Hillbilly Elegy: A Memoir of a Family and Culture in Crisis

von J. D. Vance 
3,2 Sterne bei5 Bewertungen
Hillbilly Elegy: A Memoir of a Family and Culture in Crisis
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

D

Autobiographie eines ,normalen Menschen', der zu dem erst 31 war und doch so viel zu sagen hat.

ichundelaines avatar

Interessanter Einblick in die Hillbilly Kultur und eine wunderschöne Großeltern-Enkel Beziehung, die letzterem den sozialen Aufstieg ebnete

Alle 5 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780008220563
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:William Collins
Erscheinungsdatum:01.06.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.09.2016 bei HarperCollins Publishers Limited erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    D
    Don_Akimvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Autobiographie eines ,normalen Menschen', der zu dem erst 31 war und doch so viel zu sagen hat.
    Wow! Tolles Buch aus einer uns fernen Welt!

    Ein mutmachendes Buch, dass von einem Nichtliteraten sehr gut geschrieben wurde. Das Leben meint es nicht immer gut mit einem, und trotz widrigster Startvoraussetzungen und ein wenig Glück kann man es doch schaffen... Ich habe das Buch verschlungen...

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    ichundelaines avatar
    ichundelainevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessanter Einblick in die Hillbilly Kultur und eine wunderschöne Großeltern-Enkel Beziehung, die letzterem den sozialen Aufstieg ebnete
    Welcome to Hillbilly Country

    "I want people to understand, what happens in the lives of the poor and the psychological impact that spiritual and material poverty has on their children. I want people to understand the American dream as my family and I encountered it."

    Unter einem Hillbilly versteht man qua Definition ein Landei oder einen Hinterwälder, der aus den entlegenen, eher dünnbesidelten, ländlichen Staaten wie Alabama oder Kentucky kommt. Teilweise wird er auch mit White Trash gleichgesetzt, also der Sorte Mensch, die in Trailerparks haust, 8 Kinder von 5 verschiedenen Vätern hat, von der Stütze lebt, im Schlafanzug (oder weniger) bei Walmart einkauft und sich bei Jerry Springer gegenseitig an die Gurgel geht. 

    J.D. Vance Familie gehörte zu den tausenden von Hillbillys, die in der Mitte des letzten Jahrhunderts aufbrachen in die industriellen Hotspots der amerikanischen Nation und ihren Livestyle aus Kentucky und den anderen Staaten mitnahmen. Auch in seiner Familie waren und sind Alkohol- und Drogenmissbrauch so wie physische Gewalt an der Tagesordnung. Doch gibt es in seinem Leben einen Lichtblick: seine Großeltern. Diese bewahrten ihn vor einer Pflegefamilie und seiner drogenabhängigen Mutter, motivierten ihn zu guten Schulleistungen und obwohl seine Oma ein Gewehr neben ihrem Sessel liegen hatte, hat er nun einen Abschluss in Jura von der Prestige Universität Yale.

    In Hillbilly Elegy beschreibt Vance seine Kindheit und den steinigen Weg zu einer Eliteuniversität. Er schildert die Probleme, mit denen sich die Arbeiterklasse konfrontiert sieht und die Entwicklungen in Landstrichen, nachdem die Hauptarbeitgeber (große Fabriken) dort dicht gemacht haben. Anders als beispielsweise Linda Tirado in "Hand to Mouth" klagt er nicht primär das System sondern eher das kulturelle Gefüge in der Unterschicht an, in der gute Noten als schwul oder uncool gelten und mehr über harte Arbeit gesprochen als tatsächlich gearbeitet wird. Des Weiteren erklärt er, warum eine Volksgruppe, die traditionell demokratisch gewählt hat, plötzlich ihre Kreuzchen beim größten konservativen Kapitalisten Trump setzt. 

    "The problems that I saw (...) run far deeper than macroeconomic trends and policy. Too many young men immune to hard work."

    Der Author präsentiert hier ein differenziertes Bild als Tirado, mich nerven allerdings der krasse Patriotismus, der ständig im Subtext mitschwingt und die Glorifizierung des Militärdienstes. Auch fand ich es sehr befremdlich, dass der Mann mit Anfang 20 noch denkt, dass Tarnhose und Springerstiefel adäquate Kleidung für ein Bewerbungsgespräch sind, nachdem ihm die 4-jährige Ausbildung bei den Marines "so viel" beigebracht hat. 

    Ich kann nachvollziehen, dass ihm der Akademiker-Habitus an den Universitäten fremd war, allerdings nicht, dass er sich auch zum Außenseiter machte, indem er nur mit Menschen rumhing, die einen ähnlichen Werdegang wie er hatten und generell allem skeptisch gegenüber stand. 

    Hillbilly Elegy ist ein sehr interessanter Einblick in eine amerikanische Kulturform, die vielen fremd ist und erzählt den American Dream auf eine andere Art und Weise. Der Author bemüht sich um Differenzierung, bekommt das aber nur bedingt hin. Trotzdem bekommt das Buch von mir eine klare Leseempfehlung!

    Kommentieren0
    23
    Teilen
    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 3 Monaten
    Unas avatar
    Unavor 6 Monaten
    Jas_Min1s avatar
    Jas_Min1vor 10 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks