Jürgen Teichmann Mit Einstein im Fahrstuhl

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Inhaltsangabe zu „Mit Einstein im Fahrstuhl“ von Jürgen Teichmann

Wer sich mit Einstein in einen Fahrstuhl begibt, lernt nicht nur den berühmtesten Physiker aller Zeiten kennen, sondern erlebt auch ungeahnte Abenteuer: Angenommen, das Seil des Fahrstuhls reißt. Dann zeigt eine Waage, auf der beide vielleicht stehen, nichts mehr an! Können sie dann überhaupt wissen, dass sie wirklich nach unten fallen und nicht etwa schwerelos im All schweben?

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  • Rezension zu "Mit Einstein im Fahrstuhl" von Jürgen Teichmann

    Mit Einstein im Fahrstuhl

    HeikeG

    12. August 2008 um 18:34

    E=mc2 = erfolgreiche Diät "Gib mir einen Punkt im All und ich hebe die Erde aus den Angeln." Diesen Satz soll der Philosoph, Mathematiker und Physiker Archimedes vor weit über 2.000 Jahren ausgerufen haben, nachdem er das Hebelgesetz entdeckt hatte. "Wenn der große Physiker so etwas überhaupt gesagt hat, war es wohl eher im Glücksrausch als nach einer nüchternen Rechnung - so wie wir an einem besonders glücklichen Tag ausrufen: Heute könnte ich die ganze Welt kaufen!", stellt der Autor fest. Denn wenn er wirklich die Erde aus den Angeln heben wollte, so hätte er in einer Entfernung von 10 km mal 1 mit 24 Nullen entfernt sitzen müssen, was wiederum mehr als der Durchmesser des (heute bekannten) gesamten Weltalls wäre. Schlussfolgerung: Die Welt aus den Angeln heben geht nicht! O.K., das wusstest du sicher schon vorher, aber derartig interessante Fragen aus der Physik greift Prof. Jürgen Teichmann (geb. 1941) in dem äußerst lesenswerten, witzig illustrierten Physiksachbuch "Mit Einstein im Fahrstuhl" für Kinder ab 10/11 Jahre auf. "Kann man eigentlich auch mit Gedanken experimentieren?", beginnt Jürgen Teichmann sein Buch. Und er liefert die Antwort gleich mit. Natürlich kann man. Mit ein bisschen Fantasie und scharfem Nachdenken ist alles möglich. Doch nur in der eigenen Traumwelt Luftschlösser bauen oder Marsraketen starten zu lassen reicht für einen richtigen Physiker natürlich noch lange nicht aus. Dieser muss mit handfesten, also praktischen Experimenten seine Theorien beweisen. Und beides vereint dieses äußerst lehrreiche und Theorie spannend und praxisbezogen vermittelnde Sachbuch (für den Bereich der Mechanik) Kindern und interessierten Erwachsenen. Eng verknüpft ist die Lektüre mit der Ausstellung des Deutschen Museums in München. Dort kann man die meisten Buchexperimente mit eigenen Händen ausprobieren Im vorliegenden Buch heben sie sich durch eine blaue Umrahmung und mit einem großen Museums-Symbol hervor. Eine Vielzahl von Fragen und eigenen Experimenten (hier: rot eingerahmt und mit Schraubenschlüssel-Symbol gekennzeichnet) lockert den Text auf und lädt zum aktiven "Gehirnjogging" ein. "Damit dein Kopf beim Lesen so richtig heiß wird", verspricht der Autor. Lösungen gibt es natürlich auch, aber das meiste wirst du - wenn du aufmerksam gelesen hast - sicher allein herausfinden. In sieben Kapitel hat der Autor sein Buch gegliedert. Es geht um das Um- und Hinfallen - ein Phänomen, das ganz einfach mit der Schwerkraft erklärt werden kann -, um eben jenes Hebelgesetz des Archimedes, um Kräfte und hilfreiche Rollen oder aber unser Karussell Erde - auch bekannt als Fliehkraft. Ein anderes Mal kannst du mit dem Rennwagen zum Superstar Einstein fahren. Masse und Beschleunigung sind das Thema. Aha, werden hier die Pfiffigsten bemerken: E=mc2 - Einsteins Relativitätstheorie steht auf dem Plan. Ganz am Ende erläutert der Autor Vakuum und den leeren Raum und schneidet gar das Thema dunkle Materie und dunkle Energie an. Dass Physik keineswegs trocken und langweilig ist, zeigt dieses Buch auf kindgerechte, witzig-interessante Art und Weise. Viele anschauliche Beispiele verinnerlichen das vermeintlich trockene Wissen großartig und lassen triste Schulformeln mühelos verstehen. Da ist zum Beispiel ein dicker Sumo-Ringer zu sehen, dessen Schwerpunkt anschaulich eingezeichnet ist, da wird in einem durch die Erde gegrabenen "Traumtunnel" von Spanien nach Neuseeland ein waghalsiger Sprung gewagt. Die Frage, mit welcher Geschwindigkeit man am anderen Ende angekommt, verblüfft bestimmt die meisten. Auch deine Mutter kannst du ungemein beeindrucken, wenn sie wieder einmal seufzend auf der Waage steht. Gib ihr einfach den Tipp, zum Äquator zu fliegen oder von Amerika nach Europa, dann wird sie ein bisschen leichter. Warum? Steht alles im Buch. Oder noch besser, sie soll mit dir in den Traumtunnel springen, dann wiegt sie nämlich gar nichts mehr ;-) Vor allem die Illustrationen des 1975 geborenen Thilo Krapp sind eine Augenweide. Seine genauen, etwas retrohaften Illustrationen - erstellt mit Farbstiften und teilweise aquarelliert und collagiert - sind voller Witz und Detailreichtum. Seine Leidenschaft - das Geschichtenerzählen - lebt er an dem - den Ton eines 10 bis 12-jährigen optimal treffenden - Text von Jürgen Teichmann mit einer ungestümen, geradezu spürbaren Zeichenfreude aus. Wem nach den vielen interessanten Neuigkeiten, originellen Experimenten und erhellenden Erkenntnissen noch nicht der Kopf raucht, der kann sein Wissen noch weiter vertiefen. In einem Glossar werden vertiefende Kenntnisse vermittelt. "Danach", garantiert Prof. Teichmann, "bist du klüger als Archimedes und, wer weiß, vielleicht schon 1/4 Einstein." Fazit: "Vielleicht muss man überhaupt und immer Spaß am Spielen haben, mit allem in der Welt - dann macht man aufregende Entdeckungen!", stellt der Autor in diesem wunderbaren Physiksachbuch fest, dem man sich uneingeschränkt anschließen kann. Nach diesem äußerst interessanten und auf simple Art und Weise faszinierenden Buch, haben es Kinder ab 10/11 Jahren mit Sicherheit. Mein Prädikat: Einstein hätte es nicht besser machen können ;-)

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