Das Mädchen mit dem Löwenherz

von Jürgen Seidel 
3,5 Sterne bei26 Bewertungen
Das Mädchen mit dem Löwenherz
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (13):
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Ein gutes Buch, dem es teilweise an Emotionen fehlt.

Kritisch (4):
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Vielversprechender Klappentext - Langweiliger Inhalt

Alle 26 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Mädchen mit dem Löwenherz"

Die ganze Welt ist voller Wunder

Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570159552
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:27.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    SteffiVSs avatar
    SteffiVSvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Geschichte zu Zeiten Martin Luthers, der leider das spannende gefehlt hat.
    Mehr erwartet, als bekommen...

    Das Cover ist sehr schön, hat gleichzeitig aber etwas geheimnisvolles.

    Anna, ein dreizehnjähriges Mädchen, wächst bei einer Pflegefamilie auf. Eines Tages wird sie von einer Gruppe katholischer Würdenträgern, die der Reformation nicht abgeneigt sind, mit auf deren Wanderung genommen. Denn dieser Würdeträger erkennt Annas Gabe, gelesenes Wortgetreu wiederzugeben und möchte Annas Gabe dafür benutzen die Machenschaften von den höchsten Würdenträgern der katholischen Kirche aufzudecken und ein Ende zu setzen. Doch diese sind ihnen immer ein Schritt voraus. 

    Die Geschichte ist in Briefform geschrieben, die Anna an Martin Luther schreibt. Sie erzählt all ihr erlebtes und bittet ihn mehrmals um Hilfe.

    Fazit:
    Das Buch fällt in die Genre Thriller. Leider konnte ich keine Thrillerelemente erkennen.
    Ich persönlich habe etwas ganz anderes von dem Buch erwartet, da sich der Klappentext wirklich spannend anhört und würde enttäuscht. Da dieser Briefwechel nur einseitig stattfindet, wird es schnell langweilig. Man hofft bis zum Schluss, dass auch Martin Luther mehr in Erscheinung tritt, was aber nicht passiert, bis auf einem Brief am Ende, der auch noch frustrierend ist.

    Der Schreibstil ist gut, viele Wörter werden am Ende beschrieben, man erfährt einiges aus der Reformationszeit und die Macht der katholischen Kirche, die einem immer wieder nur fassungslos macht.
    Doch leider konnte die Geschichte mich nicht 100% mitreißen.

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    kleine_welles avatar
    kleine_wellevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die historischen Details waren durchaus interessant.
    Ende war nicht zufriedenstellend

    Anna hat eine ganz besondere Begabung. Sie sieht sich ein Schriftstück kurz an und kann es dann Wort für Wort wiedergeben, auch noch nach Jahren. Dadurch wird ein Schreiber des Erzdiakons auf sie aufmerksam und möchte mit ihr gegen die Allmacht der Kirche vorgehen. Sie wird zur Spionin. Nach ihrer Odyssee beginnt sie Martin Luther Briefe zu schreiben.

    Das Cover finde ich schon recht gelungen, denn es ist schon der Zeit und der Geschichte selber angepasst.
    Das komplette Buch ist in Briefform verfasst. Man bekommt als Annas Geschichte aus ihrer ganz eigenen Sicht beschrieben. Einerseits ist das natürlich gut, denn dann ist Annas Gedankenwelt offen gelegt und sie kann genau ihre Gefühle beschreiben. Der Nachteil ist allerdings, dass man natürlich nur ihre Sicht der Dinge erzählt bekommt.
    Aber dadurch, dass Anna ihre Geschichte selber erzählt, ist die Sprache natürlich sehr an die Zeit Martin Luthers angepasst. Ich konnte mich erstmal nicht so schnell hineinfinden, aber trotzdem ist das dem Autor sehr gut gelungen. Also als ich mich dann eingelesen hatte, passte alles zusammen.
    Ich aber bin ein Freund von Dialogen. Natürlich darf der Autor sich auch seitenweise mit tollen Beschreibungen befassen, aber ich freue mich immer wenn ich einen guten Dialog verfolgen kann. Und das hat mir hier etwas gefehlt, denn durch die Briefform ist der Roman sehr berichtend und es kommen nicht so viele Dialoge zustande. Was natürlich nur logisch ist, aber mir etwas fehlt.
    Dazu kommt, dass das Buch natürlich an einigen Stellen etwas ins religiöse abrutscht und damit kann ich leider so gar nichts mit anfangen. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, Anna hält für den Leser eine kleine Predigt. Was zwar nicht so wirklich sein kann, denn wer würde Martin Luther schon was vorpredigen wollen?
    Aber trotzdem waren diese stark religiösen Abschnitte absolut nichts für mich.
    Obwohl es diese Teile gab, hatte ich aber nicht immer das Gefühl, als würde Anna immer sehr gottgefällig sein. Sie benimmt sich stellenweise einfach wie ein verfolgter Teenager, der um sein Leben bangt und da ist es nicht verwunderlich, dass sie sich an einigen Stellen einfach daneben benimmt oder ihrem Zorn freien Lauf lässt. Denn über allem schwebt auch immer noch Annas Begabung sich alles Geschriebene sofort zu merken und damit auch die Vermutung ob sie eine Hexe sein könnte. Diese haben natürlich nicht nur die anderen, sondern auch sie selber zweifelt manchmal daran ob ihre Gabe von Gott kommt.
    Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, waren die historischen Hintergründe zur Luther-Zeit und auch das Glossar hinten im Buch, in welchem einige Wörter nochmal genauer erklärt wurden. Das hat mich wirklich sehr interessiert und hat mir auch Lust gemacht, mich nochmal genauer mit Martin Luther zu befassen.
    Aber damit kommen wir auch zum Untertitel, der mich massiv gestört hat. „Ein Thriller aus der Zeit Martin Luthers“ steht da. Aber das kann ich nun gar nicht unterschreiben. Ein spannendes, historisches Buch ja, aber ein Thriller definitiv nicht. Ich bin wie öfters in der letzten Zeit etwas entsetzt darüber, was heutzutage alles mit Thriller deklariert wird.
    Gegen Ende habe ich mich allerdings immer mehr gefragt, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Aber vom Ende bin ich dann etwas enttäuscht.
    Okay, die Reaktionen sind wahrscheinlich für alle typisch, denn man muss einfach die Zeit bedenken und das Nachwort ist dazu sehr aufschlussreich, aber trotzdem läuft der Roman irgendwie ins Leere habe ich das Gefühl.
    Ich war nicht wirklich zufrieden damit.

    Mein Fazit: Die historischen Hintergründe sind alle durchaus spannend zu lesen und hat mich dazu inspiriert mich näher mit der Zeit Martin Luthers zu beschäftigen, aber im Großen und Ganzen konnte mich Das Mädchen mit dem Löwenherz leider nicht überzeugen. 

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    Annabeth_Books avatar
    Annabeth_Bookvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gutes Buch, dem es teilweise an Emotionen fehlt.
    Das Mädchen mit dem Löwenherz

    "Buchstaben sind wie Steine. Du kannst so viele unterschiedlicher Häuser daraus bauen, wie du willst."


    Als die 13-Jährige Anna dies erkennt, ist sie nicht nur ihren Altersgenossen, die in der nicht lesen und schreiben können, sondern auch ihren erwachsenen Zeitgenossen weit vorraus. Obwohl sie als Waise in einfachen Verhältnissen augewachsen ist, hat die hochbegabte Anne sich schon früh selbst Lesen und Schreiben beigebracht. Aber dies ist nicht das einzige, was das junge Mädchen zu etwas besonderen macht. Den Anna hat noch ein weiteres Talent: Sie behält alles was sie einmal gelesen hat, wortgenau auf immer im Gedächtnis. Da solche Gaben, zumal bei Mädchen, zu dieser Zeit gern als Hexen verschrien werden, versucht Anna es geheim zu halten. Doch als ihr ein katholischer Würdeträger auf die Schliche kommt, wird sie von ihm weder verdammt noch bestraft. Ganz im Gegenteil: Er setzt sie fortan, als seine junge Dienerin, als Spionin in eigener Sache ein. Und dieses Sache ist nicht etwa in der katholischen Kirche, sondern die der Reformation.
    Die junge Anna ahnt nicht, dass sie sich damit mitten hinein in die gefährliche Auseinandersetzung begibt, die zwischen der katholischen Kirche und den Anhängern Martin Luthers toben!


    Autor:


    Jürgen Seidel wurde 1948 geboren. Nach seiner Ausbildung lebter er für drei Jahre in Australien und Südostasien. Er veröffentlichte Erzählungen, Hörspiele, Rundfunkbeiträge, Literaturwissenschaften, Publikationen- und zahlreiche Jugendromane.
    Heute lebt er mit seiner Familie in Neuss.


    Inhalt:


    Anna ist ein hochbegabter Waisenmädchen. Sie kann sich für immer Texte merken, die sie gelesen hat. Eines Tages trifft sie auf Zangel, einen katholischen Würdeträger, der Anna als Spionin zur Reformation einsetzt.


    Erster Satz:


    Hochweiser, verehrter Doktor und Professor!


    Meine Meinung:


    Am Anfang fand ich das Buch öde, aber sobald ich weiter gelesen habe fand ich das Buch nach und nach immer besser, irgendwann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Manchmal konnte ich Anna nicht ganz folgen, wenn sie von den vielen verschiedenen Würdeträger erzählte. Hilfreich ist aber hinten das Glossar wo alles wichtige steht wer wer ist. Ich finde es auch schade, dass wen Freunde gestorben sind, es nur in wenigen Sätzen erzählt wurde. Ansonsten fand ich das Buch echt gut und mal etwas anders.
    Das Cover gefällt mir sehr gut, ich finde es passt perfekt zu dem ganzen Buch.

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    marielle_bookloves avatar
    marielle_booklovevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vielversprechender Klappentext - Langweiliger Inhalt
    Ein Thriller der keiner ist...gähn


    Titel: Das Mädchen mit dem Löwenherz


    Autor: Jürgen Seidel


    Reihe: Nein


    Verlag: cbj Kinder- und Jugendbuchverlag


    Seitenzahl: 368 Seiten


    Veröffentlichung: 27. Februar 2017


    Preis: 16,99 €


    ISBN: 978-357-015-955-2


    Danke an die Random House Verlagsgruppe und den cbj Kinder- und Jugendbuchverlag für das Rezensionsexemplar!


    KLAPPENTEXT


    Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther!


    LIEBLINGSZITAT


    „Buchstaben sind wie Sterne. Du kannst aus ihnen so viele unterschiedliche Häuser bauen, wie du willst.“


    INHALT


    Die 13-jährige Anna wächst als Waise bei einer Pflegefamilie auf und hat ein fotografisches Gedächtnis. Mit dieser Gabe im Gepäck setzt sie sich für die Religion Martin Luthers ein und kämpft mit verschiedensten Verbündeten für die Rechte des armen und ausgenutzten Volkes und gegen die Reichen und Mächtigen. Ihr Glaube an Gott und ihr Gedächtnis bringt sie in zahlreiche Konflikte und lässt sie mehr als einmal in Gefangenschaft enden. Doch sie gibt nicht auf…


    COVER UND GESTALTUNG


    Die Aufbereitung des Covers gefiel mir von Anfang sehr gut. Das Cover zeigt die junge Anna und ist typisch für historische Romane in matten Farben mit lila Akzenten gehalten. Rundum ein Cover, was junge Leserinnen wohl mehr als anspricht. Und auch die älteren ;-)


    Das gesamte Buch ist in Briefform verfasst, welche an Martin Luther adressiert sind. Dabei schildert Anna ihre Geschichte und hofft immer wieder auf eine Antwort ihres Gegenübers.


    Auf den ersten Seiten gefiel mir diese Art der Gestaltung ganz gut. Nur leider bin ich ein Freund abwechslungsreicher Bücher und so langweilte mich die sture Aneinanderreihung der Briefe sehr schnell. Auch die mit Sternen versehenen Begriffe, die man im Glossar am Ende des Buches finden und nachschlagen konnte, waren nicht wirklich hilfreich für die Aufrechterhaltung des Leseflusses.


    SCHREIBSTIL


    Wie bereits erwähnt ist das gesamte Buch in Brief- und somit Ich-Form geschrieben. Zusammen mit der altertümlichen Sprache in der Anna schreibt, hatte ich wirkliche Schwierigkeiten mich in das Buch reinzudenken, was mir auch bis zum Ende nicht wirklich gelang. Ebenso die kurzen Absätze und Kapitel halfen dabei recht wenig.


    Die eigentliche Geschichte schreitet recht schnell voran und an einigen Stellen sogar zu schnell. Als geübter Leser konnte ich der Handlung an vielen Stellen nicht wirklich folgen, da der weitere Verlauf nur durch kleine Anmerkungen oder Nebensätze weiter voran schritt. Gerade für die jüngere Zielgruppe sehe ich dies und die altertümliche Sprache eher problematisch. Zusätzlich hierzu greift Anna die Handlung an vielen Stellen schon voraus, was dem Spannungsbogen so gar nicht gut tut und nur verwirrt.


    MEINUNG


    Was soll ich sagen?! „Das Mädchen mit dem Löwenherz“ hat mich wirklich gelangweilt. Mir fällt es schwer so hart mit dem Buch in Kritik zu gehen, aber anders hab ich es einfach nicht empfunden. Die sture Aufzählung der Ereignisse ohne jegliche Spannungsbögen oder Höhepunkte erschwerte mir das Lesen enorm. Ich überlegte oft, ob ich es nun wirklich zu Ende lese.


    Der Klappentext und auch die Gestaltung des Buches schafften es, dass ich mich auf das Buch gefreut habe. Nur leider habe ich den auf dem Cover versprochenen Thriller nicht bekommen. Ich bin ratlos, wie man es je als Thriller einstufen konnte. Es fehlte durch die triste Aneinanderreihung der Geschehnisse und oberflächlichen Charakteren an jeglicher Spannung. Noch dazu wirkte die Handlung an vielen Stellen unglaubwürdig und Anna schaffte es aus den wahnwitzigsten Gründen immer wieder ihren Hals aus der Schlinge zu ziehen.


    Zwar zeigt der Autor viel Einfallsreichtum bei der Vielfältigkeit der Charaktere, aber leider fehlte diesen an Tiefe. Sie wirkten eher oberflächlich und wurden nur sehr sparsam beschrieben. Es erinnerte eher an eine reine Aufzählung, die es mir erschwerten beim Wiederauftreten der Charakter mir deren Hintergrund ins Gedächtnis zu rufen.


    Ich bin bemüht dem Buch noch etwas Positives abzugewinnen und auf den letzten 70 Seiten zeigt sich auch das Potenzial, welches das Buch und deren Spannung hätte haben können. Nur leider lagen da bereits 300 Seiten hinter mir. Eindeutig zu spät. Das Ende der Story kam dann auch sehr abrupt und war mehr als enttäuschend. VORSICHT SPOILER! Mit ein paar Sätzen waren die Erzfeinde auf einmal Tod und ihre Bezugsperson und religiöser Mentor Martin Luther wies sie über einen Mittelsmann ab. Als Leser der bei diesem Buch wenigstens auf ein gutes Ende hofft, wird auch hier enttäuscht. Die gesamte Story und die Bemühungen von Anna für die Religion von Martin Luther zu kämpfen stellen sich als sinnlos dar. Vielmehr glaubt man sich wieder am Beginn des Buches zu befinden.


    FAZIT


    Der vielversprechende Klappentext hat mich mehr als enttäuscht und der angepriesen Thriller entpuppte sich als lahmer Roman.


    1/5 Sterne

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    Blacksallys avatar
    Blacksallyvor einem Jahr
    Briefe aus dem Mittelalter

    Cover
    Mir gefällt das Cover sehr gut und ist meiner Meinung nach auch sehr passend zum Buch. Das Mädchen sieht man zwar nicht ganz, aber ich finde sie sieht sehr schön aus und der lila Umhang passt wunderbar dazu

    Protagonistin
    Anna ist zum Zeitpunkt des Buches 20 oder 21 Jahre alt. Sie erzählt von ihrem 13/14jährigen ich und ihrem Leben. Ich finde bereits mit ihren 13 Jahren war sie sehr erwachsen und weniger naiv als ich es erwartet hätte. Sie hat in ihrem jungen Leben schon sehr viel mitgemacht und es ist sehr interessant in welches "Abenteuer" sie sich begibt. Mir ihrer besonderen Gabe, dem "Wolkenauge" wie sie es nennt, kann sie sich alles Merken was sie jemals gelesen oder gehört hat. Damals war das ein unglaubliches Talent und man wusste nicht ob es das Werk Gottes was oder das Werk des Teufels.

    Schreibstil
    Der Roman ist in Briefform geschrieben. Anna schreibt unzählige Briefe und erzählt so von ihrem Leben. Ich mag den historischen Schreibstil, der noch ganz andere Anreden usw. hatte und er passt natürlich perfekt in die Zeit, in der Anna lebt. Teilweiße muss ich jedoch sagen, das sich die Geschichte etwas gezogen hat, ich denke Anna hat hier etwas zu ausführlich beschrieben was ihr alles passiert ist und es hat sich des öfteren auch mit früheren Ereignissen geglichen.
    Dennoch war ich sehr gespannt was noch alles kommen würde und wie das ganze ausgeht.

    Autor
    Jürgen Seidel wurde 1948 in Berlin geboren und ist promovierter Literaturwissenschaftler. Er veröffentlichte im Laufe seiner erfolgreichen Autorenkarriere Erzählungen, Hörspiele, Rundfunkbeiträge, literaturwissenschaftliche Publikationen - und zahlreiche Jugendromane. Er lebt mit seiner Familie in Neuss.

    Einzelbewertungen
    Schreibstil 4/5
    Charaktere 4/5
    Spannung 4/5
    Ende 4/5
    Cover 5/5

    Fazit
    Ein toller historischer Jugendroman, der mich gefesselt und zum staunen gebracht hat. Ich mochte das Buch sehr gerne und hab so etwas in der Art noch nie gelesen.

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    Lesegluecks avatar
    Leseglueckvor einem Jahr
    Das Mädchen mit dem Löwenherz

    Erster Satz
    Hochweiser, verehrter Doktor und Professor!

    Cover
    Das Cover gefällt mir. Ich finde es sehr hübsch und das Mädchen darauf, eingehüllt in ihrem Umhang, passt zur Geschichte. Außerdem wirkt das Cover jugendlich, passend zur Zielgruppe.

    Meinung
    Das Mädchen mit dem Löwenherz ist mein erstes Buch von Jürgen Seidel das ich gelesen habe. Das Buch ist in Briefform geschrieben. Anna schreibt Briefe an Martin Luther. Dabei gibt es ein Rückblick von ihrem Leben und was ihr alles wiederfahren ist. Am Anfang war ich nicht sehr begeistert von den Briefen da ich bedenken hatte, ob mich das schnell langweilen wird, dem war aber gar nicht so. Das Buch hat die eine oder andere Länge enthalten, es geht aber immer wieder etwas bergauf mit dem Spannungsbogen.

    Anna ist die Hauptprotagonistin dieses Buches und ist auch diejenige die die Briefe schreibt. Sie scheint ein liebes Mädchen zu sein was es nicht einfach hat im Leben, weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart. Was die Zukunft für Anna bereithält, erfährt man als Leser leider nicht. Sie bittet in ihren Briefen um Hilfe von Luther und erklärt ihn Brief für Brief was ihr alles wiederfahren ist und da die Beiden die gleichen Menschen als Feinde betrachten können, dachte ich auch, dass er etwas Gutes für die liebe Anna ausrichten könnte.

    Das ganze Buch über, bis auf einem Brief zum Schluss, gibt es nur Briefe von Anna. Als das Buch dem Ende hin zu ging, dachte ich schon es kommt nie etwas von Luther zurück. Martin Luther hat in dem Buch keine zu große Bedeutung, was ich etwas schade fand. Dafür gibt es aber andere wichtige Charaktere die Anna auf ihrer Reise kennenlernt.

    Einer davon ist Zangl. Zangl ist Berater des Erzdiakons und entdeckt Annas Wolkenauge. Anna merkt sich alles Wort für Wort was sie gelesen hat. Diese Gabe ist für Zangl sehr nützlich, der belastende Dokumente unters Volk bringen und damit so einige geldgierige Menschen auffliegen lassen will, die den Glauben der Bevölkerung ausnutzen um damit viel Geld zu machen. Zangl nutzt Anna aus und ich hatte bis zum Ende des Buches meine Bedenken ob dieser Mann ein gutes Herz hat oder nicht. Anna fühlt sich wohl bei ihm denn Zangl passt sehr auf Anna auf da diese im Laufe der Geschichte immer wichtiger für ihn wird. Es gibt noch viele andere Charaktere in diesem Buch. So richtig ist mir davon aber keine ans Herz gewachsen, trotzdem wurden alle sehr gut beschrieben. 

    Zu der Zeit in dem der Roman spielt hat die Katholische Kirche natürlich einen großen Stellenwert. Dass die Leute zur damaligen Zeit sehr gläubig waren und man das mit der heutigen Zeit und der Katholischen Kirche überhaupt nicht mehr vergleichen kann, ist mir klar. Trotzdem wurde es mir mit Anna das ein oder andere Mal zu viel, besonders was die Schutzmantelmadonna angeht. Von dieser wollte ich nach einiger Zeit gar nichts mehr hören so oft hat sie sie erwähnt. Andererseits spielt sie für Anna eine wichtige Rolle, denkt sie doch dass genau diese ihr immer wieder das Leben gerettet hat. Der katholische Glauben spielt in diesem Buch also auf jeden Fall eine große Rolle.

    Fazit 
    Das Mädchen mit dem Löwenherz ist für mich kein Thriller, sondern viel mehr ein Historischer Roman. Für einige Teile des Buches würde ich gerne 3 von 5 Bücher vergeben, für andere wiederum 4 von 5 Sterne. Da mich der Roman aber nicht die ganze Zeit über mitreißen konnte und ich mir ab und zu etwas mehr Spannung gewünscht hätte, vergebe ich 3 von 5 Sterne. Historisch gesehen finde ich die Geschichte aber sehr gelungen.

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    chellytheglubschs avatar
    chellytheglubschvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht mitreißen
    Wolkenauge

    Das Cover find ich sehr schön gestaltet und hat eine freundlich-fröhliche Ausstrahlung.

    In der Geschichte geht es um die junge Anna, die schon sehr früh lernen musste auf sich selbst acht zu geben und für ihre Sache einzustehn. Dadurch wirkt sie manchmal etwas vorlaut was, zur damaligen Zeit, für ein Mädchen nicht gerade als angemessen empfunden wird. Dadurch gerät sie mehr als einmal in Schwierigkeiten. Als man entdeckt dass Anna über die Gabe des Wolkenauges verfügt, wird sie zum Spielball der Revolutionisten.
    Nachdem sie lange in einem Gestrüpp von Intrigen, Verbrechen und Verfolgung lebt, beschließt sie Martin Luther zu schreiben, in der Hoffnung dass er ihr Helfen kann.

    Erzählt wird Annas Geschichte über die Briefe die sie Luther mit 20 schreibt. Darin erzählt sie ihm, wie sie Lesen und Schreiben lernte, ihre Gabe das Geschriebene im Gedächtniss zu behalten entdeckt wird und an welche Orte ihre Reise sie geführt haben.
    Am Ende des Buches befindet sich noch ein Glossar, da im Buch öfter Wörter wie 'Burse', 'Kurie' und 'Novize' vorkommen, die man so einfach nachschlagen kann, falls einem diese kirchlich geprägten Begriffe nicht geläufig sind.
    Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen. Angefangen beim Schreibstil, der es mir schwer gemacht hat mich in Anna hineinzuveretzen. Auch mit Anna selbst konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Die Briefe, die sie an Luther schreibt, wirken immer sehr darum bemüht Eindruck auf ihn zu machen. Als ob sie wollte, dass er Stolz auf sie ist und ihr zur Hilfe kommt.
    Mir persönlich hat etwas die Spannung gefehlt, die ich von einem Thriller erwartet hätte.

    Konnte mich nicht mitreißen.

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    Rori03s avatar
    Rori03vor einem Jahr
    Das Mädchen mit dem Löwenherz

    Autor: Jürgen Seidel

    383 Seiten

    Hardcover

    Verlag: cbj

    Gerne: Thriller


    Anna ist ein Waisenkind und hat ein mega super Gedächnis. Sie kann ein Text einmal durchlesen und später den Text Wort für Wort wiedergeben. Selber nennt sie es "Wolkenauge". Dies nutzt Zangl, der für die Reformation Luthers ist, aus um den Papst und alle anderen die mit ihm sind, die Wichtigkeit zu zeigen, was Luther da macht. Für Anna beginnt ein grosses Abenteuer, das sie sehr mit nimmt und durch Höhen und Tiefen geht.


    Mir hat das Buch ganz ok gefallen, da es immer wieder Zeitsprünge gab und man erst wieder ein Stück lesen musste, um zu wissen wo man gerade ist. Leider gab es für mich auch immer langgezogene Stellen, wo einfach nichts passierte. Anna wurde gut beschrieben und man konnte ihre Gefühle gut verstehen. Ansonsten hat die Geschichte gut gezeigt, wie es dazumal, in Luthers Zeit, so zu und her ging. Die Idee, dass Anna Briefe an Luther schreibt, war etwas das mir gut gefallen hat.

    Auch die Aufmachung vom Buch gefällt mir sehr.


    Der Schreibstil liess sich eigentlich recht zügig lesen, da es aber immer wieder zu langegezogenen Stellen kam, habe ich für das Buch länger gebraucht als geplant. Die Briefe wurden so geschrieben, dass sie eine gewisse Länge hatten, aber nicht zu lang waren. Die zum Teil etwas kürzer geschriebene Briefe, gaben einem das Gefühl gut voran zu kommen.


    Fazit: Ein Buch, das die ein oder andere Schwäche hatte, aber trotzdem Gutes bereit hält. Von mir 3/5 Sternen.



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    Kriegsfeders avatar
    Kriegsfedervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider nicht so mein Fall
    Leider nicht ganz mein Fall

    Infos zum Buch:
    Heute will ich euch einen Thriller vorstellen, der in der Vergangenheit Spielt. Genauer gesagt zu Zeiten von Martin Luther. Aber mehr dazu später…. Zuerst kommen hier ein paar Infos zum Buch…
    Geschrieben wurde das Buch, „Das Mädchen mit dem Löwenherz“ von „Jürgen Seidel“. Es ist am 27.02.2017 unter dem „cbj Verlag“ erschienen. Das Buch hat 384 Seiten und ist als eBook und als gebundene Ausgebe erhältlich. Der Preis liegt bei 16,99€ (gebundene Ausgabe) oder 13,99€ (eBook). Empfohlen wird das Buch von einem Alter ab 12 Jahren. Die ISBN lautet: 978-3-570-15955-2.

    Inhalt des Buches:
    (Klappentext)
    Die ganze Welt ist voller Wunder
    Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther!

    Charaktere:
    Anna:
    Anna muss in diesem Buch sehr viel mit machen. Sie ist für ein Mädchen ihrer Zeit sehr gut gebildet. Sie ist Mutig, allerdings finde ich sie auch ein klein wenig naiv. Sie hat ein Photographisches Gedächtnis. Zuerst weiß sie nicht dass dies etwas Besonderes ist, doch sie findet dies später heraus. Sie hat einen sehr großen Wissenshunger.

    Schreibstil:
    Das Buch beinhaltet Briefe die von Anna an Martin Luther geschrieben werden. Es ist in einer altertümlichen Ausdrucksweise geschrieben. Die Briefe stehen alle in der Ich Perspektive.

    Meinung:
    Das Cover des Buches ist sehr schön und passend gestaltet. Die Farben sind perfekt aufeinander abgestimmt, ich finde es sieht einfach richtig schön aus. Vom Inhalt finde ich das Buch etwas schleppend. Sie erzählt ihre Lebensgeschichte aber ich verstehe nicht was die Gefahr damit zu tun hat. Ich finde dass sehr oft um den Punkt herum erzählt wird und nicht zur Sache gekommen wird. Das das Buch in einer älteren Sprache geschrieben ist macht es authentischer, gleichzeitig ist es aber auch schwieriger zum lesen. Beim eBook sind die Verweise ganz am Ende, was es sehr umständlich macht das Buch zu lesen. Ich finde es auch schade dass keine Antwortbriefe kommen. Leider muss ich sagen dass mich das Buch nicht so wirklich fesseln konnte.

    Bewertung:
    Ich gebe dem Buch 3 von 10 Federn

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr
    Für mich eher ein historischer Roman

    Eine Geschichte aus der Zeit von Martin Luther 1537. Anna ist ca. 13 Jahre alt, sie weiß es selbst nicht so genau. Sie hat eine besondere Gabe- ein fotographisches Gedächtnis. Das führt zu dieser Zeit dazu, dass sie auch unter den Verdacht gerät, eine Hexe zu sein. Gleich zu Beginn des Buches beschreibt sie, dass sie sich versteckt hält. Sie erzählt nun in Briefen an Martin Luther ihre Geschichte.

    Für mich war der Stil der Erzählung etwas schwer zu lesen. Es ist ein Jugendbuch, ich fand es war komplex erzählt und mir fehlte ein wenig das flüssige Lesen. Es wird in Form von Briefen geschrieben. Wobei aus der Erzählung hervorgeht, dass die Verfasserin dieser Briefe an Martin Luther damals ein Kind war, ca. 13 Jahre alt und nun zur Zeit des Briefeschreibens schon älter zu sein scheint. Mich konnte diese Erzählung leider nicht wirklich fesseln. Als Leser erfahre ich einiges zum Thema Ablassbriefe. Im Anschluss an das Buch findet sich noch eine Art Nachwort in der auch auf Martin Luther eingegangen wird. Sie schreibt die Briefe, die sich wie eine Art Erzählung ihrer Erlebnisse lesen und gibt noch eine Art Nachwort dazu, in dem sie über sich in der Zeit des Briefeschreibens berichtet.

    Mir fehlte in der Erzählung die Spannung. Ich wurde nicht wirklich warm mit den Figuren. Es blieb für mich alles sehr auf Distanz.

    Gut gefallen hat mir zu Beginn noch das Personenverzeichnis und auch das hinten im Buch befindliche Glossar.

    Für mich war es eher ein historischer Roman, ich fand es für ein Jugendbuch schon sehr komplex und den Stil etwas schwer zu lesen.

     

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