J. J. Bidell Tag der Toten

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Inhaltsangabe zu „Tag der Toten“ von J. J. Bidell

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  • Rezension zu "Tag der Toten" von J. J. Bidell

    Tag der Toten
    Lese-Biene

    Lese-Biene

    26. July 2012 um 19:58

    Ersatz Satz: "Eine außergewöhnliche Stimmung herrschte in den Straßen von Oaxaca." Inhalt: Franziska ist mit ihrer Familie zu Besuch bei einem Freund in Mexiko. Zu Allerheiligen herrscht dort ausgelassene - aber manchmal auch gruselige Stimmung - sowohl für Kinder als auch Erwachsene. Das merkt Franziska spätestens dann, als sie vor einer Straße steht, die dunkel und verlassen da liegt, die aber irgendwie eine unheimliche Anziehungskraft auf Franziska ausübt. Meine Meinung: Kurzgeschichten zu rezensieren, finde ich schon schwierig. Man kann ja nicht so viel erzählen, sonst hat man ruck-zuck das ganze Buch rezensiert. Ich bin auch eigentlich kein Freund von Kurzgeschichten, das muss ich ehrlich gestehen. Man ist in einer Geschichte drin und dann schon wieder draußen. Trotzdem muss ich sagen, dass mir diese Kurzgeschichte gefallen hat. Auf wenigen Seiten hat J.J. Bidell ein mir fremdes Land und das Allerheiligen-Fest, dass wir ja so ganz anders kennen, sehr bildlich und detailliert vorgestellt. Die Geschichte war auch sehr spannend erzählt. Für eine Charakterbeschreibung war sie aber dann doch zu kurz. Fazit: Mir hat "Tag der Toten" sehr gut gefallen - für jeden, der Kurzgeschichten mag, ist sie absolut empfehlenswert! Und auch allen "anderen" empfehle ich sie. Von mir gibt es dafür vier Sterne.

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  • Rezension zu "Tag der Toten" von J. J. Bidell

    Tag der Toten
    Pedi68

    Pedi68

    11. July 2012 um 20:18

    Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam gemacht, da es gerade als Gratisversion bei Amazon zu bekommen war also habe ich nicht lange überlegt, und mir das Ebook geholt. Die Geschichte beginnt mitten auf den Straßen von Oaxaca. Franziska und ihre siebenjährige Tochter Katarina schlendern durch die Straßen - es ist der Tag der Toten (Allerheiligen) ein Festtag in Mexiko. Alles was mit den Toten zu tun hat, wird hergerichtet und lustig und bunt geschmückt. Als Leser begleiten wir Franziska und ihre Tochter Katarina zusammen mit Luis-Miguel, einem langjährigen Freund der Familie erst durch die festlichen Straßen und später soll es dann zum Grab von Luis Miguels verstorbenen Sohn gehen. Die Autorin beschreibt wunderbar, wie alles in der Stadt geschmückt und verziert ist und welche Bedeutung die einzelnen Stufen bis zum Friedhof haben, damit der Weg der Toten zurück zu den lebenden erleichtert wird. Doch kommen die Toten in dieser Nacht wirklich zurück? Lasst Euch überraschen was Franziska hier erlebt. Das Lesen dieser kleinen Kurzgeschichte war interessant und man konnte sich gut alles vorstellen und sogar fast die Gerüche wahrnehmen und die Musik hören. Das Ende war recht plötzlich und fies, so dass mir lief ein kleiner Schauer über die Arme lief. 4 Sterne von mir für die Geschichte. Gerade die richtige Länge für eine kurze Mittagspause.

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  • Rezension zu "Tag der Toten" von J. J. Bidell

    Tag der Toten
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    03. June 2012 um 09:22

    Allerheiligen einmal anders, denn Franziska verbringt diesen Feiertag mit ihrer Familie in Mexiko, wo dieser Tag mit einem karnevalsähnlichen Umzug gefeiert wird. Franziska kann sich nicht entscheiden, ob sie den Umgang der Mexikaner mit dem Tod eher grotesk oder faszinierend finde soll. An Schauergeschichten glaubt sie jedenfalls nicht und trotzdem hätte sie auf ihren einheimischen Bekannten hören und die schreckliche Gasse nie betreten sollen, denn diese ist verflucht und ein Geist geht dort um und wartet schon auf Franziska. "Tag der Toten" ist eine Kurzgeschichte der Autorin J.J. Bidell, die mich bereits mit ihrer Fantasy-Trilogie "Im Schatten des Mondlichts" begeistern konnte. Die ca. 13 Seiten lange Geschichte führte mich ins bisher recht unbekannte Mexiko und das gleich zu einem besonderen Feiertag: Allerheiligen. Wohingegen der Feiertag in Deutschland eher traurig und nachdenklich angehaucht ist, zelebrieren die Mexikaner diesen Tag förmlich mit einer großen Feier. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin detailliert und anschaulich beschreibt, was Franziska dort sieht (Masken, geschmückte Altare, ...), so dass man als Leser das Setting genau vor sich sieht. Der Ausflug in die unbekannte Kultur hat mir gut gefallen, auch wenn ich mich -genau wie Franziska- nicht entscheiden konnte, ob das ganze grotesk oder faszinierend wirkt. Interessant war es auf jeden Fall. "Auf sieben Ebenen des Altars lagen die Gaben, die den Rückweg der Toten in dieser Nacht erleichtern sollten." (Seite 5) Die Story lässt sich gut lesen, jedoch hätte man mehr daraus machen können. Kurzgeschichten müssen für mich immer eine Pointe haben, also etwas überraschendes am Ende und das fehlte mir hier. Der Stimmungsaufbau ins Mystische oder Spannende beginnt, trotz der wenigen Seiten, ein Aberglaube wird geschickt mit dem Geschehen kombiniert, aber dann habe ich noch auf das gewisse Etwas gewartet, aber dieses kam nicht (mehr). Der Plot ist schon sinnvoll, aber ohne den besonderen Schlusseffekt, hängt der Geschichte leider ein etwas langweiliger Nachgeschmack an und das Potential der Story wirkt vergeudet. Fazit: Die Kurzgeschichte lässt sich aufgrund des interessanten Ansatzes gut lesen, aber das gewisse Etwas am Schluss fehlt leider. Format: Kindle Edition Dateigröße: 97 KB - 13 Seiten Verlag: Elke Becker (16. Mai 2012) Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. Sprache: Deutsch ASIN: B00843DCTG

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