Jürgen Todenhöfer Andy und Marwa

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Inhaltsangabe zu „Andy und Marwa“ von Jürgen Todenhöfer

Die Geschichte zweier junger Menschen erzählt als Plädoyer gegen den Krieg, gegen das sinnlose Sterben und für eine Politik der Menschlichkeit Zwei Kinder bezahlen für den Krieg. Marwa, ein Mädchen aus einem Armenviertel Bagdads, ist zwölf Jahre alt, Andy aus Florida gerade mal achtzehn, als der Krieg im Irak ihre Träume zerstört: Am selben Tag, an dem ein amerikanische Splitterbombe Marwas Bein zerfetzt und ihre kleine Schwester tötet, stirbt Andy durch eine irakische Granate. Ein beeindruckendes Plädoyer gegen den Krieg – engagiert, mitfühlend, anrührend.

Dieses Buch sollte Pflichtlektüre an Schulen sein.

— NicoWeinard

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  • Ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit

    Andy und Marwa

    Holden

    19. September 2014 um 16:44

    Todenhöfer berichtet über zwei Menschen, die beide nicht unterschiedlicher von ihrer Herkunft her nicht sein könnten, und dennoch gleiche Wünsche und Ziele für sich und ihre Familie haben. Am 7. April 2003 endet ihr bisheriges Leben auf brutalste Weise. Der Autor erzählt uns parallel die Lebensgeschichte der beiden und zitiert zwischendurch immer wieder die zynischen Reden von George W. Bush. Den Forderungen, die Todenhöfer aus dem Ganzen abgeleitet, kann selbstverständlich nur absolut zugestimmt werden, daß diese beachtet werden, muß man aber leider bezweifeln.

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  • Bewegender Anti-Krieg-Tatsachenroman

    Andy und Marwa

    Sonnenwind

    27. November 2013 um 10:01

    Wer jemals auf die Idee kommt, Krieg könnte eine Lösung für irgendein Problem sein, sollte zuerst dieses Buch lesen! Andy und Marwa sind zwei Kinder, die von unterschiedlichen Seiten in denselben Krieg verwickelt werden. Beide wollten diesen Krieg nicht, beide müssen unschuldigerweise die Konsequenzen tragen. Andy tritt den US-Marines bei, weil er die kostenlosen Boxhandschuhe haben möchte - und landet im Irak, als einer der ersten in der Schlacht um Bagdad, wo er als Achtzehnjähriger durch eine irakische Bombe stirbt. Marwa lebt in einem Vorort von Bagdad und verliert durch eine amerikanische Bombe ihr Bein. Früher dachte ich immer, Politiker sind Leute, die es anderswo zu nichts bringen würden, aber Jürgen Todenhöfer kann richtig schreiben! Schon das "politische Vorwort" hat mich gepackt, und den Rest des Buches über habe ich für die Kinder gebangt. In Friedenszeiten hätten beide hervorragende Zukunftschancen gehabt, aber dieser Krieg vernichtet ihre Hoffnungen. Ein zutiefst berührendes Buch über den Irrsinn des Krieges. Sollte Pflichtlektüre werden!

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  • Rezension zu "Andy und Marwa" von Jürgen Todenhöfer

    Andy und Marwa

    rafiq_tschannen

    21. June 2012 um 21:05

    Wer wissen will, was im Irak passierte, muss dieses Buch lesen.

  • Rezension zu "Andy und Marwa" von Jürgen Todenhöfer

    Andy und Marwa

    nic

    10. January 2010 um 14:40

    Ich habe Andy und Marwa innerhalb einer Nacht gelesen. Es handelt vom Krieg, erzählt von zwei jungen Menschen, allerdings ist es kein Roman. Erzählt wird die Geschichte des jungen Amerikaners Andrew Julian Aviles, der von den Marines angeheuert wird und als Reservist seinen Dienst beginnt, um die Zeit bis zum Studium zu überbrücken. Dass es dazu nie kommen wird, weiß er nicht. Er wird in seinem in der Nähe von Bagdad in seinem Fahrzeug von einer Granate getötet. Und das kleine Mädchen Marwa, das in einem Armenviertel in Bagdad lebt und zusammen mit ihrer Schwester Azra von einer Bombe getroffen und schwer verwundet wird, während ihre kleine Schwester an den Folgen der Verletzungen stibt, überlebt Marwa und wird immer schwermütiger. Beide Angriffe ereignen sich am gleichen Tag, dem 7. April 2003. Des weiteren sind Reden von Bush abgedruckt voll leerem Geschwätz und Versprechungen, mit nur einem einzigen Erfolg: Sicher werden die Taten und seine Worte den Hass gegen Amerika weiter schüren und den Terrorismus blühen lassen. Mich hat das Buch sehr betroffen gemacht und ich konnte eine zeitlang kein neues Buch lesen. Des öfteren sind mir beim Lesen die Tränen gekommen, weil es einfach unfassbar ist. Schlimm genug, dass Erwachsene in den Krieg ziehen und getötet werden, aber Andy war mit seinen 18 Jahren noch ein Kind und Marwa nur ein kleines unschuldiges Mädchen. Verantwortlich für diese Greuel ist Mr. George W. Bush. Das Buch hat mich nachhaltig beeindruckt. Mittlerweile ist es, so viel ich weiß, auch als TB erhältlich.

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  • Rezension zu "Andy und Marwa" von Jürgen Todenhöfer

    Andy und Marwa

    sunlight

    25. March 2009 um 12:44

    Der Angriffskrieg auf den Irak und die Menschen, die ihn betreffen. Von beiden Seiten ein Beispiel - Andy, 18jähriger Reservist der Marines und Marwa, 12 Jahre, aus Bagdad. Ihre Verbindung ist ein Datum, der 7.April 2003. Der Tag, an dem Andy ums Leben kam und Marwa bei einem Angriff ihr Bein und die kleine Schwester verlor. J. Todenhöfer hat die Familien kennen gelernt und die Geschichte von Andy und Marwa aufgeschrieben. Leid ohne Ende, psychisch und körperlich und wofür? Einen Angriffskrieg der USA, der die politischen und wirtschaftlichen Interessen in der Region wahren sollte und mit gefälschten Beweisen begründet wurde. Auszüge der Reden von G. Bush sind immer wieder eingeflochten und sie lassen den Leser nur immer wieder den Kopf schütteln. J. Todenhöfer nimmt klar politische Stellung und plädiert dafür, dass Menschen, die einander kennen kein Feindbild aufbauen. Als Beispiel führt er seinen eigenen Sohn an, der nach dem 11. Sept. 2001 die Iraker verurteilte und nach einer einwöchigen Reise in den Irak seine Meinung komplett revidierte. Die Eltern von Andy antworteten auf das Beileidschreiben von G. Bush: "Wir danken Ihnen für Ihr Beileidschreiben. Wir versuchen so gut es geht, mit dem Tod unseres wunderbaren Sohnes fertig zu werden. Er war bei der Reserve, und trotzdem hat man ihn sofort nach vorne an die Front geschickt. Er war noch ein Kind ohne jede Erfahrung. Er würde jetzt gerade sein erstes Kollegejahr beenden. Stattdessen dachte jemand, er sei wegwerfbar. Vielen Dank" Und noch ein Zitat von J. Todenhöfer: "Der Versuch, den Terrorismus in erster Linie durch Kriege und die Ausschaltung militanter muslimischer Führer zu besiegen, wird immer scheitern. Die zentrale Gefahr für die USA heißt nicht Saddam Hussein oder Bin Laden. Die zentrale Gefahr ist der in der muslimischen Welt wie ein Krebsgeschwür wuchernde terroristische Anitamerikanismus. ... Er ist ein Produkt unserer verfehlten Politik gegenüber der muslimischen Welt." Die Qualität dieses Buches liegt nicht in den literarischen Fähigkeiten J. Todenhöfers, sondern in den klaren politischen Aussagen und dass er dem Leiden, Grauen ein Gesicht gibt und uns zum Nachdenken anregt.

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  • Rezension zu "Andy und Marwa" von Jürgen Todenhöfer

    Andy und Marwa

    TorstenB

    08. February 2009 um 21:14

    Für Marwa, ein zwölfjähriges Mädchen aus einem Armenviertel Bagdads, und für Andy, einen siebzehnjährigen Schüler aus Florida, sind die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 ein fernes Ereignis. Sie ahnen nicht, dass an diesem Tag die Weichen ihres Lebens neu gestellt werden. Ich habe dieses Buch als sehr spannungsgeladen und emotionsvoll erlebt. Jürgen Todenhöfer hat viel Zeit im nahen Osten verbracht und war fast zwei Jahrzehnte lang Sprecher der CDU für Entwicklungspolitik und später für Fragen der Rüstungskontrolle. Im Buch wird die Situation der Zivilisten im Irak im Jahr 2001 sehr genau beschrieben. Auch die Sicht der Amerikaner wird detailliert dargestellt. Gutes Buch, das Thema ist nicht für jeden geeignet.

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  • Rezension zu "Andy und Marwa" von Jürgen Todenhöfer

    Andy und Marwa

    renatchen

    06. February 2009 um 23:18

    Zwei Kinder bezahlen für den Krieg. Marwa, ein Mädchen aus einem Armenviertel Bagdads, ist zwölf Jahre alt, Andy, ein Schüler aus Florida, ist achtzehn, als der krieg im Irak ihre Träume zerstört. Jürgen Todenhöfer erzählt Weltgeschichte aus Sicht der Opfer. Ein Plädoyer gegen den Krieg – engagiert, mitfühlend, anrührend. Wieder einmal ein tolles Buch von Hr. Todenhöfer. Andy wollte Gewichtheberhandschuhe geschenkt bekommen und deshalb ließ er sich Infomaterial der Marines schicken. Doch damit nahm die schlimme Sache seinen Lauf. Andy war eine Sportskanone und Wettkämpfe forderten ihn heraus. So meldete er sich als Reservist zur Grundausbildung. Dass er dann zum Krieg eingezogen wurde und dann auch noch gleich am Anfang an vordersten Front kämpfen musste hat keiner geahnt. Eine Granate traf seinen Panzer und er war sofort tot. Dabei hatte er noch so viele Pläne und Ziele die nichts mit der Politik oder mit Militär zu tun hatten. Mirwa lebt in dem ärmsten Viertel von Bagdad. Ihr Vater war kurz vorher verstorben und so lebte sie gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern. Doch das Viertel wurde bombardiert und ihre kleine Schwester starb dabei – sie selbst verlor eine Bein. In Deutschland wurde sie dann operiert doch sie musste wieder zurück in ihre Heimat. Sie fragt sich, was sie Herrn Bush getan hat, dass er sie so hart behandelt. Beide Kinderschicksale sind fürchterlich und machen die Unsinnigkeit dieses Krieges besonders klar. Mr. Bush spricht von Frieden und Befreiung, doch er bringt nur Schrecken über das irakische und amerikanische Volk. Müssten seine Kinder dort Dienst tun, wäre seine Entscheidung wohl eine andere gewesen. Ein sehr aufrüttelndes Buch, das wirklich die Unsinnigkeit eines Krieges und die absolute Machtausübung eines verlogenen und rücksichtslosen Präsidenten aufzeigt.

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  • Rezension zu "Andy und Marwa" von Jürgen Todenhöfer

    Andy und Marwa

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. November 2008 um 15:24

    Ich hab dieses Buch gelesen und es stimmte mich sehr nachdenklich und traurig. Sehr mitreißende Geschichte. Gut recherchiert und wiedergegeben

  • Rezension zu "Andy und Marwa" von Jürgen Todenhöfer

    Andy und Marwa

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. September 2008 um 14:05

    Tolles Buch gegen den Krieg! Jürgen Todenhöfer erzählt die wahren Geschichten von Andy und Marwa auf eine Weise, die unter die Haut geht. Man erfährt viel über das Leben der beiden vor dem Krieg und wie der Krieg diese Leben zerstörte. Teilweise wird die Geschichte aber etwas zu nüchtern erzählt (so bspw. bei Andys Tod), was mir nichts so gefallen hat - daher ein Stern Abzug. Alles in allem aber ein unglaubliches Buch, dass man nicht so schnell vergessen sollte und kann!

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