J. Gipfelbasilisk

 4,8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Die Myzelchroniken, Die Myzelchroniken und weiteren Büchern.
Autorenbild von J. Gipfelbasilisk (©Privat)

Lebenslauf

Gipfelbasilisk wohnt mit seinem Mann in einem 300 Jahre alten Haus. Er liebt den Harz, die Natur und seinen verwilderten Garten, in dem sich so mancher Pilz findet. Sein Bücherregal wird von den Genres Horror und Fantasy dominiert. Neben seiner Autorentätigkeit streamt er auf Twitch.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von J. Gipfelbasilisk

Cover des Buches Die Myzelchroniken (ISBN: 9783347790452)

Die Myzelchroniken

(5)
Erschienen am 30.09.2023
Cover des Buches Die Anderen: eine Kurzgeschichte (ISBN: B0C8DGSWZZ)

Die Anderen: eine Kurzgeschichte

(0)
Erschienen am 16.06.2023
Cover des Buches Die Myzelchroniken (ISBN: 9783384275608)

Die Myzelchroniken

(0)
Erschienen am 21.09.2024

Neue Rezensionen zu J. Gipfelbasilisk

Cover des Buches Die Myzelchroniken (ISBN: 9783347790452)
MESZs avatar

Rezension zu "Die Myzelchroniken" von J. Gipfelbasilisk

MESZ
Eine Welt voller Pilze

Ich hätte niemals gedacht,.dass mir ein Buch über einen Pilz als Protagonisten, so gut gefällt.

Die Geschichte hat mich sofort in Ihren Bann gezogen. Insbesondere die Wahl des Protagonisten und die anschauliche Darstellung Ihrerls Lebens und Ihres Alltages. Besonders schön fand ich auch das Thema Diversität in all seinen Facetten. 


Es hat mir sehr gut gefallen und ich werde auch die anderen Bände lesen. 

Cover des Buches Die Myzelchroniken (ISBN: 9783347790452)
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Rezension zu "Die Myzelchroniken" von J. Gipfelbasilisk

Wanderdrache
Unkonventionell und unterhaltsam

Ein Fantasybuch über Pilze ist mal was anderes. Der Roman zählt nur ca. 240 Seiten, aber die waren unterhaltsam, wenn auch nicht komplex.

 

Schreibstil:

 

Der Schreibstil ist flüssig. Für meinen Geschmack dürfte es mehr Bilder und Metaphern geben, aber insgesamt lässt sich der Text lesen. Dass es auch einige Erklärungen gibt, die manchmal etwas bremsen, liegt in der Natur der Dinge: Man kann kaum ein Buch mit einem derart komplexen Worldbuilding lesen, ohne dass manches erklärt werden muss. Hin und wieder waren mir die Dialoge allerdings zu gekünstelt.

 

4 Sterne

 

Charaktere:

 

Wirklich Tiefgang besitzen die Figuren nicht. Ich fand es in Ordnung, ihnen zu folgen, aber mehr auch nicht. Da ist Luft nach oben.

 

3 Sterne

 

Handlung und Struktur:

 

Die Kapitel und die darin enthaltenen Abschnitte sind kurz, was ich als angenehm empfand, weil sie sich dadurch schnell weglesen lassen. Sieht man von den dem Worldbuilding geschuldeten Erklärungen (ich erwähnte es bereits) ab, ist die Handlung stringent. Sicher ist sie nicht sonderlich komplex. Es ist eben eine Abenteuerreise. Die fand ich aber durchaus auf ihre Art und Weise unterhaltsam.

 

4,5 Sterne

 

Tiefgang:

 

Der Roman wirbt für mehr Respekt und Toleranz gegenüber Mitmenschen (oder Pilzen?) in ganz unterschiedlichen Bereichen. Diese Botschaft war mir an vielen Stellen etwas zu offensichtlich, das hätte man vielleicht auch geschickter verpacken können. Letztlich ist das aber auch einfach eine Frage der Zielgruppe – für jüngere Leser*innen passt es bestimmt.

 

Allerdings, das sei angemerkt, gab es auch eine für mich unnötig brutale Wendung, die nicht ganz zu der Zielgruppe passen will, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, dass sich der Autor nicht wirklich entscheiden konnte, für wen er eigentlich schreibt. Für Erwachsene? Dann hätte manchmal der Ton anders, die Botschaft subtiler und die Handlung komplexer sein müssen. Für Jugendliche? Dann aber bitte ohne Gewalt gegen Kinder.

 

4 Sterne

 

Worldbuilding:

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es etwas Vergleichbares gibt: einen Fantasyroman über Pilzvölker. Das ist definitiv was anderes und hier verbirgt sich viel Kreativität. Ganz konsistent war für mich allerdings nicht alles: Was hat denn in dieser Welt beispielsweise Schokolade verloren oder warum spezialisiert sich ausgerechnet das Nordvolk auf Süßwaren aus Marzipan? Aber darüber sehe ich nun aufgrund der Ungewöhnlichkeit hinweg und gebe trotzdem volle Punktzahl.

 

5 Sterne

 

Das Buch war auf jeden Fall mal was anderes. Für meinen Geschmack war es zu wenig komplex – irgendwie hat mich dieses Pilzabenteuer aber trotzdem unterhalten und ich habe gerne nach diesen (zugegeben nicht dicken) Buch gegriffen. Ich würde sagen, für jüngere Leser*innen als mich oder als nette Unterhaltungslektüre zwischendurch ist es auf jeden Fall zu empfehlen. Wer außerdem Herbstlektüre sucht, ist mit dieser Pilzwelt sicherlich ebenfalls gut bedient.

 

Gesamtwertung: 4,1 Sterne, macht gerundet 4 Sterne

Cover des Buches Die Myzelchroniken (ISBN: 9783347790452)
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Rezension zu "Die Myzelchroniken" von J. Gipfelbasilisk

SchwarzeRabenfeder
Die Welt Zyamel, samt seiner Bewohner sind einzigartig.

Nie im Leben hätte ich gedacht, mal ein Buch zu lesen, in dem der Protagonist ein Pilz ist.

Nie im Leben hätte ich gedacht, wie sehr mit ein solches Buch gefallen könnte.

Ein Pilz als Protagonist? Oh ja!

Die Welt Zyamel, samt seiner Bewohner sind einzigartig. Ja es gibt auch bekannte Völker, wie Elfen, Zwerge und Riesen. Aber das Volk der Pilzwesen (ist mir) völlig neu. Fluchlinge und Irrlichter haben ebenfalls einen Platz in Zyamel.

Gipfelbasilisk hat es mit seinen Pilzwesen rund um Zomis eine wundervolle Welt und eine wundervolle Geschichte zu zaubern und hat alles, was eine tolle Geschichte braucht: einen (sehr) angenehmen Schreibstil, einzigartige, tiefgehende und authentische Charaktere, einen tollen Spannungsbogen, berührende und nachdenklich machende Momente und ein Ende, das besser nicht hätte passen können. 


Klappentext:

Das Pilzwesen Zomis lebt mit seiner Sippe hinter einem Sporenschleier verborgen, immer in der Angst, dass die anderen Völker einfallen könnten, um sie zu fressen.

Als Legendensammler hütet er die Geheimnisse der Sporlinge. Er empfängt eine Vision des Untergangs, die ihn auf eine gefährliche Reise durch Zyamel führt. Begleitet wird er von seinem Lehrling und einem Fluchling, der wie er ein Ausgestoßener und Verfolgter der Gesellschaft ist. Die Erkundung der Welt kann dabei helfen, Grenzen abzubauen. Sie kann aber auch in einem Krieg enden, der droht, Zyamel zu verschlingen. Werden Zomis und seine Freunde die Ereignisse zum Guten wenden? 


Ein Buch, das sich lohnt!

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