Klappentext:
»Ivy Hughes
Ich wollte ein neues Kapitel beginnen. Ein Studium, ein anderes Leben – weg vom Club, weg von den Schatten meines Nachnamens. Aber dann kam Matt zurück in mein Leben. Mit seinen provozierenden Sprüchen, seinen viel zu blauen Augen und dieser verdammten Art, mir unter die Haut zu kriechen.
Meine Familie will, dass ich mich von ihm fernhalte. Und vielleicht sollte ich genau das tun.
Aber wie soll ich auf mein Herz hören, wenn jeder Schritt Richtung Freiheit ein weiterer in seine Richtung ist?
Matt Blossom
Sie war immer tabu. Wegen unserer Familien, wegen dem Club. Aber Ivy ist nicht mehr das Mädchen von früher. Sie ist eine Frau geworden. Stark, eigensinnig, wunderschön. Und ich kann verdammt nochmal nicht aufhören, an sie zu denken.
Jeder Blick von ihr ist ein Stich. Jede Berührung ein Feuer, das ich nicht löschen will.
Ich weiß, ich sollte sie in Ruhe lassen. Für sie. Für mich. Für den Club.
Aber sie ist das Einzige, was sich je richtig angefühlt hat. Und ich werde alles riskieren, um sie noch einmal zu berühren - auch wenn es uns beide zerstört.«
Als Fortsetzung der MC-Oakland-Reihe “Sons of Red Angels” von J. Bright überzeugt dieses Sequel mit spannungsgeladenen Momenten und einer mitreißenden Dynamik. Die Geschichte fesselt von der ersten Seite an und führt Ivy Hughes und Matt Blossom in eine Welt, in der Vergangenheit, Familie und Club-Politik aufeinandertreffen – und dennoch bleibt der Fokus klar auf Herz und Herzschmerz gerichtet.
Ivy ist eine eigenständige, starke Frau, die beschlossen hat, ihr eigenes Kapitel zu schreiben, fernab ihrer Eltern und deren Machenschaften. Ihre Entschlossenheit, ein neues Leben zu beginnen, wirkt glaubhaft und nahbar. Matt ist der perfekte Gegenpool: charmant provokativ, emotional intelligent und unverkennbar leidenschaftlich. Die Beziehung der Beiden sprüht vor chemischer Spannung, bleibt dabei jedoch realistisch genug, um die moralischen Konflikte und die Loyalität zur Familie nicht außer Acht zu lassen. Beide Protagonisten reagieren ihren Charakterzügen entsprechend – was die Handlung glaubwürdig und nahbar macht. Die Nebencharaktere Charly und Neo sind sehr gut beschrieben, daneben wirken Elias und Aiden etwas farblos.
Die Protagonisten müssen schwierige Entscheidungen treffen, die sowohl ihr eigenes Wohl als auch das ihrer Liebsten und ihres Umfelds betreffen. Ein bisschen fühlt es sich beim Lesen an wie eine Bonny & Clyde-Liebesgeschichte: wir beide gegen den Rest der Welt. Ein grandioser Abschluss der Reihe! 5 Sterne.









