J. J. Preyer

 4 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Nahtod, Sherlock Holmes und die Moriarty-Lüge und weiteren Büchern.

Lebenslauf von J. J. Preyer

J. J. Preyer, geboren 1948 in Steyr, Österreich. Ab dem 14. Lebensjahr literarische Veröffentlichungen. Studium Deutsch, Englisch in Wien. Lehrtätigkeit in der Jugend- und Erwachsenenbildung. 1982 Initiator des Marlen-Haushofer-Gedenkabends, der durch die Teilnahme des Wiener Kulturjournalisten Hans Weigel den Anstoß zur Wiederentdeckung der Autorin gab. J. J. Preyer schreibt Kriminalromane für JERRY COTTON, den Blitz-Verlag, den Verlag Gmeiner und den Verlag Ennsthaler.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von J. J. Preyer

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Cover des Buches Nahtod9783839218310

Nahtod

 (5)
Erschienen am 03.02.2016
Cover des Buches Wiener Blaupausen9783839222706

Wiener Blaupausen

 (1)
Erschienen am 07.02.2018
Cover des Buches Rosmarie Weichsler und das Echo von Steyr9783709500453

Rosmarie Weichsler und das Echo von Steyr

 (0)
Erschienen am 14.07.2016
Cover des Buches Der Butler setzt auf Sieg! - Band 1B008YI5N1G

Der Butler setzt auf Sieg! - Band 1

 (0)
Erschienen am 15.08.2012
Cover des Buches Giftgarten9783990577493

Giftgarten

 (0)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Hassmord9783839216811

Hassmord

 (0)
Erschienen am 04.02.2015

Neue Rezensionen zu J. J. Preyer

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Rezension zu "Sherlock Holmes und der Teufel von St. James" von J. J. Preyer

Überraschendes Ende
Mabji-Goosevor 4 Monaten

Der Fall des Teufels von St. James ist sehr komplex. Genau wie Watson, wusste ich zu Beginn nicht, wo all die losen Enden nur hinführen sollten. Ich würde nicht behaupten, dass mich die Geschichte gefesselt hat, aber sie hat mich zumindest neugierig auf das Ende gemacht. Und das Ende war doch ziemlich überraschend für mich.
Mit dem Kriminalfall bin ich also recht zufrieden.

Um den Fall herum hat mich die Beziehung von Holmes und Watson etwas irritiert. Wenn ich das richtig gedeutet habe, findet dieser Fall allerdings recht zu beginn der gemeinsamen Abendteuer statt und die Frendschaft baut sich daher erst noch auf.
Die Sache mit Billy war anfangs irgendwie nett, wurde aber auf Dauer sehr eintönig.
Und zu letzt hat mich noch gestört, dass die Geschichte nicht klassisch aus Watsons Sicht erzählt wurde, sondern immer wieder von einer Perspektive zur nächsten springt.

Trotzdem insgesamt eine solide Geschichte, die ich so weiterempfehlen kann!

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Rezension zu "Sherlock Holmes und das Geheimnis der Mrs Hudson" von J. J. Preyer

Das Gasthaus an der Themse
Frank1vor einem Jahr

Klappentext:

Etwas stimmt nicht mit Mrs Hudson, der Hauswirtin von Sherlock Holmes und Dr. Watson. Sie verbrennt den Frühstücksspeck, versalzt das Essen und – ja, so peinlich es ist, es zu erwähnen – sie trinkt heimlich. Holmes muss das Geheimnis um Mrs Hudson lösen, das mit einem Giftmord, einem pornographischen Buch und einem mysteriösen Gasthaus an der Themse zu tun hat, unterstützt von seinem treuen Freund Watson.


Rezension:

Seit Dr. Watson verheiratet ist und eine eigene Praxis betreibt, besucht er seinen alten Freund nur noch selten. Bei einem dieser Besuche fällt ihm allerdings sofort ins Auge (und die Nase), dass die Hauswirtin Mrs Hudson anscheinend nachlässig geworden ist. Holmes kann das nur bestätigen. Er denkt sogar darüber nach, sich eine neue Wohnung zu suchen. Schließlich kann sich die Frau aber dazu durchringen, die beiden Männer in ihre Probleme einzuweihen. Ihre Schwester ist kürzlich gestorben. Dabei erwies sich jedoch, dass deren Lebenswandel nicht ganz ‚gesellschaftsfähig‘ war. Das zeigt sich auch an Mrs Hudsons Erbe – das allerdings nicht gerade klein ausfällt. Holmes vermutet sofort, dass der Tod kein natürlicher war, und nimmt die Spur auf.

J. J. Preyers Buch aus der „Meisterdetektive“-Reihe des Fabylon Verlags reiht sich zweifellos – das macht schon der Titel deutlich – in die zahlreichen Neo-Holmes der vergangenen Jahre ein. Dass hier die stets präsente, gewöhnlich aber nur ein Statisten-Dasein führende Hauswirtin in den Fokus gerät, ist genauso zweifellos ein Alleinstellungsmerkmal dieses Romans. Untypisch ist auch, dass Dr. Watson hier nicht als Erzähler auftritt. Stattdessen überlässt der Autor diese Rolle einem auktorialen Erzähler. Ganz dem Schema vieler moderner Sherlock-Holmes-Autoren folgend ist es allerdings, dass der Doktor deutlich selbstbewusster auftritt und Holmes auch sehr viel kritischer hinterfragt, als dies in Arthur Conan Doyles Originalen der Fall ist. Trotzdem wirken beide Protagonisten authentisch, wobei die atypische Erzählperspektive allerdings einen Teil des gewohnten Sherlock-Holmes-Feelings vermissen lässt.

Die Geschichte stellt einen gut durchdachten Kriminalfall dar, in dem allerdings das damals als moralisch verwerflich Geltende für das puristische viktorianische Zeitalter von den meisten Beteiligten fast zu leicht akzeptiert wird. Auch wenn dem Leser relativ früh ein Verdacht kommt, sind die Hintergründe und Zusammenhänge doch nicht vorherzusehen. Holmes-Freunde, die sich an der ungewohnten Erzählperspektive nicht stören, dürften durchaus Gefallen an diesem Buch finden.


Fazit:

Ein Neo-Holmes unter vielen, der allerdings durch den gut durchdachten Kriminalfall aus der Masse hervorsticht.


- Blick ins Buch -

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Rezension zu "Nahtod" von J. J. Preyer

Vereint Melancholie und Spannung
ChrischiDvor 4 Jahren

Mehr aus Pflichtbewusstsein denn tatsächlichem Interesse begleitet Chefinspektor Viktor Grimm seinen Freund zur Lesung Nora Furtners, deren Roman ihn interessiert, aber auch verstört zurücklässt. Als das Ehepaar Furtner kurz hintereinander zu Tode kommt und sich eine tiefere Verbindung zu Grimms Freund David abzeichnet, lässt der Chefinspektor sich vorsorglich beurlauben und taucht ab. Journalist Christian Wolf ist nicht nur daran gelegen Viktor Grimm zurückzuholen, sondern auch den Fall zu lösen, egal welche Enthüllungen dieser bereithalten wird...

„Nahtod“ ist der dritte Fall für den Journalisten Christian Wolf und seinen guten Freund Viktor Grimm, Chefinspektor der Steyrer Polizei. Wer bereits einen oder beide Vorgänger gelesen hat, weiß ob der Besonderheit der Sprache, die hier gewählt wird. Eine eher melancholische Grundstimmung untermalt gekonnt das Geschehen, dem es dennoch nicht an Spannung fehlt. Vielmehr besinnt der Leser sich auf Grund der Basis immer wieder der Ruhe und Entspannung, die notwendig sind, um seine Gedanken zu ordnen. Denn nur dann ist es möglich den wahren Tathergang zu rekonstruieren und den Täter zu stellen.

Ein wichtiger Aspekt sind immer auch die Charaktere und ihr Leben. Man taucht regelrecht ein in eine Gemeinschaft, die sich mitunter selbst gerade erst besser kennenlernt. So bekommt man einen tieferen Einblick in die Denkweise der Protagonisten, wie es ansonsten selten der Fall ist. Ob man sich mit einzelnen Figuren identifizieren kann sei dahingestellt, nichtsdestotrotz ergeben sich durch die Zusammenkünfte und Ermittlungsansätze der Gruppe diverse Hinweise, bei denen es sich durchaus lohnt einmal genauer hinzuschauen und der ein oder anderen Spur zu folgen.

Die Spannung entwickelt sich, passend zur Atmosphäre, eher gemächlich, aber dennoch stetig. Zwar kommt man ziemlich rasch einer Ahnung näher, wie sich alles abgespielt haben könnte, es fehlen allerdings noch einige Erkenntnisse im Hinblick auf das Motiv, so dass man im Grunde eher von einem Bauchgefühl denn einem tatsächlich begründetem Verdacht sprechen sollte. Auch wenn so manches Ereignis vorhersehbar erscheint, ist man doch häufig überrascht ob der Wendungen, die sich hin und wieder anschleichen und einen überrumpeln.

J. J. Preyer hat mit Christian Wolf und Viktor Grimm ein Gespann erschaffen, das man gerne noch während weiterer Fälle begleiten möchte.

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