Jürgen Stahlbock Keine Langeweile mit Mika

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Inhaltsangabe zu „Keine Langeweile mit Mika“ von Jürgen Stahlbock

Mika geht nun schon in die Schule. Seinen Lehrer Weiß findet er richtig prima. Nach der Schule und in den Ferien aber gilt: kein Abenteuer ohne Mika! Ob Schlittenrasereien oder Bollerwagenabfahrt – Mika kann es gar nicht schnell genug gehen. Aber auch die Suche nach dem Weihnachtsmann und die Entdeckungstour zu den geheimnisvollen Trollen halten Mika und seine Freunde in Atem. Bei einer nächtlichen Deichwacht am Elbufer wird es ihm schließlich noch einmal richtig angst und bange.

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  • Rezension zu "Keine Langeweile mit Mika" von Jürgen Stahlbock

    Keine Langeweile mit Mika

    ewa_wolff

    29. September 2012 um 22:38

    Nach "Mit Mika kannst du was erleben" legt Stahlbock erneut eine authentisches Kinderbuch vor, dass durch kindgerechte Sprache und adäquate Inhalte überzeugt. Die insgesamt acht Geschichten sind wieder im fiktiven Städtchen Sonnfeld an der Elbe angesiedelt. In der ersten Geschichte ist Mikas Vater krank; er erzählt Mika und seinem besten Freund eine Geschichte aus seiner Kindheit, in der er "auf die Hörner genommen" wird. Stahlbock thematisiert auch die Existenz des Weihnachtsmannes. Er erhält Zigarren geschenkt und als besonderer Anreiz wird die eMail-Adresse genannt, an die Kinder ihre Weihnachtswünsche senden können. Die gängigen neuen Technologien spart Stahlbock also nicht aus. Sie werden sehr dosiert eingesetzt. Mit leuchtenden Augen werden Kinder aus dem Wald kommen, wenn sie erst einmal Trolle entdeckt haben! Und: Trolle gibt es nahezu in allen Wäldern. Stahlbock beschreibt in einer Geschichte hervorragend, auf welche Weise Kinder diese Wesen tatsächlich entdecken und beobachten können. Und dass Schlittenfahren im Winter bei Schnee zum Standardprogramm eines jeden Kindes gehören sollte, muss hier nicht sicher problematisiert werden. Heikler ist so eine Abfahrt mit einem alten Bollerwagen schon. Es steht zu vermuten, dass diese Geschichte doch eher autobiografisch zu sehen ist. Es steht zur Vorsicht aber auch: "Nicht nachmachen!" als zweite Überschrift über dieser Geschichte. Sehr realistisch - und im Dienste der Allgemeinheit - ist die "unheimliche Begegnung" während der nächtlichen Deichwache, an der Mika und Marco teilnehmen dürfen. Es bleibt der Wunsch, dass auch Eltern diese Geschichten (vor)lesen und so ihr eigenes Verhalten reflektieren. denn sie bilden doch einen sehr wünschenswerten "Alltag" für unsere Grundschulkinder ab.

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