J. D. Salinger The Catcher in the Rye

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Inhaltsangabe zu „The Catcher in the Rye“ von J. D. Salinger

Anyone who has read J.D. Salinger's New Yorker stories ? particularly A Perfect Day for Bananafish, Uncle Wiggily in Connecticut, The Laughing Man, and For Esme ? With Love and Squalor, will not be surprised by the fact that his first novel is fully of children. The hero-narrator of THE CATCHER IN THE RYE is an ancient child of sixteen, a native New Yorker named Holden Caulfield. Through circumstances that tend to preclude adult, secondhand description, he leaves his prep school in Pennsylvania and goes underground in New York City for three days. The boy himself is at once too simple and too complex for us to make any final comment about him or his story. Perhaps the safest thing we can say about Holden is that he was born in the world not just strongly attracted to beauty but, almost, hopelessly impaled on it. There are many voices in this novel: children's voices, adult voices, underground voices-but Holden's voice is the most eloquent of all. Transcending his own vernacular, yet remaining marvelously faithful to it, he issues a perfectly articulated cry of mixed pain and pleasure. However, like most lovers and clowns and poets of the higher orders, he keeps most of the pain to, and for, himself. The pleasure he gives away, or sets aside, with all his heart. It is there for the reader who can handle it to keep.

Coming-of-age fiction with a twist

— Buchgeschnipsel

absoluter klassiker, der mich aber leider auch beim zweiten mal lesen nicht wirklich umgehauen hat. dennoch: kanon-pflichtlektüre!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Herausragend! Muss im Kontext der Zeit betrachtet werden.

— SonjaObj

An sich gut lesbar, aber diese schnodderige, arrogante Kackbratze als Erzähler war einfach zu anstrengend, um das Buch zu genießen.

— Arachn0phobiA

Reine Zeitverschwendung

— LaKaro

Reine Zeitver

— LaKaro

Unfassbar unsympathischer Hauptcharakter, grauenhafter Schreibstil und es passiert nichts - Wieso ist das ein Klassiker?

— LaLecture

Nach dem dritten Lesen mit Ü30 irgendwie MEH...

— ichundelaine

Naja, sicherlich seinerzeits bahnbrechend, psychologisch auch gut aufgebaut, aber wenn ich noch einmal irgendwo sunuvabitch lese, dann....

— JessSoul

Sehr schönes Buch, ein Klassiker, der gelesen werden muss

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Coming-of-age fiction with a twist

    The Catcher in the Rye

    Buchgeschnipsel

    04. September 2017 um 10:15

    What a mess of a book. I did not get anything from it. It was just confusing and anxious and the guy pissed me off saying every time the same things. - First, he hated the movies and then the only thing he does is going to the movies? I did not even get how old he is. Where did all that money come from? What is his purpose? He is such a troubled guy who has a lot going on in his mind.I forced myself reading this until the very end. That's all I can say, I am truly not able to write down any concrete review.THAT was my first thought, I gave it another shot and tried to understand it better. There has to be a reason for everything. I figured out he had to face huge loss with the dying of his brother and there was also this kid that took its life. We get to know a young boy that is going to be an adult, but his mind is a total mess, he thinks about everything and anything and tries to be the man of the situations he gets into. He is afraid to go back home and face his parents after being thrown out of school. He is totally crazy about his kid sister and he really gets along with kids.  It can be a great read and it makes you think a lot. I anyway did not enjoy the writing, I was feeling anxious while reading and everything repeated itself.Try it out and let me know what you think. I would love to have an exchange of opinions on that, also if you did read it in German or another language :)QUOTE:"She knocked me out. I mean it. I was half in love with her by the time we sat down. That's the thing about girls. Every time they do something pretty, even if they're not much to look at, or even if they're sort of stupid, you fall half in love with them, and then you never know where the hell you are. Girls. Jesus Christ. They can drive you crazy. They really can."https://buchgeschnipsel.wordpress.com/

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  • Einfach nur schrecklich

    The Catcher in the Rye

    LaLecture

    29. July 2016 um 19:53

    ​Inhalt Der 16-jährige Holden ist mal wieder von einer seiner Schulen geflogen und beschließt nach einem Streit spontan, diese noch vor Beginn der Ferien zu verlassen. Nach Hause kann er jedoch nicht, da er nicht will, dass seine Mutter sofort von seinen Verweis erfährt.Daher treibt er sich noch einige Tage in New York rum.MeinungGrob gesagt lege ich bei Büchern auf drei Punkte besonders wert: Handlung, Charaktere und Schreibstil. "The Catcher in The Rye" ("Der Fänger im Roggen") hat es in meinen Augen geschafft, in allen dreien zu versagen. Schon auf den ersten Seiten fällt der Schreibstil ins Auge, der von Umgangssprache und ungewöhnlichen Sprechmustern geprägt ist. Holden, der die Geschichte erzählt, spricht in einem ziemlich rohen, unstrukturierten Slang. Er zieht beispielsweise mehrere Wörter zu einem zusammen ("whatsaname" statt "what's her name"), was beim Lesen oft schwer zu entziffern ist, wenn man noch nicht dran gewöhnt ist, oder wiederholt bestimmte, inhaltsleere Formulierungen mehrmals pro Seite (zB. hängt er "and all" oder "or something" an viele Sätze ran oder relativiert Aussagen mit "sort of", unabhängig davon, ob es passend ist oder nicht).Zudem nennt er ausnahmslos jede Person, über die er redet, "old", völlig egal ob es sich um seinen "alten" Lehrer, seinen "alter" Schulkameraden oder seine "alte" kleine Schwester handelt.Die Formulierung "that kills me" taucht ebenfalls häufig in verschiedenen Kontexten auf, sowohl wenn etwas Holden aufregt, als auch wenn er es toll findet. Andere Dinge machen ihn stets "depressiv" - eine Formulierung, die ebenfalls leicht ihre Wirkung verliert, da er sie inflationär verwendet.Insgesamt ist das Buch durch diesen Schreibstil extrem anstrengend zu lesen, da das Auge immer über die ständigen Wortwiederholungen und Stillosigkeiten stolpert, sodass man sich kaum auf den Inhalt konzentrieren kann. Authentizität hin oder her, das war wirklich nicht angenehm zu lesen und es wundert mich, dass Englisch das einzige Fach ist, in dem Holden nicht durchgefallen ist.Auch Beleidigungen gehören zu seinem absoluten Lieblings-Repertoire, denn Holden kann scheinbar nichts und niemanden leiden. Selbst wenn er jemanden als "ganz in Ordnung" beschreibt, relativiert er diese Aussage sofort wieder, indem er irgendetwas Negatives zu berichten findet. Zudem ist offenbar jede Person aus seinem Bekanntenkreis und auch alle anderen Menschen, die er trifft, "phony", also heuchlerisch. Das ist vor allem insofern ironisch, dass er sich trotzdem mit ihnen abgibt und sie nie offen kritisiert, was ihn selbst zum Heuchler macht. Doch sich selbst und seine Handlungen reflektiert Holden eigentlich nie.Seine negative, sprunghafte und unentschlossene Art macht es schwer, ihm auch nur ein Fünkchen Sympathie entgegenzubringen, was bei mir dazu führte, dass ich auch kaum noch Lust verspürte, mir etwas über seine Erlebnisse und Gedanken durchzulesen.Das vermutlich einzig halbwegs sympathische an diesem Protagonisten ist, dass man schnell merkt, dass er mit seinen eigenen Gefühlen nicht umgehen und diese nicht wirklich deuten kann - ein Problem, dass viele Jugendliche in der Pubertät haben.Trotz allem stellt sich mir die Frage, wieso "The Catcher in the Rye" gemeinhin als einer der ersten, guten "Coming of Age"-Romane bezeichnet wird, denn zum Glück kenne ich zumindest keinen einzigen Teenager, der sich so verhält wie Holden. Er ist definitiv kein Maßstab und kein Vorbild oder auch nur eine Identifikationsfigur für Jugendliche, die mit dem Erwachsenwerden zu kämpfen haben.Das allein hat das Lesen für mich schon sehr schwer gemacht, doch die "Handlung" gab mir den Rest. Das Buch spielt an wenigen Tagen und ist nicht sehr dick, aber dennoch ist J. D. Salinger die zweifelhafte Kunst geglückt, so gut wie gar keine Handlung einzubauen. Holden läuft viel herum, trifft mehr oder weniger freiwillig einige Menschen und ansonsten raucht und trinkt er hauptsächlich und schweift in Erinnerungen oder lenkt vom Thema ab. Durch letzteres wird der Leser immer wieder aus der Bahn geworfen, weil Holden plötzlich mitten in der Erzählung zu einem ehemaligen Klassenkameraden oder Ähnlichem bschweift.Man kann weder einen Spannungsbogen noch eine Entwicklung erkennen und bei seinen Erzählungen, wie es zu dem gekommen ist, was er im "Prolog" und "Epilog" erlebt, lässt Holden genau diesen Punkt aus. Man kämpft sich durch drei Tage seines Lebens um am Ende nicht zu wissen, warum er tut, was er tut, oder was er danach tun wird.FazitAuf die Gefahr hin, igorant oder ungebildet zu wirken: "Der Fänger im Roggen" gehört zu den schlechtesten Büchern, die ich je gelesen habe. Der Schreibstil ist durch den vielen Slang und die ständig wiederholten Formulierungen extrem anstrengend zu lesen, die Hauptfigur unfassbar unsympathisch und es passiert so gut wie nichts, da Holden, statt eine Geschichte zu erzählen, viel zu viel abschweift. Am Ende weiß man nicht, was der Sinn dieses Buches war. Dafür kann ich nur einen Stern vergeben.

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  • Oh Holden, GROW UP!

    The Catcher in the Rye

    ichundelaine

    30. June 2016 um 19:41

    Wie habe ich "The Catcher in the Rye" GELIEBT! Ihn in meinen 20ern immer wieder und wieder gelesen, nun aber, eine ganze Ecke später muss ich feststellen, dass Holden Caulfield eben nicht mit mir mehr oder weniger erwachsen wurde sondern immer noch der zornige, nihilistische kleine Junge mit selbstgemachten Existenzproblemen ist, der er auch früher schon war und keine Katharsis vollzieht. Es gibt durchaus Bücher, die man mit 10, 20, 30, 40 und 80 lesen kann und die immer noch einen Zauber, einen neuen Blickwinkel verheißen, dieses zählt leider nicht dazu.Sprachlich mittlerweile wirklich stark in die Jahre gekommen, wirkt die Story um den weltschmerzverzerrten reichen Bubi, der von der mittlerweile vierten Schule fliegt und sich drei Tage in New York gönnt, der alle um sich herum falsch, aufgesetzt und dumm findet (mit Ausnahme seiner Geschwister) trotzdem aktuell. Holden hätte vermutlich auch hashtags wie #wordshurt oder #feelingoffended benutzt und fühlt sich so verloren in der Phase zwischen Jugend und Erwachsenwerden, dass er anschießend in einem Sanatorium landet.Aufgrund der Tatsache, dass Holden sich wie ein typischer Teenager verhält, sich "anders" fühlt und trotzdem irgendwie noch ein halbes Kind ist, ist dieses Werk durchaus ein "Coming of Age" Roman, der sich dann doch eher für jüngere Altersgruppen eignet und ausschließlich FREIWILLIG gelesen werden sollte (keine Schullektüre!!!).

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    • 3
  • The cather in the rye

    The Catcher in the Rye

    Luise_4

    02. June 2015 um 20:44

    Der Titel des Buches, hat für mich etwas ganz anderes vom Inhalt vorgegeben, als es eigentlich war. Ich hatte so etwas wie einen Thriller erwartet und war am Anfnag ehrlich gesagt ziehmlich enttäuscht und gelangweilt, als einfach wirklich so gar nichts in der Geschichte voran ging. Ich dachte für mich, dass da doch noch was kommen muss". Erst nach etwa einem Drittel des Buches, habe ich akzeptiert, dass so die Geschichte ist. Von da an hat es mir dann erstaunlicher Weise total gefallen. Für mich war das Buch sehr besonders, da man den Hauptprotagonisten Holden, sehr gut kennen lernt und Salinger uns seine Gefühle und Gedanken doch sehr genau preisgibt. Ich fand auch interessant zu lesen, dass Jugendliche vor mehr als 60 Jahren, der Jugend heute gar nicht so unterschiedlich sind, für mich der einzige große unterschied, war das man damals noch keine Handys geschwiege denn Smartphones hatte. Alles in allem kann ich das Buch sehr empfehlen. Ich habe es nur in Englisch gelesen, deshalb kann ich über die deutsche Fassung nichts sagen, kann aber behaupten, dass das Buch in relativ einfachem Englisch geschrieben ist.

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  • Rezension zu "The Catcher in the Rye" von L.D. Salinger

    The Catcher in the Rye

    awogfli

    Eine höchst mittelmäßige langweilige kleine Geschichte. Den Hype darum verstehe ich so überhaupt nicht. Ein reicher Bengel ohne wirkliche Ziele aber mit einem Funken Intelligenz im Hirn, der grad aufgrund seiner gelangweilten Faulheit zum wiederholten Mal von der Schule geflogen ist, haut irgenwie ab aber eigentlich doch nicht. Er ist permanent deprimiert, aber außer dass sein Bruder irgendwann einmal an einer Krankheit gestorben ist, hat er so gar keine Probleme, die man nachvollziehen kann und die seine Ziellosigkeit und sein sinnloses Jammern begründen. Ich kann diese reichen amerikanischen Oberschichttypen mit ihren kleinlichen Luxusproblemchen so gar nicht leiden, geschweige denn möchte ich ein Buch über solch hohle Leute lesen, auch wenn es handwerklich einigermaßen passabel geschrieben ist. Auf Seite 100 habe ich inbrünstig gehofft, dass der Trottel im Central Park in den Teich fällt und endlich stirbt, oder in der Nacht so beiläufig erfriert, das ist ein Buchtod der solchen Leuten passieren sollte, ein Mißgeschick ein peinliches echtes irrtümliches Drama, das sie endlich von den eingebildeten Dramen erlöst, mit denen uns die Autoren immer so langweilen. Aber leider nix ist passiert, keine Erkenntnis wurde gewonnen und das reiche Bürschchen lebt weiter deprimiert wie eh und je --- laaangweilig. Warum die Amis dennoch so begeistert von diesem Werk sind, kann ich möglicherweise nun nach meiner Niederschrift doch noch nachvollziehen. Wenn sich in einem Land jemand wie Paris Hilton als Vorbild etabliert, so ist dies genau derselbe Typ Mensch: Reich, ein bisschen gebildet, hohl, oberflächlich, an lächerlichen Luxusproblemen "darbend", diese permanent vor Publikum ausbreitend, völlig selbstunreflektiert..... Jaja das ist die Packlrass von der man dort was lesen will. GÄÄHN ich bin jetzt müde :-)

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    • 13

    awogfli

    10. April 2015 um 09:52

    :D

  • The Catcher in the Rye - J.D. Salinger

    The Catcher in the Rye

    Lesen_ist

    26. October 2014 um 17:45

    Der Fänger im Roggen Inhalt Holden Caulfield, a sixteen-year-old dropout, has just been kicked out of his fourth school. Throughout, Holden dissects the ‘phony’ aspects of society, and the ‘phonies’ themselves: the headmaster whose affability depends on the wealth of the parents, his roommate who scores with girls using sickly-sweet affection. Deutsch Der 16-jährige Holden Caulfield hat es wieder vermasselt. Zum vierten Mal fliegt er von der Schule. Diesmal, weil er in vier von fünf Fächern die erforderte Leistung nicht erbracht hat und zusätzlich hat er als Manager des Fechtteams der Schule den Fehler begangen, die gesamte Ausrüstung in der U-Bahn zu vergessen, weswegen sein Team nicht teilnehmen konnte.Meine Meinung Dieses Buch hat mich die halbe Nacht beschäftigt. Ich bin immer wieder aufgewacht und habe darüber nachgedacht. Die meisten von euch haben es bereits in ihrer Jugend gelesen. Ich weiß nicht ob ich als 16-17 Jährige, das Buch geliebt hätte oder nicht. Dann habe ich überlegt, ob ich überhaupt eine Rezension schreibe. Gerade dieses Buch ist so oft besprochen worden und aus verschiedenen Perspektiven analysiert worden. Es gibt Bücher mit Textanalysen ÜBER dieses Buch. Da ist meine Meinung nur ein Tröpfchen im Ozean. Bei Goodreads ist mir aufgefallen, dass man dieses Buch entweder liebt oder hasst. Ich finde, es ist in eine Klasse für sich. Holden Caulfield will uns eine Geschichte erzählen, nicht über eine miese Kindheit, sondern über eine total verrückte Zeit, die er kurz vor Weihnachten durchlebt hat. Er ist von der Schule geflogen, von Pencey Prep in Pennsyvannia, die vierte Schule von der er fliegt. Es ist Samstagnachmittag, kurz vor Weihnachten und die Ferien beginnen am Mittwoch, danach soll er nicht zurückkommen. Seine Eltern wissen es noch nicht. Er erzählt von den Ereignissen von eben diesen Samstagnachmittag bis Montagnachmittag. Holden ist für mich ein sehr unglücklicher Junge. Sein ältester Bruder D. B. ist ein erfolgreicher Schriftsteller, aber derzeit ist er in Hollywood und schreibt für die Filmindustrie. Holden bewundert D. B. aber gleichzeitig findet er, dass er sein Talent nicht in Hollywood verschwenden sollte. Sein Bruder Allie war auch schriftstellerisch veranlagt und hatte sein Baseballhandschuh mit Gedichten vollgekritzelt. Allie ist aber an Leukämie gestorben und ich denke, Holden hat es nie verwunden. Dann hat Holden eine kleine Schwester, Phoebe, die er über alles liebt. Es gibt vieles, das Holden hasst, aber vor allem hasst er die heuchlerische, verlogene Gesellschaft. Er ist in meinen Augen sehr ambivalent in seinem Empfinden. In der einen Minute liebt er ein bestimmtes Mädchen und in der nächsten hasst er sie regelrecht. Er möchte eine bestimmte Person anrufen, hat aber doch keine Lust darauf. Der Erzählstil hat mir wirklich gut gefallen. Die Sprache der Jugend von damals hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, aber vor allem könnte man glauben, dass ein 16-Jähriger diese Geschichte schrieb. Wenn Holden nicht gerade erzählt was er macht dann erfahren wir, was er denkt, teilweise recht wirr. Ich denke er war oft verwirrt. Holden weiß noch nicht wer er eigentlich ist oder wer er sein möchte. Uns ging es in dem Alter auch so, oder? Ich empfand ihn als Kind gefangen in einem erwachsenen Körper, immerhin ist er bereits an die 1.9 groß und hat auch schon einige graue Haare. Vieles deprimiert ihn aber ich war mir unklar ob der Tod seines Bruders Allie der ursprüngliche Grund dafür ist. Er scheint verloren zu sein, sich nirgendwo dazugehörig zu fühlen, wobei hier, die in seinen Augen verlogene Gesellschaft die größte Barriere darstellt. Das erwachsenwerden ist nicht einfach und das wird hier anschaulich und glaubwürdig erzählt. Das Erwachen der eigenen Sexualität, der Verlust der Unschuld und das Misstrauen in den Absichten von Erwachsenen werden thematisiert. Die Angst vor dem »Ernst des Lebens« und deswegen gar nicht erwachsen werden wollen. Die amerikanische »Way of Life« wird sozialkritisch unter die Lupe genommen und vor allem negative Seiten aufgezeigt. Erst auf den letzten Seiten macht Holden eine Wandlung durch und fühlt sich richtig glücklich, eine Wandlung, die seine kleine Schwester Phoebe bewirkt. Ein emotionales, offenes, ehrliches und kritisches Werk, auch wenn manche Situationen mir nicht ganz so realitätsnah erschienen. Das Buch bietet viel Raum für Diskussionen!

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  • Nicht viel dran

    The Catcher in the Rye

    Phliege

    Holden Caulfield ist 16 und gerade von der Schule verwiesen. Er verlässt sie vorzeitig und verbringt drei Tage allein in Manhattan, um sich nicht seinen Eltern stellen zu müssen. "The Catcher in the Rye" gehört zu den amerikanischen Klassikern und es gibt bestimmt schlechtere Bücher, die man auf Listen, wie "books to read before you die" setzen kann. Der Schreibstil ist einfach und umgangssprachlich und das Buch halbwegs kurzweilig. Aber nicht so richtig spannend. Man begleitet den offensichtlich pubertierenden Holden auf seiner ganz eigenen Odyssee der Einsamkeit. DIe meisten Menschen, die er trifft, verabscheut er. Er umgibt sich hauptsächlich mit Leuten, mit denen er nicht gut reden kann und fühlt sich dadurch noch einsamer. Er verurteilt fast alle, die er trifft als affektiert und falsch. Statt ihnen seine Meinung zu sagen, versucht er es mit vorsichtigen Hinweisen und er lügt. Das stellt er gleich zu Anfang klar. Manchmal fängt er an zu lügen und hört dann nicht mehr auf. Insgesamt ist er in Handeln und Denken oft widersprüchlich oder einfach nur unschlüssig. Klar wird auf jedenfall, dass Holden unglücklich ist und nicht weiß, wohin er gehen soll. Und er schläft so wenig, dass mir beim Lesen die Augen vor Müdigkeit gebrannt haben. Gesellschaftskritik und der Prozess des Erwachsenwerdens sind in dem Buch klar zu verfolgen. So ein wirkliches Fazit bleibt aber aus. Das Problem wird gezeigt, aber keine Lösung. Und statt mich hinterher damit zu beschäftigen, musste ich erstmal schlafen. Für wen Salinger das Buch geschrieben hat, weiß ich nicht. Für Jugendliche, die das Buch wahrscheinlich oft von der Schule in die Hand gedrückt bekommen, bietet das Buch nicht viel. Außer Seiten voller Flüche.

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    • 2

    TimFinnegan

    15. October 2014 um 11:57
  • The catcher in the rye

    The Catcher in the Rye

    Anni7531

    22. September 2013 um 19:42

    This book is another one from the list of books that you have to read before you die. It is a classic, first published in 1951. And as I've already written, I'm quite afraid of reading classics because I might not see what others see in it. But first about the contents: 16-year-old Holden Caulfield has reached a point in life where you have to decide who you want to be, but he doesn't seem to want to decide. He fails the fourth school he's gone to and now he doesn't know which way to follow. The character is very unique, he likes swearing but still he is thinking about life in a way that I've never read about before. Holden questions things like the cinema or concerts and has a very different opinion about the people he gets to know. As a reader you don't really get a deep insight into his feelings, sometimes it was really hard for me to understand his emotions because it is up to you to interpret. On the one hand I do like to search for a meaning, but I was just too tempted to just read the book and enjoy the humor. You really can do that because the style is very enjoyable but I want to get more out of it and I will probably have to read it again. That means that I will definitely buy "The catcher in the rye" for myself in the future after returning it to the library.

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  • Rezension zu "The Catcher in the Rye" von J. D. Salinger

    The Catcher in the Rye

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. September 2012 um 19:08

    Manche mögen ja (zugegeben, korrekterweise) behaupten, dass in diesem Buch eigentlich gar nichts passiert. Doch dieses "nichts" ist dafür umso intensiver und faszinierender. Es ist schwer zu beschreiben, was dieses Buch so interessant, so außergewöhnlich, so lesenswert macht. Es ist glaube ich einerseits die Tatsache, dass sich in jedem von uns, egal wie alt und erwachsen wir nicht schon alle sein mögen, ein kleiner Holden Caulfield befindet. Andererseits kommt noch hinzu, dass wohl jeder Leser seine eigene Interpretation zu den gelesenen Zeilen finden kann. “The best thing, though, in that museum was that everything always stayed right where it was. Nobody'd move. You could go there a hundred thousand times, and that Eskimo would still be just finished catching those two fish [...] Nobody's be different. The only thing that would be different would be you. Not that you'd be so much older or anything. It wouldn't be that, exactly. You'd just be different, that's all.”

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  • Rezension zu "The Catcher in the Rye" von J. D. Salinger

    The Catcher in the Rye

    Hunnybunny

    29. May 2012 um 11:58

    Ein wirklich aussergwöhnliches Buch denn - obwohl wirklich fast nichts passiert - ich konnte nicht aufhören es zu lesen. Das Buch handelt von dem 17 jährigen Holden Caulfield der uns von seiner 3-tägigen Odysee, die mit seinem Rausschmiss aus der renomierten Schule Pencey Prep beginnt, erzählt. Von da an liesst sich das Buch sehr flüssig, immer wieder mit Absprüngen in die Vergangenheit und aber auch mit Holden's Wunschvorstellungen. Holden an sich ist ein bemitleidenswerter Junge, der im Leben nicht so richtig weiss, was er damit eigentlich anfangen soll. Er macht sich nicht viel aus den Dingen, die passieren, ist aber ein bodenständiger und sehr friedensbezogener Junge. Seine emotionalität ist beeindruckend, für einen Jungen seines Alters und lässt den Leser stellenweise richtig mitfühlen. Gerade seine Beziehung zu seiner Schwester und wie er über sie erzählt ist schon herzerweichend, wenn ich das mal so sagen darf. Ich dachte am Anfang der Typ begeht selbstmord, hundert pro. Er hat wirklich wenig schöne Dinge erlebt, der Holden. Und im Grunde hat er mit allem was er sagt recht. Die Welt ist ein grausamer Ort, voll mit falschen Menschen und es ist schwer sich mit den eigenen Prinzipien und Vorstellungen zurecht zu finden. Aber so bemitleidenswert er auch ist, er kämpft im Endeffekt immer weiter und nimmt dabei auch noch ein großes Maß an Rücksicht für seine Mitmenschen. Ich habe ihn jedenfalls in meine "anti-hero-hall-of-fame" mit aufgenommen. Ich empfehle das Buch wärmstes für jeden, der auch ohne Action auskommt, sich Gedanken über die Welt in der wir leben machen möchte und Oberflächlichkeit verabscheut.

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  • Rezension zu "The Catcher in the Rye. Der Fänger im Roggen, englische Ausgabe" von J. D. Salinger

    The Catcher in the Rye

    vormi

    Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Ein Klassiker, den ich im Original lesen wollte. Und nun habe ich das Buch abgebrochen, auf der Hälfte. Der Sinn verschließt sich mir leider vollständig. Ich verstehe leider gar nicht, was der Autor mir sagen will. Wie konnte das denn ein Klassiker werden? Das einzige, was mich wirklich sehr erstaunt hat, war das die Sprache für ein 70 Jahre altes Buch, sehr modern war. Und auch die angekündigte Ironie habe ich erkannt. Dafür gibt es auch die 2 Sterne. Aber nur die Sprache macht für mich kein Buch aus. Es sollte vom Inhalt her verständlich und nachvollziehbar sein. Mit so einem Beispiel werden einem die Klassiker echt vermiest. Mein Bedauern auch an alle Schüler, die mit dem Buch während ihrer Schulzeit malträtiert wurden. Kein Wunder das manche Schüler nie wieder ein Buch in die Hand nehmen:-(

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    • 2
  • Rezension zu "The Catcher in the Rye" von J. D. Salinger

    The Catcher in the Rye

    michella propella

    19. October 2011 um 20:21

    nothing much ever happens in this book. BE PREPARED. that is, if you wait for any action or scandals to happen: there is none of it. instead, this is the inner struggle of a 16 year old, who is struggling against the world to grow up. a young man who is disappointed and disillusioned, who doesn't trust adults and wishes to be like a kid forever. but then again, he wants to behave like an adult and be one, too. and you begin to ask yourself, "what's going on, why is he struggling so hard?" well, you'll find out if you read between the lines. and you'll see - it is a great book, even if you have managed to grow up properly ; )

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  • Rezension zu "The Catcher in the Rye" von J. D. Salinger

    The Catcher in the Rye

    100Buecher

    12. September 2011 um 19:38

    Mein Lieblingszitat: "I was half in love with her by the time we sat down. That's the thing about girls. Every time they do something pretty, even if they're not much to look at, or even if they're sort of stupid, you fall half in love with them, and then you never know, where the hell you are. Girls. Jesus Christ. They can drive you crazy. They really can." - Tja ähm. Uff. Nach Emily Brontes wundervoll poetischem Erzählstil eines alten Englands kam dann jetzt Catcher in the Rye. Hm. Irgendwie fällt es mir schwer, zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben, ich drück mich jetzt schon seit fast 2 Wochen davor. Erstmal ein paar Fakten zum Buch: 1. The Catcher in the Rye gehört zu den meist zensierten Büchern in den USA. 2. 1960 wurde ein Lehrer gefeuert, weil er es im Unterricht durchgenommen hatte. 3. Das Buch enthält in der Originalausgabe 255 mal den Begriff „goddam“ und 44 „fucks“. 4. Der Roman wurde damals aus verschiedenen Gründen kontrovers diskutiert, unter anderem wegen seiner vulgären Ausdrucksweise, Blasphemie, dem Untergraben von Familienwerten, der "Ermunterung zur Rebellion" (mein Favorit) und der Anstiftung zum Trinken, Rauchen und zur Promiskuität (!). 5. Das Buch hat mich trotzdem ein bisschen gelangweilt. (Toll gemacht Frau Roche, die heutigen Leser sind einfach durch nichts mehr zu schocken!) - So. Das wäre das und nun zur Geschichte. Holden Caulfield ist ein amerikanischer Teenager, der es zur Erzählzeit 1949 schon diverse Male geschafft hat, von verschiedenen Schulen zu fliegen. Sowohl seine Familie als auch seine Lehrer verstehen das nicht, denn eigentlich ist er ziemlich intelligent. Er findet aber leider alles was von ihm verlangt wird total sinnlos und nervig. Teenie halt. Nun ist er also mal wieder überall durchgefallen. Und während er seine Schule ein paar Tage vor den Weihnachtsferien verlässt und tagelang New York durchstreift, damit seiner Familie nichts auffällt, teilt er seine Gedanken mit dem Leser. Holden ist ein hochsensibler Junge, der weit reifer ist als seine 16 Jahre, der auf ältere Frauen steht und der seine Geschwister über alles liebt. Außerdem ist er auch vollkommen überfordert mit der Welt und leidet an einer Krankheit, die alle Teenager durchmachen: Erwachsen werden. Nur dass es Holden sehr viel härter trifft als die meisten anderen. Die ganze Schwermut der Welt liegt auf seinen Schultern und Holden bemüht sich redlich darum, dass sie dort auch bleibt. - Das New York der beginnenden 50er Jahre ist das New York der schwingenden Tellerröcke, der Zigarren, der Barsängerinnen, die auf einem Piano sitzen und mit rauchiger Stimme ins Publikum hauchen. Das New York der alten Postkarten. Eine Zeit, als Männer noch tanzen konnten. Ein New York, in das ich mich verliebt habe. Ich habe die kleinen Details aufgesogen, die Holden auf seinem Streifzug in Nebensätzen erwähnt. Holden spricht eigentlich nur in Nebensätzen, er schmeißt seine Gedanken so hin, aufsammeln muss man sie selbst. Gerade dieser Charakterzug des Buches ist der Grund, warum es auch heute noch im Englisch Unterricht durchgenommen wird; An den Gedankenbrocken kann man sich einen Wolf interpretieren! Und es handelt sich hier eindeutig um ein Buch, dass man um so besser findet, je mehr man darüber nachdenkt. Aber hach - ich bin doch nicht mehr in der Schule, ich hätte einfach gern ein bisschen mehr von der Geschichte gehabt, das ich mir nicht selbst zusammenreimen muss. Holden ist ein Träumer, ein Gentleman und ganz lieber. Außerdem möchte man ihn die Hälfte des Buches packen und ohrfeigen. Nichts ist leicht oder fröhlich, alles ist scheiße und alle sind "phony". Und jetzt werde ich tatsächlich etwas ganz schlimmes machen: Ich werde J.D. Salingers Schreibstil kritisieren. Was ja an sich total bescheuert ist, denn schließlich macht genau dieser Schreibstil das Buch zu etwas Besonderem. Leider ändert das nichts daran, dass er mir extrem auf den Keks gegangen ist! Ich war auch mal 16 und ich weiß, das ich SO nicht geschrieben hab. So Teenie. Ich hatte das Gefühl, dass jemand Erwachsenes ein bisschen zu bemüht war jugendlich zu schreiben. Und das war echt anstrengend, denn ich musste mich bemühen, den Jungen zu sehen und nicht den Erzähler.. - Ansonsten: Viel versteckter Charme, viel Trotz, viel Sensibilität, nicht ganz so viel Spannungskurve. Trotzdem ist der Catcher in the Rye - eine Figur die Holden aufgrund eines Missverständnisses für einen Beschützer der Unschuld von Kindern hält - ein Buch, das man gelesen haben sollte. Es macht nachdenklich, mitleidig, manchmal nostalgisch und einfach verdammt froh, endlich erwachsen zu sein!

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  • Rezension zu "THE CATCHER IN THE RYE" von J. D. Salinger

    The Catcher in the Rye

    Cara_Elea

    10. September 2011 um 09:44

    INHALT Agerstown, Pennsylvania. Der 16-jährige Holden Caulfield ist mal wieder von der Schule geflogen, weil er durch fast alle Prüfungen durchgefallen ist. Es ist nur ein paar Tage vor den Weihnachtsferien und Holden entschließt sich, die letzten Schultage vor den Ferien sausen zu lassen - die Oberflächlichkeit und das Gehabe seiner Mitschüler geht ihm sowieso auf die Nerven. Er nimmt den Zug nach New York City, wo seine Eltern wohnen. Allerdings traut er sich nicht nach Hause, weil er weiß, dass seine Eltern nicht begeistert sein werden, dass er sie wieder enttäuscht hat und sie wieder ein neues Internat für ihn finden müssen..... So steigt Holden in NY in einem ziemlich billigen Hotel ab und versucht, sich die Zeit zu vertreiben. Er streift durch Manhattan, versucht, sich zu unterhalten, wird aber immer depressiver.....Wird er sich nach Hause trauen? REZENSION Der Fänger im Roggen hat mich teilweise begeistert und teilweise genervt. Es ist zugebenermaßen ein überaus interessantes Buch über das Aufwachsen, Ideale, Zukunfsperspektiven und menschliche Nähe. Der Schreibstil dieses Klassikers ist beeindruckend, außergewöhnlich, aber auch sehr anstrengend. Denn Holden erzählt dem Leser seine Geschichte, wie es ihm gerade passt. Sprich: Das Buch ist komplett im umgangsprachlichen Stil geschrieben, einen schönen Satzbau wird man vergebens suchen und gefühlt jeder zweite Satz endet mit "and all" oder "or anything". Das Buch ist meiner Meinung nach auch nicht besonders spannend geschrieben, aber man will trotzdem weiterlesen, weil Holden ein sehr faszinierender Protagonist ist. Es ist ein Buch über die Diskrepanzen zwischen der Welt der Erwachsenden und der Welt der Heranwachsenden und es ist ein Buch, was vielen Jugendlichen aus der Seele sprechen wird und viel Identifikationspotential bietet, denn viele von Holdens Gedanken werden einem bekannt vorkommen. Wer hat(te) als Jugendlicher nicht das Gefühl, dass alle Erwachsenen sich oberflächlich und heuchlerisch verhalten? Wer will /wollte sein Leben als Jugendlicher nicht selbst in die Hand nehmen und gegen gesellschaftliche Konventionen rebellieren? Man muss in diesem Buch viel zwischen den Zeilen lesen, denn Holden gibt mehr über sich selbst Preis, als er vielleicht denkt. So ist es auch ein trauriges Buch, eines, das zum Nachdenken anregt. Eines, welches man sich vielleicht "schön lesen" muss. FAZIT Ein Buch über Jugend und jugendliche Denkweisen, welches noch länger im Kopf bleibt. Der Sprachstil ist teilweise anstrengend, aber auch sehr eindrucksvoll. Für mich ein must-read und ich kann gut verstehen, warum es ein Klassiker wurde.

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  • Rezension zu "The Catcher in the Rye" von J. D. Salinger

    The Catcher in the Rye

    nothanks

    25. August 2011 um 21:13

    „The Catcher in the Rye“, oder im deutschen „Der Fänger im Roggen“, handelt von dem 16-Jährigen Holden, den man um die Weihnachtszeit herum durch sein Leben begleitet. Gerade von der Schule geflogen, versucht er so weit es geht den Moment hinauszuzögern, bis er seinen Eltern genau diese Neuigkeiten mitteilt. Währenddessen irrt Holden ziellos umher, ohne jeglichen Plan, und erlebt einige für ihn unerfreuliche Sachen. J. D. Salinger's „The Catcher in the Rye“ scheint auch nach 60 Jahren von der Sprache her aktuell. Jedoch muss auch gesagt sein, dass sich in dem Buch ständige Wiederholungen bestimmter Wörter finden, die nach einiger Zeit mehr als nervig sind. Zwar kann man sich nicht großartig beklagen, da man dieses schon „erahnen“ hätte können, als der Protagonist einen schon anfangs darauf aufmerksam macht, dass er einen nicht wirklich großen Wortschatz besitzt. Die Geschichte um Holden, den 16-Jährigen, manchmal recht „komischen“ und gewöhnungsbedürftigen, für manche bestimmt auch nervigen, Protagonisten J. D. Salinger's Werks „The Catcher in the Rye“ hat mich auch nach dem Lesen stets vor die Frage gestellt, worum es denn nun wirklich geht. Holden irrt ziellos umher, um den Moment hinauszuzögern, an dem er seinen Eltern endlich sagen muss, dass er von der Schule geflogen ist. Und das ist es, was mir in Erinnerung geblieben ist, wenn ich an das Buch zurückdenke. Natürlich, er erlebt auch das ein oder andere, für ihn nicht wirklich angenehme, aber das hat zur letztendlichen Geschichte und deren (offenen) Ausgang kaum etwas beigetragen. Genauso wie seine Gefühle zu einer alten „Freundin“, wenn man sie denn so nennen kann, welche ihn sogar zu einer Prügelei mit seinem Zimmergenossen getrieben haben. Denn schlussendlich kam diese Freundin nie wirklich näher als in Erzählungen von Holden vor, weswegen das Handeln des Protagonisten alles andere als nachvollziehbar war. Erst gegen Ende wurde die Geschichte für mich ein wenig interessanter, aber das auch nur, weil Holden's kleine Schwester Phoebe zum Einsatz kam. Ich weiß nicht wieso, aber sie war mit die einzige Person in der ganzen Geschichte die mir sympathisch war. Positiv überrascht hat mich an diesem Werk nur die Sprache, die auch nach 60 Jahren recht aktuell scheint. Ansonsten kann ich nur sagen, dass „The Catcher in the Rye“ von J. D. Salinger für mich nicht gerade der beste Einstieg in die Welt der Klassiker war.

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