Jürgen Seidel Das Mädchen mit dem Löwenherz

(17)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 2 Leser
  • 15 Rezensionen
(3)
(6)
(5)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Mädchen mit dem Löwenherz“ von Jürgen Seidel

Die ganze Welt ist voller Wunder Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther!

Eine interessante und überzeugende Reise in die Vergangenheit!

— violetbooklady
violetbooklady

Leider nicht so mein Fall

— Kriegsfeder
Kriegsfeder

Konnte mich nicht mitreißen

— chellytheglubsch
chellytheglubsch

Für alle die Historische Romane lieben :)

— Lizzy_lifewithbooks
Lizzy_lifewithbooks

Das Cover passt sehr zu dem Inhalt. Das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht gut, deshalb gebe ich nur 3 Sterne.

— 22jasmin22
22jasmin22

Die Ideen und Gedanken sind in diesem Buch toll, vor allem weil es zwar zur Kirchlichen Trennungszeit spielt, doch Glaube ist Nebensache.

— Seelensplitter
Seelensplitter

Eine schöne Idee, die kirchlichen Machenschaften und Geschichte zu thematisieren, jedoch leider zu wenig zielgerichtete Spannung.

— Steffinitiv
Steffinitiv

Gute und interessante Lektüre im Lutherjahr!

— JuliaSchu
JuliaSchu

Stöbern in Jugendbücher

Als die Bücher flüstern lernten

Lass dich von Hope und Sam entführen in die unfassbare Welt hinter den Buchstaben.

Kruschi

Das unglaubliche Leben der Jessie Jefferson

Spannender 3.Teil einer Jugendbuchreihe

Vampir989

Die Chroniken der Verbliebenen - Das Herz des Verräters

Eine selbstbewusste Lia, die weiß was sie will und sich endlich wehrt. Ich liebe es!

Sandkuchen

The Sleeping Prince - Tödlicher Fluch

Wenn ihr auf der Suche nach außergewöhnlichen Büchern seid, dann lest die Reihe der Autorin Melinda Salisbury.

NeySceatcher

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Ein grandioses Buch, voller bezaubernder Magie... mein Highlight bisher!

Losnl

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Ein grandioses Finale. Ich bin sprachlos. Für jeden Dystopy-Fan ein Muss! Ich hoffe, die Autorin lässt uns nicht zu lange auf neuen Lesestof

night_mare

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Passend zum Reformationsjubiläum

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    12. May 2017 um 12:01

    Meine Meinung: Wir befinden uns mitten im Reformationsjubiläum. Das ist auch der Grund, weswegen in diesem Jahr in der Buchbranche Martin Luther stark in den Fokus genommen wird. Ich finde solche Jubiläen immer wieder interessant und ich finde es eine schöne Idee, wenn die Literatur diesen Ereignissen Tribut zollt. Als ich den Klappentext von „Das Mädchen mit dem Löwenherz“ gelesen habe, war ich doch recht erstaunt, dass dieses Thema nun auch in die Jugendliteratur getragen wird. Eine spannende Sache. Bei diesem Roman handelt es sich um einen Briefroman. Die Protagonistin Anna wird auf Grund ihrer Fähigkeit verfolgt und berichtet Dr. Martin Luther in Form von Briefen über ihren Lebensweg. Diese Briefe sind immer wieder stark mit ihrem Glauben verbunden. Diese religiösen Abschnitte in den Briefen machten mich als Leser nachdenklich. Ich finde, dass die Briefe durchgehend sehr intelligent geschrieben sind. Sie sind logisch und hinterfragen viele Dinge aus Annas Zeit. Ich finde die Handlung durchgehend interessant und spannend zu verfolgen. Was mir ein wenig gefehlt hat, war die Nähe. Man darf trotz der ganzen subjektiven Schilderungen in den Briefen nicht vergessen, dass es Briefe an Martin Luther sind. Anna bewahrt also trotzdem noch eine gewisse Distanz. Mich hat es in der Hinsicht einfach nicht zu 100% erreicht. Natürlich konnte ich mich in Annas Charakter hineinfühlen. Ich war auch betroffen, wenn sie von ihrem harten Lebensweg erzählte, aber trotzdem fehlte mir hier einfach noch ein wenig Persönlichkeit und ein näherer Bezug zu ihrem tiefsten Innenleben, ihrem Privatleben. Annas Figur finde ich ansonsten gut ausgearbeitet. Ihre Lebensumstände werden deutlich und auch ihre soziale Ächtung bzw. Verfolgung. Sie ist ein starker Charakter. Ich mochte auch ihre Entwicklung innerhalb des Buches sehr. Auch wenn ich eigentlich jemand bin, der historische Romane nur sehr selten ließt, hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen. Ich finde die Zeit wirkt sehr authentisch dargestellt. Man kann sich die ganzen Umstände sehr gut vorstellen, was auch an der Lebendigkeit von Annas Darstellungen liegt. Der Schreibstil ist zunächst ein wenig holperig, was aber daran liegt, dass der Autor möglichst versucht hat die Sprache der damaligen Zeit anzupassen. Ich finde, dass ihm das auch gut gelungen ist. Hat man sich daran gewöhnt, liest sich das Buch flüssig. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ich finde gut, dass es auf Grund von vielerlei Themen zum Nachdenken anregt. Auch die Themenauswahl ist gelungen, gerade in einem Jugendbuch hat das Seltenheitswert. Ein Buch, das ohne viel Schnickschnack auskommt und mich wirklich, abgesehen von kleineren Macken, von sich überzeugen konnte.

    Mehr
  • Wolkenauge

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    chellytheglubsch

    chellytheglubsch

    11. May 2017 um 18:13

    Das Cover find ich sehr schön gestaltet und hat eine freundlich-fröhliche Ausstrahlung. In der Geschichte geht es um die junge Anna, die schon sehr früh lernen musste auf sich selbst acht zu geben und für ihre Sache einzustehn. Dadurch wirkt sie manchmal etwas vorlaut was, zur damaligen Zeit, für ein Mädchen nicht gerade als angemessen empfunden wird. Dadurch gerät sie mehr als einmal in Schwierigkeiten. Als man entdeckt dass Anna über die Gabe des Wolkenauges verfügt, wird sie zum Spielball der Revolutionisten.Nachdem sie lange in einem Gestrüpp von Intrigen, Verbrechen und Verfolgung lebt, beschließt sie Martin Luther zu schreiben, in der Hoffnung dass er ihr Helfen kann.Erzählt wird Annas Geschichte über die Briefe die sie Luther mit 20 schreibt. Darin erzählt sie ihm, wie sie Lesen und Schreiben lernte, ihre Gabe das Geschriebene im Gedächtniss zu behalten entdeckt wird und an welche Orte ihre Reise sie geführt haben.Am Ende des Buches befindet sich noch ein Glossar, da im Buch öfter Wörter wie 'Burse', 'Kurie' und 'Novize' vorkommen, die man so einfach nachschlagen kann, falls einem diese kirchlich geprägten Begriffe nicht geläufig sind.Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen. Angefangen beim Schreibstil, der es mir schwer gemacht hat mich in Anna hineinzuveretzen. Auch mit Anna selbst konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Die Briefe, die sie an Luther schreibt, wirken immer sehr darum bemüht Eindruck auf ihn zu machen. Als ob sie wollte, dass er Stolz auf sie ist und ihr zur Hilfe kommt.Mir persönlich hat etwas die Spannung gefehlt, die ich von einem Thriller erwartet hätte.Konnte mich nicht mitreißen.

    Mehr
  • Das Mädchen mit dem Löwenherz

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    Rori03

    Rori03

    04. May 2017 um 09:00

    Autor: Jürgen Seidel 383 Seiten Hardcover Verlag: cbj Gerne: Thriller Anna ist ein Waisenkind und hat ein mega super Gedächnis. Sie kann ein Text einmal durchlesen und später den Text Wort für Wort wiedergeben. Selber nennt sie es "Wolkenauge". Dies nutzt Zangl, der für die Reformation Luthers ist, aus um den Papst und alle anderen die mit ihm sind, die Wichtigkeit zu zeigen, was Luther da macht. Für Anna beginnt ein grosses Abenteuer, das sie sehr mit nimmt und durch Höhen und Tiefen geht. Mir hat das Buch ganz ok gefallen, da es immer wieder Zeitsprünge gab und man erst wieder ein Stück lesen musste, um zu wissen wo man gerade ist. Leider gab es für mich auch immer langgezogene Stellen, wo einfach nichts passierte. Anna wurde gut beschrieben und man konnte ihre Gefühle gut verstehen. Ansonsten hat die Geschichte gut gezeigt, wie es dazumal, in Luthers Zeit, so zu und her ging. Die Idee, dass Anna Briefe an Luther schreibt, war etwas das mir gut gefallen hat. Auch die Aufmachung vom Buch gefällt mir sehr. Der Schreibstil liess sich eigentlich recht zügig lesen, da es aber immer wieder zu langegezogenen Stellen kam, habe ich für das Buch länger gebraucht als geplant. Die Briefe wurden so geschrieben, dass sie eine gewisse Länge hatten, aber nicht zu lang waren. Die zum Teil etwas kürzer geschriebene Briefe, gaben einem das Gefühl gut voran zu kommen. Fazit: Ein Buch, das die ein oder andere Schwäche hatte, aber trotzdem Gutes bereit hält. Von mir 3/5 Sternen.

    Mehr
  • Leider nicht ganz mein Fall

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    Kriegsfeder

    Kriegsfeder

    29. April 2017 um 15:12

    Infos zum Buch:Heute will ich euch einen Thriller vorstellen, der in der Vergangenheit Spielt. Genauer gesagt zu Zeiten von Martin Luther. Aber mehr dazu später…. Zuerst kommen hier ein paar Infos zum Buch…Geschrieben wurde das Buch, „Das Mädchen mit dem Löwenherz“ von „Jürgen Seidel“. Es ist am 27.02.2017 unter dem „cbj Verlag“ erschienen. Das Buch hat 384 Seiten und ist als eBook und als gebundene Ausgebe erhältlich. Der Preis liegt bei 16,99€ (gebundene Ausgabe) oder 13,99€ (eBook). Empfohlen wird das Buch von einem Alter ab 12 Jahren. Die ISBN lautet: 978-3-570-15955-2.Inhalt des Buches:(Klappentext) Die ganze Welt ist voller Wunder Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther!Charaktere:Anna:Anna muss in diesem Buch sehr viel mit machen. Sie ist für ein Mädchen ihrer Zeit sehr gut gebildet. Sie ist Mutig, allerdings finde ich sie auch ein klein wenig naiv. Sie hat ein Photographisches Gedächtnis. Zuerst weiß sie nicht dass dies etwas Besonderes ist, doch sie findet dies später heraus. Sie hat einen sehr großen Wissenshunger.Schreibstil:Das Buch beinhaltet Briefe die von Anna an Martin Luther geschrieben werden. Es ist in einer altertümlichen Ausdrucksweise geschrieben. Die Briefe stehen alle in der Ich Perspektive.Meinung:Das Cover des Buches ist sehr schön und passend gestaltet. Die Farben sind perfekt aufeinander abgestimmt, ich finde es sieht einfach richtig schön aus. Vom Inhalt finde ich das Buch etwas schleppend. Sie erzählt ihre Lebensgeschichte aber ich verstehe nicht was die Gefahr damit zu tun hat. Ich finde dass sehr oft um den Punkt herum erzählt wird und nicht zur Sache gekommen wird. Das das Buch in einer älteren Sprache geschrieben ist macht es authentischer, gleichzeitig ist es aber auch schwieriger zum lesen. Beim eBook sind die Verweise ganz am Ende, was es sehr umständlich macht das Buch zu lesen. Ich finde es auch schade dass keine Antwortbriefe kommen. Leider muss ich sagen dass mich das Buch nicht so wirklich fesseln konnte. Bewertung:Ich gebe dem Buch 3 von 10 Federn

    Mehr
  • Für mich eher ein historischer Roman

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    Buchraettin

    Buchraettin

    26. April 2017 um 06:37

    Eine Geschichte aus der Zeit von Martin Luther 1537. Anna ist ca. 13 Jahre alt, sie weiß es selbst nicht so genau. Sie hat eine besondere Gabe- ein fotographisches Gedächtnis. Das führt zu dieser Zeit dazu, dass sie auch unter den Verdacht gerät, eine Hexe zu sein. Gleich zu Beginn des Buches beschreibt sie, dass sie sich versteckt hält. Sie erzählt nun in Briefen an Martin Luther ihre Geschichte. Für mich war der Stil der Erzählung etwas schwer zu lesen. Es ist ein Jugendbuch, ich fand es war komplex erzählt und mir fehlte ein wenig das flüssige Lesen. Es wird in Form von Briefen geschrieben. Wobei aus der Erzählung hervorgeht, dass die Verfasserin dieser Briefe an Martin Luther damals ein Kind war, ca. 13 Jahre alt und nun zur Zeit des Briefeschreibens schon älter zu sein scheint. Mich konnte diese Erzählung leider nicht wirklich fesseln. Als Leser erfahre ich einiges zum Thema Ablassbriefe. Im Anschluss an das Buch findet sich noch eine Art Nachwort in der auch auf Martin Luther eingegangen wird. Sie schreibt die Briefe, die sich wie eine Art Erzählung ihrer Erlebnisse lesen und gibt noch eine Art Nachwort dazu, in dem sie über sich in der Zeit des Briefeschreibens berichtet. Mir fehlte in der Erzählung die Spannung. Ich wurde nicht wirklich warm mit den Figuren. Es blieb für mich alles sehr auf Distanz. Gut gefallen hat mir zu Beginn noch das Personenverzeichnis und auch das hinten im Buch befindliche Glossar. Für mich war es eher ein historischer Roman, ich fand es für ein Jugendbuch schon sehr komplex und den Stil etwas schwer zu lesen.  

    Mehr
    • 2
  • Abtauchen in die Zeit Martin Luthers

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    Lizzy_lifewithbooks

    Lizzy_lifewithbooks

    03. April 2017 um 11:14

    Das Mädchen mit dem Löwenherz Autor: Jürgen Seidel Seiten: 384 Verlag: cbj - Verlag Preis: 16,99€ (HC)  13,99€  (eBook) ISBN: 9783570159552   Inhalt: Die ganze Welt ist voller Wunder Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther!   Meine Meinung: Ich hatte das Buch zuerst bei Thalia gesehen und der Klappentext hat mich wirklich angesprochen. Freundlicher weise hat mir der cbj Verlag das Buch zur Verfügung gestellt. Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten in das Buch richtig reinzukommen, da es nicht direkt aus Annas Sicht geschrieben wird, wie ich anfangs dachte. Das Buch besteht Briefen die, die bereits 20 Jährige Anna über ihr früheres Leben an Martin Luther schreibt. Wenn man allerdings in die Geschichte hineingefunden hat, ist es wirklich ein richtig tolles Buch. Man erfährt viel über die damalige Zeit, die Ständegesellschaft und das Leben der Menschen zur Zeit der Reformation. Über die handelden Personen erfährt man relativ wenig. Mich hätte interessiert wie die Hintergründe von Annas Reisebegleitern ausgesehen hätten. Zudem hatte ich beim Lesen nicht so richtig Bezug zu der Geschichte, da mir bewusst war, dass Annas Geschichte bereits mehrere Jahre zurück liegt. Allerdings finde ich dass das Buch erst ab einer Altersklasse 15+ zu empfehlen ist. Denn ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob jüngere die ganzen Zusammenhänge verstehen werden, soweit ich weiß war das Buch ab 12. Zumal auch viele Fachwörter oder Bezeichnungen aus dem 15. Jahrhundert benutzt werden. Diese werden allerdings hinten im Buch erklärt, was meiner Meinung nach etwas umständlich war. Trotz allem hat mir das Buch am Ende dann doch ganz gut gefallen. Wer allerdings Lust auf einen Historischen Jungend Thriller hat sollte sich das Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Alles wird sehr anschaulich und aufschlussreich erklärt. Sodass ich am Ende dem Buch 3,5  von 5 Sternen geben kann :) Fazit: Für alle die historische Romane lieben ist dieses Buch perfekt. J

    Mehr
  • Das Mädchen mit dem Löwenherz

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    22jasmin22

    22jasmin22

    02. April 2017 um 12:31

    Meine Meinung: Das Cover hat mich sehr angesprochen und der Klappentext auch. Jedoch schreibt Anna mit 20 Jahren die Briefe an Martin Luther. Jürgen Seidel hat diese Geschichte in Ich Form geschrieben und die Kapitel als Briefe aufgeteilt. Manche Wörter jedoch versteht man nicht sofort sie werden aber am Ende des Buches erklärt. Thriller haben es eigentlich allgemein bei mir sehr schwer, aber als Thriller konnte es mich nicht überzeugen und somit würde ich es wie manch anderer auch als historischer Roman einteilen. Anna ist ein hochbegabtes Weisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt was geschriebenes angeht. Sie erzählt auch wie sie das Schreiben und lesen gelernt hat. Wie sie als Spionin war und wie sie zu den Mächtigen gelangt ist.

    Mehr
  • Ein Briefwechsel der als Roman verfasst wurde

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    02. April 2017 um 09:06

    Meine Meinung zum Jugendthriller:Das Mädchen mit dem LöwenherzAufmerksamkeit:Diesen Punkt erfahrt ihr auf meinem Blog.Inhalt in meinen Worten:Anna erlebt aufgrund ihrer Wolkenaugen ein nicht wirklich einfaches Leben. In ihrer Not wendet sie sie an Dr. Martin Luther. Doch ob er Anna helfen kann?Was Anna sonst noch erleben darf und zugleich erkennen muss, wie damals das Leben einer Frau aussah, und warum Hexen verbrannt worden sind?Das möchte euch das Buch aus der Sicht von Anna mitteilen.Wie ich das Buch empfand:Die ersten 90 Seiten haben mich in ihren Bann gezogen, ich wollte wissen, wie es dazu kam, das Anna sich verstecken musste, was Dr Martin Luther damit zutun hat und weswegen sie Waise ist, das machte mich neugierig, doch dann lies nach und nach ein klein wenig die Spannung nach und das Entsetzen darüber, wie man damals mit Menschen umgegangen ist, wuchs.Dennoch finde ich gerade die Geschichte von Anna, auch wenn diese Fiktiv ist, sehr berührend.Denn auch wenn man heute nicht allzu viel von den starken Frauen der damaligen Zeit weiß, so hat es sie gegeben.Schreibart:Dieses Buch ist kein Roman, wie man ihn erwartet. Es ist ein Briefdialag, um genau zu sein, ein Monolog. Anna schreibt dem Herrn Luther, was sie schreckliches erleben musste. Das sie auf der Flucht ist, das sie für widrige Dinge eingesetzt worden ist, das sie zu sehen musste, wie eine Freundin missbraucht worden ist, und das doch nicht zuordnen konnte, wie sie die Verpflichtung auferlegt bekam, sich um einen Orden zu kümmern, und wie sie letztlich um Schutz bei Dr. Martin Luther erbat, das kann man hier erlesen.Dabei wählt Herr Seidel einen älteren Sprachgebrauch, was damit das Buch noch ein kleines bisschen authentischer wirken lies.Spannung:Die ersten Briefe waren richtig spannend zu entdecken, irgendwann lies diese Spannung leider nach und ich fragte mich, wie mag dieses Buch wohl enden. Gerade in der Mitte zog sich das Buch ein klein wenig.Als Thriller wie es vorne auf dem Titelbild steht, empfinde ich dieses Buch nicht. Es ist eher ein Historischer Roman mit Bezug auf Martin Luther, der doch nicht wirklich, außer das an ihn in die Briefe adressiert sind, vorkommt.Letztlich geht es eben um Anna, die ein Leben zu einer Zeit führt, wo Frauen nicht das Recht hatten, wie wir das heute genießen dürfen.Somit hat hier das Buch kurzzeitig leider ein klein wenig Langatmigkeit erhalten und dafür Spannung verloren.Dafür trumpft es auf mit einem Mädchen, das wirklich wie eine Löwin um Gleichberechtigung kämpft.Glaube im Buch?Wie es nun einmal zur damaligen Zeit der Fall war, beschäftigt sich auch Anna mit christlichen Gedanken. Sei es um der Errettung wegen, die ihr aufgrund ihres Wolkenauge abgesprochen wird, andererseits, weil sie mitbekommt, wie Männer mit Frauen umgehen.Um wirklich an den Glauben heran zu kommen, wie sie es sich wünscht, muss sie viele Hürden und auch Schlaglöcher in Kauf nehmen, letztlich findet sie aber für sich ihren Weg.Martin Luther dagegen kommt wirklich nur am Rande, dafür schwingt umso mehr der katholische Gedanke im Buch, es durch die Madonna mit dem Schutzmantel oder auch dem Rosenkranz der erwähnt wird, dazu muss man aber festhalten, zur damaligen Zeit war das nun einmal der Grund des Glaubens.Die Reformation wie Luther sie anstrebte, kommt auch nicht wirklich zur Sprache, das hätte ich aber mehr oder weniger erwartet.Dennoch finde ich die Themenauswahl und auch das Leben wie Anna es leben musste interessant wieder gegeben und muss sagen, dass ich es schade finde, das ich nun nicht weiß wie es wirklich mit Anna weiter geht, denn das Buch hört irgendwann auf, wo Anna ihre Vergangenheit preis gegeben hat.Empfehlung?Dieses Buch könnte man sehr gut im Unterricht nutzen, sei es im Deutschunterricht oder im Religionsunterricht. Denn das Buch hat viele Punkte, und auch deutsche Wörter und einen Satzbau, der aufzeigt, wie Sprache wandelbar ist, und wie es damals für Mädchen und Jungs so zuging im Mittelalter.Kinder ab 12 Jahren können mit diesem Buch auch zurecht kommen, wobei ich dank der Sprache, die in diesem Buch zu finden ist, nicht ganz sicher bin, ob ältere Jugendliche nicht besser zurecht finden werden, denn es ist schon anspruchsvoll geschrieben.Bewertung:Mir ging Anna teilweise sehr ans Herz und ich muss sagen, ich bin sehr dankbar das ich dieses Buch lesen durfte, auch wenn nicht alles perfekt umgesetzt worden ist, leider die ein oder andere Durststrecke aufgekommen ist, so hat das Buch dennoch eine Zeit eingefangen, in der ich nur begrenzt leben wollen würde.Deswegen erhält das Buch von mir auch vier Sterne.

    Mehr
  • Das Mädchen mit dem Löwenherz

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    Mylittlebookpalace

    Mylittlebookpalace

    31. March 2017 um 17:34

    Handlung: In dem Buch ' das Mädchen mit dem Löwenherz ' geht es um die 13 jährige Anna, die zu Zeiten Martin Luthers lebte. Sie wuchs als Adoptiv/Weisenkind in einer relativ reichen Familie auf, die Weisenkinder bei sich aufnahm. Anna lernte durch ihren Freund das lesen und schreiben undstellt schnell fest das sie anders ist. Sie kann sich gelesenes merken, nicht nur merken sie kennt sie nach einmal lesen auswendig und kann Seiten zitieren. Anna fängt an Martin Luther Briefe zu schreiben und ihm ihr Leben zu erklären. Sie hat neue Freunde gefunden, gute Freunde verloren und wurde verhaftet. Diese Briefe erzählen Jahre aus ihrem Leben und wie sie wegen ihrer Gabe, als Hexe beschuldigt wird und nicht mehr weiß wer sie wirklich ist.Orte: es werden viele Orte in diesem Buch beschrieben, da Anna in ihrem kurzen Leben schon viel gereist ist. Die orte werden wirklich gut beschrieben und es sind manchmal sehr schöne aber auch traurige und unschöne Orte.Personen: Man lernt in dem Buch sehr viele Personen kennen, doch oft verlieren sich die Personen da sie wo anders als Ann hingehen und weg sind. Aber Anna fand ich super, sie war toll beschrieben und sie hatte einen tollen Charakter und war wirklich sehr selbstlos ( an den meisten stellen ).Schreibstil: An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, vor allem der der kursiven Schrift da er noch s eher diese altertümliche Sprache beinhaltete, doch nach einer Weile hat man sichdaran gewöhnt.Gestaltung: Ich liebe dieses Cover. Es sieht toll, aber auch schlicht aus. Die Kapitelgestaltung ist auch sehr schön, einfach schlicht ,aber besonders.Geschichte: Die Geschichte und die Veränderung von Anna fand ich toll. Ich mochte es sehr, wie man auch wirklich bemerkt hat das Anna erwachsen wird und schlimme Sachen erlebt hat. Auch den Verlauf der Geschichte fand ich toll, vor allem aber der letzte Brief von Anna und diese Offenbarung fand ich toll.Fazit: Ein wirklich tolles Buch! Mir hat Anna sehr gefallen und auch die einzelnen Personen wurden sehr gut beschrieben. Die Entwicklung der einzelnen Personen fand ich großartig und auch die Orte im Mittelalter konnte man gut kennenlernen. Leider war der Schreibstil nicht so toll und es war an manchen Stellen auch etwas langweilend, weshalb ich 4 von 5 Sternen gebe.

    Mehr
  • Es ist kein Thriller

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    Muhadib

    Muhadib

    15. March 2017 um 17:12

    Ich lese nicht so oft historische Geschichten. Bei dieser hat mich das Cover und der Klappentext neugierig gemacht. Doch ich hatte so meine Schwierigkeiten in die Story einzutauchen.Anna erzählt ihre Geschichten in Briefe an Martin Luther.Für mich war es interessant zu erfahren was in der damaligen Zeit so um 1400 so alles im Namen Gottes getan wurde. So habe ich mir das auch  vorgestellt. Anna von Zon ist ein bemerkenswertes Mädchen. Sie muss hier einiges durchmachen,da habe ich mitgelitten. Andere wären bestimmt daran zerbrochen.Alle Protagonisten aufzuzählen und meine Meinung zu jedem zu schreiben wäre zu viel und würde auch von der Geschichte zu viel erzählen.Ich würde dieses Buch auch nicht als Thriller zählen. Bin mir auch nicht so sicher, ob dieses Buch wirklich schon ab 12 Jahre geeignet ist.

    Mehr
  • Ein Thriller der keiner ist

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    Manuela_Pfleger

    Manuela_Pfleger

    12. March 2017 um 19:07

    Meine persönliche Meinung:Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen und dies war auch der Grund mich für dieses Buch zu entscheiden.Leider steht im Klappentext nicht, dass die Geschichte damit beginnt, das Anna mit 20 Jahren die Briefe an Martin Luther schreibt. Die Geschichte selber ist in der Ich-Form geschrieben und die Kapitel als Briefe aufgeteilt. Der Schreibstil ist sehr an die damalige Zeit gehalten und Wörter, die man nicht sofort versteht, werden im Glossar am Ende des Buches erklärt. Der Spannungsaufbau, welchen ich mir von einem Thriller erwarte, kam hier nur wenig auf und auch das Genre würde ich persönlich eher als historischer Roman einstufen. Anna berichtet in den Briefen von ihrer Zeit als 13-Jährige bis zu ihrer Gegenwart. Sie erzählt wie sie das Schreiben und lesen gelernt hat, zu den Mächtigen gelangt ist, als Spionin eingesetzt wurde... Die Briefe erzählen, dass Liebe zur Gerechtigkeit und Mut eines Menschen die Welt ein wenig besser zu machen, jedoch auch, dass es damals wie heute die Mächtigen sich nicht allein von Gott in die Schranken weisen lassen. Sondern durch Macht und Geld. Mein persönliches Fazit:"Ein Thriller der keiner ist, sondern historisch mit wenig Spannung. Aus historischer Sicht ein gut gelungener Roman. lesenswert" 

    Mehr
  • Rezension: Das Mädchen mit dem Löwenherz

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    Selin1414

    Selin1414

    12. March 2017 um 13:54

    Autor: Jürgen Seidel Verlag: cbj  Preis: 16,99€ [D], 17,50€ [A] Seiten: 382 Format: Hardcover ISBN: 978-3-570-15955-2 Inhalt: Die 13 - jährige Anna ist Vollwaise und lebt bei Zieheltern, in der kleinen Stadt Zons im Rheinland des Jahres 1537. Sie führt ein beschauhbares und ruhiges Leben. Nach dem Tod eines Freundes, bringt sie sich selbst das Lesen und schreiben bei und entdeckt, das sie sich alles gelesene merken kann. Diese Gabe nennt sie ihr "Wolkenauge". Als sie wegen bösen Blutes im Kerker landet, wird Anna von einem katholischen Würdenträger gerettet, der ihre Begabung erkennt. Fortan begleitet sie ihn und seine Truppe und arbeitet als seine Spionin, mit dem Ziel, kirchliche Würdenträger, die ihre Stellung ausnutzen um Menschen zu betrügen, zu entlarven. Das führt dazu, dass sie von nun an viele mächtige Feinde hat, die sie als Hexe beschuldigen und ihr das Leben schwer machen. Doch  Gott scheint an ihrer Seite. Cover: Das Cover gefällt mehr sehr gut. Es passt meiner Meinung nach auch sehr gut zum Inhalt. Und allein der Buchrücken😍 Ich finde Lila einfach klasse😂😍 Meine Meinung: Eine wirklich tolle Geschichte, bei der ich das Lesen wieder sehr genossen habe. Ich habe die letzten Monate, trotz guter Bücher nicht soviel gelesen und mit diesem Buch, bin ich sozusagen wieder richtig in Schwung gekommen, was das Lesen angeht. Die Geschichte wird in Briefen erzählt die, die Protagonistin Anna an Martin Luther schreibt. Tja, und ich liebe Bücher die so in Briefform geschrieben sind. Und Martin Luther finde ich auch eine sehr interessante Persönlichkeit, von dem her war ich also schnell Begeistert von dem Buch. Anna ist auf alle fälle ein starker Charakter mit einer interessanten Gabe. Ich fände es jedenfalls toll, wenn ich mir alles gelesen merken könnte... Meistens jedenfalls.Während ihrer Reise und Flucht entwickelt sie sich sehr und wird vom jungen Mädchen zur Erwachsenen. Ebenso mochte ich Zangl, mit dem Anna versucht die Betrügereien der Kirchlichen Würdenträger ans Licht zu bringen. Dadurch wurde das Buch richtig spannend. Die kirchlichen Aspekte und Verschwörungen waren klasse und hatten in der Tat etwas Thrillerhaftes an sich. Sehr gelungen schildert der Autor die einzelnen Situationen und lässt eine düstere Stimmung entstehen. Großartig! Auch wie Annas Feinde beschrieben sind. Es war vielleicht ein wenig anstrengend zu lesen, wie oft Anna gefangenen genommen wurde, was bei ihren mächtigen Feinden aber kein Wunder ist. Den Schreibstil fand ich toll und sehr realistisch. Das war bestimmt nicht mein letztes Buch von Jürgen Seidel. Es hat mir auch richtig Lust gemacht, mehr in die Richtung zu lesen. Fazit:  Ein toller historischer Jugendroman!

    Mehr
  • Das Mädchen mit dem Löwenherz (Jürgen Seidel)

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    Steffinitiv

    Steffinitiv

    11. March 2017 um 11:29

    Das Buch Gebunden: 384 Seiten Verlag: cbj (erschienen am 27. Februar 2017)Sprache: DeutschISBN: 978-3570159552Alter: ab 12 Jahren Kurzmeinung: Eine schöne Idee, die kirchlichen Machenschaften zu thematisieren, jedoch leider zu wenig zielgerichtete Spannung. Klappentext:Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther! Mein Fazit Inhalt: Anna wächst bei Pflegeeltern auf, dort lernt sie durch Felix das Schreiben. Das ist für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich und sie wird dafür schief angesehen. Als eines Tages auch noch der Bischof davon erfährt, wird Anna hochgelobt. Sie solle in seine Dienste treten. Es stellt sich außerdem heraus, dass Anna ein fotografisches Gedächtnis hat (im Buch “Wolkenauge” genannt). Mithilfe dessen soll sie Zangl unterstützen, Sündenpapiere zu drucken - die Panama-Papers von damals. Entstehen sollten diese auf der Reise von Zons (bei Köln) nach Trier. Da dies jedoch vielen - gerade den erwähnten - nicht gefällt, gerät sie ins Visier. Anna und zwei weitere Kinder der Reisegruppe werden bedroht und sogar gefangen genommen. Ihr Leben konnte nur durch die Übergabe der Flugblätter gerettet werden. Doch Zangl will nicht ruhen, er will das Unrecht aus der Welt schaffen.. Schafft er es gemeinsam mit Anna, ohne, dass einer der beiden dabei stirbt oder lebenslang eingekerkert wird?! Anna wird außerdem bezichtigt eine Hexe zu sein, was ihr zu Zeiten Luthers größere Probleme bereitet, ist sie doch selbst der Meinung eine sehr gute und gläubige Christin zu sein. Immer wieder wird sie außerdem von der Schutzmantelmadonna gerettet. So auch nach der Gefangennahme von Zangl, Matts und ihr. Zurück in Zons bröckelt Annas reines Gewissen ein wenig als sie sich am Mörder ihres besten Freundes rächt.Findet Anna wieder auf ihren rechten Weg zurück?! Kann sie Zangls Plan umsetzen und das Unrecht aus der Welt schaffen? Sprache: Die Geschichte spielt zur Zeit Martin Luthers, so ist auch die Sprache zum Teil sehr altmodisch. Dies verleiht dem Buch aber ein gewisses Flair. Anna erzählt ihre Geschichte in Form von vielen Briefen an den Doktor, welcher Martin Luther ist, daher ist das ganze Buch in der Ich-Perspektive erzählt. Sie bittet ihn um Rat und Hilfe. Meine Meinung: Zu Beginn des Buches war ich ziemlich enttäuscht, es passieren lauter kleine Dinge, die aber mein Interesse und meine Neugier nicht wirklich geweckt haben. Das ganze Buch zieht sich sehr hin und mit persönlich hat die Spannung eines “Thrillers” gefehlt, welcher groß auf dem Buch angekündigt wurde. Es waren meiner Meinung nach zu viele einzelne Schauplätze, die zwar alles in allem mit dem Endergebnis (die Endsituation) zu tun haben, aber nicht wirklich darauf hinzielen. Leider hat mir alles in allem das Buch dementsprechend nicht wirklich gefallen. Dennoch bedanke ich mich beim Bloggerportal und cbj für mein Leseexemplar. BewertungHandlung * * / 5Spannung * * / 5Charaktere * * * / 5Schreibstil * * / 5 Gesamt * * / 5

    Mehr
  • Interessant und authentisch!

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    10. March 2017 um 13:35

    Die meisten werden es mitbekommen haben: Wir feiern 2017 das Reformationsjubiläum – das Lutherjahr. Martin Luther, der Mann, in dessen Namen die Reformation auf der Weltbühne stattfand, ist seit Jahrhunderten tot. Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte er seine 95 Thesen, die vor allem über den Ablasshandel berichteten. Dieses Ereignis gilt als der Beginn der Reformation. Es ist nichts Neues, dass zu solch geschichtlichen Ereignissen und Jubiläen auch die Literatur die passenden Geschichten und Bücher veröffentlicht. Ich mag diesen Trend. Als Geschichtsstudentin finde ich es wichtig, sich mit den verschiedensten Aspekten der Geschichte auseinanderzusetzen und die Literatur ist dabei ein schöner, wenn auch manchmal verherrlichender Weg. Natürlich gibt es auch die passende Freizeitlektüre zum Lutherjahr und das finde ich einfach großartig. Der Glaube und die Kirche sind Dinge, ohne die unsere Welt nicht zu erdenken ist. In der deutschen Geschichte ist kaum eine Instanz so wichtig gewesen, wie die Kirche. Das Thema ist vor allem im heutigen Kontext brisant und dennoch ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. Als ich von Jürgen Seidels Buch „Das Mädchen mit dem Löwenherz“ hörte, war ich Feuer und Flamme. Ich finde es relativ mutig, ein Jugendbuch im Kontext Martin Luthers zu schreiben und daher wagte ich mich nur zu gern an diesen Stoff. „Das Mädchen mit dem Löwenherz“  ist eine überaus interessante Lektüre! Es entführt den Leser in die Zeit der Reformation und gibt eine authentische und interessante Darstellung einer Gläubigen, die mit ihrer Gabe in einer schwierigen und gefährlichen Zeit zurechtkommen muss. Ich kann das Buch vor allem in diesen Tagen sehr empfehlen! Es ist wirklich lesenswert!KlappentextAls die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther!MeinungDas Buch ist ein Briefroman. Allein diese Art des Erzählens macht „Das Mädchen mit dem Löwenherz“ sehr interessant. Es gibt nicht mehr viele Briefromane, aber in diesem Kontext macht die Erzählform absolut Sinn. Anna schreibt Briefe an den großen Doktor Martin Luther. Sie schreibt aus einem geheimen Versteck und trägt ihm so ihre eigene und gefährliche Geschichte zu. Anfangs ist der Stil natürlich ungewohnt, aber ich habe mich sofort wohlgefühlt. Anna schreibt sehr gebildet, drückt sich gewählt aus und in jedem Brief ist die Allgegenwärtigkeit des Glaubens entscheidend. Auch hier fällt mir nur das Attribut interessant und auch beeindruckend ein. Die Erzählerin nimmt den Leser so mit, führt ihn langsam in ihre Welt ein und behält ihn gleich da. Jürgen Seidel hat als Autor einen sehr guten Job gemacht. Ich finde es immer aufmerksamkeitserregend, wenn ein Mann eine weibliche und junge Protagonistin wählt. Manchmal hat man das Vorurteil, dass das Feingefühl für die Figur nicht vorhanden sei. Das ist hier aber gar nicht der Fall. Seidel hat eine sehr authentische Protagonistin erschaffen, die feminin und stark ist. Das einzige, was ich am Stil zu bemängeln habe, ist die fehlende Außenperspektive. Man hat sich bewusst für die einseitige Erzählweise eines Briefromans entschieden, aber manchmal kann man Anna nicht folgen. Sie erzählt sehr selbstverständlich von vielen verschiedenen Würdenträgern der Kirche und ich persönlich verwechselte einige von ihnen. Hilfreich ist hier aber auch das Glossar, das am Ende zu finden ist. Hier werden kirchliche und längst vergessene Begriffe erklärt und auch dieses Vokabular macht die Geschichte so authentisch.Anna erlebt sehr viel. Insgesamt erzählt das Buch einen Abschnitt von fast 10 Jahren aus Annas Leben. Anna ist ein gutes Mädchen, das sehr gläubig ist. Sie besitzt eine besondere Gabe, die sie als „Wolkenauge“ bezeichnet. Ihr Wolkenauge bewirkt, dass sie einen Text nur einmal lesen muss und er bleibt für immer in ihrem Gedächtnis. Diese Fähigkeit ist für gewisse Leute natürlich von großem Nutzen und geeignet für Spionagetätigkeiten. Und gleichzeitig kann man sich nicht sicher sein, ob es nicht doch eine Gabe des Teufels ist. Wie bereits erwähnt, ist der Glaube allgegenwärtig und das ist auch gut so. Im Mittelalter legten die Menschen ihr gesamtes Leben auf den Glauben aus – ein Zustand, den man sich heute kaum noch vorstellen kann. Anna in diese Welt zu folgen ist eine wunderbare Erfahrung und ich hatte dabei sehrt viel Spaß. So, wie ich es beurteilen kann, sind die historischen Ereignisse korrekt und nicht widersprüchlich dargestellt. Man erfährt sehr viele Dinge aus dem Leben Martin Luthers, seiner Familie und über die Würdenträger der katholischen Kirche. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang das Ende, das mir gut gefiel. Man sollte auch immer aufpassen, Luther nicht zu verherrlichen, denn er hatte nicht nur gute Seiten. Mir gefällt die Art, wie Seidel mit seiner Biografie umgeht und im Nachwort erklärt er den Ausgang des Buches plausibel. Der Zeitgeist wurde gut erfasst! Man kann mit dieser Lektüre lernen und wird zum Hinterfragen aufgerufen. Nach dem Lesen ist man noch immer von Annas Geschichte berührt und zieht notwendigerweise den Vergleich zum eigenen Leben heran.Die Geschichte hat natürlich spannende und intrigante Züge. Als „Thriller“ kann man es dennoch nicht betiteln. Es ist eine spannende Jagd und Anna hat viele Feinde, dennoch hat man an einen Thriller andere Erwartungen. Noch ein paar Sätze zu den Nebenfiguren: Anna schreibt von vielen wichtigen Menschen. Für manche von ihnen entwickelt man ein Gespür. Besonders wichtig sind Johanna, Till oder auch Irm, natürlich aber auch Zangl und Wichard. Wie ich bereits sagte, fehlt hier eine andere Perspektive als die Annas.‘ Dementsprechend fand ich es sehr schade, wenn Freunde verstorben sind und dies in nur wenigen Sätzen dargestellt wurde. Das nahm dem Ganzen die Emotionalität. Andererseits musste es ganz genauso erzählt werden, denn Anna schreibt an Martin Luther – und was interessiert es ihn, ob sie Weggefährten verloren hat? Dieser kleine Minuspunkt ist also eigentlich doch ein Pluspunkt.FazitIch habe „Das Mädchen mit dem Löwenherzen“ gerne gelesen und den Buchdeckel mit einer gewissen Ruhe geschossen. Jürgen Seidel hat mich in eine andere Zeit mitgenommen, in der andere Werte von Bedeutung waren. Ich fand diesen Besuch der Reformationszeit absolut gelungen, authentisch und interessant. Anna ist eine gute Protagonistin, auch wenn man nur bruchstückhaft etwas über sie erfährt. Die eingegrenzte Perspektive des Briefromans erschwert manchmal das Verständnis der Geschehnisse. Ansonsten ist die Geschichte aber spannend und wunderbar geschrieben. Man lernt etwas beim Lesen und das ist ein wichtiger Punkt bei solch geschichtsträchtigen Jubiläumsbüchern. „Das Mädchen mit dem Löwenherz“ ist ein wirklich tolles Buch, für das ich 4 Spitzenschuhe vergebe.

    Mehr
  • Das Mädchenmit dem Löwenherz

    Das Mädchen mit dem Löwenherz
    _Buecherkiste_

    _Buecherkiste_

    27. February 2017 um 20:23

    Klapptext Die ganze Welt ist voller Wunder Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther! Meine Meinung Wie oben schon so gut erklärt wird, geht es hier um Anna, die wegen ihres Photographischen Gedächtnisses als Hexe gejagt und als Spionin benutzt. Sie erzählt hier ihre Geschichte anhand von Briefen, die sie an einen Doktor schickt. Dieser Doktor ist Martin Luther. In ihren Briefen erzählt sie ihr Abenteuer und bittet Luther, in kursiv markierten Texten, um Hilfe und Ratschläge. Doch sind es schwierige Zeiten und sie ist noch immer auf der flucht obwohl sie mittlerweile 21/22 Jahre alt ist. Viele Stellen lassen einen immer wieder über die Welt und Gott nachdenken Vor allem eine Stelle hat mich sehr berührt, weil es mir selber aus der Seele spricht. "Ich bete im Stillen, durchaus davon überzeugt, dass auch Tiere eine Seele haben müssen. Was ist, wage ich euch zu fragen, wenn auch wir Menschen im Tiefsten nichts als kluge Tiere sind?" S.171  Anna stellt alles in frage, was sie auf ihrer Reise erlebt hat, doch ihren glauben an Gott verliert sie nicht. Vielmehr ist es ihr glaube, der ihr in manchen Situationen noch Lebenswillen gibt, obwohl auch sie selber sich immer wieder als Hexe bezeichnet und nicht weiß ob ihre Gabe die Gottes oder die von Satan ist. Der Titel passt perfekt zu dem Buch, denn Anna hat ein wahres Löwenherz bewiesen! Der Schreibstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, was jedoch an der Sprache dieser Zeit liegt. Man gewöhnt sich aber ziemlich schnell an die Art und Weise der Ausdruckart der Zeit. Hilfreich dabei sind, das manche Wörter mit einem * gekennzeichnet sind, die man am Ende des Buches nachschlagen kann. Auch sind am Anfang alle wichtigen Namen aufgelistet und erklärt. Jürgen Seidel gibt uns hier gleichzeitig das schöne und grausame Deutschland im Jahr 1537 zur schau und lässt dabei Geschichte ganz einfach interessant wirken. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen, denn auch Geschichtsmuffel wie ich werden von der Geschichte mitgerissen. :) Als erstes Danke ich dem cbj Verlag für das wunderschöne Rezensionsexemplar! http://tinesxbuecherkistexxx.blogspot.de/

    Mehr
  • weitere