J. Courtney Sullivan Sommer in Maine

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Inhaltsangabe zu „Sommer in Maine“ von J. Courtney Sullivan

Ein romantisches Ferienhäuschen an der Küste Neuenglands, vier Frauen, die zusammen den Sommer verbringen: eigentlich paradiesisch, aber zwischen Grandma Alice, Tochter Kathleen, Enkelin Maggie und Schwiegertochter Ann Marie knirscht es gewaltig, denn eine jede bringt die Geister ihrer Vergangenheit mit. Während Alice alles dafür geben würde, eine einzige tragische Nacht in ihrem Leben ungeschehen zu machen, haben auch Maggie, Kathleen und die scheinbar so perfekte Ann Marie Angst, dass ihre gut gehüteten Geheimnisse ans Licht kommen könnten. Doch in diesen paar Wochen werden die Karten auf den Tisch gelegt…und es wird ein wunderschöner Sommer.

Langezogen und fad, leider :-(

— lui_1907

Ein etwas anderes Sommerbuch, nicht zu leicht, sehr tiefgründig und trotzdem sommerlich und familiär. Klare Empfehlung!

— JessSoul

Nothing to write home about...

— Himmelfarb

eine etwas wirre Geschichte einer erzkatholischen, irischen Familie über drei Generationen die alles bietet: Liebe, Drama und Intrigen

— locke61

Ein sehr toller Sommerroman, der unterschiedlichste Charaktere und Geschichten bietet!

— sweetyente

Ein sehr unterhaltsamer, leicht geschriebener und dennoch gehaltvoller amerikanischer Familienroman.

— Barbara62

Gute Unterhaltung ohne Schnickschnack.

— SofiaR

Lebendige Charaktere, mit denen man mitlebt. Dennoch hätte man diesen Roman kürzen können. Dem Schluss konnte ich nichts abgewinnen.

— wollweiss

Ein sehr vielschichtiger und gefühlvoller Roman. Die Autorin schreibt sehr anschaulich und detailverliebt. Bin positiv überrascht!

— AgnesM

ein Pageturner der unaufgeregt aber nachhallend ist

— thursdaynext

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    Sommer in Maine

    lui_1907

    24. September 2017 um 15:01

    Inhalt Ein romantisches Ferienhäuschen an der Küste Neuenglands, vier Frauen, die zusammen den Sommer verbringen: eigentlich paradiesisch, aber zwischen Grandma Alice, Tochter Kathleen, Enkelin Maggie und Schwiegertochter Ann Marie knirscht es gewaltig, denn eine jede bringt die Geister ihrer Vergangenheit mit. Während Alice alles dafür geben würde, eine einzige tragische Nacht in ihrem Leben ungeschehen zu machen, haben auch Maggie, Kathleen und die scheinbar so perfekte Ann Marie Angst, dass ihre gut gehüteten Geheimnisse ans Licht kommen könnten. Doch in diesen paar Wochen werden die Karten auf den Tisch gelegt...und es wird ein wunderschöner Sommer. Eigentlich mag ich Bücher bzw. Geschichten, wo Konflikte und Spannungen herrschen und oftmals auch starke Charaktere vorkommen. Auf Grund der recht guten Kritiken hatte ich mir von diesem Buch einiges erhofft. Leider, leider konnte mich jedoch "Sommer in Maine" von J.Courtney Sullivan nicht überzeugen. Von den vier Damen konnte ich mich mit keiner identifizieren, einzig das Wesen von Ann Marie fand ich ein wenig interessant. Ja, die einzelnen „Geheimnisse“ waren „real“, mir aber dennoch zu unspektakulär. Schade, aber leider konnte mich der Titel nicht überzeugen und ich habe mich etwas durchgequält.  

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  • Seine Familie kann man sich nicht aussuchen

    Sommer in Maine

    serendipity3012

    06. June 2017 um 19:11

    Seine Familie kann man sich nicht aussuchenDie Kellehers besitzen seit vielen Jahren ein Sommerhaus in Maine, das Familienoberhaupt Daniel eher zufällig in die Hände gefallen war. Die Familie verbrachte jedes Jahr die Sommer dort draußen, mit dem Strand vor der Tür. Inzwischen hat sich einiges geändert: Daniel ist bereits seit 10 Jahren tot, Alice, seine Witwe, lebt seitdem allein. Ihre Kinder, längst erwachsen und selbst schon an der Schwelle zum Alter, haben die Sommermonate unter sich aufgeteilt, damit die alte Dame nicht zu viel Zeit allein verbringen muss – was sie im übrigen Jahr ohnehin tut, aber im Sommer und im Sommerhaus ist das etwas anderes, so sagt man sich. Alice und Daniel haben zwei Töchter und einen Sohn, die ihrerseits ebenfalls alle Kinder und teilweise schon Enkelkinder haben. J. Courtney Sullivans Roman „Sommer in Maine“ konzentriert sich auf vier Frauen aus dieser Familie: Zunächst ist da die betagte Alice, die aus ihrem wahren Alter ein Geheimnis macht (der Leser weiß, dass sie etwas über 80 ist). Ihre Tochter Kathleen ist nach ihrer Scheidung mit ihrem neuen Lebenspartner nach Kalifornien gezogen, wo die beiden eine Würmerfarm betreiben. Die anderen Familienmitglieder blicken teils verächtlich auf diese Art des Broterwerbs herab. Kathleens Verhältnis zu ihrer Mutter ist sehr schwierig und sie bedauert es nicht, so viele Kilometer zwischen sich und Alice gebracht zu haben. Im Sommerhaus war sie zum Zeitpunkt des Einsetzens der Handlung seit zehn Jahren nicht mehr, nämlich seit dem Tod des Vaters. Kathleens Tochter Maggie versucht, als Schriftstellerin Fuß zu fassen und lebt in einer unglücklichen Beziehung, die droht, endgültig zu zerbrechen, als Maggie endlich mit ihrem Freund Gabe zusammenziehen will, dieser aber seine Freiheit nicht aufgeben möchte. Und Ann Marie, Ehefrau von Alices und Daniels einzigem Sohn Pat und somit Kathleens Schwägerin, hat eine bessere Beziehung zu Alice als deren eigenen Töchter, sieht sich aber auch als diejenige, die eigentlich deren Aufgaben übernimmt, während Kathleen und ihre Schwester Clare sich ihrer Meinung nach aus der Affäre ziehen.In alternierenden Kapiteln erfährt der Leser von diesen vier Frauen und ihren Beziehungen untereinander, die gelinde gesagt kompliziert sind. In den Jahren und Jahrzehnten haben sie sich die verschiedensten Verletzungen zugefügt, gerieten sie wieder und wieder aneinander, tragen sich Geschehenes und Gesagtes nach, sodass ein normales Verhalten ihnen fast nicht möglich zu sein scheint. Erschwert wird das Verhältnis von Alice und Kathleen auch durch das Fehlen des Ehemanns und Vaters Daniel, der der Einzige war, der Alice den Kopf zurechtrücken konnte und wenn nötig in die Schranken wies, der zwischen Mutter und Tochter vermitteln konnte und als eine Art Puffer fungierte. Beide haben Daniel sehr geliebt. Alice pflegt ihren strikten aber auch selbstgerechten Glauben, die katholische Kirche spielte immer eine große Rolle in ihrem Leben. Ihr Glaube war es auch, der ihr die Kraft gab, mit einer Schuld zu leben, an der sie seit fast 60 Jahren trägt, als es einen verhängnisvollen Unfall gab. So empfindet Alice die Entscheidung für ihr Leben als Ehefrau und Mutter auch als eine Art Buße an dem, was sie sich nicht verzeihen kann, allerdings lässt sie ihre Töchter, vor allem ihre Älteste Kathleen, auch immer wieder spüren, dass sie eigentlich ein anderes Leben führen wollte, ein freies und unabhängiges, eines ohne Kinder.„Sommer in Maine“ erzählt also aus den verschiedenen Perspektiven von den Frauen aus dieser Familie und beleuchtet so ihre Beziehungen untereinander und zum Teil auch zu den anderen Familienmitgliedern, die nur am Rande in Erscheinung treten. Vieles scheint hier festgefahren. Kathleen hat das Gefühl, es ihrer Mutter nie recht machen zu können, die, das kann man nicht anders sagen, eine sehr schwierige und auch verbitterte Person ist. Zu ihrer Schwägerin Ann Marie hat Kathleen ebenfalls kein gutes Verhältnis: In ihren Augen biedert sich Ann Marie bei jeder Gelegenheit an und stellt sich und ihre Kinder über die von Kathleen, die als Geschiedene in ihren Augen gescheitert ist. Kathleen und Maggie dagegen haben ein enges Mutter-Tochter-Verhältnis und erzählen sich fast alles, auch das ist nicht immer komplikationsfrei.In der Gegenwart wird darüber gestritten, wer denn nun wann ins Sommerhaus zu Alice fährt, für alle ist dort ohnehin kein Platz, auch wenn es keine vorprogrammierten Spannungen gäbe. Doch parallel dazu entfaltet Sullivan in geschickt eingewobenen Rückblenden die Vergangenheit ihrer Protagonistinnen, sodass man als Leser nach und nach versteht, wieso diese so wurden, wie sie sind und wie die Probleme zwischen ihnen zustande kamen. Deutlich wird auch, wie Verhaltensweisen von Generation zu Generation weitergegeben werden, wie die Frauen Fehler der Vorgängergeneration übernehmen und so oder ähnlich wiederholen. Sullivan hat dafür einen scharfen Blick. Sie weiß auch, dass man, wenn man mit seiner Familie zusammen ist, gern in alte Verhaltensmuster zurückfällt, die man längst glaubte, hinter sich gelassen zu haben. Kathleen kommt auch deshalb so ungern ins Sommerhaus und zu ihrer Mutter, weil sie alle Vernunft und alle Gelassenheit dort verliert und ein anderer Mensch zu sein scheint als daheim bei ihrem Lebensgefährten in Kalifornien.Vielleicht gibt es ein paar kleine Längen. Vielleicht sind die Protagonistinnen in ihrer Selbstgerechtigkeit manchmal ein bisschen übertrieben dargestellt, so dass ich mich gefragt habe, ob ihr Verhalten noch realistisch ist. Andererseits ist das eben Familie, und da gelten andere Regeln, verletzt sich auch mal absichtlich, nur um eine Reaktion zu provozieren. Letztendlich ist „Sommer in Maine“ gute und intelligente Unterhaltung um die Probleme einer Familie, die nicht recht mit- aber auch nicht ohneeinander kann. Und falls es so was wie ein typisches Sommerbuch gibt, dann ist „Sommer in Maine“ genau das. Ein Buch für Sonne, Strand und Meer.

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  • Sommer am Atlantik

    Sommer in Maine

    InkeHamkens

    11. January 2017 um 16:00

    Sommer in Maine, oder "Maine" im Original, ist ein sehr gelungener Familienroman mit fein ausgearbeiteten Figuren, toll beobachteten und erschaffenen Konstellationen zwischen den Grosseltern (der Grossmutter im Wesentlichen) und ihren drei Kindern samt Kindeskindern. Die vielen Befindlichkeiten, Prägungen durch Ereignisse und Beziehungen zueinander sind raffiniert und immer vollständig authentisch. Jedes einzelne Familienmitglied lernt man besser kennen und verstehen mit seinen Beweggründen. Courtney Sullivan hat ein vielschichtiges Portrait geschaffen, in dem sich jeder irgendwie wiederfinden kann. Nur zu empfehlen!

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  • Die Großfamilie ... Fluch oder Segen? ...

    Sommer in Maine

    engineerwife

    13. December 2016 um 14:08

    Im nordöstlichsten Zipfel der USA spielt die Geschichte der Familie Kelleher. Eine Familie mit irischen Wurzeln, deren Großeltern Mitte des 19. Jahrhunderts die grüne Insel verließen um in Amerika ihr Glück zu suchen. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel und dennoch bekriegen sie sich hinter verschlossenen Türen. Zu unterschiedlich haben sich die einzelnen Familienstränge entwickelt, als dass sie mit einander auskommen könnten. Zu viel Schuld hat die älteste noch lebende Familienangehörige in ihren eigenen Augen auf sich geladen, als dass sie je wirklich glücklich sein dürfte. In vier Erzählsträngen, die immer wieder zu einem verwoben werden und auch die Vergangenheit nach und nach ans Licht bringen, lernen wir sie kennen, die Männer und Frauen der Familie Kelleher. Die Atmosphäre des Sommers am Meer im wunderschönen Staat Maine wird auf wunderbare Weise vermittelt. Man kann es sich direkt bildlich vorstellen, das kleine Sommerhaus in den Farben blau und weiß. Weniger einfach ist die Geschichte der vier Frauen. Sie kommen doch oft sehr ungerecht, ja regelrecht zickig oder weinerlich rüber, das war mir manchmal fast zu viel. Der Schreibstil der Autorin erinnert ein bisschen an den von Anne Tyler oder auch besonders an den der tollen Schriftstellerin Anita Shreve. Leider kann Julie Courtney Sullivan den beiden nicht ganz das Wasser reichen. Besonders stimmig ist das Cover der deutschen Ausgabe, das einen sofort animiert, das Buch in die Hand zu nehmen. 

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  • Missverständnisse und Kommunikationsprobleme

    Sommer in Maine

    Federfee

    22. July 2016 um 15:04

    Titel und Cover wecken Assoziationen an eine Sommeridylle, aber tatsächlich handelt es sich um eine Familiengeschichte voller Probleme und Missverständnisse.Die amerikanische, irisch-stämmige Familie Kellehen hat durch eine Wette ein Grundstück am Meer gewonnen, dort ein Sommerhaus gebaut, wo sich jedes Jahr im Sommer die zahlreichen Familienmitglieder treffen.Der Roman schildert aus der Sicht von drei Generationen Frauen die Konflikte, die aus ständigen Kommunikationsproblemen erwachsen, aber auch tiefer liegende Gründe haben.Das Buch endet wie es angefangen hat, offen; es stellt quasi eine Momentaufnahme im immer währenden Fluss des Lebens dar. Das ist in Ordnung, aber dennoch fand ich keinen richtigen Zugang zu diesem Roman, weil ich die meisten Verhaltensweisen der handelnden Personen nicht nachvollziehen konnte. Dennoch war es ein interessanter Einblick in das Leben und die Gedankenwelt anderer Menschen.

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  • Ein Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat

    Sommer in Maine

    sweetyente

    21. November 2015 um 23:40

    Dieses Buch lag schon länger auf meinem SuB. Irgendwie fehlte mir aber immer der letzte Schritt, um mich wirklich für dieses Buch zu entscheiden. Diesen Sommer war es dann aber soweit - und es hat all meine Erwartungen übertroffen. Der Roman ist viel tiefgründiger als es zuerst den Anschein hat. Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, gehören aber doch irgendwie zusammen. Jeder hat seine ganz eigenen Probleme und doch kann man jeden irgendwie verstehen. Der Schreibstil ist leicht, so dass es sich gut lesen lässt, doch das Buch bleibt trotzdem lange in Erinnerung.

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  • Wunderbarer Roman in toller Kulisse über Familiengeheimnisse

    Sommer in Maine

    Kati80

    13. November 2015 um 12:19

    Drei Frauengenerationen bewohnen das urige Urlaubsdomizil in Maine. Da herrscht nicht immer Harmonie und Verständnis. Alice, das strenge, oft unnahbare Familienoberhaupt, macht den anderen Frauen und auch der übrigen Familie während des Urlaubs das Leben nicht immer leicht… Es ist ein ganz besonderes Lesevergnügen langsam aber sicher hinter alle Geheimnisse der Protagonisten zu kommen - und da gibt es einige. Und was gibt es schöneres als das man beim Leben den Wunsch verspürt, dass die Geschichte nicht so schnell enden sollte.

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  • Familie und andere Hindernisse

    Sommer in Maine

    Dreamworx

    20. June 2015 um 14:27

    Die 83-jährige Alice Kelleher, verbringt seit fast 60 Jahren die Sommermonate auf dem Familienferiensitz in Cape Neddick in Maine, Neuengland. Das Grundstück hatte ihr Ehemann Daniel damals durch eine Wette gewonnen und dort das Ferienhaus für seine Familie errichtet, welches inzwischen mehrere Millionen Dollar wert ist. Die Sommerferien werden unter der immer größer werdenden Familie durch einen ausgeklügelten Plan aufgeteilt, der festlegt, wann wer das Sommerhaus benutzen darf, zumal zwischen den einzelnen Familienmitgliedern auch reichlich Konfliktpotential herrscht und man nicht unbedingt mehr Zeit als nötig miteinander verbringen will. Bevor die ersten Gäste kommen, räumt Alice entschieden alte Sachen und Erinnerungen weg, um sich vom Ballast zu befreien. Schon bald trifft Enkelin Maggie als Erste aus New York ein, um ihre Wunden zu lecken, denn gerade hat sie sich von ihrem langjährigen Freund getrennt, dabei ist sie schwanger und weiß noch nicht, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Ann Marie, Alice‘ Schwiegertochter, reist viel früher an, als geplant, um sich um Alice zu kümmern und sich für einen Wettbewerb mit dem Bau eines Puppenhauses zu befassen. Wäre da nicht Maggies Mutter Kathleen, die seit 10 Jahren nicht mehr in Maine war, doch durch die Nachricht ihrer Tochter über deren Schwangerschaft so aus der Bahn geworfen wurde, dass sie kurzerhand Californien den Rücken kehrt und ebenfalls im Sommerhaus auftaucht. Vier Frauen, die sich nicht sonderlich gut verstehen, müssen sich nun auf engstem Raum auseinander setzen, dabei werden viele Dinge aus der Vergangenheit hervorgeholt und Geheimnisse enthüllt, die bisher sorgsam gehütet wurden. J. Courtney Sullivan hat mit ihrem Buch „Sommer in Maine“ einen Familienroman der besonderen Art vorgelegt. Der Schreibstil ist schön flüssig, dabei sprachlich anspruchsvoll. Die Handlung spielt hauptsächlich in der Gegenwart, erzählt aber auch in vielen Rückblenden von der Vergangenheit, die bis in die Zeit des 2. Weltkrieges zurückreicht. Die einzelnen Kapitel teilen sich unter den Frauen auf, deren Leben und Sichtweise jeweils geschildert wird. Die Charaktere sind sehr vielfältig und detailliert angelegt. Die Frauen könnten nicht unterschiedlicher sein. Alice ist die Patriachin der irisch-amerikanischen Familie, sie wirkt kalt unnahbar und unbarmherzig, wenig sympathisch, aber in seltenen Momenten zeigt sich auch ihre verletzliche Seite, wenn sie an ihre Vergangenheit und ihre „Schuld“ denkt, die ihren Lebensweg praktisch vorgezeichnet hat. Alice ist eine strenge Katholikin, die allerdings auch rassistisch angehaucht ist und mit ihren bissigen Kommentaren oft über das Ziel hinaus schießt. Kathleen hat ein sehr schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Alice, weshalb sie sich auch jahrelang nicht mehr in Maine hat blicken lassen. Kathleen ist trockene Alkoholikerin und betreibt mit ihrem Freund eine Würmerfarm für biologischen Dünger. Sie ist eine Chaotin, die mit einem häuslichen Leben nichts am Hut hat. Sie lehnt ihre Mutter dermaßen ab, dass sie grundsätzlich das Gegenteil von Alice macht. Doch ihre Tochter Maggie liegt Kathleen wirklich am Herzen. Ann Marie ist Alice Schwiegertochter. Sie führt eine mustergültige Ehe mit ihrem wohlhabenden Ehemann. Ihre Kinder sind ihre Crux, besonders Sohn David schlägt aus der Bahn. Ann Marie will es allen recht machen, gestattet sich nur im Gedanken eine Liaison mit dem Freund ihres Mannes und stürzt sich in das Bauen von Puppenhäusern, um von ihren geheimen Wünschen abzulenken. Sie ist so sehr bemüht, allen zu gefallen, dass sie regelrecht unterwürfig und unsympathisch daher kommt. Als Leser hofft man immer, dass sie mal aus sich heraus kommt und auf den Tisch haut. Maggie ist der Sympathieträger der ganzen Handlung, abgesehen von Alice‘ Ehemann Daniel – der ist allerdings schon tot. Maggie ist eine unsichere Frau, die Angst vor Verantwortung hat. Sie hat sich mit Freund Gabe einen Mann ausgesucht, der keine Verantwortung tragen will, den sie kontrolliert und damit einengt, weshalb es zum Bruch kommt. Dabei sehnt sie sich nach einer starken Schulter zum Anlehnen, einem Mann, der ihr Entscheidungen abnimmt. Doch erst einmal muss sie lernen, eigene Entscheidungen zu treffen. Mit „Summer in Maine“ schafft es J. Courtney Sullivan, den Leser einen Platz in einer katholischen irisch-amerikanischen Familie zu verschaffen und hautnah mitzuerleben, welche Geheimnisse die einzelnen Frauen hüten und wie ihr Leben und ihre Entwicklung miteinander zu tun haben. Einzig und allein das Romanende enttäuscht etwas, denn es schließt die Geschichte nicht rund ab, sondern wird zu schnell abgehandelt, was zum Rest des Buches nicht so recht passen will. Ein toller Urlaubsschmöker der anspruchsvolleren Art, der Freunden von Familiengeschichten besonders gefallen dürfte. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!  

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  • “Wer sich in Familie begibt, kommt darin um” (Heimito von Doderer)

    Sommer in Maine

    Barbara62

    23. May 2015 um 11:13

    Seit Jahrzehnten verbringen die Mitglieder der irisch-amerikanischen Familie Kelleher die Sommerferien in ihrem Ferienhaus in Cape Neddick, Maine. Was lange der Treffpunkt für die Eltern Alice und Daniel mit ihren drei Kindern und deren Familien war und vor Leben pulsierte, ist nach Daniels Tod und der Aufteilung der Ferienmonate nur noch ein Ferienhaus, das man abwechselnd nutzt. Doch in diesem Sommer ist alles anders und so treffen plötzlich vier Frauen aus drei Generationen des Clans aufeinander: Alice, die alte Matriarchin, die ihre Lebensträume nie verwirklichen konnte und lebenslang eine heimliche alte Schuld abbüßt, ihre Tochter Kathleen, geschieden, ehemalige Alkoholikerin, die sich vor der Familienenge nach Kalifornien geflüchtet hat und dort mit einem Althippie eine Wurmfarm betreibt, deren scheinbar perfekte Schwägerin Ann Marie, die sich in die Welt ihrer Puppenhäuser geflüchtet hat, und Kathleens Tochter Maggie, schwanger ohne Partner, die das selbstbestimmte Leben führt, das ihrer Großmutter verwehrt blieb. Der große Knall kann bei diesem Aufeinandertreffen nicht ausbleiben und was lange verdrängt und verschwiegen wurde, kommt nun auf den Tisch. Abwechselnd erzählen die Frauen aus ihrer Perspektive über sich und die anderen und über die Möglichkeiten verschiedener Frauengenerationen, mal sarkastisch, mal nachdenklich, mal voller Bosheit, mal humorvoll, und am Ende kehrt jede dankbar in ihr Leben außerhalb Maines zurück. Ein sehr unterhaltsamer, leicht geschriebener und dennoch gehaltvoller Familienroman.

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  • Schöner Frauenroman

    Sommer in Maine

    wollweiss

    23. January 2015 um 12:58

    Die Autorin hat hier Charaktere erschaffen, die einen bewegen. Die charismatische Alice wurde mir mit jedem Kapitel unsympathischer und ich habe mich mehr als einmal über ihre Art geärgert; die biedere Ann Marie, der ich anfangs nur wenig abgewinnen konnte, gewinnt im Laufe des Buchs dazu und irgend wann mochte ich sie; bei Kathleen bin ich mir immer noch nicht sicher, was ich von ihr halten soll, aber auf jeden Fall war sie mir nicht egal. Und Maggie habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Alle 4 haben ihre Geschichte und keine davon ist langweilig. Nur waren es mir in Summe zu viele Beschreibungen und ich habe mich dabei ertappt dass ich sie manchmal überflogen habe. Der Schluss passt meines Erachtens nach nicht zu diesem realistischen Buch und hat mich bewogen, statt 4 nur 3 Sternchen zu vergeben.

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  • Sommer in Maine

    Sommer in Maine

    AgnesM

    11. January 2015 um 18:07

    „Sommer in Maine“ ist ein Frauenroman. Nicht nur ein Roman für (vorzugsweise) Frauen, sondern auch über Frauen verschiedenster Generationen und Charakteristika. Alice, die über 80-jährige Besitzerin eines Sommerhauses in Maine, hat es ihren Kindern und Enkelkindern überlassen die Sommermonate für Besuche unter einander aufzuteilen. Somit kann jede Partei ungestört ein paar Tage oder gar einen ganzen Monat Urlaub in dem schönen Sommerhaus oder dem Neubau direkt nebenan verbringen. So kommt es, dass sich Maggie, ihre Enkelin, zu Besuch ankündigt, sowie Ann Marie, ihre Schwiegertochter, samt Familie. Überraschenderweise taucht nach jahrelanger Abstinenz auch Alice' Tochter und Maggies Mutter Kathleen auf. Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die sich jeweils mit einer der in Maine anwesenden Damen beschäftigt. So lernt der Leser nach und nach die Charaktere kennen und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Frauen. Weiterhin offenbart sich schrittweise welche Geheimnisse, Probleme, Ängste und Gedanken die vier Frauen quälen und wie sie versuchen ihr Leben zu meistern, gute Ehefrauen und Mütter zu sein und der gesellschaftlichen Norm zu entsprechen. Da die Frauen unterschiedlicher nicht sein könnten, ist das Chaos und ein Generationskonflikt vorprogrammiert. Die Karten werden auf den Tisch gelegt, Geheimnisse werden enthüllt und dann und wann kommt es zu einer Explosion der Gefühle. Als das Buch neu erschienen ist und ich es in einer Buchhandlung entdeckt hatte, sprach mich das Cover überhaupt nicht an und ich ließ das Buch links liegen. Doch nachdem ich einige Rezensionen zu diesem Roman gelesen hatte wuchs die Neugier in mir, so dass das Buch letztendlich doch in meinem Einkaufkorb landete und ich diesbezüglich überaus froh bin. Der Roman ist sehr vielschichtig und gefühlvoll. Die Autorin schreibt sehr anschaulich und detailverliebt. Die Damen sind mir sehr ans Herz gewachsen und insgesamt bin ich sehr positiv überrascht von dem Roman. 

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  • Frauenleben

    Sommer in Maine

    thursdaynext

    11. January 2015 um 10:07

    Sommer in Maine ist ein Frauenbuch. Von einer Frau, über die Frauengeneration einer irischstämmigen, amerikanischen Familie. Im Mittelpunkt die Lebensgeschichte der 80 jährigen Matriarchin Alice die in Rückblenden geschildert wird und den Spannungsbogen und den Roman trägt . Ihre Töchter Kathleen und Clare, die Schwiegertochter Ann Marie und dren Sprösslinge und Kindeskinder die die Kelleher Sippe bereichern und mittragen und deren Lebenswege, Zielsetzungen und Wünsche hier aufgeblättert werden sind bemerkenswert. Stilistisch tiefstapelnd, sprachlich gekonnt beschreibt die Autorin ihre feine gezeichneten Charaktere. So entsteht eine ruhige, unaufgeregte Geschichte über eine Liebe die bis zum Tode wuchs, das Leben, die Familie, in vielen Facetten und Perspektiven der sich locker flockig liest und doch viel Stoff zum nachsinnen enthält. Eine schöne Geschichte, die es wert ist gehört zu werden, mit einem Ende mit dem ich mich erst langsam anfreunden konnte. Weniger weil es nicht schlüssig ist, sondern weil ich einfach gerne weitergelesen hätte, diese Frauen weiterbegleiten wollte. Amerikanische Literatur in bester Anne Tyler oder Amy Tan Tradition. Was will man mehr?

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Ein gutes Buch

    Sommer in Maine

    schokoloko29

    Inhalt des Buches: In einem Strandhaus in Maine machen drei Generationen Urlaub. Die tyrannische Großmutter Alice, die sich selbst die Schuld gibt für den Tod ihrer Schwester, die allzu perfekte Schwiegertochter Marie Ann, die eine leidenschaftliche Puppenhaus- Einrichterin ist, die Enkelin Maggie, die schwanger ist von einem unzuverlässigen Mann und ihre Tochter Kathleen, die eine Würmerfarm in Californien besitzt. Diese vier Frauen sind total unterschiedlich und wie es so ist kommen unverarbeitete Konflikte und Gegebenheiten zutage... Inhalt des Buches: Mir gefiel das Buch ausgesprochen gut. Die Protagonisten sind sehr liebevoll und behutsam in die GEschichte eingeführt worden. Bestimmte Situationen werden aus den Sichtweisen der einzelnen Personen wiederholt, so dass man als Leser jeden einzelnen Standpunkt nachvollziehen kann. Für mich ein tolles Buch. Ich war enttäuscht als das Buch zuende ist. Und die einzelnen Personen wachsen einen sehr ans Herz. Ich war traurig, dass das Buch zuende war. Ich hatte das GEfühl einen Freund verloren zu haben.. Fazit: Unbedingt lesen!!!!

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  • Das Sommerhaus in Maine

    Sommer in Maine

    Cupcakes2

    An der Küste Neuengland bei Cape Neddick in Maine, verbringt die 83 jährige Alice in ihrem Sommerhaus, die schönsten Wochen im Sommer. Ihr Mann Daniel gewann das Grundstück bei einer Wette von einem ehemaligen Schiffskameraden. Bereits verstaut Alice einige Familienhabseligkeiten in Kartons, um sie vor der Ankunft der Kinder in einen Sozialladen zubringen. Ihre Kinder haben einen Zeitplan für das Sommerhaus entwickelt. Jeder Familie steht ein Sommermonat zu. Es macht Alice nervös, ihre Kinder eines nach dem anderen zu sehen. In letzter Zeit gehen ihr die Kinder, mit ihren Ratschlägen, unglaublich auf die Nerven. Aus unvorhergesehenen Ereignissen gerät der Zeitplan durcheinander. Grossmutter Alice, Tochter Kathleen, Enkelin Maggie und Schwiegertochter Ann Marie verbringen einige Tage zusammen in Maine. Jede von ihnen bringt ihre Geheimnisse mit. So wie Alice, die seit 6-Jahrzente lang ein Geheimnis mit sich herumträgt, welches ihr Gewissen sie seit Jahren plagt. Und aus welchem Grund schenkt Pfarrer Donnelly, Alice besondere Aufmerksamkeit? Die Geschichte erzählt von vier Frauen mit ganz unterschiedlichen Charakteren. Die Kapiteln sind mit den Namen der Frauen unterteilt. Die Erzählungen der einzelnen Protagonistinnen sind zu lang. Dadurch geht zum Teil die Spannung verloren und das Lesen zieht sich in die Länge. Das Buch beinhaltet 508 Seiten, die verkürzt werden könnten. Durch das Lesen der Buchrückseite, habe ich eine andere Wendung der Geschichte angenommen. Jedoch hat mir die Darstellung des Romans mit ihren Streitereien, Vorwürfen, Neid, Ängsten und der Liebe gut gefallen. Ein Roman der zeigt wie drei Frauengenerationen zusammen, einige Ferientage an der Küste verbringen und versuchen mit ihren Konflikten umzugehen.

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