Jürgen Vogel Der andere Ich

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Inhaltsangabe zu „Der andere Ich“ von Jürgen Vogel

David begibt sich auf eine Reise nach Barcelona, wo er zufällig Silvia begegnet, deren Mann Philippe ein Jahr zuvor verstorben war. Philippe und David sind äußerlich Doppelgänger. David ist fasziniert von der Vorstellung des anderen Ichs und dessen früheren Leben. Silvia und ihre Familie hingegen wissen zunächst nicht wie sie mit der Situation umgehen sollen, begeben sie sich doch fortlaufend durch ein Wechselbad an Emotionen. Dennoch können sie nicht davon ablassen, David immer wieder zu treffen.

Eine interessante Geschichte!

— Chiaramaus

Interessantes Thema, schöne Geschichte mit kleinen Schwächen.

— Bilie

Stell dir vor, du fährst ins Ausland und wirst dort von einer völlig fremden Person mit deinem verstorbenen Doppelgänger verwechselt ...

— gst

Spannende Geschichte um den perfekten Doppelgänger

— jutscha

Ein spannender Roman, der in der wunderschönen Kulisse von Barcelona spielt.

— Lesezeichen16

Eine fesselnde und schön zu lesende Geschichte über David und sein anderes Ich.

— Nisnis

Ein interessantes Gedankenspiel, verbunden mit spätsommerlichen Barcelona-Impressionen - lesenswert!

— parden

Eine Geschichte mit sehr viel Potential und ein Autor mit einer wunderbaren Geschichte.

— Ninasan86

Ein Debüt, das mich neugierig gemacht hat.

— Gelinde

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  • Der andere Ich

    Der andere Ich

    Chiaramaus

    25. January 2017 um 21:18

    David begibt sich auf eine Reise nach Barcelona, wo er zufällig Silvia begegnet, deren Mann Philippe ein Jahr zuvor verstorben war. Philippe und David sind äußerlich Doppelgänger. David ist fasziniert von der Vorstellung des anderen Ichs und dessen früheren Leben. Silvia und ihre Familie hingegen wissen zunächst nicht wie sie mit der Situation umgehen sollen, begeben sie sich doch fortlaufend durch ein Wechselbad an Emotionen. Dennoch können sie nicht davon ablassen, David immer wieder zu treffen.Ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen – es ist nicht sonderlich lang. Generell hat mir die Geschichte gut gefallen: Schöner Schreibstil und interessante Story. Das erste, was mir in den Sinn kam, war eine Anekdote aus Kästners „Das doppelte Lottchen“. Da rätseln die Kinderfrauen, wie es wohl sein kann, dass Luise und Lotte sich so sehr ähneln, und kommen darauf zu sprechen, dass ein englischer König einmal einen sogenannten „astrologischen“ Zwilling hatte. Genauso sieht es anscheinend bei Philippe und David aus! Eine wirklich interessante Geschichte. Allerdings fehlte irgendwas – das Buch war mir einfach zu kurz. Es bleiben Fragen offen und den Einstieg fand ich zu schnell. Deshalb werde ich gleich noch den zweiten Teil lesen, hoffentlich bekomme ich danach Klarheit! 

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  • Interessantes Thema, schöne Geschichte mit kleinen Schwächen

    Der andere Ich

    Bilie

    30. December 2016 um 09:49

    David reist beruflich nach Barcelona. Bei einem Spaziergang trifft er auf die ihm bislang völlig unbekannte Sivlia. Diese erleidet bei seinem Anblick einen Schwächeanfall - sieht er doch ihrem verstorbenen Mann zum Verwechseln ähnlich...Obwohl das Thema wirklich interessant ist fiel es mir schwer mich in das Buch einzufinden. Der Erzählstil ist anfangs etwas holprig - und eher weniger ein Roman, als eine Aufzählung, oder ähnlich einem Tagebucheintrag. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt und es passte dann eigentlich auch zur Geschichte. Was mich etwas gestört hat, ist dass sich vieles zu schnell in Wohlgefallen aufgelöst hat, z.B. die Beziehung zu Silvia´s Kindern und insgesamt zu wenig auf die Gefühle der Beteiligten eingegangen wurde. Auch ist noch überhaupt keine Auflösung in Sicht. Welche Erklärung wird es wohl für die Ähnlichkeit der beiden geben?Trotz der kleinen Schwächen bietet das Buch gute und kurzweilige Unterhaltung und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. 

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  • Ideale Lektüre für zwischendurch

    Der andere Ich

    gst

    23. December 2016 um 17:03

    Stell dir vor, du fährst ins Ausland und wirst dort von einer völlig fremden Person mit deinem verstorbenen Doppelgänger verwechselt. Bisher wusstest du noch nicht einmal, dass den gibt …So ergeht es David, der in Barcelona einen Freund besucht. Als er auf dem Markt einkauft, wird eine Frau bei seinem Anblick fast ohnmächtig. Immerhin hat Silvia ihren Mann erst vor gut einem Jahr verloren. Dass der genauso aussah wie David, beweist sie mit einem Foto. Der Autor hat eine spannende Erzählung entwickelt, die einen regelrechten Sog auf mich ausübte. Dabei bediente er sich einer sehr distanzierten Sprache, die wenig Gefühle aufkommen ließ. Obwohl ich im allgemeinen Ebooks eher meide, fiel es mir schwer, diese komprimiert erzählte Geschichte zur Seite zu legen. Eigentlich mag ich diesen Erzählstil fast ohne wörtliche Rede nicht besonders. Doch nachdem ich mich bereits mit dem Nachfolgeband („Erinnerungen an Philippe“) eingelesen hatte, gefielen mir diese tagebuchähnlichen Kapitel so gut, dass ich mich schon auf den dritten Band dieser Trilogie freue. Dort werden hoffentlich weitere aufgekommene Fragen nach dieser Laune der Natur beantwortet. Denn bisher scheint jeder verwandtschaftliche Zusammenhang zwischen David und Philippe ausgeschlossen. 

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  • Buchverlosung zu "Der andere Ich" von Jürgen Vogel

    Der andere Ich

    JuergenVogel

    Liebe Leseinteressierte,während ich fleißig an der Fertigstellung der kleinen (dreiteiligen) Reihe um meinen Protagonisten David Adolphy arbeite, möchte ich gerne noch eine Adventsverlosung starten.Zu gewinnen gibt es jeweils eines von 10 E-Books meiner beiden bisherigen Romane. Hier könnt Ihr an der Verlosung zum Auftakt der Geschichte (Der andere Ich - Verwirrungen in Barcelona) teilnehmen. Nähere Informationen zum Buch (und eine Leseprobe) findet Ihr unter www.derandereich.de. Die Verlosung zu der Fortsetzung stelle ich ebenfalls gleich noch ein.Das E-Book erhaltet Ihr als Geschenk über Thalia.de. Falls das Buch für den Kindle sein sollte, gebt das bitte direkt schon bei der Anmeldung an.Rezension oder Bewertung sind keine Bedingung. Natürlich würde ich mich trotzdem darüber freuen ;-)Jetzt wünsche ich Euch noch eine schöne Adventszeit und ganz viel Glück!Jürgen Vogel

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    • 36
  • Kurzweilige Unterhaltung

    Der andere Ich

    misspider

    28. September 2016 um 11:23

    In Barcelona trifft David auf Silvia. Diese ihm unbekannte Frau behauptet, dass er das genaue Ebenbild ihres verstorbenen Mannes sei. Fotos, Videos und Treffen mit Familie und Bekannten bestätigen diesen unglaublichen Zufall: David und Philippe teilen nicht nur das Aussehen, sondern ihre Gestik, ihre Stimme und sogar ihre Geburtsdatum. Zufall?Leider gibt es in diesem Buch keine Auflösung oder Erklärung für dieses einzigartige  Phänomen - aber das schien mir (und dem Autor?) am Ende auch gar nicht so wichtig zu sein. Vielleicht wird das Rätsel ja in einer Fortsetzung gelöst, die zum Schluss zumindest nicht ausgeschlossen wird.Auf jeden Fall erhält der Leser jede Menge interessanter Einblicke in Lokalitäten und Sehenswürdigkeiten Barcelonas und aus der zufälligen Begegnung zwischen David und Silvia entwickelt sich eine Freundschaft. Unterm Strich ist das Buch sicher nicht der spektakuläre Mystery-(Kurz)-Roman, wie die Zusammenfassung glauben lässt. Den Schreibstil fand ich eigenwillig ob seiner Wortwahl und des teils ungewöhnlichen Satzbaus. Den Lesefluss hat dies jedoch nicht im Geringsten beeinträchtigt, vielmehr hat es den Ich-Erzähler David sehr individuell und markant wirken lassen. Fazit: kurze und kurzweilige Unterhaltung.(Ich habe das Buch im Austausch gegen eine ehrliche Rezension erhalten)

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  • Spannende Geschichte um den perfekten Doppelgänger

    Der andere Ich

    jutscha

    12. June 2016 um 17:53

    David fliegt beruflich nach Barcelona. Gleich zu Beginn dieser Zeit, während der er bei seinem Freund und Geschäftspartner Jonas wohnt, trifft er auf einem Markt auf Silvia, die ihn erschrocken und voller Erstaunen ansieht, sichtlich um Fassung ringend. Sie zieht ihn mit sich in ein Café und erzählt ihm, dass er genauso aussieht wie ihr vor einem Jahr verstorbener Ehemann Philippe. David ist fasziniert von der Vorstellung des anderen Ichs und dessen Leben. Auch Silvia kann nicht anders, als David immer wieder um ein Treffen zu bitten, um herauszufinden, ob es eine Verbindung zwischen den beiden Männern gibt. Sie stellt ihn sogar ihren Kindern vor und nimmt ihn mit zu Freunden.Ist es wirklich richtig, dass David in das Leben von Silvia und ihren Kindern eindringt? Birgt das nicht sogar seelische Gefahren für alle, die Philippe gekannt und geliebt haben? Aber kann man ihm seine Neugier verdenken? Wie würde es einem selbst gehen, wenn man herausfindet, einen „fremden Zwilling“ zu haben bzw. gehabt zu haben? Mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme, da ganz viel in der indirekten Rede geschrieben ist. Ich kam mir eher so vor jemand, der von außen zuschaut, statt wie jemand, der in der Geschichte mit drin ist. Zum Glück habe ich mich irgendwann daran gewöhnt. Im weiteren Verlauf kam auch mehr direkte Rede, die ich wesentlich lieber mag. Die Geschichte selbst ist flüssig und fesselnd geschrieben, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Dass so manche Wendung unerwartet kam, fand ich absolut klasse. Das Ende ist offen und lässt dem Leser viel Spielraum. Es hat mich nicht wirklich befriedigt, weil zu viele Fragen offen bleiben. Vielleicht liegt das aber auch in der Absicht des Autors, denn es gibt bereits eine Fortsetzung (Erinnerungen an Philippe). Ich werde diese auf jeden Fall lesen, denn ich möchte wissen, wie es weitergeht.Das Buch hat mich wirklich gefesselt, auch wenn ich anfangs aufgrund des Schreibstils Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hinein zu finden. Dennoch kann ich den Roman guten Gewissens empfehlen. Für mich ist sie 4 von 5 Sternen wert.

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  • Buchverlosung zu "Der andere Ich" von Jürgen Vogel

    Der andere Ich

    JuergenVogel

    Hallo liebe Leseinteressierte,zum Start meines neuen Romans (Erinnerungen an Philippe) möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal 5 Exemplare des Anfangs der Geschichte verlosen. Dieses Mal als eBook im ePub-Format (alle Bücher werden als Geschenk über eBook.de ausgeliefert). Die Verlosung endet am Montag, den 18. April, um 17:00 Uhr. Die Gewinner werde ich im Anschluss hier bekanntgeben. Nähere Informationen zum Roman (sowie eine Leseprobe) erhaltet Ihr über die Homepage zum Buch (www.derandereich.de).Zeitgleich erfolgt auch eine Verlosung zu meinem neuen Roman. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr natürlich auch an dieser Verlosung teilnehmen.Über eine spätere Bewertung/Rezension würde ich mich sehr freuen. Das ist aber keine Bedingung. Um teilzunehmen, müsst Ihr lediglich auf diesen Beitrag antworten. Viel Glück!Jürgen Vogel

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    • 24
  • Der andere Ich - Debütroman von J. Vogel

    Der andere Ich

    Lesezeichen16

    24. May 2016 um 09:56

    Inhaltsangabe David begibt sich auf eine Reise nach Barcelona, wo er zufällig Silvia begegnet, deren Mann Philippe ein Jahr zuvor verstorben war. Philippe und David sind äußerlich Doppelgänger. David ist fasziniert von der Vorstellung des anderen Ichs und dessen früheren Leben. Silvia und ihre Familie hingegen wissen zunächst nicht wie sie mit der Situation umgehen sollen, begeben sie sich doch fortlaufend durch ein Wechselbad an Emotionen. Dennoch können sie nicht davon ablassen, David immer wieder zu treffen. Der andere Ich ist der Debütroman von Jürgen Vogel und der erste Teil über David Adolphy . Der Schreibstil ist flüssig und sehr leicht lesbar. Beim längerem wirkt dieser ein wenig nüchtern, trotzdem sehr bildlich. Die wunderbare Kulisse von Barcelona wurde detailliert und perfekt eingefangen und wieder gegeben. Während des Lesens hatte man das Gefühl, selber vor Ort zu sein und die spanische Atmosphäre zu spüren. Ein perfektes Urlaubsfeeling! Die Protagonisten wurden sehr authentisch dargestellt , so dass der Leser an deren Gedanken und Gefühle teilhaben konnte. Die Geschichte hatte zeitweise einen mysteriösen Flair, aber das machte das Ganze nicht uninteressant. Eher das Gegenteil war der Fall. Seite für Seite wird man immer stärker in den Bann gezogen. Was mich ein wenig verwirrte war, dass David sieht nicht nur aus wie Phillippe aussah, sondern das er ihm in seinen Träumen begegnete. Die konnte ich nicht so ganz nachvollziehen. Ansonsten fand ich die Thematik für diesen Debütroman sehr gut ausgewählt und auch umgesetzt. Leider fand ich ihn mit seinen knapp120 Seiten ein wenig zu kurz. Hier hätten ein paar Seiten mehr dem Roman nicht geschadet. Das Ende wurde offen gestaltet, da es sich hierbei um eine Trilogie handelt. Leider fehlt dieser Hinweis im Buch. Der zweite Roman über David und Phillippe heißt: „Erinnerungen an Phillippe“ . Ein sehr schöner Roman, der in einer wunderschönen Kulisse von Barcelona spielt. Ich werde die Fortsetzung lesen, da ich gerne wissen möchte, wie es mit Silvia, David und Phillippe weitergehen wird. 3 ½ von 5 Sternen. Für 4 reichte es leider (noch) nicht aus.

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  • Eine fesselnde und schön zu lesende Geschichte über David und sein anderes Ich

    Der andere Ich

    Nisnis

    David Adolphy reist nach Barcelona um mit Jonas an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Kaum in Barcelona angekommen, rennt eine Frau in David hinein. Silvia ist geschockt David zu begegnen, denn er gleicht ihrem vor sechs Monaten verstorbenen Ehemann Philippe ohne Gleichen. Reflektionen: Dieses nur 118 seitenstarke Buch ist der Debütroman von Autor Jürgen Vogel. Sein leichtfüßiger, klarer Schreibstil begegnet mir auf angenehme Weise. Jürgen Vogel erzählt von Barcelona. Er beschreibt die Schauplätze in einer spätsommerlichen Szenerie beinahe liebevoll, die mir den spanischen Flair näher bringt. Schnell bin ich im Geschehen der kurzweiligen Handlung angekommen und gefesselt, als Silvia auf einem Markt in Barcelona in David hineinrennt. Silvia ist geschockt und ihre Augen spiegeln Emotionen wie Hoffnung, Ungläubigkeit, Schmerz, Entsetzen und Angst wieder, die wiederum David verwundern. Die Begegnung dieser beiden Hauptcharaktere ist emotional erzählt. Bald erfährt David, warum Silvia so extrem auf ihn reagiert. Sie sieht in David ihren vor einigen Monaten nach einem brutalen Überfall verstorbenen Ehemann, den sie unendlich liebte. David und Philippe gleichen sich wie Zwillinge. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild der beiden ist unfassbar ähnlich, sondern auch Ihre Gestik und ihr Mimenspiel. Silvia und David verbindet von nun an eine schöne Zeit mit interessanten und emotionalen Begegnungen, die mich oftmals sehr berühren. Silvias Kinder werden feinfühlig mit hinein in diese außergewöhnliche Situation geführt, doch anfangs überwiegt die Skepsis. An dieser Stelle kann ich kaum weiter auf die Handlung eingehen ohne zu spoilern, denn zu kurz ist dieser lesenswerte Roman, der aus Sicht von David erzählt wird. Von Davids Freunden Jonas, Computerspezialist, und Mireia, Grafikdesignerin, erfährt der Leser nur sehr wenig. Wohl aber sind sie gute Freunde von David, die ihm beste Gastfreundschaft entgegen bringen. Doch, Seite um Seite steigt meine Erwartung auf mehr Informationen. Die Geschichte als solche ist wirklich schön zu lesen und interessant, doch fehlt mir hier noch etwas Handlungstiefe. Ich erfahre nicht alles was ich wissen möchte und viele Dinge bleiben rätselhaft und unbeantwortet. Zwischen den kurzen Kapiteln blitzt ab und an ein weiterer Erzählstrang auf. Er umfasst Auszüge aus Davids Träumen, die weitere spannende Rätsel aufgeben. Unter anderem tauchen hierin immer wieder skurrile Dreiecke auf, dessen Bedeutung bis zur letzten Seite nicht annähernd erläutert werden. Auch wenn ich es manches Mal gern mag Offenes und Ungeschriebenes selbst mit meiner Fantasie zu befüllen, bleibe ich hier dennoch als ratloser Leser zurück. Da der Schreibstil und die Geschichte gern von mir gelesen wurden, bin ich darüber etwas enttäuscht. Der Autor hat Talent zu schreiben und doch verschenkt er hier noch viel Potenzial, um den Leser letztendlich vollständig lese glücklich zu machen. Der zweite Roman von Autor Jürgen Vogel "Erinnerungen an Philippe" wird sicher die Geheimnisse dieses Romans lüften, doch Geduld bis dahin ist nicht meine Stärke. Am Ende der Geschichte frage ich mich, ob der Roman im Genre Roman sicher platziert ist, oder ob er sich bei einer Fortsetzung beinahe zum Kriminalroman wandeln könnte, wenn das Geheimnis um die beiden zwillingshaft ähnlichen Protagonisten David und Philippe hoffentlich gelüftet wird. Mein Fazit: Ein lesenswerter Roman mit sympathischen Protagonisten und mit historischen Einschüben über Barcelona, dem jedoch eine etwas harmonisch abgerundete und informativere Weiterführung der Handlung gut getan hätte. Dennoch, ich bin neugierig auf den zweiten Roman, der mir Hoffnung auf die Auflösung der bisher ungelösten Rätsel macht. Meine Bewertung fällt mir bei diesem Roman schwer, da ich normalerweise keine halben Sterne vergebe. Heute muss ich jedoch eine Ausnahme machen, denn drei Sterne sind deutlich zu wenig und für vier Sterne fehlte mir noch etwas Tiefe. Tipp: Wer zu recht neugierig geworden ist, der kann sich auf der Homepage des Autors weiter informieren. Wer David Adolphy kennen lernen möchten, der begegnet ihm auf Google + und Twitter.

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    • 3

    danielamariaursula

    29. April 2016 um 20:33
  • Ebenbild

    Der andere Ich

    esposa1969

    17. May 2015 um 14:24

    == Buchrückentext: == David begibt sich auf eine Reise nach Barcelona, wo er zufällig Silvia begegnet, deren Mann Philippe ein Jahr zuvor verstorben war. Philippe und David sind äußerlich Doppelgänger. David ist fasziniert von der Vorstellung des anderen Ichs und dessen früheren Leben. Silvia und ihre Familie hingegen wissen zunächst nicht wie sie mit der Situation umgehen sollen, begeben sie sich doch fortlaufend durch ein Wechselbad an Emotionen. Dennoch können sie nicht davon ablassen, David immer wieder zu treffen. == Leseeindrücke: == In dem 119-Seiten starken Roman "Der andere Ich - Verwirrungen in Barcelona" von Jürgen Vogel lernen wir David Adolphy kennen, der seinen Freund Jonas und dessen Freundin Mireia in Barcelona besucht, weil er mit Jonas an einem Projekt zu arbeiten hat. Gerne übernimmt er auch die Einkäufe für das abendliche Essen. Als er über einen Markt schlendert, dort mit einer ihm unbekannten Frau (Silvia) zusammenstößt, die ihn irritiert und fast schon ängstlich anblickt und alsbald zusammenbricht. Nachdem sie sich wieder halbwegs gefangen hat, zeigt sie ihm ein Foto ihrer bei einem Überfall auf offener Straße tödlich verletzten Mannes Philippe. Ebenso wie Silvia ist nun auch David verblüfft über die Ähnlichkeit zwischen ihm selbst und diesem Mann. Sogar ein kleines Muttermal stimmt überein, auch die Gestik, ja und zudem haben beide am selben Tag Geburtstag…. Beide Treffen sich von nun an öfter, sehen sich gemeinsame Aufnahmen an und es gibt kaum mehr ein anderes Thema, als eben diese Ähnlichkeit. Irgendwann werden Philippe und Silvias Kinder muteinbezogen und auch andere Verwandte und Bekannte. Ja und dann muss David auch schon wieder zurückfliegen … Nun ist es so, dass ich eigentlich über das Ende recht enttäuscht war, da es weder ein Happy End für die beiden gibt, noch man als Leser irgendetwas Überraschendes erfährt. Zufällig beim Googeln habe ich dann erfahren, dass das Buch der Beginn einer Reihe ist, somit also nur der Anfang und das offene Ende fortgesetzt wird. Ein Hinweis darauf im Buch wäre schön, da es so als einzelnes Buch vom Ende her den Leser etwas ratlos zurücklässt, aber mit dem Wissen, dass die Geschichte von David und Silvia weitergeht, einem neugierig erwartend zurücklässt. Nur: Eben einen Hinweis sollte es unbedingt im buch dazu geben. Der Schreibstil ist aus der Ego-Perspektive des Protagonisten David verfasst, wirkt recht nüchtern und tagebuchartig, liest sich aber dennoch sehr fesselnd, da immer mehr Gemeinsamkeiten des Doppelgängers bekannt werden. Der Lokalkolorit Barcelonas wird wunderbar beschrieben, so dass ich während des Lesens fast mich selbst Vorort befand. Ich freue mich auf das Fortsetzungsband und vergebe mit dem Wissen um dieses gerne 5 Steren. © esposa1969

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  • Doppelgänger...

    Der andere Ich

    parden

    DOPPELGÄNGER... David Adolphy fliegt beruflich für einige Wochen nach Barcelona, um dort mit einem alten Freund an einem Projekt zu arbeiten. Neben der Arbeit genießt er jedoch auch das spätsommerliche Barcelona, das er bereits aus früheren Jahren kennt. Als er über den Markt schlendert, reagiert plötzlich eine junge Frau unerwartet heftig auf seinen Anblick: sie wird ohnmächtig. Irritiert begleitet David sie daraufhin in ein Café und erfährt dort den Grund für ihren offensichtlichen Schock: er sehe ihrem verstorbenen Mann Philippe täuschend ähnlich. Fotos offenbaren diese Ähnlichkeit, die auch David verblüfft. Scheinbar haben sie jedoch nichts in ihrer Biografie gemein... Die Neugierde ist jedenfalls geweckt, und so lernen David und Silvia sich allmählich kennen. Beinahe täglich treffen sie sich - zum Reden, Betrachten von Fotos, zu gemeinsamen Ausflügen, zum Essen. Und auch die Kinder Philippes treffen schließlich auf David, der ihrem verstorbenen Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Misstrauen wird zu Verwirrung wird zu einem angenehmen Miteinander - doch was steckt nun eigentlich dahinter? Jürgen Vogel (nein, nicht der bekannte Schauspieler) präsentiert hier eine angenehme Mischung aus einer etwas mysteriösen Geschichte, die nicht nur die Hauptcharaktere in Verwirrung stürzt, und einem angenehmen Gang durch das spätsommerliche Barcelona, was den Leser fast schon in Urlaubsstimmung versetzt. Kurze Kapitel fördern den Lesefluss, und gelegentlich sind auch kleine Traumsequenzen dazwischengeschaltet, in denen ein jüngerer David auf den ebenso jungen Philippe trifft. So wird David auch mit seinem Doppelgänger fast schon vertraut. Der Schreibstil ist angenehm, manchmal noch etwas holperig verschachtelt, aber sehr bildhaft. Die Personen lernen sich gegenseitig allmählich besser kennen - und der Leser mit ihnen. Die geschilderten Gefühle und Gedanken der Beteiligten wirken authentisch. Über das Staunen kommt man aber kaum hinaus, denn dann - ist das Buch auch schon wieder zu Ende. Zum Glück habe ich durch das Nachlesen einer Leserunde zu dem Buch erfahren, dass es sich hier wohl um den ersten Band eines Dreiteilers handelt. Im Buch fehlt darauf leider jeder Hinweis. So kann ich mit dem doch eher offenen Ende noch besser umgehen und hoffe auf eine erleuchtende Fortsetzung! Das Geheimnis des Doppelgängers - es ist noch lange nicht gelüftet! © Parden

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    • 4

    KruemelGizmo

    14. May 2015 um 19:10
  • Buchverlosung zu "Der andere Ich: Verwirrungen in Barcelona" von Jürgen Vogel

    Der andere Ich

    JuergenVogel

    Hallo liebe Leseinteressierte, an dieser Stelle möchte ich 3 Exemplare (als Taschenbuch) meines ersten Romans verlosen. Die Verlosung endet am Montag, den 09. Februar, um 17:00 Uhr. Die Gewinner werde ich im Anschluss hier bekanntgeben.  Wenn Ihr vorab mehr zu meinem Buch erfahren möchtet, könnt Ihr zunächst die den Roman begleitende Homepage besuchen, wo Ihr auch eine Leseprobe findet. Ihr habt auch die Möglichkeit die Website meines Protagonisten "David Adolphy" zu besuchen, oder dessen Seite bei Google+. Natürlich würde ich mich freuen, wenn Ihr mein Buch später auch einmal rezensieren würdet. Das ist aber keine Bedingung. Um teilzunehmen, müsst Ihr lediglich auf diesen Beitrag antworten.  Viel Glück! Jürgen Vogel

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    • 65

    JuergenVogel

    02. April 2015 um 10:22
    Gelinde schreibt ☺ ist irgendwie spannend und interessant wenn man als Leser sozusagen ein bisschen mitwirkt und einige Änderungen (wenn auch minimal) anstößt.

    Schließlich sollten Bücher ja vor allem Lesern gefallen. Daher ist es sicherlich sinnvoll, deren Wünsche und Vorstellungen bei der Arbeit als Schriftsteller zu berücksichtigen. Ich werde ganz ...

  • Irrungen und Wirrungen ...

    Der andere Ich

    Ninasan86

    07. March 2015 um 09:33

    Als ich das erste mal den Klappentext des Buch gelesen habe, kam mir direkt der Titel von Theodor Fontanes "Irrungen Wirrungen" in den Sinn.  Nicht, dass man beide Autoren miteinander vergleichen könnte ... nein, aber genau das ist mit meinen Gedanken passiert, als ich die Geschichte gelesen habe.  Ich habe Irrungen gelesen und Wirrungen erlebt und das im positiven Sinne!  In dem Buch geht es um David, der sich für ein Projekt nach Barcelona begibt. Und dort trifft er nicht nur auf die wundervolle Architektur und Kultur Spaniens, sondern auch auf die ihm unbekannte, aber doch in Gedanken bekannte Silvia. Und auch Silvia ist wie vom Blitz getroffen, als sie David das erste mal begegnet, sieht er doch ihrem verstorbenen Mann Philippe ähnlich.  Für David und Silvia beginnt eine Zeit voller Überraschungen, aber auch voller Zuversicht und vertrauen. Denn niemand weiß, wohin die Reise beide führen wird ...  Und mehr verrate ich nicht.  Die Geschichte hat sehr viel potential und ich konnte auch sehr gut mit dem Autor darüber reden. Ich freue mich schon auf die Umsetzung einiger seiner Ideen und bin mir sicher, dass er aus seiner Geschichte noch einiges heraus holen wird.  Der Schreibstil ist flüssig und detailgenau. Während dem Lesen hat der Leser das Gefühl, dass er selbst durch Barcelona streift und sich nicht nur in der Menge treiben lässt, sondern auch die Architektur bewundern kann. 

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  • Der andere Ich

    Der andere Ich

    Gelinde

    23. February 2015 um 00:12

    Der andere Ich, Verwirrungen in Barcelona, ein Debütroman von Jürgen Vogel Cover: Sehr bunt (das außen rum ist fast zu viel), aber durch die Keramiken in der Mitte, typisch spanisch, was auf den Handlungsort Barcelona hindeutet. Inhalt: Auf einer Geschäftsreise in Barcelona, begegnet David zufällig Silvia, deren Mann Philippe ein Jahr zuvor bei einem Überfall in Paris getötet wurde. Silvia droht in Ohnmacht zu fallen, denn Philippe und David gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Nicht nur im Aussehen, sondern auch in ihren Gesten, Bewegungen und der Stimme, sogar ihr Geburtsdatum. Beide Seiten wissen zuerst nicht wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Ein Kennenlernen beginnt, in das auch die Kinder von Silvia eingeschlossen werden. Meine Meinung: Der Klapptext und die Story haben mich total neugierig gemacht. Wie würde ich in so einem Fall reagieren. Was kann bei solchen Zufällen und Voraussetzungen passieren. Der Beginn der Geschichte war dann allerdings sehr steif. Auch der Schreibstil war mir teilweise etwas gestelzt, wobei ich dies einem Debüt-Autor gerne zugestehe. Einige Druckfehler haben den Lesefluss teilweise auch etwas gebremst. Bei diesem hochemotionalen Thema hätte ich mir viel mehr Gefühl, Angst, Zweifel und Verwirrung erwartet. Doch irgendwie kam es auf mich so rüber als ob alle Beteiligten diese Ähnlichkeit als Laune der Natur sahen, im ersten Moment erstaunt waren und es dann einfach als Tatsache hingenommen haben. Schade – ich denke daraus hätte man viel mehr machen können. Ein Punkt hat mich beim Lesen auch etwas verwirrt. Warum träumt David von sich und Philippe als Kind? Immer wieder kommen solche Träume. Für mich deuteten sie auf meine These hin, die mir am Anfang kurz durch den Kopf geschossen ist als es darum ging, dass David und Philippe sogar am gleichen Tag geboren sind – dass die beiden getrennte Zwillinge sind. Aber als im weiteren Buch gar nicht mehr drauf eingegangen wird, hab ich diese These auch wieder verworfen. Ich dachte dann, dies ist die Reaktion von Davids Unterbewusstsein, der sich mit Philippe beschäftigt. Ganz klar will ich hier nochmals erwähnen, dass dies nur meine Meinung wiederspiegelt, es mag 100 oder mehr Leser geben, die das Buch ganz anderst empfinden. Alle Liebhaber von Barcelona, werden sich freuen und bestimmt viele Plätze und Straßen der tollen Stadt wiedererkennen. Autor: Jürgen Vogel, geboren 1967 in Merzig, wuchs unter anderem in Spanien, Australien und Südostasien auf. Als aufmerksamer und sensibler Beobachter sammelte er im Laufe der Jahre zahlreiche Geschichten und Erfahrungen, die er heute mit seinen Lesern teilen möchte. Seit den 90er Jahren lebt und arbeitet der Autor im Rheinland. Mein Fazit: Eine tolle Story von der ich mir allerdings mehr erhofft habe. Auf den 118 Seiten war mir zu viel Beschreibung von Barcelona und zu wenig Emotionen und Handlung über die Geschichte des Doppelgängers.

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  • Handwerklich noch etwas unausgereift

    Der andere Ich

    Mrs. Dalloway

    21. February 2015 um 20:27

    Nettes, kurzes Büchlein über einen Mann, der seinen Doppelgänger in Barcelona trifft. Handwerklich noch etwas unausgereift. Als David Urlaub in Barcelona macht, trifft er zufällig auf Silvia. Deren verstorbener Mann könnte Davids Doppelgänger sein. Während ihn diese Vorstellung fasziniert, ist Silvia anfangs weniger davon begeistert. Doch die beiden treffen sich trotzdem immer wieder... Hierbei handelt es sich um ein Buch mit einem spannend Thema. Doch man könnte es noch etwas überarbeiten um es noch besser zu machen. So finde ich zum Beispiel die kurzen Kapitel ganz wunderbar, doch fehlen mir hier die Kapitelnummern, Die Sätze wirken mir ein bisschen zu sehr detailliert, fast als suche der Autor nach Füllwörtern. Klingt so, wie wenn ich meine Hausarbeiten schreibe und mir irgendwann nichts mehr einfällt, dann fülle ich die Seiten auch mit Banalitäten. Das langweilt leider schnell. Also etwas kürzer und knackiger fände ich besser. Ansonsten ist die Länge des Buches super. Man kann es in kürzester Zeit verschlingen.

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