Franny und Zooey

von J. D. Salinger 
4,0 Sterne bei124 Bewertungen
Franny und Zooey
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Neue Kurzmeinungen

AnnBees avatar

Wahrscheinlich bin ich zu alt oder zu zynisch, um die (Wohlstands-)Probleme der Protagonisten ernstzunehmen. Sehr nervige Kursivsetzungen.

AnneEstermanns avatar

Eine erst recht undurchsichtige Handlung mit unsympathischen Charakteren, die doch letztlich mehr sind: Sich helfende Geschwister.

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Inhaltsangabe zu "Franny und Zooey"

J.D. Salinger gehört zu den großen amerikanischen Erzählern des 20. Jahrhunderts. Berühmt machte ihn nicht nur der Roman 'Fänger im Roggen', unsterblich wurden auch die Erzählungen über die New Yorker Familie Glass, über Franny und Zooey und ihre Geschwister.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499245589
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.02.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    CarolinHafens avatar
    CarolinHafenvor 8 Monaten
    Franny & Zooey

    Franny hat einen Nervenzusammenbruch.

    Nein, eigentlich ist es mehr. Ein Weltzusammenbruch. Franny ist 21, auf der Uni, dabei sich selbst kennen zu lernen, und das Leben überhaupt. Doch ihr ist alles zuwider. Die Professoren sind ihr zu langweilig, zu dumm, die Schauspiel-Kollegen zu egoistisch, zu eitel. Ihr Freund, meine Güte… Sie trifft ihn zum essen, sie planen das Wochenende zusammen zu verbringen, sie reden über Semesterarbeiten und wollen zu einem Football-Spiel. Aus ihrer Sicht ist Lane ein ziemlicher Schwachkopf. Ein Klugscheißer, der von seiner Freundin bewundert werden will. Aber es liegt nicht an Lane oder den Studenten, dem Alkohol, den Menschen aller Couleur, die sich darstellen… es ist die Sichtweise.

    Franny bricht zusammen, sie kotzt und weint und wird immer wieder ohnmächtig. So sehr ist ihr alles zuwider. Erschöpft kehrt sie nach Hause zurück, macht ihre Eltern und die Geschwister völlig verrückt. Franny hat insgesamt 6 Geschwister, sie ist das Nesthäkchen und zwei Brüder sind schon tot. Der eine hat Selbstmord begangen, der andere fiel im Krieg. Die Mutter bittet ihren Sohn Zooey mit Franny zu sprechen, ihr zu helfen, heraus zu finden, was sie so plagt.

    Die Geschwister wurden als Wunderkinder erzogen. Und Franny tut das, was Wunderkindern eigen ist: Sie meint die Welt zu kennen, sie glaubt schon alles zu wissen. Und da irrt sie sich gewaltig. Zooey ist nur drei Jahre älter, aber er kennt ihr Problem, es ist ihm vertraut. Es ist schon ironisch, wie gut er sich damit auskennt, und die Lösung parat hat – für seine Schwester, nicht für sich. Er kann auch nicht aus seiner Haut…

    Zooey hält seiner Schwester einen langen Vortrag, mit vielen Wiederholungen. Ich verstehe das. Man kann jemandem nicht einfach eine Erkenntnis vor den Latz knallen und meinen, damit sei alles erledigt. Es dauert, bis das Begreifen einsetzt, bis man die Botschaft annehmen kann, umwandeln. Zooey nimmt seine Schwester auseinander, Stück für Stück, wie eine kaputte Uhr. Ihre Muster, ihre Glaubenssätze, und er kann das, weil er sie schon als Kind kannte. Am Schluss setzt er sie wieder zusammen, alles an seinen Platz. Uhrwerk und Zeiger und Zahnräder. Bis wieder alles funktioniert. Ich bin überrascht wie viel die Geschichte mit mir zu tun hat, wie sehr sie mich berührt. Einen wunden Punkt berührt. Als Künstler muss man eine Vollkommenheit für sein eigenes Wirken anstreben, etwas, dass man für richtig und wichtig hält. Und die Maßstäbe dafür bestimmt man selbst. Vielleicht begreife ich das irgendwann auch.

    Zooey ist Schauspieler, offenbar auch ein guter, da er sehr gefragt ist. Franny möchte Schauspielerin werden, doch sie ist verunsichert von Leuten in der fünften Reihe, die an der falschen Stelle lachen. Sie findet ihre Kollegen zu aufgeblasen, zu eitel, so will sie nicht sein und wirft alles hin. Zooey stand vor einem ähnlichen Dilemma: Selbstdarstellung oder Kunst? Er erhielt einen Brief von seinem Bruder Buddy (bei 7 Geschwistern ist der Altersunterschied entsprechend groß). Ich glaube, der Brief von Buddy an Zooey bedeutet genau das: Zooey hatte die selbe Krise und Buddy hat ihn auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt. Deshalb kann Zooey seiner Schwester diesen ellenlangen Vortrag halten. Ich müsste das Buch noch einmal lesen um meine Theorie zu beweisen. Ich werde es auch noch mal lesen, aber nicht jetzt, nicht gleich. Ich muss es sacken lassen und darüber nachdenken. Und dann werde ich es noch einmal lesen. Ich bin kein religiöser Mensch im Sinne von „Jesus ist super“. Franny sucht nach ihrem Glauben, aber es ist, meiner Meinung nach egal, ob man seine Gebete an Gott richtet, ans Universum oder an Zooeys „dicke Frau“. Das Ergebnis ist das gleiche. Sich zu zeigen und zuzulassen gesehen zu werden. Zooey hat das, mit seinem Vortrag schöner, drastischer, brutaler und zärtlicher erklärt als ich es jetzt zusammen fasse. Das ist auch eine Kunst: Voller Liebe zuhauen (verbal). Meine Fresse.

    Das Buch lag nun ewig auf meinem SUB und nun bin ich sehr froh es endlich entdeckt zu haben.

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    Alice-33vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wem intelligente und ausgefeilte Dialoge nicht genügen, dem wird die Handlung allein. obwohl es um wichtige Fragen geht, nicht befriedigen.
    Betet ohne Unterlass?


    Für mich  waren die intelligenten, subjektiv ausgefeilten , oft frechen und witzigen Dialoge  und Wortgefechte eine wahre Elitisierung der sonst nicht übermässig spannenden Handlung. 
    Denn obwohl es um ernste  Probleme wie Glaubens- und Sinnfragen geht, und man manchem nachdenklich stimmenden Satz begegnen kann, bleibt  alles recht oberflächlich. Trotzdem lassen die einzelnen, gut gezeichneten Charaktere - ihre Härte, Bildung und Wortgewandtheit -  die beiden Geschichten zu einem spannenden Leseerlebnis werden.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Dialogreich und gut...

    Der legendäre amerikanische Schriftsteller Jerome D. Salinger ist bis heute eine umstrittene Figur. Für viele ein Kultautor, bedeutender und einflußreicher als Hemingway, für viele andere ein belangloser, überbewerteter Schwätzer. Nun, ich bin kein Literaturhistoriker, sondern lediglich ein interessierter Leser. Und ich mag Salinger sehr.

    "Franny und Zooey" ist auf den ersten Blick ein irritierendes Buch. Es besteht aus zwei Erzählungen, einer recht kurzen und einer ausgedehnten. Beide Storys spielen im Universum der New Yorker Familie Glass, die Salinger beinahe in seinem kompletten (und überschaubaren) Werk auftreten läßt. In der ersten Geschichte kommt Franny Glass mit dem Zug an und wird von ihrem Freund abgeholt. Im darauffolgenden Restaurantgespräch geht es ausführlich um Collegeabbruch, das Ego von Kommilitonen, Religion und einigen anderen Themen.
    In der zweiten Erzählung ist Frannys etwas älterer Bruder Zooey die Hauptperson, ein herrlich misanthropischer Charakter. In einem ellenlangen Wortgefecht mit seiner Mutter Bessie, welches im Badezimmer stattfindet (Zooey sitzt in der Badewanne und streitet mit seiner Mutter jenseits des Duschvorhangs), geht es um Zooeys Schwester und ihrem derzeitigen labilen Zustand. Diese Diskussion ist schon das ganze Buch wert, wunderbar witzig, wortreich, ironisch und zynisch.

    Überhaupt ist (oder vielmehr war) Salinger ein Dialogautor. Im Grunde genommen besteht fast das komplette Buch aus geschliffenen Gesprächen, die hier sehr ausführlich um die unerschöpflichen Themen Religion und Glauben kreisen. Wer genau hinschaut, entdeckt viele nachdenkenswerte Sätze. Das Buch endet genauso, wie es begonnen hat...mitten in der Handlung. Ich liebe Salingers Dialoge, sein skurril anmutendes Gesamtwerk. Aber ich kann auf der anderen Seite genausogut verstehen, dass Leser Salinger nervig und öde finden, und nicht verstehen können, dass dafür Bäume sterben müssen.

    Fazit: Ein kluges, eigenwilliges Buch mit ausgefeilten und oftmals witzigen Wortgefechten. Ich finde es hervorragend.

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    SchwarzerPeters avatar
    SchwarzerPetervor 4 Jahren
    Salingers Charaktere sind einmalig

    Das Buch fasst zwei, eigentlich getrennte Geschichten zusammen. Die erste Geschichte nach der Protagonistin „Franny“ benannt, erzählt von einem Abendessen mit deren Freund, bei dem sie sich über die Oberflächlich- und Scheinheiligkeit ihrer Kommilitonen auslässt und schließlich einen Nervenzusammenbruch erleidet. Im zweiten Teil des Buches, nach dem Protagonisten „Zooey“ benannt, geht es um Frannys älteren Bruder Zooey. Beide gehören der bekannten New Yorker Familie Glass an. Franny und Zooey sind die beiden jüngsten der insgesamt sieben Glass Kinder.

    „Zooey“ setzt zwei Tage nach Ende der Handlung von „Franny“ ein. Die Mutter der beiden möchte, nach dem Nervenzusammenbruch, dass Franny in eine Klinik geht und sich dort behandeln lässt. Zooey ist dagegen und möchte selbst mit seiner Schwester über die ganze Sache sprechen. Nachdem sie sich ihm gegenüber sehr verschlossen zeigt, ruft Zooey aus einem Nachbarzimmer die Schwester an und gibt sich als der von ihr verwehrt Bruder Buddy aus. Nach einer Weile durchschaut Franny ihn, legt jedoch nicht auf, sondern fängt an sich zu öffnen.

    Mir hat das Buch gut gefallen. aber an den "Fänger im Roggen" kommt es nicht ran. Salingers Figuren zeichnen sich immer mit einer anständigen Portion Arroganz aus. Die können sie sich auch leisten, sind sie doch sehr intelligent und wortgewandt. Für das durchschnittliche Alter der Figuren fast beängstigend. Franny und Zooey sind die einzigen Kinder der Familie Glass, die persönlich zu Wort kommen. Gegen Zooey wirkt Franny ein bisschen blass und geht meiner Meinung nach als Charakter unter. Zooey ist gewohnt frech und arrogant, nimmt kein Blatt vor den Mund und macht selbst bei der sich sorgenden Mrs. Glass keine Ausnahme, seine Gedanken sprachlich auszukotzen. Leider sind die Charaktere fast das spannendste an diesem Buch. Die Handlung ist eher unspektakulär, zuweilen etwas langatmig. Die Rückblicke auf das Leben der Familie Glass, die so kaputt ist, wie man es sich für die Spannung nur wünschen kann, bringen wieder ein wenig Farbe in die sonst etwas triste Handlung.


    Alles in Allem ist es eben ein Salinger...

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    SandraWers avatar
    SandraWervor 4 Jahren
    Familie - Glaube - Selbstfindung

    Die Geschwister Franny und Zooey sind die beiden Hauptfiguren des Buches. Franny, die jüngere hat eine Sinnkrise. Vor allem stört Sie der Egoismus und  die Selbstdarstellung, die für sie keine hohen Ziele sind, die zu erreichen es sich lohnt. Sie wünscht sich ein höheres Ziel, als nur sich selbst gerecht zu werden und eine gute Position vor der Gesellschaft zu haben. Sie hat Probleme und lässt diese auch an anderen Menschen aus. Um dem entgegenzuwirken versucht Sie den Inhalt des Buches „Der Weg eines Pilgers“ auszuleben und ohne Unterlass das Jesusgebet zu sprechen. So erhofft sie sich ihren Weg zu finden und besser mit sich selbst und ihrer Umwelt klarzukommen. Zooey, ihr Bruder, der „Komplexe, Übereinandergreifende, Gespaltene“ Schauspieler, ist nicht ganz zufrieden mit der Art und Weise, wie und warum, Sie versucht das Jesusgebet zu beten. Der richtige Weg wäre ohne Wut und Zorn. Man sollte nur versuchen, in dem was man kann besser zu werden. Jeder Mensch ist genug Wert und ist es nicht wert etwas gegen ihn zu haben.
    Eine sehr lustige Szene im Buch ist, als die Mutter ins Badezimmer kommt
    um Zooey, der gerade badet zu belehren. Die Szene erscheint endlos und
    Zoey erhält so lange Zeit keine Möglichkeit, die Badewanne zu verlassen.


    Die Sprache Salingers ist angenehm und gut zu lesen. Es geht ins Philosophische, ist aber für mich nicht in allen Bereichen nachvollziehbar. In dem Buch steht, dass man nicht glauben muss, um das Jesusgebet zu beten, sondern, dass der Glaube dann mit der Zeit von allein kommt. Warum aber soll man es überhaupt versuchen, wenn man nicht verzweifelt ist und zumindest die Hoffnung hat im Glauben die Erlösung des Leidens zu finden?
    Im Grunde ist das Buch aber kompakt und ohne Hürden zu lesen. Ich würde es auf alle Fälle weiterempfehlen.


    Ein paar Zitate, die ich mir notiert habe und die Frannys Problem verdeutlichen:

    Franny beschwert sich über "normale" Menschen:
    „[…] Also jeder ist so. Alles, was die Leute machen, ist so – ich weiß nicht – nicht falsch oder auch nur schäbig oder nicht mal unbedingt dumm. Aber bloß so winzig und bedeutungslos und – es macht einen traurig. Und das Schlimmste daran ist, wenn man auf Boheme macht oder irgend so was Verrücktes, dann passt man sich doch ganz genau wie alle anderen an, bloß auf eine andere Weise.“ (S. 35)

    Franny hat das Theater geschmissen:
    „ Es wurde mir zunehmend peinlich. Ich kam mir allmählich wie eine widerliche kleine Egomanin vor. Ich weiß nicht. Irgendwie fand ich, das war so abgeschmackt, überhaupt spielen zu wollen. Also, dieses ganze Ego. Und wenn ich in einem Stück war und dann hinter der Bühne, wenn das Stück vorbei war, da habe ich mich so gehasst. Die ganzen Egos, die da rumliefen und sich schrecklich gütig und warm vorkamen….“ (S.38)

    „Ich hab’s so satt, immer Ego, Ego, Ego. Meines und das von allen anderen. Ich habe alle satt, die was erreichen wollen, die was Herausragendes machen, jemand interessantes sein wollen und so. Das ist widerlich – ja, jawohl. Es ist mir gleich, was andere sagen.“ (S.39/40)

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    Clara-Jvor 6 Jahren
    Rezension zu "Franny und Zooey" von J. D. Salinger

    Wie der Titel es erahnen lässt, geht es in diesem Buch um Franny und Zooey, die jüngsten Kinder der skurilen Glass Familie.
    Franny ist 20 Jahre alt und am College, sie hat einen tollen Freund und steht als Schauspieleri auf der Bühne. Eigentlich scheint alles super zu laufen, aber sie findet das nicht und stürzt sich in Verzweiflung und fährt zu ihren Eltern nach New York.
    Zooey, 25 Jahre, ein erfolgreicher Fersehschauspieler, lebt noch in der Wohnung der Eltern. Sein Teil beginnt damit, dass er in der Badewanne liegt und einen Brief von Buddy - Salinger alter ego - liest. Seine Mutter kommt herein und verlangt, dass er seine Schwester wieder zur Vernunft bringt. Stundenlang reden die beiden im Badezimmer und es ist einfach nur witzig! Schließlich entschließt sich Zooey, dass er etwas tun muss und geht zu seiner Schwester.
    Für alle, die die Familie Glass nicht kennen: die Kinder, insgesamt sind es 7, sind alle unheimlich schlau und sind unter dem Decknamen "Black" in der Radiosendung "Kluges Kind" aufgetreten. Zooey gibt Seymour, dem ältesten, verstorbenen Bruder, und Buddy die Schuld daran, da sie Franny und ihm schon als sie noch klein waren in allem möglichen unterrichteten. Jetzt sind sie wandelde Lexika, die Informationen wortwörtlich wieder geben können.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde es als Salingers "Meisterwerk" bezeichnen! Es ist witzig, nachdenklich und voller winziger Details,. die das Bühnenbild lebendig werden lassen. Ja, man kann es sich direkt als ein Theaterstück vorstellen. Nur wenige Ortswechsel und lustige Dialoge.
    Man kann es immer wieder lesen, ohne dass es langweilig wird.

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    sumsidies avatar
    sumsidievor 8 Jahren
    Rezension zu "Franny und Zooey" von J. D. Salinger

    Franny und Zooey, die beiden Hauptfiguren sind Anfang 20 und haben genau die Probleme, die man in dem Alter hat. Wer also im Steppenwolf, bei Holden Caufield oder dem jungen Werther noch keine Antworten gefunden hat, kann hier nochmal nachlesen. Aber auch für alle anderen Leser ist dieses Buch ein Evergreen. Franny und Zooey haben wie ihre anderen 5 Geschwister der mehr als nur skurrilen Familie Glass in ihrer Kindheit an der Radiosendung "Kluge Kinder" teilgenommen. Heute sind sie kluge junge Menschen, die an Ihrem Wissen um die Belanglosigkeit der Welt, der Egoismen und dem Streben jemand oder etwas zu sein verzweifeln. Sie fordern das maximale Leben, absolute Ehrlichkeit, Bescheidenheit und scheitern selber an ihren Ansprüchen. Wer also nochmal die großen Fragen des Lebens im harten Jargon Zooeys vorgetragen haben möchte, ist hier genau richtig.

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    kuubis avatar
    kuubivor 10 Jahren
    Rezension zu "Franny und Zooey" von J. D. Salinger

    ein sehr undurchsichtiges buch. bis zum schluss weiß man nicht recht, was man von dem buch halten soll und was eigentlich die kernessenz selbigens ist. und dennoch ist es schwer es aus der hand zu legen...

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    rkuehnes avatar
    rkuehnevor 11 Jahren
    Rezension zu "Franny und Zooey" von J. D. Salinger

    Ein in meinen Augen zu belangloses Buch - zumindest wenn man vorher den Fänger im Roggen gelesen hat.

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    AnnBees avatar
    AnnBeevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wahrscheinlich bin ich zu alt oder zu zynisch, um die (Wohlstands-)Probleme der Protagonisten ernstzunehmen. Sehr nervige Kursivsetzungen.
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