The Catcher in the Rye

von J. D. Salinger 
3,9 Sterne bei394 Bewertungen
The Catcher in the Rye
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (265):
Dreamcatcher13s avatar

Holdens Erkenntnisse über menschliches Handeln regen zum Nachdenken und hibterfragen an - ein Buch essentiell zur Selbstverwirklichung.

Kritisch (37):
the_ocean_of_bookss avatar

Leider sehr langweilig und mit nervigem Protagonisten...hatte mir mehr erhofft, da der Klassiker immer sehr gelobt wird.

Alle 394 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "The Catcher in the Rye"

Anyone who has read J.D. Salinger's New Yorker stories ? particularly A Perfect Day for Bananafish, Uncle Wiggily in Connecticut, The Laughing Man, and For Esme ? With Love and Squalor, will not be surprised by the fact that his first novel is fully of children. The hero-narrator of THE CATCHER IN THE RYE is an ancient child of sixteen, a native New Yorker named Holden Caulfield. Through circumstances that tend to preclude adult, secondhand description, he leaves his prep school in Pennsylvania and goes underground in New York City for three days. The boy himself is at once too simple and too complex for us to make any final comment about him or his story. Perhaps the safest thing we can say about Holden is that he was born in the world not just strongly attracted to beauty but, almost, hopelessly impaled on it. There are many voices in this novel: children's voices, adult voices, underground voices-but Holden's voice is the most eloquent of all. Transcending his own vernacular, yet remaining marvelously faithful to it, he issues a perfectly articulated cry of mixed pain and pleasure. However, like most lovers and clowns and poets of the higher orders, he keeps most of the pain to, and for, himself. The pleasure he gives away, or sets aside, with all his heart. It is there for the reader who can handle it to keep.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780316769174
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:277 Seiten
Verlag:Little Brown & Co
Erscheinungsdatum:29.04.2011

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne141
  • 4 Sterne124
  • 3 Sterne92
  • 2 Sterne26
  • 1 Stern11
  • Sortieren:
    Buchgeschnipsels avatar
    Buchgeschnipselvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Coming-of-age fiction with a twist
    Coming-of-age fiction with a twist

    What a mess of a book. I did not get anything from it. It was just confusing and anxious and the guy pissed me off saying every time the same things. - First, he hated the movies and then the only thing he does is going to the movies? I did not even get how old he is. Where did all that money come from? What is his purpose? He is such a troubled guy who has a lot going on in his mind.
    I forced myself reading this until the very end. That's all I can say, I am truly not able to write down any concrete review.
    THAT was my first thought, I gave it another shot and tried to understand it better. There has to be a reason for everything. I figured out he had to face huge loss with the dying of his brother and there was also this kid that took its life. 
    We get to know a young boy that is going to be an adult, but his mind is a total mess, he thinks about everything and anything and tries to be the man of the situations he gets into. He is afraid to go back home and face his parents after being thrown out of school. He is totally crazy about his kid sister and he really gets along with kids.  It can be a great read and it makes you think a lot. 
    I anyway did not enjoy the writing, I was feeling anxious while reading and everything repeated itself.
    Try it out and let me know what you think. I would love to have an exchange of opinions on that, also if you did read it in German or another language :)
    QUOTE:
    "She knocked me out. I mean it. I was half in love with her by the time we sat down. That's the thing about girls. Every time they do something pretty, even if they're not much to look at, or even if they're sort of stupid, you fall half in love with them, and then you never know where the hell you are. Girls. Jesus Christ. They can drive you crazy. They really can."

    https://buchgeschnipsel.wordpress.com/

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    LaLectures avatar
    LaLecturevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unfassbar unsympathischer Hauptcharakter, grauenhafter Schreibstil und es passiert nichts - Wieso ist das ein Klassiker?
    Einfach nur schrecklich



    Inhalt




    Der 16-jährige Holden ist mal wieder von einer seiner Schulen geflogen und beschließt nach einem Streit spontan, diese noch vor Beginn der Ferien zu verlassen. Nach Hause kann er jedoch nicht, da er nicht will, dass seine Mutter sofort von seinen Verweis erfährt.
    Daher treibt er sich noch einige Tage in New York rum.



    Meinung


    Grob gesagt lege ich bei Büchern auf drei Punkte besonders wert: Handlung, Charaktere und Schreibstil. "The Catcher in The Rye" ("Der Fänger im Roggen") hat es in meinen Augen geschafft, in allen dreien zu versagen.


    Schon auf den ersten Seiten fällt der Schreibstil ins Auge, der von Umgangssprache und ungewöhnlichen Sprechmustern geprägt ist. Holden, der die Geschichte erzählt, spricht in einem ziemlich rohen, unstrukturierten Slang. Er zieht beispielsweise mehrere Wörter zu einem zusammen ("whatsaname" statt "what's her name"), was beim Lesen oft schwer zu entziffern ist, wenn man noch nicht dran gewöhnt ist, oder wiederholt bestimmte, inhaltsleere Formulierungen mehrmals pro Seite (zB. hängt er "and all" oder "or something" an viele Sätze ran oder relativiert Aussagen mit "sort of", unabhängig davon, ob es passend ist oder nicht).
    Zudem nennt er ausnahmslos jede Person, über die er redet, "old", völlig egal ob es sich um seinen "alten" Lehrer, seinen "alter" Schulkameraden oder seine "alte" kleine Schwester handelt.
    Die Formulierung "that kills me" taucht ebenfalls häufig in verschiedenen Kontexten auf, sowohl wenn etwas Holden aufregt, als auch wenn er es toll findet. Andere Dinge machen ihn stets "depressiv" - eine Formulierung, die ebenfalls leicht ihre Wirkung verliert, da er sie inflationär verwendet.
    Insgesamt ist das Buch durch diesen Schreibstil extrem anstrengend zu lesen, da das Auge immer über die ständigen Wortwiederholungen und Stillosigkeiten stolpert, sodass man sich kaum auf den Inhalt konzentrieren kann. Authentizität hin oder her, das war wirklich nicht angenehm zu lesen und es wundert mich, dass Englisch das einzige Fach ist, in dem Holden nicht durchgefallen ist.


    Auch Beleidigungen gehören zu seinem absoluten Lieblings-Repertoire, denn Holden kann scheinbar nichts und niemanden leiden. Selbst wenn er jemanden als "ganz in Ordnung" beschreibt, relativiert er diese Aussage sofort wieder, indem er irgendetwas Negatives zu berichten findet. Zudem ist offenbar jede Person aus seinem Bekanntenkreis und auch alle anderen Menschen, die er trifft, "phony", also heuchlerisch. Das ist vor allem insofern ironisch, dass er sich trotzdem mit ihnen abgibt und sie nie offen kritisiert, was ihn selbst zum Heuchler macht. Doch sich selbst und seine Handlungen reflektiert Holden eigentlich nie.
    Seine negative, sprunghafte und unentschlossene Art macht es schwer, ihm auch nur ein Fünkchen Sympathie entgegenzubringen, was bei mir dazu führte, dass ich auch kaum noch Lust verspürte, mir etwas über seine Erlebnisse und Gedanken durchzulesen.
    Das vermutlich einzig halbwegs sympathische an diesem Protagonisten ist, dass man schnell merkt, dass er mit seinen eigenen Gefühlen nicht umgehen und diese nicht wirklich deuten kann - ein Problem, dass viele Jugendliche in der Pubertät haben.
    Trotz allem stellt sich mir die Frage, wieso "The Catcher in the Rye" gemeinhin als einer der ersten, guten "Coming of Age"-Romane bezeichnet wird, denn zum Glück kenne ich zumindest keinen einzigen Teenager, der sich so verhält wie Holden. Er ist definitiv kein Maßstab und kein Vorbild oder auch nur eine Identifikationsfigur für Jugendliche, die mit dem Erwachsenwerden zu kämpfen haben.


    Das allein hat das Lesen für mich schon sehr schwer gemacht, doch die "Handlung" gab mir den Rest. Das Buch spielt an wenigen Tagen und ist nicht sehr dick, aber dennoch ist J. D. Salinger die zweifelhafte Kunst geglückt, so gut wie gar keine Handlung einzubauen. Holden läuft viel herum, trifft mehr oder weniger freiwillig einige Menschen und ansonsten raucht und trinkt er hauptsächlich und schweift in Erinnerungen oder lenkt vom Thema ab. Durch letzteres wird der Leser immer wieder aus der Bahn geworfen, weil Holden plötzlich mitten in der Erzählung zu einem ehemaligen Klassenkameraden oder Ähnlichem bschweift.
    Man kann weder einen Spannungsbogen noch eine Entwicklung erkennen und bei seinen Erzählungen, wie es zu dem gekommen ist, was er im "Prolog" und "Epilog" erlebt, lässt Holden genau diesen Punkt aus. Man kämpft sich durch drei Tage seines Lebens um am Ende nicht zu wissen, warum er tut, was er tut, oder was er danach tun wird.



    Fazit

    Auf die Gefahr hin, igorant oder ungebildet zu wirken: "Der Fänger im Roggen" gehört zu den schlechtesten Büchern, die ich je gelesen habe. Der Schreibstil ist durch den vielen Slang und die ständig wiederholten Formulierungen extrem anstrengend zu lesen, die Hauptfigur unfassbar unsympathisch und es passiert so gut wie nichts, da Holden, statt eine Geschichte zu erzählen, viel zu viel abschweift. Am Ende weiß man nicht, was der Sinn dieses Buches war. Dafür kann ich nur einen Stern vergeben.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    ichundelaines avatar
    ichundelainevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nach dem dritten Lesen mit Ü30 irgendwie MEH...
    Oh Holden, GROW UP!

    Wie habe ich "The Catcher in the Rye" GELIEBT! Ihn in meinen 20ern immer wieder und wieder gelesen, nun aber, eine ganze Ecke später muss ich feststellen, dass Holden Caulfield eben nicht mit mir mehr oder weniger erwachsen wurde sondern immer noch der zornige, nihilistische kleine Junge mit selbstgemachten Existenzproblemen ist, der er auch früher schon war und keine Katharsis vollzieht. 
    Es gibt durchaus Bücher, die man mit 10, 20, 30, 40 und 80 lesen kann und die immer noch einen Zauber, einen neuen Blickwinkel verheißen, dieses zählt leider nicht dazu.

    Sprachlich mittlerweile wirklich stark in die Jahre gekommen, wirkt die Story um den weltschmerzverzerrten reichen Bubi, der von der mittlerweile vierten Schule fliegt und sich drei Tage in New York gönnt, der alle um sich herum falsch, aufgesetzt und dumm findet (mit Ausnahme seiner Geschwister) trotzdem aktuell. Holden hätte vermutlich auch hashtags wie #wordshurt oder #feelingoffended benutzt und fühlt sich so verloren in der Phase zwischen Jugend und Erwachsenwerden, dass er anschießend in einem Sanatorium landet.


    Aufgrund der Tatsache, dass Holden sich wie ein typischer Teenager verhält, sich "anders" fühlt und trotzdem irgendwie noch ein halbes Kind ist, ist dieses Werk durchaus ein "Coming of Age" Roman, der sich dann doch eher für jüngere Altersgruppen eignet und ausschließlich FREIWILLIG gelesen werden sollte (keine Schullektüre!!!).





    Kommentare: 2
    15
    Teilen
    L
    Luise_4vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schön zu lesen und repräsentiert für mich die Gedanken und Zweifel eines jeden Jugendlichen, in einem übertrieben Maß.
    The cather in the rye

    Der Titel des Buches, hat für mich etwas ganz anderes vom Inhalt vorgegeben, als es eigentlich war. Ich hatte so etwas wie einen Thriller erwartet und war am Anfnag ehrlich gesagt ziehmlich enttäuscht und gelangweilt, als einfach wirklich so gar nichts in der Geschichte voran ging. Ich dachte für mich, dass da doch noch was kommen muss". Erst nach etwa einem Drittel des Buches, habe ich akzeptiert, dass so die Geschichte ist. Von da an hat es mir dann erstaunlicher Weise total gefallen.

    Für mich war das Buch sehr besonders, da man den Hauptprotagonisten Holden, sehr gut kennen lernt und Salinger uns seine Gefühle und Gedanken doch sehr genau preisgibt. Ich fand auch interessant zu lesen, dass Jugendliche vor mehr als 60 Jahren, der Jugend heute gar nicht so unterschiedlich sind, für mich der einzige große unterschied, war das man damals noch keine Handys geschwiege denn Smartphones hatte.

    Alles in allem kann ich das Buch sehr empfehlen. Ich habe es nur in Englisch gelesen, deshalb kann ich über die deutsche Fassung nichts sagen, kann aber behaupten, dass das Buch in relativ einfachem Englisch geschrieben ist.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein emotionales, offenes, ehrliches und kritisches Werk. Das Buch bietet viel Raum für Diskussionen!
    The Catcher in the Rye - J.D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

    Inhalt

    Holden Caulfield, a sixteen-year-old dropout, has just been kicked out of his fourth school. Throughout, Holden dissects the ‘phony’ aspects of society, and the ‘phonies’ themselves: the headmaster whose affability depends on the wealth of the parents, his roommate who scores with girls using sickly-sweet affection.

    Deutsch

    Der 16-jährige Holden Caulfield hat es wieder vermasselt. Zum vierten Mal fliegt er von der Schule. Diesmal, weil er in vier von fünf Fächern die erforderte Leistung nicht erbracht hat und zusätzlich hat er als Manager des Fechtteams der Schule den Fehler begangen, die gesamte Ausrüstung in der U-Bahn zu vergessen, weswegen sein Team nicht teilnehmen konnte.

    Meine Meinung

    Dieses Buch hat mich die halbe Nacht beschäftigt. Ich bin immer wieder aufgewacht und habe darüber nachgedacht. Die meisten von euch haben es bereits in ihrer Jugend gelesen. Ich weiß nicht ob ich als 16-17 Jährige, das Buch geliebt hätte oder nicht. Dann habe ich überlegt, ob ich überhaupt eine Rezension schreibe. Gerade dieses Buch ist so oft besprochen worden und aus verschiedenen Perspektiven analysiert worden. Es gibt Bücher mit Textanalysen ÜBER dieses Buch. Da ist meine Meinung nur ein Tröpfchen im Ozean. Bei Goodreads ist mir aufgefallen, dass man dieses Buch entweder liebt oder hasst. Ich finde, es ist in eine Klasse für sich.

    Holden Caulfield will uns eine Geschichte erzählen, nicht über eine miese Kindheit, sondern über eine total verrückte Zeit, die er kurz vor Weihnachten durchlebt hat. Er ist von der Schule geflogen, von Pencey Prep in Pennsyvannia, die vierte Schule von der er fliegt. Es ist Samstagnachmittag, kurz vor Weihnachten und die Ferien beginnen am Mittwoch, danach soll er nicht zurückkommen. Seine Eltern wissen es noch nicht. Er erzählt von den Ereignissen von eben diesen Samstagnachmittag bis Montagnachmittag.

    Holden ist für mich ein sehr unglücklicher Junge. Sein ältester Bruder D. B. ist ein erfolgreicher Schriftsteller, aber derzeit ist er in Hollywood und schreibt für die Filmindustrie. Holden bewundert D. B. aber gleichzeitig findet er, dass er sein Talent nicht in Hollywood verschwenden sollte. Sein Bruder Allie war auch schriftstellerisch veranlagt und hatte sein Baseballhandschuh mit Gedichten vollgekritzelt. Allie ist aber an Leukämie gestorben und ich denke, Holden hat es nie verwunden. Dann hat Holden eine kleine Schwester, Phoebe, die er über alles liebt. Es gibt vieles, das Holden hasst, aber vor allem hasst er die heuchlerische, verlogene Gesellschaft. Er ist in meinen Augen sehr ambivalent in seinem Empfinden. In der einen Minute liebt er ein bestimmtes Mädchen und in der nächsten hasst er sie regelrecht. Er möchte eine bestimmte Person anrufen, hat aber doch keine Lust darauf.

    Der Erzählstil hat mir wirklich gut gefallen. Die Sprache der Jugend von damals hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, aber vor allem könnte man glauben, dass ein 16-Jähriger diese Geschichte schrieb. Wenn Holden nicht gerade erzählt was er macht dann erfahren wir, was er denkt, teilweise recht wirr. Ich denke er war oft verwirrt. Holden weiß noch nicht wer er eigentlich ist oder wer er sein möchte. Uns ging es in dem Alter auch so, oder? Ich empfand ihn als Kind gefangen in einem erwachsenen Körper, immerhin ist er bereits an die 1.9 groß und hat auch schon einige graue Haare. Vieles deprimiert ihn aber ich war mir unklar ob der Tod seines Bruders Allie der ursprüngliche Grund dafür ist. Er scheint verloren zu sein, sich nirgendwo dazugehörig zu fühlen, wobei hier, die in seinen Augen verlogene Gesellschaft die größte Barriere darstellt.

    Das erwachsenwerden ist nicht einfach und das wird hier anschaulich und glaubwürdig erzählt. Das Erwachen der eigenen Sexualität, der Verlust der Unschuld und das Misstrauen in den Absichten von Erwachsenen werden thematisiert. Die Angst vor dem »Ernst des Lebens« und deswegen gar nicht erwachsen werden wollen. Die amerikanische »Way of Life« wird sozialkritisch unter die Lupe genommen und vor allem negative Seiten aufgezeigt. Erst auf den letzten Seiten macht Holden eine Wandlung durch und fühlt sich richtig glücklich, eine Wandlung, die seine kleine Schwester Phoebe bewirkt. Ein emotionales, offenes, ehrliches und kritisches Werk, auch wenn manche Situationen mir nicht ganz so realitätsnah erschienen. Das Buch bietet viel Raum für Diskussionen!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Phlieges avatar
    Phliegevor 4 Jahren
    Nicht viel dran

    Holden Caulfield ist 16 und gerade von der Schule verwiesen. Er verlässt sie vorzeitig und verbringt drei Tage allein in Manhattan, um sich nicht seinen Eltern stellen zu müssen.

    "The Catcher in the Rye" gehört zu den amerikanischen Klassikern und es gibt bestimmt schlechtere Bücher, die man auf Listen, wie "books to read before you die" setzen kann. Der Schreibstil ist einfach und umgangssprachlich und das Buch halbwegs kurzweilig. Aber nicht so richtig spannend.
    Man begleitet den offensichtlich pubertierenden Holden auf seiner ganz eigenen Odyssee der Einsamkeit. DIe meisten Menschen, die er trifft, verabscheut er. Er umgibt sich hauptsächlich mit Leuten, mit denen er nicht gut reden kann und fühlt sich dadurch noch einsamer. Er verurteilt fast alle, die er trifft als affektiert und falsch. Statt ihnen seine Meinung zu sagen, versucht er es mit vorsichtigen Hinweisen und er lügt. Das stellt er gleich zu Anfang klar. Manchmal fängt er an zu lügen und hört dann nicht mehr auf. Insgesamt ist er in Handeln und Denken oft widersprüchlich oder einfach nur unschlüssig.
    Klar wird auf jedenfall, dass Holden unglücklich ist und nicht weiß, wohin er gehen soll. Und er schläft so wenig, dass mir beim Lesen die Augen vor Müdigkeit gebrannt haben.

    Gesellschaftskritik und der Prozess des Erwachsenwerdens sind in dem Buch klar zu verfolgen. So ein wirkliches Fazit bleibt aber aus. Das Problem wird gezeigt, aber keine Lösung. Und statt mich hinterher damit zu beschäftigen, musste ich erstmal schlafen. Für wen Salinger das Buch geschrieben hat, weiß ich nicht. Für Jugendliche, die das Buch wahrscheinlich oft von der Schule in die Hand gedrückt bekommen, bietet das Buch nicht viel. Außer Seiten voller Flüche.

    Kommentare: 1
    6
    Teilen
    A
    Anni7531vor 5 Jahren
    The catcher in the rye

    This book is another one from the list of books that you have to read before you die. It is a classic, first published in 1951.

    And as I've already written, I'm quite afraid of reading classics because I might not see what others see in it.

    But first about the contents: 16-year-old Holden Caulfield has reached a point in life where you have to decide who you want to be, but he doesn't seem to want to decide. He fails the fourth school he's gone to and now he doesn't know which way to follow.

    The character is very unique, he likes swearing but still he is thinking about life in a way that I've never read about before. Holden questions things like the cinema or concerts and has a very different opinion about the people he gets to know.

    As a reader you don't really get a deep insight into his feelings, sometimes it was really hard for me to understand his emotions because it is up to you to interpret.
    On the one hand I do like to search for a meaning, but I was just too tempted to just read the book and enjoy the humor. You really can do that because the style is very enjoyable but I want to get more out of it and I will probably have to read it again.

    That means that I will definitely buy "The catcher in the rye" for myself in the future after returning it to the library.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    awogflis avatar
    awogflivor 5 Jahren
    Rezension zu "The Catcher in the Rye" von L.D. Salinger

    Eine höchst mittelmäßige langweilige kleine Geschichte. Den Hype darum verstehe ich so überhaupt nicht.
    Ein reicher Bengel ohne wirkliche Ziele aber mit einem Funken Intelligenz im Hirn, der grad aufgrund seiner gelangweilten Faulheit zum wiederholten Mal von der Schule geflogen ist, haut irgenwie ab aber eigentlich doch nicht. Er ist permanent deprimiert, aber außer dass sein Bruder irgendwann einmal an einer Krankheit gestorben ist, hat er so gar keine Probleme, die man  nachvollziehen kann und die seine Ziellosigkeit und sein sinnloses Jammern begründen. Ich kann diese reichen amerikanischen Oberschichttypen mit ihren kleinlichen Luxusproblemchen so gar nicht leiden, geschweige denn möchte ich ein Buch über solch hohle Leute lesen, auch wenn es handwerklich einigermaßen passabel geschrieben ist. Auf Seite 100 habe ich inbrünstig gehofft, dass der Trottel im Central Park in den Teich fällt und endlich stirbt, oder in der Nacht so beiläufig erfriert, das ist ein Buchtod der solchen Leuten passieren sollte, ein Mißgeschick ein peinliches echtes irrtümliches Drama, das sie endlich von den eingebildeten Dramen erlöst, mit denen uns die Autoren immer so langweilen. Aber leider nix ist passiert, keine Erkenntnis wurde gewonnen und das reiche Bürschchen lebt weiter deprimiert wie eh und je --- laaangweilig.

    Warum die Amis dennoch so begeistert von diesem Werk sind, kann ich möglicherweise nun nach meiner Niederschrift doch noch nachvollziehen. Wenn sich in einem Land jemand wie Paris Hilton als Vorbild etabliert, so ist dies genau derselbe Typ Mensch: Reich, ein bisschen gebildet, hohl, oberflächlich, an lächerlichen Luxusproblemen "darbend", diese permanent vor Publikum ausbreitend, völlig selbstunreflektiert.....
    Jaja das ist die Packlrass von der man dort was lesen will.

    GÄÄHN ich bin jetzt müde :-)

    Kommentare: 12
    24
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "The Catcher in the Rye" von J. D. Salinger

    Manche mögen ja (zugegeben, korrekterweise) behaupten, dass in diesem Buch eigentlich gar nichts passiert. Doch dieses "nichts" ist dafür umso intensiver und faszinierender. Es ist schwer zu beschreiben, was dieses Buch so interessant, so außergewöhnlich, so lesenswert macht. Es ist glaube ich einerseits die Tatsache, dass sich in jedem von uns, egal wie alt und erwachsen wir nicht schon alle sein mögen, ein kleiner Holden Caulfield befindet. Andererseits kommt noch hinzu, dass wohl jeder Leser seine eigene Interpretation zu den gelesenen Zeilen finden kann.

    “The best thing, though, in that museum was that everything always stayed right where it was. Nobody'd move. You could go there a hundred thousand times, and that Eskimo would still be just finished catching those two fish [...] Nobody's be different. The only thing that would be different would be you. Not that you'd be so much older or anything. It wouldn't be that, exactly. You'd just be different, that's all.”

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    michella propellas avatar
    michella propellavor 7 Jahren
    Rezension zu "The Catcher in the Rye" von J. D. Salinger

    nothing much ever happens in this book. BE PREPARED. that is, if you wait for any action or scandals to happen: there is none of it. instead, this is the inner struggle of a 16 year old, who is struggling against the world to grow up. a young man who is disappointed and disillusioned, who doesn't trust adults and wishes to be like a kid forever. but then again, he wants to behave like an adult and be one, too. and you begin to ask yourself, "what's going on, why is he struggling so hard?" well, you'll find out if you read between the lines. and you'll see - it is a great book, even if you have managed to grow up properly ; )

    Kommentieren0
    4
    Teilen

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks