Jürgen Seibold Schandfleck

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Inhaltsangabe zu „Schandfleck“ von Jürgen Seibold

Das Allgäu: ein idyllischer Landstrich voller Tatorte und Mordwaffen ... Das kleine Dorf Obergassen liegt malerisch zwischen Wald und Wiesen. Kempten ist nicht weit, und nach Süden ist der Blick frei auf die Allgäuer Alpen. Nur der heruntergekommene Garzinger Hof stört die ländliche Idylle – und manche Bewohner würden den Schandfleck des Ortes lieber heute als morgen abreißen lassen. Aber der kauzige Eigentümer Manfred Garzinger mag weder verkaufen noch renovieren. Eines Tages wird er jedoch tot in seinem abgewetzten Lehnsessel gefunden, und Kommissar Hansen stößt bei seinen Ermittlungen auf eine verschwiegene Dorfgemeinschaft, die ihre Angelegenheiten lieber selbst regelt. »Unterhaltsame Krimi-Kost mit viel Lokalkolorit.« Allgäuer Zeitung

Gut durchdachter Fall, zu empfehlen.

— Booky-72
Booky-72

Dorfidylle auf die Schippe genommen - Komplexer Fall für Eike Hansen, Haffmeyer und Hanna Fischer.

— Leserin71
Leserin71

Humorvoll, spannender regionalkrimi im schönen Allgäu Eike Hansen und sein Team konnte mich begeistern. Ich hoffe das es weiter geht :-)

— eulenmama
eulenmama

Wieder ein rundum gelungener Allgäu Krimi. Spannender Kurzurlaub in Buchform.

— Bibliomarie
Bibliomarie

Kommissar Hansen ermittelt wieder im ländlichen Allgäu. Unterhaltsamer Regionalkrimi rund um die angebliche, dörfliche Idylle.

— stefka_lu
stefka_lu

Genialer und spannender Regionalkrimi aus dem Allgäu

— Benundtimsmama
Benundtimsmama

Grandioser Krimi mit Allgäu-Charme

— katikatharinenhof
katikatharinenhof

Wieder ein genialer Krimi mit einem Happy End für Hansen und Resi ♥

— Wildpony
Wildpony

Ein toller Alpenkrimi der mich voll und ganz in seinen Bann gezogen hat.

— funny1
funny1

Ein interessanter und fesselnder Krimi in Allgäus malerischen Idylle.

— claudi-1963
claudi-1963

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  • Rezension zu "Schandfleck" von Jürgen Seibold

    Schandfleck
    tigerbea

    tigerbea

    23. March 2017 um 13:52

    Manfred Garzinger wird von seiner Tante tot in seinem Arbeitszimmer auf seinem Hof aufgefunden. Erstickt an roter Farbe. Kommissar Eike Hansen und seine Kollegen Hanna Fischer und Willy Haffmeyer müssen sich nun mit diesem Fall auseinandersetzen. Und das ist nicht einfach. Manfred war sehr unbeliebt im Dorf, sein Hof gilt als Schandfleck in der sonst so gepflegten Gegend. Doch Manfred läßt den Hof seiner verstorbenen Eltern verkommen. Dazu war er sehr launisch und eigenbrötlerisch, so daß er kaum Freunde hatte. Die Nachbarn haben angeblich nichts gehört und gesehen, so daß die Ermittlungen lange Zeit nicht voran gehen. Auch in dem nun schon 5. Band der Krimiserie um den aus Norddeutschland ins Allgäu versetzen Hansen schwächelt Jürgen Seibold in keinster Weise. Die Handlung ist auch hier wieder von Beginn an spannend und bleibt dies auch. Die Charaktere sind unverwechselbar mit ihren Eigenheiten und dabei allesamt sympathisch. Sie entwickeln sich weiter und es ist schön, an ihrem Privatleben teilhaben zu können. Zumal Jürgen Seibold hier wirklich gut die Waage hält Weder das Private noch der Kriminalfall kommen durch den Gegenpart zu kurz. Durch den wirklich flüssigen und einfach schön zu lesenden Schreibstil von Jürgen Seibold liest sich das Buch flott und es macht Spaß es zu lesen. Wie es sich für einen guten Regionalkrimi gehört, bekommt man hier eine schöne Schilderung der Landschaft, Einblick in das Wesen und den Eigenheiten der Bewohner sowie eine gelungene Prise des Dialektes, der aber hier sehr gut verständlich ist und auch Nordlichter vor kein großes Problem stellt. Ich persönlich mag diese Serie sehr und würde sie bedingungslos für Freunde des Regionalkrimis empfehlen.

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  • Der Schandfleck muss weg

    Schandfleck
    Booky-72

    Booky-72

    21. March 2017 um 12:37

    Ein schönes idyllisches Dorf in den Alpen. Doch hier gibt es einen Schandfleck, der weg soll. Der heruntergekommene Hof des Manfred Garzinger. Dieser wird ermordet aufgefunden. Kommissar Hansen hat schon den 5. Fall zu lösen, doch nicht damit gerechnet, dass hier im Dorf so gemauert wird. Natürlich will keiner der Nachbarn und Bekannten des Toten was gehört oder gesehen haben. Es gilt, tief in der Vergangenheit Garzingers zu graben, welche Verbindungen es da gibt, und wie das Mordszenario dazu passt. Schließlich wurde er mit roter Farbe umgebracht. Kann man sich gar nicht vorstellen, wie das geht, er ist daran erstickt. Auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt, kommt man mit den speziellen Charakteren dieser Region sehr gut klar und der Dialekt im Buch sollte auch nicht allzu abschreckend sein. Toller Schreibstil und spannender Fall. Auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • Toller Allgäu-Krimi

    Schandfleck
    kampfsenf

    kampfsenf

    09. March 2017 um 12:27

    "Schandfleck" ist der Titel von Jürgen Seibolds 5. Krimi in der Reihe um den norddeutschen Kommissar Eike Hansen, der im Allgäu seinen Dienst absolviert. Besagter Schandfleck ist auch der Schauplatz des Geschehens: Im sehr ländlichen Dörfchen Obergassen bei Kempten wird ein Dorfbewohner tot aufgefunden. Obwohl hier jeder jeden kennt ist es für Hansen und sein Team der Kripo Kempten nicht leicht, den Tod, der sich als Mord entpuppt, "mal eben" aufzuklären. Hier scheint mehr dahinterzustecken als nur ein heruntergekommener Hof, der aus dem beschaulichen Dorfbild eliminiert werden sollte.Das Buch liest sich sehr flüssig, es ist unterhaltsam geschrieben und durch viele Passagen im Allgäuer Dialekt kommt eine Menge an Lokalkolorit herüber. Gerade für mich, in Bremen lebende aber geborene Füssnerin war es ein "nach Hause kommen" als ich das Buch gelesen habe. Die Schauplätze im Buch, die ich selber kenne, sind wirklich gut beschrieben. Man hatte beim Lesen fast schon den Kuhgeruch in der Nase. Auf jeden Fall werde ich die Vorgängerbände auch noch lesen. Der Allgäu-Krimi hat jeden einzelnen der 5 Sterne absolut verdient und ich empfehle das Buch jedem Krimiliebhaber uneingeschränkt weiter.

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  • Guter Krimi

    Schandfleck
    Melanie_M

    Melanie_M

    19. February 2017 um 16:25

    Cover: Das Cover finde ich gut gewählt, vor allem die Gans im Vordergrund, die ja dann auch im Buch auftaucht. Inhalt: Die 50-jährige Marga Mecheler will ihren Neffen Manfred Garzinger, der in einem heruntergekommenen Bauernhof lebt, besuchen. Dort angekommen findet sie ihren Neffen tot im Arbeitszimmer vor, überall - vor allem aus dem Mund quellend - rote Farbe. Kommissar Hansen wird an den Tatort gerufen und muss das Dort unter die Lupe nehmen. Dies stellt sich allerdings als schwierig heraus. Wird Hansen den Mörder finden. Meinung / Sonstiges: Anfangs war es recht spannend, auch wenn der Dialekt im ersten Drittel schwer zu lesen war. Der Mittelteil war etwas unübersichtlich, da man sich vor lauter Dorfbewohnern nicht mehr ausgekannt hat, zum Schluss hin wurde es allerdings besser. Daher ein Stern Abzug. 4 Sterne.

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  • Eine Idylle..............

    Schandfleck
    abuelita

    abuelita

    18. February 2017 um 10:28

    Eine Idylle im Allgäu – das ist das kleine Dörfchen Obergassen. Die Höfe und Einfamilienhäuser sind richtig herausgeputzt, eins ist schöner als das andere. Nur der Hof von Manfred Garzinger passt nicht in dieses Bild, Schief, krumm, mit alten verrotteten Geräten auf dem Vorplatz, überwuchert von Unkraut. Das ist den Dorfbewohnern natürlich ein Dorn im Auge, aber was will man machen. Der Garzinger mag weder verkaufen noch renovieren, er ist eben einfach „eigen“.  Aber dann wird er eines Tages tot von seiner Tante gefunden…und nicht Blut leuchtet ihr entgegen aus dem Hals des Neffen, sondern Farbe. Wie seltsam…das finden natürlich auch Hauptkommissar Eike Hansen und sein Team. Sie kommen mit den Ermittlungen eher mühsam voran, denn hinter den Kulissen des Dörfchens steckt eine verschwiegene Gemeinschaft, die schon immer ihre Angelegenheiten selber geregelt hat….. Auch der fünfte Fall für Kommissar Hansen, den es von Hannover ins Allgäu verschlagen hat, zeichnet sich durch Witz und Charme aus. Die Ermittler sind für mich wie alte Bekannte und mit Staunen und Freude nehme ich auch weiterhin an ihrem privaten Leben teil; hier hat sich doch einiges getan seit dem letzten Mal. Und Ignaz – dieser Kater und sein Verhalten: einfach nur herrlich. Lustig auch die Gans, die eher ein Wachhund ist und zum Nachbarn von Garzinger gehört.  Der Fall an sich ist spannend und verwickelt und ich wusste sehr lange nicht, um was es genau geht und wer denn nun letztendlich für den Tod dieses unbeliebten Dorfbewohners verantwortlich war. Der alte Mäckel? Der kauzige Hintermeyer? Jemand von der Schafkopfrunde? Der Immobilienmakler, der über allen und jedes Bescheid weiss? Der ehemalige Freund und Unternehmer aus Memmingen? Und warum nun jetzt auf einmal und auf diese Art und Weise der Mord? Nun – das müsst Ihr schon selber lesen. Ich fand es auf jeden Fall mitreißend und fesselnd und vor allem: gelungen und nachvollziehbar gelöst ! 

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  • Der 5. Fall steht den andern in nichts nach

    Schandfleck
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    11. February 2017 um 18:36

    Inhalt: Das Allgäu: ein idyllischer Landstrich voller Tatorte und Mordwaffen ... Das kleine Dorf Obergassen liegt malerisch zwischen Wald und Wiesen. Kempten ist nicht weit, und nach Süden ist der Blick frei auf die Allgäuer Alpen. Nur der heruntergekommene Garzinger Hof stört die ländliche Idylle – und manche Bewohner würden den Schandfleck des Ortes lieber heute als morgen abreißen lassen. Aber der kauzige Eigentümer Manfred Garzinger mag weder verkaufen noch renovieren. Eines Tages wird er jedoch tot in seinem abgewetzten Lehnsessel gefunden, und Kommissar Hansen stößt bei seinen Ermittlungen auf eine verschwiegene Dorfgemeinschaft, die ihre Angelegenheiten lieber selbst regelt. Meine Meinung: Langsam aber sicher fällt es mir wirklich schwer, eine richtige und vor allem "neue" Rezension für ein Buch von Jürgen Seibold zu schreiben. Ich möchte mich einfach auch nicht dauernd wiederholen. Hansen und sein Team mit Willy und Hanna hab ich einfach nur ins Herz geschlossen, ich konnte es gar nicht erwarten, die neue Geschichte endlich in den Händen halten zu können. Jürgen Seibold schafft es, mit seinem Humor, die Geschichte wahnsinnig lebendig werden zu lassen, ohne es übertrieben lustig darzustellen. Die Story ist gut aufgebaut, die Mordmethode ist einzigartig (wie kommt man denn bitte schön auf sowas???) und die Personen sind einfach total liebenswert. Ganz wichtig für mich: Ignaz wird immer öfter erwähnt und schafft es, sich bei einigen Personen ins Herz zu schleichen. Er passt einfach zu den Leuten, die sich um ihn tümmeln. Die einen mögen ihn mehr, die anderen weniger :) Und das beruht auf Gegenseitigkeit. Eindeutig! Man kann dieses Buch auch problemlos lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, aber da wird man sicher was vermissen. Fazit: Unbedingt lesen.

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    • 2
  • Dorfidylle vs. Schandfleck

    Schandfleck
    Leserin71

    Leserin71

    07. February 2017 um 08:12

    Das real erdichtete Obergassen könnte es nicht nur im Allgäu wirklich geben. Schmucke Häuser, blinkende Autos und Traktoren,  fleißige, saubere und anständige Leute sind die Standards. Da wird sogar der Gehweg naß gewischt. Nur einer tanzt aus der Reihe - Manfred Garzinger. Und gerade der wird eines Tages tot in seinem Arbeitszimmer aufgefunden, über und über voll mit roter Farbe. Kommissar Eike Hansen ermittelt im mittlerweile fünften Fall in einer Dorfidylle und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Meine Meinung: Kann man mit dem fünften Band einer Reihe starten? Hier kann man das auf jeden Fall. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Dialektausdrücke kommen zwar vor, aber eher selten. Kater Ignaz bekommt hier auch wieder seine speziellen Auftritte. Der Fall ist ziemlich verzwickt, Hansen und sein Team ermitteln unaufgeregt in der Dorfgemeinschaft und darüber hinaus bei den Paintball-Freunden des Opfers. Die Dorfidylle wird so bildreich geschildert, dass ich diesen Ort Obergassen direkt vor Augen habe. Die Bewohner könnte es auch tatsächlich so geben. Die Charaktere sind so treffend beschrieben. Ich habe immer wieder geschmunzelt oder mich auch aufgeregt, wenn z. B. der eine Mann seine Frau nur den Haushalt machen lässt, aber mit der Polizei reden braucht sie nicht, sie hätte ja eh nichts zu sagen. Dass das Opfer kein einfacher Mann war, sondern eher ein unsympatischer Schmarotzer, hat eine gewisse Distanz zu ihm erzeugt. Meine Sympathien lagen da mehr bei seiner Tante, die vom Täter genau beobachtet wird. Dass die Dorfgemeinschaft etwas zu verbergen hat, wird vor allem deutlich in den Passagen, die aus der Perspektive eines Anonymen (=Täter?) erzählt wird. Lange habe ich gerätselt, wer der Täter sein könnte und sein Motiv. Die Lösung hat mich dann überrascht, war sehr schlüssig und hat den Bezug zum Titel hervorragend hergestellt. Hansen und sein Team sind mir ans Herz gewachsen. Wie Hansen als gebürtiger Hannoveraner im Allgäu zurecht kommt, ist schon bewundernswert. Hanna ist für mich der heimliche Star. Auch von Rosie will ich gerne mehr lesen, aber das kommt ja hoffentlich noch, nach der Hochzeit. Das Titelbild finde ich sehr gelungen. Stattlicher Hof, Gans und Kuh sind wichtig für die Geschichte. Alles in allem ist "Schandfleck" bei weitem kein Schandfleck für Jürgen Seibold - ganz im Gegenteil! Das Buch bekommt von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Krimiliebhaber von unblutigen Regionalkrimis.

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  • Leserunde zu "Schandfleck" von Jürgen Seibold

    Schandfleck
    JürgenSeibold

    JürgenSeibold

    Mein Kommissar Eike Hansen darf in "Schandfleck" schon seinen 5. Fall im Allgäu lösen - und hiermit lade ich euch alle herzlich ein, an meiner Leserunde zum druckfrischen Krimi teilzunehmen. Der Piper-Verlag stellt 15 Bücher, die ich verlose und anschließend signiert an die Gewinner verschicke - aber mitmachen dürfen gern auch alle, die sich das Taschenbuch, E-Book oder Hörbuch (audible) schon besorgt haben.Das kleine Dorf Obergassen liegt malerisch zwischen Wald und Wiesen. Kempten ist nicht weit, und nach Süden ist der Blick frei auf die Allgäuer Alpen. Nur der heruntergekommene Garzinger Hof stört die ländliche Idylle – und manche Bewohner würden den Schandfleck des Ortes lieber heute als morgen abreißen lassen. Aber der kauzige Eigentümer Manfred Garzinger mag weder verkaufen noch renovieren. Eines Tages wird er jedoch tot in seinem abgewetzten Lehnsessel gefunden, und Kommissar Hansen stößt bei seinen Ermittlungen auf eine verschwiegene Dorfgemeinschaft, die ihre Angelegenheiten lieber selbst regelt …Damit sowohl Hansen-Kenner als auch Neueinsteiger eine Chance auf einen Buchgewinn haben, stelle ich euch zwei Fragen zur Auswahl:=> Welche Figur gefällt euch in den Hansen-Krimis am besten?=> Zu welchem Ort oder welcher Gegend im Allgäu habt ihr eine besondere Beziehung?Mailt mir bitte zu einer der Fragen (oder zu beiden, wenn ihr mögt) eine PN über Lovelybooks - oder eine Mail an medien@seibold.de Unter allen Einsendern werde ich am 19. Januar die Gewinner der 15 signierten Bücher ziehen, und dann geht's auch schon bald los mit der Leserunde.Ich freu mich auf eure Einsendungen - und wünsche euch auf diesem Weg auch noch schnell einen guten Start ins neue Jahr!Herzliche Grüße,euer Jürgen Seibold

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    • 615
    Leserin71

    Leserin71

    07. February 2017 um 06:53
  • Hansens 5. Fall

    Schandfleck
    esposa1969

    esposa1969

    06. February 2017 um 18:22

    Klappentext: Das kleine Dorf Obergassen liegt malerisch zwischen Wald und Wiesen. Kempten ist nicht weit, und nach Süden ist der Blick frei auf die Allgäuer Alpen. Nur der heruntergekommene Garzinger Hof stört die ländliche Idylle – und manche Bewohner würden den Schandfleck des Ortes lieber heute als morgen abreißen lassen. Aber der kauzige Eigentümer Manfred Garzinger mag weder verkaufen noch renovieren. Eines Tages wird er jedoch tot in seinem abgewetzten Lehnsessel gefunden, und Kommissar Hansen stößt bei seinen Ermittlungen auf eine verschwiegene Dorfgemeinschaft, die ihre Angelegenheiten lieber selbst regelt. Leseeindruck: Mit "Schandfleck" liegt dem Leser ein richtig spannender und uriger Allgäu-Krimi vor. Da ich die Vorgänger-Bände kenne, war ich sofort wieder vertraut mit Schreibstil des Autors Jürgen Seibold und Kommissar Hansen, der in diesem Band bereits seinen 5. Fall zu lösen hat. Manfred Garzingers Tod wurde ja bereits im Klappentext angekündigt und findet auch auf den ersten Seiten alsbald statt. Tanta Marga findet ihn tot in seinem Bürozimmer. Wie Garzinger getötet wurde ist mehr als ungewöhnlich, daher ruft dieser Fall sogleich Kommissar Eike Hansen und sein Ermittlerteam auf den Plan und ein ganzes Dorf schweigt.... Ich war von Anfang an gefangen vom Schreibstil des Autors, welcher sich sehr flüssig und fesselnd liest. Der Allgäuer-Dorfflair kommt richtig gut rüber, ob angedichtete Ortsgegebenheiten oder nicht: Ich fühlte mich richtig hineinversetzt in diese "Idylle". Die ganzen Personen muss man sich erst einmal alle merken und verinnerlichen, aber das klappte ganz gut und einige waren mir ja bereits bekannt. Der Modus Operandi, also wie das Opfer starb, ist hier ein ganz besonderer Fall, nicht einfach nur Mord, sondern ein Mord durch roter Farbe. Trotz der Spannung gibt es ab und an Szenen, die auch zum Schmunzeln veranlassen. Das Cover ist ein haptisches Erlebnis und könnte treffender kaum gewählt sein. Die angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf 313 Seiten und haben mit gut unterhalten, so dass ich guten Gewissens 5 Sterne vergeben mag. by esposa1969

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  • Dorfidyll mit dunklen Flecken

    Schandfleck
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    04. February 2017 um 11:52

    Ein Schandfleck ist er wirklich, der verwahrloste Hof des unbeliebten Manfred Garzinger, wo sonst im Dorf die schönste Voralpenidylle herrscht. Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch, so scheint es, aber es ist nur der äußere Schein, denn als Manfred Garzinger ermordet aufgefunden wird, herrscht im Ort nur Schweigen.Äußerst schwierig für Kommissar Hansen, der hier mit seiner Truppe den 5. Allgäuer Fall lösen muss. Wie bei den sprichwörtlichen Drei Affen: es hat niemand was gehört, niemand was gesehen, und reden mag man schon gar nicht. Dabei scheint es, dass jeder mehr mit Manfred Garzinger zu tun hatte, als ihm lieb war.Für mich gehören zu einem Regionalkrimi immer eine gute Portion schöner Landschaft, typische Bewohner mit ihren Eigenheiten und Schrullen. Außerdem darf für mich darüber die Spannung nicht zu kurz kommen.Jürgen Seibold hat das auf’s Beste gelöst. Seine Beschreibungen lösen Urlaubsgefühle aus, die Landschaftsschilderungen könnten zur Reiseplanung dienen. Er hat eine Reihe Allgäuer Typen geschaffen, die knorrig und knurrig gut ins bäuerliche Sujet passen. Die dürfen dann auch schafkopfen und ein wenig im Dialekt reden, aber so, dass es auch nördlich der Donau gut verstanden wird. Die Krimihandlung ist raffiniert gesponnen, sehr spannend erzählt und steigert sich bis zur überraschenden Auflösung. Das macht den Krimi zu einem echten Lesespaß. Die Bücher sind übrigens jeweils in sich geschlossen und können unabhängig gelesen werden, aber sie machen auf jeden Fall Lust auf die Vorgängerbände.

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  • Unterhaltsamer Allgäu-Krimi

    Schandfleck
    stefka_lu

    stefka_lu

    03. February 2017 um 21:38

    Im kleinen Dorf Obergassen im Allgäu wird Manfred Garzinger von seiner Tante tot in seinem Sessel aufgefunden. Die Todesursache scheint auf ominöse Weise mit der roten Farbe zusammenzuhängen, mit der sein Körper bedeckt ist. Von den anderen Dorfbewohnern will niemand etwas gesehen haben und auch Schlechtes über den Toten will keiner erzählen, obwohl sein verwahrloster Hof genau wie seine an Faulheit grenzende Antriebslosigkeit schon lange überdeutlich aus der ansonsten perfekt scheinenden ländlichen Idylle herausgestochen haben.  Kommissar Hansen und sein Team stehen vor der mühseligen Aufgabe, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen und das enge, ländliche Beziehungsgeflecht zu entwirren. Dabei sorgt wie in den Vorgängerbänden Kater Ignaz für die nötige Portion Humor.  Mich hat „Schandfleck“ gut unterhalten. Das lag zum einen an der unaufgeregten aber trotzdem spannenden Krimihandlung und zum anderen am sympathischen und erfrischend normalen Ermittlerteam rund um Kommissar Hansen. Es tut einfach gut, wenn der Kommissar in einem Krimi an keiner Psychose leidet, weder ein Alkohol- noch Drogenproblem hat und auch nicht durch einen Gehirntumor beeinträchtigt wird - und stattdessen sein exzentrischer Kater sein einziges, größeres Problem darstellt.  Die Eigenheiten des Dorflebens wurden ebenfalls plastisch geschildert, obgleich zu hoffen bleibt, dass die Ereignisse in Obergassen überzeichnet  beschrieben wurden und nicht der Realität entsprechen.  Am Ende haben sich für meinen Geschmack die Ereignisse bei der Tätersuche etwas zu sehr überschlagen, aber davon abgesehen liefert „Schandfleck“ gute  Regionalkrimi-Unterhaltung. 

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  • Ein lesenswerter Regionalkrimi aus dem Allgäu

    Schandfleck
    Benundtimsmama

    Benundtimsmama

    03. February 2017 um 20:14

    Worum geht es? Das Allgäu: ein idyllischer Landstrich voller Tatorte und Mordwaffen ... Das kleine Dorf Obergassen liegt malerisch zwischen Wald und Wiesen. Kempten ist nicht weit, und nach Süden ist der Blick frei auf die Allgäuer Alpen. Nur der heruntergekommene Garzinger Hof stört die ländliche Idylle – und manche Bewohner würden den Schandfleck des Ortes lieber heute als morgen abreißen lassen. Aber der kauzige Eigentümer Manfred Garzinger mag weder verkaufen noch renovieren. Eines Tages wird er jedoch tot in seinem abgewetzten Lehnsessel gefunden, und Kommissar Hansen stößt bei seinen Ermittlungen auf eine verschwiegene Dorfgemeinschaft, die ihre Angelegenheiten lieber selbst regelt. »Unterhaltsame Krimi-Kost mit viel Lokalkolorit Quelle: amazon   Meine Meinung zum Buch: Nachdem ich eine ganze Menge Kinder- und Jugendbücher gelesen habe, war ich wieder auf der Suche nach einen spannenden Krimi. Vor zwei Jahren habe ich mich ins Allgäu verliebt, deshalb wurde ich von Jürgen Seibolds neuen Buchcover magisch angezogen. Beim Betrachten des Titelbildes habe ich sofort Fernweh bekommen. Aber nicht nur das Cover hat mich angesprochen, sondern auch der Klappentet traf genau meinen Geschmack. Ganz klar, dieses Buch musste ich unbedingt lesen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir ganz leicht gefallen, ich bin bereits nach ein paar Seiten am Platz des Geschehens angekommen. Der Autor hat einen wunderbar leichten, flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil. Ich habe mich dadurch gleich sehr wohl gefühlt. Durch die vielen detailgenauen und bildgewaltigen Beschreibungen der Landschaft hatte ich die Gegend gleich vor Augen. Der Plot ist von Anfang an spannend und kann durch die verschiedenen Erzählperspektiven auch stetig an Tempo und Spannung zunehmen. Neben einer süchtig machenden Geschichte überzeugt bei diesem Krimi auch ein überaus sympathisches Ermittlerteam. Ich mochte Eike Hansen von Beginn. Er ist, wie ich auch, ein Nordlicht, das mit einigen Sprachbarrieren zu kämpfen hat. Ich habe vor zwei Jahren auch immer mit Fragezeichen im Gesicht die Einheimischen angeschaut, wenn sie mit ihrem Dialekt versucht haben, mir etwas zu erzählen. Auch mit den anderen Protagonisten konnte ich schnell sympathisieren oder im Fall der Verdächtigen eben nicht. Die Anzahl der Protagonisten habe ich als überschaubar empfunden und sie in der Geschichte auch ziemlich schnell einordnen können. Ich habe die ganze Geschichte über mitgerätselt und bin dem Täter tatsächlich erst ganz zum Schluss auf die Schliche gekommen. Das Buch hat ein gelungenes und stimmiges Ende. Der Autor löst alle gesponnenen Fäden zum Buchende auf, sodass für mich keine Fragen offen bleiben. “Schandfleck” ist schon der fünfte Fall von Eike Hansen und seinen Kollegen. Ich habe also noch einiges aufzuholen. Auch ohne Hintergrundwissen bin ich mit der Geschichte sehr gut zurecht gekommen, allerdings habe ich auch festgestellt, dass ich einige interessante Ereignisse verpasst habe. In nur zwei Tagen bin ich durch die 313 Seiten hindurch geflogen und war fast ein wenig traurig, dass ich nun das Buch in Regal stellen muss. Fazit: Ein genialer Allgäu-Krimi, der seinesgleichen sucht. Von Anfang bis Ende hat mich dieser Krimi bestens unterhalten. Ich spreche gerne eine Leseempfehlung aus und vergebe sehr gerne fünf von fünf Sternen  

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  • "Schandfleck"en gibt es überall

    Schandfleck
    aljufa

    aljufa

    03. February 2017 um 10:33

    Manfred Garzinger ist kein sympathischer Zeitgenosse. So ungepflegt wie er selbst ist, lässt er auch den Hof seiner Eltern völlig verfallen. So wird dieses Anwesen im Dorf Obergassen, in dem alle gerne Haus und Hof in Schuss halten, zum Schandfleck. Und dann findet man eines Tages den Garzinger ermordet in seinem Arbeitszimmer. Schnell ist klar, das die eingeschworene Dorfgemeinschaft kein Interesse hat, die Polizeibeamten bei der Aufklärung zu unterstützen. Immer wieder fragt man sich, wer genügend Gründe hat, den doch eigentlich zurückgezogen lebenden Manfred umzubringen. Doch so langsam zeichnet sich ein Bild ab, das den Leser klarer sehen lässt. Und die Lösung ist einfach genial. Nichts ist wie es scheint und nur eine saubere Fassade macht einen noch nicht "schandfleckenlos". Jürgen Seibold ist mit dem Krimi ein toller "Wurf" gelungen. Immer wieder kombiniert der Leser mit, neue mögliche Spuren werden ausgelegt, mit anderen verwoben, wieder aufgelöst und laufen ins Leere. Oder vielleicht dann doch nicht? So wird genial die Spannung aufrecht erhalten, ohne viel Blutvergießen oder vielen Grausamkeiten. Wer also Krimis mag, bei denen er fleißig mitkombinieren darf und doch bis zum Schluss im Dunkeln tappt oder vielleicht mal zwischendurch die richtigen Schlüsse gezogen und diese wieder verworfen hatte, liegt mit "Schandfleck" genau richtig. Besonders sympathisch war für mich auch das Ermittlerteam. Sie harmonieren sehr. Keiner trägt einen riesigen "Rucksack" mit sich rum, an dem er zu Grunde zu gehen droht.  Die persönlichen Geschichten spielen aber natürlich eine Rolle. Auch hier entwickelt sich das Team im Laufe des Buches weiter. Zum Glück. Denn ohne dieses braucht man ja keine Serie lesen. Aber dies wird vom Autor sehr dezent einfließen lassen. 

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  • Grandioser Krimi mit Allgäu-Charme

    Schandfleck
    katikatharinenhof

    katikatharinenhof

    02. February 2017 um 21:58

    Im malerischen Obergasse findet Tante Marga ihren Neffen Manfred tot in dessen Bauernhaus - ermordet.  Er wurde über und über mit roter Farbe bespritzt und ist schließlich daran auch erstickt. Er war kein Heiliger, wahrlich nicht, aber das hat selbst er nicht verdient... Kommissar Hansen muss in seinem 5. Fall gegen eine verschworene Dorfgemeinschaft ermitteln und bekommt in diesem Fall auch wieder tatkräftigte Unterstützung von Kollegen Haffmeyer und Hanna Fischer. Bis zur Aufklärung des Falles muss sich Kommissar Hansen mit der Doppelmoral der Dorfbewohner auseinander setzen und bekommt schließlich den richtigen Dreh, um nach diversen Hinweisen und guter Kombinationsgabe den Täter zu überführen. Das Ermittlerteam kommt ganz ohne Allüren aus, was in der Krimilandschaft ja nicht mehr alltäglich ist - das macht sie in meinen Augen zu liebenswerten Charakteren, die auch durch wundersame Hobbys ( tote Fliegen mit Farbe besprenkeln und dann zu Bildern drapieren) ihre Liebenswürdigkeit nicht einbüßen :-) Jürgen Seibold hat es geschafft, mit "Schandfleck" einen wundervollen Allgäu-Krimi zu schreiben, der einem beim Lesen Urlaubsflair ins Wohnzimmer bringt,Die Spannung bei den Ermittlungen und bei der Aufklärung des Falles , sowie die immer wiederkehrenden falschen Fährten habe dieses Buch zu einem echten Wohlfühlkrimi werden lassen. Danke für dieses wundervolle Leseerlebnis vor Allgäuer Kulisse

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  • Schandfleck und Paintball - wieder ein spannender Fall

    Schandfleck
    Wildpony

    Wildpony

    01. February 2017 um 23:13

    Schandfleck  -  Jürgen Seibold Kurzbeschreibung Amazon: Das kleine Dorf Obergassen liegt malerisch zwischen Wald und Wiesen. Kempten ist nicht weit, und nach Süden ist der Blick frei auf die Allgäuer Alpen. Nur der heruntergekommene Garzinger Hof stört die ländliche Idylle – und manche Bewohner würden den Schandfleck des Ortes lieber heute als morgen abreißen lassen. Aber der kauzige Eigentümer Manfred Garzinger mag weder verkaufen noch renovieren. Eines Tages wird er jedoch tot in seinem abgewetzten Lehnsessel gefunden, und Kommissar Hansen stößt bei seinen Ermittlungen auf eine verschwiegene Dorfgemeinschaft, die ihre Angelegenheiten lieber selbst regelt.  Mein Leseeindruck: Da ich ein Riesen-Fan von Hansen und seinen Allgäu-Ermittlungen bin habe ich mich natürlich sehr auf den neuen Band gefreut. Und sofort war das Wiedersehen mit Hansen, Resi und Ignaz wieder ein Zusammentreffen mit Freunden. Auch dieses Mal hat das Team einen spannenden Fall zu bearbeiten. Ein Toter, der mit einer ganz ungewöhnlichen Mordwaffe getötet wurde. Aber auch ein Opfer das nicht viele Sympathiepunkte in Obergassen hatte. Ein noch jüngerer Mann, der keiner geregelten Arbeit nach ging und den Hof seiner Eltern vergammeln ließ. Dem Party auf Ibiza wichtiger war als der Tod seiner Mutter.... Natürlich gestaltet sich die Suche nach dem Täter als sehr schwierig, denn in einem sind sich die Dorfbewohner einig: Wir wissen und sagen nichts. Eine illustre Jungbauern-Runde im Gasthof, Nachbarn mit Geheimnissen und ein sehr ungewöhnlicher Sport der Toten lassen das Team schwer an dem Fall knabbern. Fazit: Autor Jürgen Seibold hat mal wieder ein geniales und überzeugendes Ende geschrieben und mich mit diesem Allgäu-Krimi super unterhalten. Eine kleine Wach-Gans aus der Story habe ich auch ganz besonders ins Herz geschlossen. ♥ Und am Ende springt sogar unser Hansen über seinen eigenen Schatten.... Auch das Cover ist wieder ein toller Hingucker (oder sagen wir Durchgucker?)  Super gelungen, viele schöne Lesestunden und natürlich ein großes Lob an den Autor. Von mir gibt es ohne wenn und aber natürlich wieder 5 Sterne! *****

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