erst wesentlich später bemerkt. Frieder ist sich sicher, eine bedeutende Beobachtung gemacht zu haben und nötigt seinen Freund und Campingplatzbesitzer den Vorfall polizeilich zu melden. Und so landet die, zunächst nicht ganz ernst genommene Vermisstenanzeige, letztendlich bei der Kemptener Kripo und damit bei Kommissar Hansen.Schon wenig später stellt sich heraus, dass der alte Frieder tatsächlich recht gehabt hat und der Campinggast nicht freiwillig vorzeitig ausgecheckt hat. Als sich im Laufe der Ermittlungen ergibt, dass ernstzunehmende Spuren in die alte Heimat von Hansen führen, nimmt dieser die Gelegenheit war, bei seinen ehemaligen Kollegen Akteneinsicht vor Ort zu nehmen. Und so schließt sich letztendlich der Kreis und es beweist sich, dass Nord und Süd doch nicht so weit auseinander liegen.FazitEin interessant aufgebauter Plot, der allen Ansprüchen eines Allgäu-Krimis, mit dem erwarteten Lokalkolorit, mehr als gerecht wird.

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  • konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen

    Pferdefuß
    Binchen84

    Binchen84

    15. April 2016 um 13:02

    Inhalt:Außerhalb der Ferienzeit ist es ruhig auf dem Campingplatz am Oberrieder Weiher. Deshalb ist der Betreiber heilfroh, dass wenigstens dieser seltsame Schriftsteller eine der Trekkinghütten bezogen hat. An einem Roman soll er schreiben, aber man sieht ihn immer nur um das alte Kieswerk herumstreifen – bis er eines Nachts verschwindet. Als kurz darauf eine verkohlte Leiche in einem ausgebrannten Pferdestall gefunden wird, hat Kommissar Hansen einen schrecklichen Verdacht, und schon bald stößt er auf ein tödliches Geheimnis, das sich um das stillgelegte Kieswerk rankt.(Quelle: Piper Verlag) Über den Autor:Jürgen Seibold, geboren 1960 in Stuttgart, arbeitete als Redakteur und freier Journalist für Tageszeitungen, Zeitschriften und Radiostationen und veröffentlichte 1989 seine erste Musikerbiografie. Es folgten weitere Sachbücher mit einer Gesamtauflage von rund 1,2 Millionen Exemplaren. Außerdem schreibt er Jugendbücher, Thriller und seine erfolgreiche Allgäu-Krimi-Reihe um den Hauptkommissar Eike Hansen. Mit seiner Familie lebt Jürgen Seibold im Rems-Murr-Kreis.(Quelle: Piper Verlag) Meine Meinung:Kommissar Hansen ermittelt wieder. Wer meinen Blog verfolgt wird inzwischen gemerkt haben, dass mir die Bücher von Jürgen Seibold sehr mag. So war es für mich ein MUSS, auch diesen Krimi von ihm zu lesen.Der Autor überzeugt nach wie vor mit einem fesselnden und gut zu lesenden Schreibstil und versteht es, den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu schicken und ihm häppchenweise neue Hinweise vorzulegen. Dies macht die Handlung absolut authentisch, weil bei keiner Ermittlung alles auf dem Silbertablett serviert wird.Die Spannung ist ab der ersten Seite vorhanden und es wird aus Erzählersicht abwechselnd von Kommissar Eike Hansen und dem Täter geschildert. So erfährt man viel über die Gedankengänge und Beweggründe des Täters. Im gleichen Zug verfolgt man auch die Folgerungen von Kommissar Hansen bis sich am Ende der Täter finden lässt. Ich kam bis am Ende nicht dahinter, wer der Täter war. Das macht für mich einen wirklich guten Krimi aus. Man wird auf verschiedene Fährten gelenkt, manche führen ins Nichts, manche bringen einem einen Schritt weiter. Ich habe bei den Krimis von Jürgen Seibold immer das Gefühl, sehr nahe an den Ermittlern dran zu sein.Aber wer schon mal ein Buch von Autor Jürgen Seibold gelesen hat wird wissen, dass es hier kein trockenen Krimi gibt. Bei ihm findet man auch immer wieder mal was zum Lachen. Es wird die schwäbische Mundart in lustige und teils ironische Dialoge verpackt, die aber dennoch für jeden verständlich sind. Hauptprotagonist Eike Hansen kann man sich, auch ohne die anderen Hansen-Krimis zu kennen, gut vorstellen und man erfährt noch einiges aus seiner Vergangenheit. Er hat eine angenehme Tiefe und seine Ermittlungsmethoden bringen ihn zum Erfolg. Auch die anderen Nebencharaktere sind mit viel Liebe gestaltet und beschrieben und ihre unterschiedlichen Charakterarten ergeben ein stimmiges Gesamtbild. Und nicht zu vergessen Hansens Kater Ignaz. Er ist für mich der eigentliche Star im Buch und macht es Hansen nicht immer leicht und ist auch mal schnell eingeschnappt. Die unterschiedlichen Schauplätze die Ermittler Eike Hansen aufsuchen muss, kann man sich bildlich gut vorstellen und fühlt sich vor Ort versetzt.Fazit:Ein weiterer gelungener Allgäu-Krimi von Jürgen Seibold. Der perfekt ausgeklügelte Fall ist mit viel Spannung geladen und spritzigen Dialogen gespickt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 

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  • Leserunde zu "Pferdefuß" von Jürgen Seibold

    Pferdefuß
    JürgenSeibold

    JürgenSeibold

    Liebe lovelybooks-Besucher, weil es hier immer so nett ist und Diskussionen allen Beteiligten Vergnügen statt Verdruss bereiten, gönne ich mir auch für meinen neuen, vierten Allgäukrimi "Pferdefuß" (Piper, 1. Februar 2016) den Spaß, euch zu einer Leserunde mit möglichst bunter Beteiligung einzuladen. Vom Campingplatz am Oberrieder Weiher (zwischen Krumbach/Schwaben und Illertissen gelegen) verschwindet eines Nachts ein seltsamer Tourist, der sich unter dem falschen Namen „Rockford“ registriert hatte. Dann brennt eine Scheune, eine Leiche wird gefunden - und statt mit den Kollegen in den Vatertag zu wandern, ermittelt Hansen in einem Mordfall. Zusammen mit Hanna Fischer und Willy Haffmeyer stößt er auf Verbindungen zu einem schaurigen alten Fall - die ihn auch in seine Heimat Hannover führen. Der Piper-Verlag stellt 15 Exemplare, die ich signiere und an euch verschicke - und sollten mehr als 15 Leser mitmachen möchten, wird verlost. Am 10. Februar (Aschermittwoch) ist Einsendeschluss, und am 11.2. wird verlost, falls nötig. Ich freue mich schon auf eure Beiträge und auf die Leserunde! Bis dahin, herzliche Grüße Jürgen Seibold

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    • 827
  • Falsche Ferienidylle im Allgäu

    Pferdefuß
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    25. March 2016 um 19:31

    Es war der erste Krimi den ich von Jürgen Seibold gelesen habe.Ich wollte mich an der Leserunde beteiligen, habe es aber nicht rechtzeitig geschafft mit dem Lesen fertig zu werden.Dieser Kriminalfall hat mich angesprochen,weil er in der Nähe meiner früheren Heimat spielt und ich überprüfen wollte,ob das Lokalkolorit auch gut eingefangen worden ist.Auf dem Campingplatz am Oberrieder Weiher ist ausserhalb der Ferienzeit wenig los und man ist dankbar für jeden Besucher,der dort ankommt.Das Faktotum Frieder beobachtet meines Nachts einen seltsamen Vorfall,bei dem offenbar ein Mann verschwindet.Er meldet es der Polizei,doch sie glaubt ihm nicht.Als dann n och die junge und hübsche Lilo mit ihrem sehr viel älteren Freund verschwindet, wird Kommisar Hansen von der Kripo Kempten eingeschaltet.Es ist für Hansen als Norddeutschem nicht ganz einfach,diesen merkwürdigen Fall zu lösen.Am besten gefällt mir der Kater Ignaz,der bei Hansen und seiner Freundin lebt,aber mit Hansen nicht gut klar kommt.Auch die vielen Tiere auf dem Campingplatz haben es mir angetan,aber den Grund dieser Mordserie fand ich ziemlich unangenehm.Ich werde mir gelegentlich sicherlich noch den einen oder anderen Krimi dieser Serie vornehmen,weil es Spaß macht sie zu lesen.

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  • Rezension zu "Pferdefuß" von Jürgen Seibold

    Pferdefuß
    tigerbea

    tigerbea

    21. March 2016 um 13:10

    Auf einem Campingplatz beobachtet der alte, verschrobene Frieder, wie nachts ein Gast aus seiner Hütte zu einem Auto geschliffen wird. Ob er tot oder nur bewußtlos ist, kann Frieder nicht erkennen. Doch niemand scheint ihm zu glauben. Bis in einer alten, überversicherten Scheune ein Brand ausbricht und darin eine verkohlte Leiche gefunden wird. Doch die Leiche verbrannte nicht durch Zufall.... Die Spuren führen Eike Hansen in seine alte Heimat Niedersachsen und zu einem Fall, der schon lange zurückliegt und nie aufgeklärt wurde.... Auch der nun 4. Fall für Eike Hansen und sein Team ist spannend wie nichts sonst. Durch den geschickten Prolog ist man als Leser direkt in der Handlung und die Spannung ist direkt greifbar. Man muß einfach wissen, was es mit dem Prolog auf sich hat. Die Charaktere, allen voran Eike Hansen, sind wunderbar dargestellt und leben auch hier weiter. So ist es sehr schön zu lesen, wie Eike in seiner Heimat immer besser klar kommt, eine Frau findet und einfach glücklich wird. Aber auch die tierieschen Charaktere sind einfach wunderbar. So ist Kater Ignaz für diese Serie einfach unverzichtbar, seine kleinen Animositäten mit Eike sind einfach wunderbar! Eike ohne Ignaz würde einfach nicht funktionieren. Es würde ganz gewaltig etwas fehlen. Auch in diesem Band wird wieder Dialekt gesprochen, der aber auch diesmal sehr gut verständlich ist und einfach dazu gehört. Dadurch wird dieser Regionalkrimi authentisch. Dazu die wunderbaren Beschreibungen der Region und das Herz des Regionalkrimifans schlägt höher! Ich kann diesen Krimi einfach jedem Liebhaber von guten Regionalkrimis empfehlen. Ganz egal, ob er die Serie bereits kennt oder nicht. Der Krimi funktioniert auch ohne Vorkenntnisse (allderdings verpaßt man etwas, wenn man die vorherhigen Abenteuer von Hansen und Co. nicht kennt!)    

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  • Hansen in Bestform

    Pferdefuß
    mareike91

    mareike91

    13. March 2016 um 19:33

    Inhalt: Auf dem Campingplatz am Oberrieder Weiher verschwindet über Nacht ein Gast. Kurze Zeit später werden seine verbrannten Überreste in einer auf die Grundmauern heruntergebrannten Scheune gefunden. Eike Hansen findet heraus, dass der Mann, der sich als Schriftsteller ausgegeben und Nachforschungen in der Umgebung angestellt hat, unter falsche Identität auf den Campingplatz gastiert hat. Welchem Geheimnis war der Tote auf der Spur? Und wurde er deshalb ermordet? Meine Meinung: Eike Hansens inzwischen vierter Fall und meiner Meinung nach einer seiner besten und spannendsten. Der Schreibstil von Autor Jürgen Seibold ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, mit viel Witz und Humor. Entsprechend eines Lokalkrimis kommen auch die Beschreibungen der lokalen Gepflogenheiten und der wunderschönen Landschaft nicht zu kurz und der Leser begegnet im Laufe des Buches natürlich auch dem einen oder anderen dialektsprechenden, alteingesessenen Allgäuer. Eike Hansen, der Protagonist der Reihe, ist gleichermaßen sympathischen wie intelligent. Ursprünglich aus Hannover stammend, hat er inzwischen seinen Platz im Allgäu und bei der Kemptener Kripo gefunden. Lediglich sein Mitbewohner Ignaz, ein Kater der bereits vor ihm in seinem neuen Haus gewohnt hat und ihn als Eindringling sieht, macht ihm das Leben schwer… Seine beiden (Lieblings-)Kollegen, die etwas korpulente und resolute Hanna Fischer und der gutmütige und ortskundige Willy Haffmeyer, sind ebenfalls sehr authentisch und sympathisch und geben mit Hansen zusammen ein ungleiches, aber wirklich tolles Ermittlerteam ab, das man als Leser gerne begleitet. Der Campingplatz am Oberrieder Weiher ist ein schönes und außerhalb der Saison eigentlich ruhiges Fleckchen Erde, an dem sich so einige skurrile, liebenswerte Gestalten tummeln. Allen voran der alte und etwas kauzige Frieder: taub und seit seinem Schlaganfall vor einigen Jahren leicht gehandicapt, aber mit einem riesigen Herz für Mensch und Tier. Auf einer seiner nächtlichen Touren über den Campingplatz, bei denen er nach dem Rechten schaut und Pferd Anton und die Gänse besucht, beobachtet Frieder eine dunkle Gestalt dabei, sich am Kofferraum eines Wagens zu schaffen zu machen und anschließend davonzufahren. Am nächsten Tag ist der seltsame Gast aus der Trekkinghütte verschwunden… Keiner nimmt Frieder und seine Beobachtungen ernst – bis die verkohlte Leiche des Gastes in einer Scheune gefunden wird. Kein leichter Fall für Hansen und seine Kollegen... Die Suche nach dem Mörder des geheimnisvollen Campingplatzgastes führt ihn zurück in seine Heimat Hannover und zu einem Vermisstenfall, der bereits einige Jahre zurück liegt. Die Verbindung der beiden Fälle ist sehr gut gelungen und macht den Fall komplexer. Die Ermittlungen beinhalten authentische Polizeiarbeit incl. Verhöre, Durststrecken und Papierkram, aber trotzdem bleibt es dauerhaft spannend und unterhaltsam. Zum Ende hin kommen auch die Actionliebhaber voll auf ihre Kosten. Ein Ende, deren Ausgang ich so nicht erwartet hatte. Die schlussendliche Auflösung ist absolut gelungen, wenn auch schockierend. Der Leser erhält dort - zusätzlich zu den im Laufe des Buches immer mal wieder eingestreuten Abschnitten aus Sicht des Täters - einen erschreckenden Einblick in dessen (kranke) Psyche und Gedanken. Fazit: Spannender und interessanter Plot, authentische, sympathische Charaktere und ein gelungenes, schockierendes Täterprofil. Meiner Meinung nach einer der besten Teile der Reihe.

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  • Allgäu-Krimi mit norddeutschem Flair und Katzen-Schmankerl

    Pferdefuß
    Taluzi

    Taluzi

    06. March 2016 um 13:05

    Der tüdelige Frieder Fesler beobachtet eines nachts am Campingplatz Oberrieder Weiher seltsames. In dieser Nacht verschwindet auch einer der Campinggäste spurlos. Als Frieder dem Campingplatzbesitzer Burghammer davon berichtet, lacht dieser ihn aus. Trotzdem berichtet er von den Beobachtungen der Polizei. Als einige Tage später ein Schuppen abbrennt und eine verkohlte Leiche gefunden wird, ahnen die Ermittler die Zusammenhänge noch nicht. Aber Hansen spürt, dass der aktuelle Fall Verbindungen hat zu einem alten Fall aus seiner Heimat. Ein Besuch in der alten Heimat bringt Gewissheit! Nur wer steckt dahinter? „Pferdefuß“ ist der vierte Ällgau-Krimi von Jürgen Seibold. Ich habe nicht alle 4 gelesen, das muss man auch gar nicht, da jeder Krimi einen Fall für sich hat. Der Krimi beginnt ruhig und steigert Stück für Stück seine Spannung bis zum Schluss. Selbst als der Täter schon bekannt ist, wird die Spannung nochmals gesteigert durch das Aufdecken seiner kompletten Taten und der Hintergründe. Am Anfang gibt es eine Perspektive aus der Sicht des Täters. Dieser Perspektivenwechsel hätte aus meiner Sicht ruhig noch öfter sein können. Ein Schmankerl sind die kleinen Episoden über den Kater Ignaz, der so seine Schwierigkeiten mit seinem Besitzer Hansen hat. Oder war es umgekehrt? Ich fand es immer wieder zum Schmunzeln. Zu Beginn der Geschichte erfährt man von Kommissar Hansens privaten Absichten. Diese rücken während des Krimis ganz in den Hintergrund und tauchen erst zum Abschluss wieder auf. Ich hatte zwar zwischendurch Hansens Privatleben vermisst, aber zugegeben, es hätte mitten in den Krimi nicht gepasst. So hat der Autor Jürgen Seibold es genau richtig platziert: am Anfang und am Ende! Die Sache hat natürlich einen Pferdefuß!! Auch dieser Krimi muss mal Enden! Ich bin gespannt auf den nächsten Allgäu-Krimi!

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  • Pferdefuß

    Pferdefuß
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    04. March 2016 um 15:42

    Inhalt: Außerhalb der Ferienzeit ist es ruhig auf dem Campingplatz am Oberrieder Weiher. Deshalb ist der Betreiber heilfroh, dass wenigstens dieser seltsame Schriftsteller eine der Trekkinghütten bezogen hat. An einem Roman soll er schreiben, aber man sieht ihn immer nur um das alte Kieswerk herumstreifen – bis er eines Nachts verschwindet. Als kurz darauf eine verkohlte Leiche in einem ausgebrannten Pferdestall gefunden wird, hat Kommissar Hansen einen schrecklichen Verdacht, und schon bald stößt er auf ein tödliches Geheimnis, das sich um das stillgelegte Kieswerk rankt. Meine Meinung: Ganz ehrlich? Das ist jetzt der 4. Hansen-Krimi von Jürgen Seibold und langsam aber sicher weiß ich nicht, was ich noch schreiben soll. Es ist immer das Gleiche, was ich von mir gebe. Jürgen Seibolds Krimis sind einfach super. Sie haben Wiedererkennungswert, bauen Spannung so auf, dass es nie langweilig wird, haben Hauptpersonen, die sowas von sympathisch und authentisch sind und machen einfach nur Spaß. Ich denke damit ist alles gesagt. Wer mehr wissen will kann meine anderen Rezensionen lesen, auch zu finden auf danzlmoidlbooks.blogspot.de :) Ach ja... Und Ignaz hat diesmal wieder mehr zu tun. Das für alle Insider :) Fazit: Ganz klar zu empfehlen.

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  • Jürgen Seibold - Pferdefuß

    Pferdefuß
    Melanie_M

    Melanie_M

    29. February 2016 um 13:15

    Cover: Das Cover zeigt ein Blick aus dem Fenster auf einen Campingplatz, gelegen an einem See. Zum Fenster herein sieht ein Pferd. An sich ein lustiges Cover, jedoch hätte es - nachdem es sich um einen Krimi handelt - noch ein bisschen "düsterer" aussehen können. Inhalt: Die 18-jährige Lilo Kalkar verschwindet mit ihrem 54-jährigen Freund Hubert Franck. Die SOKO Lilo wird eingerichtet. Nachdem aber Lilo nicht gefunden wird und lediglich davon ausgegangen wird, dass Lilo aus freien Stücken mit Hubert untergetaucht ist, wird die SOKO aufgelöst. Am gleichen Tag bringt sich Lilos Mutter um. Auf einem Campingplatz wird der  Camper Hans Rockford "entführt". Frieder, ein alter Mann, der auf dem Campingplatz sein Pferd untergestellt hat, beoabachtet das Szenario. Niemand glaubt ihm. Jedoch wird wenig später in einer abgebrannten Scheune eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den Camper. Dieser heißt jedoch nicht Hans Rockford sondern Claus Steinfordt und arbeitete als Privatdetektiv. Er forschte bis zu diesem Tag nach Lilo. Was hat Claus herausgefunden, dass er sein Leben lassen musste? Meinung / Sonstiges: Ein alles in allem gut gelungerer Allgäu-Krimi. Gerade die einfließenden Dialekte z. B. von Frau Faulhaber, lassen die Geschichte nicht langweilig werden. Auch der Kater Ignaz spielt eine kleine Rolle und "heitert" mit seinem Verhalten den Krimi auf. 4 Sterne.

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  • Im Allgäu ist was los!

    Pferdefuß
    Waschbaerin

    Waschbaerin

    28. February 2016 um 21:00

    Vorausschicken muss ich, dass ich seit geraumer Zeit nicht mehr zu den Krimi-Fans gehöre - oder gehörte? Wie bei allem was man zu viel genossen hat, bekommt man irgendwann davon Bauchweh. Doch diese Phase legt sich gerade wieder. Was ein Glück! Bei diesem Regionalkrimi wurde ich durch das gelungene Cover angesprochen. Das Pferd Anton schien mich geradezu zum Lesen einzuladen. Und dieser Einladung folgte ich mit Freuden. Es hat sich gelohnt! Über den Inhalt will ich nicht allzu viel verraten. man muss sie kennenlernen, diese skurrilen und eigenwillige Typen auf und um den Campingplatz am Weiher. Mit einem kauzigen alten Mann, der nachts, wenn er nicht schlafen kann auf seinem altersschwachen Fahrrad über den Campingplatz fährt, das Pferd Anton besucht, die Gänse zum Schnattern bringt und dabei noch heimlich beobachtet, wie eine dunkle Gestalt etwas durchs Gebüsch zu einem parkenden Auto zieht, danach einen Fetzen Stoff an einem Strauch entdeckt und in sein benütztes Taschentuch verpackt damit keine DNA Spuren verunreinigt werden und daraus auch noch die richtigen Schlüsse zieht, ist alles möglich. Es dauert viele Seiten, bis man auf dem Polizeirevier diesem stocktauben Alten glaubt, dass er eine wichtige Beobachtung gemacht hat. Doch dann geht es Schlag auf Schlag. Zusammen mit Kommissar Hansen, einem Norddeutschen, der vor seinem unliebsamen Ex-Schwiegervater aus Hannover zu einer Dienststelle in Kempten geflüchtet ist, macht man sich gerne auf die Suche nach den Zusammenhängen sowie der Lösung dieses kniffligen Falls. Wie im wirklichen Leben kommt auch hier der Zufall zu Hilfe. Doch nicht nur die Menschen haben ihre Eigenarten, es gibt auch noch den eifersüchtigen Kater Ignaz mit Frauchen Resi, der in Kommissar Hansen offensichtlich einen Nebenbuhler sieht, den es mit allen Mitteln zu vertreiben gilt. Ignaz beißt und kratzt und zeigt sich seinem Konkurrenten von seiner schlechtesten Seite. Kein Wunder, dass sich das Zusammenleben von Kater und Mensch schwierig gestaltet. Der Krimi vereint ein ernstes und bitterböses Thema mit einer heiteren und unterhaltsamen Schreibweise. Ich muss sagen, es funktioniert prima und ich als Leser wurde bestens bedient. Da ich dieses Buch in der Katergorie kurzweiliger Unterhaltungskrimi als sehr gelungen empfinde, gibt es volle Sternchen.

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  • Neuer Fall im Allgäu

    Pferdefuß
    Kiiim22

    Kiiim22

    28. February 2016 um 12:58

    Und wieder ist Hansen einem Mörder auf der Spur, unterstützt von seinen Kollegen Haffmeyer und Hanna Fischer.  Dieses Mal führt ihn die Spurensuche bis in seine alte Heimat Hannover, hier unterstützt ihn sogar sein alter Chef Reuter. Gleichzeitig aber ist es ein Ausflug in seine Vergangenheit. Ein angeblicher Schriftsteller quartiert sich für seine Recherche in einer Trekkinghütte auf dem Campingplatz am Oberrieder Weiher ein. Doch nachts beobachtet Frieder,das Platzfaktotum, wie der Mann, bewusstlos oder tot, aus seiner Hütte geschleift und in ein Auto gezerrt wird. Niemand glaubt ihm, nichteinmal die Polizei. Erst als Tage später die verkohlte Leiche in einer abgebrannten Scheune gefunden wird, kommen die Ermittlungen ins Rollen. Langsam nähert sich Komissar Hansen, Schritt für Schritt, der Lösung des Falles. Während der Ermittlungen treten Verbindungen zu einem alten Fall auf. Hier gelingt es Hansen, die beiden verbundenen Fälle zu lösen und den Mörder ausfinding zu machen. Zu guter Letzt, schafft es Hansen doch noch, seiner Resi die alles entscheidende Frage zu stellen. Mit 'Pferdefuß' ist Jürgen Seibold wieder ein sehr spannender Regionalkrimi um Hansen gelungen, den man kaum aus der Hand legen kann. Die Kapitel sind chronologisch geordnet, was mir sehr gut gefallen hat. Das ganze ist gewürzt mit Witz, Lokalkolorit und Dialekt. Einfach rund um gut gelungen. Gern vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf eine baldige Fortsetzung!

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