Jürgen Siegmann

 4.1 Sterne bei 8 Bewertungen
Autor von Risse im Eis, Schattenmensch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jürgen Siegmann

Risse im Eis

Risse im Eis

 (3)
Erschienen am 01.10.2002
Schattenmensch

Schattenmensch

 (2)
Erschienen am 03.08.2017
Am Abgrund

Am Abgrund

 (2)
Erschienen am 30.01.2008
Nierenpoker

Nierenpoker

 (1)
Erschienen am 30.09.2003
Schöne Bescherung

Schöne Bescherung

 (0)
Erschienen am 11.11.2009

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echs avatar

Rezension zu "Schattenmensch" von Jürgen Siegmann

Hochaktueller und spannender Thriller um einen illegalen Flüchtling unter Mordverdacht
echvor einem Jahr

Der Libyer Tarek Bajari lebt als illegaler Flüchtling in ständiger Angst entdeckt und abgeschoben zu werden. Als er einem Bekannten einen scheinbar einfachen Freundschaftsdienst erweist, wird er urplötzlich zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall. Er hat nur noch eine Chance, er muss seine Unschuld beweisen. Bei seiner verzweifelten Suche nach dem wahren Täter kommt er einem brisanten Komplott auf die Spur. Plötzlich steht viel mehr auf dem Spiel als nur sein eigenes Schicksal.

Dem Autoren Jürgen Siegmann gelingt hier ein spannender Thriller von erschreckender Aktualität. Er erzählt seine Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Tarik und den Ermittlern der Kölner Kriminalpolizei. Dabei führt er seine Leser immer wieder geschickt in die Irre, um die Story dann mit einer unerwarteten Wende in eine völlig neue Richtung zu lenken. Mit hohem Erzähltempo und einem packenden Schreibstil treibt er die Handlung voran und lässt sie schließlich in einem spektakulären Showdown mit einer Auflösung, die überraschend und überzeugend zugleich ausfällt, gipfeln. Auch die Figurenzeichnung kann man nur als absolut gelungen bezeichnen, die Charaktere sind alles andere als eindimensional, sondern weisen durchgehend eine große Tiefe auf. 

Fast 10 Jahre nach seiner letzten Buchveröffentlichung (zwischenzeitlich sind von ihm nur ein paar Kurzkrimis in diversen Anthologien erschienen) zeigt Jürgen Siegmann, das er sein Handwerk immer noch vorzüglich versteht und weiß, wie man atemberaubende Spannung erzeugt.
Bleibt nur zu hoffen, das man auf das nächste Buch des Autoren nicht noch einmal so lange warten muss. 

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schlumelines avatar

Rezension zu "Schattenmensch" von Jürgen Siegmann

Schattenmensch
schlumelinevor einem Jahr

Der Libyer Tarek Bajari lebt in Köln. Er ist ein illegaler Flüchtling. Aus gutem Hause stammend musste er auf der Flucht seine Heimat hinter sich lassen. In Deutschland schlägt er sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Er arbeitet schwarz und kommt über die Runden, hat Freundschaften geschlossen und ist mit seinem Dasein wohl halbwegs zufrieden. Doch dann bittet ihn Maundu, ein weiterer illegaler Flüchtling, um Hilfe. So gerät Tarek auf das Grundstück eines Anwaltes. Dieser wurde ermordet, ein Koffer voller Geld ist verschwunden. Bald schon ist die Polizei sicher, dass Tarek der Täter sein muss. Nur Tarek weiß, dass dies nicht so ist und versucht selbst die Wahrheit ans Licht zu bringen. Maundu kann ihm dabei nicht helfen, denn auch er ist plötzlich verschwunden und Tarek und sein Umfeld schweben in großer Gefahr.

Jürgen Siegmann nimmt in diesem Thriller seine Leser mit auf eine spannende Reise durch Köln. Dabei zeigt sich die Stadt von einer sehr unschönen Seite, denn ein Netzwerk rechtsextremer hochrangiger Persönlichkeiten, treibt hier ein gefährliches Spiel. Hier geht man wahrlich über Leichen um sein Ziel zu erreichen. Ein „Schattenmensch“ wie Tarek ist dabei ein möglicher hilfreicher Verlust, den man einfach hin nimmt bzw. ihn gar einkalkuliert.

„Schattenmensch“ ist ein hochaktueller und brisanter Krimi über die Lage von Flüchtlingen in Deutschland, der unsere heutige Gesellschaft und die derzeitige politische Lage ins Visier nimmt. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem stetig wachsenden Rechtspopulismus. Gut gemacht!

Copyright © 2017 by Iris Gasper

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Matzbachs avatar

Rezension zu "Am Abgrund" von Jürgen Siegmann

Rezension zu "Am Abgrund" von Jürgen Siegmann
Matzbachvor 9 Jahren

Der Fall um Mädchenmorde in der Stadt Bielefeld ist durchaus spannend, allerdings hat der Autor, was das Privatleben der beiden Ermittler betrifft, tief in die Klischee-Kiste gegriffen. Es darf wohl keine Ermittler geben, die im privaten Bereich keine massiven Probleme haben, dafür mindestens ein Stern Abzug, der zweite wegen einiger unsauberer Sprachbilder Marke "Die Taschenlampe quittierte den Geist".

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