J Walther

 4.5 Sterne bei 55 Bewertungen
Autorin von Nur eine Frage der Liebe, Benjamins Gärten und weiteren Büchern.
J Walther

Lebenslauf von J Walther

Geboren 1977 in der Oberlausitz, lebe ich immer noch dort. Mit Anfang 20 begann ich zu schreiben, ab 2008 veröffentlichte ich Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien. 2010 erschien mein erster Roman "Benjamins Gärten", 2011 folgte "Im Zimmer wird es still". Beide Romane sind sehr persönlich. Daneben veröffentliche ich meine Kurzgeschichten als eBooks, zum Beispiel die Erzählung "Daniel und Ismael". 2013 ist mein dritter Roman "Phillips Bilder" - eine lose Fortsetzung von "Benjamins Gärten" erschienen. Im August 2104 folgte "Nur eine Frage der Liebe". Neben dem Schreiben arbeite ich als Sozialpädagogin und wohne auf dem Land. Mehr auf: www.janas-seiten.de sowie: www.montechiaro.blogspot.de

Alle Bücher von J Walther

J WaltherBenjamins Gärten
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Benjamins Gärten
Benjamins Gärten
 (14)
Erschienen am 25.11.2013
J WaltherZusammen finden: Benefiz-Anthologie
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Zusammen finden: Benefiz-Anthologie
Zusammen finden: Benefiz-Anthologie
 (6)
Erschienen am 26.07.2015
J WaltherDaniel und Ismael - Schwule Liebesgeschichten
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Daniel und Ismael - Schwule Liebesgeschichten
J WaltherPhillips Bilder XXL Leseprobe
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Phillips Bilder XXL Leseprobe
Phillips Bilder XXL Leseprobe
 (0)
Erschienen am 09.03.2014
J WaltherDer dünne Boden, auf dem wir stehen: Kurzgeschichten
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Der dünne Boden, auf dem wir stehen: Kurzgeschichten
J WaltherNur eine Frage der Liebe
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Nur eine Frage der Liebe
Nur eine Frage der Liebe
 (15)
Erschienen am 07.08.2014
J WaltherDer Engel auf der Fensterbank
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Der Engel auf der Fensterbank
Der Engel auf der Fensterbank
 (0)
Erschienen am 11.01.2013

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu J Walther

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Alex80s avatar

Rezension zu "Benjamins Gärten" von J Walther

zeitloses Buch
Alex80vor einem Jahr

Das Buch ist schon fast ein moderner Klassiker, irgendwie zeitlos, ebenso wie die Geschichte zeitlos ist, irgendwie schwebt in einer traumhaften Welt und man immer wieder neues entdecken kann, wenn man sie liest. Eine Besonderheit ist, dass die Figuren in weiteren Geschichten auftauchen, sich somit weiterentwickeln und man neue Seiten an ihnen entdecken kann. Die Figuren sind realistisch gezeichnet, keine Muskelprotze, denen alles gelingt, sondern realistische Menschen mit Schwächen und Problemen.
Auch der Stil sticht heraus, eine besondere, poetische Sprache, die Bilder vor dem inneren Auge malt.
Ein Buch, das man immer mal wieder zur Hand nehmen kann und das nicht alt wird.

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j125s avatar

Rezension zu "Benjamins Gärten" von J Walther

Tolle Atmopshäre bei schwachen Protagonisten
j125vor 2 Jahren

Inhalt:
Nach dem Tod seiner Eltern lebt der junge Benjamin allein in seinem Elternhaus. Als er Marek kennenlernt, wird er aus seiner Einsamkeit gerissen und beginnt, den Tod seiner Eltern zu verarbeiten.

Meine Meinung:

Lange bin ich um das Buch herumgeschlichen, vor allem das Cover hat es mir angetan. Bei einer Verlosung der Autorin hatte ich dann Glück das Buch zu gewinnen.

Schon zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten in das Buch zu finden. Die Sätze sind sehr kurz und werden ohne Verbindungswörter aneinandergereiht. So fiel mir das flüssige lesen leider schwer.

Ich schlage an, stoße mich kräftig vom Beckenrand ab, gleite lange. Eine freie Bahn vor mir, niemand der stört. Ich schwimme langsam, mit gleichmäßigen Zügen. Erreiche die andere Seite des Beckens, halte mich einen Moment fest. Zwei der dunkelblauen Jugendstilkacheln sind gesprungen, verraten ihr Alter, verzeihen die mangelnde Pflege nicht. (2% - Benjamins Gärten)

Benjamin und vor allem seine Handlungen, konnte ich vielfach nicht nachvollziehen. Teilweise war es auch wirklich unwahrscheinlich, da ich doch stark anzweifele, dass man im Spätsommer noch einen Ziviplatz bekommt. Auch seine Reaktionen auf Marek konnte ich nicht verstehen. Dieser bleibt überhaupt die ganze Zeit sehr nebulös. Natürlich wird die Geschichte nicht aus seiner Sicht erzählt, aber da er doch irgendwie Hauptcharakter ist, hätte ich gern mehr über ihn gewusst.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Benjamin erzählt und dementsprechend wird über Marek in der dritten Person gesprochen. Mitten im Text wird allerdings ab und an gewechselt und von Marek wird in der zweiten Person gesprochen und damit meine ich nicht im Dialog. Einerseits ist das verwirrend und andererseits erschließt sich mir der Sinn nicht.

Das Ende, das heißt wie und wo es gesetzt wurde, hat mir insgesamt gut gefallen. Der finale Satz kam aber zu früh und zu abrupt, sodass man als Leser aus der Geschichte gerissen wurde.

Trotz aller Kritik mochte ich die Atmosphäre des Buches. Das Sommergefühl, draußen sein, die Gärten und die Natur. Gut, dass ich das Buch auf dem Flug ins sonnige Barcelona gelesen habe.

Fazit:
Leider konnten meine hohen Erwartungen hier nicht erfüllt werden. Auf jeden Fall hätten dem Buch mehr Seiten gut getan. Die Protagonisten konnten mich wenig überzeugen und auch der Schreibstil war nicht ganz so mein Fall. Die Atmosphäre des Buches kam allerdings sehr gut an.

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marstravellers avatar

Rezension zu "Nur eine Frage der Liebe" von J Walther

Schere im Kopf oder freischwebendes Gefühl – die Emanzipation der Liebe
marstravellervor 3 Jahren

„Nur eine Frage der Liebe“ gehört in das Figurenuniversum, das die Autorin mit ihrem Debütroman „Benjamins Gärten“ (2010) erschaffen hat, ist aber von der Konzeption vollkommen eigenständig und auch ohne die Kenntnis der beiden Vorgängerromane zu verstehen. Die Handlung spielt ungefähr zwei Jahre nach den Ereignissen, von denen in „Phillips Bilder“ erzählt wurde.


Als der Berliner Fotografiestudent Phillip mit dem etwa 26 Jahre älteren Galeristen Christoph flirtet, tut er das mehr aus Übermut und vielleicht auch mit dem Hintergedanken, für die kleine Künstlergruppe, der er angehört, hilfreiche Kontakte zu knüpfen, um die Möglichkeit zu erhalten, die eigenen Werke auszustellen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass die beiden ungleichen Männer mehr verbindet als die geschäftliche Ebene des Kunstmarktes. Sie harmonieren in Bezug auf ihre Interessen, können entspannt miteinander reden und fühlen sich auch körperlich zueinander hingezogen. Aus einer anfänglich eher locker gedachten Friends-with-benefits-Beziehung wird bald mehr und sie müssen sich der Frage stellen, ob eine Liebesbeziehung mit diesem Altersunterschied eine Chance haben kann.


Die Autorin betreibt keine Schönfärberei, sondern zeichnet ihre Figuren und deren Alltagsprobleme sehr realistisch und überzeugend. Mosaikartig werden dem Leser die kleinen Momente beschrieben, in denen sich die beiden Männer näher kommen, diese Nähe intensiv erleben, aber auch wieder auseinanderdriften, weil einiges zwischen ihnen steht, das noch der Klärung bedarf. Jede dieser Episoden wirkt perfekt ausgewählt, um das breite Spektrum an Emotionen, Ängsten, Sorgen und Problemen zu umfassen, die auf dem langen Weg zueinander zu bewältigen sind.


Der Roman ist so konzipiert, dass dem Leser schnell klar wird, dass die Liebe zwischen den beiden Protagonisten nur durch die gesellschaftliche Bewertung (bzw. Abwertung) als eine ungewöhnliche und deshalb mit Argwohn zu betrachtende Liebe stigmatisiert wird. Eigentlich hat das, was sich zwischen dem Endvierziger Christoph und dem 22-jährigen Phillip entwickelt, die gleiche Intensität und Glück verheißende Macht und damit auch die gleiche Berechtigung wie jede andere Liebe zwischen zwei erwachsenen Menschen. Diese Botschaft des Romans spiegelt sich noch einmal in der Nebenhandlung über die aufkeimenden Gefühle zwischen Phillips Freundin Anna, die Frauen liebt, und der Transfrau Eva, die eigentlich Männer liebt. Dem gemeinsamen Glück der beiden Figurenpaare steht vor allem die Schere im eigenen Kopf im Weg, die aufgrund der internalisierten gesellschaftlichen Sichtweise die eigenen Gefühle zensiert oder blockiert.


„Nur eine Frage der Liebe“ ist keine rosarote Romanze, auch wenn sie durchaus hoffnungsvoll endet. Vielmehr gelingt es der Autorin, zwei Protagonisten zu zeichnen, die sowohl in ihrer Liebe zueinander als auch im Hinblick auf die Gestaltung ihres Alltags glaubhaft und erfrischend unspektakulär wirken. Passend zu dieser Art der Figurenzeichnung ist auch der fast nüchterne Erzählstil. Dieser hebt sich von vielen anderen Texten dieses Genres vor allem dadurch positiv ab, dass der Blick auf die kleinen, teilweise auch unscheinbaren Dinge des Alltagslebens gerichtet wird, die aber gerade dadurch, dass sie ins Zentrum des Erzählens gerückt werden, eine neue Bedeutungsdimension erschließen. So werden beispielsweise ein Spaziergang im Park, ein Fotomotiv oder das gemeinsame Essen zu einem Spiegel der Menschen und ihrer Beziehung zueinander, mitunter auch einfach zu einem Spiegel des Lebens allgemein.


Dieser dritte Roman aus dem kleinen Kosmos, der mit „Benjamins Gärten“ seinen Anfang fand, beschenkt den Leser mit lebensechten Figuren, ungewöhnlichen Konstellationen, sorgfältig entwickelten Handlungssträngen und inspirierenden Gedanken über die Liebe.

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Gespräche aus der Community

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booksnacks_Verlags avatar

Nächstes Reiseziel: Halifax

Heute haben wir einen booksnack für euch, der euch ins ferne Halifax entführt. :)

Alice wünscht sich voller Sehnsucht in die Fremde. Sie fliegt nach Halifax zu Max, ihrer großen Liebe. Aber eine Tote am Strand und Geld – viel Geld – verändern all ihre Pläne und Hoffnungen …

Neugierig? Dann macht mit!

Wir verlosen 10 Freiexemplare dieser spannenden Geschichte im epub- oder mobi-Format unter den Bewerber/innen! 

booksnacks sind Kurzgeschichten to go: Kennst du das auch? Die Straßenbahn kommt mal wieder nicht, du stehst gerade an oder sitzt im Wartezimmer und langweilst dich? booksnacks liefert dir genau für solche Situationen knackige Kurzgeschichten für unterwegs – aber natürlich auch für zuhause!
Jede Woche gibt’s neue Stories auf www.booksnacks.de.

Über die Autorin: J. Monika Walther, geboren in Leipzig, stammt aus einer jüdisch-protestantischen Familie, aufgewachsen in Leipzig und Berlin – und kreuz und quer in der ganzen Westrepublik. Sie lebt seit 1966 im Münsterland und den Niederlanden und arbeitet seit 1976 als Schriftstellerin in den Genres Lyrik, Hörspiel, Prosa. Und immer wieder schreibt sie erfolgreiche Kriminalgeschichten. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, Preise und Stipendien.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!
S
Letzter Beitrag von  silentmuffinvor 3 Monaten
Zur Leserunde
J_Walthers avatar
Anlässlich der Neuausgabe möchte ich gern eine Leserunde zu meinem 2. Roman veranstalten. Er erschien zuerst 2011 im B. Gmünder Verlag. Die Neuausgabe liegt mir sehr am Herzen.

Inhalt:
Andreas kümmert sich so gut er kann um seinen älteren Partner, als der an Krebs erkrankt. Doch seine Überzeugung, dieser Aufgabe nicht gerecht zu werden, entfernt sie voneinander. Peter kämpft mit seiner Krankheit und versucht Andreas zu schonen. Der schämt sich seiner Erschöpfung ebenso wie seines Bedürfnisses nach Nähe und Zärtlichkeit. Glückliche Erinnerungen werden zu einem Ort des Friedens und stillen Glücks. Doch wie können sie wieder einen Weg zueinander finden ...

Eine kleine Leseprobe ist auf meiner Autorenseite zu finden: http://janas-seiten.de/9.html

Für die Leserunde stelle ich 5 Taschenbücher und 5 eBooks zur Verfügung - bitte schreibt in Eure Bewerbung, ob Ihr nur ein Print bzw. nur eBook möchtet, oder für beides offen seid.

Um teilzunehmen, bewerbt Euch bitte bis 2. April und schreibt, warum Ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. Auf Eure Beteiligung freue ich mich!
J_Walthers avatar
Letzter Beitrag von  J_Walthervor 2 Jahren
Vielen Dank, das freut mich!
Zur Leserunde
J_Walthers avatar
Sehr gerne möchte ich wieder eine Leserunde starten, diesmal zu meinem vierten Roman "Nur eine Frage der Liebe". Verlost werden 5 Taschenbücher sowie 5 eBooks (ePub oder mobi/Kindle).

Inhalt:
Als der junge Fotografiestudent Phillip den 26 Jahre älteren Galeristen Christoph kennenlernt, wird aus Sympathie schnell Freundschaft. Doch eigentlich ist da ein Knistern zwischen ihnen, eine Anziehung, der sich beide auf Dauer nicht entziehen können. Vor allem Phillip hat Bedenken - gibt er ihrer ungewöhnlichen Liebe eine Chance?

Der Roman ist zwar eine Fortsetzung von "Phillips Bilder", erzählt aber eine so eigenständige Geschichte, dass er auf alle Fälle auch ohne die Vorgeschichte gelesen werden kann.

Der Roman umfasst 232 Seiten, eine Leseprobe ist u.a. bei Amazon zu finden. (Hinweis: Der Roman enthält relativ deutliche erotische Szenen.)

Bitte schreibt in Eure Bewerbung, warum Ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet, und ob Ihr Print oder eBook wünscht.

Auf Eure Beteiligung freue ich mich und wünsche viel Glück!
Natürlich kann man auch an der Leserunde teilnehmen, wenn man das Buch schon hat.
Über eine abschließende Rezension freue ich mich, sie ist aber keine Pflicht.

Wichtig: Sollte ein Gewinner wieder Erwarten aus zwingenden Gründen keine Möglichkeit zur Teilnahme haben oder mit dem Buch absolut nicht warm werden, erwarte ich eine Nachricht an mich! Ansonsten scheue ich mich nicht, den Gewinner auf die schwarze Liste zu setzen.

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

J Walther wurde am 01. Dezember 1977 geboren.

J Walther im Netz:

Community-Statistik

in 55 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 6 Lesern gefolgt

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