J. J. Abrams , Doug Dorst S. - Das Schiff des Theseus

(88)

Lovelybooks Bewertung

  • 208 Bibliotheken
  • 46 Follower
  • 42 Leser
  • 15 Rezensionen
(37)
(33)
(15)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „S. - Das Schiff des Theseus“ von J. J. Abrams

'Das schönste Buch, das ich je gesehen habe.' The New Yorker. Eine junge Studentin findet in der Bibliothek ein Buch, in das ein anderer Student Hunderte von Randbemerkungen gekritzelt hat, offenbar im Bemühen, der wahren Identität des unter Pseudonym schreibenden Autors V. M. Straka auf die Spur zu kommen. Die junge Frau ist fasziniert und ergänzt die Notizen mit eigenen Mutmaßungen. Zwischen den beiden Studenten Jen und Eric entspinnt sich eine lebhafte Unterhaltung, die allein auf den Seiten des Romans 'Das Schiff des Theseus' stattfindet. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem mysteriösen Autor V. M. Straka. Ein unbekannter Übersetzer hat den Roman herausgegeben und ihn mit teilweise verwirrenden Fußnoten versehen. Doch die beiden finden heraus, dass diese Fußnoten einen geheimen Code ergeben, der ihnen Informationen liefert, die der Straka-Forschung bisher völlig unbekannt waren. Was wie ein Spiel beginnt, wird im Laufe der Zeit bitterer Ernst, denn jemand scheint Interesse daran zu haben, dass die Identität des Autors nicht gelüftet wird. Jen und Eric geraten in gefährliche Verstrickungen, die sie fast das Leben kosten. Ein hochraffiniert komponierter Roman, der zeigt, was ein Buch anrichten kann. In der Literatur und im Leben.

Fand es sehr anstrengend zu lesen.

— Traumseele

Nichts für eine Lektüre mal nebenbei. Aber definitiv beeindruckend und lohnenswert, zu lesen!

— Caro_Lesemaus

Ich LIEBE, mit wie viel Liebe zum Detail dieses Buch und die Geschichte(n) gemacht wurden. Es ist wirklich großartig und unbeschreiblich.

— once-upon-a-time

Geniale Idee! Bewundernswerte Umsetzung! Das eigentliche Lesen ist anstregend, lohnt sich aber allemal!

— marcelloD

Ein wunderschön gestaltetes Buch mit einzigartigen Lesegefühl - das mich leider Inhaltlich nicht ganz überzeugen konnte.

— RolandKa

S. - das Schiff des Theseus ist kein gewöhnliches Buch, sondern ein analoges Abenteuerspiel. Erlebnis-Lesen sozusagen.

— Fragmentage

Drei unglaublich fesselnde Geschichten zu einer verwoben. Tiefgründig und berührend. Könnte ich es, würde ich mehr als 5 Sterne geben!

— Tortumee

Eine Wahnsinns Aufmachung. Lässt sich der Leser auf die Geschichte(n) ein, ist es ein richtiges Abenteuer.

— kathaeiapopeia

Diese Aufmachung!!!

— tination

Jeder der Bücher mag wird schon alleine die Aufbereitung lieben. Mit der richtigen Lesestrategie wird's zum Genuss.

— pilli

Stöbern in Romane

Dann schlaf auch du

Eiskalt, erschütternd & eindringlich. "Dann schlaf auch du" zeigt, was passiert, wenn Wärme im Leben fehlt & der Tunnelblick vorherrscht.

Binea_Literatwo

Die Schlange von Essex

Der feine Humor und die herrlich verschrobenen Charaktere haben dieses Buch für mich zu einem Lesehighlight gemacht.

TanyBee

Außer sich

Eine Geschichte mit einer Protagonistin die in keinster Weise berührt!

Laurie8

Was man von hier aus sehen kann

WOW!!! Ein wunderbarer Roman, der alles enthält was man sich wünscht: Freundschaft, Humor, Tragik und viel viel Nächstenliebe.

MissRichardParker

Der Typ ist da

Ganz nett zu lesen, aber nicht der Ortheil den ich gerne lese.

19angelika63

Der Gentleman

Herrlich witzig und urkomisch!

Kristall86

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Literarisches Vergnügen auf vielen Ebenen

    S. - Das Schiff des Theseus

    marcelloD

    03. March 2017 um 10:36

    Ich bin ehrlich: als ich zum ersten Mal „Das Schiff des Theseus“ mitsamt des nun nicht wirklich in einer schönen Farbe gehaltenen Schubers sah, war ich etwas entsetzt, was so ein altbackenes Buch den Hype und vor allem den stolzen Preis verdient hätte. Aber das war eben nur oberflächliche Kriterien. Also habe ich mich dran gegeben, mich informiert und schließlich beschlossen: DAS muss ich haben! Bis ich es dann tatsächlich gelesen habe, hat fast noch einmal ein Jahr gedauert. Mir war klar, dass so ein Werk Zeit brauchen würde und ich hatte Sorge, dass ich dem Inhalt nicht gerecht werde oder vielleicht sogar das Gefühl habe, dass ich mich zu lange an diesem Buch aufhalte und andere Buchperlen verpasse, denn die Zeit fliegt nun mal. Aber letztlich habe ich mir die Zeit genommen und bin dem Buch sicherlich gerecht geworden. Alleine die Grundidee ist natürlich genial. Als Studentin leihe ich mir selbst ständig Bücher aus, kenne es also, wenn man auf Kommentare von vorherigen Ausleihern stößt. Gleichzeitig bin ich selbst Wissenschaftlerin, ich kenne mich mit solchen Spekulationen rund um Autorschaft etc. aus, daher hat sich für mich ein toller Mix an Themen ergeben, die unmittelbar mit meinem Leben zu tun haben. Daher war ich eben vor allem leidenschaftlicher Fan der Randgeschichte, die ja auch eine Liebesgeschichte war. Und gerade so unübliche Liebesgeschichten, die unheimlich authentisch sind, sind mir ja am liebsten. Ich fand es süß Jen und Eric über die Jahre zu begleiten, ihre gemeinsame Geschichte zu erleben. Über Randbemerkungen kann man sich sicherlich nicht so ein Bild von einer Figur machen, wie es in anderen Geschichten mit intensiven Innenperspektiven gelingt. Dennoch habe ich Eric und Jen kennen und wertschätzen gelernt. Schwieriger war dann letztlich die eigentliche Geschichte des vermeintlichen Autors V.M Straka und dem S. Sie entspricht nicht meinem üblichen Beuteschema an Literatur in meiner Freizeit, sondern eher der Literatur, die mir im Studium begegnet ist und über die mit anderen Studenten heftig diskutiert wurde, Essays und Hausarbeiten geschrieben wurde. Daher war es schwierig für mich den Spagat zwischen Eric und Jens Geschichte und der Geschichte des S. zu finden. Dadurch, dass beides ja fest miteinander verwoben war, musste ich ja auch ständig geistig hin und her springen und dieses anstrengende Lesen kostet Zeit. Aber letztlich ist es Zeit, die sich lohnt, denn es werden so viele unterschiedliche Leseebenen geboten, die die unterschiedlichsten Emotionen hervorrufen, dass man das Gesamtwerk wirklich nur als Vergnügen bewerten kann. Fazit: Alleine die Grundidee von J. J. Abrams und Doug Dorst ist schon genial, die liebevolle und detailgetreue und vor allem aufwendige Umsetzung nur noch bewundernswert, da muss man sich einfach Zeit nehmen für den Inhalt zwischen den Buchdeckeln. Es fordert Zeit, es fordert höchste Konzentration, es fordert Mitdenken, belohnt dafür aber mit einem Meisterwerk!

    Mehr
  • ein wahres Zauberbuch

    S. - Das Schiff des Theseus

    Fragmentage

    30. October 2016 um 10:31

    S. - Das Schiff des Theseus von J.J. Abrams und Doug Dorst ist kein gewöhnliches Buch, sondern ein analoges Abenteuerspiel. Erlebnis-Lesen sozusagen.Nichts ist zufällig an diesem Werk, das in einem soliden Fake-Leineneinband daher kommt. Ein Siegel muss aufgebrochen werden, bevor man es aus dem Schuber nehmen kann, aber unberührt scheint das Buch nicht zu sein: Es wirkt abgegriffen, hat einen Fettfleck und riecht, als hätte es länger in einer muffigen Kiste auf irgendeinem Dachboden gelegen. Schlägt man es auf, fallen einem Zettel, Postkarten, Fotos und Notizen entgegen und die vergilbten Seitenränder sind dicht mit Notizen und Unterstreichungen versehen. Wenn man am Anfang beginnt und versucht, den gedruckten Text, die Einleger und Anmerkungen simultan zu lesen, merkt man schnell, dass sich in den Randnotizen ein Dialog zwischen dem Literaturdoktoranden Eric und der Bachelorstudentin Jen abspielt und dass die beiden versuchen, zwischen den Zeilen das Rätsel um die Identität des Autors zu entschlüsseln, die über ein halbes Jahrhundert nach Erscheinen des Romans ungeklärt ist.S. ist kein Buch, das man einfach so von Anfang bis Ende durchliest. Ich habe meine Lesestrategie mehrmals anpassen müssen, bis ich den Dreh für mich raus hatte. Anfangs dachte ich nämlich tatsächlich, ich könnte alles simultan lesen und aufnehmen. Das stellte sich aber schnell als höchst impraktikabel heraus, denn es verwirrte mich heillos.Der eigentliche Roman "Das Schiff des Theseus" von V.M. Straka ist nämlich schon komplex-surreal genug (stellenweise fühlte ich mich wie bei Kafka, nur gruseliger), wenn man dann noch gleichzeitig Fußnoten und Randnotizen mitlesen und nachvollziehen soll überfordert das schnell. Dazu kommt, dass es mehrere Sets von Randnotizen gibt, die Eric und Jen zeitlich versetzt verfasst, sich dabei aber nicht zwingend an eine strenge Chronologie gehalten haben. Schlussendlich habe ich den Wälzer (bisher) vier Mal durchgearbeitet:1. Den Romantext "Das Schiff des Theseus" ohne Randnotizen und Einleger, Fußnoten nur überflogen2. Die Randnotizen in Bleistift, blauem Kugelschreiber und schwarzem Fineliner, Fußnoten, passende Einleger3. Randnotizen in Gelb und Grün, passende Einleger4. Randnotizen in Violett, Rot, Schwarz und schwarz, passende EinlegerDie Einleger habe ich jeweils angeschaut, geprüft, ob sie gerade zum Text passen und dann entweder mitgelesen oder bis zur nächsten Runde beiseite gelegt. Hilfreich war eine Liste, an welche Stelle im Buch die Einleger hingehören, sie sind mir nämlich öfter mal rausgefallen...Wäre ich ein scharfsinniges Mastermind, hätte ich möglicherweise versucht, die versteckten Codes, die Jen und Eric hauptsächlich in den - auf den ersten Blick unsinnigen - Fußnoten finden, selbst zu entschlüsseln. Stattdessen habe ich mich darauf beschränkt, jedes Mal andächtig "aaaaah" zu machen, wenn die beiden wieder einen geknackt hatten. Am Ende waren einige Rätsel gelöst, viele Fragen blieben aber offen, und noch immer stecken im Bauch des Schiffes (sorry, der musste sein) zahlreiche Codes und Hinweise, die Jen und Eric nicht entdeckt oder entschlüsselt haben, mit denen sich der geneigte Leser weiter beschäftigen darf.Meine Meinung dazu?Jetzt wird es kompliziert.. Ich liebe die Idee dieses Werkes, das Konzept, die detailversessene Aufmachung, die Haptik und das liebevoll erdachte Zubehör. Der Roman und die Rahmenhandlung um Jen und Eric sind zwar auch interessant, vom Hocker gerissen haben sie mich aber nicht und die Spannung hielt sich über weite Strecken eher in Grenzen. Nun kann man sagen, dass das Tempo zu der langsamen, analogen Kommunikation der beiden passt und dass dem Leser gar nichts anderes übrig bleibt, als sich viele Ereignisse und Spannungsmomente selbst zusammen zu reimen, aber ich hätte mir dennoch mehr roten Faden gewünscht. Stattdessen bleibt ein bisschen Ernüchterung darüber, dass ich wohl selber nachforschen und Theorien aufstellen muss, wenn ich mich nicht mit Jens und Erics Erkenntnissen zufrieden geben will. Aber das ist ja auch irgendwie genial: ein Buch, das der Leser weiterspinnen muss.

    Mehr
  • Diese Aufmachung!!!

    S. - Das Schiff des Theseus

    tination

    28. July 2016 um 21:13

    Das Buch: S. wacht in irgendeiner Stadt auf, und weiß nicht wer er ist. Er torkelt durch die fremde Stadt, bis er letztendlich auf einem Schiff landet. Und dort geht seine wahnsinnige Odyssee weiter. Schweigen herrscht unter der Mannschaft an Bord, und wieder strandet er in einer Stadt, wo er wieder auf Sola trifft, die unbekannte Frau aus seinen Erinnerungen. Doch wer ist sie? Wo ist sie? Und wer ist er überhaupt? --- Zeitgleich lesen abwechselnd in einer Universitätsbibliothek eine Studentin und ein Doktorand dieses Buch. Sie kennen sich nicht, schreiben aber fleißig Kommentare an den Rand. Und sie suchen nach der wahren Identität des Autors des Buches – V. M. Straka. Und das bringt beide in so einige Schwierigkeiten…. Fazit: Das Buch fällt schon alleine von der Aufmachung sehr auf. Das auf alt getrimmte Bibliotheksbuch zieht einen Buchliebhaber magisch an. Dazu noch farbige Kritzeleien am Seitenrand und Einleger wie Fotos, Postkarten, Briefe, Servietten – und fertig ist der Augenschmaus. Und leider muss man sagen, dass es dabei auch bleibt. Es ist etwas für das Auge – mehr nicht.Dies ist besonders Schade, da dieses Buch augenscheinlich wirklich viel Potenzial beinhaltet. Aber das wurde nicht genutzt. Aber fangen wir mal mit den vielen Stories in diesem Buch der Reihe nach an (wie eine Leseempfehlung):Das Schiff des Theseus: Als erstes sollte man das Buch einfach lesen. Ohne die bunten Seitenkommentare und Einleger zu beachten. Dahingehend bekommt man eine ordentliche, sehr mysteriöse Geschichte geliefert. Leider verzettelt sich das Ganze dann doch in zu vielen ungelösten Geheimnissen, was letztendlich nur noch abstrakt und verwirrend wirkt. Zusätzlich kann man noch die Bleistiftbemerkungen von Erik und die Fußnoten des ominösen Übersetzers mitlesen. Letztere hindern doch sehr am Lesefluss, da diese kaum etwas mit der Story zu tun haben – die Fußnoten entwickeln ein Eigenleben ohne roten Faden.Hat man dieses Buch einmal komplett durch, fängt man wieder von vorne an. Nun liest man die Kommentare, zuerst die Blauen, dann Orange/Grün, Lila/Rot und zuletzt Schwarz. Zusätzlich kann man in der ersten Runde noch die Einleger lesen. Klingt verwirrend? Ist es leider auch. Das ewige Suchen nach den passenden Farben nervt, Lesefluss ist nicht möglich. Ständig ist man blättern. Und schon geht es wieder von vorne los. Zusätzlich unterscheiden sich die schwarzen Kommentare kaum von den Blauen, was zusätzlich noch hinderlich ist. Die Story der beiden Protagonisten ist schnell erzählt: sie fühlen sich verfolgt. Und so erfährt man immer nur kurze Gesprächsfetzen zwischen den Beiden. Und ist sehr, sehr schade. Man muss sich sehr viel dazudenken und die Geschichten, die hier nicht erzählt werden, erscheinen weit interessanter, als das, was diese Gesprächsfetzen hergeben. Kaum wurde ein kleiner Spannungsbogen aufgebaut, verpufft dieser auch einfach so wieder. Man weiß nicht, wie diese Handlung ausging, da die beiden Protagonisten schon zum nächsten Thema abgeschweift sind.Zusammenfassend wurde hier sehr viel Potenzial verschenkt. Idee sehr gut, Umsetzung unzureichend. Trotzdem wird dieses Buch sicherlich in vielen Bücherregalen wohnen, einfach wegen der Aufmachung. Und diese ist wunderschön (trotz des Preises).

    Mehr
  • Außen hui, innen was anderes.

    S. - Das Schiff des Theseus

    Galizur

    Wie soll ich anfangen eine Rezession über dieses Buch zu schreiben, welches so hoch gelobt und in allen Kreisen als eine Besonderheit eingeordnet wird? Kurz zur Geschichte: Jen und Eric, (Sie eine Studentin, Er ein angehender Doktorand) lesen ein Buch mit dem Titel: "Das Schiff des Theseus" von V.M. Straka. Hierbei wird nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern auch die Beziehung zwischen Jen und Eric dargelegt, welche sie selbst in die Seiten des Buches hineinschreiben. Das Buch selbst handelt von einem Mann, welcher nass und ohne jegliche Erinnerung aufwacht, sich in einer fremden Stadt befindet und versucht zu ergründen wie er hier gekommen ist und wer er eigentlich ist. Im späteren Verlauf wird er nur als S. bezeichnet, bzw. wird dies sein Name. Zur Bewertung: Zum Kauf des Buches entschied ich mich aufgrund der zahlreichen blumigen Bekundungen auf zahlreichen online Bibliotheken und Bewertungsportalen. Das Video zur Vorstellung und Aufmachung des Buches hat sein übriges getan. Die Verarbeitung des Buches ist das hervorstechendste. Die Seiten sind einzeln in einem robusten Einband gebunden und sie wirken, als wären sie schon einige Jahrzehnte alt (vergilbt und abgegriffen). Man hat sich hier wirklich die meiste Mühe gegeben alles so wirken zu lassen, als wäre es 1949 geschrieben. Leider war es das auch schon mit den guten Eigenschaften. Das Buch hat Nerven gekostet! So ist es am deutlichsten zu sagen.  Die Bemerkungen von Jen und Eric sind verwirrend, durcheinander und teilweise zusammenhangslos. Hat man sich endlich in die eigentliche Geschichte des Buches vertieft, muss man die Kommentare von den Beiden lesen um auch diesen zu folgen. Hier wird man aus der Erzählung herausgerissen, da man über die verwirrenden Interpretationen, welche beide hineingeschrieben haben zu lange nachdenken muss. Am schlimmsten sind die ganzen Namen, die mit dem Autor (Straka) in Verbindung gebracht werden. Es werden hier nur die Nachnamen der Personen genannt. Somit weiß man meist nicht ob es sich um männliche oder weibliche Individuen handelt, denn es wird nicht auf die Personen eingegangen, so dass man keinen Bezug und Zusammenhang herstellen kann. Es wird einfach vorausgesetzt das man diese, erfundenen Personen, kennt bzw. sich das wahrscheinlich selbst ausmalen soll.  Aus der Geschichte wird man auch durch die unzähligen Fremdwörter, welche hier von Straka und auch denen von Jen und Eric verwendet wurden, gerissen. Wörter die man nachschlagen muss, da man sie noch nie auch nur ansatzweise vernommen hat. Das stört den Lesefluss! Zwischen einigen Seiten sind Briefe, Postkarten, Zeitungsausschnitte usw. zu finden. Auf der letzten Seite auch eine Scheibe die man verstellen kann um somit ein Rätsel zu lösen. Doch wo ist das dazugehörige Rätsel? Man wird am Anfang des Buches daraufhin gewiesen das die Scheibe drin liegt, im letzten drittel wird gefragt ob man sie noch hat und das war´s?! Ich hab die Scheibe mehrmals versucht einzusetzen um die geistigen Ergüsse der beiden zu enträtseln, aber vergebens. In jedem Kapitel sind angeblich Codes versteckt die es zu knacken gilt. Es wird aber nicht gesagt wie man auf die Lösung kommt, bei einigen Kapiteln ist sie am Ende einfach da und man fragt sich: hä? Wie kommt man darauf? Man hätte hier, statt den Postkarten, eine Seite hineinlegen können, auf der man zur Lösung geführt wird (von Jen oder Eric). Das hätte den gewissen Anreiz gegeben die Codes selbst zu entschlüsseln.  Ein weiteres negativen Beispiel sind die ganzen Bücher welche immer wieder erwähnt werden zu denen man als Leser absolut keinen Bezug herstellen kann. Man wird auf eine Seite in einem Buch verwiesen das man nicht hat, welches aber auch nicht existiert. "Schau im Buch >>Der Platz<< Seite 88. Da stehts..." (so in etwa). Hier wäre es sinnvoll eine Buchseite aus diesem Buch hineinzulegen, statt sinnlosen Zeichnungen (wie z.B. der Umgebung des Unigeländes, welches einen nicht weiter bringt).   Das Buch ist echt frustrierend und ich kann es nicht guten Gewissens empfehlen, da der Preis nicht den Inhalt rechtfertigt. Auch die eigentliche Geschichte ist nach einigen Seiten öde, und man quält sich so nach und nach durch. Manchmal muss man aufpassen, dass der Kopf, welchen man in die Hände legt um das Schütteln, Aufgrund der zusammenhanglosen Kommentare von Jen und Eric, zu verhindern, nicht doch irgendwann auf dem Buch aufschlägt, weil man eingeschlafen ist. Nach etwa 150 Seiten hab ich mich im Internet erst einmal erkundigt ob es irgendwo eine Aufschlüsselung zum "Schiffe des Theseus" gibt. Ich bin dann bei Wikipedia gelandet, wo erklärt wird, was eigentlich mit dem Ausdruck gemeint ist.  Wirklich weiter hilft das am Ende aber auch nicht! Aber man weiß dann zumindest, dass Straka seine eigene Erfahrungen in diesem Buch als Geschichte äußert und er der Mann "S." ist.  Denn "Das Schiff des Theseus" ist eine bereits aus der Antike bekannte Frage, ob ein Gegenstand (in dem Fall Straka) durch Austausch einzelner Teile (in dem Fall der Verlust seines Gedächtnis und später auch der Kleidung usw.) immer noch seine Identität behält (Quelle: Wikipedia). Wer hät´s gewusst? Ich wusste das nicht und auch andere die ich fragte haben darauf nur mit Stirnrunzeln geantwortet. Es erklärt aber einiges in dem Buch und auch einige Kommentare von J und E (auch solche Abkürzungen der Namen sind in dem Buch gang und gäbe....) Die Geschichte von Jen und Eric hat Höhen und Tiefen. Zwischendurch wird es mal richtig spannend, so für 2-3 Zeilen, als sie merken, dass ein Dritter in dem Buch Wörter unterstreicht welche auf eine Bedrohung hinweisen. Aber da wird nur kurz drauf eingegangen und dann war es das.. Spannung pfutsch. In den ersten Kapiteln wird auch darauf hingewiesen wie es in den späteren Kapiteln weiter geht (Spoileralarm!)... danke für´s vorsagen, Spannung ist dahin. Alles in Allem war ich froh als ich die letzte Seite endlich gelesen hatte. Ich hatte wirklich große Stücke auf dieses Buch gesetzt und mich gefreut es zu lesen. Mir einen ruhigen Tag ausgesucht mit einem gemütlichen Platz um es auszupacken und anzufangen zu lesen. Doch leider wurde die Enttäuschung zu groß. In mein Regal kommt es, wegen des schönen Einbandes, trotz alledem. Aber ich werde es nicht weiterempfehlen. Schade!

    Mehr
    • 6
  • Das verblüffendste Buch, das ich kenne!

    S. - Das Schiff des Theseus

    maggiterrine

    Zunächst einmal zu dem offensichtlichsten und wichtigsten Punkt: Dieses Buch ist einmalig! Wenn man dieses Buch in den Händen hält, gibt es nichts, das einen daran zweifeln lassen würde, dass das ein uraltes Leihexemplar ist, dass von zwei Leuten komplett zugekritzelt und mit notdürftigen Lesezeichen und Erinnerungsstücken versehen wurde. Die Seiten sind vergilbt, es gibt einen Bibliotheksaufkleber und -stempel und alles wirkt einfach 100% authentisch! Wer da nicht in absolute Begeisterungsstürme ausbricht, hat doch seine Begeisterungsfähigkeit am Eingang abgegeben! Das Lesen des eigentlichen Texts in Verbindung mit den zahlreichen Anmerkungen aus verschiedenen Zeiträumen gleicht einer Schnitzeljagd, die ein wenig Mühe erfordert, den Leser dafür aber mit neuen Erkenntnissen und dem Stolz gelöster Rätsel belohnt. Wer gerne rätselt, wird dieses Buch lieben! Zugegeben, die Story ist zwar interessant und mysteriös, haut einen aber auch nicht total vom Hocker. Doch gerade die Verbindung mit den Anmerkungen, macht daraus etwas Ganzes, etwas das halt über die eigentliche Handlung hienaus geht. Deshalb sind die Randnotizen auch keine eigene Geschichte sondern vielmehr eine Ergänzung zu dem eigentlichen Buch. Ich finde das eigentlich ziemlich pfiffig! Am Ende ging bei mir dann allerdings ein wenig die Luft raus. Ich hatte das Gefühl, als wären in diesem Buch noch so viel mehr Rätsel zu finden, die einem nicht auf dem Silbertablett präsentiert werden, war aber nicht in der Lage sie ohne Hilfe zu lösen. Die Idee dabei war sicherlich, dass man das Buch noch über Jahre aufschlagen kann und immer wieder ein bisschen knobeln kann bis man dann doch das ein oder andere Rätsel löst. Mich hat das zugegebenermaßen ein wenig frustriert, so dass mir die Rätsel und Codes zunehmend weniger Freude gemacht haben. Das war allerdings schon sehr weit hinten im Buch und bis dahin war ich Feuer und Flamme! Zuletzt bleibt eigentlich nur noch einmal zu sagen: Dieses Buch ist einmalig und man sollte sich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, es wenigstens einmal zu lesen!

    Mehr
    • 2
  • Einfach wundervoll

    S. - Das Schiff des Theseus

    pattyliest

    INHALT Jen arbeitet als studentische Aushilfe in ihrer Universitätsbibliothek und findet beim Einsortieren der Bücher eines Tag ein Buch, welches nicht zum dortigen Bilbiotheksbestand gehört. Sie entschließt sich einige der Kapitel zu lesen und ist sofort begeistert. Diverse Randnotizen im Buch lassen darauf schließen, dass dem Besitzer des Buches viel an der Geschichte liegt, aber auch der mysteriöse Autor V.M. Straka ihn in den Bann zieht. Jen möchte dem Besitzer das Buch zurückgeben und kann ihn indirekt ausfindig machen. Die beiden führen über das Buch ganze Unterhaltungen ohne sich bisher persönlich getroffen zu haben, aber dennoch haben sie das Gefühl sich zu kennen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Suche nach dem Autor V.M. Straka, dessen letztes Werk Das Schiff des Theseus war. "Er hat alles verloren. Einschließlich seiner selbst." ~ S. 82 In der eigentlich Geschichte Das Schiff des Theseus von V.M. Straka geht es um einen Mann ohne Gedächtnis. Dieser wird verschleppt und auf ein Schiff mit einer grausigen Besatzung gebracht. Seine Reise in ein neues Leben beginnt.  "Ich verspüre nicht den Drang ihn zu identifizieren, weil ich ihn kannte." ~ Vorwort Durch den geheimnisvollen Übersetzer F.X. Caldeira werden durch Vorwort und eine Vielzahl von Fußnoten eigene Ideen zur Identiät des Autors geliefert. Schon bald erkennen Jen und Eric, dass CaldeiraCodes im Werk versteckt hat, die es zu entschlüsseln gilt, um dem Geheimnis näher zu kommen. MEINUNG Der Roman lebt von der Verschmelzung von Roman und Kommentar unter Verwendung verschiedener Perspektiven. Die Liebe zum Detail macht das Buch für mich zu etwas Besonderem. Das Buch verbirgt neben den Marginalien, diverse Beileger wie Postkarten, Fotos, Briefe, Zeitungsartikel und eine Dechiffrierscheibe. Durch die Aufmachung wirkt das Buch einige Jahrzehnte alt, welches durch Kaffeeflecken, vergilbte Seiten und anderen Zeichen der Zeit geprägt ist. Sobald man den Schuber öffnet, muss man sich einfach sofort in dieses Prachtstück verlieben. Beim ersten Lesen muss man sich erst einmal in diesen ungewöhnliche Lesestil einfinden. Liest man zuerst die Geschichte und ignoriert sowohl Fußnoten, Beileger als auch Randnotizen? Ignoriert man lediglich die Beileger und Randnotizen? Ignoriert man nichts und liest den eigentlichen Roman, die Fußnoten der Übersetzerin mit eigenen Recherchen und die Geschichte um Jen und Eric parallel? Ich habe mich für die letzte Variante entschieden. Sicher nicht die beste Methode, aber für mich genau richtig. Ich wurde so zwar immer wieder aus der eigentlichen Geschichte herausgerissen, aber ich muss gestehen, würde es nur um den eigentlichen Roman von Doug Dorst gehen, hätte mich die Geschichte an sich nicht gänzlich überzeugen können. Aber es geht um das große Ganze und die liebevollen Details machen das Leseerlebnis für mich perfekt. Man benötigt für dieses Buch auf jeden Fall ganz viel Zeit und kann nicht mal schnell zwischendurch ein paar Seiten lesen. Nur wer sich wirklich auf den Inhalt konzentrieren kann, kann die Verworrenheit und das Chaos überblicken - obwohl das wohl nie hundertprozentig möglich ist. Für unterwegs ist das Buch durch die Beilagen sowieso nicht geeignet und selbst zu Hause durften die Seiten nur mit Vorsicht umgeblättert werden. Sollte dennoch einmal ein Beileger rausfallen, kann man auf der Seite des KiWi-Verlages eine Übersicht mit den Platzierungen herunterladen. Und glaubt mir: Ihr werdet über diese Übersicht noch dankbar sein. Als wäre das Chaos nicht bereits perfekt, sind die Randnotizen natürlich nicht in chronologischer Reihenfolge verfasst worden. Die Korrespondenz zwischen Jen und Eric zog sich immerhin über Monate hinweg. So bleibt es natürlich nicht aus, dass die beiden des Öfteren zurückgeblättert haben und neue Ideen hinzugefügt haben. Erkennbar sind diese durch unterschiedliche Stiftarten. Jahre alte Anmerkungen von Eric wurden noch vorsichtig mit Bleistift hinzugefügt. Jen war mutiger und verwendete sofort einen blauen Füllfederhalter, auf den Eric mit einem schwarzen Fineliner konterte. Es finden sich aber auch rote und grüne Notizen; manchmal ging die Tinte aus und die Sätze verblassten langsam. Der Leser merkt auf jeden Fall sofort zu wem welche Randnotiz gehört und zu welchem Zeitpunkt die Anmerkungen in der Regel verfasst wurden. Wie bereits erwähnt, die Geschichte um S. ist für mich eigentlich nicht diese ganze Aufmerksamkeit wert. Es istganz nett zu lesen was S. wiederfährt und stellenweise wird es wirklich sehr spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich einfach gefesselt war. Aber insgesamt sind mir in der Geschichte doch zu viele Zeitsprünge und auch die meisten Charaktere werden mir zu kurz angerissen. Manche Städten sind aus der realen Welt und manche sind erfunden; die erfundenen Städte werden aber nur B- oder P- genannt. Das Volk der K- wird erwähnt. Diese Abkürzungen haben mich auf Dauer irgendwie genervt. Die Fußnoten von Filomela sind für mich auch meistens eher unnötig gewesen und waren vollgepackt mit Fakten, die nie erklärt werden, sondern alleine recherchiert werden müssten. Eigentlich mag ich sowas, aber nach den ersten Hinweisen hat mich bei den meisten Fußnoten dann doch schnell die Lust verlassen und ich habe sie einfach hingenommen und nicht weiter hinterfragt. Weiterhin werden auch viele imaginäre Titel erwähnt; Titel von Büchern die es nicht gibt, von einem Autor der nicht exisitiert. Manche sind Hinweise zur Lösung des Autorenrätsels und manche exisistieren in der Welt des Gesamtwerkes, aber als Leser kann man diese Dinge gar nicht wissen und muss auf Jen und Erics Wort vertrauen.  Das Gesamtwerk konnte mich dennoch überzeugen, obwohl hier mit zu vielen Namen jongliert wurde, so dass schnell der Überblick verloren geht. Die Beileger sind sehr schön gemacht (auch wenn sie manchmal kaum einen Mehrwert bringen) und verleihen dem Buch einen ganz besonderen Charme. Die Randnotizen werten das Buch für mich auf. Ja, und auch die Geschichte hat trotz der Kritik einen gewissen Reiz. FAZIT Das Spiel auf mehreren Textebenen ist Doug Dorst und J.J. Abrams meiner Meinung nach wirklich gelungen. Bei mir und dem Buch war es einfach Liebe auf den ersten Blick. Zwar kann ich nicht die volle Punktzahl geben, aber 4 von 5 Sternen vergebe ich jedoch sehr gerne. Die Aufmachung und die Liebe zum Detail machen das Schiff des Theseus einfach zu etwas Besonderem - es ist eben nicht einfach nur ein Buch, sondern ein Abenteuer! @ Das Bücherchamäleon

    Mehr
    • 3
  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

    Mehr
    • 1392
  • Lesen mit (fast) allen Sinnen

    S. - Das Schiff des Theseus

    JoRau

    04. February 2016 um 23:16

    Das Buch eröffnet eine neue Leseerfahrung, nicht nur den Roman im Roman, sondern die Illusion, auf der Diskussionsebene selbst mit dabei zu sein. Mehrfach habe ich mich bei dem Drang ertappt, selbst eine Randnotiz zu hinterlassen, wenn mir etwas aufgefallen ist, was Jen und Eric offenbar entgangen ist. Ein großer Spaß!  Aber: Nicht die Zukunft des Buches. Die Faszination ist das Neue. Sollte der Hype um das Buch zu Nachahmungen führen, dürfte sie sich schnell verflüchtigen.

    Mehr
  • Wunderschön, aber .....

    S. - Das Schiff des Theseus

    MariaAlexandra

    23. January 2016 um 12:59

    Dieses Gesamtwerk zu bewerten, ist wirklich schwierig. Denn einerseits ist es genial, andererseits hat es inhaltlich massive Schwächen. Ich habs mal aufgeschlüsselt: 1. Aufmachung: Über die Aufmachung muss ich nichts schreiben. Die ist einmalig, das Buch ist wunderschön und ein echtes Erlebnis. Dafür gibt es 10 von 5 Punkten, also mindestens doppelt so viele, wie möglich sind. 2. Das Schiff des Theseus: Der Roman vom VM Straka, auf dem das Gesamtkonzept basiert, ist ebenfalls ganz wunderbar. Eine Mischung aus unverhohlener Kapitalismuskritik, einem mystischem Agententhriller und einer kryptischen Reise durch die Zeit. Diesen metaphorischen Roman hätte auch Kafka schreiben können und die naseweisen Fußnoten des Übersetzers erinnern zudem an der Kafka-Herausgeber und -Interpreten Max Brod. Man kann den Roman also getrost einfach so lesen, auch weil er sprachlich top und mit einer Metapherndichte aufwartet, die wirklich beeindruckend ist. Den Straka-Roman lese ich sicherlich nocheinmal. 5 von 5 Punkten 3. Die Randkommentare von Eric und Jen Der erste und zweite Durchgang (ja, man sollte das Buch mehrmals und möglichst in der richtigen Abfolge der Kommentare durchgehen) macht sehr viel Spaß und ist fast schon eine Persiflage auf die Literaturwissenschaft. Da werden Sätze durchanalysiert und ihnen an den Haaren herbeigezogene Bedeutungen zugemessen - also wie im täglichen Uni-Leben ;) Und die Beziehung zwischen Eric und Jen ist ebenfalls toll in diese Buchseitenunterhaltung eingeflochten. Es wird nicht alles ausformuliert, würde zu dieser speziellen Erzählform aber auch nicht passen. Wie sie langsam hinter das Straka-Geheimnis kommen, ist ebenfalls spannend. Aber dann … bei den nächsten Durchgängen fragte ich mich, worauf es wohl hinausläuft. Schließlich passieren im Leben von Eric und Jen auf einmal seltsame Sachen und ich wollte wissen, auf was die Unstimmigkeiten im Text beruhen. Doch vieles davon wird nicht aufgeklärt, und das lässt einen schalen Geschmack zurück. Da wurden Dinge nicht zu Ende gedacht. Und das hat mich wirklich geärgert, schließlich hat man sich das Begreifen dieses Werks mühsam erarbeitet, hat vor- und zurückgeblättert, manches doppelt und dreifach gelesen, sich Gedanken gemacht. Und dann wird man so kalt stehen gelassen. 1 von 5 Punkten. Dieses Gesamtwerk hätte so viel mehr sein können, wenn die losen Fäden verknüpft worden wären. Schade um all den Aufwand. Ich bereue es nicht, es gelesen zu haben, aber ich habe den Verdacht, dass von den Autoren und Buch-Konzeptlern hier Form über Inhalt gestellt wurde. Und das ist ärgerlich und dementsprechend hat dieses wunderschöne Werk in meinen Augen nur 3,5 von 5 Punkten verdient. Trotzdem bin ich sehr glücklich darüber, dieses Gesamtkunstwerk im Regal stehen zu haben.

    Mehr
  • Ein Rätsel in Buchform

    S. - Das Schiff des Theseus

    Thaliomee

    16. January 2016 um 17:31

    Dieses Buch ist wirklich schwer zu beschreiben, man muss es eigentlich selbst gesehen haben. Es ist äußerst liebevoll hergestellt, hat sogar einen Bibliotheksaufkleber und -stempel. Im Inneren findet man Postkarten, Fotos, beschriebene Servietten und vieles mehr. Dabei werden zwei Geschichten erzählt: Einmal natürlich die im Buch gedruckte, die für mich ein wenig schwer zu lesen war, da sie durchaus als literarisches Werk taugt. Daneben gibt es die Randnotizen von Erik und Jen, die das Buch für Dialoge zum Inhalt und Autor nutzen. Zur Geschichte im Buch: Ein Mann wacht ohne Gedächtnis in einer fremden Stadt auf. Alles wirkt kalt und lebensfeindlich. In einer Kneipe trifft er auf Sola, die ihn sofort fasziniert und nicht wieder loslassen wird. Er gerät aber auf ein Schiff, bevor er sie näher kennen lernen kann. Dort werden die Geschehnisse noch geheimnisvoller, die Matrosen scheinen sich die Münder zuzunähen und der Mann, der nur erfährt, dass er S. heißt, flieht schließlich an Land. Dort wird er direkt in eine Verschwörung katapultiert und ist immer auf der Flucht. Er trifft viele Menschen und weiß nie, wem er eigentlich trauen kann. Und dabei ist er die ganze Zeit auf der Suche nach Sola, die er nicht vergessen kann. Zu den Randnotizen: Erik hat sich schon seit Jahren mit der wahren Identität des Autors V.M.Straka beschäftigt und dazu an der Uni geforscht. Seit einem Streit mit seinem Doktorvater und einigen Dummheiten, darf er sich nun nicht mehr auf dem Campus aufhalten. Das Buch in der Universitätsbibliothek hat er oft ausgeliehen und einige seiner Gedanken an den Rand geschrieben. Als Jen, eine junge Studentin, das Buch ausleiht kommentiert sie einige seiner Gedanken. Erik bemerkt dies und zwischen den beiden entwickelt sich eine Art Brieffreundschaft mit dem Ziel, die Identität des Autors offen zu legen. Die Hinweise finden sie verschlüsselt in ihrem Buch! Ein wirklich ganz besonderes Buch, das (im wahrsten Sinne des Wortes) sehr „vollgepackt“ ist. Trotzdem bleiben viele Enden offen und einiges wird nicht genutzt. Die Geschichte um „S.“ ist gespickt mit Namen, phantastischen Reisen und Wendungen - ich musste mich beim Lesen sehr konzentrieren um nicht den Faden zu verlieren. Nichts, was man nebenbei durchblättern kann! Aber ein tolles Buch, dass sehr vielschichtig zu lesen ist. Die Codes und Verschlüsselungen haben mir besonders gut gefallen, hier haben die Autoren ihre Phantasie bemüht und die beiden Protagonisten kommen dem Rätsel natürlich auf die Spur.

    Mehr
  • Buchprojekt mit viel Liebe zum Detail

    S. - Das Schiff des Theseus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. January 2016 um 15:28

    Inhalt: Eine junge Studentin findet in der Bibliothek ein Buch, in das ein anderer Student Hunderte von Randbemerkungen gekritzelt hat, offenbar im Bemühen, der wahren Identität des unter Pseudonym schreibenden Autors V. M. Straka auf die Spur zu kommen. Die junge Frau ist fasziniert und ergänzt die Notizen mit eigenen Mutmaßungen. Zwischen den beiden Studenten Jen und Eric entspinnt sich eine lebhafte Unterhaltung, die allein auf den Seiten des Romans 'Das Schiff des Theseus' stattfindet. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem mysteriösen Autor V. M. Straka. Ein unbekannter Übersetzer hat den Roman herausgegeben und ihn mit teilweise verwirrenden Fußnoten versehen. Doch die beiden finden heraus, dass diese Fußnoten einen geheimen Code ergeben, der ihnen Informationen liefert, die der Straka-Forschung bisher völlig unbekannt waren.  Bewertung: Das erste Mal habe ich das Buch im Schaufenster einer kleinen Buchhandlung gesehen. Da kam bei mir sofort dieser "Muss ich unbedingt haben"-Effekt auf. Das Buch kommt in einem Schuber daher, der sehr nützlich ist, um das Buch mit all den zusätzlichen Hinweisen zusammenzuhalten. Das Buch selbst ist auf alt gemacht, d.h. die Seitenränder sind vergilbt, teilweise fleckig, es gibt sogar hinten im Buch eine der tollen Bücherei-Ausleihelisten. Das alles aber ohne komische muffige Gerüche. ;-) Einziger Wermutstropfen, der mir gleich auf der ersten Seite aufgefallen ist: Obwohl das Buch angeblich aus den 40ern ist, ist es in neuer deutscher Rechtschreibung verfasst. Das zerstört die Illusion ein wenig.  Je und Eric unterhalten sich also nun im Buch. Das ist schön dargestellt und doch relativ verständlich nachzuvollziehen, da beiden sehr unterschiedliche Schriften zugeordnet wurden. Außerdem verwenden die beiden mit fortschreitender Zeit andere Stiftfarben, das erleichtert die zeitliche Einordnung ihrer Kommentare - im Großen und Ganzen haben sich für mich die Kommentare dadurch in 4 "Zeiten" einordnen lassen. Zusätzlich zu ihren Kommentaren finden sich immer wieder kleine Extras im Buch, z. B. einen Brief an den jeweils anderen, Postkarten, Zeitungsartikel, etc. Diese sind nicht immer unbedingt direkt an der Stelle zu finden, an der die beiden darauf Bezug nehmen. Nun zu den Geschichten: Das Schiff des Theseus ist das Werk des fiktiven Autors V. M. Straka. Gerade auch ohne Beachtung der Kommentare von Jen und Eric fand ich die Geschichte lesenswert, da mysteriös, spannend und manchmal auch fantastisch. Mit dem Hintergrund"wissen", das sich über Jens und Erics Kommentare ergibt, erhält diese Erzählung auch eine ganz andere Ebene dazu. Die andere Geschichte ist die zwischen Jen und Eric. Am Anfang rein an der Literatur interessiert, erfahren sie im Laufe der Zeit nicht nur mehr über den mysteriösen Straka, sondern auch über sich und die "realen" Personen um sich herum. Diese ganzen Begebenheiten fand ich ähnlich spannend wie die Erzählung selbst - vor allem, weil es sozusagen zwei Teile gibt: Jen und Eric und die Uni sowie das Rätsel um V. M. Straka. Mich hat das Buchprojekt unglaublich gefesselt und ich werde es mir sicher noch einmal zu Gemüte führen - mit dem jetzt vorhandenen "Vorwissen" liest es sich sicher noch einmal anders.  Es ist kein Buch, dass man mal schnell abends im Bett liest, man braucht doch etwas Ruhe und Zeit, auch um sich auf die verschiedenen Erzählungen einzulassen. Was das ein bisschen erschwert ist, dass alle Personen und auch viele Ereignisse, die im Buch von Jen und Eric erwähnt werden, selbst fiktiv sind. Google hilft somit nicht weiter und man kann sich an der Lösung des Rätsels um V. M. Straka nur mit den Informationen betätigen, die Jen und Eric finden und im Buch preisgeben.  Für mich ist "S. - Das Schiff des Theseus" auf jeden Fall eines der faszinierendsten Buchprojekte seit langem, da sich jemand sehr viele Gedanken um die Umsetzung gemacht hat und damit (trotz allem "ins Buch kritzeln") eine große Wertschätzung für das Medium Buch ausdrückt - umso schöner, dass unter anderem ein renommierter Regisseur und Produzent für das Projekt verantwortlich zeichnet!

    Mehr
  • Besticht nicht nur mit genialer Aufmachung!

    S. - Das Schiff des Theseus

    Farbwirbel

    Allen, die bisher von diesem Buch gehört haben, ist eines ganz klar: Die Aufmachung des Buchs ist der Hit, doch ist dies nicht das einzig Gute an dem Buch. Aufbau: Das Buch hat einen eigenen Schuber und ein Sigel, welches zum Lesen gebrochen werden muss. Beim Öffnen muss man höllisch aufpassen, dass keine der etlichen Hinweise durcheinander gerät. Das Buch ist gefüllt mit Fotos, Briefen, Geständnissen, Postkarten, Trauerkarten und vielem mehr. Alles wirkt dabei wahnsinnig echt: die Fotos wirken wie echte Fotos, eine Serviette mit Notizen kann auch gut zum Naseschnauben genutzt werden. Ich will sagen, der Detailreichtum ist nicht zu verachten. Parallel zur eigentlichen Geschichte über den Sturm des Theseus und die Geschichte des S.' findet der Leser Unmengen an Randnotizen zweier verschiedener Personen. Inhalt (S.' Geschichte): S. findet sich in einer Stadt wieder und kann sich an nichts mehr erinnern. Er lebt in einer kalten und vertrauenslosen Welt, doch gleich zu Beginn erblickt er seine Sola, die er durch die Geschichte hindurch sucht. Merkwürdige Geschehnisse muss S. durchmachen, wobei er gleichsam gegen den größten Kapitalisten seiner Welt zu kämpfen versucht. Dabei hat er mal Unterstützer und mal nur Feinde um sich herum. Das Personal um S. kann ihm nicht sagen, wer er war, doch behandeln ihn alle, als habe er nun eine Funktion. Besonders das Schiff, welches von Mahlstrom geführt wird, leitet ihn durch die Geschichte. Der Umgangston auf dem Schiff ist sehr rau und entsetzliche Szenen spielen sich darauf ab - aber nicht nur dort. Es handelt sich um eine scharfe Kapitalismuskritik, gepaart mit der Suche und der Neuentdeckung des eigenen Ichs, der Frage nach der Sinnhaftigkeit rastloser, getriebener Rache/Wut, dem Wunsch nach Zugehörigkeit und der Frage nach Gerechtigkeit. Inhalt (Erik und Jen): Erik sucht seit er ein Jugendlicher war nach der wahren Identität von V.M. Straka und machte daraus auch sein Doktorthema. Nachdem er sich mit seinem Doktorvater verkracht hat und von der Uni geschmissen wurde, kann er dennoch nicht von der Suche ablassen. Völlig unerwartet erhält er Hilfe von Jen, die selbst kurz vor ihrem Abschluss steht und sich fragt, was das eigentlich alles soll. Die beiden begeben sich in eine intensive Analyse des Textes und suchen dabei nach Hinweisen innerhalb des Textes, aber auch nach äußeren Quellen. Jen ist Erik dabei eine große Hilfe, denn sie ist grandios im Recherchieren. Langsam aber sicher merken die beiden, dass sie mit ihrem Herumschnüffeln schlafende Hunde wecken. Gibt es eine Gruppe namens S.? Ist sie gut oder böse? Und war Straka nun ein einziger Mensch oder eine Gruppe? Was machte die Gruppe so besonders? Wer ist Bouchard? Viele Fragen stellen sich und die beiden machen erstaunliche Entdeckungen, wobei sie sich immer wieder in Gefahr begeben. Dabei entwickelt sich zwischen den beiden ein Vertrauen, das zu persönlichen Treffen führt und noch weiter. Bewertung: Das Buch lässt einen nicht los, denn man möchte immer wissen, wie es denn nun weiter geht. Dennoch ist es kein Buch, welches man auf die Schnelle oder nebenbei lesen könnte. Man muss sich viel Zeit nehmen und sich vor allem auf eine neue Leseerfahrung einstellen. Zu Beginn ist es doch sehr anstrengend zwischen den Fußnoten, dem tatsächlichen Text und den Randnotizen umherzuspringen und dabei noch Codes zu entschlüsseln. Dafür bietet das Buch aber auch wirklich einen großen Schatz. Die Bilder, die es aufblühen lässt, sind teilweise etwas rüde, aber sie stehen meist im Zusammenhang mit einer politischen/wirtschaftlichen/sozialen Kritik. Ich glaube mich hat es so gepackt, weil ich selbst Literaturwissenschaftlerin bin und ich am liebsten mit Erik und Jen mit gekritzelt hätte. Dennoch ist das Lesevergnügen nicht ganz so groß, da man sich sehr anstrengen muss. Ich empfehle es aber jedem Büchernarren wärmstens weiter.

    Mehr
    • 2
  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Mehr
    • 990
  • Ein sehr schön aufgemachtes Buch mit einem ganz eigenem und neuartigem Konzept

    S. - Das Schiff des Theseus

    lesestunden

    Von der Aufmachung des Buches, aber auch von der Idee aus einem Buch ein so interaktives Erlebnis mit zahlreichen Beilagen zu machen bin ich fasziniert. Auch wenn die Geschichte selbst ihre Schwächen hat, mir etwas zu surreal und thrillerhaft war, konnte mich die Gesamtkomposition überzeugen. Die vielen kleinen Hinweise, Rätsel, Anmerkungen und Details machen dieses Buch zu einem echten Erlebnis, das auch für ein zweites Mal Lesen noch zahlreiche Erkenntnisse bereit hält. Das Buch ist optisch sehr gelungen, bietet viel Lesevergnügen und zeigt sehr schön, was man mit einem Buch machen kann. Ich hoffe es motiviert auch andere Autoren neue Wege zu gehen. Die Art und Weise wie hier nur durch Randnotizen ein Dialog und damit ein klares Bild von zwei Studenten entsteht, wie es aber auch verschiedene Erzählebenen vermengt, kombiniert, miteinander verwebt und daraus eine neue Geschichte erzeugt ist sehr lesenswert. Ein Buch das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Ausführliche Rezension mit Bildern: http://www.lesestunden.de/2015/11/s-das-schiff-des-theseus-j-j-abrams-und-doug-dorst/

    Mehr
    • 4
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

    Mehr
    • 1599
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks