J. D. Robb Stirb, Schätzchen, stirb

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Inhaltsangabe zu „Stirb, Schätzchen, stirb“ von J. D. Robb

Irgendwann holt Dich die Vergangenheit immer ein … New York 2059. Eve Dallas erkennt die elegant gekleidete Besucherin in ihrem Büro erst auf den zweiten Blick: Es ist ihre Pflegemutter Trudy Lombard. Einst hat sie nichts unversucht gelassen, die kleine Eve zu quälen, und auch jetzt hat sie nichts Gutes im Sinn. Sie droht, Eves dunkelstes Geheimnis öffentlich zu machen – wenn sie ihr nicht zwei Millionen Dollar gibt. Als Eves geliebter Roarke davon erfährt, lässt er nichts unversucht, diesen Schrecken aus der Vergangenheit zu bannen. Doch dann geschieht ein Mord …

hat mir echt gut gefallen

— Pat82
Pat82

Sehr spannend und fesselnd, sowohl von Eves und Roarkes privater Seite und dem Fall selbst. Hat mir wieder sehr gut gefallen!

— MissWatson76
MissWatson76

Dieser Fall von Eve Dallas hat mich von Beginn an gefesselt. Ein sehr guter Krimi.

— NicoleP
NicoleP

eine mörderische Hochzeit Klasse geschrieben wer Nora Roberts mag wird diese auch mögen

— Karatespace
Karatespace

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  • Stirb, Schätzchen, stirb

    Stirb, Schätzchen, stirb
    NicoleP

    NicoleP

    04. December 2015 um 16:54

    Lieutenant Eve Dallas wird unerwartet von einer Person aus ihrer Vergangenheit besucht. Trudy Lombard, dessen Pflegetochter sie als Kind für kurze Zeit war, fordert Geld für ihr Schweigen über Eves Leben bei ihr, denn Eve war kein „einfaches Kind“. Doch weder Eve noch ihr Ehemann Roarke, den Trudy im Anschluss versucht zu erpressen, lassen sich darauf ein und schmeißen sie raus. Kurze Zeit später, als Eve und Roarke der Erpresserin noch einmal klarmachen wollen, dass sie sich nicht erpressen lassen und Trudy aus New York verschwinden soll, finden sie diese in ihrem Hotelzimmer tot auf – ermordet. Bobby, Trudys Sohn, und seine Frau Zana sind schockiert und können es nicht fassen. Was ist in diesem Zimmer passiert und warum? Bis dies geklärt ist, bekommen Bobby und Zana Personenschutz. Oder sollte es besser Überwachung heißen? Eve und Detective Peabody machen sich an die Klärung des Falls, der immer verzwickter wird, denn Zana wird entführt, aber wieder freigelassen – Bobby fällt vor ein Taxi und muss ins Krankenhaus, doch war es wirklich ein Sturz? Wer hat es auf diese Familie abgesehen? Dieser Fall von Eve Dallas hat mich von Beginn an gefesselt. Spannend erzählt die Autorin die Geschichte von Eve und Roarke weiter und beschreibt auch immer wieder die inneren Konflikte, die beide mit sich selbst austragen. Auch die Hauptfiguren Trudy, Bobby und Zana tragen zu dem einen oder anderen dieser Konflikte bei. Auch wenn Eve an ihre Zeit bei Trudy keine guten Erinnerungen hat, so setzt sie doch alles daran, den Fall zu lösen. Roarke und seine „Kontakte“ helfen ihr dabei sehr und so kommt Stück für Stück das ganze Ausmaß von Trudys Tätigkeiten ans Licht. Ein sehr guter Krimi und, da es eine Reihe ist, wird es auch nicht mein letzter Fall von Eve Dallas bleiben. Denn auch wenn ich jetzt mitten in dieser Buchreihe eingestiegen bin, ist es nicht schwer, der Geschichte zu folgen. Obwohl ich auch etwas schmunzeln musste. Denn es gibt Überwachungsdisketten, im Jahr 2059 – aber gut, der Roman stammt aus dem Jahr 2006 (Originalausgabe). Wer hätte damals schon ahnen können, das es mal keine Disketten mehr im Alltag der Leute geben würde?

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  • Zukunft

    Stirb, Schätzchen, stirb
    Querbeetleserin

    Querbeetleserin

    25. April 2013 um 07:21

    In der Zukunft erlebt Eve Dallas mal wieder einen Mordfall,diesmal ist sie selbst jedoch involviert,den es ist ihre Pflegemutter die getötet wurde.Obwohl sie keine guten Erinnerungen an diese hat,setzt sie nun alles daran,den Mörder der verhassten Frau zu finden.
    Ein nettes Buch,war mir aber mitunter zu langatmig.

  • Rezension zu "Stirb, Schätzchen, stirb" von J. D. Robb

    Stirb, Schätzchen, stirb
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    08. February 2013 um 15:19

    DIE GESCHICHTE... Dezember 2059: Eve Dallas bekommt auf dem Revier Besuch von ihrer Pflegemutter Trudy Lombard, die Eve als Mädchen immer wieder gequält und erniedrigt hat. Und auch nun hat Trudy Böses im Sinn: Sie droht Eve, ihre Jugendakte öffentlich zu machen, wenn sie nicht zwei Millionen Dollar bekommt. Doch Eve und Roarke machen der Erpresserin klar, dass es bei ihnen nichts zu holen gibt - und kurze Zeit ist Trudy tot... Mehr anzeigen MEINE MEINUNG: Der 22. Band der Eve Dallas-Reihe beginnt im Dezember 2059 und knüpft an den Vorgänger "Stich ins Herz an" an. Im 22. Band werden wir mit Eves bewegter Vergangenheit konfrontiert - ein Thema, das immer wieder angesprochen wird und mir nur mehr einen Gähnen entlockt. In "Stirb, Schätzchen, stirb" liegt das Hauptaugenmerk auf den detailliert ausgeführten Ermittlungen und lässt dadurch die Romantik in den Hintergrund treten. Schade, denn die witzigen Liebesgeplänkel zwischen Eve und Roarke machen diese Buchreihe erst richtig anziehend, es wäre auch von Vorteil gewesen, die Handlung ein wenig zu straffen. Lieutenant Eve Dallas arbeitet seit 11 Jahren bei der New Yorker Mordkommission und liebt ihre Arbeit ebenso wie ihren Ehemann Roarke, den gutaussehenden Milliardär, der sie bei ihren Ermittlungen unterstützt. Eve ist tough, mutig und hat eine Abneigung gegen Schönheitsbehandlungen, hochhackige Schuhe und Abendkleider. Eves Partnerin Detective Delia Peaboy hat eine Reise nach Schottland geplant, wo die Familie ihres Freundes McNab wohnt. Außerdem klettert Reporterin Nadine Furst die Karriereleiter hoch, Marvis ist hochschwanger und Dr. Mira eine große Stütze für alle. Die vielschichtigen Protagonisten wurden reizvoll ausgearbeitet und wurden mit liebenswerten Macken, Schwächen & Ecken versehen. Eve und Roarke sind ein eingespieltes Team und es macht (meist) Spaß, mitzuverfolgen, wie sie Mörder zur Strecke bringen. Leider sind die Nebencharaktere abermals nur Randerscheinungen, was ich echt schade finde. Auf 512 Seiten begleiten wir die Mitwirkenden erneut durch die vielfältige Welt des Jahres 2059, die wir inzwischen gut kennen gelernt haben. Wie gewohnt, werden die Begebenheiten (in der 3. Person) vorwiegend aus der Perspektive von Eve Dallas geschildert, zwischendurch berichten einige Nebenfiguren über die Ereignisse. Auch wenn die Story einige falsche Fährten und Irrwege beinhaltet, birgt sie leider etliche Längen und Hänger, die den Lesefluss bremsen. Die Liebesszenen halten sich hier in Grenzen, dafür erfährt man mehr über die Ermittlungsarbeit, die Eve und ihr Team in die Vergangenheit führt. Leider vermisse ich hier die gewohnte Leichtigkeit sowie die humorvollen Wortgefechte zwischen den Beteiligten. Trotz aller Mankos werden die Leser dank der ausdruckvollen Schreibweise gut unterhalten. FAZIT: Leider ist "Stirb, Schätzchen, stirb" nicht der beste Teil dieser Zukunfts-Krimi-Reihe, denn es fehlt es dem 22. Eve Dallas-Band an der gewohnt guten Mischung aus Crime & Love. die Ermittlungen sind sehr langatmig geraten, außerdem fehlt mir eine frische Idee, der trockene Humor bzw. die amüsante Dialoge. Da ich nicht ganz zufrieden bin, erhält "Stirb, Schätzchen, stirb" passable 3 STERNE.

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  • Rezension zu "Stirb, Schätzchen, stirb" von J. D. Robb

    Stirb, Schätzchen, stirb
    Lesemaus85

    Lesemaus85

    27. January 2013 um 13:27

    Eve Dallas hätte die Frau, die in ihr Büro kommt, fast nicht erkannt. Es ist Trudy Lombard, ihre einstige Pflegmutter. Truy hat nichts unversucht die kleine Eve zu quälen und versuchtn un Eves Ehemann Roarke um zwei Millionen Dollar zu erpressen. Doch weder Eve noch Roarke lassen sich auf einen Deal ein. Und dann liegt Trudy tot in ihrem Hotelzimmer... ******************************************************** Ein weiterer Fall für die wunderbare, raue, unromantische Eve Dallas. Eve ist ein toller Charakter und bietet gute Unterhaltung. Der Fall ist spannend und solide. Es handelt sich um gute Polizeiarbeit. Mit Recherchearbeit, Instinkt und Kombination. Aber besonders sapnnend ist das ganze irgenwie nicht. Es passiert nicht besonders viel. Roarke und Eve sind eifnach eine tolle Kombination und machen das ganze locker. Es ist gut und einfach zu lesen und kann jedem empfohlen werden, der auch mal Nora Robets ohne den ganzen übertriebenen Schnulz lesen will.

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  • Rezension zu "Stirb, Schätzchen, stirb" von J. D. Robb

    Stirb, Schätzchen, stirb
    Fanti2412

    Fanti2412

    20. January 2013 um 18:24

    Zum Inhalt: Kurz vor Weihnachten in New York und ein als Weihnachtsmann verkleideter Mann fällt aus der 36. Etage auf einen Fußgänger, was beide nicht überleben. Eve Dallas und ihre Partnerin Delia Peabody ermitteln, dass der "Weihnachtsmann" im Drogenrausch aus dem Fenster gesprungen ist und der Fall kann schnell aufgeklärt werden. Zurück in ihrem Büro erwartet sie eine Frau, Trudy Lombard, Eves ehemalige Pflegemutter. Eve ist nicht begeistert über dieses Wiedersehen, da diese Pflegemutter sie als kleines Kind oft misshandelt und gequält hat. Die Erinnerungen an diese Zeit bringen sie fast zum Zusammenbruch, doch wie immer, steht ihr Ehemann Roarke ihr zur Seite. Trudy ist jedoch nicht aus reiner Menschenliebe und um ihr ehemaliges Pflegekind wieder zu sehen nach New York gekommen. Sie weiß, dass Roarke sehr wohlhabend ist und versucht ihn um 2 Millionen Dollar zu erpressen, ansonsten will sie mit der dunklen Kindheitsgeschichte von Eve an die Öffentlichkeit gehen. Dies würde dem Ansehen von Eve als Polizistin sicherlich schaden, deshalb droht Roarke der schamlosen Erpresserin und steht Eve bei, die Schatten der Vergangenheit zu verdrängen. Als die beiden Trudy noch einmal aufsuchen wollen, um ihr endgültig klar zu machen, dass sie aus ihrem Leben verschwinden soll, finden sie Trudys Leiche. Eve beginnt mit ihrem Team zu ermitteln und bald stellt sich raus, dass Trudy viele Feinde hatte, die alle ein Motiv für einen Mord haben ... Meine Meinung: "Der Tod machte keine Ferien. Zwar hatte sich New York im Dezember 2059 mit Glitzer und Glimmer festlich herausgeputzt, aber der Weihnachtsmann war tot. Und ein paar von seinen Helfern sahen auch ziemlich erbärmlich aus." Mit diesen Sätzen beginnt der 22. Band der Eve Dallas-Reihe von J. D. Robb (Pseudonym von Nora Roberts). Da musste ich erst mal ein bisschen grinsen und doch ist man gleich mitten drin in der Geschichte. Wer dieses Buch liest, sollte zumindest einige der vorherigen Bände gelesen haben, um die Vorgeschichte der Hauptprotagonistin Eve Dallas zu kennen. Eine gute Zusammenfassung über Eve und ihren Ehemann Roarke gibt es hier Im Verlauf der Geschichte erfährt der Leser weitere traurige Details über die Kindheit von Eve und ihrem Aufenthalt in der Pflegefamilie von Trudy. Man versteht immer besser, wie sich Eve zu einer sehr charakterstarken Persönlichkeit entwickeln konnte und warum ihr gerade in Fällen von Misshandlung und Vergewaltigung von Frauen und Kindern die Ermittlungen zwar schwer fallen, sie aber dennoch nie aufgibt. Auch wenn Eve in diesem Fall selber betroffen ist und unter Verdacht stehen könnte, ermittelt sie gewohnt tough, sachlich und zielgerichtet und findet keine Ruhe, bis sie den Mörder findet. Auch in diesem Band findet man die schon bekannten und sympathischen weiteren Figuren wieder, wie Eves Partnerin Delia Peabody, deren Freund Ian McNab, Summerset der Butler, Mavis Freestone Eves Freundin, Captain Feeney und Dr. Charlotte Mira die Psychologin. Kurze Beschreibungen der Figuren gibt es hier Alle Charaktere entwickeln sich im Laufe der Serie weiter, so dass auch die kleinen, liebgewonnenen "Nebengeschichten" weiterhin spannend sind. Der Plot dieser Geschichte ist nicht ganz so dramatisch wie in vorherigen Bänden, aber dennoch gut durchdacht, sehr facettenreich und nicht vorhersehbar. Erst kurz vor dem Ende erahnt man, worauf es hinaus laufen könnte. Doch durch den sehr spannenden und fesselnden Schreibstil der Autorin hatte ich auch bei diesem Band den gleichen Suchtfaktor wie bei den vorherigen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Fazit: 5 von 5 Sternen © fanti2412.blogspot.de

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  • Rezension zu "Stirb, Schätzchen, stirb" von J. D. Robb

    Stirb, Schätzchen, stirb
    MickeyK

    MickeyK

    17. January 2013 um 11:06

    Kurz vor Weihnachten im New York des Jahres 2059 bekommen Eve und Roarke unerwarteten und auch ungewollten Besuch von Trudy Lombard, der ehemaligen Pflegemutter von Eve. Die ansonsten coole Polizistin ist völlig schockiert und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Roarke dagegen ahnt, was Trudy von ihnen will und seine Vorahnung wird schnell bestätigt. Trudy möchte Geld und droht damit, Eves Akte aus Jugendzeiten an die Presse weiterzugeben, wenn sie nicht die gewünschte Summe erhält. Roarke macht ihr unmissverständlich klar, dass sie kein Geld erhält und wenn Trudy seiner Frau und ihm auch nur noch einmal zu nahe kommt, es Konsequenzen für Trudy haben wird...und nur wenige Tage später ist Trudy tot und Eve und Roarke haben ein nicht zu unterschätzendes Problem... Nach langer Zeit zog ich mal wieder ein Buch aus der Reihe aus meinem Regal und war positiv überrascht. Es lies sich locker und leicht weglesen, blieb kontinuierlich spannend und der Humor und die Erotik kamen auch nicht zu kurz. Eve scheint langsam mit ihren Alpträumen und ihrer Vergangenheit klarzukommen und auch ihre Mitmenschen und Freunde näher an sich ran zu lassen als in einigen vorherigen Büchern. Ein kleiner Sterneabzug gibt es, da der Leser schon einige Kapitel vor dem Schluss ahnt, wer der Täter ist und man immer wieder denkt: "Mensch, ist doch klar, jetzt komme endlich auf die Lösung!". Alles in allem nette Unterhaltung, die schnell gelesen ist.

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  • Rezension zu "Stirb, Schätzchen, stirb" von J. D. Robb

    Stirb, Schätzchen, stirb
    sabrinacremer

    sabrinacremer

    21. November 2012 um 19:52

    Meine Meinung: Endlich war mal wieder Eve Dallas Time für mich! Dieses Buch ist der 22. Teil der Reihe von J. D. Robb - dem Pseudonym von Nora Roberts. Die Serie spielt im New York der Zukunft. Eve Dallas ist ein äußerst erfolgreicher Lieutenant, mit einem sehr reichen und früher nicht ganz legal agierenden Mann, und einer schlimmen und dunklen Vergangenheit. Diese Vergangenheit holt sie immer mal wieder ein und ist ständiger Begleiter ihres Lebens. Das Leben hat sie geprägt. Sie ist eine toughe und harte Polizistin, die aber immer wieder von den dunklen Geistern der Vergangenheit eingeholt wird. Doch dieses Mal in einer Form, in der sie es nie erwartet hätte: ihre Pflegemutter, bei der sie 6 Monate gelebt hat, taucht plötzlich kurz vor Weihnachten in ihrem Büro auf. Sie versucht, Eve und ihren Mann Roarke zu erpressen. Doch noch bevor sie zur Rede stellen können, ist sie tot... "... Was, Gott sei Dank, nicht ihre Sache war. Kinder waren für sie nämlich weitaus erschreckender als die blutige Masse, die zu ihren Füßen lag. Dann legte sie den Kopf in ihren Nacken und blickte in Richtung der sechsunddreißigsten Etage des Broadway View Hotel. Von dort aus war der Fettwanst auf die Straße geklatscht, hatte der Beamte, der als Erster am Fundort erschienen war, erklärt. Zeugen zufolge hatte er laut "Ho ho ho" geschrien und war dann auf dem Rücken eines Pechvogels gelandet, der gemütlich über die endlose Party auf dem Times Square geschlendert war." (Seite 7/8) In gewohnter Manier ermittelt Eve Dallas auch in diesem Fall: tough, vorausschauend, zielgerichtet und mit vollem Einsatz. Unterstützung erhält sie wieder von Ihrem Ermittlerteam Delia Peabody, Ian MacNab, Feeney, Dr. Charlotte Mira - und natürlich auch ihrem Ehemann Roarke. Die Charaktere sind detailiert beschrieben, und als Leser kann man sich sehr gut ein Bild der einzelnen Figuren machen. Ich habe mittlerweile 14 Bücher dieser Reihe gelesen und kann einfach nicht genug davon bekommen. Ich bin mittendrin und ermittle mit Eve & Co. in New York, leiste mir Verfolgungsjagden mit Verbrechern, sichere einen Tatort ab, schwelge im Luxus ihres Heims - fühle aber auch den Schmerz, den ihre Vergangenheit ihr immer wieder bringt. Verglichen mit den ersten Bänden dieser Reihe erkennt man eine stete Weiterentwicklung der Charaktere. So hat Eve beispielsweise gelernt, die Liebe und den Reichtum von Roarke anzunehmen; und dass jemand da ist, der sich um sie sorgt, um sie kümmert. Es fällt ihr nicht immer leicht, das hinzunehmen. Sie ist aber bemüht, und das führt manchmal zu komischen Situationen. Genau das ist es aber, was sie zu einer sympathischen und glaubwürdigen Protagonistin macht. Dank dem Schreibstil der Autorin kann man sich in das New York der Zukunft hinein beamen. Die einzelnen Bücher sind nie langweilig. Sie haben Spannung, Humor und auch einen Schuss Erotik - genau die richtige Mischung, um den Nerv der Leserinnen (ich behaupte mal, dass es überwiegend Frauen sind :) ) zu treffen und stets weltweit auf den Bestsellerlisten vertreten zu sein. Von mir erhält dieses Buch 4 Herzen - der kleine Abzug ist dafür, dass ich mir noch etwas mehr Spannung gewünscht hätte ("ta bron orm"). Meine Begeisterung für diese Reihe ist aber ungebrochen. Ich freue mich schon auf die weiteren Bücher, die noch folgen. Ein großes DANKESCHÖN geht an den Blanvalet Verlag / Randomhouse, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. bookwives.wordpress.com

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  • Rezension zu "Stirb, Schätzchen, stirb" von J. D. Robb

    Stirb, Schätzchen, stirb
    Kerry

    Kerry

    05. November 2012 um 21:38

    Es ist kurz vor Weihnachten des Jahres 2059 in New York. Ganz New York scheint im Glitzer und Glimmer zu versinken, doch auch zu dieser Zeit des Jahres sterben Menschen, sodass Eve Dallas und ihre Partnerin Delia Peabody nicht zur Ruhe kommen. Der Einsatz, zum dem sie gerufen werden, könnte kaum skurriler sein. Ein als Weihnachtsmann verkleideter Mann sprang während einer Firmenfeier aus dem Fenster und landete auf einem jungen Familienvater - beide überlebten diese Aktion nicht. Schnell steht fest, dass der Weihnachtsmann Drogen eingeworfen hatte und Eve rechnet mit dem Dealer gnadenlos ab. Doch als sie in ihr Büro zurückkehrt muss sie feststellen, dass eine Frau dort auf sie wartet. Es handelt sich um Trudy Lombard, bei der Eve als Kind knapp ein halbes Jahr in Pflege lebte. Diese Zeit ihres Lebens hat Eve erfolgreich verdrängt, doch als sie Trudy wiedersieht, brechen sämtliche Schutzwälle und Eve schafft es nur mit knapper Not nach Hause, bevor sie zusammenbricht. Ehemann Roarke ist dank Peabody rechtzeitig zur Stelle, um seiner Frau bei ihrem Zusammenbruch beizustehen und erfährt so, dass sie nicht nur während der Zeit mit ihrem Vater die Hölle auf Erden erlebt hat, sondern bereit war, sich in der Obhut von Trudy das Leben zu nehmen, weil sie dieses einfach nicht mehr ertragen hat. Zum Glück gelang ihr damals die Flucht aus diesem Haus und sie musste, nachdem sie in Gewahrsam genommen wurde, nie wieder dorthin zurück. Roarke jedoch ist klar, dass Trudy nicht aus reiner Menschengüte nach New York gekommen ist, um Eve wiederzusehen und sein Verdacht soll sich bewahrheiten, als Trudy am nächsten Morgen in seinem Büro steht und ihn versucht zu erpressen, sonst würde sie mit Eves Kindheitsgeschichte an die Öffentlichkeit gehen. Doch Roarke lässt sich nicht einschüchtern, er dreht den Spieß um und Trudy verlässt fluchtartig sein Büro. Roarke jedoch ist klar, dass Eve sich erst von ihrer Vergangenheit lösen kann, wenn sie Trudy ein für alle Mal aus ihrem Leben verwiesen hat. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, der Frau ein letztes Mal die Stirn zu bieten und finden stattdessen ihre Leiche. Doch wer außer Eve und Roarke hatte ein Motiv, Trudy ausgerechnet in New York umzubringen? Gemeinsam mit ihrem Team macht Eve sich umgehend an die Ermittlungen und wie es aussieht, hatte Trudy mehr als genug Feinde, die ihren Tod alles andere als bedauern ... Der 22. Band der Eve-Dallas-Reihe beginnt wenige Wochen nach dem Ende des 21. Bandes "Stich ins Herz" an. Mittlerweile ist jedem Leser der Reihe bekannt, welches Martyrium Eve während der ersten 8 Jahre ihres Lebens erleiden musste, doch was danach geschah, lag bisher im Dunkel. Mit diesem Band jedoch erfahren wir, wie es weiter ging, nachdem sie in stattliche Obhut gekommen ist und auch hier hat ihr das Schicksal nicht die Sonnenseite des Lebens zugewiesen, weiterhin waren Misshandlung und Demütigungen, Hunger und Angst ihre ständigen Begleiter. Wunderbar kam in diesem Buch zu tragen, wie sich während dieser traumatischen Phase ihres Lebens nach und nach ihre Charakterstärke und ihr eigentliches Wesen herauskristallisierten. Auch dieser Band besticht wieder durch einen wunderbar ausgearbeiteten Plot, der uns ein bisschen mehr von Eves Vergangenheit enthüllt und in Kombination mit seinem ausgesprochen spannenden und fesselnden Schreibstil den Leser regelrecht an das Buch zu ketten vermag. Wie bereits in den vorherigen Bänden besticht auch hier wieder Protagonistin Eve Dalls durch ihre taffe Art, wobei der Leser wieder ein Stück mehr Einblick in ihre Seele erhält und immer mehr nachvollziehen kann, wie sich aus dem kleinen, misshandelten und ungeliebten Kind eine solch starke Persönlichkeit entwickeln konnte. Mit großen Erwartungen sehe ich dem nächsten Band der Reihe "In Liebe und Tod" entgegen, der zum Glück bereits in wenigen Tagen erscheint.

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  • Rezension zu "Stirb, Schätzchen, stirb" von J.D. Robb

    Stirb, Schätzchen, stirb
    Novemberschnee

    Novemberschnee

    28. June 2012 um 17:46

    Leutnant Eve Dallas bekommt besuch von einer Frau aus ihrer Vergangenheit. Ihre ehemalige Pflegemutter, die sie als Kind körperlich und seelisch quälte, besucht sie jedoch nicht aus Sentimentalität, sondern weil sie Eve und deren Mann Roarke erpressen will. Dann wird sie ermordet aufgefunden - ausgerechnet vom Leutnant. Ich liebe diese Reihe einfach. J.D. Robb beschreibt die Eigenheiten ihrer Hauptpersonen einfach super, Eves Sturheit und Verbissenheit, ihre Cleverness und Hartnäckigkeit, aber auch ihre Liebe und Loyalität gegenüber ihres tollen Mannes und ihrer Freunde. Außerdem liebe ich die Details, die Robb immer wieder über die Welt in der Zukunft einbaut, sowie ihren meist trockenen, manchmal fast schwarzen Humor. Gewohnt spannend und mitreißend geschrieben.

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  • Rezension zu "Stirb, Schätzchen, stirb" von J. D. Robb

    Stirb, Schätzchen, stirb
    endorfinchen

    endorfinchen

    25. February 2010 um 21:04

    "Aber, Schatz, erkennst du mich denn nicht? Ich bin deine Mama!". Das sind genau die Worte, die Eve Dallas den Boden unter den Füßen wegreißen und sie zurück in ihre Vergangenheit schnellen lässt. Als Eve vor gut 20 Jahren - nachdem sie ihren Vater umgebracht hat, der sie jahrelang misshandelt und gequält hat - von den Behörden aufgegriffen wurde, kam sie zu einer Pflegemutter: Trudy Lombard. Doch bei ihr fand Eve kein liebevolles, behütetes Zuhause, sondern dort gingen die Quälerein und die Missachtung weiter. Und heute, nach so vielen Jahren, nachdem Eve ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen will, taucht diese Frau plötzlich aus dem Nichts auf und spielt die sorgende Mutter, die sehen will, was aus "ihrem Kind" geworden ist. Doch Eve traut dem Braten nicht und als Trudy kurze Zeit später tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden wird, läutet das für Eve und Peabody den nächsten Fall ein. Endlich geht es weiter mit Dallas und Peabody. Für mich sind die Bücher immer wieder wie "nach Hause" kommen, man fühlt sich inwzischen nach 24 Bänden mit den Protagonisten verbunden, kennt ihre Schwächen und Stärken und an manchen Stellen verwundert einen nichtmal die jeweilige Reaktion weil man es nicht anders kennt bzw. erwarten würde. Ich habe mich bislang noch mit keiner Buchserie so verbunden und vor allem wohl gefühlt wie bei dieser. Der Schreibstil ist locker, einfach, jedoch spannend. Die Charaktere - so unterschiedlich die einzelnen Personen auch sind - sind alle liebevoll charakterisiert. Eve hat mit Roarke genau ihren Gegenpol gefunden, der sie unterstützt, jedoch auch in den Hintern treten kann, wenn es die Situation erfordert. Und auch Peabody und Eve sind mit der Zeit ein eingeschworenes Team geworden; Peabody, die ein typisches Mädchen ist und mit ihrer herrlich lockeren und unbedarften, chaotischen Art frischen Wind in jeden Mordfall bringt ist das genaue Gegenteil von der besonnenen Eve, die durch und durch ein Cop ist. Anfangs hätte ich nie gedacht, dass mich so eine Art von Buch interessieren würde, da ich es schon ganz vorsichtig in die Richtung "Fantasy" schieben würde. Die Bücher spielen alle in der Zukunft und alles, was für uns noch nicht denkbar ist, ist für Eve und ihre Kollegen Normalität. J. D. Robb hat es sich dadurch auch ein Stückchen erleichtert, dass nicht die üblichen Ermittlungen stattfinden, der Leser erfährt dadurch etwas völlig Neues und ihr passieren beim Schreiben keine strategischen Fehler. Alles in allem war dieser Band - genau wie seine 23 Vorgänger - von der ersten bis zur letzten Seite spannend, unterhaltsam (gerade zwischen Eve und Peabody) und macht mir nach wie vor Lust auf die nächsten Bände.

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  • Rezension zu "Stirb, Schätzchen, stirb" von J. D. Robb

    Stirb, Schätzchen, stirb
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2009 um 13:30

    Auch bei Band 24 der "Eve Dallas"-Serie kommt noch immer keine Langeweile auf. Im Gegenteil, denn J.D. Robb (Nora Roberts), hat es wieder einmal geschafft einen sehr spannenden Krimi/Thriller zu Papier zu bringen. Wieder einmal geschmeidige 5 Sternchen von mir. >>New York im Dezember 2059. Eve Dallas erkennt die elegant gekleidete Besucherin, die unangemeldet in ihrem Büro auftaucht und sich mit zuckersüßem Lächeln als ihre Mutter vorstellt, erst auf den zweiten Blick. Zwanzig Jahre sind seit ihrer letzten Begegnung vergangen, und Eve hat allen Grund, ihre schrecklichen Erinnerungen an diese Frau zu verdrängen. Doch nun sitzt Trudy Lombard vor ihr, jene grausame Pflegemutter, in deren Obhut Eve als Neunjährige gegeben wurde, nachdem in ihrer eigenen Familie Furchtbares geschehen ist. Trudy quälte die kleine Eve mit eiskalten Bädern, sperrte sie in dunkle Räume ein und vermittelte ihr das Gefühl, wertlos zu sein. Niemanden hat Eve bisher von jenem schlimmsten Kapitel ihres Lebens erzählt. Und nun hat Trudy sie aufgespürt. Kaum hat sich Eve, die vollkommen erschüttert ist von dieser Begegnung, ihrem verständnisvollen Ehemann Roarke anvertraut, stellt er Trudy zur Rede. Diese führt auch diesmal nichts Gutes im Schilde und will Eve erpressen. Entweder sie bekommt 2 Millionen Dollar Schweigegeld oder sie wird das dunkelste Geheimnis aus Eves Vergangenheit ans Licht der Öffentlichkeit zerren und damit ihre Karriere zerstören. Roarke macht der Erpresserin unmissverständlich klar, dass sie sofort die Stadt verlassen mus, wenn ihr ihr Leben lieb ist. So ein unangenehmer Zwischfall soll schließlich nicht seinen Plan platzen lassen, Eve ein unvergessliches romantisches Weihnachtsfest zu bescheren. Er hat sogar im Schlafzimmer einen Baum aufgestellt, und nichts soll den Frieden stören. Aber dann geschieht ein Mord, und Eve und Roarke sitzen ziemlich tief in der Tinte...<<

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