J. A. London Darkness Before Dawn

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Darkness Before Dawn“ von J. A. London

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Darkness Before Dawn (Darkness Before Dawn - Trilogy)" von J. A. London

    Darkness Before Dawn
    Lazuliii

    Lazuliii

    14. March 2013 um 22:16

    Zuerst einmal muss ich sagen, bin ich wohl mit zuviel Erwartungen an dieses Buch herangegangen, die dann leider enttäuscht wurden. Ich habe vor einiger Zeit "The Immortal Rules" von Julie Kagawa gelesen, was vom Themengebiet her sehr ähnlich ist, und war im Vergleich dazu von diesem Buch einfach nur enttäuscht. Sicherlich kann man sie nicht wirklich miteinander vergleichen, aber ich habe trotzdem gewisse Maßstäbe, die ich an ein Buch anlege - und dir mir einfach nicht von diesem Buch gegeben wurden. Aber fangen wir mal an. Das Buch ist sehr stereotypisch aufgebaut. Eine Liebesgeschichte, die sich wieder einmal zu einer Art Dreiecksbeziehung entwickelt. Am Anfang gab es nur Dawn und ihren Freund Michael (den ich übrigens nie wirklich mochte, er wirkt so...perfekt. Er kann alles und natürlich ist auch alles was er tut komplett richtig. Ich war aber noch nie ein Freund von Charakteren, die zu perfekt sind.). Dawn wird zur Beauftragten, die für die Stadt in der sie lebt, Denver. Sie trifft sich mit Lord Valentine, einem Vampir, um die Stadt zu beschützen. Da kommt dann noch der Sohn von Lord Valentine hinzu, Victor, in den sich Dawn natürlich verliebt. Also die typische Dreiecksbeziehung, auf der einen Seite der "Good boy", auf der anderen der "Bad Boy". Nicht mal, dass ich etwas dagegen habe, aber es ist einfach nur so vorhersehbar...außerdem betrügt Dawn Michael meiner Meinung nach, da sie schon etwas mit Victor hat, während sie noch mit diesem zusammen ist. Auch dagegen habe ich grundsätzlich erstmal nichts, das passiert heutzutage ja fast überall - aber muss ich es deswegen zwingend lesen und mir Gedanken dazu machen? Das war nicht mein Grund, dieses Buch zu lesen. Das war es jetzt auch erstmal zu der Liebesbeziehung, oder zumindest fast - ein Wort noch: Ich persönlich fand die Liebesgeschichte jetzt auch nicht wirklich etwas besonderes - was aber daran liegen kann, dass mir viel zu wenig Gefühle drin waren. In diesem Buch sind Gefühle eh Mangelware, sie werden mal am Rande kurz beschrieben, aber wirklich eingebracht werden sie nicht. Das lässt den Lesefluss teilweise gewaltig ins Stocken geraten. Wobei da aber noch etwas anderes hineinspielt, was den Lesefluss hemmt. Ich fand die Handlung teilweise sehr verwirrend und es gibt für viele Dinge einfach keine Erklärung, egal wie viele Fragezeichen es dem Leser aufwirft. Warum wurde ausgerechnet Dawn ausgewählt? Warum kann jemand (Dawn), der in einer Stadt aufgewachsen ist, die von Vampiren bedroht ist, so gar nichts, um sich irgendwie gegen diese zu verteidigen? Ich glaube, ohne ihre Beschützer (Victor) wäre sie bereits auf den ersten 50 Seiten mindestens drei mal gestorben...und irgendwie ist dem Autorengespann wohl die Kreativität ausgegangen, oder wie lässt es sich erklären, dass der Friedensvertrag mit den Vampiren den äußerst kreativen Titel VampHu trägt? Wenn wir jetzt schon mal dabei sind, hier noch ein Grund, warum sich (für mich) die erste Hälfte des Buches ziemlich gezogen hat: Es war schlicht und einfach keine Handlung vorhanden. Oder ich habe sie übersehen. Wobei, ok, gar keine Handlung ist zu viel gesagt. Es war schon etwas Handlung vorhanden. Aber diese wurde lang gestreckt auf ca. 150 Seiten und es war kaum Spannung oder irgendetwas anderes dabei. In der zweiten Hälfte des Buches wird das etwas besser, da ließ es sich auch um einiges flüssiger lesen. Trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich begeistern. Ein was kann man ihm allerdings zugute halten, ich lese zwar schon viel Englisch, aber ich habe bisher kaum ein Buch auf Englisch gelesen, dass von der Sprache her so gut verständlich gewesen ist.

    Mehr