Jürgen Todenhöfer

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Alle Bücher von Jürgen Todenhöfer

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Cover des Buches Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat' (ISBN:9783328100836)

Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

 (91)
Erschienen am 12.12.2016
Cover des Buches Die große Heuchelei (ISBN:9783549100035)

Die große Heuchelei

 (42)
Erschienen am 15.03.2019
Cover des Buches Andy und Marwa (ISBN:9783570305430)

Andy und Marwa

 (33)
Erschienen am 16.01.2009
Cover des Buches Du sollst nicht töten (ISBN:9783570101827)

Du sollst nicht töten

 (28)
Erschienen am 02.09.2013
Cover des Buches Warum tötest du, Zaid? (ISBN:9783442155644)

Warum tötest du, Zaid?

 (24)
Erschienen am 12.08.2009
Cover des Buches Wer weint schon um Abdul und Tanaya? (ISBN:9783451060465)

Wer weint schon um Abdul und Tanaya?

 (20)
Erschienen am 01.06.2008
Cover des Buches Teile dein Glück - (ISBN:9783442157099)

Teile dein Glück -

 (9)
Erschienen am 16.01.2012
Cover des Buches Feindbild Islam (ISBN:9783570101353)

Feindbild Islam

 (7)
Erschienen am 21.11.2011

Neue Rezensionen zu Jürgen Todenhöfer

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Rezension zu "Die große Heuchelei" von Jürgen Todenhöfer

Erschreckende Einsichten in die Kriegswelt
La_Stellinavor 19 Tagen

Jürgen Todenhöfer erklärt in seinem neuesten Buch die Hintergründe der aktuellen Kriege in Syrien und im Jemen. Auf sehr interessante Art wird erklärt wie der Westen Terrororganisationen zuerst gefördert hat und groß werden ließ, wie sie ihm dann entglitten sind und er sie nun bekämpft. Das Leid der Menschen und der Tod unschuldiger Zivilisten bleiben ebenso wenig unbehandelt, wie die Gier westlicher Waffenlieferanten. Einerseits liefern wir Hilfsgüter und auf der anderen Seite Waffen, es wird also doppelt Geld verdient. Die Menschenleben die so ein Konflikt zerstört bleiben in den meisten Fällen unbekannt und ungesehen. Denn noch eine Thematik mit der man sich von Zeit zu Zeit beschäftigen und vor Augen halten sollte, dass die meisten Probleme in seinem Leben Luxusprobleme sind. Ich werde das Kriegsgeschehen jedenfalls trotz des ganzen Schreckens aufmerksam weiterverfolgen.

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Rezension zu "Die große Heuchelei" von Jürgen Todenhöfer

Empfehlenswerte Lektüre
Jonas1704vor einem Monat

Der 79jährige Jürgen Todenhöfer hat sein Leben der Politik und dem Journalismus gewidmet. Dabei liegt ihm der Mittlere Osten besonders am Herzen sowie alles Islamische. Er reist gerne in die Länder, die anderen meiden, weil sie zu gefährlich sind, siehe zum Beispiel Syrien. In eigenen seiner reisen nimmt er sogar seine Sohn mit und schreckt nicht zurück. Er möchte selbst sehen, ob die Berichterstattung stimmt und führt viele Gespräche mit den Beteiligten. Die unschuldigen Kinder ahben es ihm am meiste angetan und er widmet sogar ein Kapitel an einen Jungen, eines der vielen unschuldigen Opfer der westlichen Politik. 
Die Krisen- und Kriegsgebiete im nahen und mittleren Osten die er besucht hat, hat er zusammen mit seine Erfahrungen in Buchform gebracht hat, um sie der breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Er hat Aleppo und Mossul vor und nach der Zerstörung dieser Städte besucht und bereist und offenbart die grosse Heuchelei die hinter all dem steckt. Die westliche Politik, die sich einen Dreck um die Menschenrechte schert, die Tatsache, dass es keine gerechten Kriege gibt, all dies analysiert und begründet der Autor in diesem informativen, mitreíßendem Buch. Empfehlenswerte Lektüre. 

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Rezension zu "Die große Heuchelei" von Jürgen Todenhöfer

Die grosse Heuchelei
HikoWbvor einem Monat

Schon im ersten Kapitel des Buches merkt man, worum es geht. Es scheint mal jemand genau das zu schreiben, was er wirklich denkt, sieht und dabei fühlt. Der letzte Satz im ersten Kapitel hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, und ich habe das Buch ganz „intensiv“ weiter gelesen. Nicht nur als eine reine „Informationsaufnahme“ wie ich es bei solchen Bücher üblicherweise sehe. 


Im zweiten Kapitel geht er dann gleich mit der westlichen Welt, allen voran den USA, hart ins Gericht. So deutlich, wie es in kaum einen anderen Buch geschieht. 

In den folgenden Kapiteln geht es dann um Kriege im Allgemeinen, nicht nur im Nahen Osten, sondern auf der ganzen Welt. Die Spanne zieht sich von der Kolonialzeit bis heute. Er nennt die Schrecken des Krieges – eines jeden Krieges – ganz deutlich. Er geht auf die Opfer, vor allem auf die Frauen und Kinder des Krieges ein. 

Was mich in diesem Buch dann stört, ist das der Autor den Westen, auch einzelne Politiker dann namentlich als Christen bezeichnet. Dass diese Personen es „im Namen Gottes“ tun. (Diese Formulierung kenne wir ja sonst nur aus der islamischen Welt). Allerdings haben diese Menschen mit dem Gott der Bibel nichts, aber auch gar nichts am Hut. Danach geht er sogar noch einen Schritt weiter, und legt die Bibel und den Koran aus. Das endet dann darin, dass der Koran ein Buch des Friedens und die Bibel (Altes- und Neues Testament) ein Buch des Krieges ist. Ich persönlich lese in der Bibel aber vom Evangelium und das es die einzige Aufgabe von uns Menschen ist, dies zu verkündigen! Schade, dass man Gottes Wort so verdreht.

Gegen Mitte des Buches kommt er dann zur Berichterstattung über die Kriege Jemen und in Syrien zurück. Er beschreibt dabei Dinge, die er und sein Sohn Frederic tatsächlich erlebt haben. Also Mittendrin! Er beschreibt das Leid der Zivilbevölkerung allem voran eben das der Frauen und Kinder. Da fragt man sich dann, wo bleibt der Westen, wo sind unsere Werte. Er geht dabei sehr genau auf die politischen Lager und auch auf Verhandlungen im Hintergrund ein; bei denen er zum Teil persönlich Anwesend war. Was mich dann persönlich sehr traf, das auch unsere Bundesregierung allem voran Fr. Merkel, ganz vorne mit dabei ist. Man kommt durch die Berichterstattung aus den „normalen“ Medien immer den Eindruck, dass unsere Bundesregierung nur am Rande damit zu tun hat. Einen Absatz möchte ich dabei speziell hervorheben; Kapitel 14 – die Straße nach Aleppo – wenn Priester weinen, Seite 206.

Danach erfahren wir dann viel über die Beziehungen zwischen Syrien, dem Iran, Saudi- Arabien und dem Jemen. 

Ein Kapitel widmet er dann der Ermordung und der Flucht des Volkes der Rohingya. 

Das letzte Drittel des Buches beginnt dann mit der gnadenlosen Abrechnung mit den westlichen (auch den deutschen!) Medien. Er geht dabei sogar soweit, dass sie verschiedene Kriege im Nahen Osten „herbei gerufen“ haben. Er nennt dazu einige direkte Beispiel.
Gegen Ende des Buches, Kapitel 20 – Was tun?, zieht er dann ein paar Schlussfolgerungen. Er fragt sich dabei, ob Frieden möglich wäre. Wenn ja, dann wie? Es geht dabei zum Beispiel um Waffenexporte in Kriegsgebiete. Er schreibt von einer Aussöhnung der islamischen, jüdischen und christlichen Welt. 

Fazit: Ich finde dieses Buch sehr lesenswert. Wenn man sich für die Dinge, die eben auf unserer Welt so passieren, interessiert. Es geht eben nicht darum, wie toll und schön und reich unsere Welt ist. Sondern wie es eben wirklich da draußen aussieht. Die „normalen“ Medien versuchen das immer zu verschleiern. Jürgen Todenhöfer und sein Sohn Frederic versuchen uns die wahren Informationen zugänglich zu machen. 

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