Jürgen Seibold Schlampig dosiert

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Inhaltsangabe zu „Schlampig dosiert“ von Jürgen Seibold

Dreimal stolperte der schwergewichtige Bestatter Gottfried Froelich nun schon über Mordfälle und arbeitete als Hobby-Ermittler an deren Auflösung mit. Seiner Freundin Inge Coordes sind diese drei Verbrechen genug. Sie freut sich auf ein friedliches Leben mit Gottfried in Esslingen – doch der hat schon wieder Mordopfer im Kühlraum liegen: Ein Ehepaar wurde erstickt in seinem Einfamilienhaus in Esslingen-Zell gefunden, gestorben an Gas, das durch die Lüftungsanlage ins Gebäude geleitet wurde.
Froelich lässt der rätselhafte Fall keine Ruhe, und als er von einer Einbruchserie erfährt, in der im Raum Pforzheim die Hausbewohner mit demselben Gas betäubt wurden, will er am liebsten sofort losermitteln. Aber Inge stellt ihn vor die Wahl: Entweder hängt er sein heikles Hobby endlich an den Nagel – oder sie packt ihre Sachen und zieht zurück nach Herrenberg.
Da trifft es sich gut, dass Froelichs greiser Kollege Sanftleben von einem Bestattungsinstitut in Pforzheim weiß, das gerade eine Aushilfe sucht … und so kann Froelich hinter dem Rücken seiner Freundin doch auf Mörderjagd gehen. Allerdings merkt er bald, dass er besser auf Inges Rat gehört und die Finger von diesem Fall gelassen hätte.

Es ist ein Krimi, der durch seine Charaktere, seinen Witz und seine ruhige Spannung besticht.

— Taluzi

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  • Serienjunkie sucht Gleichgesinnte

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    Keine Serie ist vor mir sicher!!! Egal ob im Fernsehen oder als Buch.... ich liebe Serien. Aus diesem Grund habe ich dieses Thema eröffnet, da ich mich gerne mit Gleichgesinnten zu diversen Reihen austauschen möchte. Austauschen in Form von gemeinsamen Lesen und darüber quatschen. Einfach und ganz zwanglos. Für jede Reihe (die bei mir einzieht) werde ich ein eigenes Unterthema eröffnen. Wenn ihr die Serie kennt und mitlesen oder mitquatschen möchtet, seid ihr herzlich eingeladen.

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    • 236
  • Gottfried Froelich die vierte, die ersten waren besser!

    Schlampig dosiert

    Leserin71

    25. February 2014 um 22:31

    Klappentext: Dreimal stolperte der schwergewichtige Bestatter Gottfried Froelich nun schon über Mordfälle und arbeitete als Hobby-Ermittler an deren Auflösung mit. Seiner Freundin Inge Coordes sind diese drei Verbrechen genug. Sie freut sich auf ein friedliches Leben mit Gottfried in Esslingen - doch der hat schon wieder Mordopfer im Kühlraum liegen: Ein Ehepaar wurde erstickt in seinem Einfamilienhaus in Esslingen-Zell gefunden, gestorben an Gas, das durch die Lüftungsanlage ins Gebäude geleitet wurde. Froelich lässt der rätselhafte Fall keine Ruhe, und als er von einer Einbruchserie erfährt, in der im Raum Pforzheim die Hausbewohner mit demselben Gas betäubt wurden, will er am liebsten sofort losermitteln. Aber Inge stellt ihn vor die Wahl: Entweder hängt er sein heikles Hobby endlich an den Nagel - oder sie packt ihre Sachen und zieht zurück nach Herrenberg. Da trifft es sich gut, dass Froelichs greiser Kollege Sanftleben von einem Bestattungsinstitut in Pforzheim weiß, das gerade eine Aushilfe sucht ... und so kann Froelich hinter dem Rücken seiner Freundin doch auf Mörderjagd gehen. Allerdings merkt er bald, dass er besser auf Inges Rat gehört und die Finger von diesem Fall gelassen hätte. Meine Meinung: Die ersten Fälle von Gottfried Froelich hatte ich gerne gelesen - auch wegen des schwäbischen Lokalkolorits, und so war ich neugierig auf den "Neuen". Froelich hat nach wie vor seine Vorlieben für Essen, Musik und schrägen Humor. Diesmal ermittelt er auch in Pforzheim. Dass er der Polizei nun so offensichtlich hilft und als Quasi-Ermittler eingesetzt wird, überraschte mich, wie auch das Eingreifen der Möchtegern-Detektive um den Bestatter Reuchlin in Pforzheim. Die Lösung des Falls war nicht spannend und hat mich nicht überzeugt. Ich bin mir über die Rolle einer Person nach wie vor im Unklaren und hätte gerne eine Verbindung ins Privatleben der Mordopfer gesehen. Die Ergreifung der Täter hätte dramatischer sein können. Fazit: Die ersten Bände haben mir deutlich besser gefallen - nur eine bedingte Leseempfehlung für diejenigen, die die Reihe vollständig haben wollen oder die gerne Lokalkrimis aus Stuttgart lesen.

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  • Leserunde zu "Schlampig dosiert" von Jürgen Seibold

    Schlampig dosiert

    JürgenSeibold

    Liebe Buch- und Krimifreunde, nach meinen tollen Erfahrungen mit meiner Lovelybooks-Premiere zu ROSSKUR möchte ich euch herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Diesmal soll es um SCHLAMPIG DOSIERT gehen, den vierten Fall meines Bestatters, Feinschmeckers, Pianisten und Hobbydetektivs Gottfried Froelich, der nach einem Doppelmord mit Gas in Esslingen und Pforzheim ermittelt und dabei eine ganze Reihe ziemlich skurriler Figuren kennenlernt. Das Buch ist druckfrisch und eben erst in den Buchhandlungen eingetroffen - der Silberburg-Verlag, in dem der Krimi erscheint, stellt für die Leserunde 15 Gratisexemplare zur Verfügung, und natürlich kann gerne auch jeder an der Leserunde teilnehmen, der das Buch schon hat oder der es sich in der Buchhandlung seines Vertrauens holen will. Ich freue mich auf euch! Bewerbt euch bitte bis zum 20. Oktober für die Leserunde, ab dem 21.10. wird - falls nötig - verlost und alle Teilnehmer bekommen in den Tagen danach Bescheid. Euer Gratisexemplar schicke ich dann signiert raus. Damit ihr euch für die Froelich-Leserunde einstimmen könnt, nennt mir in eurer Bewerbung doch bitte den Titel eines der drei vorangegangenen Bestatter-Froelich-Krimis - wer muss, darf dazu natürlich gern auf meiner Homepage nachsehen: www.juergen.seibold.de Ich drücke euch die Daumen, bis bald, viele Grüße Jürgen Seibold

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    • 439
  • Schlampig dosiert

    Schlampig dosiert

    Blaustern

    01. January 2014 um 17:16

    Bestatter Froehlich übernimmt die Bestattung der Eheleute Sigle, die in ihrem Passivhaus durch Gas, welches durch die Belüftungsanlage in das Haus geleitet wurde, ermordet wurden. Außerdem stellte sich heraus, dass bei Einbrüchen in Pforzheim ebenfalls Gas verwendet wurde. Da Froehlichs größtes Hobby das Ermitteln ist, weckt dieser Fall nun auch gleich wieder sein Interesse. Sehr zum Leidwesen seiner Partnerin Inge Coordes, denn die stellt ihn vor die Wahl: Entweder Privatermittler oder ich! Doch Froehlich bleibt an dem Fall heimlich dran, sein Kollege Sanfftleben hilft, und bewaffnet mit neuen Freunden werden die Beschattungen fortgeführt. "Schlampig dosiert" ist bereits der 4. Fall von Gottfried Froelich. Vorkenntnisse sind aber nicht nötig. Der Lokalkolorit des Schwabenlandes kommt hier gut zum Ausdruck, die behagliche bedächtige Art der Schwaben und dessen Idylle. So auch der groteske Froehlich mit seinem absonderlichen Beschattungsteam. Gemeinsam machen sie sich, natürlich oftmals unprofessionell, an die Arbeit, sorgen für jede Menge Witz und Humor, und so schließt man sie ins Herz. Die Mordermittlungen nehmen ruhig und langsam ihren Lauf und so auch die Spannung. Hier braucht man keine blutigen Szenen, die Charaktere sorgen für gute Unterhaltung. Sehr interessant sind hier auch die eingebauten verständlichen Informationen über Passivhäuser, die in diesem Fall eine wichtige Rolle spielen.

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  • Ruhig, schwäbisch, liebenswert!

    Schlampig dosiert

    Queenelyza

    Inge Coordes mag es kaum glauben - da freut sie sich auf ein ruhiges Leben mit ihrem Partner Gottfried Froelich, doch der Esslinger Bestatter, der gerne in Privatermittlermanier umherforscht, hat schon wieder ein Eisen im Feuer. Ein Ehepaar wurde erstickt in seinem eigenen Haus gefunden, ein Gas wurde durch die Lüftungsanlage in deren Passivhaus geleitet.    Als Froelich dann noch erfährt, dass bei einer Einbruchserie in Pforzheim die Geschädigten ebenfalls mit Gas betäubt wurden, kann er nicht anders und streckt seine Fühler nach dem neuen Fall aus. Doch seine Lebensgefährtin Inge ist damit so gar nicht einverstanden und setzt ihm ein Ultimatum. Froelich wäre aber nicht Froelich, wenn er nicht eine Möglichkeit finden würde, trotzdem auf Verbrecherjagd zu gehen...   Für mich war es der erste Fall von Gottfried Froelich, mit dem ich es zu tun bekommen habe, es gibt allerdings bereits drei Vorgängerbände. "Schlampig dosiert" lässt sich jedoch auch ohne Vorkenntnisse sehr gut lesen. Mir haben besonders der auf den Punkt gebrachte Lokalkolorit, die ruhige, fast schon behäbige Art von Froelich und die gemächliche, liebevolle Entfaltungsweise des Falles und seiner Protagonisten gefallen. Seien wir mal ehrlich, zu einem Fall im Schwabenländle passen nun mal keine Explosionen en masse, und hier wird mit ruhiger Hand und sanfter Spannungskurve ein Fall gelöst, der allerdings - und das fand ich super gemacht - dann doch mit einem Knalleffekt, allerdings der anderen Art, endet. Somit ist fast schon garantiert, dass es mit Froelich weitergeht - und ehrlich gesagt, ich freue mich drauf! Zuvor muss ich mir aber erst einmal die anderen drei Bände holen, denn dieser Band hat einfach Spaß gemacht!

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    • 9
  • witziger, spannender Krimi mit dem Bestatter Froehlich

    Schlampig dosiert

    lisam

    14. November 2013 um 17:49

    Der Bestatter Gottfried Froehlich möchte sich gerne seinem vierten Mordfall widmen, aber seine Freundin Inge stellt ihm ein Ultimatum. Wenn er weiterhin seinem geliebten Hobby nachgeht, muss er auf sie verzichten. Aber die Versuchung ist zu groß, da ein Ehepaar in seinem Kühlraum liegt, das bei einem Einbruch in ihr Haus an dem in die Lüftungsanlage einge-leiteten Gas gestorben ist. Da eine Einbruchsserie im Raum Pforzheim Ähnlichkeiten aufweist, will er mit dem Ermitteln sofort beginnen. Sein Kollege Sanftleben verschafft ihm einen Aushilfsjob in einem Bestattungs-institut in Pforzheim, damit er in Ruhe ermitteln kann und Inge nichts mitbe-kommt. Für mich war es der erste Fall mit dem Bestatter Froehlich. Der Einstieg in die Reihe mit dem vierten Band stellt kein Problem dar, da man die wichtigsten Fakten mitbekommt und der Fall in sich geschlossen ist. Leider kenne ich die Region Baden-Württemberg nicht, aber ich mag Regionalkrimi gerne. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi war spannend bis zum Schluss. Da es ein witziger und unterhaltsamer Krimi war, werde ich die drei vorherigen Bände sicher auch lesen.

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  • Rentner on Tour

    Schlampig dosiert

    fredhel

    14. November 2013 um 13:29

    Im Schwabenländle geht alles seinen gemächlichen Gang, auch Mordermittlungen machen da keine Ausnahme. Der betuliche Bestatter Gottfried Froelich wird gern von der Esslinger Polizei zu Recherchezwecken eingespannt. Seiner quirligen Freundin Inge paßt das gar nicht. Sie stellt das Ultimatum: Mordermittlung oder ich. Froelich macht natürlich im Geheimen weiter, gewinnt neue Freunde, die mit ihm zusammen ein uriges Beschattungsteam darstellen, immer bestens mit köstlichen Pausenbroten bewaffnet.  Die wirklich gefährliche Arbeit bleibt zum Glück in Händen der Polizei. Das Ende stellt alle zufrieden, die bösen Jungs kommen in den Knast und Inge hat ihren Gottfried wieder von Herzen lieb. Dieser Krimi lebt nicht von Blut und Spannung, sondern zeichnet sich durch liebenswerte Charaktere aus. Der Leser wird in eine, trotz der Morde, recht heile Welt versetzt, sieht mit den Augen des Autors die idyllische Landschaft und hört mit den Ohren das wunderbar weiche Schwäbisch. Natürlich ist die Handlung realitätsfern, aber wen störts? Mich jedenfalls nicht, ich hab mich köstlich amüsiert, vor allem weil der feine Humor des Autors immer wieder mal zwischen den Zeilen durchblitzt.

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  • Ermittler vor dem Sarg

    Schlampig dosiert

    TochterAlice

    und nicht vor dem Herrn - das ist Gottlieb Froelich, seines Zeichens Bestatter im schönen Schwabenländle, der von Fall zu Fall stolpert, was seiner Liebsten schon länger ein Dorn im Auge ist. Doch Froelich gibt nicht auf und unterstützt von seinem Freund und Kollegen Sanfftleben findet sich auch diesmal eine Möglichkeit, in die Ermittlungen einzugreifen, die mit einer kleinen Reise und dem Kennenlernen neuer Freunde zusammenhängt. Witzig - ja, spritzig - eher nicht, so gestaltet sich dieser - der bereits vierte - Fall von Bestatter Froelich, an dem Gourmets sicher ihre helle Freude haben werden: Essen - und zwar lecker Essen - ist kein Hobby, nein, es ist ein Grundbedürfnis des - mal vorsichtig ausgedrückt - gut gepolsterten Hobbydetektivs und seines Umfelds. Die Figuren sind originell gezeichnet, wenn auch teilweise nur in Ansätzen: vor allem Bestatter Froelich selbst bleibt jedoch in seiner Behäbigkeit hängen. Ein bisschen zu betulich das alles - das müssen selbst lustige Krimis, so finde ich, nicht sein. Möglicherweise waren meine Erwartungen, was Bestatter-Krimis angeht, zu hoch gesteckt: ich bin ein Riesenfan der Bochumerr Minck & Minck-Reihe um die unfreiwillige Bestatterin Maggie Abendroth, einer aus meiner Sicht in allen Belangen witzigen und spritzigen Reihe wie auch der Hamburger Bestatter-Krimis von Christiane Fux (die sind allerdings nicht durchgehend spaßig) und dagegen fiel dieser dann doch leider ziemlich ab, fand ich. Trotzdem hat es Spaß gemacht, Gottlieb, Inge und die anderen kennenzulernen.

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    • 3

    TochterAlice

    12. November 2013 um 16:16
  • Gemächliches Bestatterle

    Schlampig dosiert

    MissStrawberry

    11. November 2013 um 20:19

    Gottlieb Froelich hat das Beerdigungsinstiut von seinem Kollegen Sanfftleben übernommen und stolpert auch ganz gern mal in Kriminalermittlungen rein. Diesmal hat es das Ehepaar Sigle erwischt. Während Inge Coordes, Froelichs 14 Jahre ältere Freundin, die Nase voll von dessen Ermittlungen hat, lässt sich Sanfftleben für Froelich eine Möglichkeit einfallen, wie er heimlich doch weiter ermitteln kann. Wer sind die Gentlemen-Einbrecher, die nur in Passivhäuser einbrechen, und wieso sind sie von ihrem Schema abgewichen? Jürgen Seibold hat einen weiteren Fall um seinen gemächlichen, molligen Bestatter geschrieben. Typische Eigenheiten für Baden-Württemberger lassen beim Lesen schon schmunzeln. Auch ein wenig Spannung und witzige Verwicklungen und Entwicklungen finden sich in diesem vierten Fall für Gottlieb Froelich. Ein wenig Wissen über Passivhäuser sollte der Leser mitbringen, denn Seibold schildert deren Funktionsweise erst sehr spät (dafür aber ausführlich). Die Gegend um Esslingen und Pforzheim wird ausführlich geschildert. Das mag für komplett Fremde wichtig sein, mir persönlich war es ein wenig zu viel. Ich hätte ein wenig mehr Finesse von Froelich erwartet, ein bißchen mehr Schlitzohrigkeit und Tatendrang. Für meinen Geschmack ist Froelich ein bißchen zu gemächlich. Seine Informationen hat er mehr zufällig bekommen, als wirliche Ermittlungsarbeit zu leisten. Trotzdem war die Lektüre angenehm und unterhaltsam. Fazit: Potenzial nach oben ist vorhanden, deshalb 3 Sterne.

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  • ruhige Spannung mit individuellen Charakteren

    Schlampig dosiert

    Taluzi

    10. November 2013 um 10:06

    Wer ausgefallene Krimis mag, der sollte auf jeden Fall „Schlampig dosiert“ lesen. Ein Einbruch in Esslingen, bei dem ein Ehepaar an Gas starb, machen den Bestatter Froehlich neugierig. Es gibt Parallelen zu Einbrüchen in Pforzheim, aber auch viele Unterschiede. Froehlich muss wissen, ob die Fälle zusammengehören. Durch seinen Kollegen Sanfftleben, hat er die Möglichkeit bei einem Bestatter in Pforzheim auszuhelfen, um so vor Ort zu ermitteln. Froehlich hat schon in anderen Fällen der Polizei geholfen. Inge seine Lebensgefährtin stellt ihn vor die Wahl: Sie oder ermitteln! Dies war mein 1. Froehlich-Krimi. Das ich die anderen Bände nicht kannte, hat überhaupt nicht gestört. Schnell ist man in der Geschichte mitten drin. Der Erzählstil ist spannend und witzig-ironisch. Es sind keine ausgebildeten Beamten, die ermitteln, sondern Bestatter und die gehen nicht immer professionell vor. Aber gerade dies macht den Krimi aus: seine individuellen, leicht schrulligen Charaktere. Interessant fand ich auch die Informationen über Passivhäuser, die der Autor Jürgen Seibold mit einfließen lässt. Genau richtig, nicht zu viel um langatmig zu werden, aber genug um für die Geschehnisse im Krimi Bescheid zu wissen. Der Krimi ist durchgehend spannend, bis zum Schluss habe ich gerätselt was es mit dem Tod des Ehepaares auf sich hat. Allerdings ist es eine ruhige, keine nerven-zerreißende Spannung. Es ist ein Krimi, der durch seine Charaktere, seinen Witz und seine ruhige Spannung besticht.

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  • Ein humorvoller Abenteuerroman

    Schlampig dosiert

    Larischen

    07. November 2013 um 21:17

    Bestatter Froelich hat einen neuen Fall. Er soll die Bestattung der Eheleute Sigle übernehmen. Die beiden wurden in ihrem Passivhaus ermordet indem Gas durch die Belüftungsanalage ins Haus eingespeist wurde. Dieser Fall weckt natürlich Froelichs Instinkt als Hobbyermittler. Davon ist seine Freundin Inge ist allerdings nicht besonders begeistert und stellt ihn vor die Wahl: sie oder seine Hobbyermittlungen. Aber der Bestatter hat Glück. Sein (Ex)Kollege Sanfftleben hilft ihm aus der Patsche und mit viel Unterstützung von außen gelingt es Froelich doch noch, an dem Fall dran zu bleiben. Dieser Krimi glänzt zwar nicht mit außergewöhnlicher Spannung und spektakulären Ermittlungen, aber er hat andere Stärken: die Charaktere, den Humor und die gründliche Recherche. Die Charaktere sind wirklich wunderschön herausgearbeitet. Ich habe unsere Ermittlercrew (inklusive Verpflegungsmannschaft!) schnell ins Herz geschlossen, denn jeder für sich ist eine „Marke“. Und auch für Froelichs Freundin Inge bringe ich nur Verständnis, sondern auch sehr viel Sympathie auf. Zwar steht in diesem Fall der Bestatter Froelich nicht (mehr) direkt im Mittelpunkt der Geschichte, aber meiner Meinung nach sind seine Kollegen eine enorme Bereicherung für die Geschichte und liefern eine Menge Gründe zum Schmunzeln. Womit wir auch schon beim zweiten Punkt wären, dem Humor. Dieser ist wirklich ausgesprochen gut und ich musste an mehreren Stellen des Buches laut lachen. Die schrulligen (positiv!) Charaktere machen die Lesestunden einfach zu einer enorm lustigen Angelegenheit. Als letzten Punkt möchte ich noch die Rechercheleistung ansprechen. Es werden ausreichend Informationen zu Passivhäuser geboten, die dem Leser die Geschichte verständlich machen und nicht zu einem Informationsüberfluss führen. Des weiteren sind die Beschreibungen der Umgebung und Handlungsorte sehr gut gelungen und ich habe ein genaues Bild der Szenerie im Kopf. Rechercheleistung ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort, aber ich es wird deutlich, was ich damit meine. Jürgen Seibold hat für mich mit „Schlampig dosiert“ zwar keinen klassischen Krimi vorgelegt, aber einen humorvollen Abenteuerroman, der den Leser fesselt. Ein wenig Abzug gibt es von mir nur für das Ende. Hier ging mir alles etwas schnell und ich hätte mir doch noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Ansonsten freue ich mich auf eine Fortsetzung der Reihe und werde schnellstmöglich die vorherigen Teile auch noch lesen.

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  • Schlampig dosiert

    Schlampig dosiert

    nataliea

    06. November 2013 um 16:58

    "Schlampig dosiert" ist der vierte Fall für den korpulenten Bestatter und Hobby-Ermittler Gottfried Froelich. Zum Inhalt ist folgendes anzumerken: Ein Ehepaar wird tot in ihrem Passivhaus aufgefunden. Sie wurden mit Gas betäubt, um unbemerkt die Wertgegenstände aus dem Haus zu stehlen. Allerdings war die Dosis schlampig dosiert und das Ehepaar Sigle stirbt an den Folgen. Bestatter Gottfried Froelich beginnt in diesem Fall zu recherchieren, obwohl dessen Freundin Inge Coordes strikt dagegen ist. Schnell erfährt Froelich, dass der Tod des Ehepaars mit einer Einbruchserie im Raum Pforzheim zusammenhängt. Froelichs Kollege Sanfftleben kennt aber ein Bestattungsinstitut in Pforzheim, welches eine Aushilfe sucht. Froelich macht sich sodann gleich auf den Weg, um in Ruhe in Pforzheim ermitteln zu können. Der Autor hat einen sehr angenehmen, flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil. Die Hauptfigur seines Krimis ist überaus sympathisch und auch die Nebenfiguren wurden mit viel Liebe zum Detail ausgestaltet. Und im Übrigen kommt der Humor in diesem Reginalkrimi auch nicht zu kurz. Ebenso wurde der Sachverhalt und dessen Hintergründe und Orte vom Autor sehr gut recherchiert und in Szene gesetzt. Zwar ist dieser Krimi sehr angenehm zu lesen, mir fehlte aber eine Portion gesteigerter Spannung, da die Handlung an sich eher ruhig und gemütlich von Statten geht. Dieser Krimi ist ein kurzweiliges Lesevergnügen mit liebenswerten und doch auch verschrobenen Charakteren!

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  • Ein Krimi der einem auch Schmunzeln lässt

    Schlampig dosiert

    Binchen84

    05. November 2013 um 11:54

    Inhalt:  Dreimal stolperte der schwergewichtige Bestatter Gottfried Froelich nun schon über Mordfälle und arbeitete als Hobby-Ermittler an deren Auflösung mit. Seiner Freundin Inge Coordes sind diese drei Verbrechen genug. Sie freut sich auf ein friedliches Leben mit Gottfried in Esslingen – doch der hat schon wieder Mordopfer im Kühlraum liegen: Ein Ehepaar wurde erstickt in seinem Einfamilienhaus in Esslingen-Zell gefunden, gestorben an Gas, das durch die Lüftungsanlage ins Gebäude geleitet wurde. Froelich lässt der rätselhafte Fall keine Ruhe, und als er von einer Einbruchserie erfährt, in der im Raum Pforzheim die Hausbewohner mit demselben Gas betäubt wurden, will er am liebsten sofort losermitteln. Aber Inge stellt ihn vor die Wahl: Entweder hängt er sein heikles Hobby endlich an den Nagel – oder sie packt ihre Sachen und zieht zurück nach Herrenberg. Da trifft es sich gut, dass Froelichs greiser Kollege Sanftleben von einem Bestattungsinstitut in Pforzheim weiß, das gerade eine Aushilfe sucht … und so kann Froelich hinter dem Rücken seiner Freundin doch auf Mörderjagd gehen. Allerdings merkt er bald, dass er besser auf Inges Rat gehört und die Finger von diesem Fall gelassen hätte. Meine Meinung: Dies war der zweite Krimi den ich bisher gelesen habe.  Jürgen Seibold hat einen tollen Schreibstil und die Spannung ist von Anfang bis Ende konstant da. Die Protagonisten sind liebevoll, witzig und tollpatschig und man schließt sie schnell ins Herz. Zudem ist es ab und an doch sehr lustig geschrieben, dass man auch ab und an schmunzeln muss und es nicht so ein trockener Krimi wie manch anderer ist.  Vor allem fand ich die Orte sehr interessant da sie hier in der Nähe sind und ich doch bestimmt mal einen Ausflug dahin mache um zu sehen, was denn so der Wirklichkeit entspricht.  Jürgen Seibold hat hier sehr gut recherchiert nicht nur was die Orte betreffen sondern auch die Handlung oder Informationen über Passivhäuser und Lüftungsanlagen. Dies hat sehr zum leichteren Verständnis der Handlung beigetragen. Ein wirklich sehr toller Krimi der auch einige lustige Stellen hat und fesselt ohne Ende.  www.binchensbuecher.blogspot.de

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  • Unaufgeregter Krimi mit Lokalkolorit

    Schlampig dosiert

    tweedledee

    04. November 2013 um 13:06

    In Esslingen findet ein ausgeklügelter Einbruch statt. Mittels Gas werden die Bewohner über ihre Lüftungsanlage im Passivhaus betäubt, die Einbrecher haben genügend Zeit um ohne Störungen das Haus auszuräumen. Doch die Bewohner kommen durch das Gas ums Leben und landen im Kühlraum von Bestatter Gottlieb Froelich. Froelichs Interesse ist geweckt als er erfährt, dass es in Pforzheim vor Monaten eine ganze Einbruchserie gab, die auf diese ungewöhnliche Art durchgeführt wurde. Er kann nicht anders und fängt an, selbst zu ermitteln.   "Schlampig dosiert" ist der vierte Fall für den Bestatter Froelich. Auch ohne Vorkenntnisse lässt sich das Buch gut für sich lesen, da die Fälle jeweils in sich abgeschlossen sind. Jürgen Seibold hat einen beschaulichen, ganz unaufgeregten Regionalkrimi geschrieben, der mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren und Lokalkolorit aufwartet. Neben dem Hobbyermittler Bestatter Gottlieb Froelich spielen seine neu gewonnenen Freunde aus Pforzheim eine große Rolle, zusammen bilden die alternden Männer ein skurriles Ermittlerteam das mit viel Spaß und Elan an die Arbeit geht. Und dabei auch noch Erfolge aufweisen kann. Außerdem spielt die Beziehung von Gottlieb eine große Rolle, denn seine Ermittlungen muss er heimlich ausüben, da seine Freundin Inge damit gar nicht einverstanden ist.   Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich flott lesen, kleine witzige Szenen lockern die Atmosphäre auf und machen sie lebhaft und authentisch. Die Spannung ist nicht durchweg vorhanden, was ich aber nicht störend fand. Dafür gibt es jede Menge Szenen zum schmunzeln, ein wenig schwäbische Mundart und neben den Ermittlungen spielt vor allem gutes Essen eine Rolle. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, ich werde mir wohl auch noch die Vorgänger kaufen.  

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  • gemütlicher Krimi, auch zum Schmunzeln

    Schlampig dosiert

    eskimo81

    04. November 2013 um 08:45

    Gottfried Froehlich ist Bestatter und hätte eigentlich genug damit zu tun, den Hinterbliebenen zu helfen. Er jedoch ermittelt lieber und findet die Täter.  Inge, seine Freundin setzt ihm ein Ultimatum, entweder sie oder sein "Ermittler-Hobby"  Gottfried kann doch nicht einfach vergessen, dass er ein Ehepaar im Kühlraum hat, dass bei einem Einbruch mit Gas umgebracht worden ist.... Nur wie kann er ermitteln ohne Inge zu verlieren? Es trifft sich gut, dass Sanftlebens Kollege in Pforzheim einen Vertreter sucht... In Pforzheim sind nämlich ebenfalls Einbrüche mit diesem Gas erfolgt, jedoch ist dabei noch nie jemand umgekommen.  Schlampig Dosiert ist bereits der vierte Regional-Krimi mit Froehlich als Ermittler.  Der Schreibstil ist sehr gut, sehr bildlich. Es ist ein typischer Regional-Krimi, sprich, etwas gemütlich, ohne viel Blut, ohne viel Action. Auch mit teilweisen lustigen Anekdoten zum Mitlachen und schmunzeln.  Der Schluss ist für mich dann etwas zu sehr daran angepasst, dass die Reihe fortgeführt werden muss...  Ein gemütlicher Krimi für zwischendurch, für Krimi-Liebhaber, die auch mal einen eher lustigen, nicht so mit Spannung geladener Krimi mögen  3 Sterne fand ich zu wenig, 4 fast zu viel - 3.5 würde es besser treffen.

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