Bittersüße Wahrheiten

von Jürgen Vogel 
4,0 Sterne bei11 Bewertungen
Bittersüße Wahrheiten
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Letzter Teil der Trilogie um einen Doppelgänger - gelungener Abschluss in Köln. Lesenswert!

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Gelungener Abschluss der Trilogie

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Inhaltsangabe zu "Bittersüße Wahrheiten"

Cassius, der Sohn von Philippe und Silvia, will die bislang geltende Tatsache nicht hinnehmen, dass keinerlei Verwandtschaft zwischen seinem verstorbenen Vater und dessen Doppelgänger David besteht. Recherchen, die der junge Mann auf eigene Faust betreibt, lassen ihn glauben, dass sogar die Möglichkeit besteht, dass David und Philippe Zwillingsbrüder sein könnten. Kurz entschlossen besucht er David in Köln und konfrontiert ihn mit seinen Vermutungen. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach neuen Wahrheiten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783743916395
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:116 Seiten
Verlag:tredition
Erscheinungsdatum:19.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor einem Jahr
    Band 3 der Reihe


    Klappentext:


    Cassius, der Sohn von Philippe und Silvia, will die bislang geltende Tatsache nicht hinnehmen, dass keinerlei Verwandtschaft zwischen seinem verstorbenen Vater und dessen Doppelgänger David besteht. Recherchen, die der junge Mann auf eigene Faust betreibt, lassen ihn glauben, dass sogar die Möglichkeit besteht, dass David und Philippe Zwillingsbrüder sein könnten. Kurz entschlossen besucht er David in Köln und konfrontiert ihn mit seinen Vermutungen. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach neuen Wahrheiten.


    Leseeindruck:


    Mit "Bittersüße Wahrheiten" liegt dem Leser nach "Das andere Ich: Verwirrungen in Barcelon" und "Erinnerungen an Philippe" der 3. Band dieser Reihe vor, in der Silvias Sohn Cassius auf der Suche nach der Wahrheit um seinen Vater Philippe ist. Insofern sollte man hier unbedingt die beiden Vorgängerbände gelesen haben, um die Handlung folgen zu können. Silvia, die nach dem Tod ihres Mannes Philippe zufällig David begegnet, der nicht nur optisch ihrem verstorbenen Mann bis auf´s Haar gleicht, sondern auch in Mimik und Gestik. Cassius glaubt nicht an solch einen Zufall und geht den Weg der Wahrheit, die er aufdecken will....


    Auch dieser Band hat mich kurzweilig und lesenswert unterhalten. Die 112 Seiten waren schnell in einem Rutsch gelesen.


    Schon die ersten beiden Bände waren überaus lesenswert und bekommen hier einen weiteren Höhepunkt. Gerne empfehle ich diese Reihe mit 5 Sternen!


    @ esposa1969

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    Isadors avatar
    Isadorvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Letzter Teil der Trilogie um einen Doppelgänger - gelungener Abschluss in Köln. Lesenswert!
    Das Rätsel um den anderen Ich wird aufgelöst

    "Bittersüße Wahrheiten" ist der dritte Teil einer Trilogie. Der erste Teil "Der andere Ich" spielt in Barcelona, "Erinnerungen an Philippe" in Paris - und dieser dritte Teil schließlich in und um Köln.

    Ich kenne beide Vorgängerromane. Es ist aber auch möglich, gleich in diesen dritten Teil einzusteigen, da die wichtigsten Ereignisse kurz aufgegriffen werden - was natürlich auch sehr hilfreich ist, um seinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge zu helfen. So war ich sofort wieder mit allen Personen vertraut.

    In diesem Teil kommt Cassius, der Sohn von Davids verstorbenem Doppelgänger Philippe, nach Köln, um das Geheimnis der Ähnlichkeit zwischen David und Philippe aufzuklären. Cassius wird herzlich von David und Marcus empfangen und bei ihnen zu Hause aufgenommen, wobei sie zur Ablenkung für alle in der Zwischenzeit auch einige Ausflüge machen, zu denen der Leser mitgenommen wird. So liest sich alles sehr kurzweilig und gleichzeitig spannend bis zum Ende, trotz eher distanziertem Schreibstil.

    Das Buch regt zum Nachdenken an und lässt den Leser am Ende zufrieden zurück. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

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    misspidervor einem Jahr
    Gelungener Abschluss

    Mit diesem dritten Teil schließt sich der Kreis (das Dreieck?) der Trilogie um den 'anderen Ich' in würdiger Weise. Lange habe ich gerätselt und gegrübelt, wie denn nun die Auflösung aussehen möge. Zwillinge? Höchstwahrscheinlich. Genversuche? Möglich. Zeitparadoxon? Zu fantastisch. Oder doch nur unglaublicher Zufall? Die Wahrheit schließlich ist so einfach wie auch passend und fügt sich bestens in die Geschichte ein.

    Im letzten Teil lernen wir einige neue Gesichter kennen: Cassius bekommt eine tragende, wenn nicht sogar ausschlaggebende Rolle, Marcus wird endlich etwas näher beschrieben, hinzu kommen Cara, eine Freundin von Philippe, und die Witwe seines verstorbenen besten Freundes samt Sohn. So findet sich der andere Ich am Ende als Teil einer großen Familie wieder, und ob diese nun leiblich ist oder nicht spielt gar keine so große Rolle mehr.

    Besonders gefreut hat mich dass die Geschichte in meiner Lieblingsstadt Köln spielt, und bei der Erwähnung diverser Straßen und Plätze habe ich mich gleich heimisch und wohl gefühlt. So konnte ich mir viele Szenen bildlich vorstellen, da ich den Hintergrund bestens vor Augen hatte. Und das Buchcover trifft bei mir somit natürlich auch voll ins Schwarze!

    Auch wenn man aufgrund der ausreichenden Einleitung dieses Buch für sich lesen könnte, empfehle ich die Lektüre aller drei Teile, um in den vollen Genuss der ganzen Story und all ihrer Facetten zu kommen. Eine ungewöhnliche faszinierende Geschichte, die sich wohltuend vom Mainstream abhebt.

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    Bilies avatar
    Bilievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gelungener Abschluss der Trilogie
    Gelungener Abschluss der Trilogie

    "Bittersüße Wahrheiten" ist die Fortsetzung von "Der andere Ich" und "Erinnerungen an Philippe". 


    Obwohl es schon einige Zeit her ist, dass ich die vorherigen Teile gelesen habe bin ich sofort wieder gut in die Geschichte gekommen. 



    Es geht nun um die Auflösung des Rätels um die Ähnlichkeit von David und Philippe, die sich nie begegnet sind. 


    Während die ersten beiden Teile in Barcelona, bzw. Paris spielen, handelt dieser Teil nun in Köln und Umgebung. Diesen Wechsel fand ich persönlich sehr spannend. 


    Philippes Sohn Cassius besucht David in Köln und möchte nun einen Gentest machen lassen, um endlich Gewissheit über die Beziehungen zwischen seinem Vater und David zu erhalten. Er kann sich einfach nicht damit abfinden, dass alles nur Zufall sein soll. 


    Das Ergebnis ist nicht wirklich eine Überraschung, die letztendliche Auflösung aber schon. 


    Der Titel "Bittersüße Wahrheiten" ist in diesem Bezug wirklich sehr treffend und gelungen. 


    An den Schreibstil musste ich mich insbesondere in den vorherigen Teilen erst gewöhnen, aber insgesamt war es ein tolles Leseerlebnis. 



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    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor einem Jahr
    Alles hat ein Ende

    Zum Inhalt:

    Cassius, der Sohn von Philippe und Silvia, will die bislang geltende Tatsache nicht hinnehmen, dass keinerlei Verwandtschaft zwischen seinem verstorbenen Vater und dessen Doppelgänger David besteht. Recherchen, die der junge Mann auf eigene Faust betreibt, lassen ihn glauben, dass sogar die Möglichkeit besteht, dass David und Philippe Zwillingsbrüder sein könnten. Kurz entschlossen besucht er David in Köln und konfrontiert ihn mit seinen Vermutungen. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach neuen Wahrheiten.



    Über den Autor:

    Jürgen Vogel wurde 1967 in Merzig geboren. Er wuchs unter anderem in Spanien, Australien und Südostasien auf. Als sensibler Beobachter sammelte er im Laufe der Jahre Geschichten und Erfahrungen, die er heute mit seinen Lesern teilen möchte. Seit den 90er-Jahren lebt und arbeitet der Autor im Rheinland.

    Mehr über den Autor und dessen Werke erfahrt ihr auf seiner Homepage.



    Mein Fazit und meine Rezension:

    Cassius, der Sohn von Philippe, will herausfinden, was es mit der Ähnlichkeit zwischen David und Philippe auf sich hat und reist kurzer Hand nach Köln - jedoch nicht ohne Hintergedanken. Philippes Sohn möchte einen Gentest durchführen lassen und somit beweisen, dass Philippe und David doch mehr sind, als lediglich Fremde, die sich bis aufs Haar gleichen. David ist davon zunächst nicht begeistert, immerhin wird mit dem Testergebnis nicht nur die Wahrheit von Philippe ans Licht kommen, sondern auch die Angst darum, warum die Beiden sich nie gesehen haben und nichts von der Existenz des jeweils anderen wussten. Wie kann es aber sein, dass sich zwei Fremde so ähneln und keine familiäre Verbindung zwischen ihnen bestehen soll?

    Es ist bereits etwas länger her, dass ich Band 2 der Trilogie gelesen habe und doch ist mir, als habe ich es erst gestern aus den Händen gelegt. Mir ist die Geschichte von David und Philippe noch so präsent wie am ersten Tag. Bereits mit den ersten wenigen Sätzen konnte ich vollends wieder in die Geschichte eintauchen und wieder einmal kann ich nur sagen: ich mag die Erzählweise von Jürgen Vogel sehr! Bei ihm merkt man, dass jeder einzelne Satz liebevoll zusammengefügt und auch gefeilt wurde, bis er einfach gepasst hat. Es mag einige Leser geben, die mit seinem Erzählstil nicht klar kommen, immerhin ist er gewöhnungsbedürftig, aber dennoch ist er einzigartig und hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert.

    Dabei konzentriert sich der Autor nicht nur auf die Beschreibung der Landschaft - auch in Band 3 ist es mir, als würde ich ebenfalls in Köln sein und ich war schon dort! - sondern auch die Emotionen der einzelnen Protagonisten. David, der innerlich zerrissen ist, weil er nicht weiß, ob er die Wahrheit wirklich wissen möchte. Dann Cassius, der endlich Klarheit haben möchte, aber auch ahnt, was darauf folgen könnte und auch Silvia, die zwar nicht vor Ort ist, aber auch aus der Ferne nach wie vor eine Verbindung zu David hat und ihm so Mut zuspricht. Für David ist es eine Gratwanderung: einerseits kann er mit der Wahrheit eine neue Familie hinzugewinnen, andererseits aber seine eigene womöglich verlieren.

    In diesem Band erleben wir gemeinsam mit David eine Achterbahnfahrt der Gefühle, immerhin geht es hier nicht nur um seine Zukunft, sondern auch um seine Vergangenheit. War sie erlogen? Was, wenn Philippe wirklich Davids Zwillingsbruder war: wussten seine Eltern davon? Haben sie ihn weggegeben? Fragen über Fragen tauchen vor Davids Augen auf und ich kann jede einzelne von ihnen verstehen. Genau dieselben Fragen habe ich mir beim Lesen auch gestellt.

    Alles in einem kann ich jedoch sagen - ohne euch zu viel über die Geschichte und deren Ausgang zu verraten - dass die Trilogie mit diesem Band abgeschlossen wurde und alle Fragen geklärt wurden. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, noch einmal in die Welt von David und Philippe zu tauchen und wer weiß - vielleicht gibt es ja bald einen Band, der vor diesen Dreien spielt und uns Philippe vorstellt? ;)

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    Nisniss avatar
    Nisnisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Abschluss der Trilogie um David Adolphy
    Das Geheimnis des Dreiecks

    David Adolphy reist nach Barcelona um an einem Projekt zu arbeiten. Kaum in Barcelona angekommen, rennt eine Frau in David hinein. Silvia ist geschockt David zu begegnen, denn er gleicht ihrem vor sechs Monaten verstorbenen Ehemann Philippe ohne Gleichen. Silvia und David freunden sich an, auch die Familie wird freundschaftlich mit einbezogen, doch Philippes Eltern reagieren distanziert. Silvias Sohn Cassius will nicht glauben, dass es keinerlei Verwandtschaft zwischen seinem Vater Philippe und David geben soll und er wendet sich an David, um gemeinsam herauszufinden, ob David Philippes Zwillingsbruder sein könnte.

    Der Autor:

    Jürgen Vogel wurde 1967 in Merzig geboren. Er wuchs unter anderem in Spanien, Australien und Südostasien auf. Als sensibler Beobachter sammelte er im Laufe der Jahre Geschichten und Erfahrungen, die er heute mit seinen Lesern teilen möchte. Seit den 90er-Jahren lebt und arbeitet der Autor im Rheinland.

    Reflektionen:

    Bittersüße Wahrheiten ist der dritte Teil der Trilogie um David Adolphy. Erneut verzaubert Autor Jürgen Vogel den Leser mit einem nur 112 Seiten starken, lieblichen Roman. In diesem letzten Teil wird das Geheimnis um die Ähnlichkeiten des verstorbenen Philippe und David aufgelöst und diese Auflösung ist eine geschickt inszenierte Überraschung, die ich nicht erwartet hatte.

    Jürgen Vogel schreibt in einem wunderbar leichten Stil. Die schriftstellerische Gestaltung seiner Worte, Sätze und Kapitel ist wohl überlegt und fein formuliert. Ein anspruchsvoller Ausdruck und eine gewählte Sprache lassen diesen kurzweiligen Roman zu einer literarischen Praline werden.

    Viel zu schnell sind die wenigen Seiten ausgelesen und erneut bedaure ich es sehr, dass Jürgen Vogel seinen kurzen Roman in drei Teile aufgeteilt hat. Mir fehlte in den ersten beiden Romanen eine gewisse Handlungstiefe, die erst jetzt, im letzten Teil, richtig zu spüren Geltung ist. Inzwischen ist einige Zeit vergangen, seit ich die beiden Vorgänger Romane gelesen habe. Der Einstieg in die Geschichte gelang zwar mühelos, doch es wäre einfach eine noch harmonischere Art des Lesens geworden, hätte man die drei Büchlein an einem Stück lesen können.

    Jürgen Vogel versteht es, Schauplätze so in die Handlung einzuweben, dass man glaubt selbst vor Ort zu sein. Ob Straßenzüge oder historische Gebäude und Örtlichkeiten, alles ist penibel mit der Handlung verschmolzen.

    Die Charakterzeichnungen der Figuren sind besonders liebevoll und so passen sie ganz wunderbar in die harmonische Handlung, die durchweg positive Ereignisse und Umstände bereithält und in der niemals Böses geschieht. Hört sich langweilig an? Nein, keines Falls. Es ist ein Genuss so eine Geschichte zu lesen, in der alle liebevoll miteinander umgehen und das Böse mal nicht durch Präsenz vorherrscht. Starke Emotionen verbinden die Figuren und es erwachsen intensive Freundschaften, die nur kurz durch Schmerz oder Ungläubigkeit erschüttert werden.

    Bittersüße Wahrheiten sollte nicht gelesen werden, bevor man nicht die ersten beiden Teile der Trilogie gelesen hat.

    Da Jürgen Vogel in einem wunderbaren Stil schreibt, kann ich nur hoffen, dass er bald einen schönen neuen Roman herausbringt.

    Fazit und Bewertung:

    Bittersüße Wahrheiten ist der dritte Teil der Roman-Trilogie um David Adolphy, der dem verstorbenen Philippe in Aussehen und Mimik unfassbar ähnlich ist, ohne das eine Verwandtschaft bekannt wäre. Eine liebevoll gezeichnete Geschichte, die bis zu Letzt spannende Rätsel aufgibt, die jedoch nicht als stand alone gelesen werden sollte.

    ©nisnis-buecherliebe

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    gsts avatar
    gstvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Buch beinhaltet viel mehr, als das rosarote Cover verspricht!
    Wie das Leben manchmal so spielt

    Endlich konnte ich den dritten Teil der Trilogie um die Doppelgänger David und Philippe lesen. Ein kleines Büchlein, dessen Cover mich wegen der Farbgestaltung niemals angesprochen hätte. Doch ich kannte die ersten beiden Teile der Geschichte um David, der die Familie des toten Philippe wegen seines Aussehens irritiert hatte und fieberte nun der Auflösung entgegen.

    In diesem Band geht der Autor der Ähnlichkeit der beiden Männer nach. Sie hatten sich nie kennengelernt, weil sie in verschiedenen Ländern zu Hause waren. Gleich zu Beginn wird David mit dem dringenden Anliegen des Sohnes seines Doppelgängers nach einem Vaterschaftstest überfallen, dem er mit gemischten Gefühlen nachgibt. Schließlich ist er als Einzelkind aufgewachsen und kann sich nicht vorstellen, dass seine Eltern ihm einen Zwillingsbruder verheimlicht haben.

    Jürgen Vogel, der den ersten Band in Barcelona und den zweiten in Paris spielen ließ, bleibt diesmal in Köln und Umgebung. Er schreibt sorgfältig, beobachtet seine Protagonisten aber leider nur von außen. So bleiben dem Leser so manche Gefühle verborgen, die diese spannende Thematik aufwirft.

    Die Wirkung dieses dritten Teiles würde meiner Meinung nach besser ausfallen, wenn er mit den beiden Vorgängerbänden gemeinsam in einem Buch erschiene. 

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    Gelindevor einem Jahr
    Bittersüße Wahrheiten

    Bittersüße Wahrheiten, von Jürgen Vogel

    Cover:
    Passend zum Buch, das nun hauptsächlich in Köln spielt.

    Inhalt:
    Klappentext:
    Cassius, der Sohn von Philippe und Silvia, will die bislang geltende Tatsache nicht hinnehmen, dass keinerlei Verwandtschaft zwischen seinem verstorbenen Vater und dessen Doppelgänger David besteht. Recherchen die der junge Mann auf eigene Faust betreibt, lassen ihn glauben dass sogar die Möglichkeit besteht, dass David und Philippe Zwillingsbrüder sein könnten. Kurz entschlossen besucht er David in Köln und konfrontiert ihn mit seinen Vermutungen. Gemeinsam geben sich die beiden auf die Suche nach der Wahrheit.

    Meine Meinung:
    Eine gelungene Fortsetzung von „Der andere Ich“ (spielt in Barcelona) und „Erinnerungen an Philippe“ (spielt in Paris), die ich alle beide gelesen habe,
    die nun in Köln spielt.
    Die Geschichte kann man denke ich auch gut alleine lesen, also ohne die Vorgänger zu kennen lesen, wobei dabei eben doch viel Wissenswertes dann nicht vermittelt wird. Vor allem der 2. Teil war für mich super.

    Ich war sofort wieder in der Geschichte drin.

    Hier bekommen wir nun die Aufklärung über die geheimnisvolle Ähnlichkeit von Philippe und David.
    Und irgendwie muss man sich wieder Gedanken machen: ist es immer gut die Wahrheit zu kennen?
    Was mache ich mit einer Wahrheit die mir nicht gefällt?
    Kann ich Fehler und ja sogar Straftaten verzeihen, wenn sie auch gut gemeint waren und ‚Gutes nach sich ziehen??

    Der Schreibstil ist wie bei den anderen beiden Büchern auch eher etwas zurückhaltend. (Gibt daher eine Einheit).
    Teilweise finde ich ihn etwas hölzern, teilweise aber auch richtig poetisch.
    Ich für meinen Teil würde mir noch mehr Emotionen und Gefühle wünschen, wobei diese im Vergleich zum ersten Teil eindeutig gestiegen sind.

    Autor:

    Jürgen Vogel, geboren 1967 in Merzig, wuchs unter anderem in Spanien, Australien und Südostasien auf. Als aufmerksamer und sensibler Beobachter sammelte er im Laufe der Jahre zahlreiche Geschichten und Erfahrungen, die er heute mit seinen Lesern teilen möchte. Er lebt und arbeitet im Rheinland.

    Mein Fazit:
    Mit seinen 113 Seiten eine schöne Lektüre für zwischendurch, die durchaus zum Nachdenken anregt.
    Von mir 4 Sterne.

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    jutschas avatar
    jutschavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Krönender Abschluss der Trilogie
    Krönender Abschluss der Trilogie

    „Bittersüße Wahrheiten“ ist der dritte Teil der Trilogie um Davids Doppelgänger Philippe. Im ersten Teil hat Protagonist David durch Zufall dessen Witwe kennen gelernt und erfährt, wer dieser Mann, der ihm so sehr gleicht, war.

    Teil 2 handelt von der Suche nach den Mördern von Philippe. Auch hier steht David dessen Frau Silvia helfend zur Seite. Da der Mord in Paris geschah, reisen beide zur Aufklärung des Falles dorthin. David trifft auf die Familie des Toten und erfährt mehr aus dessen Leben.

    Teil 3 beschäftigt sich nun mit der Auflösung der Geschichte. Bisher war David der Ansicht, dass keinerlei Verwandtschaft zwischen ihm und Philippe besteht. Doch dessen Sohn Cassius lässt die Sache keine Ruhe und er stellt Nachforschungen an. Ist es evtl. doch möglich, dass beide verwandt waren? Waren sie evtl. sogar Zwillinge? Aber warum sollten beide Eltern das verschweigen? Schließlich willigt David ein, zusammen mit Cassius nach der Wahrheit zu suchen.

    Obwohl es schon einige Monate her ist, dass ich die Teile 1 und 2 gelesen habe, war ich sofort wieder in der Geschichte drin. Ich bin der Ansicht, dass es von Vorteil ist, auch die anderen Teile gelesen zu haben. Aber es stehen genug Erläuterungen im Buch, so dass der letzte Band wohl auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen ist.

    Mit dem Schreibstil hatte ich im ersten Teil so meine Probleme, da ganz viel in der indirekten Rede geschrieben ist. Das ist hier nicht anders, doch hat es mich nicht mehr so sehr gestört. Wahrscheinlich war ich noch an den Schreibstil gewöhnt. Dennoch war mir die Ausdrucksweise teilweise zu gestelzt und die Emotionen kamen nicht so gut rüber. Ich fand mich eher in der Rolle eines unbeteiligten Zuschauers, als dass ich mittendrin war. Aber das ist halt der Stil des Autors und ich finde es gut, dass er diesem innerhalb der Trilogie absolut treu geblieben ist.

    Das Buch hat mich erneut in seinen Bann gezogen und ich finde, dass dieser Teil der Trilogie der stärkste ist. Hatte ich den ersten Teil noch mit knappen 4 Punkten bewerten, so liegt meine Bewertung nun bei guten 4 von 5 Sternen. Die Leseempfehlung geht dahin, auf jeden Fall alle Teile nacheinander zu lesen und möglichst nicht mit dem 2. oder gar dem 3. Teil zu beginnen.

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    Langeweiles avatar
    Langeweilevor einem Jahr
    Weitverzweigte Wurzeln

    Inhalt:

    Seit David erfahren hat, dass er offensichtlich einen Doppelgänger hatte, lässt ihn dieses Geheimnis nicht los.
     Auch in der Familie des verstorbenen Philippe beschäftigt man sich mit dem Phänomen der großen Ähnlichkeit zwischen den beiden Männern.
     Cassius , Philippes Sohn, stellt schließlich Nachforschungen an und entschließt sich spontan David zu besuchen. Dieser ist zwar sehr überrascht, jedoch sofort bereit Cassius zu unterstützen.
     Gemeinsam versuchen Sie einem bisher unentdeckten Geheimnis auf die Spur zu kommen.

     Meine Meinung:

     Bei dem Buch handelt es sich um den dritten Teil einer Reihe. Obwohl mir das Vorwissen fehlte, kam ich relativ leicht in die Geschichte rein, da es immer wieder Erläuterungen zu der Vergangenheit gab.
    Der Schreibstil gefiel mir überwiegend gut, jedoch fehlte mir manchmal etwas die Nähe zu den einzelnen Personen.
     Das Zusammentreffen von Cassius und David, gemeinsame Essen, Ausflüge und viele Gespräche wurden gut dargestellt.
     Zum Schluss gab es eine schlüssige Aufklärung, die mir jedoch ein kleines bisschen zu weichgespült war.
     Ich vergebe vier Sterne für diese lesenswerte Geschichte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    JuergenVogels avatar

    Nachdem ich mich bei meinen ersten beiden Büchern lediglich an Buchverlosungen herangewagt hatte, möchte ich es bei meinem neuen Buch gerne auch einmal mit einer Leserunde versuchen.

    Bittersüße Wahrheiten stellt den dritten und abschließenden Teil einer kleinen Reihe um meinen Protagonisten David Adolphy dar.

    David wird hierin unerwartet von Cassius besucht, dem Sohn von Silvia und Philippe. Während in den ersten beiden Teilen beschrieben wird, wie David Silvia kennenlernt und durch sie erfährt, dass ihr bereits verstorbener Mann Philippe ihm bis aufs Haar geglichen hatte, will Cassius im neuen Buch einfach nicht hinnehmen, dass es sich bei der ungeheuren Ähnlichkeit seines Vaters zu David lediglich um eine Laune der Natur handelt. Nachdem der junge Mann im Alleingang bereits erste Recherchen angestellt hat, bittet er nun David um Unterstützung auf der Suche nach der Wahrheit.

    Nach der ersten Begegnung von David mit Philippes Familie in Barcelona und einem Wiedersehen mit Silvia in Paris, ist nun Hauptort der Geschichte Köln, wo David zu Hause ist.

    Natürlich gibt es auch wieder eine Leseprobe, zu finden auf der Homepage zur Buchreihe (www.derandereich.de). 

    Die Leserunde würde ich gerne mit einigen Lesern der ersten beiden Teile und ganz vielen sonst interessierten begehen. Jeder ist herzlich eingeladen! 

    Zu gewinnen gibt es 20 Exemplare (als Taschenbuch), zur Teilnahme an dieser Leserunde. Bitte gib bei Deiner Bewerbung einfach kurz auch an, warum Du gerne dabei sein möchtest!  

    Nach Ende der Bewerbungsphase sorge ich für einen zügigen Versand der Bücher, so dass es um den 12. Mai herum bereits mit der eigentlichen Leserunde losgehen könnte. Das Tempo dabei bestimmt Ihr ganz individuell. Ich bin natürlich dabei und hoffe, dass Ihr es auch seid!
     
    Ich freue mich bereits auf den regen Austausch mit Euch und bin gespannt, wie mein "Erstes Mal" sein wird ;-)
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