Erinnerungen an Philippe

von Jürgen Vogel 
3,7 Sterne bei14 Bewertungen
Erinnerungen an Philippe
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Fortsetzung zu "Der andere Ich"

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Eine schöne Fortsetzung!

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Inhaltsangabe zu "Erinnerungen an Philippe"

In Paris scheint die Aufklärung des Todes von Philippe in Gang zu geraten. Da Silvia von der Polizei dorthin gebeten wird, reist David ihr entgegen, um sie in diesem schwierigen Moment unterstützen zu können. Die erneute Konfrontation mit dem Verbrechen veranlasst Silvia, bewegend von der gemeinsamen Vergangenheit mit ihrem Mann zu berichten. Hierdurch erhält David einen tiefgründigen Einblick in Silvias Erinnerungen an Philippe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B01C6AASY4
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:117 Seiten
Verlag:Jürgen Vogel
Erscheinungsdatum:23.02.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor 2 Jahren
    Erinnerungen an Philippe oder ... zurück nach Paris!

    Zum Inhalt:

    In Paris scheint die Aufklärung des Todes von Philippe in Gang zu geraten. Da Silvia von der Polizei dorthin gebeten wird, reist David ihr entgegen, um sie in diesem schwierigen Moment unterstützen zu können. Die erneute Konfrontation mit dem Verbrechen veranlasst Silvia, bewegend von der gemeinsamen Vergangenheit mit ihrem Mann zu berichten. Hierdurch erhält David einen tiefgründigen Einblick in Silvias Erinnerungen an Philippe.



    Über den Autor:

    Jürgen Vogel, geboren 1967 in Merzig, wuchs unter anderem in Spanien, Australien und Südostasien auf. Als aufmerksamer und sensibler Beobachter sammelte er im Laufe der Jahre zahlreiche Geschichten und Erfahrungen, die er heute mit seinen Lesern teilen möchte. Seit den 90er-Jahren lebt und arbeitet der Autor im Rheinland.



    Mein Fazit und meine Rezension:

    Mit diesem Buch halte ich den zweiten Teil rund um Davids Geschichte in meinen Händen. Es ist ebenfalls ein dünnes Buch, doch seit Band 1 weiß ich, dass das nicht viel zu bedeuten hat! Auch in einem dünnen Buch kann viel Geschichte, viel Emotion und vor allen Dingen viel Erinnerung stecken. Und genau das finden wir hier:

    Silvia und David verbindet einiges: allen voran aber Philippe, dem David bis aufs Haar gleicht. Doch Philippe ist tot, er wurde in Paris erschossen. Silvia ist nach wie vor nicht über den gewaltsamen Tod ihres geliebten Mannes hinweg und wird auch wieder mit ihm konfrontiert, als die Polizei sie vor Ort bittet, um den Täter zu identifizieren. Für Silvia eine schlimme Zeit, doch in eben dieser steht David ihr bei. Er reist ihr entgegen und unterstützt sie bei ihrem schweren Gang. Aber was hat es mit Philippe und David auf sich? Warum gleichen sich die beiden so sehr? Wird das Geheimnis vielleicht in diesem Band gelüftet?

    David und Silvia kenne ich bereits aus Band 1 "Der andere ich". Dort ist der Leser mit David in Barcelona unterwegs und erfährt da - neben der Geschichte rund um David und Silvia - noch einige Details über die Sehenswürdigkeiten von Barcelona. Diesem erzählerischen Schreibstil ist der Autor auch in diesem Teil treu geblieben. Ich selbst war schon in Paris und war erfreut darüber, mich in seinen Erzählungen wieder an diesem schönen Ort wiederfinden zu können!

    Der Schreibstil ist auch hier flüssig und es ist ihm auch leicht zu folgen. Die Geschichte rund um Silvia und Philippe stellen die Höhepunkte des Romans dar, denn so erfährt man mehr über den bereits Verstorbenen. Mir hat hier besonders gut gefallen, dass man einen tieferen Einblick in die Emotionen von Philippe und Silvia erhalten hat - und - auch in hier wird das Geheimnis um Philippes und Davids Ähnlichkeit nicht wirklich gelüftet. Im Gegenteil, der Leser wird immer mehr zum eigenen Nachdenken und Nachforschen angeregt - das Verhalten von Philippes Eltern führt zu einigen Theorien.

    Charakteristisch für Jürgen Vogels Reihe ist, dass er sich nicht in langen Erzählsträngen der Charaktere verliert, sondern die wörtliche Rede fast gar nicht nutzt. Was für mich im ersten Band verwirrend war, lässt mich jetzt wieder voll und ganz in die Geschichte einsteigen - sie war regelrecht abgespeichert. Mir gefällt diese Erzählweise sehr gut!

    Doch auch dieser Teil hat keine Auflösung gebracht - Jürgen Vogel versteht es, seine Leser an seine Geschichten zu binden! Ich erwarte also spannungsvoll den dritten Teil der Serie und hoffe dort endlich Antworten auf meine vielen Fragen zu finden; allen voran: was haben Philippe und David miteinander zu tun?

    Ich kann euch diese beiden Bücher sehr ans Herz legen und ich sage bewusst "BEIDE" Bücher, da man ohne Band 1 den zweiten Teil nicht verstehen wird. Wer also in eine Geschichte voller Geheimnisse abtauchen möchte, der tut gut daran, sich die Bücher von Jürgen Vogel zuzulegen und ebenfalls in die faszinierende, aber auch verwirrende Welt um David, Philippe und Silvia abzutauchen. 

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    Bilievor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fortsetzung zu "Der andere Ich"
    Fortsetzung zu "Der andere Ich"

    "Erinnerungen an Philippe" ist die Fortsetzung zu "Der andere Ich" und ich empfehle in jedem Fall, den ersten Teil vorab zu lesen. 


    David reist auf Silvia´s Bitte  nach Paris, um sie bei der Identifizierung der Mörder ihres Mannes Philippe zu unterstützen. 


    Man erfährt viel über Silvia´s und Philippe´s Leben und ihre Beziehung. Allerdings wird alles recht distanziert geschildert, so dass zumindest ich das Buch ziemlich emotionslos gelesen habe. Eher als außenstehender Beobachter. 


    Vermisst habe ich, dass die eigentliche Geschichte - wie kommt es denn nun zu dieser außergewöhnlichen Ähnlichkeit zwischen David und Philippe - überhaupt nicht voran kam. Hier weiß man am Ende des zweiten Buches genauso viel oder wenig wie nach dem ersten Teil. 


    Obwohl ich mich mit dem Schreibstil auch im zweiten Teil nicht wirklich anfreunden konnte bin ich dennoch gespannt auf den dritten Teil und die Auflösung des Geheimnisses. 

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    Chiaramausvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne Fortsetzung!
    Erinnerungen an Philippe


    In Paris scheint die Aufklärung des Todes von Philippe in Gang zu geraten. Da Silvia von der Polizei dorthin gebeten wird, reist David ihr entgegen, um sie in diesem schwierigen Moment unterstützen zu können. Die erneute Konfrontation mit dem Verbrechen veranlasst Silvia, bewegend von der gemeinsamen Vergangenheit mit ihrem Mann zu berichten. Hierdurch erhält David einen tiefgründigen Einblick in Silvias Erinnerungen an Philippe.
    Ich muss sagen, dieses Buch hat mir besser gefallen als der erste Teil. Es kommt Schwung in die Geschichte! Es ist schon faszinierend, wie sehr David dem verstorbenen Philippe nicht nur äußerlich, sondern auch charakterlich gleicht. Der Schreibstil ist flüssig und macht das Lesen leicht. Besonders gefallen hat mir, wie David sich immer bemüht, Silvia beiseite zu stehen. Ich bin gespannt, wie sich das Verhältnis zwischen David und Philippes Eltern entwickeln wird!
    Ein schönes Buch über einen Doppelgänger, den man nicht kennt. Ideal für zwischendurch! Man sollte aber vorher unbedingt den ersten Band gelesen haben. 

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    gstvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich rate jedem Leser, mit dem ersten Band der Trilogie zu beginnen! Er heißt: "Der andere Ich"
    Erinnerungen an Philippe

    Silvias Mann wurde in Paris erschossen. Nun muss sie zur Polizei um den Täter zu identifizieren. Der Doppelgänger ihres Mannes begleitet sie auf diesem schweren Weg.

    In einer etwas distanzierten Schreibweise erzählt der Autor ohne viel wörtliche Rede von Erinnerungen an den Ermordeten. Leider kamen bei mir als Leserin kaum Gefühle auf. Ich beobachtete relativ emotionslos von außen, was hier geschieht. Auch Paris bleibt im Nebel. Statt eines Bildes von der Stadt entstand in meinem Kopf nur ein Stadtplan mit diversen Straßennamen, Kirchen und einer Menge (guter und weniger guter) Lokale. Alles erinnerte mich an Einträge in ein Tagebuch.

    Obwohl mich der Schreibstil wenig ansprach, entwickelte die Erzählung einen eigenartiger Sog. Ich wollte mehr wissen. Was war zwischen Barcelona und Paris geschehen? Wie hatten sich Silvia und David kennengelernt? Darauf erhielt ich in diesem Band keine Antwort. Denn ich hatte dummer Weise mit dem falschen Teil der Erzählung begonnen. Die Antworten auf meine Fragen stehen im ersten Band: „Der andere Ich“. Daher rate ich jedem Leser, mit diesem zu beginnen. 

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    misspidervor 2 Jahren
    Strahlt eine eigenwillige Faszination aus

    Der zweite 'Der andere Ich' Teil führt David und den Leser nach Paris. Während David Silvia begleitet, die der Polizei bei den Ermittlungen zur Ermordung ihres Mannes helfen soll, erfährt der Leser nebenbei wieder interessante Informationen über die Stadt. Ausserdem erinnert sich Silvia in einem zweiten Erzählstrang in alternierenden Kapiteln an ihre Zeit mit Philippe, wie sie sich kennenlernten und schliesslich ihr Leben miteinander verbrachten.

    Wie auch schon im ersten Teil, der allerdings in Barcelona spielte, erhält der Leser mit dem Roman gleichzeitig einen kleinen Reiseführer, in dem Sehenswürdigkeiten und besondere Orte in Paris beschrieben werden. Sogar einen kleinen Stadtrundgang könnte man anhand des Buches vornehmen.

    Während in diesem Buch zwar die Täter, die Philippe überfallen und getötet haben, ermittelt werden können, wird das Rätsel um die unglaubliche, nicht nur äußerliche Ähnlichkeit zwischen David und Philippe aufrechterhalten. Zwar gibt es einige mysteriöse Andeutungen, vor allem in Bezug auf das merkwürdige Verhalten von Philippes Eltern, aber eine Auflösung sucht man immer noch vergebens. Dazu wird wohl (hoffentlich) der dritte Teil der Reihe mehr preisgeben.

    Der ungewöhnliche, markante Schreibstil des Autors war mir diesmal bereits vertrauter und las sich (sicherlich auch deshalb) flüssiger. Im Vergleich zum ersten Buch fand ich diesen Teil insgesamt stimmiger und eine mehr als würdige Fortsetzung.

    (Ich habe das Buch im Austausch gegen eine ehrliche Rezension erhalten - vielen Dank an den Autor)

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    jutschas avatar
    jutschavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Teil 2 der Trilogie um den perfekten Doppelgänger – leicht schwächer als Teil 1, aber dennoch lesenswert
    Teil 2 der Trilogie um den perfekten Doppelgänger – leicht schwächer als Teil 1, dennoch lesenswert

    „Erinnerungen an Philippe“ ist der zweite Teil der Trilogie um Davids Doppelgänger Philippe. Im ersten Teil hat er durch Zufall dessen Witwe kennen gelernt und erfährt, wer dieser Mann, der ihm so sehr gleicht, war.

    Teil 2 handelt von der Suche nach den Mördern von Philippe. Auch hier steht David dessen Frau Silvia helfend zur Seite. Da der Mord in Paris geschah, reisen beide zur Aufklärung des Falles dorthin. David trifft auf die Familie des Toten und erfährt mehr aus dessen Leben.

    Obwohl es schon einige Monate her ist, dass ich Teil 1 gelesen habe, war ich sofort wieder in der Geschichte drin. Ich bin der Ansicht, dass der Leser unbedingt wissen sollte, wie das Ganze begann. Ohne Kenntnis vom 1. Teil ist es wahrscheinlich sehr schwierig, die Doppelgängergeschichte zu verstehen.

    Mit dem Schreibstil hatte ich im ersten Teil so meine Probleme, da ganz viel in der indirekten Rede geschrieben ist. „Erinnerungen an Philippe“ hat sich leichter gelesen. Wahrscheinlich war ich noch an den Schreibstil gewöhnt. Band 1 endete offen und ich hatte viele Fragen, die zumindest teilweise beantwortet sind. Das Buch konnte mich erneut fesseln, auch wenn nicht so viel passiert ist, wie im vorhergehenden Teil. Essentiell für mich ist, dass immer noch nicht geklärt ist, ob David und Philippe nicht doch etwas miteinander zu tun hatten, obwohl ich gegen Ende einen Verdacht hegte. Das macht neugierig auf den letzten Teil der Trilogie und ich bin gespannt, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege. Mit Spannung warte ich daher auf das Erscheinen des dritten Bandes!

    Das Buch hat mich erneut in seinen Bann gezogen, auch wenn ich den zweiten Teil etwas schwächer finde als den ersten. Das liegt sicher daran, dass die großen Überraschungen schon bekannt sind und es hier lediglich um die Aufklärung des Mordes ging. Die letzten Überraschungen warten wohl in Band 3, da erhoffe ich mir nochmal eine Steigerung der Ereignisse. Dennoch kann ich auch Band 2 guten Gewissens empfehlen. Meine Bewertung liegt erneut bei 4 von 5 Sternen. 

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    Nisnisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 2. Teil der Trilogie "Der andere Ich"
    2. Teil der Trilogie "Der andere Ich"

    Erinnerungen an Philippe ist der zweite Teil der Trilogie „Der andere Ich“, die sich um den sympathischen David Adolphy dreht. Nach dem David Adolphy im ersten Teil nach Barcelona reist, um mit seinem Freund Jonas an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten, trifft David zufällig auf Silvia. Silvia ist zutiefst geschockt, denn David gleicht ihrem vor sechs Monaten ermordetem Ehemann Philippe ohne Gleichen.

    In diesem Teil hat sich die Freundschaft zwischen Silvia und David gefestigt. Silvia teilt ihre Erinnerungen an Philippe mit David. Sie stellt ihn sogar den Eltern des Verstorbenen vor, die sehr distanziert reagieren. Als die Polizei Silvia nach Paris bittet, um an einer Gegenüberstellung der mutmaßlichen Täter teilzunehmen, reisen die beiden gemeinsam nach Paris.

    Der Autor:

    Jürgen Vogel wurde 1967 in Merzig geboren. Er wuchs unter anderem in Spanien, Australien und Südostasien auf.

    Als sensibler Beobachter sammelte er im Laufe der Jahre Geschichten und Erfahrungen, die er heute mit seinen Lesern teilen möchte. Seit den 90er-Jahren lebt und arbeitet der Autor im Rheinland.

    Reflektionen:

    Auch diesen zweiten Teil der Trilogie habe ich sehr gern gelesen. Ich mag Jürgen Vogels Schreibstil total gern, weil er mich sofort tief in die Geschichte eintauchen lässt. Sein Schreibstil ist so gemütlich rund, so harmonisch und so angenehm sanft. Sein Ausdruck und die Wahl seiner bedeutungsvollen Worte bilden eine schöne Geschichte, in der mir dennoch weiterhin etwas fehlt.

    Mir fehlen die Antworten auf die im ersten Teil der Handlung entstandenen offenen Fragen. Wie kann es möglich sein, dass sich die beiden Protagonisten David und Philippe zwillingshaft ähnlich sehen, obwohl es keinerlei familiäre Verbindungen gibt? Dass Mimik, Gestik und Aussehen der zwei so unglaublich identisch erscheinen?

    Mein Gefühl sagt mir, dass es für mich einfach besser gewesen wäre, wenn die drei Teile der Trilogie alle in einem Roman, in einem einzigen Buch, geschrieben stünden. Daher würde ich jedem Leseinteressierten empfehlen, alle drei Büchlein, die jeweils lediglich etwas über einhundert Seiten bieten, direkt nacheinander zu lesen.

    Meine Gedanken, wie ich diesen Roman bewerten könnte, drehten sich wirklich im Kreis. Auf der einen Seite genieße ich diesen Schreibstil und auf der anderen Seite vermisse ich ein vorankommen in der Geschichte, die mich nur durch Lösungen der Rätsel zufriedenstellen könnte. Natürlich trägt alles Offene auch dazu bei, dass ich als Leser auf jeder Seite guter Hoffnung bin Erklärungen zu erlesen, die aber leider ausbleiben. Und so fiebere ich dem dritten Teil der Trilogie entgegen, um endlich zu verstehen.

    Die Tiefe, die mir im ersten Teil noch nicht ganz reichte, fand ich nun teilweise deutlicher vor. Auch meine Sympathie für die Hauptfiguren, Silvia und David, blieb bestätigt. Genossen habe ich erneut die Beschreibungen der historischen Schauplätze, die der Autor Jürgen Vogel gut recherchiert und intelligent in die Geschichte hineinschrieb.

    Fazit und Bewertung:

    Ein wunderschöner, zweiter Teil der Trilogie um David Adolphy, der aber weiterhin sehr viele Rätsel ungelöst lässt. Ich empfehle alle Teile der Trilogie an einem Stück zu lesen, um eine abgeschlossene, interessante Geschichte zu genießen.

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    pardenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Band 2 des Rätsels um die Doppelgänger Philippe und David, diesmal im Treiben der Straßen von Paris. Sehr kurz, aber atmosphärisch dicht.
    Erinnerungen in Paris...

    ERINNERUNGEN IN PARIS...

    Paris ist immer eine Reise wert. Dies sagt sich auch David Adolphy - doch ist es weniger ein Urlaubstrip, der ihn in die Metropole zieht, als vielmehr die Bitte einer Frau um seine Unterstützung. Silvia heißt diese Frau, und auch wenn sie sich noch nicht lange kennen, verbindet sie ein intensives Erlebnis (s. Band 1 der Trilogie: 'Der andere Ich').

    Kennengelernt haben sich die beiden vor einigen Monaten in Barcelona, als sich David dort aus beruflichen Gründen für einige Wochen aufhielt. Als er dort eines Tages über den Markt schlenderte, reagierte plötzlich eine junge Frau unerwartet heftig auf seinen Anblick: sie wurde ohnmächtig. Irritiert begleitete David sie daraufhin in ein Café und erfuhr dort neben ihrem Namen den Grund für ihren offensichtlichen Schock: David sehe ihrem verstorbenen Mann Philippe täuschend ähnlich. Fotos offenbarten diese Ähnlichkeit, die auch David verblüffte. Die Neugierde war jedenfalls geweckt, und so lernten David und Silvia sich allmählich näher kennen. Doch dem Geheimnis der frappanten Ähnlichkeit der beiden Männer sind sie bislang nicht auf die Spur gekommen.

    Die Pariser Polizei hat nun Silvia um ihre Mithilfe gebeten - es scheinen einige der Jugendlichen gefasst worden zu sein, die ihren Mann Philippe damals vor ihren Augen erschossen haben, und nun soll eine polizeiliche Gegenüberstellung stattfinden. Da sie große Sorge hat, dass sie dieses Procedere zu sehr aufwühlen könnte, bittet Silvia Philippes Doppelgänger um seine Unterstützung. Und so kann der Leser die beiden im zweiten Band der Trilogie bei ihrem Pariser Aufenthalt für einige Tage begleiten.

    Dabei spielen die polizeilichen Untersuchungen in der gerade mal 116 Seiten starken Erzählung eine eher untergeordnete Rolle. Ausgedehnte Streifzüge durch die Straßen von Paris erwarten den Leser hier ebenso wie intensive Episoden von Silvias Erinnerungen an ihr Leben mit Philippe, dem sie bereits seit ihrer Kindheit sehr zugetan war. Besonders spannend ist eine Begegnung von David mit den Eltern Philippes, die das Aufeinandertreffen kaum zu ertragen scheinen. Doch nicht Trauer scheint sich hier Bahn zu brechen, sondern vielmehr Bestürzung - und vor allem Angst. Auch Davids Eltern haben nicht mit faszinierter Neugierde auf das Vorhandensein eines Doppelgängers ihres Sohnes reagiert, sondern sehr verhalten, und all dies kommt Silvia und David zunehmend merkwürdig vor. Doch noch sind sie der Lösung des Rätsels nicht wirklich näher gekommen...

    Mir hat es Spaß gemacht, David und Silvia ein weiteres Mal zu begegnen und die Charaktere noch besser kennenzulernen, ebenso wie deren Umfeld - und die Verknüpfung mit den ausgedehnten Spaziergängen vorbei an den Sehenswürdigkeiten von Paris vermittelte dabei zuweilen das Gefühl, gemeinsam mit den beiden dort zu sein. Doch obwohl hier abwechselnd mal aus der Perspektive Davids, mal aus der von Silvia erzählt wird und man somit Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden erhält, mutet die Art des Schreibens tatsächlich eher sachlich an. Emotional konnte ich da nicht so sehr mitschwingen, was mir ein wenig gefehlt hat.  Der angenehme und oftmals sehr bildhafte Schreibstil dagegen hat mir gut gefallen, auch wenn die Sätze zuweilen noch etwas holprig-verschachtelt wirken. Es ist jedenfalls zu merken, wie sorgfältig Jürgen Vogel bei der Wortwahl vorgegangen ist - manchmal scheint es, als sei jedes einzelne zuvor unter die Lupe genommen und zurechtgefeilt worden.

    Als größtes Manko habe ich bei diesem zweiten Teil der Trilogie die Kürze der Erzählung empfunden. Ich ahne, dass wir bei dem Rätsel um die Doppelgängerschaft einem großen Familiengeheimnis auf der Spur sind, aber noch bleibt es hier bei Andeutungen, die in diese Richtung deuten könnten, und wirklich neue Erkenntnisse gibt es diesbezüglich leider noch nicht. Aber die Spannung auf den finalen dritten Teil bleibt, und ich würde mich sehr freuen, wenn ich auch den Schluss der Trilogie demnächst lesen könnte.


    © Parden

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    Lesezeichen16vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte um Silvia, Philippe und David geht weiter
    Erinnerungen an Philippe - 2ter Teil

    Inhaltsangabe

    In Paris scheint die Aufklärung des Todes von Philippe in Gang zu geraten. Da Silvia von der Polizei dorthin gebeten wird, reist David ihr entgegen, um sie in diesem schwierigen Moment unterstützen zu können. Die erneute Konfrontation mit dem Verbrechen veranlasst Silvia, bewegend von der gemeinsamen Vergangenheit mit ihrem Mann zu berichten. Hierdurch erhält David einen tiefgründigen Einblick in Silvias Erinnerungen an Philippe.


    Erinnerungen an Phillipe ist der zweite Roman von Jürgen Vogel und die Fortsetzung des Buches Der andere ich - Verwirrungen in Barcelona. Da es sich hierbei um eine Serie handelt, möchte ich gerne darauf hinweisen, dass man diesen Teil nicht ohne Vorkenntnisse des ersten Teiles lesen kann. Meiner Meinung nach fehlt sonst einiges an Hintergrundinformationen.

    Ich hatte das große Glück beide Bücher zu bekommen und somit konnte beide Bücher kurz hintereinander lesen. Bei den ersten Sätzen fällt dem Leser auf, dass die Geschichte nahtlos weiter erzählt wird. Das Wiedersehen mit Silvia, dem ihrem verstorbenen Mann Philippe und David findet diesmal in Paris statt. Die Fragen, die beim ersten Teil aufgeworfen worden sind, werden hier z.Teil beantwortet. Zum einen wird erzählt, dass Silvias Mann in Paris ums Leben gekommen bei einem Überfall erschossen worden ist und genau aus diesem Anlass muss Silvia nach Paris. Sie soll nun, anhand ihrer Zeugenaussage ,mithelfen den Mord aufgeklärt.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von beiden Protagonisten erzählt und somit erhält der Leser ein sehr schönes Bild ihrer Gedankengänge . Nicht nur die aktuellen Begebenheiten werden hier wieder gegeben, auch hin und wieder wird fällt ein Blick auf das erste Kennenlernen in Barcelona zurück, was die Sache runder wirken lässt. Was mir schon im ersten Band auffiel, blieb auch hier erhalten. Zeitweise verfügt die Handlung über einen mysteriösen Flair, was das Ganze nicht uninteressanter machte. Eher das Gegenteil war der Fall. Seite für Seite wird man immer stärker in den Bann gezogen. Was mich ein wenig verwirrte war, dass David sieht nicht nur aus wie Phillippe aussah, sondern das er ihm in seinen Träumen begegnete. Die konnte ich immer noch nicht ganz nachvollziehen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar, aber nach längerem Lesen wirkt er auf mich ziemlich nüchtern. Der Autor versteht es aber, die Pariser Kulisse detailliert und bildlich einzufangen und wieder zugeben, so dass der Eindruck entsteht, selbst ein Teil dieser wunderbaren Stadt zu sein. Allerdings ist er mit seinen knapp 112 Seiten noch kürzer als der erste Band (ca.120 Seiten) und da ich das schon bei dem Vorgänger kritisiert habe, kommt hier auch der Minuspunkt. Das Ende dieses zweiten Bandes ist, wie schon bei dem ersten Teil, ebenfalls offen gestaltet worden, da es sich hier bei um eine Trilogie handelt und der dritte Teil noch fehlt.

    Ein sehr schöner Roman, der in der wunderschönen Kulisse von Paris spielt. Auf ein Wiedersehen mit Silvia, Philippe und David freue ich mich und bin gespannt wie die Geschichte zu Ende gehen wird.

    3 1/2 von 5 Sternen!






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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor 2 Jahren
    Wie es weitergeht....


    Klappentext:

    In Paris scheint die Aufklärung des Todes von Philippe in Gang zu geraten. Da Silvia von der Polizei dorthin gebeten wird, reist David ihr entgegen, um sie in diesem schwierigen Moment unterstützen zu können. Die erneute Konfrontation mit dem Verbrechen veranlasst Silvia, bewegend von der gemeinsamen Vergangenheit mit ihrem Mann zu berichten. Hierdurch erhält David einen tiefgründigen Einblick in Silvias Erinnerungen an Philippe.



    Leseeindruck:

    Mit "Erinnerungen an Philippe" von Autor Jürgen Vogel liegt uns hier die Fortsetzung des Vorgängerromanes "Der andere Ich - Verwirrungen in Barcelona" vor, den ich vor rund einem Jahr lesen durfte. Dieser Roman schließt lückenlos an ersteren an, somit empfiehlt sich diesen zuvor gelesen zu haben. Ohne die Vorgeschichte zu kennen, ist es meiens Erachtens schwierig in die Handlung reinzukommen. Da ich diese aber noch vollsten in Erinnerung hatte, wurde ich wieder schnell warm mit diesem Roman und war mit den Figuren Silvia , David und auch den bereits schon im Vorgängerband verstorbenen Mann Silvias - Philippe - noch bestens vertraut. Was zuerst nebulös erscheint, denn ihr Band wurde während eines Paris-Aufenthaltes ermordet, soll sich hier aufklären. Im letzten Band lernte sie während sie in Barcelona über den Markt schlenderte zufällig David kennen, der sie versteinern ließ, denn David war das absolute Ebenbild ihres verstorbenen Mannes, Sogar ein kleines Muttermal stimmt überein, auch die Gestik, ja und zudem haben beide am selben Tag Geburtstag. In diesem Band soll nun der grausame Mord an Philippe aufgeklärt werden, zu dessen Zweck sie nach Paris reist - somit erklärt sich auch das Buchcover - nach Paris um mit den inzwischen gefassten mutmaßlichen Tätern konfrontiert zu werden und David, der zu einem Vertrauten geworden ist, unterstützt sie hierbei...

    Auch dieser Roman ist voller Geheimnisse und und Wirrungen. Was ich beim letzten Roman etwas bemängelte, ist das ein wenig offenen Ende. Da wusste ich aber noch nicht, dass dieser als Beginn einer Romanreihe angesetzt war, so ist dieses Ende für mich erträglich, das auch ein wenig aprupt endet, aber mit dem Wissen, dass es irgendwie weitergehen wird.

    Der Schreibstil ist aus einer Ego-Perspektive verfasst, mal berichtet Silvia, mal David aus seiner Sicht der Dinge. So erfahren wir auch wie Silvia und Philippe sich kennenlernten und David berichtet nochmals im Rückblick, wie er Sivia in Barcelona kennenlernte. Der gesamte Schreibstil wirkt recht nüchtern und tagebuchartig, liest sich aber dennoch sehr fesselnd, da immer neue Erkenntnisse hervortreten. Der Lokalkolorit von Paris wird wunderbar beschrieben, so dass ich während des Lesens fast mich selbst dort befand. Mit seinen 112 Seiten ist dieser Roman zügig und in einem Rutsch lesbar. Ich freue mich auf einen weiteren Fortsetzungsband und vergebe gerne 5 Sterne.

    © esposa1969

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    JuergenVogels avatar

    Liebe Leseinteressierte,

    während ich fleißig an der Fertigstellung der kleinen (dreiteiligen) Reihe um meinen Protagonisten David Adolphy arbeite, möchte ich gerne noch eine Adventsverlosung starten.

    Zu gewinnen gibt es jeweils eines von 10 E-Books meiner beiden bisherigen Romane. Hier könnt Ihr an der Verlosung zur ersten Fortsetzung der Geschichte (Erinnerungen an Philippe) teilnehmen. Nähere Informationen zum Buch (und eine Leseprobe) findet Ihr unter www.derandereich.de. Die Verlosung zu des Auftakts der Reihe habe ich ebenfalls eingestellt.

    Das E-Book erhaltet Ihr als Geschenk über Thalia.de. Falls das Buch für den Kindle sein sollte, gebt das bitte direkt schon bei der Anmeldung an.

    Rezension oder Bewertung sind keine Bedingung. Natürlich würde ich mich trotzdem darüber freuen ;-) 

    Jetzt wünsche ich Euch noch eine schöne Adventszeit und ganz viel Glück!

    Jürgen Vogel
    Zur Buchverlosung
    JuergenVogels avatar

    Hallo liebe Leseinteressierte,

    zum Start meines neuen Romans möchte ich an dieser Stelle 5 Exemplare (als Taschenbuch) verlosen. Die Verlosung endet am Montag, den 18. April, um 17:00 Uhr. Die Gewinner werde ich im Anschluss hier bekanntgeben. 

    Nähere Informationen zum Roman (sowie eine Leseprobe) erhaltet Ihr über die Homepage zum Buch (www.derandereich.de).

    Zeitgleich erfolgt auch eine Verlosung zum Anfang der Geschichte (Der andere Ich - Verwirrungen in Barcelona). Wenn Ihr wollt, könnt Ihr natürlich auch an dieser Verlosung teilnehmen.

    Über eine spätere Bewertung/Rezension würde ich mich sehr freuen. Das ist aber keine Bedingung. Um teilzunehmen, müsst Ihr lediglich auf diesen Beitrag antworten. 

    Viel Glück!
    Jürgen Vogel
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