Jürgen von der Lippe Verkehrte Welt

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Inhaltsangabe zu „Verkehrte Welt“ von Jürgen von der Lippe

Ein wahres Comedy-Feuerwerk! Verrückte Geschichten von einem der bekanntesten Entertainer Deutschlands. Willkommen in einer völlig „Verkehrten Welt”! Hier gibt es Taucherbrille tragende Sektenmitglieder im Nerz und das wohl verdrehteste Interview mit einem allseits bekannten Topmodel. Der Dichter Homer erschießt einen Klempner mit Pfeil und Bogen, und ein verzweifelter Bankräuber muss unverrichteter Dinge abziehen … weil die Bank pleite ist. Irrwitzige Storys gibt es viele, aber selten weisen sie so verrückte Wendungen und überraschende Pointen auf wie in diesem Sammelsurium der Komik.

Eine Sammlung von Kurzgeschichten, die in den letzten Sätzen oftmals noch eine totale Richtungsänderung oder Pointe der anderen Art erfahren

— Arun
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  • Rezension zu "Verkehrte Welt" von Jürgen von der Lippe

    Verkehrte Welt
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    20. March 2011 um 11:59

    Irrwitzige Story ohne Netz, aber mit reichlich doppeltem Boden. – Das ist die wohl zutreffendste Beschreibung. Das Buch fast 52 Kurzgeschichten von Jürgen von der Lippe und Monika Cleves, die seit mehr als zwölf Jahren schon Lippes Fachkraft für Pointen und Textwesen ist. Schräger Humor und das vom Feinsten. Wer Jürgen von der Lippe kennt erwartet hier wahrscheinlich andauernde Lachkrämpfe mit extremen Lachmuskelkater am nächsten Tag. Das ist aber nicht so. Was jedoch nicht heißen soll, dass die Geschichten schlecht sind, im Gegenteil. Die Inhalte scheinen realitätsfern, manchmal auch beinahe sinnlos, aber beim genaueren „Hinschauen“ entdeckt man wie im Klappentext schön genannt, den „doppelten Boden“ und merkt, dass sie gar nicht so abwegig sind. Das schöne an Interpretationen ist ja, dass es keine falschen Interpretationen (Auslegungssache) gibt. Jedenfalls finde ich die Geschichten gar nicht so an den „Haaren“ herbeigezogen, wie sie im ersten Moment auf den Leser wirken. Gelacht wird trotzdem nur nicht in dem Maße wie man es von Jürgen von der Lippe vielleicht gewohnt ist. Hier fehlt einfach seine ‘besondere’ Stimme und die richtige „Betonung“, die alleine schon für gute Lacher sorgen. Das Besondere an diesen Kurzeschichten sind die unvorhersehbaren Pointen. Nichts ist so, wie es scheint! Skurril oder irrwitzig trifft es auf den Pumt. Ich hatte zuvor nämlich noch nicht von einem dreizehnjährigen gehört, der unentgeltlich an eine nervenstarke Pflegefamilie abzugeben war oder von einem Bankangestellten, der seine eigenen Kunden überfiel, geschweige denn von Kaiserpinguin mit Burnout-Syndrom, der die Weltherrschaft anstrebte… Der Schreibstil ist leicht und flüssig, aber ich brauchte nach jeder Geschichte eine Art kleiner „Verschnaufpause“, um das Gelesene sacken zu lassen, den Sinn und Hintergrund zu „ergründen“ und meine Parallelen zu ziehen. Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, das ich stundenlang über ein Thema, sei es noch so klein, philosophieren kann und es mir dazu auch noch einen reisen Spaß bereitet. Dies hatte natürlich zur Folge, dass ich eine ganze Weile mit dem Buch „zu tun“ hatte. lach Fazit: Sehr unterhaltsam. Skurril aber humorvoll mit einem ordentlichen Schuss Ironie und Sarkasmus. Diese Geschichten eignen sich Ideal zum Abschalten und entlassen den Leser aus seinem Alltag. Der erhoffte und vielleicht auch gewohnte Lachkrampf fehlte ein wenig, aber dennoch irre komisch.

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  • Rezension zu "Verkehrte Welt" von Jürgen von der Lippe

    Verkehrte Welt
    Puzzeline

    Puzzeline

    20. February 2011 um 13:53

    Rezension: Nach „SieundEr. Botschaften aus parallelen Universen“ arbeiteten Jürgen von der Lippe und Monika Cleves erneut zusammen. Aus dieser Arbeit entstand das Buch „Verkehrte Welt“. Darin enthalten sind 52 Kurzgeschichten, meistens sind diese sehr skurril. An jeder einzelnen Geschichte haben Cleves und von der Lippe mitgearbeitet. Die Geschichten aus „Verkehrte Welt“ könnten unterschiedlicher nicht sein. Mal ist von Pinguinen, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen, die Rede und mal von einem Interview mit Heidi Klum. Auch die Sprache ist von Geschichte zu Geschichte unterschiedlich. Manchmal drücken sich die Autoren sehr gewählt aus, mal fallen Sätze wie: „Und so betrachtete der alte Säufer seine schwer aus dem Leim gegangene Frau und die bunt bemalte kleine Kackbratze.“ Solche Ausfälligkeiten sind natürlich Geschmackssache. Ich habe mich jedenfalls sehr amüsiert, gerade wenn sich Homer mit seiner Frau streitet. Oft verweisen die Geschichten aber auch auf Geschehnisse, die nicht allzu weit in der Vergangenheit liegen. Beispielsweise spielt eine Pointe auf den Zusammensturz des Kölner Stadtarchivs an. In manchen Geschichten gibt es auch interessante Gedankengänge. Ein Protagonist fragt sich beispielsweise, worin die besondere Leistung des Älterwerdens besteht. Diese Abwechslung der Stile und Gedanken hat mir wirklich gut gefallen. Um die Pointe mancher Kurzgeschichten zu verstehen, muss man manche jedoch auch zwei Mal lesen und auf winzige Hinweise achten. Ich kam mir manchmal wie ein Detektiv vor. Bei manchen Geschichten kam ich aber trotz meiner akribischen Detektivarbeit nicht weiter und konnte beim besten Willen die Pointe, den Witz oder den Sinn der Geschichte nicht nachvollziehen. Außerdem sind mir Rechtschreib- und Kommafehler aufgefallen. Einmal ist sogar ein ganzer Absatz doppelt gedruckt worden. Das kann aber natürlich auch daran liegen, dass mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stand. Das sind aber auch schon alle Kritikpunkte gewesen. Im Großen und Ganzen hat das Buch nämlich wirklich Spaß gemacht. Zum Querlesen ist es jedoch nicht geeignet. Man muss sich schon Gedanken über das Gelesene machen. Zum Schluss möchte ich aber noch auf das Cover eingehen. Es verdeutlicht sehr schön das Skurrile des Buches und der Geschichten. Außerdem ist es sehr liebevoll gezeichnet. Fazit: „Verkehrte Welt“ vom Autorenduo Cleves und von der Lippe ist ein lustiges, pointenreiches Buch, bei dem man als Leser oft Detektivarbeit leisten muss. Wenn man mal über die Geschichten hinwegsehe, die ich einfach nicht verstehe, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Verkehrte Welt" von Jürgen von der Lippe

    Verkehrte Welt
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. October 2010 um 09:34

    Klappentext: Witzige Geschichten gibt es viele, aber nicht immer ist die Pointe so überraschend wie in verkehrte Welt. Da entpuppt sich die brutalst spannende Story unvermittelt als Kinofilm und verwandelt sich zu einem ruppigen Beziehungsstreit, da hören wir den großen Homer im sehr kleinlichen Ehekrach mit seiner Gattin, da werden mit gewissen langbeinigen Models aus Bergisch-Gladbach Interviews geführt, die wir gerne im wirklichen Leben läsen. Irrwitzige Story ohne Netz, aber mit reichlich doppeltem Boden. Meine Meinung: Irrwitzig! Ich finde dieses Wort trifft die 52 Kurzgeschichten ganz gut. Jürgen von der Lippe und Monika Cleves entführen den Leser in skurrile und oft recht abgedrehte Short Storys. Häufig habe ich geschmunzelt beim Lesen, aber auch manches Mal gedacht, wie bitte?! Die Lachkrämpfe, die ich mir erhofft hatte und eigentlich von Jürgen von der Lippe gewohnt war, blieben leider aus. Teilweise habe ich mich gefragt, wie kommt man auf die Idee und hab dann überraschenderweise oft feststellen müssen, dass sie mich eher zum Nachdenken als zum Schmunzeln anregten. Mit viel Sarkasmus, Humor und Ironie entführen die beiden Autoren den Leser, in ihre verrückten Kurzgeschichten. Der Schreibstil ist sehr leicht und lässt sich flüssig lesen, dennoch hat es mich letztendlich nicht fesseln können. Zwischendurch dachte ich, dass eine Lesung mit den beiden Autoren garantiert noch besser ist. Vielleicht auch als Hörbuch, denn das Jürgen von der Lippe wirklich gut vorlesen kann und dabei immer die richtige Betonung trifft, bewies er ja schon öfter. Es gibt, in der Tat, ein Hörbuch mit diesen Storys und ich werde es, zu einem späteren Zeitpunkt, ganz bestimmt noch hören, um mich überraschen zu lassen, ob es wirklich einen Unterschied gibt. Das Cover zeigt eine Katze, mit einer Tasse Kaffee, die auf dem WC im freien sitzt. Fazit: Skurrile 52 Kurzgeschichten, die einen oft zum Schmunzeln bringen, aber nicht in Lachkrämpfe ausarten. Ich denke, zu hohe Ansprüche sollte man nicht an dieses Buch stellen. Dennoch sind die Kurzgeschichten inhaltlich gut, um den Leser ein wenig aus dem Alltag abzulenken. Wer also witzige und verrückte Kurzgeschichten mag und auch mal hin und wieder versteckten Humor lesen möchte, sollte dieses Buch, auf jeden Fall, ins Auge fassen.

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  • Rezension zu "Verkehrte Welt" von Jürgen von der Lippe

    Verkehrte Welt
    Ailis

    Ailis

    28. September 2010 um 13:51

    Von diesem kleinen Erzählbändchen hatte ich mir viel versprochen, bin ich für gewöhnlich doch sehr empfänglich für den Humor eines Herrn von der Lippe. Leider konnte mich nicht eine der meist nur zwei oder drei Seiten langen Geschichten überzeugen. Die Pointen, wenn man sie denn so nennen möchte, sind einfach nur absurd und mühsam an den Haaren herbeigezogen. Wenn der Verlag schreibt, dass man das Ende der Geschichten so nie erwartet hätte, dann hat er damit recht, aber ganz sicher in einem anderen Sinn als intendiert. Von "ungeheuerlichsten Wendungen" oder einem "irren Witz" kann ich hier nichts finden. Statt mit einem Schmunzeln oder gar Lachen beende ich jede der 52 Geschichten mit einem irritierten Stirnrunzeln - wo ist da der Humor? Lediglich von der Lippes Wortwitz blitzt gelegentlich durch, aber eine gute humoristische Kurzgeschichte muss eben mehr bieten als nur eine lustige Formulierung ab und zu. Sicher, über Humor lässt sich bekanntermaßen ebenso wenig streiten wie über Geschmack, doch kannte ich von der Lippe bisher anders: hintergründig, ja, aber gleichzeitig auch mit einem Witz, zu dem die meisten Menschen Zugang haben. Die "Short Storys" in diesem Bändchen gehören da für mich ganz klar nicht dazu: ich fühle mich nicht unterhalten, lediglich irritiert.

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  • Rezension zu "Verkehrte Welt" von Jürgen von der Lippe

    Verkehrte Welt
    bubu

    bubu

    27. September 2010 um 20:48

    Schade! Einfach nur schade. Ich hatte mir ehrlich mehr von diesem Buch versprochen. Erst als ich mir die deutsche Comedyelite als Protagonisten dazuphantasiert hatte, wurde es halbwegs witzig. Als Sketche könnte ich mir einige der Storys allerdings gut vorstellen.

  • Rezension zu "Verkehrte Welt" von Jürgen von der Lippe

    Verkehrte Welt
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    12. September 2010 um 00:22

    In seiner Sendung „Was liest du“ stellt Jürgen von der Lippe immer ein Buch der Sparte „Kloliteratur“ vor. Der Begriff bezieht sich nicht auf eine mangelnde Qualität der Bücher, sondern bedeutet, dass es sich um Lesehäppchen handelt, die gut während einer längeren Sitzung im Bad konsumiert werden können. Man hätte die Sparte genauso gut „Busliteratur“ nennen können, oder „Werbepausenliteratur“ oder „Schlangestehenliteratur“, aber bei Jürgen von der Lippe geht es ja immer ein wenig schmutzig zu. So auch in einigen der kurzen Geschichten, die eine sehr wechselhafte Qualität haben. Einige fand ich wirklich komisch, viele ganz nett, mit einigen konnte ich nicht viel anfangen. Manche Geschichten lösen den Anspruch einer überraschenden Pointe ein, andere nicht. Auf jeden Fall lassen sich die kleinen Geschichten gut zwischendurch lesen.

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  • Rezension zu "Verkehrte Welt" von Jürgen von der Lippe

    Verkehrte Welt
    Rishu

    Rishu

    16. August 2010 um 10:43

    Nach dem großen Erfolg des Titels “Das witzigste Vorlesebuch der Welt” erschien mit die Lektüre eines Jürgen von der Lippe Werks sehr sympathisch und so schnappte ich mir das Leseexemplar zu seiner neuen Veröffentlichung. Verkehrte Welt vereint 52 kurze, alphabetisch nach Titel sortierte Geschichten in einem Buch. (Irr)witzig sollen sie sein, “ohne Netz, aber mit reichlich doppeltem Boden” und überraschenden Pointen. Auf jeweils zwei bis sieben Seiten stellen die beiden Autoren die Welt auf den Kopf und nichts ist so, wie es zu Beginn der Geschichte scheint. Das ist überraschend, ja, aber nicht witzig. Da entpuppt sich zum Beispiel ein vermeintlich selbstmordgefährdeter Mann als Priesteranwärter und werden erfolglose Bankräuber von Bankangestellten ausgeraubt. Die Begegnungen sind durchaus einfallsreich, was ihre Irrwitzigkeit angeht. Aber darüber lachen konnte ich nicht bei einer der ca. 15 Geschichten, die ich mir angetan habe, bevor ich das Buch einfach abbrechen musste. Vielleicht hätte ich vorher mal einen genaueren Blick auf das witzige Vorlesebuch werfen sollen. Dieses ist nämlich gar nicht von Jürgen von der Lippe geschrieben, sondern nur herausgegeben worden… Enttäuschung auf ganzer Linie. Ein Buch, das witzige Geschichten verspricht, dies aber leider nicht einhält. Gut, dass es noch viele, hoffentlich bessere Alternativen auf dem deutschen Buchmarkt gibt.

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