Jürgen Tautz , Diedrich Steen Die Honigfabrik

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Inhaltsangabe zu „Die Honigfabrik“ von Jürgen Tautz

»Fleißig sind die Bienen nicht, aber sie machen glücklich. Garantiert.« (Jürgen Tautz, Diedrich Steen) Warum dürfen bei den Bienen die Jungs nicht bleiben, wenn es kuschelig wird? Und was hat es mit den sexuellen Ausschweifungen einer jungen Königin auf sich? Dieses Buch gibt die Antworten. Es erzählt vom Leben in einem Bienenvolk und lädt ein zu einem Gang durch die Honigfabrik, die es betreibt. Eine Welt voller eigenwilliger Typen, cleverer Praktiken und verblüffender Regelwerke. Denn auch wenn es so aussieht, als herrsche bei den Bienen vor allem anarchische Krabbelei: Sie haben einen Plan, den sie mit erstaunlichem Geschick, faszinierenden Fähigkeiten und in beeindruckender Teamarbeit umsetzen.

Spannend wie ein Krimi, lehrreich wie ein Fachbuch. Eine faszinierende Kombination.

— JoJansen

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  • originell, fundiert, unterhaltsam und lehrreich

    Die Honigfabrik

    katze102

    05. August 2017 um 10:29

    Die beiden Autoren, ein Bienenwissenschaftler und ein Imker, haben das Leben in einem Bienstock auf äußerst originelle Weise erklärt, souverän, witzig und fundiert; zahlreiche Abschnitte mit wissenschaftlichem Erkenntnissen runden das Lesevergnügen ab und sind durch Punktierung am Seitenrand und einem dargestellten Mikroskop neben der Überschrift gekennzeichnet.In sechs Kapiteln werden die unterschiedlichen Entwicklungsphasen und damit verbundene Jobs der Bienen in ihrem Volk, das Bienenjahr sowie die Tätigkeiten des Imkers in dessen Verlauf, Bedrohungen für die Bienen, die Geschichte der Imkerei und Wandel in der Bienenhaltung und mehr erklärt. Alles wird sehr anschaulich und witzig dargestellt, z.B. werden die Drohnen als „Callboys für die Königin“ bezeichnet oder ein abgehender Schwarm als „Eine Tochterfirma wird gegründet“ oder vom „Rudelkuscheln in der Kiste“ berichtet – und vermittelt dabei so viel Fach- und Hintergrundwissen auf äußerst unterhaltsame Weise. Abgerundet wird das Buch durch einen kleinen Bildteil, eines Quellen- und Buchverzeichnisses sowie Internet- und Videolinks.Für mich als Hobbyimkerin bot diese Betrachtung aus einem ganz neuen, originellen Blickwinkelein köstliches Lesevergnügen mit einigen ganz neuen Erkenntnissen und Verknüpfungen. Zum Thema habe ich schon etliche Bücher gelesen, bin von diesem ganz begeistert und kann es nur wärmstens weiterempfehlen.

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  • Spannend wie ein Krimi, lehrreich wie ein Fachbuch

    Die Honigfabrik

    JoJansen

    22. May 2017 um 12:24

    »Die Honigfabrik« ist ein in mehrfacher Hinsicht faszinierendes Buch. Zum Einen ist es sprachlich so gestaltet, dass es flüssig wie ein spannender Roman zu lesen ist. Zum Anderen steckt es so voller Wissen und interessanter Fakten über die Bienen, dass ein Aha-Erlebnis sich an das nächste reiht. Auch der Ansatz, die Welt der Bienen wie ein Unternehmen zu betrachten, gefällt mir sehr gut. Immer wieder staunte ich beim Lesen, wie hochgradig effizient die Honigproduktion mit allen dazugehörigen Arbeitsschritten organisiert ist, und wie perfekt diese »Firma« arbeitet. Ein Lehrbeispiel für so manches menschliche Unternehmen.  Dem Autorenduo Jürgen Tautz (Professor der Uni Würzburg und international anerkannter Bienenexperte) und Dietrich Steen (Programmleiter im Verlag und seit 20 Jahren Imker aus Leidenschaft) gelang es von der ersten Seite an, mich in den Bann dieses Buches zu ziehen und mit der Begeisterung für die Bienen anzustecken. Allein schon die Kapitelüberschriften klingen verlockend: »Von dicken Mädchen, Geschwisterliebe und wütenden Amazonen«, Zickenterror mit Todesfolge« oder »Betriebsspionage, Raubüberfälle und Aliens aus Asien« laden dazu ein, diese Kapitel direkt auf zuschlagen. Aber halt! Die Erläuterungen des Buches bauen bei aller Spannung aufeinander auf. Man sollte es besser von vorn bis hinten der Reihe nach lesen, also eher wie einen spannenden Krimi, als wie ein fachliches Nachschlagewerk. Egal, ob es um die unterschiedlichen Aufgaben der Bienen in der Honigfabrik geht, um den genauen Ablauf der Honigproduktion oder um die Gefahren, die den Bienen in der heutigen Zeit drohen, jedes Kapitel liest sich spannend und trotz des vermittelten Wissens erstaunlich leicht.  Die Gestaltung des Buches ist sehr lesefreundlich - Farbfotos finden wir erst auf mehreren Seiten am Ende des Buches, sodass zunächst das Lesevergnügen im Vordergrund steht. Grafische Elemente (Mikroskop und senkrechte Pünktchenline am Seitenrand) verraten, wenn es etwas wissenschaftlicher wird. In diesen Teilen finden sich manchmal auch erläuternde Schwarzweißzeichnungen und statistische Kurven. Ein Lesebändchen hilft, nach einer Pause sofort zur zuletzt gelesenen Seite zurückzukehren. Die Gestaltung des Schutzumschlags ist eine gelungene Kombination aus einem Fachbuch  zukommender Sachlichkeit und etwas leidenschaftlicher Verspieltheit und sollte sowohl Imker als auch interessierte Laien ansprechen.  Fazit: Ein wunderbares Buch, um es, auf einer Sommerwiese liegend, zu lesen, das Summen der Bienen als Hintergrundmusik im Ohr. Oder um bei kaltem Wetter vom Sommer zu träumen. Und in jedem Fall ganz nebenbei sein Wissen über diese faszinierenden Insekten zu vervielfachen. 5*****

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  • Schön zu lesende Darstellung „aus dem Inneren“ eines Bienenstocks

    Die Honigfabrik

    michael_lehmann-pape

    02. May 2017 um 15:48

    Schön zu lesende Darstellung „aus dem Inneren“ eines BienenstocksDass Bienen eine zentrale Bedeutung für das gesamte Leben auf der Erde in sich tragen und dass diese Gattung aus einigen sehr handfesten (und dennoch nicht einfach zu lösenden) Gründen in ihrer Existenz seit Längerem bedroht ist, dass ist inzwischen weitgehend auch in der Öffentlichkeit bekannt.Da passt es gut, dass die beiden Autoren (der eine Wissenschaftler, der andere, familiär „vorbelastet“) in vielfacher Form mit Bienen zu tun haben und, wie der Untertitel es ausdrückt, durchaus in der Lage sind, den Leser mit auf eine „Betriebsbesichtigung“ dieser komplexen Lebensweise und „Fabrikation“ zu nehmen, die am Ende breit informiert und, tatsächlich, sehr für dieses „Wunder der Natur“ einnimmt.Vermittels legerer Wortwahl werden dabei von Beginn Assoziationen geweckt, die dem Leser umgehend ein inneres Bild vermitteln, dass in den folgen Ausführungen dann sachkundig und detailliert vertieft wird.„Feng Shui in der Finsternis“ verweist auf die Organisation und Form der „Einrichtung“ eines Bienenstockes als eine Form feingestrickten „Netzwerkes“.„Saisonarbeit im Rhythmus der Jahreszeiten“ erläutert, vom „Rudelkuscheln in der Kiste“ bis zum Schlaf der Honigbienen und deren Fähigkeit zur „Delegation von Aufgaben“ die Arbeitsweise.Der „Bienentanz“ als ausgeklügelte Form der Kommunikation, die Drohnen als „Königinnen“ Be-Spaßer, die hierarchische Struktur des Alltagslebens der Bienen und dann, sehr konkret, was genau und wie genau da „produziert“ wird, all das lässt den Leser mit neu gewonnener Ehrfurcht auf eine solche hochentwickelte Lebensweise und „Kultur“ schauen.Dass sogar „Filialen“ gegründet werden zwecks Expansion (als „Schwarm), wie der Mensch (sachte) in dieses filigrane Netzwerk eingreifen kann und das sogar eine Form von „Betriebsspionage“ und „nackter Diebstahl“ unter Bienen nicht selten vorkommen, das rundet das komplexe Bild bestens ab.Wie ebenso, wenn der „verwundbarste Teil“ des Ganzen in seinen Gefährdungen aufgezeigt wird (wenn die Königin „ersatzlos“ stirbt, stirbt der Bienenstock), wie auch andere Faktoren der Gefährdung (bei denen der Mensch eine Rolle spielt) nicht zu kurz kommen im Buch.Und ebenso, natürlich, welche Möglichkeiten der Mensch besitzt, dem entgegen zu wirken (und dass dies bereits weitläufig geschieht in der Forschung, aber selbst in stark sich verbreitenden der Hobby-Imkerei).Alles in allem eine leicht zu lesende, sehr kenntnisreiche Darstellung der Biologie und Kultur der Bienen, ihre Bedeutung für das Leben auf dem Planeten, ihre Gefährdung in der Gegenwart und, insgesamt, was das für ein „Lebensgefühl ist“, „Biene zu sein“.Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

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