Der Fänger im Roggen

von J. D. Salinger 
3,8 Sterne bei1,412 Bewertungen
Der Fänger im Roggen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (905):
Miriam0611s avatar

Einer meiner liebsten Klassiker. Die eigens erfundenen Wörter machen es interessant und aufregend - es dürfte jedoch gerne noch länger sein.

Kritisch (197):
Sallianos avatar

Die Geschichte plätschert so dahin. Keine richtige Handlung und ein grausiger Schreibstil. Warum ist dieses Buch so berühmt?

Alle 1,412 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Fänger im Roggen"

Der sechzehnjährige durch New York irrende Holden Caulfield ist zu einer Kultfigur ganzer Generationen geworden. "Der Fänger im Roggen" war J. D. Salingers erster Roman, mit dem er weltweit berühmt wurde. Allein im Rowohlt Taschenbuch wurden anderthalb Millionen Exemplare verkauft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499235399
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.01.2004

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Rezensionen und Bewertungen

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte!
    Der Fänger im Roggen ...

    Ich war gleich zu Beginn überrascht, wie angenehm sich das Buch doch lesen lässt. Leider wurde das Buch im deutschen, soweit ich mitbekommen habe, aber etwas verweichlicht. Die raue Sprache wurde wieder einmal Opfer der deutschen Pingeligkeit, dabei ist es doch genau das, was der Roman so groß kritisiert. Schade ist es, denn eine rauere Sprache ohne Tabus hätte dem Buch eindeutig besser getan, denn genau so ist doch der Holden Caulfield, der hier wütend und depressiv durch New York streift!


    Teilweise ist die Geschichte sehr humorvoll, gleichzeitig besitzt sie aber auch einen Schwermut, der zum Glück aber nicht überwiegt. Wir begleiten Holden Caulfield nach seinem Rausschmiss genau drei Tage lang. Eine kurze, aber dennoch intensive Zeit voller interessanter Begegnungen, voller Wendepunkte und voller Ehrlichkeit.


    Holden Caulfield empfand ich als ungemein inspirierenden und tiefgründigen Charakter. Obwohl er sich selbst nicht so richtig zu kennen scheint, spiegeln doch seine Worte, aber auch sein Denken eine gute Sichtweise auf das Leben wieder. Während die einen Leser wohl heraus interpretieren, dass Holden generell alle Menschen "hasst", so ist es doch im Grunde so, dass er eher das System verabscheut, das die Menschen hier form.


    Das beste Beispiel ist hier seine Schule und die anderen Jugendlichen dort. Er sieht sich selbst als Teil dieser reichen "Schnösel", obwohl er eigentlich kein Teil von ihnen sein will. Zwar bezeichnet er im Laufe des Romans vieler seiner Mitschüler als "dumm", aber gleichzeitig denkt er dies auch über sich selbst. Er fühlt sich verloren, kritisiert etwas, das auch auf ihn zutrifft.


    Dieser Ausbruch aus den üblichen Konventionen ist hier Holdens Ziel. Toll fand ich an dieser Stelle auch die Anspielung an den Titel, der auf ein Gedicht, das später auch ein Kinderlied wurde, zurückgeht. Holden versteht hier die Textstelle über den "Fänger im Roggen" falsch, sieht sich dann plötzlich selbst als Fänger, der im Roggen Kinder beschützt, die über den Abgrund fallen zu drohen. Dieser Abgrund ist die Schwelle zum Erwachsen werden und genau diese Angst steht auch im Zentrum des ganzen Werks.


    Wer kennt diese Ängste und Sorgen nicht? Wer möchte nicht das Kindliche behalten, die Welt weiterhin ehrlich und etwas unschuldig betrachten? Ja, wer möchte nicht gegen den Strom schwimmen solange es eben geht? "Der Fänger im Roggen" war für mich wieder einmal ein sehr wichtiges Buch, das wahrlich nur Leute wirklich verstehen werden, die im Herzen noch immer Kind sind, ja, Leute, die sich noch nicht vollständig in dieser Welt verloren haben.

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    ariadnes avatar
    ariadnevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Unsympathischer Protagonist und eine seichte Handlung haben mich nicht überzeugt.
    Kann es leider nicht weiterempfehlen

    Und schon wieder einen Klassiker der Weltliteratur auf meiner Liste abgehackt. Große Enttäuschung bei mir, denn nachdem ich die ersten Kapitel noch recht amüsant fand, ging mir die Erzählerstimme von Holden schon bald so was von auf den Keks. Das ganze Gejammere von dem snobistischen Kerl, Szenen, die sich immer nur im Kreis drehen und rich-white-boy Probleme konnten mich gar nicht genug langweilen. Vielleicht hätte ich das Buch mehr gemocht, als ich jünger war, vielleicht auch nicht. Eine Menge Leute scheinen es zu mögen oder so. Sprachlich und thematisch war das jedenfalls nicht meines.

    Kommentare: 2
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    Luthien_Tinuviels avatar
    Luthien_Tinuvielvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sprachlich sehr gewöhnungsbedürftiger Klassiker aus der Sicht eines "verbockten" Teenagers- mal interessant zu lesen.
    "Alle Menschen sind doof"

    "Alle Menschen sind doof und das macht mich traurig", so in etwa kann man die Grundaussage des Ich-Erzählers von "Der Fänger im Roggen" von J.D. Salinger beschreiben. Jeder auf seiner Schule und den er sonst noch so kennt, alle sind "doof", "tun ihm Leid" oder erregen bei ihm "Mitleid". Mal sind sie "piefig", dann wieder "lustig" und dann doch wieder "mitleiderregend".

    Ich glaube, man merkt es schon: Der Jugendliche Holden Caulfield, aus dessen Sicht der Fänger im Roggen geschrieben ist, ist mir nicht besonders ans Herz gewachsen, um es mal euphemistisch auszudrücken.
    Die gesamte Ich-Erzählung aus Holdens Sicht dreht sich um seinen Hass bzw. sein "Mitleid" mit seinen "verlogenen" Mitmenschen und auf seine Eliteschule. Beinahe einzige Ausnahme sind seine kleine Schwester Phoebe, sowie sein Bruder D.B. und sein verstorbener Bruder Allie.

    Ansonsten hat Holden ein sehr negatives Menschenbild und verwendet auch gerne mal Kraftausdrücke (die ich aber, anders als andere Rezis, schon noch als jugendfrei empfinde heutzutage).

    Holden als Charakter ist vom Autor sehr detailliert und gekonnt in Schreibweise und Ausdruck dargestellt. Der Charakter wirkt sehr authentisch und phasenweise ist das Werk  geradezu philosophisch angehaucht.  Ich bin mir sicher, das Werk könnte man sehr vielschichtig analysieren und interpretieren.

    Dennoch mein Fazit: Ich mochte Holden einfach nicht, sein Ausdruck, seine negative Art. Und da diese wirklich den Großteil des Buches ausmacht, kann ich auch leider nur 2,5 Sterne vergeben.

    Ein außergewöhnlicher Klassiker- aber leider nicht meiner!

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    valerieduecks avatar
    valeriedueckvor 6 Monaten
    Bücherdiebe : The Catcher in the Rye

    Hier der Link zu unserer Rezension : The  catcher in the rye


    Die heutige Rezension beschäftigt sich mit dem oftgelesenen Buch: The catcher in the Rye. Erst kürzlich ist der Film A rebel in the Rye über den Autor J.D. Salinger erschienen mit Nicholas Hoult in der Hauptrolle und Zoey Deutch, einer meiner persönlichen Lieblingsschauspielerinnen.

    Inhalt:

    Der Protagonist Holden Caulfield ist alles andere, als ein Streber. Die Menschen in seiner Umgebung nerven ihn einfach nur und die einzige Person, die er wirklich leiden kann ist seine Schwester. Er fliegt relativ schnell wieder von der dutzendsten Schule, die er besucht und sein Leben scheint ein einziges Desaster zu sein. Trotzdem steht in dem Roman eher der zwischenmenschliche Aspekt der Beziehungen im Vordergrund. Holden kommt mit fast niemandem klar und kritisiert das Verhalten seiner Mitschüler. Seine einzige Stütze ist seine kleine Schwester. Man begleitet ihn auf seinem Weg, sein Leben wieder einigermaßen in den Griff zu kriegen. 


    Sprache:

    Die Sprache war sehr gewöhnungsbedürftig und teils auch nicht jugendfrei. Die Wortwahl war nicht meins, aber nicht zwingend schlecht. Sie hat auf jeden Fall zu dem Inhalt gepasst, da sie Holdens Abneigung gegen alles verdeutlicht hat. Außerdem war der Schreibstil rhetorisch differenziert und wären die Schimpfwörter und Kolloquien nicht gewesen, hätte es mir wahrscheinlich auch gut gefallen.


    Meine Meinung:

    Leider habe ich das Buch mit hohen Hoffnungen angefangen zu lesen. Da sehr viele sagen, dass dieses Buch sie sehr geprägt hat, dachte ich, es könnte bei mir ähnlich sein. Es war im Endeffekt nämlich nicht so. Der Protagonist hat eine tolle Entwicklung gemacht, aber dies nur leider im letzten, sehr kurzen Kapitel. Holden ging mir meistens ziemlich auf die Nerven, da er alles und jeden kritisierte. Am Ende ist er selbst seiner Schwester gegenüber einfach nur respektlos und sein Verhalten ist mir vollkommen unergründlich. Der Schreibstil war nicht mein, ich werde andere Bücher vom Autor vermutlich mal zum Vergleich lesen, da mich eigentlich "nur" die Schimpfwörter und Kolloquien aufgeregt haben. Ich habe das Buch stark gestückelt von Ende März 2017 bis jetzt, also Anfang März 2018 gelesen, da ich es nach ungefähr immer 50 Seiten nicht mehr ausgehalten habe und für ein paar Monate weggelegt habe. Die Idee war gut und insgesamt hat mir nicht allzu schlecht gefallen. Ich bin trotz allem froh es einmal gelesen zu haben und denke, dass es einfach nichts für mich war.


    Eure Bücherdiebe

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    xotils avatar
    xotilvor 8 Monaten
    Klassiker

    Ein Buchklassiker - gut geschrieben und in der in der neu übersetzten Version auch sehr gut zu lesen. Buch ist aus den 50-zigern und somit nicht mit neuer Literatur zu vergleichen

    Caulfield ist wie alle Teenager auf der Suche nach sich selbst. Der Autor schreibt über alle höhen und Tiefen die ihn begleiten

    die Gleichgültigkeit, Blasiertheit und Abgestumpftheit der Menschen hat wohl eher zugenommen. Es schildert vor allem das Problem eines sensiblen, jungen Menschen die Welt, die gesellschaftlichen Zustände zu erfassen und verstehen ohne wahnsinnig zu werden

    Ein Buch das Sich lohnt zu lesen

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    L
    Laralinavor einem Jahr
    Geteilte Meinung

    Dieses Buch fasziniert mich einerseits (vermutlich da jeder den Typus Holden Caulfield kennt) auf der anderen Seite jedoch finde ich Salingers erzählweise wenig mitreißend und auch die Story ist nicht wirklich neu. Trotz allem würde ich es weiter empfehlen, einfach weil es mir so vorkommt, als hätte jeder Jugendliche auf dem Weg zum erwachsen-sein ähnliche Entscheidungen wie Holden zu treffen. 

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    Binea_Literatwos avatar
    Binea_Literatwovor einem Jahr
    Mag ich den Fänger oder mag ich ihn nicht...

    Ich bin regelrecht hin und her gerissen.

    Mag ich den Fänger, mag ich ihn nicht? Mit 16 hätte ich ihn wohl auch sehr gemocht, aber heute...
    Die Meinungen gehen da wohl auseinander und ich habe festgestellt, dass ich doch nicht die letzte mit über 30 bin, die den Fänger noch nicht kennt...

    Ganz nüchtern und platt würde ich sagen, dass das Buch recht plump daher kommt. Der 16-jährige Holden irrt 3 Tage orientierungslos umher und während er erzählt, sitzt er in der Klapse.

    Aber ja, man kann den Roman auch als psychologisch komplex und sehr tief und gesellschaftskritisch bezeichnen.

    Ich habe den Fänger jetzt gelesen und habe eine Leselücke geschlossen. Besonders genial finde ich an Holden, dass er auch gern "und so" sagt - einige wird das sicher wahnsinnig gemacht haben - haha.


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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Ein ungewöhnlicher Klassiker

    Fraglos handelt es sich um einen Klassiker der Adoleszenzliteratur. Ich war zunächst skeptisch, habe das Buch dann aber mit großer Begeisterung gelesen. Ich empfehle jedem, sich erstmal vorurteilsfrei auf diese Geschichte einzulassen- es lohnt sich wirklich.

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    Donna_Tartts avatar
    Donna_Tarttvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Blindkauf – Ich hab mich einfach mal auf Salinger eingelassen und war zugleich von seiner Erzählweise gefesselt.
    Ein Blindkauf

    Ein Blindkauf – ich habe dieses Buch angefangen zu lesen, weil mir der Titel immer häufiger über den Weg gelaufen ist. Ich hatte absolut keine Ahnung worum es in dem Roman geht und hab mich einfach mal auf J. D. Salinger eingelassen und war zugleich von seiner Erzählweise gefesselt.

    Kommentare: 1
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    PinkFluffyUNICORNs avatar
    PinkFluffyUNICORNvor 2 Jahren
    Geteilter Meinung

    In einem meiner Lieblingsbücher wurde "Der Fänger im Roggen" erwähnt und ich beschloss darauf hin es mir zu kaufen. Musste jedoch nach der hälfte´des Buches feststellen, das ich mich nicht so wirklich in die Geschichte hineinversetzten kann. Nun habe ich das Buch noch einmal begonnen und muss sagen heute sagt es mir schon viel eher zu! Um ganz ehrlich zu sein muss ich aber auch sagen das ich nicht der beste Freund vom guten alten Holden werde, leider!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    BeeandBooks avatar
    Gewinnspieltag 4 auf meinem Blog :) Um mitzumachen, bitte hier eintragen:
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